So wird der Baby-Popo nicht wund

Ein wunder Baby-Popo ist leider keine Seltenheit – vor allem in den ersten Lebensmonaten. Windel-Dermatitis nennen Ärzte das Krankheitsbild der sehr jungen Patienten. Ursache: Empfindliche Babypopos harmonieren mit dem feucht-warmen Klima in der Windel gar nicht gut.

Immer wieder kommt die zarte Haut mit feuchtem Stuhl und Urin in Kontakt, sodass die empfindliche Schutzbarriere angegriffen wird. Die Folge: Ausschläge, Entzündungen und Wundsein. Aber auch andere Dinge können Gründe für einen wunden Baby-Po sein. Dazu gehören beispielweise eine Ernährungsumstellung, saure und scharfe Lebensmittel, Reizstoffe in Reinigungs- und Pflegeprodukten und in Windelmaterialien oder Reibung durch die Windel.

Doch Eltern können durch gezielte Maßnahmen die Entwicklung einer Dermatitis verhindern: Den Po trocken halten durch regelmäßiges Windelwechseln sofort nach dem Stuhlgang. Den Po gründlich säubern und mit einem feuchten, warmen Waschlappen oder einem ölhaltigen Tuch vorsichtig abtupfen. Den Po vorsichtig trocken föhnen. Öfter ohne Windeln strampeln lassen.

Durch den Kontakt mit frischer Luft kann die wunde Haut wieder „atmen“ und besser trocknen. Den natürlichen Schutzmantel der Haut stabilisieren, etwa mit Produkten, die synthetische Gerbstoffe wie Tamol enthalten. Diese wirken „zusammenziehend“ und legen sich als dünner, schützender Film über die erkrankten Hautstellen.

Lars Wallerang / glp

Die Smartwatch als Trainings-Helfer

Bloß kein Stress: Smartwatches mit Fitness-Tracking-Funktion haben sich zwar im Alltag einen festen Platz erobert. Blind sollte man den smarten Geräten allerdings nicht vertrauen – und sich erst recht nicht von ihnen unter Druck setzen lassen.

Die am häufigsten genutzte Funktion bei Fitness-Trackern ist der Schrittzähler, heißt es im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Allgemein empfohlen wird zwar eine Schrittzahl von 10.000 pro Tag. Doch so viele müssen es gar nicht sein: „Krankheitsanfälligkeit und Sterblichkeitsrate sinken deutlich, wenn man täglich zwischen 6.000 und 8.000 Schritte geht“, so Professor Lars Donath, Leiter der Trainingswissenschaftlichen Interventionsforschung der Sporthochschule Köln. Bei älteren Menschen genügen 5.500 Schritte, um diese Wirkung zu erreichen, so eine Untersuchung der Harvard Medical School.

Genau hinschauen sollte man auch bei der Messung der Herzfrequenz durch die Smartwatch. Denn von 100 Pulsmessungen am Handgelenk sind fünf bis zehn fehlerhaft. „Die Messung ermöglicht mehr eine grobe Einschätzung als eine genaue Erfassung der Herzfrequenz“, erklärt Donath. Genauere Werte liefern Brustgurte, die elektronisch mit dem Fitness-Tracker verbunden sind.

Auch auf die digitale Kalorienzählung sollte man sich nicht ausschließlich verlassen. Nach Einschätzung des Sportmediziners liegt die Fehlerquote hier zwischen 30 und 40 Prozent, weil die meisten Aktivitätsmesser den Energieverbrauch unabhängig von der Pulsfrequenz ermitteln. Und selbst bei deren Einbeziehung muss eine relative hohe Fehlerquote eingerechnet werden.

Viel wichtiger als Kalorienzählen ist ohnehin, auf eine gesunde Ernährung zu achten und gegebenenfalls umzustellen. Denn: Die Zahl der Kalorien sagt wenig aus – wichtiger ist, worin sie stecken.

Rudolf Huber / glp

Die aktuellen Fall-Zahlen nach dem Wochenende für den Landkreis Ludwigsburg

Die Lage in Ludwigsburg:

20 bestätigte Neuinfektionen innerhalb eines Tages meldete heute das Landratsamt für den Landkreis Ludwigsburg. Wieviele davon Reiserückkehrer sind, wird die Behörde nach eigenen Angaben erst morgen bekannt geben. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis stieg am Montag (14.09. 17.00Uhr) somit auf mindestens 2.385. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 2.138 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 18,1 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

Die Lage in Baden-Württemberg:

Am Montag meldete das Landesgesundheitsamt weitere 221 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Damit erhöhte sich die Zahl der Infizierten im Land auf mindestens 45.468, davon sind ungefähr 39.815 Personen wieder genesen. Die Zahl der COVID-19-Todesfälle stieg um einen auf insgesamt 1.868.. (Datenstand: 14.9. – 17Uhr)

Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages-R-Wert wird vom RKI für Baden-Württemberg mit R 1,0 angegeben.

Die Lage in Deutschland:

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die neuesten Corona-Zahlen veröffentlicht. Demnach gab es in Deutschland innerhalb eines Tages +927 bestätigte Neuinfektionen (Stand: 14.09. – 00.00 Uhr). Die veröffentlichtem Zahlen sind mit Blick auf das wirkliche Infektionsgeschehen allerdings wenig aussagekräftig – an Wochenenden sind die gemeldeten Fallzahlen nämlich erfahrungsgemäß oft niedriger, weil am Wochenende nicht alle Gesundheitsämter Daten an das RKI übermitteln.

Das RKI in Berlin hat die Gesamtzahl der infizierten Menschen mit 260.355  (Datenstand: 14.09., 00.00 Uhr) angegeben. Mindestens 233.300 Patienten haben eine Sars-CoV-2 Infektion bis Sonntagmorgen überstanden. Im Zusammenhang mit Covid-19 starben insgesamt 9.350 Menschen. Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen in Deutschland bei 1,18 (Vortag: 1,15).

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

RKI meldet aktuelle Corona-Fallzahlen für Deutschland

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die neuesten Corona-Zahlen veröffentlicht. Demnach gab es in Deutschland innerhalb eines Tages +927 bestätigte Neuinfektionen (Stand: 14.09. – 00.00 Uhr). Die veröffentlichtem Zahlen sind mit Blick auf das wirkliche Infektionsgeschehen allerdings wenig aussagekräftig – an Wochenenden sind die gemeldeten Fallzahlen nämlich erfahrungsgemäß oft niedriger, weil am Wochenende nicht alle Gesundheitsämter Daten an das RKI übermitteln.

Das RKI in Berlin hat die Gesamtzahl der infizierten Menschen mit 260.355  (Datenstand: 14.09., 00.00 Uhr) angegeben. Mindestens 233.300 Patienten haben eine Sars-CoV-2 Infektion bis Sonntagmorgen überstanden. Im Zusammenhang mit Covid-19 starben insgesamt 9.350 Menschen. Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen in Deutschland bei 1,18 (Vortag: 1,15).

In der Woche vom 31. August bis 6. September wurden nach Angaben des RKI gut eine Million Tests gezählt, etwa 50.000 weniger als in der Vorwoche. Es ist das erste Mal seit der Woche vom 22. bis 28. Juni, dass die Testzahl wieder abnimmt.

Am Samstag (22.08.) waren mit 2.034 neuen Fällen erstmals seit Ende April die 2000er-Marke überschritten worden. Direkte Rückschlüsse auf das Infektionsgeschehen lässt der aktuelle Anstieg bei den Fallzahlen allerdings nicht zu, da zuletzt auch die Zahl der durchgeführten Tests immens stieg. In der Spitze hatte der höchste Wert der täglich gemeldeten Neuansteckungen Anfang April bei über 6.000 Neuinfektionen gelegen. Danach sank sie und stabilisierte sich meist immer unter 1000 liegenden Werten. Seit Ende Juli zeigt die Kurve wieder nach oben

Übersicht:

Fallzahlen 13. September – 920 Corona-Neuinfektionen

Fallzahlen 12. September – 1.630 Corona-Neuinfektionen

Fallzahlen 11. September – 1.484 Corona-Neuinfektionen

Fallzahlen 10. September – 1.892 Corona-Neuinfektionen

Fallzahlen 9. September – 1.176 Corona-Neuinfektionen

Fallzahlen 8. September – 1.499 Corona-Neuinfektionen

Fallzahlen 7. September – 814 Corona-Neuinfektionen

 

red

So sehen die aktuellen Corona-Fallzahlen für Deutschland aus

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die neuesten Corona-Zahlen veröffentlicht. Demnach gab es in Deutschland innerhalb eines Tages +1.630 bestätigte Neuinfektionen (Stand: 12.09. – 00.00 Uhr). Am Freitag wurden +1.484 Fälle gemeldet.

Das RKI in Berlin hat die Gesamtzahl der infizierten Menschen mit 258.480  (Datenstand: 12.09., 00.00 Uhr) angegeben. Mindestens 231.400 Patienten haben eine Sars-CoV-2 Infektion bis Samstagmorgen überstanden. Im Zusammenhang mit Covid-19 starben insgesamt 9.347 Menschen. Das sind fünf mehr als noch am Vortag. Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen in Deutschland bei 1 (Vortag: 0,9).

In der Woche vom 31. August bis 6. September wurden nach Angaben des RKI gut eine Million Tests gezählt, etwa 50.000 weniger als in der Vorwoche. Es ist das erste Mal seit der Woche vom 22. bis 28. Juni, dass die Testzahl wieder abnimmt.

Am Samstag (22.08.) waren mit 2.034 neuen Fällen erstmals seit Ende April die 2000er-Marke überschritten worden. Direkte Rückschlüsse auf das Infektionsgeschehen lässt der aktuelle Anstieg bei den Fallzahlen allerdings nicht zu, da zuletzt auch die Zahl der durchgeführten Tests immens stieg. In der Spitze hatte der höchste Wert der täglich gemeldeten Neuansteckungen Anfang April bei über 6.000 Neuinfektionen gelegen. Danach sank sie und stabilisierte sich meist immer unter 1000 liegenden Werten. Seit Ende Juli zeigt die Kurve wieder nach oben

Übersicht:

Fallzahlen 12. September 1.630 Corona-Neuinfektionen
Fallzahlen 11. September 1.484 Corona-Neuinfektionen
Fallzahlen 10. September 1.892 Corona-Neuinfektionen
Fallzahlen 9. September 1.176 Corona-Neuinfektionen
Fallzahlen 8. September 1.499 Corona-Neuinfektionen
Fallzahlen 7. September 814 Corona-Neuinfektionen

red

Auf Wiedersehen, Sommer – hallo Hautgesundheit!

Sonnenbaden auf „Balkonien“ statt an fernen Traumstränden: Ihren Sommerurlaub haben viele Deutsche in diesem Jahr zu Hause verbracht. Auch sie sollten ihrer Haut gerade jetzt im Herbst ein bisschen mehr Aufmerksamkeit schenken – denn auch in heimischen Gefilden kann intensive Sonneneinstrahlung bleibende Schäden auf unserer Haut hinterlassen. Auf diese soll der Europäische Tag des Hellen Hautkrebses am 13. September aufmerksam machen.

Aktinische Keratosen: Rau wie Sandpapier

Der Helle oder auch Weiße Hautkrebs ist weniger bekannt als der Schwarze. Dabei hat er eine gut erkennbare Vorstufe, die „Aktinischen Keratosen“. Sie zeigen sich

meist erst in den mittleren Lebensjahren, nach Jahrzehnten oft ungeschützter Sonneneinstrahlung. Scheinbar harmlos fallen sie zuerst kaum auf: raue oder krustige Hautstellen, die sich anfühlen wie Sandpapier. Die Farbe variiert von hautfarben über gelblich bis rötlich. Besonders betroffen sind Hautbereiche, die häufig mit UV-Strahlen in Kontakt kommen – zum Beispiel Gesicht, Kopfhaut, Unterarme oder Dekolleté. Oft werden sie mit harmlosen Hautirritationen verwechselt.

Frühe Therapie ist entscheidend

Wichtig ist, dass aktinische Keratosen frühzeitig erkannt und wirksam behandelt werden. Ansonsten besteht die Gefahr, dass sie sich zum sehr viel gefährlicheren Plattenepithelkarzinom weiterentwickeln. Zur Therapie stehen verschiedene Methoden zur Verfügung wie die Vereisung, das Abtragen mit einem Laser und die Behandlung mit Licht (Photodynamische Therapie, PDT), die auch für großflächige Hautareale infrage kommt.

Mit Licht gegen Hautkrebsvorstufe

Bei der PDT wird zunächst ein Medikament auf die Haut aufgetragen, welches die geschädigten Zellen lichtempfindlich macht („photosensibilisiert“). Durch die Belichtung mit Tageslicht oder einer künstlichen Lichtquelle bilden sich spezielle Sauerstoffmoleküle, die die kranken Zellen zerstören. Die abgestorbenen Zellen werden vom Körper abgebaut. Die Haut regeneriert sich in kurzer Zeit.

Gut geschützt in die Herbstsonne

Bei auffälligen Stellen sollten Betroffene ihren Hautarzt um Rat fragen. Außerdem empfehlen Experten, regelmäßig Untersuchungen zur Hautkrebs-Früherkennung wahrzunehmen. Ab einem Alter von 35 Jahren übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen alle zwei Jahre die Kosten, manche schon früher. Und auch in der goldenen Jahreszeit gilt beim ausgiebigen Bad in der Herbstsonne: Den Sonnenschutz nicht vergessen – denn Vorbeugen ist besser als Heilen!

Rudolf Huber / glp

Die Haut der Männer

Dass Männer ein „dickeres Fell“ haben, ist kein Gerücht, sondern Tatsache: Sie ist etwa 0,3 Millimeter stärker als die von Frauen. Deshalb braucht Männerhaut auch eine spezielle Pflege.

„Waschen alleine reicht nicht“, so Professorin Claudia Borelli, Leiterin der Einheit für Ästhetische Dermatologie am Universitätsklinikum Tübingen, im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Weil Männer hormonbedingt eine fettigere Haut haben, kann der Griff zur Frauenhautpflege bei ihnen leicht zu verstopften Talgdrüsen und Akne führen, so Hautärztin Dr. Eva Juchems, Leiterin der Ästhetischen Dermatologie am Universitätsklinikum Mainz.

Deshalb bestehen die einschlägigen Pflegeartikel auch vorwiegend aus sogenannten Öl-in-Wasser-Emulsionen. Die spenden der Haut Feuchtigkeit, enthalten aber nur wenig Fette. „Männliche Haut ist von Natur aus besser gegen Austrocknung und Irritationen geschützt als weibliche“, so Juchems.

Doch ab dem 40. Lebensjahr verschwindet dieser Vorteil. Dann verlangsamt sich die Zellregeneration, was zu einer Reduktion von Ceramiden in der Haut führt. Die Folge: Auch die männliche Haut wird trockener.

Gerade nach intensiver Reinigung sollte Männerhaut deshalb rückgefettet werden. Die Haut „mag es“ sauer, sonst haben Krankheitserreger wie Bakterien oder Viren leichtes Spiel, warnen Dermatologen.

Rudolf Huber / glp

Die aktuellen Fall-Zahlen vor dem Wochenende für den Landkreis Ludwigsburg

Die Lage in Ludwigsburg:

10 bestätigte Neuinfektionen innerhalb eines Tages meldete heute das Landratsamt für den Landkreis Ludwigsburg. Darunter sollen mindestens vier Personen Reiserückkehrer aus Tschechien und der Türkei sein. Gestern wurden 12 Fälle gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis stieg am Freitag (11.09. 17.00Uhr) somit auf mindestens 2.339. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 2.082 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 17 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

Die Lage in Baden-Württemberg:

Am Freitag meldete das Landesgesundheitsamt weitere 286 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Damit erhöhte sich die Zahl der Infizierten im Land auf mindestens 44.896, davon sind ungefähr 39.307 Personen wieder genesen. Gestern wurden 222 Fälle gemeldet. Die Zahl der COVID-19-Todesfälle liegt unverändert bei 1.867. (Datenstand: 11.9. – 17Uhr)

Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages-R-Wert wird vom RKI für Baden-Württemberg mit R 1,02 angegeben.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

So sehen die Corona-Fallzahlen vor dem Wochenende aus

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die neuesten Corona-Zahlen veröffentlicht. Demnach gab es in Deutschland innerhalb eines Tages +1.484 bestätigte Neuinfektionen (Stand: 11.09. – 00.00 Uhr). Am Donnerstag wurden +1.892 Fälle gemeldet.

Das RKI in Berlin hat die Gesamtzahl der infizierten Menschen mit 256.850  (Datenstand: 11.09..2020, 00.00 Uhr) angegeben. Mindestens 230.600 Patienten haben eine Sars-CoV-2 Infektion bis Freitagmorgen überstanden. Im Zusammenhang mit Covid-19 starben insgesamt 9.342 Menschen. Das ist einer als noch am Vortag. Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen in Deutschland laut Mitteilung bei 0,9 (Vortag: 0,88).

In der Woche vom 31. August bis 6. September wurden nach Angaben des RKI gut eine Million Tests gezählt, etwa 50.000 weniger als in der Vorwoche. Es ist das erste Mal seit der Woche vom 22. bis 28. Juni, dass die Testzahl wieder abnimmt.

Am Samstag (22.08.) waren mit 2.034 neuen Fällen erstmals seit Ende April die 2000er-Marke überschritten worden. Direkte Rückschlüsse auf das Infektionsgeschehen lässt der aktuelle Anstieg bei den Fallzahlen allerdings nicht zu, da zuletzt auch die Zahl der durchgeführten Tests immens stieg. In der Spitze hatte der höchste Wert der täglich gemeldeten Neuansteckungen Anfang April bei über 6.000 Neuinfektionen gelegen. Danach sank sie und stabilisierte sich meist immer unter 1000 liegenden Werten. Seit Ende Juli zeigt die Kurve wieder nach oben

red

Corona-Gefahr in Bussen und Bahnen

Viele Menschen sind auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen. Doch zu Corona-Zeiten sind manche mit einem sehr mulmigen Gefühl unterwegs. Die Deutsche Bahn versucht nun, ihre Fahrgäste zu beruhigen – mit einer eigenen Studie.

Etwa 1.100 Bahnmitarbeiter seien zwischen dem 29. Juni und 3. Juli 2020 auf das Coronavirus und auf Antikörper untersucht worden. Es sollte also festgestellt werden, wie viele Mitarbeiter an Covid-19 erkrankt sind oder waren. Wichtig für die Untersuchung: Es wurde unterschieden zwischen Zugbegleitern, die regelmäßig in Kontakt mit Fahrgästen kommen und Personal, das kaum in der Nähe von Kunden ist. Hierfür wurden Lokführer oder Werksmitarbeiter befragt.

Der Personalvorstand Martin Seiler präsentiert das überraschende Ergebnis: Während bei Zugbegleitern nur 1,3 Prozent positiv auf Antikörper getestet wurden, seien es bei Mitarbeitern ohne Kundenkontakt 2,7 Prozent gewesen. Eine akute Erkrankung sei insgesamt nur einmal festgestellt worden. Allerdings habe man Mitarbeiter, die zum Zeitpunkt der Umfrage krank geschrieben waren, nicht befragen können.

Der Leitende Arzt der Deutschen Bahn, Christian Gravert, relativiert das Problem: „Auch unter den krank geschriebenen Kollegen ist uns kein Corona-Fall bekannt. Das hätten wir auch über die Gesundheitsämter erfahren.“ Kunden wurden für die Untersuchung nicht befragt. Die Bahn begründet das damit, dass sich Zugbegleiter deutlich länger im Zug aufhielten.

Ralf Loweg / glp