Zahl der Verkehrstoten steigt wieder deutlich

Im August 2022 sind in Deutschland 291 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen ums Leben gekommen. Das waren 49 Personen mehr als im Vorjahresmonat, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen am Montag mit. Die Zahl der Verletzten stieg im selben Zeitraum um zehn Prozent auf 35.200. Von Januar bis August 2022 erfasste die Polizei insgesamt 1,5 Millionen Straßenverkehrsunfälle und damit sechs Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Darunter waren 189.500 Unfälle mit Personenschaden (+16 Prozent), bei denen 1.860 Menschen getötet wurden. Somit kamen bei Unfällen auf Deutschlands Straßen 234 Menschen mehr ums Leben (+14 Prozent) als in den ersten acht Monaten des Jahres 2021. Die Zahl der Verletzten im Straßenverkehr stieg im selben Zeitraum um 16 Prozent auf 235.600.

red

RKI meldet 74631 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz sinkt weiter

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Samstagmorgen vorläufig 74.631 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 18,4 Prozent oder 16.877 Fälle weniger als am Samstagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz sank laut RKI-Angaben von gestern 644,5 auf heute 625,1 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 1.740.900 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 160.900 mehr als vor einer Woche. Außerdem meldete das RKI nun 204 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus. Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 1.062 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 152 Todesfällen pro Tag (Vortag: 145).

Damit liegt die Zahl der Todesfälle nun bei 152.482. Insgesamt wurden bislang 35,17 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.

red

Verbraucherschützer kritisieren Gesetzentwurf zu Patientenberatung

Verbraucherschützer haben die von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) geplante Reform der Unabhängigen Patientenberatung (UPD) als problematisch kritisiert und Nachbesserungen gefordert. “Nach einer ersten Prüfung des Gesetzentwurfs ist es fraglich, ob das Ziel erreicht werden kann, ab 2024 bundesweit eine unabhängige und qualitätsgesicherte Beratung von Patientinnen und Patienten sicherzustellen”, sagte die Chefin des Verbraucherzentrale Bundesverbands (VZBV), Ramona Pop, dem “Redaktionsnetzwerk Deutschland”. Unverständlich sei vor allem, warum die geplante neue Stiftung durch die gesetzlichen Krankenkassen und die privaten Krankenversicherungen finanziert werden solle, also ausgerechnet von Organisationen, die häufig Auslöser von Beschwerden und Beratungsanliegen von Patienten seien.

Vertreter der gesetzlichen und der privaten Krankenversicherung sowie der Politik hätten zudem mächtige Eingriffsrechte zur Kontrolle der Arbeit des Stiftungsvorstands. “Ziel muss es sein, dass die Patientenorganisationen die Verbraucher und Verbraucherinnen unabhängig beraten und deren Anliegen unparteiisch vertreten können”, sagte Pop.

red

So sehen die Corona-Zahlen für den Landkreis Ludwigsburg vor dem Wochenende aus

Das Gesundheitsamt Ludwigsburg hat am Freitagmittag in der Summe vorläufig 480 (Vortag: 599) neue Corona-Fälle gemeldet. Die Inzidenz sinkt auf 463,8 (Vortag: 472,4). Am vergangenen Freitag lag der Wert bei 573,5. Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg bleibt unverändert bei mindestens 744. (Stand: 21.10..22 – 12Uhr)

Der Hospitalisierungswert im Landkreis steigt leicht und liegt bei 10,7. Am Vortag bei 10.6. (Stand: 20.10.2022)

Die Zahl der Intensivpatienten steigt laut dem Gesundheitsamt um 9 auf 168. Der Höchstwert lag am 07. Dezember 2021 bei 671. (Stand: 19.10.2022)

Bestätigte Fälle nach Gemeinde ( Bestätigte Fälle | Differenz zum Vortag) Stand: 20.10.22

 

red

Lauterbachs Pläne für Pflegeschlüssel stoßen auf deutliche Kritik

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft, die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und der Deutsche Pflegerat haben deutliche Kritik an den Gesetzesplänen von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) zur Verbesserung der Personalsituation in den Kliniken geübt. “Der vorliegende Gesetzentwurf von Minister Lauterbach hat kaum noch etwas mit dem Konzept zu tun, das die drei Partner DKG, Verdi und der Deutsche Pflegerat auf Wunsch der Politik ursprünglich entwickelt hatten”, sagte DKG-Vorstandschef Gerald Gaß dem “Redaktionsnetzwerk Deutschland”. Verdi-Vorstandsmitglied Sylvia Bühler sagte, das Ziel, mit einer verbindlichen Personalbemessung die Arbeitsbedingungen in der Krankenpflege schnell und spürbar zu verbessern, werde mit den Gesetzesplänen nicht erreicht.

Die Vize-Präsidentin des Deutschen Pflegerates (DPR), Irene Maier, beklagte, es werde hiermit nicht gelingen, das Pflegepersonal wirksam zu entlasten und damit die Attraktivität des Pflegeberufs zu erhöhen, um eine Wende hin zu einer guten Personalsituation zu erreichen. Die Beschäftigten müssten sich darauf verlassen können, dass sie künftig wieder in der Lage sein werden, die Patienten angemessen zu versorgen, sagte sie. Werde dieses Ziel nicht erreicht, seien die Beschäftigten in der Pflege kaum mehr motivierbar für ihre Arbeit im Krankenhaus.

Der Trend zur Berufsflucht bleibe somit bestehen. “Hält Minister Lauterbach an seinen Plänen unverändert fest, werden wir zu maximalem Widerstand aufrufen”, sagte Maier. Die drei Verbände kritisieren insbesondere die im Gesetzentwurf verankerte Mitsprachemöglichkeit von Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) bei der konkreten Ausgestaltung der Personalbemessung.

“Es kann nicht sein, dass die Zustimmung des Finanzministers zu einer bedarfsgerechten Ausgestaltung der Pflege wie ein Damoklesschwert über der Einführung schwebt”, kritisierte Verdi-Vorstandsmitglied Bühler. Der Finanzminister habe hier keinerlei Expertise. DKG-Chef Gaß sagte: “Eine Pflege nach Kassenlage ist inakzeptabel.”

Es sei nicht hinnehmbar, dass der Finanzminister mit einem Veto eine gute Pflegepersonalausstattung verhindern könne. “Das ist für uns eine rote Linie”, sagte der Verbandschef. Der Gesetzentwurf von Lauterbach für ein “Krankenhauspflege-Entlastungsgesetz” sieht in mehreren Schritten die Einführung eines verbindlichen Personalschlüssels für die Pflege im Krankenhaus vor.

Bisher existieren nur gesetzliche Untergrenzen, bei deren Unterschreiten Stationen geschlossen werden müssen. Basis des Gesetzentwurfs ist die “Pflegepersonalregelung 2.0”, die DKG, Verdi und Deutscher Pflegerat im Auftrag der Konzertieren Aktion Pflege entwickelt hatten.

red

Donnerstag: Aktuelle Corona-Zahlen für den Landkreis Ludwigsburg

Das Gesundheitsamt Ludwigsburg hat am Donnerstagmittag in der Summe vorläufig 599 (Vortag: 746) neue Corona-Fälle gemeldet. Die Inzidenz bleibt fast unverändert bei 472,4 (Vortag: 470,7). Am vergangenen Freitag lag der Wert bei 573,5. Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg steigt um 3 auf mindestens 744. (Stand: 20.10..22 – 12Uhr)

Der Hospitalisierungswert im Landkreis steigt und liegt bei 10,6. Am Vortag bei 10,3. (Stand: 19.10.2022)

Die Zahl der Intensivpatienten sinkt laut dem Gesundheitsamt um 17 auf 159. Der Höchstwert lag am 07. Dezember 2021 bei 671. (Stand: 19.10.2022)

Bestätigte Fälle nach Gemeinde ( Bestätigte Fälle | Differenz zum Vortag) Stand: 19.10.22

Affalterbach ( 1.989 | 13 )
Asperg ( 5.311 | 12 )
Benningen am Neckar ( 2.392 | 9 )
Besigheim ( 5.413 | 15 )
Bietigheim-Bissingen ( 18.651 | 42 )
Bönnigheim ( 3.476 | 7 )
Ditzingen ( 10.137 | 41 )
Eberdingen ( 2.606 | 16 )
Erdmannhausen ( 2.068 | 12 )
Erligheim ( 1.081 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 6.031 | -28 )
Freudental ( 1.095 | 4 )
Gemmrigheim ( 2.101 | 19 )
Gerlingen ( 7.161 | 44 )
Großbottwar ( 3.374 | 15 )
Hemmingen ( 3.311 | 25 )
Hessigheim ( 1.031 | 5 )
Ingersheim ( 2.484 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 2.816 | 12 )
Korntal-Münchingen ( 7.851 | 27 )
Kornwestheim ( 13.855 | 52 )
Löchgau ( 2.297 | 14 )
Ludwigsburg ( 36.852 | 104 )
Marbach am Neckar ( 6.480 | -1 )
Markgröningen ( 5.136 | 15 )
Möglingen ( 4.547 | 10 )
Mundelsheim ( 1.353 | 10 )
Murr ( 2.579 | 2 )
Oberriexingen ( 1.136 | 6 )
Oberstenfeld ( 3.045 | 18 )
Pleidelsheim ( 2.491 | 7 )
Remseck am Neckar ( 10.933 | -15 )
Sachsenheim ( 6.985 | 25 )
Schwieberdingen ( 4.979 | 21 )
Sersheim ( 1.950 | 9 )
Steinheim an der Murr ( 4.919 | 15 )
Tamm ( 4.558 | 16 )
Vaihingen an der Enz ( 11.863 | 32 )
Walheim ( 1.293 | 7 )

red

RKI meldet rund 116000 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz sinkt leicht

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Donnerstagmorgen vorläufig 116.806 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 19,6 Prozent oder 28.407 Fälle weniger als am Donnerstagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz sank laut RKI-Angaben von gestern 670,5 auf heute 661,3 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 1.671.800 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 229.400 mehr als vor einer Woche. Außerdem meldete das RKI nun 223 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus. Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 1.005 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 144 Todesfällen pro Tag (Vortag: 137).

Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden auf 152.100. Insgesamt wurden bislang 35,01 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.

Hospitalisierungsrate steigt auf 12,85

Die bundesweite Hospitalisierungsrate für Corona-Infizierte ist erneut leicht gestiegen. Das RKI meldete am Donnerstagmorgen zunächst 12,85 Einweisungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen (Mittwoch ursprünglich: 12,61, Donnerstag letzter Woche ursprünglich 12,23). Es handelt sich um die jeweils vorläufigen Zahlen, die stets nachträglich noch nach oben korrigiert werden, da manche Einweisungen erst später gemeldet werden.

Am höchsten ist die Hospitalisierungsinzidenz laut der vorläufigen Daten weiterhin im Saarland (25,45). Dahinter folgen Thüringen (19,77), Mecklenburg-Vorpommern (19,61), Brandenburg (19,58), Sachsen (17,39), Sachsen-Anhalt (17,19), Bayern (17,19), Schleswig-Holstein (14,17), Hessen (12,20), Rheinland-Pfalz (11,64), Nordrhein-Westfalen (11,34), Baden-Württemberg (10,62), Berlin (8,21), Niedersachsen (6,78), Hamburg (6,36) und Bremen (5,77). In der Altersgruppe 0-4 Jahre liegt die Hospitalisierungsinzidenz bundesweit vorläufig bei 5,08, in der Altersgruppe 5-14 Jahre bei 0,88, in der Altersgruppe 15-34 Jahre bei 2,85, in der Altersgruppe 35-59 Jahre bei 4,97, in der Altersgruppe 60-79 Jahre bei 20,33 und bei den Über-80-Jährigen bei 77,59 Krankenhauseinweisungen mit Covid-19 je Woche und 100.000 Einwohner.

red

Grünen-Gesundheitspolitiker fordert vier Milliarden Euro für Krankenhäuser

Grünen-Gesundheitspolitiker Janosch Dahmen hat Milliardenhilfen des Bundes und der Länder für die Krankenhäuser gefordert. “Man muss zur Zeit davon ausgehen, dass im Bereich der Krankenhäuser finanzielle Hilfen im Umfang von mindestens vier Milliarden Euro und im Bereich der Pflegeeinrichtungen weitere 650 Millionen Euro für die nächsten Monate erforderlich sind”, sagte Dahmen der “Rheinischen Post” (Donnerstag). “Durch die Energiekrise wird sich insbesondere die wirtschaftliche Situation der Krankenhäuser, die durch Personalausfälle in der Pandemie und den chronischen Fachkräftemangel bereits stark belastet ist, weiter verschlechtern. Um eine Pleitewelle der Kliniken jetzt abzuwenden und ihre wirtschaftliche Lage zu stabilisieren, braucht es kurzfristig finanzielle Unterstützung vom Bund und den Ländern”, sagte der Gesundheitsexperte. “Unabhängig von kurzfristigen Hilfen müssen jetzt auch umfangreiche Krankenhausreformen auf den Weg gebracht werden. Ziel muss es dabei unter anderem sein, dass Behandlungen, die medizinisch sinnvollerweise auch außerhalb eines Krankenhauses erbracht werden können, auch dorthin verlagert werden”, betonte er.

Dahmen befürwortete zudem wegen der steigenden Corona-Infektionszahlen die Wiedereinführung einer Maskenpflicht in Innenräumen. “Der Bund hat mit der jüngsten Novelle des Infektionsschutzgesetzes den Ländern wirkungsvolle Instrumente wie das Maskentragen im Innenraum an die Hand gegeben. Ziel muss es sein, die Infektionsdynamik weiter auszubremsen und damit den inzwischen wieder deutlich eingeschränkten Versorgungskapazitäten etwa in den Krankenhäusern und im Rettungsdienst zu begegnen”, sagte der gesundheitspolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion.

Auch Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) plädiert für eine neue Maskenpflicht in Innenräumen.

red

Mittwoch: Aktuelle Corona-Zahlen für den Landkreis Ludwigsburg

Das Gesundheitsamt Ludwigsburg hat am Mittwochmittag in der Summe vorläufig 746 (Vortag: 703) neue Corona-Fälle gemeldet. Die Inzidenz steigt laut dem Gesundheitsamt auf 470,7 (Vortag: 447,4). Am vergangenen Freitag lag der Wert bei 573,5. Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg bleibt unverändert bei mindestens 741. (Stand: 19.10..22 – 12Uhr)

Der Hospitalisierungswert im Landkreis steigt und liegt bei 10,3. Am Vortag bei 9,1. (Stand: 18.10.2022)

Die Zahl der Intensivpatienten sinkt laut dem Gesundheitsamt um 2 auf 176. Der Höchstwert lag am 07. Dezember 2021 bei 671. (Stand: 18.10.2022)

Bestätigte Fälle nach Gemeinde ( Bestätigte Fälle | Differenz zum Vortag) Stand: 18.10.22

Affalterbach ( 1.976 | 6 )
Asperg ( 5.299 | 15 )
Benningen am Neckar ( 2.383 | 7 )
Besigheim ( 5.398 | 10 )
Bietigheim-Bissingen ( 18.609 | 50 )
Bönnigheim ( 3.469 | 7 )
Ditzingen ( 10.096 | 57 )
Eberdingen ( 2.590 | 0 )
Erdmannhausen ( 2.056 | 0 )
Erligheim ( 1.081 | 9 )
Freiberg am Neckar ( 6.059 | 85 )
Freudental ( 1.091 | 6 )
Gemmrigheim ( 2.082 | 1 )
Gerlingen ( 7.117 | 1 )
Großbottwar ( 3.359 | 26 )
Hemmingen ( 3.286 | 0 )
Hessigheim ( 1.026 | 8 )
Ingersheim ( 2.484 | 9 )
Kirchheim am Neckar ( 2.804 | 15 )
Korntal-Münchingen ( 7.824 | 25 )
Kornwestheim ( 13.803 | 30 )
Löchgau ( 2.283 | 4 )
Ludwigsburg ( 36.748 | 128 )
Marbach am Neckar ( 6.481 | 40 )
Markgröningen ( 5.121 | 5 )
Möglingen ( 4.537 | 12 )
Mundelsheim ( 1.343 | 0 )
Murr ( 2.577 | 18 )
Oberriexingen ( 1.130 | 0 )
Oberstenfeld ( 3.027 | 0 )
Pleidelsheim ( 2.484 | 0 )
Remseck am Neckar ( 10.948 | 45 )
Sachsenheim ( 6.960 | 46 )
Schwieberdingen ( 4.958 | 7 )
Sersheim ( 1.941 | 2 )
Steinheim an der Murr ( 4.904 | 27 )
Tamm ( 4.542 | 25 )
Vaihingen an der Enz ( 11.831 | 60 )
Walheim ( 1.286 | 8 )

red

Lauterbach plant Entlastung von Pflegekräften

Um Pflegekräfte in Kliniken stärker zu entlasten, will Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach das geplante Krankenhauspflegeentlastungsgesetz nachschärfen: Kliniken sollen künftig nicht mehr die Möglichkeit haben, mit eigenen Tarifverträgen strenge Personalvorgaben zu umgehen. “Mit der Verschärfung der Personalbemessung erzwingen wir die Entlastung der Pflegekräfte”, sagte der SPD-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben). Kliniken, die mittelfristig die Personalvorgaben nicht einhalten, würden sanktioniert.

Dazu gebe es dann keine Ausnahme mehr, so Lauterbach. “Das hilft Patienten und Pflegekräften gleichermaßen. So bleibt mehr Zeit für Zuwendung.”

Bisher war geplant, dass es Ausnahmen bei der Pflegepersonalregelung für Kliniken mit eigenen Entlastungstarifverträgen geben solle. Das wiederum würde eine bundesweite Anwendung und Vergleichbarkeit der Personalbemessung unmöglich machen, heißt es im Änderungsantrag, über den Funke-Zeitungen berichten. Das “Krankenhauspflegeentlastungsgesetz” soll an diesem Mittwoch in erster Lesung im Bundestag beraten werden.

red