Kornwestheim: Drittes Corona-Testzentrum ist in der Johanneskirche an den Start gegangen

Kornwestheim. Am vergangenen Samstag, 27. März 2021, ist das dritte Corona-Testzentrum in Kornwestheim an den Start gegangen. Künftig können sich Bürgerinnen und Bürger in den Räumen der Johanneskirche an der Weimarstraße 33 auf das Coronavirus testen lassen. Die Stadt Kornwestheim verfügt damit über drei Corona-Testzentren am Kimry-Platz, am Salamander-Areal und nun auch in der Johanneskirche.

Zur Eröffnung am Samstag war auch Oberbürgermeisterin Ursula Keck vor Ort und hat sich gleich selbst testen lassen – das Ergebnis war negativ. „Ein Testzentrum in der Johanneskirche war eine tolle Idee, die die Stadt gerne unterstützt“, so Keck. „Die Testzentren werden alle drei gut angenommen.“

Die Teststation Johanneskirche in der Stadtmitte wird von der Stadt Kornwestheim in Zusammenarbeit mit der Gemeinschaftspraxis Dr. Schaldecker, der Parkapotheke und der Evangelischen Kirche Kornwestheim organisiert. Besucherinnen und Besucher können ihr Fahrzeug auf dem angrenzenden Parkplatz des Rewe-Marktes abstellen, wenn sie eine Parkscheibe benutzen.

Die Teststelle hat zu folgenden Zeiten geöffnet: dienstags von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr; freitags von 9 bis 11 Uhr; samstags von 9 bis 12 Uhr. Am Donnerstag, 1. April 2021, ist hinsichtlich der Feiertage ein zusätzliches Zeitfenster von 8 bis 12 Uhr eingerichtet worden. Die Termine können sowohl online unter https://kornwestheim.covid19-testtermin.de/online als auch telefonisch unter (07154) 202-8021 gebucht werden.  Das Telefon ist montags bis freitags von 8.30 Uhr bis 12 Uhr, montags von 14 Uhr bis 18 Uhr, dienstags und mittwochs von 14 Uhr bis 16 Uhr und donnerstags von 14 Uhr bis 17 Uhr besetzt.

red

Wenn Operationen ausfallen müssen

Die Corona-Pandemie hat massive Auswirkungen auf planbare Operationen in deutschen Krankenhäusern. So wurden im Januar und Februar 2021 im Vergleich zum Vorjahr rund 40 Prozent weniger Knie- und Hüft-Operationen durchgeführt.

Das ist das Ergebnis einer Sonderanalyse der DAK-Gesundheit zu den Krankenhausdaten 2019, 2020 und 2021. Schon im Corona-Jahr 2020 wurden weniger Knie-OPs (minus 17 Prozent) und Hüft-Operationen (minus 12 Prozent) realisiert.

Besonders deutlich zeigte sich der Rückgang der Behandlungszahlen im ersten Frühjahrs-Lockdown Mitte März bis Mitte April 2020: So fielen im Zeitfenster der 12. bis zur 17. Kalenderwoche drei Viertel der Operationen aus. Bei den Knie-Operationen wurde ein Rückgang von 74 Prozent verzeichnet. Bei den Hüft-OPs waren es 75 Prozent.

Auch der zweite sogenannte „Lockdown light“ im November und Dezember schlug sich in den Krankenhauszahlen nieder: Hier wurden rund 18 Prozent weniger Knie-Operationen und 13 Prozent weniger Hüft-Eingriffe vorgenommen.

Ab Mitte Dezember näherten sich die Zahlen wieder etwas dem Vorjahresniveau an, bevor sie im Januar und Februar 2021 mit knapp 40 Prozent weniger Knie- und Hüft-Operationen wieder spürbar abnahmen.

„Der Rückgang zeigt sich am Beispiel der Knie- und Hüft-Operationen sehr deutlich“, sagt Andreas Storm, Vorstandschef der DAK-Gesundheit. Dies liege vor allem an der Zurückhaltung der Patientinnen und Patienten, in Pandemie-Zeiten nicht dringend notwendige Operationen im Krankenhaus durchführen zu lassen. Die Angst vor einer Ansteckung mit Covid-19 sei ein wichtiger Faktor.

„Gleichzeitig sehen wir, dass viele Krankenhäuser Kapazitäten freihalten, um die Betten auf den Intensivstationen für Corona-Infizierte nutzen zu können“, so Storm weiter. „Wir können auf Basis der Datenlage zum jetzigen Zeitpunkt nur spekulieren, ob der Rückgang der stationären Behandlungen gleichzeitig zu einem Anstieg ambulanter Operationen führte.

Fakt sei laut Storm: Ein Nachholeffekt bei stationären Knie- und Hüft-OPs sehe man aktuell noch nicht. Und das werfe wiederum die Frage auf, ob viele angesetzte Operationen überhaupt notwendig gewesen wären.

Ralf Loweg / glp

Ab heute Corona-Testpflicht: Das müssen Flugreisende nach Deutschland jetzt wissen

Ab Mittwoch 30. März sind Flugreisende dazu verpflichtet, vor der Einreise nach Deutschland ein negatives Testergebnis vorzuweisen, der maximal 48 Stunden alt ist. Die Regelung soll vorerst bis zum 12. Mai gelten.

Die Einreise nach Deutschland per Flugzeug ist ab Mittwoch (30. März.) nur noch mit einem negativen Corona-Test möglich. Eine entsprechende Änderung der Coronavirus-Einreiseverordnung trat um Mitternacht in Kraft. Die neue Vorschrift gilt unabhängig von der Corona-Lage in dem Land, aus dem jemand nach Deutschland fliegt. Der Corona-Test darf bei der Einreise nicht länger 48 Stunden alt sein. Die Maßnahme ist zunächst bis zum 12. Mai befristet.

Bundeskanzlerin Merkel (CDU) und die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Bundesländer hatten am 22. März beschlossen, dass die Testpflicht als Einreisevoraussetzung bei Flügen kommen soll. Am Freitag hatte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) die Umsetzung ab dem 30. März bekanntgegeben.

Und so sehen die Regelungen aus: 

  • Die Regelung gilt für alle einreisenden Flugreisenden. Crews sind von dieser Verpflichtung nicht betroffen.
  • Reisende müssen sich verpflichtend vor Abreise durch eine „zugelassene Stelle“ im Ausland testen lassen. Sofern dies nicht möglich ist, kann die Airline vor Abreise eine den Anforderungen entsprechende Testung durchführen oder durchführen lassen und im Fall einer Negativtestung eine Beförderung vornehmen.
  • Der Test darf grundsätzlich höchstens 48 Stunden vor der Einreise vorgenommen worden sein.
  • Flugreisenden müssen die Kosten der Tests selbst tragen.
red

So sehen die aktuellen Corona-Zahlen für Deutschland aus

Binnen 24 Stunden meldeten am Dienstag die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut insgesamt 9.549 Corona-Neuinfektionen. Außerdem wurden innerhalb eines Tages weitere 180 Menschen, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben sind verzeichnet. Im Vergleich zum vergangenen Dienstag ist das ein Anstieg um mehr als 2.000 Fälle. Vor genau einer Woche waren 7.485 Neuinfektionen und 250 Todesfälle registriert worden. (Stand: 30.03.)

Der Höchstwert von 1.244 neuen gemeldeten Todesfällen war am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert gemeldet worden – darin waren jedoch 3.500 Nachmeldungen enthalten.

Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) steigt laut RKI auf 135,2 (Vortag: 134,4). In der Vorwoche am Dienstag lag der Wert bei 108. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden.

Insgesamt haben sich seit Beginn der Corona-Krise laut RKI mindestens 2.791.822 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 76.093. Das sind 180 mehr als am Vortag. Rund 2.507.900 (+13.100) Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. (Stand: 30.03.)

red

Frühlingssonne nicht unterschätzen

armes, sonniges Frühlingswetter ist zwar Balsam für die Seele. Neben wohltuender Wärme und sichtbarem Licht gehören aber auch unsichtbare ultraviolette (UV-)Strahlen zum Spektrum der Sonne. Das Problem: Viele Menschen unterschätzen gerade im Frühjahr die Gefahren der schon jetzt intensiven Sonnenbestrahlung.

Deshalb raten die Deutsche Krebshilfe und die Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention e.V. (ADP): „Gewöhnen Sie Ihre Haut und die Ihrer Kinder behutsam an die sonnenreiche Jahreszeit und vermeiden Sie Sonnenbrände.“ Wenn sich die Haut rötet, juckt oder schmerzt, hat sie schon zu viel UV-Strahlung abbekommen.

Die Warnung ist wissenschaftlich begründet: „UV-Strahlung führt bei ungeschützter Haut innerhalb von Sekunden zu Schäden im Erbgut von Hautzellen. Dank eines ausgeklügelten Reparatursystems kann der Körper diese Schäden zwar bis zu einem gewissen Grad selbst beheben“, erklärt Professor Dr. Eckhard Breitbart, Dermatologe und Vorsitzender der ADP.

Es bestehe immer die Gefahr, dass geschädigte Zellen dauerhaft in der Haut verbleiben und sogar Jahrzehnte später daraus Hautkrebs entstehen könne. Und das ist keine Theorie: In Deutschland erkranken derzeit jährlich rund 276.000 Menschen neu an einem Tumor der Haut, über 40.000 davon am gefährlichen malignen Melanom, auch „schwarzer Hautkrebs“ genannt.

Dabei kann sich jeder mit einfachen Maßnahmen gut schützen: „Im Frühjahr empfehlen wir, die Haut durch kurze Aufenthalte im Freien an die Sonne zu gewöhnen“, so Breitbart. Generell gelte: die pralle Mittagssonne meiden, entsprechende Kleidung und Kopfbedeckung tragen, für unbedeckte Hautstellen Sonnencreme benutzen und die Augen mit einer UV-sicheren Sonnenbrille schützen. „Wer richtig mit der Sonne umgeht, senkt so aktiv sein Hautkrebsrisiko.“

Rudolf Huber / glp

Die Patientenverfügung und Corona

Eine Patientenverfügung regelt, welche medizinischen Maßnahmen im Ernstfall eingeleitet werden sollen: Soll beatmet, künstlich ernährt, operiert werden – oder eben nicht? Wegen der Corona-Pandemie setzen sich immer mehr Menschen mit diesen Fragen auseinander. Was bei der Patientenverfügung inhaltlich und formal zu beachten ist, hat das Netzwerk Deutscher Erbrechtsexperten (NDEEX) zusammengestellt.

Patientenverfügungen werden verfasst, um das Vorgehen im unmittelbaren Sterbeprozess, im Endstadium einer tödlich verlaufenden Krankheit und im Falle eines Wachkomas zu regeln: In welchem Umfang sind lebensverlängernde Maßnahmen gewünscht? Sollen Behandlungen durchgeführt werden, die ein gesundheitliches Risiko bedeuten? Wo möchte ich sterben und wer soll mich begleiten?

Wenn es keine Patientenverfügung gibt, kommt es bei der Behandlung auf den mutmaßlichen Willen der erkrankten Person an. Wie dieser aussehen könnte, entscheiden das medizinische Personal sowie die Betreuer.

„Die Veränderung einer bestehenden Patientenverfügung aufgrund der Corona-Pandemie ist nicht unbedingt notwendig. Denn Covid-19 ist kein klassischer Anwendungsfall: Hier ist das Ziel der intensivmedizinischen Maßnahmen ja, dass der Mensch wieder aufwacht“, sagt NDEEX-Mitglied und Erbrechts-Fachanwältin Katja Habermann.

Erst wenn keine Aussicht mehr darauf bestehe, dass dieses Ziel erreicht wird, würde eine Patientenverfügung greifen. Um sicherzugehen, könne man Informationen ergänzen – zum Beispiel, dass man sich mit der Krankheit beschäftigt hat und im Fall eines schweren Verlaufs intensivmedizinisch betreut und auch beatmet werden möchte.

Rudolf Huerb / glp

Diese zusätzlichen Corona-Regeln sind ab Montag, 29. März gültig

Weil die Corona-Infektionszahlen auch in Baden-Württemberg weiter klettern, hat die Landesregierung eine neue Verordnung festgelegt. Diese ist ab Montag 29. März gütlig.

Aktuelle Änderungen der Corona-Verordnung

RKI meldet am Montag mehr Corona-Neuinfektionen

Binnen 24 Stunden meldeten am Montag die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut insgesamt 9.872 Corona-Neuinfektionen. Außerdem wurden innerhalb eines Tages weitere 43 Menschen, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben sind verzeichnet. Im Vergleich zum vergangenen Montag ist das ein Anstieg um mehr als 2.000 Fälle. Vor genau einer Woche waren 7.709 Neuinfektionen und 50 Todesfälle registriert worden. (Stand: 29.03.)

Der Höchstwert von 1.244 neuen gemeldeten Todesfällen war am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert gemeldet worden – darin waren jedoch 3.500 Nachmeldungen enthalten.

Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) steigt laut RKI auf 134,4. In der Vorwoche am Montag lag der Wert bei 107. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden.

Insgesamt haben sich seit Beginn der Corona-Krise laut RKI mindestens 2.782.273 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 75.913. Das sind 43 mehr als am Vortag. Rund 2.494.800 (+10.200) Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. (Stand: 29.03.)

red

Corona-Obergrenze in Stuttgart überschritten – verschärfte Maßnahmen treten ab Mittwoch in Kraft

Die Corona-Fallzahlen liegen in der Landeshauptstadt Stuttgart seit mehreren Tagen über einer Sieben-Tages-Inzidenz von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Aus diesem Grund zieht die Stadt nun die in der Corona-Verordnung des Landes vorgesehene „Notbremse“. Damit sind Einschränkungen für Bereiche des öffentlichen Lebens verbunden. Das hat die Stadt am Sonntag, 28. März, bekannt gegeben.

Bereits am Freitag, 26. März, lag die Sieben-Tages-Inzidenz in Stuttgart drei Tage in Folge über dem Schwellenwert von 100. Die Stadt hatte mit der Umsetzung der „Notbremse“ aber noch die neue Corona-Verordnung des Landes abgewartet, die für das Wochenende angekündigt war, um eine Übereinstimmung der Maßnahmen sicherzustellen.

Da die Maßnahmen „ortsüblich bekanntgemacht“ werden müssen, gelten sie ab dem zweiten Werktag nach formaler Veröffentlichung: Die verschärften Corona-Regeln greifen folglich ab Mittwoch, 31. März. Sollte die Inzidenz an fünf aufeinander folgenden Tagen wieder unter 100 liegen, können die Beschränkungen aufgehoben werden. Verschlechtern sich die Zahlen hingegen weiter, könnte es zu noch weitreichenderen Maßnahmen – wie beispielsweise nächtlichen Ausgangsbeschränkungen – kommen.

Aktuell liegt die Sieben-Tages-Inzidenz in Stuttgart bei 103,0 (Stand 27. März, 16 Uhr).

Diese Verschärfungen sind ab Mittwoch gültig – Bitte klicken

red

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RKI meldet am Samstag mehr als 20 000 Corona-Neuinfektionen

Binnen 24 Stunden meldeten die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut insgesamt 20.472 Corona-Neuinfektionen. Außerdem wurden innerhalb eines Tages weitere 157 Menschen, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben sind verzeichnet. Im Vergleich zum vergangenen Samstag ist das ein Anstieg um mehr als 4.000 Fälle. Vor genau einer Woche waren 16.033 Neuinfektionen und 207 Todesfälle registriert worden. Gestern wurden 21.573 Fälle gemeldet. (Stand: 27.03.)

Der Höchstwert von 1.244 neuen gemeldeten Todesfällen war am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert gemeldet worden – darin waren jedoch 3.500 Nachmeldungen enthalten.

Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) steigt laut RKI auf 124,9 (Vortag: 119,1). In der Vorwoche am Samstag lag der Wert bei 100. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden.

Insgesamt haben sich seit Beginn der Corona-Krise laut RKI mindestens 2.755.225 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 75.780. Das sind 157 mehr als am Vortag. Rund 2.477.500 (+9.900) Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. (Stand: 27.03.)

red