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Corona-Neuinfizierte: So sehen die Zahlen vor dem Wochenende aus

Am Freitag hat das Landratsamt in Ludwigsburg drei weitere Neuinfizierten binnen 24 Stunden gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis Ludwigsburg steigt somit am Freitag (26. Juni 17.00Uhr ) auf mindestens 1.816. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 gestorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.708 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 3,8 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

Lage in Baden-Württemberg:

Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Freitag (26. Juni) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 55 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 35.541 an. Davon sind ungefähr 33.252 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen.

Dem Landesgesundheitsamt wurde heute aus der Stadt Stuttgart ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Zwei Meldungen aus den Kreisen Breisgau-Hochschwarzwald und Ortenaukreis wurden korrigiert. Demnach beträgt die Zahl der Todesfälle insgesamt 1.829.

Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages R-Wert wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 1,19 angegeben.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Insekten-Allergie: Die unterschätzte Gefahr

Gerade in den Sommermonaten summen und krabbeln Insekten durch die Gegend. Nur leider ist nicht immer die liebe “Biene Maja” mit dabei. Und dann gibt es oftmals ein böses Erwachen. Denn für Menschen mit Insektengift-Allergie können vermeintlich harmlose Situationen mitunter lebensbedrohlich werden. Etwa beim Entsorgen des Hausmülls: Halten sich nämlich Wespen oder andere Insekten an der Mülltonne auf und fühlen sich gestört, dann können sie zustechen. Für Insektengiftallergiker hat das potenziell lebensgefährliche Folgen.

Die Ursache ihrer Erkrankung können Allergiker nur mit einer Hyposensibilisierung, auch Allergie-Impfung genannt, behandeln. Damit zählt die Insektengift-Allergie zu den wenigen gefährlichen Erkrankungen, die sehr gut und auch langfristig behandelbar sind. Die Erfolgsquote dieser Therapie liegt laut Untersuchungen bei mehr als 95 Prozent.

Es gibt aber auch ein paar praktische Tipps, mit denen sich Insektengift-Allergiker im Alltag schützen können:

1. Ruhig bleiben, wenn sich ein Kontakt nicht vermeiden lässt. Ruckartige, hektische Bewegungen können Insekten unter Umständen erst recht aggressiv machen. Das gilt ebenfalls für das Anpusten von Wespen.

2. Ablenkende Reize schaffen, etwa durch überreifes Obst. In einiger Entfernung aufgestellt, hält es Wespen auf Abstand.

3. Lange, helle Kleidung und geschlossene Schuhe tragen. Insekten haben auf diese Weise weniger Gelegenheit für eine Einstichstelle.

4. Notfallset immer griffbereit halten, da Allergiker auf jeden Stich mit einem allergischen Schock reagieren können.

Ralf Loweg

Zahnpflege bei kleinen Kindern

Wenn die borstige Bürste kommt, schwillt vielen Babys ganz schnell der Kamm. Dabei ist regelmäßige und sorgfältige Zahnpflege bereits bei Milchzähnen sehr wichtig. Doch es gibt einfache Methoden, mit deren Hilfe die Zahnreinigung bei den Kleinen leichter gelingt, so die aktuelle Ausgabe des Apothekenmagazins “Baby und Familie”.

Aber warum haben viele Babys und Kleinkinder eigentlich eine so große Abneigung gegen das Zähneputzen? Das kann daran liegen, dass die Zahnreinigung für die Kleinen mitunter schmerzhaft ist, etwa wenn mit der Bürste über das in diesem Alter oft tief angesetzte Oberkiefer-Lippenbändchen zwischen Lippe und Zahnfleisch geschrubbt wird. Zudem ist der Zeitpunkt fürs Zähneputzen entscheidend: Kinder sollten nicht zu müde sein, denn unausgeruht fällt das Kooperieren schwer. Tipp: zweimal tagsüber, zum Beispiel nach dem Frühstück und nach einem Schläfchen, die Beläge entfernen und zusätzlich abends vor dem Schlafengehen die Speisereste wegputzen.

Hilfreich ist es, Rituale zu entwickeln, etwa indem das Zähneputzen mit immer demselben Lied oder Reim begleitet wird. Als motivierend haben sich Geschichten rund ums Zähneputzen erwiesen. Aber Vorsicht: Die beliebten Figuren Karius und Baktus sind nicht unbedingt zielführend. “Meiner Erfahrung nach haben diese Geschichten den Nachteil, dass sich die Kinder mit den ‘lustigen Lausbuben’ verbünden und sie nicht aus deren ‘Haus’ vertreiben wollen”, sagt Johanna Kant, Vorsitzende des Bundesverbands der Kinderzahnärzte.

Fest steht: Zähneputzen muss sein – und das ist nicht verhandelbar. Mit dieser klaren inneren Haltung sollten Eltern gegenüber ihren Kindern auftreten, sollte es zu Diskussion kommen. Mit einfachen Tricks können Mütter und Väter ihren Kleinen die Zahnpflege schmackhafter machen: etwa indem die Kinder sich die Bürste selbst aussuchen dürfen. Als wirkungsvoll hat sich auch, so die Erfahrung von Kinderzahnärztin Kant, ein Belohnungssystem erwiesen. Eine solche Belohnung kann beispielsweise eine Unternehmung sein, die allen in der Familie Spaß macht.

Ralf Loweg

Corona-Neuinfizierte: Die Zahlen vom Donnerstag für Ludwigsburg

Am Donnerstag hat das Landratsamt in Ludwigsburg 4 weitere Neuinfizierten binnen 24 Stunden gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis Ludwigsburg steigt somit am Donnerstag (25. Juni 17.00Uhr ) auf mindestens 1.813. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 gestorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.703 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 3,5 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

Lage in Baden-Württemberg:

Am Donnerstag (25. Juni) ist die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 35.486 angestiegen. Davon sind ungefähr 33.223 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 1.830 an.

Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages R-Wert wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 1,38 angegeben.

Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Donnerstag (25. Juni) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 30 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 35.486 an. Davon sind ungefähr 33.223 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 433 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

Dem Landesgesundheitsamt wurden heute aus den Landkreisen Neckar-Odenwald-Kreis, Schwarzwald-Baar-Kreis und Sigmaringen sowie aus der Stadt Heilbronn insgesamt vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Eine Meldung aus dem Landkreis Ravensburg wurde korrigiert. Demnach steigt die Zahl der Todesfälle auf insgesamt 1.830. Unter den Verstorbenen waren 1.034 Männer und 796 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

 

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Coronavirus: Baden-Württemberg erlässt Beherbungsverbot für Touristen

Personen, die aus einem Landkreis mit hohem Infektionsgeschehen nach Baden-Württemberg einreisen, dürfen künftig nicht mehr in Beherbergungsbetrieben wie Hotels oder Campingplätzen übernachten. Dies haben das Wirtschaftsministerium und das Sozialministerium in einer gemeinsamen Verordnung erlassen und heute auf ihrer Webseite veröffentlicht.

In der Lenkungsgruppe SARS-CoV-2 (Coronavirus) wurde gestern eine Verordnung zur Eindämmung von Übertragungen des Corona-Virus durch Beherbergungsverbote beschlossen. Die heute verkündete CORONA-VERORDUNG BEHERBUNGSVERBOT tritt ab morgen (26. Juni) in Kraft. Betroffen sind Stadt- und Landkreise, in denen in den letzten sieben Tagen vor der Anreise die Zahl der Neuinfektionen laut der Veröffentlichung des Robert-Koch-Instituts pro 100.000 Einwohner höher als 50 ist. Wer aus den betroffenen Kreisen kommt und dennoch einen Urlaub in Baden-Württemberg antreten möchte, kann ein ärztliches Zeugnis vorlegen, das einen negativen Test auf Covid-19 bescheinigt. Für diese Personen gilt das Beherbergungsverbot nicht.

Notwendiger Schritt, um Erfolge im Kampf gegen die Pandemie nichts aufs Spiel zu setzen

Gesundheitsminister Manne Lucha: „Die Zunahme des Reiseverkehrs darf nicht zu einem rasanten Anstieg der Infektionszahlen führen. Wir erinnern uns noch gut an die zahlreichen Ski-Urlauber, die im März die erste Coronavirus-Welle im Land auslösten. Das müssen wir mit Blick auf den Herbst unbedingt verhindern. Die Erfolge im Kampf gegen die Pandemie sind äußerst fragil und dürfen jetzt im Sommer nicht aufs Spiel gesetzt werden.“

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut: „Ich freue mich, dass es in den vergangenen Tagen – auch mit der neuen Corona-Verordnung – gelungen ist, dem in der Fläche nachlassenden Infektionsgeschehen Lockerungen für die Wirtschaft folgen zu lassen. Aktuell zeigen die Infektions-Hot-Spots aber, dass die Entwicklung fragil bleibt. Deshalb ist das heute verkündete Beherbergungsverbot ein notwendiger Schritt. Wir werden die Entwicklung weiter sorgfältig beobachten und situationsangepasst reagieren.“

Vor dem Hintergrund, dass auch andere Urlaubsländer wie Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern oder Bayern für Reisende aus Landkreisen mit hohem Infektionsgeschehen nicht mehr in Betracht kommen, wäre ein Ausweichen auf Baden-Württemberg zu befürchten gewesen, heißt es auf der Webseite vom Sozialministerium weiter.

red

Quelle: Sozialministerium Baden-Württemberg

Medikamente im Sommer besonders schützen

Äußere Einflüsse können gravierende Auswirkungen auf Arzneimittel haben. Vor allem im Hochsommer sollten Medikamente geschützt werden. Das heißt: Auch die richtige Lagerung kommt es an.

“Die meisten Arzneimittel kann man auch an einem heißen Sommertag ohne Bedenken von der Apotheke nach Hause tragen. Aber man darf sie nicht auf Dauer zu warm aufbewahren”, sagt Thomas Benkert, Vizepräsident der Bundesapothekerkammer. Deshalb sollte man seine Medikamente zuhause nicht auf dem sonnigen Fensterbrett lagern, sondern in einem Schrank.

Die meisten Arzneimittel sollten zwischen 15 und 25 Grad Celsius gelagert werden. Aber einige Arzneimittel gehören in den Kühlschrank, zum Beispiel Insuline. Wenn es auf der Verpackung vermerkt ist, sollten sie zwischen 2 und 8 Grad Celsius aufbewahrt werden.

“Es gibt außerdem kühlkettenpflichtige Arzneimittel, die auch während des Transports von der Apotheke zum Patienten eine kontinuierliche Kühlung brauchen. Diese eignen sich nicht für einen Versand per Post”, erklärt Benkert. Der Apotheker empfiehlt, kühlpflichtige Arzneimittel in einer Apotheke vor Ort zu beziehen.

Hitze kann Arzneimittel beschädigen. Werden beispielsweise Asthmasprays über lange Zeit in der Sonne gelagert, können sich Dosiergenauigkeit und Wirksamkeit verändern. Andere Veränderungen kann man auch sehen. Sind zum Beispiel Zäpfchen einmal geschmolzen, können sich die Wirkstoffe in der Grundlage ungleichmäßig verteilen. Das macht sie auch nach dem Abkühlen unbrauchbar. Bei Cremes kann Hitze die Konsistenz verändern und die Bestandteile trennen sich.

Wärmeempfindliche Medikamente können unterwegs in einer Kühltasche ohne Kühlelemente verstaut werden. Vorsicht aber bei kühlpflichtigen Medikamenten, denn sie dürfen unterwegs nicht einfrieren. Sie sollten in der Kühlbox mit einem Handtuch umwickelt werden, um direkten Kontakt zu einem Kühlakku zu vermeiden. Im Sommer können bei Autofahrten Medikamente während der Fahrt unter einem Vordersitz verstaut werden, denn hier bleibt es relativ kühl.

Ralf Loweg

So sehr leidet der Rücken im Arbeitsalltag

In seinem Arbeitsalltag verbringen die meisten Menschen einen Großteil des Tages im Sitzen. Da ist es nur logisch, dass der Rücken irgendwann Alarm schlägt. Wie aber kann man die Zeit im Büro möglichst rückenfreundlich gestalten und Rückenschmerzen auf der Arbeit vorbeugen? Die Aktion Gesunder Rücken e. V. gibt Tipps.

1. Tipp: Stühle wählen, die Bewegung zulassen:

Eine Hilfe für mehr Rückengesundheit im Büro sind sogenannte “Aktiv-Bürostühle”. Sie bringen deutlich mehr Bewegung ins Sitzen und ermöglichen so eine höhere Anzahl an Haltungswechseln als Standard-Bürostühle. Letztlich passt sich der Stuhl den Bewegungen des Sitzenden an und macht etwa Wippen, Drehen und Zurücklehnen möglich. Zudem lassen sie sich mit wenigen Handgriffen an die individuellen Bedürfnisse anpassen.

2. Tipp: Auch mal im Stehen arbeiten:

Eine Möglichkeit weniger Zeit im Sitzen zu verbringen, bieten höhenverstellbare Schreibtische, Stehpulte oder sogenannte “Active Office Konzepte”. Das hat mehrere Vorteile: Einerseits werden die Bandscheiben entlastet, andererseits steigen durch die veränderte Arbeitsposition auch die geistige Leistungsfähigkeit und Kreativität. Eine solche Lösung im Stehen bietet sich nicht nur für Einzelpersonen, sondern auch bei kleineren Konferenzen im Team an. Achten Sie beim Einstellen der Höhe darauf, dass die Unterarme im rechten Winkel auf der Tischplatte aufliegen. Sorgen Sie außerdem für ausreichende Beinfreiheit.

3. Tipp: Den Arbeitsplatz richtig ausleuchten:

Ist der Schreibtisch unzureichend beleuchtet, nehmen viele eine unphysiologische Zwangs-Haltung ein und lehnen sich etwa ständig vor um besser sehen zu können. Sinnvoll sind daher Lampen, die den Arbeitsplatz großflächig und gleichmäßig ausleuchten. Auf diese Weise wird der Kontrast zwischen Computerbildschirm und der Umgebung erhöht und die Sicht verbessert. Wichtig sind außerdem unterschiedliche Beleuchtungsstärken, Farbtemperaturen und leichte Verstellmöglichkeiten.

4. Tipp: Bewegung in den Büroalltag integrieren:

Neben der Nutzung von Aktiv-Bürostühlen oder Stehtischen, ist es auch wichtig im Büroalltag mehr Bewegung zu integrieren. Das gelingt ganz einfach, wenn Sie statt dem Aufzug beim nächsten Mal die Treppe verwenden oder die Mittagspause vor die Tür verlegen. Ein Telefonat lässt sich in den meisten Fällen auch im Stehen oder Gehen führen. Um Rücken und Nacken während der Arbeit zu mobilisieren, sind leichte Dehnübungen sinnvoll. Sie regen die Durchblutung an und können so Verspannungen vorbeugen.

Ralf Loweg

Corona-Neuinfizierte: Aktuelle Zahlen für Ludwigsburg und Baden-Württemberg

Am Mittwoch hat das Landratsamt in Ludwigsburg einen weiteren Neuinfizierten binnen 24 Stunden gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis Ludwigsburg steigt damit am Mittwoch (24. Juni 17.00Uhr ) auf mindestens 1.809. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.701 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 3,1 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

Wie ist die Lage in Baden-Württemberg?

Die Gesundheitsämter in Baden-Württemberg haben am Mittwoch (24. Juni) rund 37 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise mindestens 35.456 in Baden-Württemberg nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt. Ungefähr 33.191 Personen sind den Angaben zufolge bereits wieder genesen. Die Zahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit Covid-19 stehen, steigt laut dem Sozialministerium auf 1.827.

Die Reproduktionszahl für Baden-Württemberg wird vom Robert-Koch-Institut mit R 1,37 (Stand: 24. Juni – 19Uhr) angegeben.

Dem Landesgesundheitsamt wurde heute aus dem Landkreis Schwäbisch Hall ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Demnach steigt die Zahl der Todesfälle auf insgesamt 1.827.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Resistente Bakterien auf dem Vormarsch

Extrem resistente Bakterien stellen Ärzte und Wissenschaftler zunehmend vor große Herausforderungen. In Europa sterben 33.000 Menschen pro Jahr an Infektionen mit sogenannten multiresistenten Keimen. Darunter versteht man Bakterien, die gegenüber vielen herkömmlichen Antibiotika unempfindlich geworden sind.

Die Anzahl an Todesfällen, die sich auf eine Infektion mit solchen Erregern zurückführen lassen, hat sich zwischen 2007 und 2015 in Europa etwa versechsfacht. Um der Ausbreitung resistenter Keime entgegenzuwirken, fordern Experten, bei einfachen Infektionen wie Blasenentzündungen oder Erkältungs-Krankheiten statt Antibiotika bevorzugt bewährte und antibakteriell wirksame Pflanzenstoffe wie die Senföle aus Kapuzinerkresse und Meerrettich einzusetzen.

Eine neue Studie von Wissenschaftlern aus Taiwan hat gezeigt, dass das in Kapuzinerkresse enthaltene Benzylsenföl sogar gegen multiresistente E. coli wirkt. Dieser Keim gilt als Hauptauslöser von Blasenentzündungen, gegen den viele gängige Antibiotika schon Resistenzen gebildet haben.

Bereits frühere Laborstudien der Universität Freiburg sowie mehrere internationale Forschungsarbeiten belegen das breite antibakterielle Wirkspektrum der Senföle gegenüber zahlreichen Krankheitserregern, darunter auch multiresistente E. coli.

“Der Einsatz der pflanzlichen Senföle kann daher einen Beitrag zur Entschärfung der Resistenzproblematik leisten”, sagt Prof. Frank Günther aus Marburg. Auf diese Weise könne der Antibiotikagebrauch reduziert und damit der Resistenzdruck verringert werden, so der Facharzt für Mikrobiologie weiter.

Ralf Loweg

Schwindel nicht auf die leichte Schulter nehmen

Jeder kennt dieses Gefühl. Der Blick ist wie vernebelt und man steht nicht mehr sicher auf den Beinen. Längst geht Schwindel durch alle Altersgruppen, mittlerweile sind erstaunlich viele junge Menschen betroffen. Woran liegt das?

Oft wird Schwindel verkannt und verharmlost. Aus organisch bedingtem Schwindel entwickelt sich so in manchen Fällen ein funktioneller Schwindel. In jedem Fall ist es ratsam, am besten direkt zu einem erfahrenen Facharzt oder in die Schwindelambulanz zu gehen.

Hinter Schwindel verbirgt sich ein äußerst komplexes Bild. Schwindel ist ein Symptom, ähnlich wie Schmerz. Schwindel ist ebenfalls ein Signal des Körpers. Daher ist es unerlässlich, zunächst der Ursache auf den Grund zu gehen. Eine gründliche Befunderhebung ist wichtig, um zwischen den verschiedenen Formen zu differenzieren. Jeder Schwindel fühlt sich anders an: Betroffene berichten von Schwanken wie auf einem Boot, Orientierungslosigkeit, dem Gefühl wegzukippen oder einem Drehen wie auf einem Karussell.

Anderen wird dazu übel oder sie benennen Auslöser, die den Schwindel verstärken. Je nach dem um welche Form von Schwindel es sich handelt, können sich die Symptome ein paar Sekunden, über Minuten hinweg oder dauerhaft zeigen. Um weitere Indizien für die Ursache des Schwindels herauszufinden, ist meist eine konkrete Befragung, Analyse der Gleichgewichtsfunktionen und ein Screening der Augenbewegungen hilfreich für die Therapieausrichtung.

Liegt in einer frühen Phase der Schwindelbeschwerden eine Verordnung des behandelnden Arztes in die Ergotherapie vor, übernehmen in der Schwindelbehandlung erfahrene Ergotherapeuten die Funktionsanalyse, um sich ein genaueres Bild machen zu können.

Ralf Loweg