RKI: 652 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz sinkt weiter

Die Corona–Zahlen gehen weiter zurück. Erstmals seit mehr als acht Monaten wurde gestern weniger als 1000 Neuinfektionen binnen eines Tages an das Robert Koch-Institut (RKI) gemeldet.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) gibt die Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstagmorgen offiziell mit bundesweit 15,5 (Gestern: 16,6) an. Am Dienstag vor einer Woche lag die Inzidenz bei 22,9. Die höchste Inzidenz innerhalb der Länder weist Baden-Württemberg mit 22,1 (Vortag: 23,8) aus. Den niedrigsten Wert verzeichnet laut RKI mit 4,6 (Vortag: 4,8) Mecklenburg-Vorpommern aus.

Auch die Infektionszahlen gehen immer weiter zurück: So haben die Gesundheitsämter in Deutschland dem RKI binnen eines Tages 652 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 1.204 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden laut RKI innerhalb von 24 Stunden 93 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 140 Tote gewesen. Die Zahl der Menschen, die an einer nachgewiesenen Infektion gestorben sind, wird nun mit 89.937 angegeben. (Stand: 15.06.21 – 03.12Uhr)

red

So ungesund ist Sport bei Luftverschmutzung

Sport ist bekanntlich gesund. Und wer im Wald oder entlang malerisch gelegener Flüsse seine Runden drehen kann, ist klar im Vorteil. Denn diese Jogger atmen wirklich frische Luft ein. Was aber ist mit Stadtmenschen, die sich mit hohen Feinstaubwerten rumschlagen müssen?

Die Antwort ist simpel und alarmierend zugleich: Denn Bewegung an der frischen Luft kann ab einer gewissen Luftverschmutzung mehr schaden als nützen. Bei hohen Feinstaubwerten beeinträchtigt Sport im Freien das Herz-Kreislauf-System. Das belegt eine aktuelle Studie aus Südkorea, also da, wo Smog in Großstädten ein ständiger Begleiter ist.

„Das Besondere an der Studie ist, dass sie erstmals eine Schwelle für die Feinstaubbelastung angibt, ab der es für Herz und Kreislauf nachteilig ist, draußen Sport zu treiben“, erklärt Professor Thomas Münzel, Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) an der Universitätsmedizin Mainz.

Bei moderater Feinstaubbelastung förderte die körperliche Bewegung die Gesundheit der Studienteilnehmer. Bei höheren Luftverschmutzungswerten bewirkte der Sport aber genau das Gegenteil und schadete dem Herz-Kreislauf-System. „Die Feinstaub-Grenzwerte der EU liegen ganz nah an dem Bereich, in dem laut der Studie körperliche Aktivität im Freien bereits schädlich für das Herz-Kreislauf-System ist“, sagt Münzel. „Regional werden die Grenzwerte in Deutschland sogar überschritten, etwa in Hochindustriegebieten.“

Feinstaub gelangt über die Lungenbläschen ins Blut und somit zu allen anderen Organen. Im Herz und in den Gefäßen führt er zu chronischen Entzündungen, die Arteriosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfall zur Folge haben können. Die kleinsten Partikel des Feinstaubs können sogar die Blut-Hirn-Schranke überwinden und Entzündungen im Gehirn auslösen.

Heutzutage gibt es immer mehr Messstationen, die Luftverschmutzung, Lärm und Temperatur erfassen. Auch Satellitendaten können verwendet werden, um Umweltbelastungen vorherzusagen. Spezielle Apps nutzen diese Daten und berechnen, ob Sport im Freien empfehlenswert ist oder nicht.

Wichtig ist laut Professor Münzel, dass die Apps es ermöglichen, die eingeatmete Dosis der Luftverschmutzung individuell abzuschätzen, nämlich abhängig von der geplanten Bewegung und den lokalen Messwerten. Denn das sei das beste Maß, um zu entscheiden, ob Sport an der frischen Luft gesund ist.

Ralf Loweg / glp

Mehr Freiheiten mit dem digitalen Impfpass

Der digitale Impfpass soll Menschen ein Stück Normalität in der Corona-Krise zurückgeben und auch sonst so einiges erleichtern. Ab sofort geben erste Apotheken und Ärzte die erforderlichen QR-Codes für Geimpfte aus.

Der Vorteil: Mit dem digitalen Impfpass kann der volle Corona-Impfschutz per Smartphone nachgewiesen werden. Der Nachweis wird per QR-Code in einer App auf dem Smartphone hinterlegt.

Neben den Impfungen können demnächst in der App auch negative Testergebnisse und überstandene Infektionen dokumentiert werden. Und wer kein Smartphone hat, der kann den Impfnachweis auch ausdrucken und so nutzen.

Der digitale Impfpass wird bundesweit akzeptiert. Ab Juli soll der Digital-Pass für das grenzüberschreitende Reisen in der EU genutzt werden können, heißt es. Nach Angaben der EU-Kommission stellen derzeit acht Mitgliedsstaaten das digitale Impfzertifikat aus: Bulgarien, Dänemark, Griechenland, Kroatien, Litauen, Polen, Spanien und Tschechien.

Ralf Loweg / glp

Landkreis Ludwigsburg: Inzidenzwert sinkt deutlich – Testpflicht entfällt ab Dienstag

Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist am Montag deutlich gesunken und liegt jetzt knapp über der 20er-Marke: Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der Wert bei 22,9 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Gestern lag der Wert laut RKI bei 29,3. Vor genau einer Woche bei 34,1. Das geht aus Zahlen von Montagnachmittag hervor, die den Stand des Dashboards vom Landratsamt in Ludwigsburg von 16:00 Uhr vorläufig wiedergeben.

Inzidenz unter 35: Weitere Lockerungen ab Dienstag

Das RKI hat festgestellt, dass die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ludwigsburg an fünf aufeinander folgenden Tagen unter 35 geblieben ist. Damit sind ab dem morgigen Dienstag, 15. Juni, weitere Lockerungen möglich, teilte das Landratsamt am Montag mit.

Nach den Feststellungen des RKI liegt die 7-Tage-Inzidenz des Landkreises Ludwigsburg seit dem 10. Juni 2021 an fünf aufeinander folgenden Tagen unter dem Schwellenwert von 35. Dies hat das Gesundheitsamt des Landratsamtes Ludwigsburg am 14. Juni amtlich festgestellt. Damit treten ab dem morgigen Dienstag, 15. Juni, weitere Lockerungen in Kraft. Unter anderem entfällt dann die Testpflicht für alle Einrichtungen und Aktivitäten der Öffnungsstufen 1 bis 3, sofern diese ausschließlich im Freien stattfinden oder betrieben werden, so zum Beispiel auch für Sporttraining und -wettkämpfe im Freien. Der Landrat des Landkreises Ludwigsburg Dietmar Allgaier appelliert dennoch an die Bevölkerung: „Seien Sie bitte weiterhin vorsichtig. Die bestehenden Hygienekonzepte im Einzelhandel, im Biergarten oder beim Besuch des Freibades müssen auch nach Wegfall der Testpflicht eingehalten werden.“

So sehen die Corona-Zahlen am Montag für den Landkreis aus:

Innerhalb eines Tages wurden in der Summe 4 Neuinfektionen registriert. Vor genau einer Woche waren es 7 Fälle. Gestern waren es kreisweit 3 Corona-Fälle. Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg steigt um 2 auf mindestens 500. Rund 26.020 (+43) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Laut der RKH-Klinik beträgt die Zahl der COVID-19 Patienten, die in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg liegen, 10Auf der Normalstation werden 7 Patienten behandelt. 3 Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 3 beatmet werden. (Stand: 14.06.)

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 14.06.)

Affalterbach ( 169 | 0 )
Asperg ( 737 | 0 )
Benningen am Neckar ( 254 | 0 )
Besigheim ( 657 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.469 | 0 )
Bönnigheim ( 545 | 0 )
Ditzingen ( 1.212 | 0 )
Eberdingen ( 301 | 0 )
Erdmannhausen ( 182 | 0 )
Erligheim ( 153 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 608 | 0 )
Freudental ( 161 | 0 )
Gemmrigheim ( 261 | 0 )
Gerlingen ( 718 | 1 )
Großbottwar ( 345 | 0 )
Hemmingen ( 319 | 0 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 273 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 365 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 858 | 0 )
Kornwestheim ( 2.006 | 2 )
Löchgau ( 292 | 0 )
Ludwigsburg ( 4.894 | 1 )
Marbach am Neckar ( 705 | 0 )
Markgröningen ( 769 | 0 )
Möglingen ( 693 | 0 )
Mundelsheim ( 137 | 0 )
Murr ( 253 | 0 )
Oberriexingen ( 124 | 0 )
Oberstenfeld ( 380 | 0 )
Pleidelsheim ( 306 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.230 | 0 )
Sachsenheim ( 1.021 | 0 )
Schwieberdingen ( 463 | 0 )
Sersheim ( 300 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 476 | 0 )
Tamm ( 429 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 1.486 | 0 )
Walheim ( 143 | 0 )

 

red

Apotheken stellen ab heute digitale Corona-Impfnachweise aus

Ab heute können sich gegen das Corona-Virus geimpfte Bürgerinnen und Bürger in vielen deutschen Apotheken einen digitalen Impfnachweis ausstellen lassen, darauf weist der Deutsche Apothekerverband hin. Auf dem Portal www.mein-apothekenmanager.de, können Verbraucherinnen und Verbraucher dann bundesweit Apotheken in ihrer Nähe finden, die digitale Impfnachweise kostenlos ausstellen.

Statt den gelben Impfpass der Weltgesundheitsorganisation WHO ständig bei sich tragen zu müssen, können Geimpfte ihre Immunisierung dann per Handy nachweisen und so gegebenenfalls Freiheiten bei Reise, Sport, Gastronomie oder Kultur genießen. Derzeit sind bereits mehr als 21 Millionen Menschen vollständig geimpft und können den digitalen Impfnachweis nachfragen.

„In den ersten Tagen wird die Zahl der Apotheken, die das Angebot machen, wahrscheinlich noch begrenzt sein. Wir gehen aber davon aus, dass die Zahl der Apotheken sehr schnell im vierstelligen Bereich liegt“, , sagt Thomas Dittrich, Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbandes (DAV).

Um auf www.mein-apothekenmanager.de mit dem Impfnachweis gelistet zu sein, mussten sich Dittrich zufolge die Apotheken auf dem Verbändeportal des DAV dafür anmelden und registrieren.  Das Verbändeportal ist für den Service der Digitalisierung der Impfnachweise an den zentralen Server des vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) beauftragten Dienstleisters IBM angebunden. Dieser stellt die digitalen Impfzertifikate aus, die dann vom Verbändeportal angezeigt und ausgedruckt werden können.

red

RKI verzeichnet immer weniger Neuinfektionen und Todesfälle

Die Zeichen in der Corona-Krise stehen weiter auf Lockerungen. Das lässt sich am besten auch an der Sieben-Tage-Inzidenz ablesen. Denn die liegt nach langer Zeit bundesweit wieder deutlich unter der 20er-Marke.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) gibt die Sieben-Tage-Inzidenz am Montagmorgen offiziell mit bundesweit 16,6 an. Am Montag vor einer Woche lag die Inzidenz bei 24,7. Der Trend zeigt also nach unten, und damit dürften dann bald weitere Corona-Maßnahmen aufgehoben werden. Die höchste Inzidenz innerhalb der Länder weist Baden-Württemberg mit 23,8 (Vorwoche 29,3) aus. Den niedrigsten Wert verzeichnet laut RKI mit 4,8 (Vorwoche 8,6) Mecklenburg-Vorpommern aus.

Auch die Infektionszahlen gehen immer weiter zurück: So haben die Gesundheitsämter in Deutschland dem RKI binnen eines Tages 549 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 1.117 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden laut RKI innerhalb von 24 Stunden 10 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 22 Tote gewesen. Die Zahl der Menschen, die an einer nachgewiesenen Infektion gestorben sind, wird nun mit 89.844 angegeben. (Stand: 14.06.21 – 03.12Uhr)

red

7-Tage-Inzidenz rutscht unter 30er-Marke

Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist auch am Sonntag gesunken und liegt jetzt unter der 30er-Marke: Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der Wert bei 29,4 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Gestern lag der Wert laut RKI bei 30,8. Vor genau einer Woche bei 39,1. Das geht aus Zahlen von Sonntagnachmittag hervor, die den Stand des Dashboards vom Landratsamt in Ludwigsburg von 16:00 Uhr vorläufig wiedergeben.

Innerhalb eines Tages wurden in der Summe 3 Neuinfektionen registriert. Vor genau einer Woche waren es 16 Fälle. Gestern waren es kreisweit 16 Corona-Fälle. Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg bleibt unverändert bei mindestens 498. Rund 25.977 (+60) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Laut der RKH-Klinik beträgt die Zahl der COVID-19 Patienten, die in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg liegen, 12Auf der Normalstation werden 9  Patienten behandelt. 3 Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 3 beatmet werden. (Stand: 13.06.)

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 13.06.)

Affalterbach ( 169 | 0 )
Asperg ( 737 | 0 )
Benningen am Neckar ( 254 | 0 )
Besigheim ( 657 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.469 | 1 )
Bönnigheim ( 545 | 0 )
Ditzingen ( 1.212 | 0 )
Eberdingen ( 301 | 0 )
Erdmannhausen ( 182 | 0 )
Erligheim ( 153 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 608 | 0 )
Freudental ( 161 | 0 )
Gemmrigheim ( 261 | 0 )
Gerlingen ( 717 | 0 )
Großbottwar ( 345 | 0 )
Hemmingen ( 319 | 0 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 273 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 365 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 858 | 0 )
Kornwestheim ( 2.004 | 1 )
Löchgau ( 292 | 0 )
Ludwigsburg ( 4.893 | 1 )
Marbach am Neckar ( 705 | 0 )
Markgröningen ( 769 | 0 )
Möglingen ( 693 | 0 )
Mundelsheim ( 137 | 0 )
Murr ( 253 | 0 )
Oberriexingen ( 124 | 0 )
Oberstenfeld ( 380 | 0 )
Pleidelsheim ( 306 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.230 | 0 )
Sachsenheim ( 1.021 | 0 )
Schwieberdingen ( 463 | 0 )
Sersheim ( 300 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 476 | 0 )
Tamm ( 429 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 1.486 | 0 )
Walheim ( 143 | 0 )

red

Inzidenzwert im Landkreis Ludwigsburg kratzt an der 30er-Marke

Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist am Samstag leicht gesunken: Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der Wert bei 30,8 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Gestern lag der Wert laut RKI bei 31,7. Vor genau einer Woche lag die Inzidenz bei 40. Das geht aus Zahlen von Samstagnachmittag hervor, die den Stand des Dashboards vom Landratsamt in Ludwigsburg von 16:00 Uhr vorläufig wiedergeben.

Innerhalb eines Tages wurden in der Summe 16 Neuinfektionen registriert. Vor genau einer Woche waren es 32 Fälle. Gestern waren es kreisweit 11 Corona-Fälle. Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg bleibt unverändert bei mindestens 498. Rund 25.917 (+35) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Laut der RKH-Klinik beträgt die Zahl der COVID-19 Patienten, die in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg liegen, 12Auf der Normalstation werden 9  Patienten behandelt. 3 Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 3 beatmet werden. (Stand: 12.06.)

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

 

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 12.06.)

Affalterbach ( 169 | 0 )
Asperg ( 737 | 0 )
Benningen am Neckar ( 254 | 0 )
Besigheim ( 657 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.468 | 0 )
Bönnigheim ( 545 | 0 )
Ditzingen ( 1.212 | 1 )
Eberdingen ( 301 | 0 )
Erdmannhausen ( 182 | 0 )
Erligheim ( 153 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 608 | 3 )
Freudental ( 161 | 0 )
Gemmrigheim ( 261 | 0 )
Gerlingen ( 717 | 0 )
Großbottwar ( 345 | 1 )
Hemmingen ( 319 | 0 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 273 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 365 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 858 | 1 )
Kornwestheim ( 2.003 | 0 )
Löchgau ( 292 | 0 )
Ludwigsburg ( 4.892 | 2 )
Marbach am Neckar ( 705 | 0 )
Markgröningen ( 769 | 0 )
Möglingen ( 693 | 1 )
Mundelsheim ( 137 | 0 )
Murr ( 253 | 0 )
Oberriexingen ( 124 | 1 )
Oberstenfeld ( 380 | 0 )
Pleidelsheim ( 306 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.230 | 0 )
Sachsenheim ( 1.021 | 2 )
Schwieberdingen ( 463 | 0 )
Sersheim ( 300 | 1 )
Steinheim an der Murr ( 476 | 1 )
Tamm ( 429 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 1.486 | 2 )
Walheim ( 143 | 0 )

red

Reagieren jüngere Menschen stärker auf Corona-Impfung?

Jüngere Menschen sind stärker von den Nebenwirkungen der Covid-19 Impfung betroffen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Fitness-Trackers und Gesundheitsmonitors Whoop. Basis sind die Daten, die 51.000 Whoop-Nutzer geteilt haben.

Grund für die stärkeren Nebenwirkungen ist das Immunsystem junger Menschen, das aktiver auf den Impfstoff reagiert und Antikörper produziert. Darüber hinaus ist generell der Erschöpfungsgrad nach der zweiten Dosis der Pfizer- und Moderna-Impfstoffe stärker als nach der ersten Verabreichung. Die Einmalimpfung mit dem Präparat von Johnson & Johnson ist in ihrer Auswirkung auf das Wohlbefinden mit der zweiten Dosis von Moderna vergleichbar.

Die Studie zeigt, dass die Impfstoffe den Ruhepuls vorübergehend erhöhen, die Herzfrequenzvariabilität (HRV) senken und die Menge an erholsamem Schlaf reduzieren können. 71 Prozent derjenigen, die die zweite Moderna-Dosis erhielten, berichteten über eine Abnahme des Erholungswertes, während 65 Prozent eine Abnahme der Herzfrequenzvariabilität und 44 Prozent einen Anstieg der Ruheherzfrequenz um zehn Prozent oder mehr verzeichneten.

User, die die zweite Pfizer-Dosis erhielten, berichteten zu 60 Prozent von einer verringerten Erholung, 52 Prozent sahen einen Rückgang der HRV und 27 Prozent hatten eine erhöhte Ruheherzfrequenz. Diese Nachwirkungen sind allerdings nur von kurzer Dauer. Eine Rückkehr zu den Ausgangswerten zeigt sich oft schon nach nur 24 Stunden.

„Unsere Daten bestätigen die mediale Berichterstattung“, so Emily Capodilupo, Whoop Vice President Data Science & Research. „Sowohl beim Pfizer-, als auch beim Moderna-Impfstoff reagieren alle Studienteilnehmer tendenziell stärker auf die zweite als auf die erste Impfdosis.“

Obwohl die Impfstoffe ungefähr gleich gut wirken, scheint der Pfizer-Impfstoff physiologisch am besten verträglich zu sein. Capodilupo empfiehlt, nach der Impfung auf hartes Training zu verzichten und vor und nach der Impfung etwas mehr Ruhe und Schlaf einzuplanen, um die wahrscheinlich verringerte Schlafqualität auszugleichen. Mehr Vor- oder Nachsorge sei aber nicht nötig.

Rudolf Huber / glp

Sommersonne: So wird die Haut am besten geschützt

Die Sonne bringt es an den Tag – in Form von Sonnenbrand und geschädigter Haut. Anders ausgedrückt: Intensive UV-Strahlung kann bei Arbeiten im Freien schnell zur Gefahr werden. Doch was ist der Unterschied zwischen UV-A- und UV-B-Strahlung? Welches UV-Schutzmittel ist für meine Haut geeignet? Und was ist eigentlich weißer Hautkrebs? Die Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM) klärt über die wichtigsten Fakten auf und gibt Präventions-Tipps.

Rund 2,5 Millionen Menschen arbeiten in Deutschland im Sommer im Freien. Ab einem UV-Index von drei sollten sie sich zunächst mit passender Schutzkleidung schützen. Also mit langärmliger Kleidung, Kopfbedeckung mit Nackenschutz, Sonnencreme und einer hochwertigen Sonnenbrille. Welcher UV-Index erwartet wird, zeigen fast alle Wetterdienste kostenlos an.

Ins Detail geht es bei der Art der UV-Strahlung. Ein Lichtschutzfaktor (LSF) in Sonnenschutzmitteln bezieht sich nur auf die UV-B-Strahlung und schützt vor Sonnenbrand. Der UV-A-Strahlung ist die Haut aber ebenso ausgesetzt. Diese ist verantwortlich für die Hautalterung und kann ebenfalls weißen Hautkrebs auslösen. Daher muss auf Sonnenschutz geachtet werden, der auch einen Schutz vor UV-A-Strahlung aufweist.

„In UV-Schutzmitteln sind derzeit 27 unterschiedliche UV-Filter im Einsatz, unter denen man je nach Hautempfindlichkeit, Allergievorbelastung und persönlichen Vorlieben wählen kann“, heißt es bei der BG ETEM. Mineralische Filter reflektieren die Sonne und bieten einen sofortigen Schutz. Die chemischen Filter ziehen tiefer in die Haut ein, entfalten aber erst einige Minuten nach dem Eincremen den vollen Schutz.

Wer unter Allergien leidet, sollte Allergene und Duftstoffe in den UV-Schutzmitteln meiden. Der Haut- oder Betriebsarzt kann bei der Wahl des richtigen UV-Schutzes weiterhelfen. Wichtig ist, neben den Herstellerangaben zur Anwendung auch auf das Haltbarkeitsdatum zu achten, denn aus manchen Schutzfiltern können nach langer Lagerung schädliche Verbindungen entstehen.

Wer viel im Freien arbeitet, sollte das kostenfreie Angebot des Arbeitgebers zur arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchung sowie die Hautkrebsfrüherkennung der Krankenkassen nutzen und sich regelmäßig einem Hautscreening unterziehen, rät die Berufsgenossenschaft. Nur so könne der Arzt auffällige Hautveränderungen und im schlimmsten Fall auch frühzeitig einen weißen Hautkrebs erkennen, der zwar nicht immer heilbar, aber in fast allen Fällen gut behandelbar ist. Je früher er erkannt wird, desto besser ist er behandelbar.

Rudolf Huber / glp