Corona-Ticker-Ludwigsburg: So sehen die neuesten Neuinfizierten-Zahlen aus

Am Samstag (23. Mai) wurde erneut nur ein einziger Neuinfizierter dem Landratsamt gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten erhöhte sich laut der Behörde damit auf mindestens 1.758 (Stand: 23. Mai 20, 17.00Uhr). Letzte Woche Samstag wurden noch 7 Fälle gemeldet. Die Zahl der Menschen, die an COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.622 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 2,2 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst, also derzeit deutlich unter dem Grenzwert von 50.

Lage in Baden-Württemberg:

In Baden-Württemberg ist am Samstag (23. Mai.) die Zahl der Neuinfizierten im Vergleich zum Vortag insgesamt um weitere 57 auf mindestens 34.367 angestiegen. Am Samstag (16. Mai) vor einer Woche waren es 56 bestätigte Neuinfektionen. Damit ist die Zahl der Neuinfizierten im Vergleich der beiden Samstage nahezu gleich geblieben. Gestern wurden 98 Fälle gemeldet. Ungefähr 30.995 Personen sind bereits wieder genesen. Die Zahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit Covid-19 stehen, stieg laut dem Sozialministerium um weitere 4 auf insgesamt 1.696 an

Die Reproduktionszahl für Baden-Württemberg wird mit R 0,50 (Stand: 23. Mai – 19Uhr) angegeben.

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Esslingen, Göppingen, Schwäbisch Hall und Schwarzwald-Baar-Kreis insgesamt 4 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.696 an. Unter den Verstorbenen waren 962 Männer und 734 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Corona-Studie: Anstieg der Infektionen befürchtet

Durch eine umsichtige Politik ist Deutschland bislang besser als die meisten anderen Länder durch die Corona-Krise gekommen. Das darf die Menschen allerdings nicht zu Leichtsinn verleiten. Denn das Virus ist immer noch da.

Die vorhergesagten nächsten COVID-19-Wellen könnten starke Auswirkungen auf das deutsche Gesundheitssystem haben. Das zeigen jetzt Vorausschauen von Analyse-Experten der Wiesbadener Technologieberatung Invensity. Sie haben die aktuellen Daten des Robert-Koch-Institutes und weiterer öffentlicher Quellen ausgewertet und mögliche Szenarien mittels epidemiologischer Modelle vorausberechnet. Im ungünstigsten Fall erkranken bereits Mitte Juni 2020 mehr Personen, als das Gesundheitssystem, wie es aktuell aufgestellt ist, wird handhaben können.

„Der vermeintliche Wettstreit der Bundesländer, wer schneller verschiedene Maßnahmen zur Kontaktbeschränkung wieder lockert, könnte zur Folge haben, dass wir um den 15. Juni 2020 herum mehr Erkrankungen in Deutschland haben werden als Behandlungskapazitäten“, sagt Frank Lichtenberg, Geschäftsführer von Invensity. Der Experte erklärt: „Wir wollen mit unseren Szenarien keine Panik verbreiten. Sie bieten Orientierung, um sich auf alle Fälle vorbereiten zu können.“

Unabhängig von der aktuellen Forschung an Impfstoffen sei es laut Lichtenberg von zentraler Bedeutung, weitere große Investitionen in das Gesundheitssystem zu tätigen und deutlich mehr Personal auszubilden und einzustellen. „Hierzu könnte es nötig werden, die Profitorientierung der Krankenhäuser zurückzunehmen und sie als staatlich verwaltete Grundversorgung zu verstehen“, so Lichtenberg.

Ralf Loweg

Was tun, wenn Arzneimittel knapp werden?

Lieferengpässe bei Arzneimitteln sind seit Jahren ein großes Problem bei der Versorgung von Millionen Patienten. Für Apotheker gehören sie zu den größten Ärgernissen im Berufsalltag. Die Corona-Krise hat die Liefersituation zusätzlich verschärft. Doch menschenunwürdige Jagdszenen wie beim sinnlosen „Hamstern“ von Toilettenpapier müssen nicht sein.

Denn alle Patienten können mithelfen, Engpässen vorzubeugen – und für sich selbst die Versorgung mit den notwendigen Medikamenten zu sichern, schreibt das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ in seiner aktuellen Ausgabe.

Eine wichtige Maßnahme: Patienten sollten Rezepte rasch einlösen. Falls Lieferschwierigkeiten bestehen, lassen diese sich leichter lösen, wenn das Medikament nicht auf der Stelle benötigt wird. Auch sollte man rechtzeitig ein Folgerezept besorgen. „Für chronisch kranke Patienten kann es sinnvoll sein, sich vom Arzt den Arzneibedarf für drei Monat aufschreiben zu lassen“, so Göran Donner, Vizepräsident der Sächsischen Landesapothekerkammer.

Hamsterkäufe sollten unbedingt vermieden werden: Zum einen verstärkt man damit das Verfügbarkeitsproblem für Patienten, die akut darauf angewiesen sind. Zum anderen verändern sich Bedürfnisse oft schneller als gedacht, und man muss dann eventuell die Arzneimittel-Packungen irgendwann ungenutzt entsorgen.

Ist ein Präparat nur in einer bestimmten Dosierung nicht lieferbar, in einer anderen aber schon, kann es erforderlich sein, dass der Patient von seinem gewohnten Medikament mehr oder weniger einnehmen muss, um die individuell erforderliche Dosis zu erreichen. Hier sollten Patienten die Hinweise des Apothekers zur veränderten Einnahme genau befolgen.

Ralf Loweg

Neuinfizierten-Zahlen in Ludwigsburg weiter rückläufig – Zunahme in Baden-Württemberg

Am Freitag (22. Mai) wurde ein einziger Neuinfizierter dem Landratsamt gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten erhöhte sich laut der Behörde damit auf mindestens 1.757 (Stand: 22. Mai 20, 17.00Uhr). Letzte Woche Freitag wurden noch 6 Fälle gemeldet. Die Zahl der Menschen, die an COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.610 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 3,3 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst, also derzeit deutlich unter dem Grenzwert von 50.

Lage in Baden-Württemberg:

In Baden-Württemberg ist am Freitag (22. Mai.) die Zahl der Neuinfizierten im Vergleich zum Vortag insgesamt um weitere 98 auf mindestens 34.310 angestiegen. Am Freitag (15. Mai) vor einer Woche waren es nur 52. Damit hat sich die Zahl der Neuinfizierten nahezu verdoppelt. Gestern wurden 82 Fälle gemeldet. Ungefähr 30.780 Personen sind bereits wieder genesen. Die Zahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit Covid-19 stehen, stieg laut dem Sozialministerium um weitere 8 auf insgesamt 1.692 an

Die Reproduktionszahl für Baden-Württemberg wird mit R 0,57 (Stand: 22. Mai – 19Uhr) angegeben.

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Göppingen, Rems-Murr-Kreis und Zollernalbkreis sowie aus der Stadt Stuttgart insgesamt 8 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.692 an. Unter den Verstorbenen waren 960 Männer und 732 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Darum ist Frühstück für Kinder so wichtig

Morgens ist die Zeit oft sehr knapp. Wenn sich der Nachwuchs dann auch noch querstellt, weil er nicht frühstücken will, ist das für alle Beteiligten kein guter Start in den Tag. Wie lässt sich das vermeiden? Oder ist das Frühstück vielleicht gar nicht so wichtig für die Kleinen?

Da Kinder im Wachstum sind und sich viel bewegen, müssen sie auch Energie tanken. Und viele Experten empfehlen darum drei Mahlzeiten pro Tag und zwei kleine Snacks für zwischendurch. Und wer sich bei Frühstück, Mittag und Abendbrot satt ist, der nascht zwischen den Mahlzeiten einfach auch weniger Ungesundes. Klingt einleuchtend.

Nun gibt es auch kleine Morgenmuffel, die morgens einfach keinen Appetit haben. „Üben Sie bitte keinen Zwang aus, denn Kinder melden sich in der Regel, wenn sie Hunger haben. Und wenn morgens zuhause viel Hektik und wenig Zeit für die Morgenmahlzeit ist, geben Sie Ihrem Kleinen einfach eine Tasse warme Milch. Denn etwas Warmes im Bauch, das tut jedem gut“, sagt Chefredakteurin Stefanie Becker vom Apothekenmagazin Baby und Familie.

Damit es nicht die langweiligste Mahlzeit des Tages wird, sollte man am besten für Abwechslung sorgen. Also, mal ein Käsebrötchen mit ein paar Paprikaschnitzen oder ein Müsli, auch mal ein Marmeladenbrot oder einfach nur ein Joghurt mit Haferflocken. Das ist gesund und lecker, und dann kommt oft auch der Appetit beim Essen.

Und noch ein Tipp: Wenn Eltern Wert darauf legen, dass die Kleinen zuhause frühstücken, sollten sie selbst auch einen Happen essen, denn Kinder orientieren sich an Vorbildern.

Ralf Loweg

Zecken-Alarm in Deutschland

Sie sind klein, sehen fies aus und sind brandgefährlich. Auch der Name klingt nicht gerade gesund: „Zecke“. Und alle Jahre wieder gehen diese Blutsauger auf die Jagd. Das Deutsche Rote Kreuz schlägt bereits Alarm und warnt Wanderer und Sportler vor einer erhöhten Gefahr.

Schuld ist der milde Winter, der zu einer deutlichen Vermehrung von Zecken geführt hat. Auch die Zahl der Risikogebiete für Hirnhautentzündungen hat sich erhöht. „Begonnen hat die Zecken-Saison schon im März“, sagt DRK-Bundesarzt Peter Sefrin. Er empfiehlt, das Laufen durch dichtes Unterholz und hohes Gras zu vermeiden und nach dem Aufenthalt im Freien Körper und Kleidung abzusuchen.

Zecken können durch Stiche die Hirnentzündung FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) und Borreliose übertragen. Das DRK verweist außerdem auf die gestiegene Anzahl an FSME-Risikogebieten in Deutschland. Das Robert Koch-Institut (RKI) hatte Anfang 2020 bekanntgegeben, dass ein Stadt- und ein Landkreis in Sachsen sowie ein Landkreis in Thüringen zusätzlich als Risikogebiete eingestuft wurden.

Insgesamt sind demnach nun 164 Kreise als FSME-Risikogebiete definiert. Die meisten davon liegen in Süddeutschland. Die Einstufung als Risikogebiet basiert auf Erkrankungsdaten mehrerer Jahre. In diesen Regionen wird Menschen, die zum Beispiel in der Freizeit oder beruflich mit Zecken in Berührung kommen könnten, eine FSME-Impfung empfohlen.

Ralf Loweg

Corona-News: Aktuelle Zahlen für Ludwigsburg

Am Donnerstag (21. Mai) wurden vier Neuinfizierte dem Landratsamt gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten erhöhte sich laut der Behörde damit auf mindestens 1.756 (Stand: 21. Mai 20, 17.00Uhr). Die Zahl der Menschen, die an COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.602 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 4,2 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst, also derzeit deutlich unter dem Grenzwert von 50.

Lage in Baden-Württemberg:

In Baden-Württemberg ist am Donnerstag (21. Mai.) die Zahl der Neuinfizierten im Vergleich zum Vortag insgesamt um weitere 82 auf mindestens 34.212 angestiegen. Am Donnerstag vor einer Woche waren es noch 143. Gestern wurden 59 Fälle gemeldet. Ungefähr 30.586  Personen sind bereits wieder genesen. Die Zahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit Covid-19 stehen, stieg laut dem Sozialministerium um weitere 5 auf insgesamt 1.684 an

Die Reproduktionszahl für Baden-Württemberg wird mit R 0,57 (Stand: 21. Mai – 19Uhr) angegeben.

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Ortenaukreis, Reutlingen und Schwarzwald-Baar-Kreis insgesamt 5 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.684 an. Unter den Verstorbenen waren 957 Männer und 727 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Tote Hose im Rotlicht-Bezirk

Skandal im Sperrbezirk. Mit diesem legendären Song sorgte einst die Spider Murphy Gang landesweit für Aufsehen. Doch in Zeiten von Corona brennen die Lampen im Rotlicht-Milieu nur noch auf Sparflamme. Deutschlands Bordelle sind zu. Und das soll auch so bleiben.

Denn gleich mehrere Bundespolitiker fordern jetzt, den während der Corona-Pandemie verhängten Stopp der Prostitution beizubehalten. Sie befürchten Infektionsherde. Zudem sei die Arbeit „menschenunwürdig“. „Wir möchten Sie bitten, dabei zu bleiben, keine Lockerung bei der Prostitution und keine Öffnung von Bordellen zuzulassen“, heißt es in einem Brief an die Länder, der dem ARD-Hauptstadtstudio vorliegt.

Der SPD-Gesundheitsexperte und Mediziner Karl Lauterbach ist einer der Unterzeichner des Briefes. Er sagt, Prostitution könne aktuell nicht sicher stattfinden. „Prostituierte sind – wie aber auch die Freier – einem erheblichen Infektionsrisiko ausgesetzt“, meint Lauterbach. Darüber hinaus könnten so Hotspots entstehen und sich „Superspreader entwickeln“.

Es gehe um Menschen, die besonders viele Personen mit dem Virus anstecken könnten. Die Verbreitung würde dann sehr schnell viele Freier und ihre Partner, Familien, Freunde und Kollegen einbeziehen, warnen Experten. Sie verweisen darauf, dass Sex mit Abstandsregeln kaum vereinbar seien. Zudem würden Kontakte mit Prostituierten in der Regel verschwiegen werden. Und daher sei eine Nachverfolgung durch die Gesundheitsämter kaum möglich.

Prostituierte, die aktuell keinerlei Einnahmen haben, brauchen schnelle Hilfe. Nach Angaben des „Berufsverbands erotische und sexuelle Dienstleistungen“ ist die Situation vieler Frauen katastrophal. Die Pandemie verschärfe die Probleme wie Armut, mangelnden Gesundheitsschutz und Wohnungslosigkeit.

Schätzungen nach gibt es in Deutschland bis zu 400.000 Prostituierte, aber nur etwa 33.000 sind bei den Behörden angemeldet. Und nur wer registriert ist, kann auch Hilfe vom Staat beantragen.

Ralf Loweg

Über dem Gastgewerbe kreist der Pleitegeier

Die Corona-Krise hat vor allem das Gastgewerbe hart getroffen. Die Einnahmen brachen im März 2020 im Vergleich zum Vormonat und Vorjahr um rund 45 Prozent ein – und damit so stark wie seit mindestens 26 Jahren nicht mehr, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus hatte die Bundesregierung vom 18. März 2020 an Übernachtungen von Touristen in Hotels und anderen Unterkünften verboten. Ab dem 22. März wurden zudem alle Gaststätten mit Ausnahme von Abhol- und Lieferservices geschlossen.

„Alle Branchen des Gastgewerbes wiesen infolge dieser Maßnahmen die größten Umsatzeinbußen seit dem Beginn der Zeitreihen im Jahr 1994 auf“, so das Statistische Bundesamt. Im April 2020 dürften die Umsätze noch einmal deutlich stärker gesunken sein – viele Unternehmen klagten über fast leere Kassen. Der Branchenverband Dehoga zeichnet deshalb ein düsteres Bild und sieht etwa 70.000 Betriebe – knapp ein Drittel – am Rande der Pleite.

Die Bundesregierung hat bereits beschlossen, den Mehrwertsteuersatz für Speisen in Restaurants vom 1. Juli 2020 bis zum 30. Juni 2021 von 19 auf sieben Prozent zu senken, um der Branche zu helfen. Kleiner Lichtblick: Seit kurzem sind außerdem wieder erste Lockerungen für das Gastgewerbe in den einzelnen Bundesländern in Kraft.

Ralf Loweg

Corona-News: Neuinfizierte in Ludwigsburg

Am Mittwoch (20. Mai) wurden lediglich zwei Neuinfektionen dem Landratsamt gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten erhöhte sich laut der Behörde damit auf mindestens 1.752 (Stand: 20. Mai 20, 17.00Uhr). Die Zahl der Menschen, die an COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.601 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 4,2 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst, also derzeit deutlich unter dem Grenzwert von 50.

Lage in Baden-Württemberg:

In Baden-Württemberg ist am Mittwoch (20. Mai.) die Zahl der Neuinfizierten im Vergleich zum Vortag insgesamt um weitere 59 auf mindestens 34.130 angestiegen. Gestern wurden 65 Fälle gemeldet. Ungefähr 30.384 Personen sind bereits wieder genesen. Die Zahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit Covid-19 stehen, stieg laut dem Sozialministerium um weitere 6 auf insgesamt 1.679 an

Die Reproduktionszahl für Baden-Württemberg wird mit R 0,65 (Stand: 20. Mai – 19Uhr) angegeben.

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Biberach, Ludwigsburg, Neckar-Odenwald-Kreis, Ortenaukreis und Rhein-Neckar-Kreis sowie aus der Stadt Stuttgart insgesamt 6 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.679 an. Unter den Verstorbenen waren 953 Männer und 726 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red