Neue Regeln bei Arzneimitteln treten in Kraft

Startschuss: Für Patienten gelten in Deutschland ab dem 1. Juli 2020 gesetzliche und vertragliche Neuregelungen bei der Arzneimittelversorgung in Apotheken. Dazu gehören die Senkung der Mehrwertsteuer auf Arzneimittel, die Anpassung von Festbeträgen bei verordneten Medikamenten und die Einführung von Rabattverträgen bei bestimmten gesetzlichen Krankenkassen.

„Bei den Arzneimitteln ändern sich zum 1. Juli 2020 viele Preise und Zuzahlungen. Das entlastet vor allem die Krankenkassen finanziell“, sagt Fritz Becker, Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbandes (DAV): „Für die Patienten kann das unterschiedliche Konsequenzen haben. Aber sie können sich darauf verlassen, dass ihre Apotheke die vielen Neuregelungen im Blick hat. Apotheken sind es gewohnt, riesige Datenmengen in ihrem digitalen Workflow zu verarbeiten.“

Die Mehrwertsteuer auf Arzneimittel wird bis zum 31. Dezember 2020 von 19 auf 16 Prozent gesenkt. Bei den rezeptpflichtigen Medikamenten mit ihren bundesweiten Festpreisen wird diese Anpassung in der Apothekensoftware bereits berücksichtigt.

Hier können sich für gesetzlich versicherte Patienten durchaus Einsparungen bei der Zuzahlung ergeben. Beispiel: Ein bisheriger Apothekenverkaufspreis (AVP) von 100 Euro würde auf 97,47 Euro sinken, so dass die gesetzliche zehnprozentige Zuzahlung von zehn Euro auf 9,75 Euro sinkt – der Patient spart also 25 Cent. Bei den rezeptfreien Medikamenten, die keiner Preisbindung unterliegen, muss jede Apotheke selbst entscheiden, wie sie die Steuersenkung umsetzt.

Zum 1. Juli 2020 ändern sich auch viele Festbeträge – das sind die Erstattungshöchstbeträge der Krankenkassen für bestimmte Wirkstoffe. Ebenfalls am 1. Juli starten neue Rabattverträge – das sind exklusive Verträge zwischen Krankenkassen und Herstellern – bei der Techniker Krankenkasse (TK), der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) und mehreren Krankenkassen im spectrumK-Verbund. Das kann zur Folge haben, dass Patienten zukünftig das Medikament eines anderen Herstellers erhalten.

Ralf Loweg

Ernährungstipps für heiße Tage

Für viele Menschen sind heiße Sommertage eine Qual. Sie fühlen sich schlapp und klagen über Kreislaufprobleme. Viel trinken kann da helfen. Aber auch die Ernährung spielt eine wichtige Rolle. Mit einigen Tipps kommt man mit kühlem Kopf durch diese Zeit.

1. Leichte Gerichte wählen

An heißen Sommertagen staut sich die Hitze im Körper und belastet den Kreislauf. Gerade dann sollte man leichte Gerichte wählen, denn die Verdauung von fettigem, schweren Essen fordert den Körper zusätzlich.

2. Lauwarm trinken

Eisgekühlte Getränke wirken zwar im ersten Moment erfrischend, doch um die Körpertemperatur stabil zu halten, muss der Körper sie erwärmen. Das wiederum kostet Energie und schränkt die Leistungsfähigkeit ein.

3. Frühzeitig planen

In vielen Betriebskantinen stehen auch im Sommer regelmäßig üppige Speisen wie Currywurst oder Braten auf dem Speiseplan. Wer sich stattdessen einen leichten Snack oder einen Salat vorbereitet, kommt ohne Mittagstief konzentrierter durch den Arbeitstag.

4. Genügend trinken

Die Faustregel lautet: Pro Kilo Körpergewicht sollte man 30 Milliliter Flüssigkeit aufnehmen. Bei einem Gewicht von 80 Kilo entspricht das 2,4 Litern – ist es heiß, ist der Bedarf sogar noch höher! Wem pures Wasser auf Dauer zu langweilig ist, der kann es mit Fruchtstücken wie zum Beispiel Kiwischeiben aromatisieren.

5. Wasserreiche Obst- und Gemüsesorten essen

Wasserreiches Obst und Gemüse ist leicht verdaulich und versorgt den Körper zusätzlich mit Flüssigkeit. Kiwis enthalten zudem viele Nährstoffe wie zum Beispiel Vitamin C: Regelmäßig verzehrt, helfen sie dem Körper dabei, die täglich benötigte Nährstoffmenge aufzunehmen.

Ralf Loweg

75 Corona-Neuinfizierte in Baden-Württemberg an einem Tag

Ludwigsburg: Zwei Neuinfizierte wurden am Dienstag (30. Juni) aus dem Landratsamt in Ludwigsburg gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis Ludwigsburg steigt somit auf mindestens 1.821. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 gestorben sind, wird unverändert mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.717 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 2,4 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg.

Baden-Württemberg verzeichnet 75 Neu-Infizierte binnen 24 Stunden

Am Dienstag (30. Juni) ist in Baden-Württemberg die Zahl der Corona-Infizierten um weitere 75 bestätigte Fälle auf mindestens 35.705 gestiegen. Davon sind ungefähr 33.353 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 1.838 an.

Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages R-Wert wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,81 angegeben.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Zeckengefahr: Vor dem Urlaub Impfpass checken

Wegen der Corona-Pandemie verbringen viele Deutsche ihren Urlaub in der Heimat oder in den angrenzenden Nachbarstaaten. Im Vorfeld sollte man seinen Impfpass überprüfen und sich bei Bedarf gegen Infektionskrankheiten wie die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) impfen lassen. Denn durch die milden Winter- und Frühjahrstemperaturen steigt die Gefahr von Zeckenbissen.

Die hiesigen FSME-Risikogebiete liegen vor allem in Thüringen, Bayern, Hessen und Baden-Württemberg. Ein Schnellschutz kann durch zwei FSME-Impfungen im Abstand von 14 Tagen aufgebaut werden. Generell sollte der Impfschutz je nach Lebensalter alle drei bis fünf Jahre aufgefrischt werden.

Bei Impfungen gegen FSME hat die Impfbereitschaft in den vergangenen Jahren in Deutschland erheblich zugenommen. So wurden 2017 nur 3,4 Millionen Impfdosen gegen FSME über öffentliche Apotheken abgegeben, 2018 dagegen schon 4,1 Millionen – das ist eine 19,3-prozentige Steigerung. Mit 4,9 Millionen FSME-Impfdosen im Jahr 2019 konnte dieser Wert nochmals um 20,1 Prozent erhöht werden. Das hat das Deutsche Arzneiprüfungsinstitut (DAPI) auf Basis der Abrechnungen der gesetzlichen Krankenkassen berechnet.

Auch insgesamt hat die Impfbereitschaft in Deutschland zugenommen: Im Jahr 2019 sind die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen für Impfstoffe (darunter Grippe, Keuchhusten, Pneumokokken, Masern, Gebärmutterhalskrebs) um 16,4 Prozent auf 1,503 Milliarden Euro angestiegen.

Andreas Reiners

Mehr Pollen-Allergiker in Ballungsräumen

Fürchterlich unangenehme Niesattacken, juckende, gerötete Augen: Gräserpollen-Allergiker durchleben wieder eine schlimme Zeit. Besonders gebeutelt sind die 15- bis 19-Jährigen. Laut einer Datenanalyse der KKH Kaufmännische Krankenkasse für das Jahr 2018 ist der Anteil an Heuschnupfengeplagten in dieser Altersgruppe am größten.

Jeder zehnte Jugendliche beziehungsweise junge Erwachsene ist mittlerweile betroffen (10,4 Prozent). Insgesamt diagnostizierten Ärzte 2018 bei rund 143.000 KKH-Versicherten jeden Alters Heuschnupfen. Hochgerechnet auf ganz Deutschland sind das rund 6,6 Millionen Betroffene. In Bundesländern mit Ballungsräumen wie Nordrhein-Westfalen und Hessen ist der Anteil der Heuschnupfennasen am größten (8,4 beziehungsweise 8,5 Prozent). In keinem anderen Bundesland ist zudem die Zahl der verschriebenen Antihistaminika höher als in NRW (rund 10.000 Verordnungen im Jahr 2018).

In Bundesländern mit vorwiegend ländlichen und küstennahen Gebieten wie Thüringen und Schleswig-Holstein werden hingegen mit 6,8 beziehungsweise 7,1 Prozent die wenigsten Allergiker registriert. Das liegt laut Forschern unter anderem an der höheren Luftverschmutzung in den Städten. Das Klimagas Kohlenstoffdioxid (CO2) beschleunigt das Pflanzenwachstum und somit auch die Pollenproduktion. Außerdem lagern sich Umweltschadstoffe wie Ozon an den Pollen an und machen sie zunehmend aggressiver.

Bei Verdacht auf eine Pollenallergie rät die Krankenkasse, bei einem Spezialisten einen Haut- und Bluttest durchführen zu lassen. Rasches Erkennen und Behandeln sei wichtig, damit aus einem Heuschnupfen kein allergisches Asthma werde.

Rudolf Huber

Corona in Ludwigsburg: So sehen die Zahlen vom Montag aus

Ein Neuinfizierter wurde am Montag (29. Juni) aus dem Landratsamt in Ludwigsburg gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis Ludwigsburg steigt somit auf mindestens 1.819. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 gestorben sind, wird unverändert mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.717 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 3,1 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg.

Lage in Baden-Württemberg

Am Montag (29. Juni) ist die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 35.630 gestiegen. Davon sind ungefähr 33.335 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 1.830 an.

Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Montag (29. Juni) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 89 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Achtung: Diese Zahl umfasst die Meldungen von Samstag, Sonntag und Montag. Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 35.630 an. Davon sind ungefähr 33.335 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen.

Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages R-Wert wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,81 angegeben.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Corona im Kreis Ludwigsburg: Null Neuinfizierte am Sonntag

Keine weiteren Neuinfizierten heißt es am Sonntag (28. Juni) aus dem Landratsamt in Ludwigsburg. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis Ludwigsburg bleibt somit unverändert bei mindestens 1.818. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 gestorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.713 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 3,1 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Corona-Neuinfizierte in Ludwigsburg: So sehen die Zahlen am Samstag aus

Am Samstag hat das Landratsamt in Ludwigsburg zwei weitere Neuinfizierte binnen 24 Stunden gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis Ludwigsburg steigt somit am Samstag (27. Juni 17.00Uhr ) auf mindestens 1.818. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 gestorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.712 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 3,1 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Die Schattenseiten des Sonnenbadens

Die Sonnenanbeter sind in den heißen Sommermonaten in ihrem Element. Doch es ist Vorsicht geboten. Denn zu viel Sonnenstrahlung kann zu Hautkrebs führen und die Haut vorzeitig altern lassen. Wer allerdings ein paar kleine Tipps beachtet, kann das Sonnenbaden unbeschwert genießen.

Raus aus der Sonne! – Diese Goldene Regel ist bei praller Mittagsonne zwischen 11 und 15 Uhr oberstes Gebot. Am Strand oder auf der Wiese bieten ein schattenspendender Sonnenschirm oder eine Strandmuschel Schutz. Alternativ sollte man beispielsweise beim Wandern die Haut mit luftiger, weiter Kleidung umhüllen und den Kopf mit Kappe oder Hut bedecken. Auf die Nase gehört eine Sonnenbrille mit UV-Schutz 400. Mit einer solchen Brille werden die für die Augen gefährlichen Sonnenstrahlen abgewehrt.

Die auf die Haut aufgetragene Pflege blockt die UV-Strahlung nicht hundertprozentig ab und ist daher nach Schatten und Kleidung nur die drittbeste Strategie, sich zu schützen. Sonnencreme beugt auch nur für eine begrenzte Dauer Sonnenbrand vor. Zum Schutz muss Sonnencreme richtig dick aufgetragen und alle zwei Stunden erneuert werden. Dadurch bleibt der Schutz erhalten. Durch Nachcremen verlängert sich jedoch nicht die Zeit, in der man sich ohne Rötung der Sonne aussetzen kann.

Der Lichtschutzfaktor (LSF) auf der Verpackung gibt an, wie stark eine Sonnencreme die Haut vor einem Sonnenbrand schützt. Wer berechnen will, wie lange man sich den Sonnenstrahlen aussetzen kann, ohne dass die Haut rot wird, muss den auf der Packung angegebenen Lichtschutzfaktor mit der persönlichen Eigenschutzzeit der Haut multiplizieren.

Kinder und sehr hellhäutige Menschen verfügen nur über eine kurze Eigenschutzzeit von unter zehn Minuten. Je dunkler der Teint desto länger ist diese Zeitspanne. Das Problem: Viele Sonnenanbeter kennen ihre individuelle Eigenschutzzeit nicht, die nicht nur vom Hauttyp, sondern auch von der Strahlungsintensität abhängig ist.

Vorsorglich sollte deshalb die berechnete maximale Aufenthaltsdauer, die auf den Sonnenmilchprodukten angegeben ist, um ein Drittel reduziert werden – also statt 30 Minuten Sonnenbaden lieber nur 20 Minuten. Und: Bei LSF 30 wird bereits etwa 95 Prozent der Strahlung gefiltert. Höhere Lichtschutzfaktoren – etwa LSF 50 – bieten deshalb keinen großen Zusatznutzen.

Ralf Loweg

Corona-Neuinfizierte: So sehen die Zahlen vor dem Wochenende aus

Am Freitag hat das Landratsamt in Ludwigsburg drei weitere Neuinfizierten binnen 24 Stunden gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis Ludwigsburg steigt somit am Freitag (26. Juni 17.00Uhr ) auf mindestens 1.816. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 gestorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.708 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 3,8 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

Lage in Baden-Württemberg:

Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Freitag (26. Juni) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 55 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 35.541 an. Davon sind ungefähr 33.252 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen.

Dem Landesgesundheitsamt wurde heute aus der Stadt Stuttgart ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Zwei Meldungen aus den Kreisen Breisgau-Hochschwarzwald und Ortenaukreis wurden korrigiert. Demnach beträgt die Zahl der Todesfälle insgesamt 1.829.

Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages R-Wert wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 1,19 angegeben.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red