Lockerungen ab Montag: Inzidenzwert für Landkreis Ludwigsburg fünften Tag in Folge unter 100er-Marke

Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist am Samstag leicht gestiegen, liegt jedoch bereits den fünften Tag hintereinander deutlich unter der maßgeblichen 7-Tages-Inzidenz von 100. Die Regelungen der aktualisierten Corona-Verordnung des Landes und der Bundesnotbremse sehen vor, dass die Inzidenz fünf Werktage in Folge stabil unter 100 liegen muss, damit Lockerungen möglich werden. Corona-Lockerungen für den Landkreis Ludwigsburg treten somit ab kommenden Montag in Kraft.

Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der Wert bei 53,5 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Am Freitag hatte der Inzidenzwert bei 51,2 gelegen und genau vor einer Woche waren es 105,2(Stand – 29.05. – 16Uhr)

Innerhalb eines Tages wurden 60 Neuinfektionen registriert. Das ist 1 mehr als vor genau einer Woche. Gestern waren es 42 Corona-Fälle. Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg bleibt unverändert  bei mindestens 495. Rund 25.128 (+116) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Laut der RKH-Klinik beträgt die Zahl der COVID-19 Patienten, die in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg liegen, 27. Auf der Normalstation werden 19 Patienten behandelt. Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen beatmet werden. (Stand: 29.05.)

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 29.05.)

Affalterbach ( 161 | 0 )
Asperg ( 722 | 1 )
Benningen am Neckar ( 253 | 0 )
Besigheim ( 645 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.452 | 7 )
Bönnigheim ( 540 | 2 )
Ditzingen ( 1.183 | 3 )
Eberdingen ( 297 | 0 )
Erdmannhausen ( 176 | 3 )
Erligheim ( 152 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 600 | 2 )
Freudental ( 161 | 0 )
Gemmrigheim ( 259 | 1 )
Gerlingen ( 711 | 0 )
Großbottwar ( 344 | 0 )
Hemmingen ( 316 | 1 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 271 | 1 )
Kirchheim am Neckar ( 364 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 844 | 1 )
Kornwestheim ( 1.960 | 4 )
Löchgau ( 290 | 0 )
Ludwigsburg ( 4.808 | 12 )
Marbach am Neckar ( 697 | 1 )
Markgröningen ( 750 | 3 )
Möglingen ( 662 | 7 )
Mundelsheim ( 136 | 0 )
Murr ( 251 | 0 )
Oberriexingen ( 123 | 0 )
Oberstenfeld ( 378 | 3 )
Pleidelsheim ( 306 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.209 | 0 )
Sachsenheim ( 1.013 | 3 )
Schwieberdingen ( 457 | 0 )
Sersheim ( 298 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 472 | 1 )
Tamm ( 426 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 1.449 | 5 )
Walheim ( 139 | 1 )

red

So wichtig ist der Auslands-Krankenschutz

 Mit jeder Impfung steigen laut der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz die Chancen, im Sommer 2021 wieder in Europa reisen zu können. Wer den Urlaub im Ausland verbringt, sollte sich aber unbedingt ergänzend gegen eine plötzliche Krankheit versichern. Denn sonst drohen im Ernstfall hohe Kosten für Arztbehandlungen und Rückflüge.

„Die gesetzliche Krankenkasse oder die private Krankenversicherung übernehmen möglicherweise nicht alle Kosten in einem fremden Land“, warnen die Verbraucherschützer. In der Regel würden nur Kosten für notwendige und unaufschiebbare Behandlungen erstattet. Und im außereuropäischen Ausland bestehe grundsätzlich keine Deckung durch die Krankenkasse.

„Die Versicherungssysteme der einzelnen Länder sind sehr verschieden. Dies kann bedeuten, dass die Leistungen im Ausland nicht so umfangreich ausfallen wie in Deutschland, oder dass ein Eigenanteil an der Behandlung zu zahlen ist“, so Versicherungsexperte Philipp Wolf. Auch wenn ein Versicherter durch Europa reise, akzeptiere nicht unbedingt jeder Arzt die elektronische Gesundheitskarte.

Diese Karte dient auch als europäische Krankenversicherungskarte (EHIC), mit der Behandlungen in der EU und einigen Nachbarländern erstattet werden. So erhalten Versicherte im Krankheitsfall die gleichen Leistungen wie die Einwohner des Gastlandes, maximal werden Leistungen wie in Deutschland gewährt.

Doch speziell ein unvorhergesehener Rücktransport kann teuer werden. Die Kosten für einen solchen Transport aus dem Ausland werden nämlich in keinem Fall von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen. Leistungen, die national nicht erstattet werden, werden mit Privatrechnung abgerechnet, gegebenenfalls drohen wesentlich höhere Gebühren als in Deutschland. Deshalb, so die Verbraucherzentrale, sei auch in europäischen Ländern eine private Auslandskrankenversicherung mit guten Versicherungsbedingungen „dringend zu empfehlen“.

Rudolf Huber / glp

Inzidenzwert für Landkreis Ludwigsburg kratzt an der 50er-Schwelle

Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist am Freitag weiter deutlich gesunken und liegt bereits den vierten Tag hintereinander unter der maßgeblichen 7-Tages-Inzidenz von 100. Die Regelungen der aktualisierten Corona-Verordnung des Landes und der Bundesnotbremse sehen vor, dass die Inzidenz fünf Werktage in Folge stabil unter 100 liegen muss, damit Lockerungen möglich werden. Die Lockerungen treten dann am übernächsten Tag in Kraft.

Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der Wert bei 51,2 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Am Donnerstag hatte der Inzidenzwert bei 59,4 gelegen und genau vor einer Woche waren es 101,4(Stand – 28.05. – 16Uhr)

Innerhalb eines Tages wurden 42 Neuinfektionen registriert. Das sind 41 weniger als vor genau einer Woche. Gestern waren es 82 Corona-Fälle. Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg steigt um 3 und liegt insgesamt bei mindestens 495. Rund 25.012 (+51) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Laut der RKH-Klinik beträgt die Zahl der COVID-19 Patienten, die in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg liegen, 27 (-2). Auf der Normalstation werden 19 Patienten behandelt. 8 (-1) Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 5 beatmet werden. (Stand: 28.05.)

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 28.05.)

Affalterbach ( 161 | 0 )
Asperg ( 721 | 2 )
Benningen am Neckar ( 253 | 0 )
Besigheim ( 645 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.445 | 5 )
Bönnigheim ( 538 | -1 )
Ditzingen ( 1.180 | 3 )
Eberdingen ( 297 | 1 )
Erdmannhausen ( 173 | 0 )
Erligheim ( 152 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 598 | 0 )
Freudental ( 161 | 0 )
Gemmrigheim ( 258 | -1 )
Gerlingen ( 711 | 2 )
Großbottwar ( 344 | 0 )
Hemmingen ( 315 | 0 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 270 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 364 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 843 | 1 )
Kornwestheim ( 1.956 | 1 )
Löchgau ( 290 | 1 )
Ludwigsburg ( 4.796 | 8 )
Marbach am Neckar ( 696 | 0 )
Markgröningen ( 747 | 5 )
Möglingen ( 655 | 3 )
Mundelsheim ( 136 | 0 )
Murr ( 251 | 0 )
Oberriexingen ( 123 | 0 )
Oberstenfeld ( 375 | 0 )
Pleidelsheim ( 306 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.209 | 1 )
Sachsenheim ( 1.010 | -1 )
Schwieberdingen ( 457 | -1 )
Sersheim ( 298 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 471 | 4 )
Tamm ( 426 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 1.444 | 9 )
Walheim ( 138 | 0 )

red

Corona-Experten: So viele Follower haben Drosten & Co.

Seit Beginn der Pandemie sind internationale Corona-Experten in den Medien und sozialen Netzwerken in den Vordergrund gerückt. Wie präsent sie rund ein Jahr nach dem Ausbruch von Covid-19 auf Twitter, Instagram, Facebook und YouTube sind, hat die Berlin School of Business and Innovation (BSBI) im Rahmen des Masterstudiengangs Strategic Marketing untersucht.

Von den untersuchten Plattformen wird eindeutig Twitter favorisiert. Die meisten Fans hat dabei der Franzose Didier Raoult, er erreicht trotz umstrittener Thesen mehr Menschen als voriges Jahr (2020: 470.000; 2021: über 806.000 Fans). Dicht darauf folgt der deutsche Virologe Christian Drosten, dessen Followerschaft sich mehr als verdoppelt hat (2020: 335.000; 2021: zirka 755.000 Fans). Die Reichweite des italienischen Mediziners Roberto Burioni ist von 240.000 auf rund 295.000 Fans gestiegen.

Auf Instagram führt der deutsche Virologe Hendrik Streeck mit über 43.000 Fans das Ranking an, 2020 folgten ihm noch 13.600 Personen. Die Plätze zwei und drei belegen weit abgeschlagen der tschechische Epidemiologe Roman Prymula und Marc van Ranst (je rund 5.500 Abos).

Roberto Burioni belegt auf Facebook den ersten Platz (2020: 725.000; 2021: rund 758.000 Abos). Die Beiträge des belgischen Mediziners Marc van Ranst erreichen zirka 96.000 Follower. Hendrik Streeck schafft es auch in die Top Drei (2020: 23.000 Fans; 2021: etwa 60.000 Fans).

Einen YouTube-Kanal hat nur Roberto Burioni: Seine Seite „Medical Facts“ zählt fast 27.000 Fans (2020: 28.000 Fans). Fast alle Virologenwerden aber in zahlreichen YouTube-Videos erwähnt. Dabei hat Didier Raoult unter den europäischen Experten die meisten Ergebnisse (knapp 26.000).

Rudolf Huber / glp

Weltnichtrauchertag: Alternativen zum blauen Dunst

Etwa jeder vierte Erwachsene in Deutschland raucht. Und rund 20 Prozent der Betroffenen versuchen einmal pro Jahr, damit aufzuhören. Zum Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2021 weist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auf ihre neue Online-Aktion „Statt Rauchen: Jetzt neue Alternativen entdecken“ hin.

Michaela Goecke, Leiterin des Referats Suchtprävention der BZgA: „Mit der Corona-Pandemie ist für aufhörwillige Raucherinnen und Raucher ein wichtiger Grund für den Rauchstopp hinzugekommen. Langjährig Rauchende leiden vermehrt an Erkrankungen, die das Risiko für einen schweren Verlauf von Covid-19 erhöhen.“

Dazu zählen Lungenschäden oder Lungenerkrankungen, Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen. Generell gilt: Rauchen ist das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko und der Rauchstopp daher immer die richtige Entscheidung. Deshalb unterstützt und motiviert die BZgA auf dem Weg in eine rauchfreie Zukunft.

Die Frage, ob sich Raucherinnen und Raucher häufiger mit dem Coronavirus anstecken, ist noch nicht endgültig geklärt. Aus älteren Studien ist bekannt, dass Rauchen das Immunsystem schwächen und die Anfälligkeit für Atemwegsinfekte erhöhen kann. Ein Rauchstopp lohnt sich also laut der Experten in jedem Fall. Er erfordert neben der Überwindung einer Tabakabhängigkeit auch eine Verhaltensänderung im Alltag, denn die Zigarette gehört für Süchtige zu bestimmten Tageszeiten oder Ereignissen zur Routine.

Deshalb ruft die BZgA dazu auf, diese Verhaltensmuster zu durchbrechen und sie zu ändern. Hierzu startet auf www.rauchfrei-info.de die neue Mitmach-Aktion. Auf der Internetseite können sie ihre persönlichen Tipps für Alternativen zum Rauchen benennen. Die Anregungen und Ideen sollen andere Aufhörwillige inspirieren und zum Nachahmen anregen.

Rudolf Huber / glp

Inzidenzwert für Landkreis Ludwigsburg sinkt leicht

Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist auch am Donnerstag leicht gesunken und liegt bereits den dritten Tag hintereinander unter der maßgeblichen 7-Tages-Inzidenz von 100. Die Regelungen der aktualisierten Corona-Verordnung des Landes und der Bundesnotbremse sehen vor, dass die Inzidenz fünf Werktage in Folge stabil unter 100 liegen muss, damit Lockerungen möglich werden. Die Lockerungen treten dann am übernächsten Tag in Kraft.

Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der Wert bei 59,4 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Am Mittwoch hatte der Inzidenzwert bei 60,1 gelegen und genau vor einer Woche waren es 96,8(Stand – 27.05. – 16Uhr)

Innerhalb eines Tages wurden 82 Neuinfektionen registriert. Das sind 16 weniger als vor genau einer Woche. Gestern waren es 70 Corona-Fälle. Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg steigt um 2 und liegt insgesamt bei mindestens 492. Rund 24.961 (+35) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Laut der RKH-Klinik beträgt die Zahl der COVID-19 Patienten, die in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg liegen, 29 (-1). Auf der Normalstation werden 20 Patienten behandelt. 9 (+3) Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 5 beatmet werden. (Stand: 27.05.)

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 27.05.)

Affalterbach ( 161 | 0 )
Asperg ( 719 | 0 )
Benningen am Neckar ( 253 | 1 )
Besigheim ( 645 | 2 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.440 | 4 )
Bönnigheim ( 539 | 0 )
Ditzingen ( 1.177 | 1 )
Eberdingen ( 296 | 0 )
Erdmannhausen ( 173 | 1 )
Erligheim ( 152 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 598 | 2 )
Freudental ( 161 | 0 )
Gemmrigheim ( 259 | 0 )
Gerlingen ( 709 | 1 )
Großbottwar ( 344 | 0 )
Hemmingen ( 315 | 0 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 270 | 1 )
Kirchheim am Neckar ( 364 | 2 )
Korntal-Münchingen ( 842 | 1 )
Kornwestheim ( 1.955 | 8 )
Löchgau ( 289 | 1 )
Ludwigsburg ( 4.788 | 28 )
Marbach am Neckar ( 696 | 1 )
Markgröningen ( 742 | 1 )
Möglingen ( 652 | 1 )
Mundelsheim ( 136 | 1 )
Murr ( 251 | 0 )
Oberriexingen ( 123 | 0 )
Oberstenfeld ( 375 | 1 )
Pleidelsheim ( 306 | 2 )
Remseck am Neckar ( 1.208 | 1 )
Sachsenheim ( 1.011 | 3 )
Schwieberdingen ( 458 | 7 )
Sersheim ( 298 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 467 | 1 )
Tamm ( 426 | 3 )
Vaihingen an der Enz ( 1.435 | 6 )
Walheim ( 138 | 1 )

red

Diese Corona-Lockerungen gelten ab heute in Stuttgart

In der Landeshauptstadt Stuttgart gelten ab heute (27. Mai 2021), weitreichende Corona-Lockerungen. So dürfen unter Auflagen unter anderem Restaurants und Hotels wieder aufmachen sowie Kultur- und Freizeiteinrichtungen – allerdings überwiegend nur im Freien – wieder ihre Leistungen anbieten. Ausschlaggebend für die Öffnungen war, dass Stuttgart fünf Werktage in Folge – ohne Einbeziehung von Sonn- und Feiertagen – unter dem Schwellenwert von 100 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen lag.

Laut dem Stufenplan des Landes Baden-Württemberg vom 13. Mai 2021 zur schrittweisen Öffnung bestimmter Einrichtungen und Aktivitäten gilt in Stuttgart ab Donnerstag die erste Öffnungsstufe.

Folgende Lockerungen sind in der ersten Öffnungsstufe erlaubt – wobei es grundsätzlich bei der Abstands- und Maskenpflicht bleibt:

  • Im Freien können Kulturveranstaltungen wie Theater-, Opern- und Konzertaufführungen sowie Filmvorführungen, mit bis zu 100 Besucherinnen und Besuchern stattfinden.
  • Spitzen- oder Profisportveranstaltungen im Freien sind mit bis zu 100 Zuschauerinnen und Zuschauern gestattet.
  • Kurse in Volkshochschulen und anderen Bildungseinrichtungen können in geschlossenen Räumen mit maximal zehn Personen, im Freien mit maximal 20 Personen stattfinden. Tanz- und Sportkurse sind in geschlossenen Räumen nicht erlaubt.
  • Nachhilfeunterricht ist in Gruppen mit bis zu zehn Schülerinnen und Schülern möglich.
  • An Hochschulen und Akademien nach dem Akademiegesetz können von den Rektoraten oder Akademieleitungen Präsenz-Lehrveranstaltungen im Freien mit bis zu 100 Personen zugelassen werden. Mit vorheriger Anmeldung ist der Zugang zu Lernplätzen möglich.
  • Mensen und Cafeterien an Hochschulen und Akademien nach dem Akademiegesetz dürfen wieder öffnen. Es gilt eine Personenbegrenzung, so dass zwischen allen Besuchern der Mindestabstand von 1,5 Metern durchgehend eingehalten werden kann.
  • Betriebskantinen dürfen wieder öffnen. Es gilt eine Personenbegrenzung, so dass zwischen allen Besuchern der Mindestabstand von 1,5 Metern durchgehend eingehalten werden kann.
  • Museen, Galerien, Gedenkstätten, Archive sowie Bibliotheken und Büchereien dürfen öffnen.
  • Veranstaltungen zur Religionsausübung sind ohne vorherige Anmeldung und Anzeige gestattet.
  • Musik-, Kunst-, Jugendkunstschulen dürfen Gruppen von bis zu zehn Schülerinnen und Schülern unterrichten. Gesangs-, Tanz-, Ballett- und Blasinstrumentenunterricht sind weiterhin nicht erlaubt.
  • Botanische und zoologische Gärten dürfen öffnen.
  • Die Gastronomie darf zwischen 6 und 21 Uhr öffnen. In Innenräumen ist einGast je 2,5 angefangene Quadratmeter Gastraumfläche erlaubt, diese Vorgabe gilt im Außenbereich nicht. Im Innen- und Außenbereich sind die Plätze so anzuordnen, dass ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen den Tischen gewährleistet ist. Liefer- und Abholdienste sind auch zwischen 21 und 6 Uhr erlaubt.
  • Die Click and Meet-Regelung im Einzelhandel, die bereits wieder seit Freitag vergangener Woche gilt, wird etwas gelockert: Statt einer Kundin oder einem Kunden pro 40 Quadratmeter Verkaufsfläche sind auf dieser Fläche auch jeweils zwei Kundinnen und Kunden ohne vorherige Terminbuchung zulässig, sofern diese einen Test-, Impf- oder Genesenennachweis vorlegen.
  • Touristischer Reisebusverkehr ist erlaubt, wenn sich Start und Ziel in einem Stadt- bzw. Landkreis befinden, in denen nicht die Regeln der Bundesnotbremse gelten – also die Sieben-Tage-Inzidenz dauerhaft unter 100 liegt. Die Busse dürfen höchstens zur Hälfte besetzt sein. Maßstab ist die regulär zulässige Fahrgastzahl des Busses. Dies gilt entsprechend auch für die Ausflugsschifffahrt sowie für Museumsbahnen und touristische Seilbahnen.
  • Kontaktarmer Freizeit- und Amateursport auf Sportanlagen und Sportstätten im Freien ist in Gruppen von bis zu 20 Personen erlaubt. Bei der Sportausübung besteht keine Maskenpflicht.
  • Minigolfanlagen, Hochseilgärten, Bootsverleih und sonstige Freizeiteinrichtungen können im Freien von Gruppen bis 20 Personen genutzt werden.
  • Die Außenbereiche von Schwimm-, Thermal- und Spaßbädern und sonstigen Bädern sowie Badeseen mit kontrollierten Zugang dürfen öffnen.
  • Der Betrieb von Tiersalons, Tierfriseuren und vergleichbaren Einrichtungen der Tierpflege ist wieder möglich.Beherbergungsbetriebe dürfen auch wieder touristische Gäste empfangen.Dazu zählen unter anderem Hotels, Gasthäuser, Pensionen, Ferienwohnungen, (Dauer-) Campingplätze, (kostenfreie) Wohnwagenstellplätze und ähnliche Einrichtungen. Gäste ohne Genesenen-oder Impfnachweis müssen während des Aufenthalts alle drei Tage einen negativen Schnelltest vorlegen.

red

 

So sehen die aktuellen Corona-Zahlen für den Landkreis Ludwigsburg aus

Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist auch am Mittwoch weiter gesunken und liegt den zweiten Tag hintereinander unter der maßgeblichen 7-Tages-Inzidenz von 100. Die Regelungen der aktualisierten Corona-Verordnung des Landes und der Bundesnotbremse sehen vor, dass die Inzidenz fünf Werktage in Folge stabil unter 100 liegen muss, damit Lockerungen möglich werden. Die Lockerungen treten dann am übernächsten Tag in Kraft.

Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der Wert bei 60,1 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Am Dienstag hatte der Inzidenzwert bei 66,7 gelegen und genau vor einer Woche waren es 87,6(Stand – 26.05. – 16Uhr)

Innerhalb eines Tages wurden 70 Neuinfektionen registriert. Das sind 41 weniger als vor genau einer Woche. Gestern waren es 16 Corona-Fälle. Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg steigt um 3 und liegt insgesamt bei mindestens 490. Rund 24.926 (+53) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Laut der RKH-Klinik beträgt die Zahl der COVID-19 Patienten, die in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg liegen, 30 (-3). Auf der Normalstation werden 24 Patienten behandelt. 6 (-3) Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 3 beatmet werden. (Stand: 26.05.)

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 26.05.)

Affalterbach ( 161 | 1 )
Asperg ( 719 | 2 )
Benningen am Neckar ( 252 | 1 )
Besigheim ( 643 | 6 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.436 | 3 )
Bönnigheim ( 539 | 1 )
Ditzingen ( 1.176 | 2 )
Eberdingen ( 296 | 0 )
Erdmannhausen ( 172 | 1 )
Erligheim ( 152 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 596 | 6 )
Freudental ( 161 | 0 )
Gemmrigheim ( 259 | 0 )
Gerlingen ( 708 | 0 )
Großbottwar ( 344 | 0 )
Hemmingen ( 315 | 0 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 269 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 362 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 841 | 0 )
Kornwestheim ( 1.947 | 10 )
Löchgau ( 288 | 2 )
Ludwigsburg ( 4.760 | 11 )
Marbach am Neckar ( 695 | 2 )
Markgröningen ( 741 | 3 )
Möglingen ( 651 | 2 )
Mundelsheim ( 135 | 0 )
Murr ( 251 | 0 )
Oberriexingen ( 123 | 0 )
Oberstenfeld ( 374 | 1 )
Pleidelsheim ( 304 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.207 | 5 )
Sachsenheim ( 1.008 | 1 )
Schwieberdingen ( 451 | 2 )
Sersheim ( 298 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 466 | 1 )
Tamm ( 423 | 2 )
Vaihingen an der Enz ( 1.429 | 3 )
Walheim ( 137 | 0 )

red

Weiterer deutlicher Rückgang: Inzidenz im Landkreis Ludwigsburg sinkt weiter

Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist am Dienstag weiter deutlich gesunken und liegt den zweiten Tag hintereinander unter der maßgeblichen 7-Tages-Inzidenz von 100. Die Regelungen der aktualisierten Corona-Verordnung des Landes und der Bundesnotbremse sehen vor, dass die Inzidenz fünf Werktage in Folge stabil unter 100 liegen muss, damit Lockerungen möglich werden. Die Lockerungen treten dann am übernächsten Tag in Kraft.

Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der Wert bei 66,7 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Am Pfingstmontag hatte der Inzidenzwert bei 83,4 gelegen und genau vor einer Woche waren es 96,8(Stand – 25.05. – 16Uhr)

Innerhalb eines Tages wurden 16 Neuinfektionen registriert. Das sind 128 weniger als vor genau einer Woche. Gestern waren es 22 Corona-Fälle. Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg steigt um 5 und liegt insgesamt bei mindestens 487. Rund 24.873 (+47) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Laut der RKH-Klinik beträgt die Zahl der COVID-19 Patienten, die in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg liegen, 33 (-4). Auf der Normalstation werden 24 (-2) Patienten behandelt. 9 (-2) Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen beatmet werden. (Stand: 25.05.)

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

 

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 25.05.)

Affalterbach ( 160 | 0 )
Asperg ( 717 | 1 )
Benningen am Neckar ( 251 | 0 )
Besigheim ( 637 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.433 | 0 )
Bönnigheim ( 538 | 0 )
Ditzingen ( 1.174 | 2 )
Eberdingen ( 296 | 0 )
Erdmannhausen ( 171 | 0 )
Erligheim ( 152 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 590 | 2 )
Freudental ( 161 | 0 )
Gemmrigheim ( 259 | 0 )
Gerlingen ( 708 | 0 )
Großbottwar ( 344 | 0 )
Hemmingen ( 315 | 0 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 269 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 362 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 841 | 2 )
Kornwestheim ( 1.937 | 0 )
Löchgau ( 286 | 0 )
Ludwigsburg ( 4.749 | 5 )
Marbach am Neckar ( 693 | 0 )
Markgröningen ( 738 | 1 )
Möglingen ( 649 | 0 )
Mundelsheim ( 135 | 0 )
Murr ( 251 | 0 )
Oberriexingen ( 123 | 0 )
Oberstenfeld ( 373 | 0 )
Pleidelsheim ( 304 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.202 | 0 )
Sachsenheim ( 1.007 | 0 )
Schwieberdingen ( 449 | 0 )
Sersheim ( 298 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 465 | 0 )
Tamm ( 421 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 1.426 | 3 )
Walheim ( 137 | 0 )

red

Wie sicher ist es in der Bahn?

Viele Menschen meiden den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) aus Angst vor einer Infektion mit dem Coronavirus. Vor allem Züge stehen im Verdacht, Pandemie-Treiber zu sein. Ist das aber tatsächlich so? Das wollte die Deutsche Bahn wissen und hat zusammen mit der Charite Research Organisation (CRO) eine Untersuchung durchgeführt.

Das Ergebnis: Das Infektionsrisiko in Fernzügen ist anscheinend nicht größer als bei anderen Aktivitäten. Denn der Studie zurfolge sind Bahnmitarbeiter mit intensivem Kundenkontakt in den Zügen keinem signifikant höheren Risiko ausgesetzt, sich mit dem Coronavirus anzustecken, als Mitarbeiter ohne Kundenkontakt.

Ziel der Studie sei es gewesen, wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse über das Infektionsgeschehen beim Bordpersonal zu gewinnen, heißt es. Dabei wurden die Infektionswerte von Mitarbeitergruppen mit sehr viel Kundenkontakt (Bordservice-Personal) mit den Daten von Mitarbeitern verglichen, die wenige Kontakte mit anderen Personen haben (Lokführer und Instandhalter). Diese wurden wiederum mit der allgemeinen Infektionsdynamik in Deutschland verglichen.

Die Studie kommt jetzt zu dem Schluss, „dass das Infektionsgeschehen der DB Fernverkehr AG nicht von der allgemeinen bundesweiten Infektionsdynamik abweicht“. In der Corona-Krise hatte die Bahn einen massiven Einbruch bei den Passagierzahlen erlitten und hofft im Sommer 2021 wieder auf mehr Reisende.

In der Studie wird mit Blick auf die geringe Auslastung der Fernzüge in den Untersuchungszeiträumen jedoch betont, dass man keine Aussage dazu treffen könne, ob volle Züge zu einer erhöhten Infektionsrate bei Zugbegleitern führen könnten.

Ralf Loweg / glp