So halten künstliche Gelenke länger

Egal, ob Hüfte oder Knie: Bei massiv geschädigten Gelenken ist eine Prothese häufig der letzte Ausweg für Betroffene. Moderne Kunstgelenke bringen den Patienten ein Stück Lebensqualität zurück. Dennoch hält ein Gelenkersatz nicht ewig. Wie man sein Kunstgelenk schützen und die Lebensdauer verlängern kann, verrät das Gesundheitsmagazin “Apotheken Umschau”.

Einer der Gründe, warum eine Prothese erneuert werden muss, ist Verschleiß. Gerade Übergewicht kann dazu führen, dass sich das Kunstgelenk zu früh abnutzt. Doch auch stark beanspruchende Sportarten mit Sprung- und Stoßbelastung wie Basketball, Fußball oder Joggen können zu vorzeitiger Lockerung führen.

“Vor allem bei jüngeren, sportlich sehr aktiven Patienten kann das schneller passieren”, sagt Professor Rüdiger von Eisenhart-Rothe, Direktor der Klinik für Orthopädie und Sportorthopädie am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München. Sportarten, die sich für Prothesenträger dagegen gut eignen, sind beispielsweise Schwimmen oder Walken.

Eine wichtige Schutzmaßnahme sind zudem gesunde Zähne. Entzündungen im Gebiss sind ein häufiges Einfallstor für Infektionen – Menschen mit Kunstgelenk sollten deshalb besonders auf Zahngesundheit achten. Vor einer größeren Zahnbehandlung kann eine vorsorgliche Antibiotikagabe ratsam sein.

Auch Rauchen ist eine Gefahr für das Kunstgelenk. Denn das Nikotin erhöht das Risiko für Wundheilungsstörungen deutlich. Steht ein Wechsel der Prothese an, sollten Raucher zumindest sechs Wochen vor und nach dem Gelenkeinsatz auf das Rauchen ganz verzichten.

Ralf Loweg / glp

Das denken die Deutschen über die Impfung wirklich

Die Corona-Impfungen sind im Dezember 2020 weltweit angelaufen. Doch bis diese Maßnahmen Wirkung zeigen, werden wohl noch einige Monate vergehen. Doch was denken die Deutschen eigentlich wirklich über das Impf-Programm?

Eine deutliche Mehrheit von 59 Prozent der Deutschen will sich auf jeden Fall gegen das Coronavirus impfen lassen. Im internationalen Vergleich ist die Impfbereitschaft damit allerdings eher gering: Unter Befragten im Vereinigten Königreich machten im Dezember 79 Prozent diese Angabe, in Indien und Dänemark jeweils 75 Prozent. Am seltensten sprachen sich die Befragten aus Polen (49 Prozent), sowie aus den USA und aus Frankreich (jeweils 57 Prozent) für eine Impfung aus.

Dies sind Ergebnisse einer YouGov-Umfrage, für die etwa 19.000 Menschen in 17 Ländern und Regionen befragt wurden. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die jeweiligen Bevölkerungen ab 18 Jahren.

Dass sie Unternehmen vertrauen, die Forschung, Entwicklung und Herstellung im Bereich Medikamente und medizinisches Zubehör betreiben, sagten Befragte in Indien am häufigsten (81 Prozent), jene in Mexiko am zweithäufigsten (77 Prozent).

Am seltensten vertrauten Franzosen der weltweiten Pharma-Industrie (39 Prozent). Frankreich war im Dezember auch das einzige aller untersuchten Länder, in dem das Misstrauen in die weltweite Pharma-Industrie höher als das Vertrauen war (54 Prozent Misstrauen, 39 Prozent Vertrauen). In Deutschland lag dieses Vertrauen bei immerhin 62 Prozent.

Ralf Loweg  glp

RKI-Zahlen am Dienstag: Mehr als 11.000 Neuinfektionen

Deutschland ging am Mittwoch (16.12.) in den Shutdown und so ist die Lage am Dienstag 19. Januar:

Das RKI meldet binnen 24 Stunden weitere 989 Menschen, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben sind. Außerdem wurden +11.369 neue Corona-Infizierte übermittelt. Die Zahlen enthalten laut RKI aber Nachmeldungen aus mehreren Bundesländern, aus denen gestern nicht alle Daten vom Montag übermittelt worden seien, darunter Bayern und Rheinland-Pfalz. Vergangenen Dienstag (12.01.) waren +12.802 Corona-Neuinfektionen und 891 Tote verzeichnet worden. Gestern waren es 7.141 Corona-Fälle. (Stand: 19.01.)

Insgesamt haben sich seit Beginn der Corona-Krise laut RKI mindestens 2.052.028 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 46.622. Das sind 989 mehr als am Vortag. Rund 1.716.200 (+24.500) Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. (Stand: 19.01.)

Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) liegt bei 131,5. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden.

Laut dem RKI wurden in bisher 1.139.297 Menschen in Deutschland geimpft. Das sind 31.152 mehr als am Vortag. (Datenstand: 18.01.2021, 11:00 Uhr)

Datum Erstimpfung Zweitimpfung
27.12.20 24.080
28.12.20 19.501
29.12.20 42.692
30.12.20 57.228
31.12.20 37.830
01.01.21 30.531
02.01.21 44.740
03.01.21 24.518
04.01.21 48.316
05.01.21 50.520
06.01.21 55.682
07.01.21 56.633
08.01.21 57.329
09.01.21 53.433
10.01.21 32.233
11.01.21 65.457
12.01.21 79.417
13.01.21 92.944
14.01.21 97.788
15.01.21 85.175 55
16.01.21 52.098 62
17.01.21 31.152 6.464
Impfungen gesamt 1.139.297 6.581

Quelle: RKi – Datenstand: 18.01.2021, 11:00 Uhr

Länger leben durch Sport: Stimmt das?

Sport ist gesund und verlängert das Leben. Diese Vorzüge werden immer wieder genannt. Aber was ist da dran? Fakt ist: Regelmäßige Bewegung steigert die Lebenserwartung – und zwar messbar.

70-Jährige, die körperlich aktiv sind, gewinnen im Vergleich zu Bewegungsmuffeln im Schnitt etwa vier Jahre dazu. Das berichtet das Apothekenmagazin “Senioren Ratgeber” unter Berufung auf eine Analyse von Langzeitstudien mit Senioren.

Gute Nachricht für Spätzünder, die bislang kaum sportlich unterwegs waren: Auch wer erst mit 70 oder 80 Jahren anfängt, sich regelmäßig zu bewegen, profitiert von der Aktivität. So sinkt das Risiko für geistigen Abbau, und selbst Senioren, die bereits unter Gedächtniseinbußen leiden, können offenbar einer Verschlimmerung vorbeugen.

Das Forscherteam, das die Seniorenstudien analysiert hat, empfiehlt pro Woche mindestens zweieinhalb Stunden moderate Bewegung – so, dass man leicht ins Schwitzen kommt.

Und noch etwas: Sport hilft zwar dabei, den Energieverbrauch zu erhöhen, ist beim Abnehmen und Gewichthalten aber kein Allheilmittel. Viel wichtiger ist es, die Lebensgewohnheiten hin zu gesunder Ernährung dauerhaft umzustellen.

Dazu gehört es zum Beispiel, möglichst abwechslungsreich zu essen, damit nicht das Gefühl entsteht, man müsste auf etwas verzichten. Wer dabei zu unverarbeiteten, hochwertigen Lebensmitteln greift und diese selbst zubereitet, kann nicht viel falsch machen.

Ralf Loweg / glp

Bluthochdruck: Immer mehr junge Menschen sind betroffen

Auch junge Patienten sollten schon bei ersten Anzeichen für Bluthochdruck zunächst mit Änderungen ihres Lebensstils reagieren und – wenn diese keinen Erfolg zeigen – gemeinsam mit ihrem Arzt Maßnahmen ergreifen.

Abgesehen von altersbedingten Versteifungserscheinungen der Blutgefäße, sind die Ursachen dieselben wie bei älteren Leuten: Vor allem familiäre Veranlagung und der Lebensstil gelten als Risiko. Dazu zählen Übergewicht und falsche Ernährung – etwa mit zu viel Salz. Die empfohlene Menge liegt bei sechs Gramm pro Tag.

Bewegungsmangel und Alkohol, Rauchen und Stress treiben den Blutdruck ebenfalls in die Höhe. So bewirken sowohl Nikotin als auch Stresshormone, dass die Blutgefäße sich zusammenziehen. Aber auch Medikamente, etwa gegen ADHS, können manchmal eine Rolle spielen.

Eine arterielle Hypertonie, wie Mediziner den Bluthochdruck nennen, schädigt in vielen Fällen die Organe, lange bevor Patienten ihre Erkrankung bemerken. Zu den geschädigten Organen gehört auch das Gehirn. Einer aktuellen US-Studie zufolge zeigen sich die negativen Auswirkungen von seit der Jugend erhöhten Blutdruckwerten in einem beeinträchtigten Gangbild und reduzierter kognitiver Leistung wie etwa Vergesslichkeit.

Vor diesem Hintergrund weisen Experten der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) und der Deutschen Hochdruckliga DHL (DHL) darauf hin, dass auch junge Erwachsene ihren Blutdruck regelmäßig selbst messen oder zumindest vom Hausarzt oder Apotheker überprüfen lassen sollten.

red

RKI-Zahlen am Montag: 214 Todesfälle und 7.141 Neuinfektionen – Weniger Fälle als in der Vorwoche

Deutschland ging am Mittwoch (16.12.) in den Shutdown und so ist die Lage am Montag 18. Januar:

„Die Fallzahlen scheinen sich wieder zu stabilisieren“, schreibt das RKI in einem Lagebericht am Sonntagabend. Das Institut meldet binnen 24 Stunden weitere 214 Menschen, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben sind. Außerdem wurden +7.141 neue Corona-Infizierte übermittelt. Rheinland-Pfalz meldete allerdings nur zwei Neuinfektionen. Dies deutet darauf hin, dass die Zahlen nicht vollständig sind und diese im Laufe des Tages nach oben korrigiert werden könnten. An Montagen sind die erfassten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird. Vergangenen Montag (11.01.) waren +12.497 Corona-Neuinfektionen und 343 Tote verzeichnet worden. Gestern waren es 13.882 Corona-Fälle. (Stand: 18.01.)

Insgesamt haben sich seit Beginn der Corona-Krise laut RKI mindestens 2.040.659 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 45.633. Das sind 214 mehr als am Vortag. Rund 1.691.700 (+19.700) Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. (Stand: 18.01.)

Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) liegt bei 134,4. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden.

Laut dem RKI wurden bisher 1.048.160 Menschen in Deutschland geimpft. (Datenstand: 16.01.2021, 11:00 Uhr)

Eine Interpretation der Daten ist jedoch momentan schwierig, weil während der Weihnachtsfeiertage und um den Jahreswechsel herum wahrscheinlich weniger Menschen getestet werden und möglicherweise nicht alle Ämter ihre Daten übermitteln. Dadurch kann es laut RKI noch zu Nachmeldungen kommen.

red

RKI: 980 Todesfälle und 18.678 Neuinfektionen – rund 6.000 Corona-Fälle weniger als in der Vorwoche

Deutschland ging am Mittwoch (16.12.) in den Shutdown und so ist die Lage am Samstag 16. Januar:

Das RKI meldet binnen 24 Stunden weitere 980 Menschen, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben sind. Außerdem wurden +18.678 neue Corona-Infizierte übermittelt. Vergangenen Samstag (09.01.) waren +24.694 Corona-Neuinfektionen und 1.083 Tote verzeichnet worden. Gestern waren es 22.368 Corona-Fälle. (Stand: 16.01.)

Insgesamt haben sich seit Beginn der Corona-Krise laut RKI mindestens 2.019.636 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 45.974. Das sind 980 mehr als am Vortag. Rund 1.657.900 (+16.600) Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. (Stand: 16.01.)

Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) liegt bei 139,2. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden.

Laut dem RKI wurden bisher 961.682 Menschen in Deutschland geimpft. (Stand: 15.01.)

Eine Interpretation der Daten ist jedoch momentan schwierig, weil während der Weihnachtsfeiertage und um den Jahreswechsel herum wahrscheinlich weniger Menschen getestet werden und möglicherweise nicht alle Ämter ihre Daten übermitteln. Dadurch kann es laut RKI noch zu Nachmeldungen kommen.

red

Die psychischen Folgen der Krise

Die psychischen Belastungen durch die Corona-Pandemie sind ungleichmäßig verteilt. Frauen und Familien mit Kindern machen die Einschränkungen besonders zu schaffen. So steht es in der Studie “Psychische Gesundheit in der Krise” der pronova BKK, für die 154 Psychiater und Psychotherapeuten in Praxen und Kliniken befragt wurden.

Bei Frauen sprechen 86 Prozent der Experten über mehr psychische Probleme, bei Männern 70 Prozent. Bei Familien mit Kindern haben 84 Prozent der Psychiater und Psychotherapeuten diese Entwicklung registriert. Zum Vergleich: Bei Familien ohne Kinder sind es nur 49, bei Alleinerziehenden sogar 92 Prozent. “In besonders belasteten Beziehungskonstellationen kann der Corona-Stress sogar zu Gewalthandlungen gegen die eigene Familie führen”, heißt es in der Studie. Denmach gehen 86 Prozent der Befragten davon aus, dass die Dunkelziffer häuslicher Gewalt sehr hoch ist.

“Wenn mehrere Stressfaktoren zusammenkommen, liegen die Nerven blank. Opfer von häuslicher Gewalt werden besonders häufig Frauen und Kinder – im Lockdown wächst diese Gefahr”, sagt Patrizia Thamm, Psychologin bei der pronova BKK.

Wenn Schulen, Kitas und Freizeiteinrichtungen geschlossen oder im eingeschränkten Betrieb seien, könnten Kinder aus schwierigen Situationen zu Hause schlechter entkommen. Zudem blieben Gewalt oder Missbrauch häufiger unerkannt, weil die Frühwarnsysteme ausfallen: “Lehrer und Erzieher verlieren die Kinder aus dem Blick”, so Thamm.

Rudolf Huber / glp

Darf ich während der Arbeit zum Arzt?

Wer sich eine Erkältung, eine Magenverstimmung oder gar eine Grippe eingefangen hat, der geht morgens besser zum Arzt statt in die Firma. Gerade während der Pandemie wäre es geradezu fahrlässig, mit einschlägigen Symptomen zur Arbeit zu gehen. Doch für Arztbesuche während der Arbeitszeit gibt es auch in Corona-Zeiten Regeln.

– Darf ich während der Arbeitszeit zum Arzt gehen?

Zunächst einmal hat der Chef seinen Mitarbeitern gegenüber eine Fürsorgepflicht. Demnach darf er ihnen nicht grundsätzlich verbieten, während der Arbeitszeit zum Arzt zu gehen, so der ARAG Rechtsexperte Tobias Klingelhöfer. Die Gründe müssen allerdings eindeutig sein, wie etwa heftige Zahnschmerzen, plötzlich einsetzendes Fieber oder ein kleinerer Unfall am Arbeitsplatz.

Wer in Teilzeit arbeitet, wird allerdings meist Probleme haben, einen triftigen Grund für einen Arztbesuch während der Arbeitszeit zu finden. Im schlimmsten Fall müssen Teilzeitbeschäftigte damit rechnen, dass sie ihren Anspruch auf Lohnfortzahlung verlieren oder die ausgefallene Arbeitszeit nachholen müssen.

Was gilt für das Home-Office?

Wenn Arbeitnehmer von zu Hause aus arbeiten, gelten die gleichen Regeln wie für das Büro: Wer zum Arzt muss, sollte einen Arztbesuch nach Möglichkeit außerhalb der Arbeitszeit planen.

Muss ich einen Arzttermin beim Chef begründen?

Abmelden ja, den Grund nennen, nein. Streng genommen sind Arbeitnehmer nicht verpflichtet, dem Chef zu verraten, was ihnen fehlt und warum sie zum Arzt gehen. Deshalb steht auf Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen auch keine Diagnose. Was der Chef jedoch einfordern darf, ist eine vom Arzt unterschriebene Bescheinigung über den Besuch.

Kann der Chef wegen eines Arztbesuchs den Lohn kürzen?

Geht ein Arbeitnehmer aus einem nachvollziehbaren Grund zum Arzt, muss der Arbeitgeber ihn bezahlt freistellen. Davon sind auch die Wegezeiten zum und vom Arzt betroffen.

Wann darf der Chef einen Arztbesuch während der Arbeitszeit verbieten?

Wenn eine sofortige Behandlung nicht nötig ist, kann der Arbeitgeber vom Mitarbeiter verlangen, seinen Arztbesuch in die Freizeit zu verlegen. Eine herausgefallene Plombe etwa oder Vorsorge- und Routineuntersuchungen wären typische Fälle.

Wie ist es bei regelmäßig nötigen Arztbesuchen?

Je häufiger ein Arbeitnehmer zum Arzt muss, desto größer ist natürlich sein Arbeitsausfall und damit wächst seine Pflicht, möglichst viele der Termine in die Freizeit zu verlegen. Vor allem, wenn die Notwendigkeit fragwürdig ist. Ein nierenkranker Arbeitnehmer, der mehrmals die Woche zur Dialyse geht, muss natürlich vom Chef freigestellt werden.

Rudolf Huber / glp

RKI: 1.113 Todesfälle und 22.368 Neuinfektionen – mehr als zwei Millionen Corona-Infektionen

Deutschland ging am Mittwoch (16.12.) in den Shutdown und so ist die Lage am Freitag 15. Januar:

Das RKI meldet binnen 24 Stunden weitere 1.113 Menschen, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben sind. Außerdem wurden +22.368 neue Corona-Infizierte übermittelt. Vergangenen Freitag (08.01.) waren +31.849 Corona-Neuinfektionen und 1.188 Tote verzeichnet worden. Gestern waren es 25.164 Corona-Fälle. (Stand: 15.01.)

Insgesamt haben sich seit Beginn der Corona-Krise laut RKI mindestens 2.000.958 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 44.994. Das sind 1.188 mehr als am Vortag. Rund 1.641.200 (+21.000) Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. (Stand: 15.01.)

Laut dem RKI wurden bisher 842.455 Menschen in Deutschland geimpft. (Stand: 14.01.)

Eine Interpretation der Daten ist jedoch momentan schwierig, weil während der Weihnachtsfeiertage und um den Jahreswechsel herum wahrscheinlich weniger Menschen getestet werden und möglicherweise nicht alle Ämter ihre Daten übermitteln. Dadurch kann es laut RKI noch zu Nachmeldungen kommen.

red