Profisport gerät in wirtschaftliche Turbulenzen: Alba Berlin Manager Baldi fordert weitere Corona-Hilfen

Berlin – Der Geschäftsführer des Basketball-Spitzenklubs Alba Berlin, Marco Baldi, hält es für nötig, dass die Corona-Hilfen für den Profisport über den Dezember 2021 hinaus verlängert werden. “Die Lage ist bedrohlich, die Substanz aufgebraucht”, sagte er “Zeit-Online”. Es gehe dabei nicht um “nice to have”: Würden die Hilfen nicht weitergeführt, würden “über Jahrzehnte aufgebaute Strukturen verschwinden”, sagte Baldi, der auch Vizepräsident der Deutschen Basketball-Bundeliga ist.

Der Bundestag hatte im Juli 2020 beschlossen, bis zu 200 Millionen Euro für den Profisport bereitzustellen, um Einnahmeverluste durch Geisterspiele auszugleichen. Ende des Jahres läuft das Programm aus, obwohl in den meisten Bundesländern nur noch wenige und in einigen gar keine Zuschauer mehr in die Hallen und Stadien kommen dürfen. Zu den Spielen von Alba Berlin dürfen aktuell bis zu 2.500 Menschen kommen.

Baldi fürchtet, Vereine wie Alba könnten auf Dauer die Bindung zu den Fans verlieren: “Es ist kein Selbstläufer, dass die Menschen wiederkommen, wenn sie dürfen.”

red / dts Nachrichtenagentur

 

 

Inzidenzwert erstmals seit Wochen wieder unter der 400er-Marke

Berlin – Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Sonntagmorgen vorläufig 32.646 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 22 Prozent oder 9.409 Fälle weniger als am Sonntagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz sank laut RKI-Angaben von gestern 402,9 auf heute 390,9 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 1.008.900 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 36.300 mehr als vor einer Woche und mehr als jemals zuvor. Außerdem meldete das RKI nun 132 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus. Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 2.598 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 371 Todesfällen pro Tag (Vortag: 366).

Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden auf 105.638. Insgesamt wurden bislang 6,51 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.

red / dts Nachrichtenagentur

Neuer Gesundheitsminister Lauterbach: Corona-Virus auch in vier Jahren nicht besiegt

Berlin – Der neue Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) rechnet damit, die Corona-Pandemie während dieser Legislaturperiode nicht besiegen zu können. “Corona ganz zu besiegen wird uns über die absehbare Periode, vier Jahre, nicht gelingen”, sagte er der “Bild”. Da müsse man realistisch sein.

Der Grund dafür seien immer neue Corona-Varianten. “Diese Varianten gehen erstmal weiter, das muss man realistischerweise so sehen”, sagte der Minister. Wie gefährlich die neue in Südafrika aufgetretene Omikron-Variante ist, sei noch nicht klar, so der Gesundheitsminister.

“Wir wissen, dass Omikron deutlich ansteckender ist. Wir wissen, dass Omikron auch diejenigen befällt, die schon einmal infiziert waren – ja auch diejenigen, die schon zwei Mal infiziert waren. Über die Schwere der Erkrankung wissen wir noch sehr wenig”, sagte Lauterbach der “Bild”.

Er hält es zudem für die Pflicht des Staates, die Bevölkerung vor einer Corona-Erkrankung zu schützen. “Impfen ist keine Privatsache”, sagte der SPD-Politiker. Als Begründung verwies er auf Ungeimpfte, die mit deutlich höherer Wahrscheinlichkeit schwer an Corona erkranken könnten und somit das Gesundheitssystem unnötig belasteten.

“Wir müssen für diejenigen, die hier gefährdet sind schwer zu erkranken kämpfen und da kann es nicht sein, dass eine gewaltbereite Minderheit glaubt, uns erpressen zu können”, sagte Lauterbach der “Bild”.

red / dts Nachrichtenagentur

Gefängnisstrafen für Impfverweigerer nicht geplant

Berlin  – Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hält Gefängnisstrafen für Ungeimpfte nicht für notwendig. “Ins Gefängnis muss niemand, aber die Verhängung von Bußgeldern ist unvermeidbar”, sagte er dem “Spiegel”. Wie hoch die sind und in welchen Abständen sie womöglich verhängt werden, steht offenbar noch nicht fest.

“Man muss mit Psychologen und Ökonomen reden, ab wann Strafen eine Wirkung erzielen.” Wenn jemand nicht zahle, “müssen die Bußgelder empfindlich erhöht werden”. Aber er sei sich sicher, dass “allein mit der Ankündigung der allgemeinen Impfpflicht schon sehr viele Menschen erreichen werden”.

Lauterbach spricht sich außerdem für eine Impfpflicht für Erzieher aus. “Nach allem, was wir bislang wissen, befällt die neue Omikron-Variante Kinder sehr viel stärker als die bisherigen Varianten. Die Kinder infizieren sich häufiger, und sie erkranken auch schwerer.”

Deshalb werde auch die Kinderimpfung wichtiger. Lauterbach kündigt außerdem an, mit wirtschaftlichen Anreizen den Pflegeberuf attraktiver machen zu wollen: “Ich könnte mir vorstellen, dass Sonn- und Feiertagsdienste für diese wichtigen Berufe komplett abgabenfrei entlohnt werden.” Den Vorschlag von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU), die Gehälter von Intensivpflegekräften zu verdoppeln, hält Lauterbach aber für wenig zielführend.

“Da entstünde eine große Lohnlücke zwischen den Pflegekräften auf der Intensivstation und in anderen Bereichen. Das wird schwer zu vermitteln sein.” Der Vorschlag klinge besser, als er sei, sagte Lauterbach.

red / dts Nachrichtenagentur

 

Corona-Neuinfektionen gehen weiter zurück – 510 Tote

Berlin – Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Samstagmorgen vorläufig 53.697 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 16,8 Prozent oder 10.813 Fälle weniger als am Samstagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz sank laut RKI-Angaben von gestern 413,7 auf heute 402,9 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 1.003.400 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 48.500 mehr als vor einer Woche und mehr als jemals zuvor. Außerdem meldete das RKI nun 510 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus. Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 2.560 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 366 Todesfällen pro Tag (Vortag: 347).

Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden auf 105.506. Insgesamt wurden bislang 6,48 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.

red / dts Nachrichtenagentur

 

Ausgangssperre in Stuttgart: Ab Samstag gelten für Ungeimpfte Ausgangsbeschränkungen

Für Menschen, die weder gegen das Corona-Virus geimpft noch genesen sind, gelten ab dem morgigen Samstag weitere Einschränkungen: Sie dürfen sich nachts nur noch „mit triftigem Grund“ außerhalb ihrer Wohnung oder Unterkunft aufhalten. Hintergrund ist, dass in den vergangenen zwei Tagen die Sieben-Tage-Inzidenz in Stuttgart jeweils über dem Schwellenwert von 500 lag. Somit greifen ab Samstag, 11. Dezember, die Ausgangsbeschränkungen zwischen 21 Uhr und 5 Uhr. Das gab die Stuttgarter Stadtverwaltung am Freitag bekannt

Der Aufenthalt außerhalb der Wohnung oder Unterkunft ist dann nur gestattet zum Besuch von Ehepartnern oder Lebenspartnern, zur Ausübung eines Berufs oder eines Ehrenamts, etwa Übungen und Einsätzen von Feuerwehr, Katastrophenschutz und Rettungsdienst, zur medizinische Versorgung, zur alleinigen Ausübung von Sport im Freien, zum Besuch von religiösen Veranstaltungen oder zur unaufschiebbaren Versorgung von Tieren.

Prof. Stefan Ehehalt, Leiter des Gesundheitsamts, erklärte: „Wir beobachten eine dramatische Zunahme der Fallzahlen. Nach Überschreiten der Warnstufe am 3. November befinden wir uns in Baden-Württemberg seit dem 17. November in der Alarmstufe und seit dem 24. November sogar in der Alarmstufe II. Aufgrund weiter steigender Inzidenzen greift nun in Stuttgart leider die nächste Eskalationsstufe des Landes. Dies zeigt deutlich, dass die Situation ernst ist. Ich bitte jeden von uns darum, die jetzt notwendigen Maßnahmen mit der nötigen Konsequenz umzusetzen.“

red

So sehen die Corona-Zahlen für den Landkreis vor dem Wochenende aus

Die Corona-Zahlen in Baden-Württemberg sind weiterhin sehr hoch. Die Landesregierung hat nach dem gemeinsamen Beschluss von Bund und Ländern die Corona-Maßnahmen weiter verschärft. Die 2G- und 2GPlus-Regelungen wurden seit Samstag (04.12.) für viele Bereiche ausgeweitet. Am Sonntag hat die baden-württembergische Landesregierung die Regelungen jetzt konkretisiert und Ausnahmen eingeführt:

Und so sehen die Corona-Zahlen am Freitag für den Landkreis Ludwigsburg aus:

Das Landratsamt Ludwigsburg hat am Freitagnachmittag vorläufig 371 (Vortag: 318) Corona-Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz sinkt laut Gesundheitsamt Ludwigsburg weiter und liegt aktuell bei 374,1 (Vortag: 395,3) neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg steigt um 1 auf mindestens 565. Rund 40.871 (+117) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 10.12. – 16Uhr)

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Bestätigte Fälle nach Gemeinde | (Differenz zum Vortag(

Affalterbach ( 370 | 3 )
Asperg ( 1.200 | 11 )
Benningen am Neckar ( 484 | 3 )
Besigheim ( 1.062 | 18 )
Bietigheim-Bissingen ( 4.358 | 32 )
Bönnigheim ( 784 | 6 )
Ditzingen ( 1.957 | 7 )
Eberdingen ( 520 | 3 )
Erdmannhausen ( 304 | 3 )
Erligheim ( 222 | 2 )
Freiberg am Neckar ( 1.051 | 4 )
Freudental ( 221 | 2 )
Gemmrigheim ( 415 | 6 )
Gerlingen ( 1.245 | 16 )
Großbottwar ( 619 | 9 )
Hemmingen ( 608 | 6 )
Hessigheim ( 179 | 4 )
Ingersheim ( 481 | 5 )
Kirchheim am Neckar ( 626 | 6 )
Korntal-Münchingen ( 1.614 | 7 )
Kornwestheim ( 3.365 | 18 )
Löchgau ( 430 | 0 )
Ludwigsburg ( 8.373 | 62 )
Marbach am Neckar ( 1.258 | -6 )
Markgröningen ( 1.218 | 8 )
Möglingen ( 1.088 | 11 )
Mundelsheim ( 222 | 3 )
Murr ( 552 | 3 )
Oberriexingen ( 178 | 1 )
Oberstenfeld ( 575 | 7 )
Pleidelsheim ( 534 | 1 )
Remseck am Neckar ( 2.094 | 19 )
Sachsenheim ( 1.719 | 11 )

 

red

Bundestag stimmt für einrichtungsbezogene Corona-Impfpflicht

Berlin – Der Bundestag hat eine weitere Änderung des Infektionsschutzgesetzes beschlossen. In namentlicher Abstimmung votierten am Freitag 571 Abgeordnete für die Neuerungen, 80 dagegen, 38 enthielten sich. Neben der Ampel-Koalition, die 416 Mandate hat, hatte zuvor auch die Union schon ihre Zustimmung angekündigt, die AfD wollte dagegen stimmen und die Linke sich enthalten.

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) will aber entgegen der Parteilinie im Bundesrat zustimmen. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hatte in der Debatte gesagt, die Politik müsse vorgehen wie Mediziner. “Hat sich der medizinische Befund verändert, dann müssen auch die therapeutischen Maßnahmen entsprechend angepasst werden”, so Lauterbach.

Die Änderung sieht ab dem 15. März 2022 eine Impfpflicht für das Personal in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen vor. Um die Auffrischungsimpfungen zu beschleunigen, sollen auch Zahnärzte, Tierärzte und Apotheker vorübergehend Impfungen gegen das Coronavirus verabreichen dürfen, sofern sie entsprechend geschult sind. Für in der Coronakrise besonders belastete Krankenhäuser ist erneut ein finanzieller Ausgleich vorgesehen.

Das neue Infektionsschutzgesetz enthält jetzt auch eine Präzisierung der künftig ausgeschlossenen und weiterhin möglichen Schutzvorkehrungen der Länder nach Paragraf 28a IfSG. Demnach sind nun nur noch allgemeine Ausgangsbeschränkungen, Reiseverbote und die Untersagung von Übernachtungsangeboten ausgeschlossen. Möglich ist aber, gastronomische Einrichtungen oder Freizeit- und Kultureinrichtungen wie etwa Diskotheken und Clubs zu schließen sowie Messen und Kongresse zu untersagen. Zum Auslaufen der Feststellung der “Epidemischen Lage von nationaler Tragweite” hatte die Ampel schon vor der offiziellen Koalitionsbildung im November eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes beschlossen, die den Ländern nicht weit genug ging.

red / dts Nachrichtenagentur

Zahl der Neuinfektionen sinkt um rund 13.000 Fälle

Berlin – Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Freitagmorgen vorläufig 61.288 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 17,6 Prozent oder 13.064 Fälle weniger als am Freitagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz sank laut RKI-Angaben von gestern 422,3 auf heute 413,7 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 989.200 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 63.400 mehr als vor einer Woche und mehr als jemals zuvor. Außerdem meldete das RKI nun 484 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus. Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 2.428 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 347 Todesfällen pro Tag (Vortag: 333).

Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden auf 104.996. Insgesamt wurden bislang 6,42 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.

Corona-Fallzahlen Deutschland Datenstand: 10.12.2021 08:45 Uhr

red / dts Nachrichtenagentur

 

Virologe Drosten empiehlt Kinder zu impfen

Berlin  – Der Virologe der Berliner Charité Christian Drosten fordert Eltern dringend auf, ihre Kinder impfen zu lassen – und glaubt, dass die Tage von Covid-19 als tödliche Krankheit gezählt sind. In absehbarer Zeit werde Corona zu einem normalen Erkältungsvirus, sagte er am Donnerstag den ARD-Tagesthemen. Es gebe Leute, die sagten “Das hört ja eh nie auf” – das sei aber “wirklich Unsinn”.

Vielmehr sei man “auf dem Weg in einen endemischen Zustand”. Das Coronavirus werde “zu einem normalen Erkältungsvirus werden”. Er könne zwar nicht versprechen, dass “das im nächsten Jahr schon komplett geschafft wird”, aber: “Das wird aufhören. Wir werden in einen Zustand kommen, wo wir nur noch zum Winter hin auffrischen und wahrscheinlich nicht die ganze Bevölkerung”. Dies werde “in absehbarer Zeit geschehen”. Drosten konkretisierte: “nächstes, übernächstes Jahr, vielleicht in drei Jahren. Aber dann ist es auch vorbei”. Betreffend der Stiko-Empfehlung zum Impfen von Kindern ab 5 Jahren sagte Drosten, er könne “wirklich nur raten, die Kinder impfen zu lassen”, wegen des Schulbetriebs, aber auch wegen der eigenen Erkrankung und mit einer “Vorsichtsüberlegung”, falls es sich bewahrheiten sollte, dass die Erkrankungen bei Kindern durch die Omikron-Variante des Virus schwerer sind, wie es jetzt in Südafrika gesehen werde. Am Ende werde es “Ende April, Mai” bis man womöglich einen angepassten neuen Impfstoff verimpfen können, dessen Entwicklung Biontech angekündigt hat.

“Darum ist die Überlegung ganz klar: Jeder, der kann, soll sich jetzt sofort boostern lassen und alle Ungeimpften müssen sich nochmal wieder hinsetzen und ganz genau darüber nachdenken, ob sie das aufrechterhalten wollen”. Drosten warnte davor, davon auszugehen, dass die Krankheit bei Infektion mit Omikron, wie in einigen Ländern wie Südafrika und den USA beobachtet, auch in Deutschland milder verlaufen werde. Ob “die Krankheitsschwere auch bei uns geringer” sei, wisse man noch nicht.

Die Immunsituation sei “in jedem Land ein bisschen unterschiedlich”. Ihm mache in diesem Zusammenhang Sorgen, das in Deutschland relativ viele Menschen weder geimpft noch genesen seien. Und diese Gruppen könnten nach bisherigen Erkenntnissen über die Virus-Variante besonders anfällig für schwere Verläufe sein.

red / dts Nachrichtenagentur