So ansteckend ist Nagelpilz

Nagelpilz ist nicht nur hässlich, sondern auch überaus ansteckend: Denn es ist eine Infektionskrankheit, die unter Familienmitgliedern durch Körperkontakt oder gemeinsam genutzte Utensilien wie Handtücher und Nagelfeilen weitergegeben werden kann.

Doch das ist vielen nicht bewusst. Eine aktuelle Forsa-Umfrage zeigt, dass 40 Prozent der Deutschen das Risiko für eine Nagelpilzerkrankung durch eine bereits bestehende Infektion innerhalb der Familie als „weniger stark“ oder „überhaupt nicht“ gegeben sehen.

Ob beim kollektiven Kuscheln im Bett oder dem gemeinsamen Nutzen von Handtüchern nach dem Duschen oder Händewaschen: Ist eine Nagelpilzinfektion in der Familie vorhanden, ist das Risiko hoch, weitere Familienmitglieder anzustecken. Das kann auch über Badvorleger oder Teppichböden passieren. Denn sind die Sporen zum Beispiel durch das Schneiden oder Feilen der betroffenen Nägel darauf erst einmal verteilt, gelangen sie schnell auch an andere Füße. Rund 67 Prozent der Deutschen unterschätzen die Ansteckungsquelle Teppich allerdings.

Neben der Möglichkeit, sich innerhalb der Familie anzustecken, gibt es bei Nagelpilz noch weitere Risikofaktoren für eine Infektion. Dazu gehören beispielsweise regelmäßige, sportliche Aktivitäten. Gerade hier werden gute Bedingungen für Nagelpilz geschaffen. Denn durch ruckartige Bewegungen beim Sport kann es zum wiederkehrenden Anstoßen der Füße in den Schuhen kommen.

Mikroverletzungen können dann die Folge sein. Und diese sind für Nagelpilzerreger der ideale Türöffner. Aber auch dies scheint den Deutschen nicht bekannt zu sein. Denn mehr als 70 Prozent sehen entweder ein nur weniger starkes Risiko oder überhaupt kein Risiko von sportlichen Aktivitäten ausgehen.

Ralf Loweg

Zwei Neuinfektionen im Kreis Ludwigsburg gemeldet

Zwei Neuinfektion hat das Landratsamt in Ludwigsburg am Dienstag (09. Juni) für den Landkreis Ludwigsburg gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis Ludwigsburg steigt somit auf mindestens 1.776 (Stand: 09. Juni 20, 17.00Uhr). Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.685 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 1,5 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst, also derzeit deutlich unter dem festgelegten Grenzwert von 50.

Wie ist die Lage in Baden-Württemberg?

Die Gesundheitsämter in Baden-Württemberg haben am Dienstag (09. Juni) rund 25 Corona-Neuinfizierte binnen eines Tages gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise mindestens 34.974 in Baden-Württemberg nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt. Gestern wurden 19 Fälle gemeldet. Ungefähr 32.547 Personen sind den Angaben zufolge bereits wieder genesen. Die Zahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit Covid-19 stehen, steigt laut dem Sozialministerium innerhalb von 24 Stunden um sechs auf 1.801.

Die Reproduktionszahl für Baden-Württemberg wird vom Robert-Koch-Institut mit R 0,81 (Stand: 09. Juni – 19Uhr) angegeben. Gestern lag der Wert bei 0,79.

Dem Landesgesundheitsamt wurden heute aus den Landkreisen Enzkreis, Lörrach, Reutlingen, Zollernalbkreis sowie aus der Stadt Mannheim insgesamt 6 weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.801. Unter den Verstorbenen waren 1.016 Männer und 785 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Spezial-Textilien sollen Coronaviren abtöten

iren halten sich womöglich ziemlich lange auf Textilien. Das haben Untersuchungen im Labor gezeigt. Besonders behandelte Gewebe sollen jedoch antivirale Eigenschaften besitzen. Eine neue Testung verlief erfolgreich. Tests, die der schweizerische Textil-Innovator HeiQ mit dem „Peter Doherty Institute for Infection and Immunity“ im australischen Melbourne durchgeführt hat, zeigten, dass behandeltes Gewebe eine Reduktion des Virus um 99,99 Prozent erreichte.

„HeiQ Viroblock NPJ03“ ist eine Textilbehandlung für den industriellen Einsatz, die Textilien mit antiviralen und antibakteriellen Eigenschaften versehen soll. Die Kombination aus antimikrobieller Silbertechnologie und Vesikeltechnologie zerstört schnell umhüllte Viren einschließlich Coronaviren. Es wurde bereits gegen das Coronavirus 229E, einen anderen Virusstamm aus der Familie der Coronaviren, getestet.

Die jüngsten Tests mit dem Sars-CoV-2-Virus wurden von Forschern des Doherty Institute durchgeführt, einem Joint Venture zwischen der Universität Melbourne und dem Royal Melbourne Hospital, einer international renommierten Einrichtung, die Forschung, Lehrtätigkeit, Gesundheitswesen und Referenzlabordienste sowie Diagnostikdienste und klinische Versorgung auf dem Gebiet der Infektionskrankheiten und Immunität vereint.

Das Forschungsprojekt umfasste ein Desinfektionstestprotokoll, das die reale Wechselwirkung von kleinen Aerosoltröpfchen, die Kleidung kontaminieren, simulierte. Eine bekannte Konzentration des Sars-CoV-2-Virus wurde 30 Minuten lang mit dem Probengewebe in Kontakt gebracht, gefolgt von der Messung der verbleibenden infektiösen Viren. Ergebnis: Die speziell behandelte Gewebeprobe wies nach 30 Minuten praktisch keine infektiösen Viren mehr auf.

Lars Wallerang

Pflanze lindert Blasenentzündung

Es muss nicht gleich ein Antibiotikum sein. Bei unkomplizierten Entzündungen kann auch Mutter Natur Linderung schaffen. Gegen eine Blasenentzündung sollen beispielsweise Bärentraubenblätter helfen. Somit ersparen sich Betroffene die Nebenwirkungen, die Antibiotika mit sich bringen.

Ständiger Harndrang, Brennen beim Wasserlassen und Schmerzen im Unterbauch – viele Frauen wissen aus leidvoller Erfahrung, wie sich eine Blasenentzündung ankündigt und anfühlt. Verursacht werden Blasenentzündungen zu rund 80 Prozent durch Escherichia coli (E. coli). Ärzte verschreiben gegen diese bakteriellen Erreger häufig Antibiotika, um die Genesung zu beschleunigen.

Doch Vorsicht: Diese Wirkstoffe bekämpfen die Erreger zwar ausgesprochen effektiv, haben jedoch unerwünschte Nebeneffekte: Immer häufiger komme es vor, dass Keime nicht mehr auf die Behandlung ansprechen, weil sie resistent geworden sind. Dies gelte in besonderem Maße für E. coli, warnt die Firma Schaper & Brümmer, die auf die Herstellung pflanzlicher Arzneimittel spezialisiert ist.

Besonders bewährt habe sich in diesen Fällen Bärentraubenblätter-Extrakt, wie er auch unter dem Namen „Cystinol akut“ rezeptfrei in der Apotheke erhältlich ist. Laut einer aktuellen Laborstudie bekämpft es E. coli- Bakterien sogar fast ebenso effektiv wie gängige Antibiotika. Hinzu kämen antientzündliche, schmerzlindernde und heilungsfördernde Eigenschaften der Wirkstoffe in Bärentraubenblättern.

„Nach der Einnahme bessern sich die Beschwerden meist innerhalb von ein bis zwei Tagen, ohne dass der Körper belastet wird“, teilt der Hersteller mit. Der aktive Wirkstoff entstehe erst im Bakterium und fördere daher auch keine Resistenzen.

Lars Wallerang

 

Zahl der Corona-Neuinfektionen in Baden-Württemberg weiter auf niedrigem Niveau

Eine Neuinfektion hat das Landratsamt in Ludwigsburg auch am Montag (08. Juni) für den Landkreis Ludwigsburg gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis Ludwigsburg steigt somit auf mindestens 1.774 (Stand: 08. Juni 20, 17.00Uhr). Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.685 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 1,3 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst, also derzeit deutlich unter dem festgelegten Grenzwert von 50.

Wie ist die Lage in Baden-Württemberg?

Die Gesundheitsämter in Baden-Württemberg haben am Montag (08. Juni) rund 19 Corona-Neuinfizierte binnen eines Tages gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise mindestens 34.949 in Baden-Württemberg nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt. Gestern wurden 24 Fälle gemeldet. Ungefähr 32.506 Personen sind den Angaben zufolge bereits wieder genesen. Die Zahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit Covid-19 stehen, steigt laut dem Sozialministerium innerhalb von 24 Stunden um vier auf 1.795.

Die Reproduktionszahl für Baden-Württemberg wird vom Robert-Koch-Institut mit R 0,79 (Stand: 08. Juni – 19Uhr) angegeben. Gestern lag der Wert bei 0,65.

Dem Landesgesundheitsamt wurden heute aus den Landkreisen Biberach, Rems-Murr-Kreis, Schwäbisch Hall sowie aus der Stadt Stuttgart insgesamt vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.795. Unter den Verstorbenen waren 1.013 Männer und 782 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Corona-News: Ministerium meldet keine weiteren Tote in Baden-Württemberg

Eine Neuinfektion hat das Landratsamt in Ludwigsburg am Sonntag (07. Juni) für den Landkreis Ludwigsburg gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis Ludwigsburg steigt somit auf mindestens 1.773 (Stand: 07. Juni 20, 17.00Uhr). Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.684 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 1,1 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst, also derzeit deutlich unter dem festgelegten Grenzwert von 50.

Wie ist die Lage in Baden-Württemberg?

Die Gesundheitsämter in Baden-Württemberg haben am Sonntag (07. Juni) rund 24 Corona-Neuinfizierte binnen eines Tages gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise mindestens 34.930 in Baden-Württemberg nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt. Gestern wurden 14 Fälle gemeldet. Ungefähr 32.462 Personen sind den Angaben zufolge bereits wieder genesen. Die Zahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit Covid-19 stehen, blieb laut dem Sozialministerium innerhalb von 24 Stunden unverändert bei 1.791.

Die Reproduktionszahl für Baden-Württemberg wird vom Robert-Koch-Institut mit R 0,65 (Stand: 07. Juni – 19Uhr) angegeben. Gestern lag der Wert bei 0,65.

Keine weiteren Todesfälle in Baden-Württemberg

Dem Landesgesundheitsamt wurden heute aus den Landkreisen und Städten keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit bleibt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg bei insgesamt 1.791. Unter den Verstorbenen waren 1.011 Männer und 780 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Corona-News: Ludwigsburg und Baden-Württemberg melden Neuinfektionen

Eine Neuinfektion hat das Landratsamt in Ludwigsburg am Samstag (06. Juni) für den Landkreis Ludwigsburg gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis Ludwigsburg steigt somit auf mindestens 1.772 (Stand: 06. Juni 20, 17.00Uhr). Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.683 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 0,9 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst, also derzeit deutlich unter dem festgelegten Grenzwert von 50.

Wie ist die Lage in Baden-Württemberg?

Die Gesundheitsämter in Baden-Württemberg haben am Samstag (06. Juni) rund 14 Corona-Neuinfizierte binnen eines Tages gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise mindestens 34.906 in Baden-Württemberg nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt. Gestern wurden 49 Fälle gemeldet. Ungefähr 32.396 Personen sind den Angaben zufolge bereits wieder genesen. Die Zahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit Covid-19 stehen, stieg laut dem Sozialministerium innerhalb von 24 Stunden um 1 auf insgesamt 1.791 an.

Die Reproduktionszahl für Baden-Württemberg wird vom Robert-Koch-Institut mit R 0,65 (Stand: 06. Juni – 19Uhr) angegeben. Gestern lag der Wert bei 0,64.

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus dem Landkreis Emmendingen insgesamt ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.791 an. Unter den Verstorbenen waren 1.011 Männer und 780 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Interesse an Organspende wächst

„Richtig. Wichtig. Lebenswichtig.“ ist das Motto des bundesweiten Tages der Organspende am 6. Juni 2020. Er soll laut seiner Initiatoren „ein Zeichen für die Bedeutung der persönlichen Entscheidung“ setzen.

Hintergrund: Der überwiegende Teil der Bevölkerung steht dem Thema Organ- und Gewebespende zunehmend positiv gegenüber, das ergab eine bundesweite Repräsentativbefragung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Das Interesse spiegelt sich auch in der gestiegenen Anzahl der in den ersten Monaten dieses Jahres über die BZgA-Internetseite www.organspende-info.de bestellten und heruntergeladenen Organspendeausweise wider.

BzgA-Leiterin Professor Dr. med. Heidrun Thaiss: „Die zunehmend positive Einstellung zur Organ- und Gewebespende ist eine sehr erfreuliche Entwicklung.“ Konkret wurden in den ersten vier Monaten 2020 etwa 2,23 Millionen Organspendeausweise bei der BZgA bestellt. Im Vorjahreszeitraum waren es 1,68 Millionen Bestellungen. Die Zahl der Downloads erhöhte sich von knapp 41.500 in den ersten vier Monaten 2019 auf mehr als 72.500 im gleichen Zeitraum in 2020.

Eine Organ- und Gewebespende ist auch in Zeiten der Coronavirus-Pandemie möglich. Alle potentiellen Spender werden im Vorfeld auf das Virus getestet. Nur wenn der Test negativ ausfällt, kommt es zu einer Spende, so das BZgA.

Rudolf Huber

Wenn die Sonnencreme versagt

Der Ausdruck „dermatologisch getestet“ besagt bei einer Creme nicht viel. Und wenn einen das verstrichene Verfallsdatum einer Sonnencreme anlacht, sollte man nicht mehr auf ihre Schutzwirkung vertrauen. Experten klären auf.

Zu Beginn des Sommers empfiehlt es sich, Sonnenmilch mit möglichst hohem Lichtschutzfaktor zu verwenden. Hinweise auf der Tube wie „dermatologisch getestet“ seien derweil nur bedingt aussagekräftig, da diese nichts über das Testergebnis aussagen würden, sagt Dr. Greta Dau, Lebensmittelchemikerin beim TÜV Rheinland. Zu beachten seien aber qualitative Bewertungen wie „dermatologisch gut getestet“ oder „dermatologisch sehr gut getestet“.

Ist das Verfallsdatum überschritten, lasse die Schutzwirkung der Creme stark nach, da sich darin enthaltene UV-Filter mit der Zeit zersetzen. Ist das Mindesthaltbarkeitsdatum auf der Tube nicht vermerkt, weise in der Regel ein Tiegel-Symbol mit Monatsanzahl – in der Regel sechs oder zwölf – darauf hin, wie lange die Creme haltbar ist.

Und: „Verbraucher sollten darauf achten, dass die Sonnenmilch keine Pflegestoffe wie Panthenol oder Aloe Vera enthält“, rät die Chemikerin. Diese Stoffe würden die Hautrötung unterdrücken und können somit, weil man sich vermeintlich länger sonnen kann, zu einem erheblichen Sonnenbrand führen.

Lars Wallerang

Corona: Keine Neuinfektionen im Kreis Ludwigsburg gemeldet

Das Landratsamt in Ludwigsburg hat auch am Freitag (05. Juni) keine neuen Corona-Fälle für den Landkreis Ludwigsburg gemeldet. Bereits zum dritten Mal in dieser Woche (31.05. + 01.06 + 05.06) gab die Behörde an, dass binnen 24 Stunden keine Neuinfektionen hinzugekommen sind. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis Ludwigsburg beträgt weiterhin mindestens 1.771 (Stand: 05. Juni 20, 17.00Uhr). Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.679 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 1,3 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst, also derzeit deutlich unter dem festgelegten Grenzwert von 50.

Wie ist die Lage in Baden-Württemberg?

Die Gesundheitsämter in Baden-Württemberg haben am Freitag (05. Juni) rund 49 Corona-Neuinfizierte binnen eines Tages gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise mindestens 34.892 in Baden-Württemberg nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt. Gestern wurden nur 9 Fälle gemeldet. Ungefähr 32.326 Personen sind den Angaben zufolge bereits wieder genesen. Die Zahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit Covid-19 stehen, stieg laut dem Sozialministerium innerhalb von 24 Stunden um 12 auf insgesamt 1.790 an.

Die Reproduktionszahl für Baden-Württemberg wird vom Robert-Koch-Institut mit R 0,64 (Stand: 05. Juni – 19Uhr) angegeben. Gestern lag der Wert bei 0,70.

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Enzkreis, Esslingen, Karlsruhe, Ortenaukreis, Ostalbkreis und Rems-Murr-Kreissowie aus den Städten Freiburg und Mannheim insgesamt 12 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.790 an. Unter den Verstorbenen waren 1.010 Männer und 780 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red