Statistik: Sterbefallzahlen im Oktober 9 Prozent höher

Wiesbaden (dts) – Die Sterbefallzahlen in Deutschland lagen im Oktober neun Prozent höher als im Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2020. Das teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag mit. Insgesamt sind laut der Hochrechnung im Oktober in Deutschland 82.733 Menschen gestorben. In der Woche vom 25. bis 31. Oktober lagen die Zahlen gar 12 Prozent über dem mittleren Wert der Vorjahre.

Ein Vergleich der gesamten Sterbefälle mit der Zahl der beim Robert-Koch-Institut (RKI) gemeldeten Covid-19-Todesfälle nach Sterbedatum sei derzeit nur für den Zeitraum bis 17. Oktober möglich, so die Statistiker: „In dieser Woche gab es laut RKI 381 Covid-19-Todesfälle – die Zahlen sind damit seit Mitte September in etwa konstant. Die erhöhte Gesamtsterblichkeit im September und Oktober erklären sie nicht.“

 

Inzidenzwert im Landkreis Ludwigsburg bei fast 300 – mehr als 380 Neuinfektionen binnen 24 Stunden

Der Landkreis Ludwigsburg verzeichnet einen neuen Höchstwert an Corona-Neuinfektionen. Am Dienstagnachmittag meldete das Gesundheitsamt insgesamt 380 neue Corona-Infizierte binnen 24 Stunden.

Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg bleibt unverändert bei mindestens 538. Rund 32.526 (+155) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. Die 7-Tage-Inzidenz steigt sprunghaft im Vergleich zum Vortag auf einen neuen Höchstwert an und liegt kreisweit bei 297,1. Am Vortag lag der Wert bei 249. (Stand: 09.11 – 16Uhr)

In Baden-Württemberg wurden am Dienstag insgesamt 6.890 (Vortag: 3.415) neue Fälle und 38 weitere Tote in Verbindung mit dem Virus registriert. Die 7-Tage-Inzidenz steigt auf 296,9 (Vortag: 256,8).

Aktuell gilt in Baden-Württemberg die Corona-Warnstufe. Sollte die Zahl der Corona-Intensivpatienten weiter steigen und an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen auf über 390 steigen, wäre die Alarmstufe erreicht,  dann würden noch weitere Beschränkungen für Ungeimpfte in Kraft treten. Laut dem Landesgesundheitsamt werden aktuell 358 (+9) Menschen auf der Intensivstation behandelt. (Stand: 09.11. – 16Uhr)

 

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 09.11.21)

Affalterbach ( 241 | 2 )
Asperg ( 936 | 9 )
Benningen am Neckar ( 337 | 6 )
Besigheim ( 829 | 5 )
Bietigheim-Bissingen ( 3.319 | 53 )
Bönnigheim ( 655 | 7 )
Ditzingen ( 1.579 | 10 )
Eberdingen ( 391 | 8 )
Erdmannhausen ( 236 | 0 )
Erligheim ( 179 | 1 )
Freiberg am Neckar ( 789 | 8 )
Freudental ( 181 | 0 )
Gemmrigheim ( 331 | 3 )
Gerlingen ( 950 | 12 )
Großbottwar ( 455 | 2 )
Hemmingen ( 459 | 12 )
Hessigheim ( 100 | 0 )
Ingersheim ( 363 | 1 )
Kirchheim am Neckar ( 461 | 2 )
Korntal-Münchingen ( 1.221 | 26 )
Kornwestheim ( 2.654 | 30 )
Löchgau ( 353 | 9 )
Ludwigsburg ( 6.492 | 63 )
Marbach am Neckar ( 974 | 9 )
Markgröningen ( 960 | 9 )
Möglingen ( 863 | 6 )
Mundelsheim ( 172 | 0 )
Murr ( 407 | 6 )
Oberriexingen ( 150 | 0 )
Oberstenfeld ( 445 | 4 )
Pleidelsheim ( 405 | 4 )
Remseck am Neckar ( 1.605 | 15 )
Sachsenheim ( 1.340 | 10 )
Schwieberdingen ( 674 | 11 )
Sersheim ( 366 | 1 )
Steinheim an der Murr ( 638 | 5 )
Tamm ( 589 | 3 )
Vaihingen an der Enz ( 1.909 | 24 )
Walheim ( 169 | 3 )

red

„Ampel“-Parteien: Gefälschter Impfpass zukünftig strafbar

Berlin (dts) – Die „Ampel“-Parteien SPD, Grüne und FDP wollen die Fälschung von Impfpässen härter bestrafen – und deswegen das Strafgesetzbuch ändern. Das geht aus einem neuen Gesetzesentwurf zur Corona-Lage hervor, den die Parteien noch in dieser Woche in den Bundestag einbringen. „Business Insider“ berichtet darüber.

So sollen das Ausstellen und der Gebrauch von falschen Corona-Impfpässen unter Strafe gestellt werden. Selbst die Vorbereitung einer Fälschung kann künftig zu Gefängnisstrafen führen. Konkret soll eine solche Vorbereitung einer Fälschung mit bis zu zwei Jahren Haft oder einer Geldstrafe bestraft werden.

Wer sich als Arzt oder medizinisches Personal ausgibt und „ein unrichtiges Zeugnis über seinen oder eines anderen Gesundheitszustand ausstellt“, dem droht ein Jahr Haft oder eine Geldstrafe. Für Ärzte und Mediziner, die falsche Impfungen ausstellen, drohen sogar zwei Jahre Haft. Doch auch der bloße Gebrauch eines gefälschten Impfausweises soll strafbar gemacht werden.

Wer einen gefälschten Impfausweis vorlegt, soll mit bis zu einem Jahr Haft oder einer Geldstrafe belangt werden.

 

RKI meldet am Dienstag 21832 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz steigt auf 213,7

Berlin (dts) – Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Dienstagmorgen vorläufig 21.832 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 102 Prozent oder 11.019 Fälle mehr als am Dienstagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz stieg laut RKI-Angaben von gestern 201,1 auf heute 213,7 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Das ist erneut ein Allzeithoch, nachdem am Montag erstmals die 200er-Schwelle überschritten wurde. Weil letzen Montag in manchen Bundesländern Feiertag war, ist der Vorwochenvergleich möglicherweise verzerrt. Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 310.100 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 88.500 mehr als vor einer Woche.

Außerdem meldete das RKI nun 169 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus. Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 894 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 128 Todesfällen pro Tag (Vortag: 115). Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden auf 96.727. Insgesamt wurden bislang 4,8 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet.

Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.

 

7-Tage-Inzidenz im Landkreis Ludwigsburg mit neuem Höchstwert

Auf den Intensivstationen wird es eng. Wie überall spitzt sich auch im Landkreis Ludwigsburg die Lage in den Krankenhäusern weiter zu. Inzwischen hat Landesgesundheitsamt in Stuttgart aufgrund der anhaltend hohen Belegung von Intensivbetten mit COVID-19-Patientinnen und Patienten für das Land Baden-Württemberg die Warnstufe ausgerufen. Seit vergangenen Mittwoch gelten vor allem für Ungeimpfte und nicht genesene Personen, stärkere Einschränkungen.

Der Landkreis Ludwigsburg verzeichnet weiterhin viele Corona-Neuinfektionen. Am Montagnachmittag meldete das Gesundheitsamt 113 neue Corona-Infizierte binnen 24 Stunden.

Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg steigt um 3 auf mindestens 538. Rund 32.371 (+172) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. Die 7-Tage-Inzidenz steigt deutlich zum Vortag auf einen neuen Höchstwert und liegt kreisweit bei 249 (+9,5).

In Baden-Württemberg wurden am Montag insgesamt 3.415 (Vorwoche: 1.044) neue Fälle registriert. Die 7-Tage-Inzidenz steigt auf 256,8 (Vorwoche: 189,3).

Aktuell gilt in Baden-Württemberg die Corona-Warnstufe. Sollte die Zahl der Corona-Intensivpatienten weiter steigen und an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen auf über 390 steigen, wäre die Alarmstufe erreicht,  dann würden noch weitere Beschränkungen für Ungeimpfte in Kraft treten. Laut dem Landesgesundheitsamt werden aktuell 347 Menschen auf der Intensivstation behandelt (+24). (Stand: 08.11. – 16Uhr)

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 08.11.21)

Affalterbach ( 239 | 2 )
Asperg ( 927 | 6 )
Benningen am Neckar ( 331 | 0 )
Besigheim ( 824 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 3.266 | 10 )
Bönnigheim ( 648 | 1 )
Ditzingen ( 1.569 | 4 )
Eberdingen ( 383 | 1 )
Erdmannhausen ( 236 | 1 )
Erligheim ( 178 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 781 | 1 )
Freudental ( 181 | 1 )
Gemmrigheim ( 328 | 0 )
Gerlingen ( 938 | 5 )
Großbottwar ( 453 | 0 )
Hemmingen ( 447 | 0 )
Hessigheim ( 100 | 1 )
Ingersheim ( 362 | 1 )
Kirchheim am Neckar ( 459 | 1 )
Korntal-Münchingen ( 1.195 | 17 )
Kornwestheim ( 2.624 | 6 )
Löchgau ( 344 | 0 )
Ludwigsburg ( 6.429 | 10 )
Marbach am Neckar ( 965 | 3 )
Markgröningen ( 951 | 4 )
Möglingen ( 857 | 1 )
Mundelsheim ( 172 | 0 )
Murr ( 401 | 2 )
Oberriexingen ( 150 | 0 )
Oberstenfeld ( 441 | 2 )
Pleidelsheim ( 401 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.590 | 8 )
Sachsenheim ( 1.330 | 8 )
Schwieberdingen ( 663 | 3 )
Sersheim ( 365 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 633 | 5 )
Tamm ( 586 | 3 )
Vaihingen an der Enz ( 1.885 | 4 )
Walheim ( 166 | 1 )

red

So hoch wie nie – Inzidenz überspringt erstmals 200er-Marke

Berlin (dts) – Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Montagmorgen vorläufig 15.513 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 61 Prozent oder 5.855 Fälle mehr als am Montagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz stieg laut RKI-Angaben von gestern 191,5 auf heute 201,1 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 306.000 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 81.400 mehr als vor einer Woche. Außerdem meldete das RKI nun 33 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus. Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 806 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 115 Todesfällen pro Tag (Vortag: 114).

Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden auf 96.558. Insgesamt wurden bislang 4,78 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.

 

Mehr 23 500 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden – Inzidenz steigt auf 191,5

Berlin (dts) – Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Sonntagmorgen vorläufig 23.543 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 39 Prozent oder 6.656 Fälle mehr als am Sonntagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz stieg laut RKI-Angaben von gestern 183,7 auf heute 191,5 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 305.000 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 78.700 mehr als vor einer Woche. Außerdem meldete das RKI nun 37 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus. Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 796 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 114 Todesfällen pro Tag (Vortag: 113).

Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden auf 96.525. Insgesamt wurden bislang 4,77 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden. (Stand: 07.11.2021 – 03.11Uhr)

 

 

RKI: Mehr als 34 000 Corona-Neuinfektionen am Samstag – Inzidenz bei 183,7

Berlin (dts) – Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Samstagmorgen vorläufig 34.002 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 58 Prozent oder 12.459 Fälle mehr als am Samstagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz stieg laut RKI-Angaben von gestern 169,9 auf heute 183,7 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 291.700 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 74.200 mehr als vor einer Woche. Außerdem meldete das RKI nun 142 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus. Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 792 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 113 Todesfällen pro Tag (Vortag: 106).

Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden auf 96.488. Insgesamt wurden bislang 4,74 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.

 

Landkreis Ludwigsburg erneut mit höchster Zahl an Neuinfektionen in Baden-Württemberg

Auf den Intensivstationen wird es eng. Wie überall spitzt sich auch im Landkreis Ludwigsburg die Lage in den Krankenhäusern weiter zu. Inzwischen hat Landesgesundheitsamt in Stuttgart aufgrund der anhaltend hohen Belegung von Intensivbetten mit COVID-19-Patientinnen und Patienten für das Land Baden-Württemberg die Warnstufe ausgerufen. Seit Mittwoch gelten vor allem für ungeimpfte und nicht genesene Personen, stärkere Einschränkungen.

Der Landkreis Ludwigsburg verzeichnet weiterhin viele Corona-Neuinfektionen. Am Samstagnachmittag meldete das Gesundheitsamt 248 neue Corona-Infizierte binnen 24 Stunden. Keines der insgesamt 44 Stadt- und Landkreise im Land verzeichnete einen noch höheren Wert an Neuinfektionen. Bereits am Freitag wies der Landkreis den höchsten Wert an neuen Corona-Fällen aus. Am Vortag wurden 258 neue Corona-Fällen gemeldet.

Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg bleibt unverändert bei mindestens 535. Rund 31.964 (+123) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. Die 7-Tage-Inzidenz steigt deutlich zum Vortag und liegt kreisweit bei 246,8 (+18,2).

In Baden-Württemberg wurden am Samstag insgesamt 4.659 (Vortag: 5.878) neue Fälle registriert. Die 7-Tage-Inzidenz steigt auf 224,8 (Vortag; 211,2). (Stand: 06.11. – 16Uhr)

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 06.11.21)

Affalterbach ( 237 | 1 )
Asperg ( 920 | 12 )
Benningen am Neckar ( 331 | 7 )
Besigheim ( 822 | 5 )
Bietigheim-Bissingen ( 3.254 | 42 )
Bönnigheim ( 647 | 4 )
Ditzingen ( 1.564 | 5 )
Eberdingen ( 380 | 2 )
Erdmannhausen ( 235 | 0 )
Erligheim ( 178 | 2 )
Freiberg am Neckar ( 780 | 7 )
Freudental ( 180 | 0 )
Gemmrigheim ( 328 | 4 )
Gerlingen ( 927 | 3 )
Großbottwar ( 452 | 3 )
Hemmingen ( 446 | 1 )
Hessigheim ( 99 | 1 )
Ingersheim ( 358 | 2 )
Kirchheim am Neckar ( 458 | 4 )
Korntal-Münchingen ( 1.173 | 1 )
Kornwestheim ( 2.615 | 21 )
Löchgau ( 344 | 1 )
Ludwigsburg ( 6.416 | 42 )
Marbach am Neckar ( 961 | 6 )
Markgröningen ( 947 | 9 )
Möglingen ( 855 | 2 )
Mundelsheim ( 171 | 3 )
Murr ( 395 | 7 )
Oberriexingen ( 149 | 0 )
Oberstenfeld ( 439 | 3 )
Pleidelsheim ( 401 | 2 )
Remseck am Neckar ( 1.579 | 11 )
Sachsenheim ( 1.322 | 7 )
Schwieberdingen ( 660 | 4 )
Sersheim ( 365 | 3 )
Steinheim an der Murr ( 627 | 3 )
Tamm ( 582 | 6 )
Vaihingen an der Enz ( 1.879 | 9 )
Walheim ( 165 | 1 )

red

Umfrage: Deutsche Geimpfte bereit für eine Booster-Impfung

Die meisten bereits geimpften Deutschen sind für eine Auffrischungsimpfung gegen COVID-19. Das ergab die repräsentative Befragung European COvid Survey (ECOS), die das Hamburg Center for Health Economics (HCHE) der Universität Hamburg im September durchgeführt hat. Konkret sind demnach 78 Prozent der vollständig Geimpften bereit für eine weitere Impfdosis. Unter den über 65-Jährigen ist die Bereitschaft mit 89 Prozent noch höher.

Wer zunächst mit der Einmalimpfung von Johnson & Johnson geimpft wurde, ist laut ECOS tendenziell weniger bereit, sich noch einmal gegen Covid-19 impfen zu lassen. Die höchste Bereitschaft zeigen diejenigen, die vollständig mit AstraZeneca geimpft wurden. „Da im Verhältnis die meisten Impfdurchbrüche bei Johnson & Johnson gemeldet werden, wird diese Gruppe der bisher nur einmal Geimpften künftig jedoch stärker in den Fokus der Auffrischungsimpfungen rücken“, so Prof. Dr. Jonas Schreyögg, wissenschaftlicher Direktor des HCHE.

In anderen europäischen Ländern zeigt sich unter vollständig Geimpften eine ähnlich hohe Bereitschaft für die dritte Impfung. Von den acht Ländern der Umfrage ist die Bereitschaft in England und Dänemark mit mehr als 84 Prozent am höchsten, am niedrigsten ist sie mit 67 Prozent in Frankreich. „Aber auch in Portugal, das europaweit die höchste Corona-Impfquote hat, liegt die Bereitschaft für die dritte Impfung nur bei 72 Prozent der vollständig Geimpften“, so Schreyögg.

Nachdem monatelang Impfstoff hierzulande knapp war, fehlt er jetzt vor allem in Schwellen- und Entwicklungsländern. Um die Pandemie global zu bekämpfen, sprechen sich die Befragten in Deutschland dafür aus, ungefähr die Hälfte der Impfstoffvorräte an die internationale Initiative Covax (Covid-19 Vaccines Global Access) zu spenden, die andere Hälfte sollte für Auffrischungsimpfungen zur Verfügung stehen. Auch in den anderen Ländern, in denen Menschen befragt wurden, ergibt sich ein vergleichbares Ergebnis. Je jünger die Menschen, umso größer die Spendenbereitschaft.

Andreas Reiners  glp