Corona-Risiko: Deutschland herabgestuft

Sechs lange Monate hat es gedauert. Doch jetzt ist wirklich Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Denn das Robert Koch Institut (RKI) stuft Deutschland in seiner Corona-Risikobewertung wieder herab. Im Klartext: Mit einem exponentiellen Wachstum der Infektionszahlen sei nicht mehr zu rechnen, so die Experten des RKI.

Und so durfte auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) auf der obligatorischen Pressekonferenz mit RKI-Präsident Lothar Wieler endlich einmal Positives verkünden. „Die Lage wird besser“, sagte der Minister. Zugleich hob er aber warnend den Zeigefinger. Die Menschen sollten die Gefahr durch Corona weiter nicht unterschätzen. „Wir sind noch mitten in der Pandemie“, so der CDU-Politiker. Der Blick nach Großbritannien zeige, dass sich das Infektionsgeschehen trotz einer fortschreitenden Impfkampagne bei Mutationen wieder verschärfen könne.

Um auf strikte Corona-Maßnahmen zu verzichten, müssten „mehr als 80 Prozent“ der Menschen im Land einen Immunschutz haben, durch vollständige Impfung oder durchgemachte Infektion plus Impfung, erklärt RKI-Chef Wieler. Eine einmalige Impfung biete noch nicht ausreichend Schutz vor einer Infektion. „Impfen lassen, wann immer ein Impfangebot gemacht wird“, lautet seine Empfehlung. Und so wird das Licht am Ende des Tunnels immer heller.

Ralf Loweg / glp

Weltblutkrebstag: Hilfe für Leukämie-Patienten

Weltweit sind etwa 3,1 Millionen Patienten von einer hämatologischen Krebserkrankung betroffen. Allein in Deutschland erkrankten 2017 etwa 13.900 Menschen neu an einer Leukämie. Die chronische lymphatische Leukämie zählt zu den häufigsten Leukämien bei Erwachsenen.

Die Erkrankung tritt vor allem im höheren Lebensalter auf – Frauen sind bei der Erstdiagnose im Durchschnitt 72, Männer 75 Jahre alt. Männer sind etwa doppelt so häufig betroffen wie Frauen. Generell können aber auch jüngere Menschen an einer chronisch lymphatischen Leukämie (CLL) erkranken.

Um auf die bösartige Erkrankung aufmerksam zu machen, hat die gemeinnützige Organisation DKMS (ehemals Deutsche Knochenmarkspenderdatei) im Jahr 2014 den World Blood Cancer Day (WBCD) ins Leben gerufen.

Dieser globale Aktionstag soll auf Blutkrebs aufmerksam machen und ist dem Kampf gegen die Krebserkrankung gewidmet. Ziel ist es, Betroffenen Unterstützung entgegenzubringen und Einzelpersonen, Familien, Gemeinden, Unternehmen, Organisationen und alle zusammenzubringen, die bereit sind, zu unterstützen.

Auf der Webseite www.dkms.de finden sich Informationen rund um das Krankheitsbild, beispielsweise zu den Symptomen, den Ursachen und den unterschiedlichen Stadien. Neu diagnostizierte Patienten erhalten Tipps zum Umgang mit ihrer Erkrankung; dazu gehören auch Informationen zur Suche nach sowie zur Vorbereitung auf den Besuch bei Ärztinnen und Ärzten.

Ralf Loweg / glp

So sehen die Impfquoten der Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg aus

Die Zahl der Corona-Impfungen in Baden-Württemberg nimmt weiter deutlich zu: Die COVID-19-Impfkampagne läuft seit Ende letzten Jahres. Mindestens eine Impfdosis haben seitdem 4.628.912 (41,7%) Personen im Südwesten erhalten. Davon sind 1.926.579 Personen (17,3%) bereits vollständig geimpft (Stand:30.05.). Das baden-württembergische Gesundheitsministerium will nach einer Meldung nun einmal die Woche über den aktuellen Imfpstand in den jeweiligen Stadt- und Landkreisen informieren.

Unser Anliegen ist es, Transparenz zu schaffen und die Impfstoffverteilung datenbasiert gerechter zu gestalten, sagte der Amtschef im Gesundheitsministerium, Uwe Lahl, am Dienstag in Stuttgart. „Auf Grundlage dieser Zahlen wollen wir die Impfstoff-Lieferungen in unsere Zentren nachjustieren und größere Unwuchten möglichst verhindern. Um die Impfungen weiter voranzubringen, braucht es natürlich vor allem mehr Impfstoff vom Bund“, so Dr. Lahl.

Impfquoten unterscheiden sich

Bei den Erstimpfungen gibt es Unterschiede zwischen den Regionen in Baden-Württemberg. So gibt es Kreise, bei denen bereits etwa die Hälfte der Bevölkerung einmal geimpft worden ist, wohingegen das in anderen Kreisen nur auf ein Drittel der Bürgerinnen und Bürger zutrifft. Bei den Zweitimpfungen liegt die Spanne zwischen knapp 24 und knapp 12 Prozent. „Die Erhebung weist Unschärfen auf, weil wir bei den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten nur die Postleitzahl der Praxis zur Verfügung haben. Die Ärztedichte ist im städtischen Raum in der Regel höher, dort sind oft auch Menschen aus dem Umland Patienten und lassen sich dort impfen“, so der Amtschef. „Das allein erklärt jedoch nicht die Unterschiede zwischen den einzelnen Kreisen. Auch Bevölkerungszahl, Impfstoffmengen, die Frage, ob ein Zentrales Impfzentrum im Stadt- oder Landkreis liegt sowie die Entfernung zum nächsten Impfzentrum sind keine Indikatoren, um die Unterschiede zu belegen. Die Impfzentren arbeiten überall gut und effektiv, werden in den Kreisen mit niedrigen Impfquoten aber offenbar verstärkt von Menschen aus den Nachbarkreisen genutzt.“

Wie schon bei der ersten Veröffentlichung der Impfquoten in Baden-Württemberg lässt auch die Auswertung der aktuellen Zahlen weiter den Schluss zu, dass Stadt- und Landkreise mit größeren Bevölkerungsgruppen, die im Durchschnitt vergleichbar schwierigere sozioökonomische Bedingungen aufweisen, oft niedrigere Impfquoten haben. „Mit den Vor-Ort-Impfungen in sozioökonomisch benachteiligten Stadtteilen schaffen wir seit einigen Wochen gemeinsam mit den Mobilen Teams der Impfzentren und den jeweiligen Kommunen ein gezieltes Angebot, um das zu ändern und die Impfquoten in den entsprechenden Quartieren und Stadtteilen zu erhöhen“, so Dr. Lahl.

Unterschiedliche Daten von den Impfzentren und Arztpraxen

Anfang Mai hatte das Ministerium bereits einmalig aus den Daten der Impfzentren eine Auswertung der Impfquoten nach Wohnsitzlandkreisen der Geimpften veröffentlicht. Die Auswertungen, die nun regelmäßig veröffentlicht werden, beinhalten nun auch Daten von den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten. Daraus ergibt sich ein valideres Bild. Dennoch bleiben Unschärfen. Denn es gibt Unterschiede bei der statistischen Erfassung je nach Impfstelle. Impfungen in den Impfzentren und durch die Mobilen Teams werden mit der Postleitzahl des Wohnorts der Geimpften erfasst. Die statistische Erfassung für die Arztpraxen ist vereinfacht, um den bürokratischen Aufwand für die Arztpraxen möglichst gering zu halten. Impfungen bei niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten werden daher nur mit der Postleitzahl der Praxis angegeben. Folglich bieten die veröffentlichten Quoten eine gewisse Orientierung, ermöglichen aber keine umfassenden Aussagen, so das Ministerium.

Link:

Komplette Liste zum Nachlesen: Impfquoten der Stadt- und Landkreise

red

Landkreis Ludwigsburg: Deutlich mehr Neuinfektionen als in der Vorwoche

Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist am Dienstag trotz deutlich mehr Neuinfektionen als im Vergleich zum Dienstag in der Vorwoche unverändert geblieben: Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der Wert unverändert bei 55,2 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Vor genau einer Woche lag der Wert bei 66,7(Stand – 01.06. – 16Uhr). 

Innerhalb eines Tages wurden 54 Neuinfektionen registriert. Vor genau einer Woche waren es lediglich 16 Fälle. Die meisten Corona-Fälle (9) wurden in Ditzingen verzeichnet. Die Stadt Ludwigsburg meldete 8 Neuinfektionen. Gestern waren es kreisweit 18 Corona-Fälle. Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg bleibt unverändert bei mindestens 496. Rund 25.427 (+86) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Laut der RKH-Klinik beträgt die Zahl der COVID-19 Patienten, die in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg liegen, 23. Auf der Normalstation werden 18 Patienten behandelt. 5 (-2) Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 5 beatmet werden. (Stand: 01.06.)

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 01.06.)

Affalterbach ( 163 | 1 )
Asperg ( 725 | 2 )
Benningen am Neckar ( 253 | 0 )
Besigheim ( 647 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.453 | 0 )
Bönnigheim ( 543 | 2 )
Ditzingen ( 1.195 | 9 )
Eberdingen ( 300 | 1 )
Erdmannhausen ( 180 | 3 )
Erligheim ( 152 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 600 | 0 )
Freudental ( 161 | 0 )
Gemmrigheim ( 259 | 0 )
Gerlingen ( 712 | 1 )
Großbottwar ( 344 | 0 )
Hemmingen ( 318 | 2 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 271 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 364 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 846 | 0 )
Kornwestheim ( 1.969 | 5 )
Löchgau ( 290 | 0 )
Ludwigsburg ( 4.821 | 8 )
Marbach am Neckar ( 697 | 0 )
Markgröningen ( 754 | 3 )
Möglingen ( 673 | 6 )
Mundelsheim ( 137 | 0 )
Murr ( 251 | 0 )
Oberriexingen ( 123 | 0 )
Oberstenfeld ( 377 | 0 )
Pleidelsheim ( 306 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.211 | 1 )
Sachsenheim ( 1.014 | 0 )
Schwieberdingen ( 459 | 1 )
Sersheim ( 298 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 472 | 0 )
Tamm ( 428 | 2 )
Vaihingen an der Enz ( 1.462 | 6 )
Walheim ( 140 | 1 )

red

Überraschende Impfeinladung: Das sollten Sie wissen

Nicht wenige Menschen sind überrascht, wenn plötzlich Einladungen zum Termin im Impfzentrum in ihrem Briefkasten landen. Wer weder durch Alter oder Vorerkrankung einer Risikogruppe angehört noch durch sonstige Gründe Ansprüche erkennen kann, fragt sich: Warum bin ich zu einer priorisierten Impfung berechtigt?

Auch in der Beratung der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD) treten solche Fälle vermehrt auf. Aufschlussreich kann ein Blick in die Patientenquittung sein: Denn eine Ursache für Aktenkundige, dem Patienten aber nicht bekannte Diagnosen können auch in der Patientenquittung ersichtliche irrtümlich oder bewusst falsch abgerechnete Leistungen sein – mit mitunter schwerwiegenden Folgen.

„Bei der Abrechnung von Leistungen zwischen Arzt und Krankenkassen bleiben Patienten in der Regel außen vor. Solange Patienten wissen, welche Diagnosen gestellt und welche Behandlungen gewählt und abgerechnet wurden, ist das auch nicht problematisch“, sagt UPD-Geschäftsführer Thorben Krumwiede. „Denn gesetzlich Versicherte zeigen in der Regel nur ihre Krankenkassenkarte vor, um die passende Behandlung zu erhalten.“

Überraschende Impfeinladungen können jedoch auch Anlass für Fragen dazu sein, was der Arzt dokumentiert hat und was mit welcher Begründung über die Krankenkassen abgerechnet worden ist.

„Wenn aber klar wird, dass sich hinter der Einladung auch unangenehme Überraschungen – wie etwa den Betroffenen bislang unbekannte chronische Erkrankungen – verbergen könnten, ist das für viele ein Schock“, sagt die juristische Leiterin der UPD, Heike Morris. „Es ist verständlich und auch vernünftig, wenn Betroffene im Zweifelsfall nachvollziehen wollen, warum sie eine überraschende Einladung erhalten haben.“

Die Unabhängige Patientenberatung rät Patienten, die sich über Impfeinladungen wundern oder auch nur über abgerechnete Leistungen informieren wollen, sich eine so genannte Patientenquittung ausstellen zu lassen. „In einer Patientenquittung sind alle Leistungen und deren Kosten vermerkt, die Ärzte oder Kliniken gegenüber der Krankenkasse für den entsprechenden Patienten abgerechnet haben. Das Anrecht auf die Ausstellung dieser gut verständlichen Quittung ist für Patienten gesetzlich verankert“, sagt UPD-Geschäftsführer Thorben Krumwiede.

Die Quittung kann bei der Krankenkasse angefordert werden, die im Regelfall einen Überblick über alle, oft mit verschiedenen Ärzten abgerechnete Leistungen hat. „Patienten müssen gegenüber der Krankenkasse ausdrücklich um diese Informationen bitten“, sagt Thorben Krumwiede.

Die Patientenquittung bietet Patienten nach Angaben des Experten die Möglichkeit, zu kontrollieren, ob der Arzt alle abgerechneten Behandlungen auch tatsächlich erbracht hat. Fragen zur Patientenquittung oder auch zum Anspruch auf Berichtigung von falschen Diagnosedaten klären wir gern in unserer Beratung.

Ralf Loweg / glp

So sehen die Corona-Zahlen am Montag für den Landkreis Ludwigsburg aus

Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist am Montag erneut minimal gestiegen, liegt jedoch bereits den siebten Tag hintereinander sehr deutlich unter der maßgeblichen 7-Tages-Inzidenz von 100. Die Regelungen der aktualisierten Corona-Verordnung des Landes und der Bundesnotbremse sehen vor, dass die Inzidenz fünf Werktage in Folge stabil unter 100 liegen muss, damit Lockerungen möglich werden. Corona-Lockerungen für den Landkreis Ludwigsburg gelten somit ab Montag (31.05.).

Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der Wert bei 55,2 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Am Sonntag hatte der Inzidenzwert bei 55 gelegen und genau vor einer Woche waren es 83,4(Stand – 31.05. – 16Uhr). Damit ist der Raum Ludwigsburg der einzige Kreis in der Region Stuttgart, der noch über der 50-er Marke liegt.

Innerhalb eines Tages wurden 18 Neuinfektionen registriert. Das sind 4 weniger als vor genau einer Woche. Gestern waren es 21 Corona-Fälle. Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg bleibt unverändert bei mindestens 495. Rund 25.341 (+105) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Laut der RKH-Klinik beträgt die Zahl der COVID-19 Patienten, die in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg liegen, 23. Auf der Normalstation werden 16 Patienten behandelt. 7 Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen beatmet werden. (Stand: 31.05.)

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 31.05.)

ffalterbach ( 162 | 1 )
Asperg ( 723 | 1 )
Benningen am Neckar ( 253 | 0 )
Besigheim ( 647 | 2 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.453 | 1 )
Bönnigheim ( 541 | 0 )
Ditzingen ( 1.186 | 0 )
Eberdingen ( 299 | 2 )
Erdmannhausen ( 177 | 0 )
Erligheim ( 152 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 600 | 0 )
Freudental ( 161 | 0 )
Gemmrigheim ( 259 | 0 )
Gerlingen ( 711 | 0 )
Großbottwar ( 344 | 0 )
Hemmingen ( 316 | 0 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 271 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 364 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 846 | 1 )
Kornwestheim ( 1.964 | 1 )
Löchgau ( 290 | 0 )
Ludwigsburg ( 4.813 | 3 )
Marbach am Neckar ( 697 | 0 )
Markgröningen ( 751 | 0 )
Möglingen ( 667 | 5 )
Mundelsheim ( 137 | 1 )
Murr ( 251 | 0 )
Oberriexingen ( 123 | 0 )
Oberstenfeld ( 377 | -1 )
Pleidelsheim ( 306 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.210 | 0 )
Sachsenheim ( 1.014 | 0 )
Schwieberdingen ( 458 | 0 )
Sersheim ( 298 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 472 | 0 )
Tamm ( 426 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 1.456 | 1 )
Walheim ( 139 | 0 )

red

Fast 50 Millionen Corona-Impfdosen verabreicht

Die Zahl der Corona-Impfungen in Deutschland nimmt weiter deutlich zu: Die COVID-19-Impfkampagne läuft in Deutschland seit 157 Tagen. Mindestens eine Impfdosis haben seitdem 35.755.407 Personen erhalten. Davon sind 14.615.052 Personen bereits vollständig geimpft. Nach Angaben des RKI erhielten am Sonntag 270.927 Menschen eine Spritze. Davon führten 172.147 Dosen zu einer vollständigen Impfung. Die bisher meisten Impfungen wurden am 12. Mai 2021 mit insgesamt 1.405.705 Dosen durchgeführt. Mittlerweile sind 43 Prozent der Deutschen mindestens einmal geimpft. Das geht aus der täglichen Impfstatistik des Robert Koch-Instituts hervor. (Stand: 31. Mai 2021, 10:20 Uhr)

Screenshot: Impfdashboard

Innerhalb der Bundesländer variiert die Impfquote. Die höchste Quote an Erstgeimpften verzeichnet das Saarland mit 46,2 Prozent. Sachsen liegt mit 37,9 Prozent etwas hinter den anderen Bundesländern zurück. In Baden-Württemberg liegt die Quote bei 42,3 Prozent. (Stand: 31.05.2021)

Screenshot: Impfdashboard

red

Landratsamt meldet fast unveränderten Inzidenzwert

Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist am Sonntag minimal gestiegen, liegt jedoch bereits den sechsten Tag hintereinander sehr deutlich unter der maßgeblichen 7-Tages-Inzidenz von 100. Die Regelungen der aktualisierten Corona-Verordnung des Landes und der Bundesnotbremse sehen vor, dass die Inzidenz fünf Werktage in Folge stabil unter 100 liegen muss, damit Lockerungen möglich werden. Corona-Lockerungen für den Landkreis Ludwigsburg treten somit ab Montag in Kraft.

Einziger Kreis in der Region Stuttgart über der 50-er Marke

Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der Wert bei 55 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Am Samstag hatte der Inzidenzwert bei 53,5 gelegen und genau vor einer Woche waren es 101(Stand – 30.05. – 16Uhr). Damit ist der Raum Ludwigsburg der einzige Kreis in der Region Stuttgart, der noch über der 50-er Marke liegt.

Innerhalb eines Tages wurden 21 Neuinfektionen registriert. Das sind 9 weniger als vor genau einer Woche. Gestern waren es 60 Corona-Fälle. Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg bleibt unverändert bei mindestens 495. Rund 25.236 (+108) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Laut der RKH-Klinik beträgt die Zahl der COVID-19 Patienten, die in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg liegen, 27. Auf der Normalstation werden 19 Patienten behandelt. Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen beatmet werden. (Stand: 30.05.)

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 30.05.)

Affalterbach ( 161 | 0 )
Asperg ( 722 | 0 )
Benningen am Neckar ( 253 | 0 )
Besigheim ( 645 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.452 | 0 )
Bönnigheim ( 541 | 1 )
Ditzingen ( 1.186 | 3 )
Eberdingen ( 297 | 0 )
Erdmannhausen ( 177 | 1 )
Erligheim ( 152 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 600 | 0 )
Freudental ( 161 | 0 )
Gemmrigheim ( 259 | 0 )
Gerlingen ( 711 | 0 )
Großbottwar ( 344 | 0 )
Hemmingen ( 316 | 0 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 271 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 364 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 845 | 1 )
Kornwestheim ( 1.963 | 3 )
Löchgau ( 290 | 0 )
Ludwigsburg ( 4.810 | 2 )
Marbach am Neckar ( 697 | 0 )
Markgröningen ( 751 | 1 )
Möglingen ( 662 | 0 )
Mundelsheim ( 136 | 0 )
Murr ( 251 | 0 )
Oberriexingen ( 123 | 0 )
Oberstenfeld ( 378 | 0 )
Pleidelsheim ( 306 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.210 | 1 )
Sachsenheim ( 1.014 | 1 )
Schwieberdingen ( 458 | 1 )
Sersheim ( 298 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 472 | 0 )
Tamm ( 426 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 1.455 | 6 )
Walheim ( 139 | 0 )

red

Regionale Unterschiede bei Corona-Krankschreibungen

Die massiven regionalen Unterschiede bei den Krankschreibungen wegen Corona bleiben bestehen. Laut einer Barmer-Analyse waren in der zweiten Maiwoche 2021 in Sachsen 605 von 100.000 Versicherten der Krankenkasse mit Anspruch auf Krankengeld wegen einer Covid-19-Erkrankung arbeitsunfähig gemeldet. Damit war ihr Anteil fünfmal so hoch wie in Schleswig-Holstein mit 121 je 100.000 erkrankten Anspruchsberechtigten.

Die massiven regionalen Unterschiede bei den Corona-Fällen und die daraus resultierenden Krankschreibungen haben laut Dr. Ursula Marschall, leitende Medizinerin bei der Barmer, unterschiedliche Ursachen: „Sie reichen von der Nähe zu ausländischen Hotspots über die Besiedelungsdichte bis hin zu unterschiedlich hoher Akzeptanz der Abstands- und Hygieneregeln.“

Bundesweit waren im fraglichen Zeitraum 274 von 100.000 Anspruchsberechtigten wegen Covid-19 krankgeschrieben. In den beiden Wochen zuvor waren es 282 beziehungsweise 288 Betroffene zwischen 15 und 64 Jahren. „Wir bekommen die Corona-Pandemie nach und nach in den Griff. Wenn die Impfungen zügig voranschreiten und die AHA-Regeln eingehalten werden, wird die Zahl der Erkrankungen und Krankschreibungen weiter sinken“, ist Marschall überzeugt.

Rudolf Huber / glp

Lockerungen ab Montag: Inzidenzwert für Landkreis Ludwigsburg fünften Tag in Folge unter 100er-Marke

Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist am Samstag leicht gestiegen, liegt jedoch bereits den fünften Tag hintereinander deutlich unter der maßgeblichen 7-Tages-Inzidenz von 100. Die Regelungen der aktualisierten Corona-Verordnung des Landes und der Bundesnotbremse sehen vor, dass die Inzidenz fünf Werktage in Folge stabil unter 100 liegen muss, damit Lockerungen möglich werden. Corona-Lockerungen für den Landkreis Ludwigsburg treten somit ab kommenden Montag in Kraft.

Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der Wert bei 53,5 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Am Freitag hatte der Inzidenzwert bei 51,2 gelegen und genau vor einer Woche waren es 105,2(Stand – 29.05. – 16Uhr)

Innerhalb eines Tages wurden 60 Neuinfektionen registriert. Das ist 1 mehr als vor genau einer Woche. Gestern waren es 42 Corona-Fälle. Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg bleibt unverändert  bei mindestens 495. Rund 25.128 (+116) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Laut der RKH-Klinik beträgt die Zahl der COVID-19 Patienten, die in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg liegen, 27. Auf der Normalstation werden 19 Patienten behandelt. Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen beatmet werden. (Stand: 29.05.)

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 29.05.)

Affalterbach ( 161 | 0 )
Asperg ( 722 | 1 )
Benningen am Neckar ( 253 | 0 )
Besigheim ( 645 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.452 | 7 )
Bönnigheim ( 540 | 2 )
Ditzingen ( 1.183 | 3 )
Eberdingen ( 297 | 0 )
Erdmannhausen ( 176 | 3 )
Erligheim ( 152 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 600 | 2 )
Freudental ( 161 | 0 )
Gemmrigheim ( 259 | 1 )
Gerlingen ( 711 | 0 )
Großbottwar ( 344 | 0 )
Hemmingen ( 316 | 1 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 271 | 1 )
Kirchheim am Neckar ( 364 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 844 | 1 )
Kornwestheim ( 1.960 | 4 )
Löchgau ( 290 | 0 )
Ludwigsburg ( 4.808 | 12 )
Marbach am Neckar ( 697 | 1 )
Markgröningen ( 750 | 3 )
Möglingen ( 662 | 7 )
Mundelsheim ( 136 | 0 )
Murr ( 251 | 0 )
Oberriexingen ( 123 | 0 )
Oberstenfeld ( 378 | 3 )
Pleidelsheim ( 306 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.209 | 0 )
Sachsenheim ( 1.013 | 3 )
Schwieberdingen ( 457 | 0 )
Sersheim ( 298 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 472 | 1 )
Tamm ( 426 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 1.449 | 5 )
Walheim ( 139 | 1 )

red