RKI streicht Belgien, Italien und viele weitere Länder aus Hochrisikoliste

Das Robert-Koch-Institut (RKI) streicht dutzende weitere Länder von der Liste der Corona-„Hochrisikogebiete“. Darunter sind Australien, Belgien, Bulgarien, Italien, Kroatien, Luxemburg, Polen, Schweden, die Ukraine und Ungarn. Damit wird die Einreise aus diesen Ländern einfacher.

Die Änderung gilt ab Sonntag, 0 Uhr. Weitere Länder, die ab dann nicht mehr auf der entsprechenden Liste stehen, sind: Albanien, Antigua und Barbuda, Argentinien, Bangladesch, Belize, Bolivien, Bosnien und Herzegowina, Ecuador, das französische Übersee-Departement Guadeloupe – die Gebietskörperschaften St. Barthélemy und St. Martin, Grenada, Guyana, Irak, Kolumbien, Kosovo, Madagaskar, Montenegro, die überseeischen Teile der Niederlande Aruba, Bonaire, Curaçao, Saba, St. Eustatius und St. Martin, Nordmazedonien, Panama, Peru, die Philippinen, Moldau, St. Lucia, San Marino, Serbien, die Seychellen und Suriname.

red / dts

Lauterbach erwartet keine komplette Öffnung am 20. März

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) erwartet keine komplette Öffnung am 20. März. „Davon gehe ich nicht aus“, sagte Lauterbach am Freitag in der Pressekonferenz im Beisein von RKI-Chef Lothar Wieler. Es würden dann zwar viele Corona-Maßnahmen auslaufen, das Infektionsschutzgesetz werde es den Bundesländern aber ermöglichen, einzelne Regeln „doch weiter zu nutzen“, sollte dies durch die regionale epidemische Lage notwendig sein.

Die Fallzahlen sänken, zwar, sie sänken aber langsamer als sie gestiegen seien, so Lauterbach. Dies könne sich noch durch die neue Omikron-Untervariante „verkomplizieren“. Zudem gebe es weiterhin eine viel zu hohe Impflücke.

Die Situation Deutschlands sei daher mit manchen Nachbarländern wie Dänemark nicht vergleichbar, sagte der Gesundheitsminister.

red / dts

RKI meldet rund 210.000 Neuinfektionen binnen 24 Stunden

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Freitagmorgen vorläufig 210.743 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 4,2 Prozent oder 9.305 Fälle weniger als am Freitagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz sank laut RKI-Angaben von gestern 1265,0 auf heute 1259,5 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 3.647.300 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 3.300 weniger als vor einer Woche. Außerdem meldete das RKI nun 226 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus. Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 1.379 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 197 Todesfällen pro Tag (Vortag: 202).

Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden auf 122.371. Insgesamt wurden bislang 14,4 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.

red / dts

Allgemeine Impfpflicht: Bundesjustizminister Buschmann äußert Zweifel

Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) hat Zweifel an der Einführung einer allgemeinen Corona-Impfpflicht geäußert. „Natürlich hat sich die Debattenlage verändert“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Freitagausgaben) mit Blick unter anderem auf die sinkenden Inzidenzen. „Sollten wir im Herbst oder Winter ein Problem haben, würde dies nicht automatisch bedeuten, dass wir es mit Impfpflicht nicht gehabt hätten.“

Man wisse nicht, mit welchen Varianten man es dann möglicherweise zu tun hätte. „Und wir wissen auch nicht, wie die Impfstoffe, mit denen wir jetzt arbeiten, bei anderen Varianten wirken“, so Buschmann. „Deshalb wird die Logik, man müsse jetzt einfach irgendetwas tun, damit einem im Herbst nicht ein Vorwurf gemacht wird, der Lage nicht gerecht. Wir müssen zu Maßnahmen greifen, die uns helfen – und wir müssen raus aus diesem Auf und Zu.“ Buschmann sagte weiter, man müsse jetzt „offen diskutieren“, ob die bisherigen Instrumente zur Bekämpfung der Corona-Pandemie „verhältnismäßig sind“. Er hob hervor: „Für verpflichtende Tests in Seniorenheimen bin ich auch für die Zeit nach dem 20. März.“

Dann läuft das Infektionsschutzgesetz in seiner bisherigen Form aus. „Ansonsten ist für mich klar, dass aktuell nur Maßnahmen denkbar sind, die eine besonders hohe Wirksamkeit und eine niedrige Eingriffsintensität haben“, so der Justizminister. Im Übrigen freue er sich, „dass es in dieser Gesellschaft den lebendigen Wunsch nach Freiheit gibt und den lebendigen Wunsch, Covid-19 zu besiegen, mit einer Rückkehr in ein Leben, wie wir es vorher kannten, mit öffentlicher Kultur, mit Spontaneität, ohne das vorher planen zu müssen“.

red / dts

Aktuelle Corona-Zahlen für den Landkreis Ludwigsburg

Seit Mittwoch gilt in Baden-Württemberg eine neue Corona-Verordnung und somit sind weitere Lockerungen in Kraft getreten.

Und sehen die Corona-Zahlen im Landkreis am Donnerstag aus:

Das Landratsamt Ludwigsburg hat am Donnerstag vorläufig 960 (Vortag: 1.031 Fälle) gemeldet. Die Inzidenz sinkt laut dem Gesundheitsamt in Ludwigsburg weiter und liegt bei 750,3 (- 18.5 zum Vortag) neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage. Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg liegt bei mindestens 660 (Vortag: 660) (Stand: 24.02..22 – 18Uhr)

Grafik: Landratsamt LB

Bestätigte Fälle nach Gemeinde | (Differenz zum Vortag) Stand: 24.02.2022

Affalterbach ( 697 | 17 )
Asperg ( 2.433 | 3 )
Benningen am Neckar ( 1.002 | 18 )
Besigheim ( 2.293 | 19 )
Bietigheim-Bissingen ( 8.140 | 93 )
Bönnigheim ( 1.443 | 4 )
Ditzingen ( 4.299 | 69 )
Eberdingen ( 1.031 | 12 )
Erdmannhausen ( 711 | 10 )
Erligheim ( 419 | 8 )
Freiberg am Neckar ( 2.285 | 27 )
Freudental ( 491 | 5 )
Gemmrigheim ( 871 | 14 )
Gerlingen ( 2.761 | 18 )
Großbottwar ( 1.448 | 15 )
Hemmingen ( 1.313 | 23 )
Hessigheim ( 358 | 6 )
Ingersheim ( 972 | 32 )
Kirchheim am Neckar ( 1.358 | 28 )
Korntal-Münchingen ( 3.499 | 10 )
Kornwestheim ( 6.606 | 71 )
Löchgau ( 917 | 13 )
Ludwigsburg ( 17.088 | 179 )
Marbach am Neckar ( 2.458 | 7 )
Markgröningen ( 2.455 | 15 )
Möglingen ( 1.997 | 26 )
Mundelsheim ( 513 | 5 )
Murr ( 1.126 | 3 )
Oberriexingen ( 382 | 3 )
Oberstenfeld ( 1.207 | 12 )
Pleidelsheim ( 1.042 | 27 )
Remseck am Neckar ( 4.421 | 19 )
Sachsenheim ( 3.431 | 28 )
Schwieberdingen ( 1.965 | 6 )
Sersheim ( 983 | 1 )
Steinheim an der Murr ( 1.719 | 22 )
Tamm ( 1.733 | 16 )
Vaihingen an der Enz ( 4.620 | 47 )
Walheim ( 496 | 16 )

Corona-Zahlen für Deutschland:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Donnerstagmorgen vorläufig 216.322 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 8,2 Prozent oder 19.304 Fälle weniger als am Donnerstagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz sank laut RKI-Angaben von gestern 1278,9 auf heute 1265 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

red

 

Rund 216.000 Neuinfektionen – Inzidenz sinkt weiter

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Donnerstagmorgen vorläufig 216.322 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 8,2 Prozent oder 19.304 Fälle weniger als am Donnerstagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz sank laut RKI-Angaben von gestern 1278,9 auf heute 1265 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 3.630.300 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 35.800 mehr als vor einer Woche. Außerdem meldete das RKI nun 243 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus. Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 1.417 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 202 Todesfällen pro Tag (Vortag: 205).

Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden auf 122.145. Insgesamt wurden bislang 14,19 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.

red / dts

7-Tage-Inzidenz im Landkreis weiter im Sinkflug

Seit Mittwoch gilt in Baden-Württemberg eine neue Corona-Verordnung und damit sind weitere Lockerungen in Kraft getreten.

Und sehen die Corona-Zahlen im Landkreis am Mittwoch aus:

Das Landratsamt Ludwigsburg hat am Mittwoch vorläufig 1.031 (Vortag: 1.027 Fälle) gemeldet. Die Inzidenz sinkt laut dem Gesundheitsamt in Ludwigsburg deutlich und liegt bei 768,8 (- 79.5 zum Vortag) neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage. Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg liegt bei mindestens 660 (Vortag: 659) (Stand: 23.02..22 – 18Uhr)

Grafik: Landratsamt LB

Bestätigte Fälle nach Gemeinde | (Differenz zum Vortag) Stand: 23.02.2022

Affalterbach ( 680 | 9 )
Asperg ( 2.430 | 39 )
Benningen am Neckar ( 984 | 22 )
Besigheim ( 2.274 | 18 )
Bietigheim-Bissingen ( 8.047 | 80 )
Bönnigheim ( 1.439 | 21 )
Ditzingen ( 4.230 | 53 )
Eberdingen ( 1.019 | 8 )
Erdmannhausen ( 701 | 15 )
Erligheim ( 411 | 11 )
Freiberg am Neckar ( 2.258 | 27 )
Freudental ( 486 | 9 )
Gemmrigheim ( 857 | 12 )
Gerlingen ( 2.743 | 22 )
Großbottwar ( 1.433 | 49 )
Hemmingen ( 1.290 | 18 )
Hessigheim ( 352 | 6 )
Ingersheim ( 940 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 1.330 | 8 )
Korntal-Münchingen ( 3.489 | 13 )
Kornwestheim ( 6.535 | 79 )
Löchgau ( 904 | 13 )
Ludwigsburg ( 16.909 | 175 )
Marbach am Neckar ( 2.451 | 18 )
Markgröningen ( 2.440 | 13 )
Möglingen ( 1.971 | 24 )
Mundelsheim ( 508 | 8 )
Murr ( 1.123 | 24 )
Oberriexingen ( 379 | 1 )
Oberstenfeld ( 1.195 | 44 )
Pleidelsheim ( 1.015 | 24 )
Remseck am Neckar ( 4.402 | 17 )
Sachsenheim ( 3.403 | 12 )
Schwieberdingen ( 1.959 | 19 )
Sersheim ( 982 | 15 )
Steinheim an der Murr ( 1.697 | 50 )
Tamm ( 1.717 | 31 )
Vaihingen an der Enz ( 4.573 | 16 )
Walheim ( 480 | 4 )

Corona-Zahlen für Deutschland:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Mittwochmorgen vorläufig 209.052 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 5,0 Prozent oder 10.920 Fälle weniger als am Mittwochmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz sank laut RKI-Angaben von gestern 1306,8 auf heute 1278,9 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

red

 

Baden-Württemberg lockert ab heute Corona-Maßnahmen – 3G in vielen Bereichen

Die baden-württembergische Landesregierung hat am Dienstag die Corona-Verordnung angepasst und damit weitere Lockerungen auf den Weg gebracht, die ab heute Mittwoch 23. Februar gültig sind. Damit gilt im Land wieder die Warnstufe und die 3G-Regelung.

Es gilt zukünftig:

  • Basisstufe: Zahlen und Grenzwerte der Warn- oder Alarmstufe landesweit nicht erreicht oder überschritten.
  • Warnstufe: 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz (Anzahl der stationär zur Behandlung aufgenommenen Patientinnen und Patienten, die an COVID-19 erkrankt sind, je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen) erreicht oder überschreitet 4 oder ab 250 COVID-19-Patientinnen und -Patienten auf den Intensivstationen.
  • Alarmstufe: 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz (Anzahl der stationär zur Behandlung aufgenommenen Patientinnen und Patienten, die an COVID-19 erkrankt sind, je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen) erreicht oder überschreitet 15 und ab 390 COVID-19-Patientinnen und -Patienten auf den Intensivstationen.

In der ab Mittwoch, 23. Februar 2022, greifenden Warnstufe gilt in Baden-Württemberg damit in vielen Lebensbereichen wieder die 3G-Regel statt wie bisher 2G. Dazu zählen etwa die Bereiche Gastronomie, Veranstaltungen oder Kultur, Freizeit, Messen, Bildung und körpernahe Dienstleistungen. In der Basisstufe sind in diesen Bereichen keine Zugangsbeschränkungen mehr vorgesehen, in der Alarmstufe würde hingegen wieder die 2G-Regel gelten.

Mehr Besucher bei Veranstaltungen möglich

Bei Veranstaltungen werden die Auslastungsgrenzen erhöht. In der Basisstufe gelten keine Zugangsbeschränkungen. In der Warnstufe sind in geschlossenen Räumen höchstens 60 Prozent der Kapazität zulässig bei einer Personenobergrenze von 6.000 Besucherinnen und Besuchern. Im Freien gelten 75 Prozent bei einer maximalen Personenanzahl von 25.000 Besucherinnen und Besuchern. In der Alarmstufe sind Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit höchstens 50 Prozent der Kapazität zulässig, bei einer Personenobergrenze von 2.000 Besucherinnen und Besuchern. Im Freien kann mit höchstens 50 Prozent ausgelastet werden bei einer maximalen Personenzahl von 5.000 Besucherinnen und Besuchern.

Die Kontaktbeschränkungen für nicht geimpfte und nicht genesene Personen werden ebenfalls angepasst:

  • Basisstufe: keine Beschränkungen
  • Warnstufe: ein Haushalt plus zehn Personen (Geimpfte, Genesene und Kinder bis 13 Jahre zählen nicht dazu)
  • Alarmstufe: ein Haushalt plus fünf Personen (Geimpfte, Genesene und Kinder bis 13 Jahre zählen nicht dazu)

Clubs und Diskotheken dürfen unter Auflagen öffnen

Clubs und Diskotheken dürfen unter strengen Bedingungen wieder öffnen. In der Basisstufe gilt 3G. In der Warn- und Alarmstufe gilt, dass nur vollständig Geimpfte, Geboosterte und Genesene, die zudem zusätzlich einen tagesaktuellen, negativen Corona-Test vorweisen, eingelassen werden dürfen. Es gilt grundsätzlich die Maskenpflicht mit Ausnahme der Tanzfläche.

Angepasste Regelungen gelten auch für Saunen (Basisstufe: keine Beschränkungen; Warnstufe: 3G; Alarmstufe: 2G) und Dampfbäder (Basisstufe: 3G; Warn- und Alarmstufe: 2G).

Die lokalen Ausgangsbeschränkungen entfallen.

Die Maskenpflicht wird in geschlossenen öffentlichen Räumen und im ÖPNV grundsätzlich beibehalten. Personen ab 18 Jahren müssen in der Warn- und der Alarmstufe weiterhin eine FFP2- oder vergleichbare Maske tragen. Im Freien muss eine medizinische Maske getragen werden, wenn das Abstandsgebot nicht dauerhaft eingehalten werden kann.

red

Quelle: Baden-Württtemberg.de

RKI meldet fast 210.000 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz sinkt weiter

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Mittwochmorgen vorläufig 209.052 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 5,0 Prozent oder 10.920 Fälle weniger als am Mittwochmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz sank laut RKI-Angaben von gestern 1306,8 auf heute 1278,9 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 3.615.900 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 89.200 mehr als vor einer Woche. Außerdem meldete das RKI nun 299 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus. Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 1.435 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 205 Todesfällen pro Tag (Vortag: 198).

Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden auf 121.902. Insgesamt wurden bislang 13,97 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.

red / dts

Ärzte verschreiben deutlich weniger Antibiotika für Kinder

Im ersten Jahr der Corona-Pandemie wurden Kindern bis 12 Jahren deutlich weniger Antibiotika zur Behandlung akuter Infekte verschrieben als in den Jahren davor. Wie aus einer Auswertung der Techniker Krankenkasse hervorgeht, über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben) berichten, wurden den bei dieser Kasse versicherten Kindern 2020 im Schnitt 0,73 Tagesdosen Antibiotika verordnet. Das sind 61 Prozent weniger als noch 2019. Der Trend bei den Antibiotika-Verschreibungen für Kinder war laut TK schon vor der Pandemie rückläufig.

Bekam ein Kind im Jahr 2017 laut Kasse durchschnittlich noch 2,37 Tagesdosen verordnet, waren es 2018 2,09 Tagesdosen und 2019 1,89 Tagesdosen. Das entspricht einem Rückgang von rund 20 Prozent zwischen 2017 und 2019. Die Auswertung zu Antibiotika-Verschreibungen ist Teil eines Reports der Krankenkasse zu Kindern und Arzneimitteln, der am Mittwoch veröffentlicht wird. Die Kasse hat dafür die Daten von etwa 1,5 Millionen versicherten Kindern im Alter von 0 bis 11 analysiert.

„Unabhängig von Corona verordnen Ärztinnen und Ärzte weniger Antibiotika. Diesen Trend sehen wir auch bei Erwachsenen“, sagte Jens Baas, Vorstandsvorsitzender der TK. Die Zahlen würden darauf hindeuten, dass Antibiotika zurückhaltender und gezielter eingesetzt werden. Baas bewertete das positiv: „Es ist wichtig, dass Antibiotika nur dann verordnet werden, wenn sie wirklich notwendig sind, da immer mehr multiresistente Keime entstehen“, sagte er.

In den vergangenen Jahren habe es zahlreiche Projekte gegeben, um medizinisches Personal und Patienten zu sensibilisieren, dass Antibiotika nicht immer das Mittel der Wahl sind.

red / dts