Impfstoffhersteller Curevac sieht sich gerüstet für Vakzin zweiter Generation

Trotz des Misserfolgs bei der Suche nach einem Corona-Impfstoff im vergangenen Jahr sieht sich Curevac-Vorstandschef Franz-Werner Haas bei der Entwicklung eines Impfstoffs der zweiten Generation nicht im Rückstand gegenüber der Konkurrenz. „Wir müssen uns nicht neu erfinden“, sagte er der „Welt am Sonntag“. Das vergangene Jahr habe trotz aller Rückschläge gezeigt, dass die Technologie von Curevac grundsätzlich funktioniere.

Nun gehe es darum, einen optimalen Impfstoff für die Zeit nach der akuten Pandemie zu schaffen. Haas kündigte an, dass die klinischen Tests der Phase 1 für einen Impfstoff mit unmodifizierter mRNA „in Kürze“ beginnen würden. Allerdings ist der neue Hoffnungsträger von Curevac, den das Unternehmen gemeinsam mit dem britischen Partner GSK entwickelt, noch nicht speziell gegen Omikron codiert.

Das soll erst beim geplanten modifizerten mRNA-Impfstoff gegen Corona der Fall sein. Die klinische Phase für diesen Kandidaten und weitere Grippe-Impfstoffe, an denen beide Unternehmen gemeinsam arbeiten, ist im Jahresverlauf geplant. Der geplante neue Impfstoff gegen Corona müsse drei Ziele erfüllen, so der Curevac-Chef weiter: Zum einen solle die RNA so optimiert werden, dass bei möglichst kleiner Dosis die Antikörper erhöht werden.

Zum anderen müsse der Impfstoff stabiler werden für bessere Verfügbarkeit und einfache Verabreichung. Und auch die Schutzwirkung müsse länger werden, als das bisher bei den verfügbaren Produkten der Fall sei, so Haas.

red / dts

Im gesamten Landkreis Ludwigsburg gehen die Infektionszahlen durch die Decke

Im Landkreis Ludwigsburg steigen die Corona-Infektionszahlen aktuell explosionsartig an. Schuld daran dürfte vor allem die hochinfektiöse Virusvariante Omikron sein. Und sehen die Corona-Zahlen im Landkreis am Freitag aus:

Das Landratsamt Ludwigsburg hat am Freitagabend vorläufig 1.331 (Vortag: 592) Fälle gemeldet, so viele wie noch nie seit Beginn der Pandemie. Die Inzidenz steigt laut dem Gesundheitsamt in Ludwigsburg stark an von gestern 476,7 auf heute 639,3 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage. Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg liegt bei mindestens 644 (Vortag: 643). (Stand: 21.01.22 – 18Uhr)

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

 

Bestätigte Fälle nach Gemeinde | (Differenz zum Vortag) Stand: 21.01.2022

Affalterbach ( 448 | 4 )
Asperg ( 1.492 | 38 )
Benningen am Neckar ( 641 | 5 )
Besigheim ( 1.378 | 38 )
Bietigheim-Bissingen ( 5.271 | 137 )
Bönnigheim ( 946 | 19 )
Ditzingen ( 2.492 | 49 )
Eberdingen ( 649 | 4 )
Erdmannhausen ( 390 | 10 )
Erligheim ( 259 | 4 )
Freiberg am Neckar ( 1.401 | 27 )
Freudental ( 287 | 9 )
Gemmrigheim ( 544 | 25 )
Gerlingen ( 1.629 | 55 )
Großbottwar ( 803 | 20 )
Hemmingen ( 796 | 36 )
Hessigheim ( 222 | 4 )
Ingersheim ( 606 | 22 )
Kirchheim am Neckar ( 809 | 26 )
Korntal-Münchingen ( 2.114 | 71 )
Kornwestheim ( 4.207 | 105 )
Löchgau ( 556 | 9 )
Ludwigsburg ( 10.555 | 125 )
Marbach am Neckar ( 1.577 | 40 )
Markgröningen ( 1.519 | 29 )
Möglingen ( 1.323 | 37 )
Mundelsheim ( 273 | 4 )
Murr ( 660 | 35 )
Oberriexingen ( 218 | 10 )
Oberstenfeld ( 683 | 3 )
Pleidelsheim ( 659 | 13 )
Remseck am Neckar ( 2.708 | 80 )
Sachsenheim ( 2.195 | 39 )
Schwieberdingen ( 1.285 | 36 )
Sersheim ( 533 | 20 )
Steinheim an der Murr ( 957 | 20 )
Tamm ( 1.039 | 36 )
Vaihingen an der Enz ( 3.088 | 80 )
Walheim ( 303 | 10 )

Corona-Zahlen für Deutschland:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Freitagmorgen vorläufig 140.160 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 52 Prozent oder 47.937 Fälle mehr als am Freitagmorgen vor einer Woche und mehr als jemals zuvor seit Beginn der Pandemie. Der bisherige Höchstwert lag bei 133.536 neuen Fällen binnen eines Tages. (Stand: 21.01.21)

red

SPD plant Impfpflicht ab 18 Jahren und keine Zwangsmaßnahmen

Die Pläne der SPD zur Einführung einer allgemeinen Impfpflicht werden konkreter. Wie die „Rheinische Post“ in ihrer Samstagausgabe berichtet, soll die Impflicht nur für Volljährige gelten und ohne Zwangsmaßnahmen durchgesetzt werden. Der Koordinator des Vorhabens, SPD-Fraktionsvize Dirk Wiese, sagte der Zeitung: „Grundsätzlich halte ich eine allgemeine Impfpflicht ab dem 18. Lebensjahr für richtig.“

Die Durchsetzung einer Impfpflicht sei dabei mit Sicherheit die „sensibelste Frage“, ergänzte Wiese. „Zwangsmaßnahmen sollte man von vornherein ausschließen und sich auf ein Bußgeld fokussieren.“ Darüber hinaus prüfe man derzeit „Mitwirkungspflichten von Einrichtungen oder am Arbeitsplatz“.

Die konkreten Gruppenanträge seien erst nach der Orientierungsdebatte im Bundestag in der kommenden Woche zu erwarten. „Dies ist auch richtig, da eine Orientierungsdebatte ja dazu dienen soll, die unterschiedlichen Perspektiven und Argumente wirken zu lassen und auch seine eigenen Argumente beziehungsweise Positionierungen stets kritisch zu hinterfragen.“ Wiese weiter: „Es wird mit Sicherheit nicht nur einen Gruppenantrag von Wolfgang Kubicki geben.“

Wiese sprach von einer Entscheidung über die Impfpflicht im ersten Quartal. Aus Parlamentskreisen hieß es, die abschließende Beratung der Impfpflicht im Bundestag solle in der Sitzungswoche Mitte März erfolgen.

red / dts

Fast jeder Zweite „geboostert“

Ab diesem Freitag wird voraussichtlich jeder zweite Bundesbürger „geboostert“ sein. Laut Daten vom Donnerstag liegt die Erstimpfquote unverändert zum Vortag bei 75,3 Prozent, 73,2 Prozent haben die neuerdings „Grundimmunisierung“ genannte zweite Spitze (Vortag: 73,1 Prozent), 49,6 Prozent haben eine Auffrischungsimpfung (Vortag: 48,9 Prozent). Bei den 5- bis 11-Jährigen haben 15,3 Prozent wenigstens eine Impfung und 6,5 Prozent eine zweite Spritze.

Bei den 12- bis 17-Jährigen sind 62,6 Prozent mindestens zweimal geimpft, 57,4 Prozent haben eine zweite Impfung, und 16,1 Prozent eine „Booster“-Impfung. Unter den besonders gefährdeten Über-60-Jährigen sind 88,5 Prozent mindestens einmal gegen Corona geimpft, 87,9 Prozent haben die „Grundimmunisierung“, 71,7 Prozent den „Booster“.

red / dts

Mehr als 140.000 Neuinfektionen – 170 Tote

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Freitagmorgen vorläufig 140.160 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 52 Prozent oder 47.937 Fälle mehr als am Freitagmorgen vor einer Woche und mehr als jemals zuvor seit Beginn der Pandemie. Der bisherige Höchstwert lag bei 133.536 neuen Fällen binnen eines Tages.

Grafik: dts

Die Inzidenz stieg laut RKI-Angaben von gestern 638,8 auf heute 706,3 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage. Das ist wie schon in den letzten Tagen wieder ein Allzeithoch. Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 1.166.100 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 360.600 mehr als vor einer Woche und mehr als jemals zuvor.

Außerdem meldete das RKI nun 170 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus. Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 1.148 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 164 Todesfällen pro Tag (Vortag: 181). Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden auf 116.485. Insgesamt wurden bislang 8,46 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet.

Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.

red / dts

7-Tage-Inzidenz im Kreis Ludwigsburg steigt

Corona-Zahlen für Deutschland:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Donnerstagmorgen vorläufig 133.536 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 64 Prozent oder 52.119 Fälle mehr als am Donnerstagmorgen vor einer Woche und mehr als jemals zuvor seit Beginn der Pandemie. Der bisherige Höchstwert lag bei 112.323 neuen Fällen binnen eines Tages. (Stand: 20.01.21)

Grafik: dts

So sehen die Corona-Zahlen im Landkreis Ludwigsburg am Donnerstag aus:

Das Landratsamt Ludwigsburg hat am Donnerstagabend vorläufig 592 (Vortag: 648) Fälle gemeldet. Die Inzidenz stieg laut dem Gesundheitsamt in Ludwigsburg von gestern 461,9 auf heute 476,7 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage. Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg liegt bei mindestens 643 (Vortag: 643). (Stand: 20.01.22 – 18Uhr)

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Bestätigte Fälle nach Gemeinde | (Differenz zum Vortag) Stand: 20.01.2022

Affalterbach ( 444 | 8 )
Asperg ( 1.454 | 21 )
Benningen am Neckar ( 636 | 8 )
Besigheim ( 1.340 | 22 )
Bietigheim-Bissingen ( 5.134 | 17 )
Bönnigheim ( 927 | 13 )
Ditzingen ( 2.443 | 50 )
Eberdingen ( 645 | 18 )
Erdmannhausen ( 380 | 0 )
Erligheim ( 255 | 3 )
Freiberg am Neckar ( 1.374 | 16 )
Freudental ( 278 | 2 )
Gemmrigheim ( 519 | 7 )
Gerlingen ( 1.574 | 23 )
Großbottwar ( 783 | 4 )
Hemmingen ( 760 | 10 )
Hessigheim ( 218 | 0 )
Ingersheim ( 584 | 1 )
Kirchheim am Neckar ( 783 | 26 )
Korntal-Münchingen ( 2.043 | 26 )
Kornwestheim ( 4.102 | 63 )
Löchgau ( 547 | 16 )
Ludwigsburg ( 10.430 | 80 )
Marbach am Neckar ( 1.537 | 4 )
Markgröningen ( 1.490 | 22 )
Möglingen ( 1.286 | -1 )
Mundelsheim ( 269 | 1 )
Murr ( 625 | 13 )
Oberriexingen ( 208 | 0 )
Oberstenfeld ( 680 | 11 )
Pleidelsheim ( 646 | 14 )
Remseck am Neckar ( 2.628 | 9 )
Sachsenheim ( 2.156 | 57 )
Schwieberdingen ( 1.249 | 6 )
Sersheim ( 513 | 4 )
Steinheim an der Murr ( 937 | -3 )
Tamm ( 1.003 | 16 )
Vaihingen an der Enz ( 3.008 | 48 )
Walheim ( 293 | 5 )

red

Caritasverband rechnet mit Kündigungen wegen Impfplicht für Pflegekräfte

Der Deutsche Caritasverband rechnet angesichts der Einführung einer Impfpflicht zum im Gesundheitsbereich zum 15. März mit vermehrten Kündigungen in Pflegeheimen. Das sagte die Präsidentin des Wohlfahrtsverbandes, Eva Maria Welskop-Deffaa, dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Donnerstagausgaben). Vor allem Einrichtungen in Bundesländern mit geringer Impfquote werden den Angaben zufolge betroffen sein.

„Gerade aus den Regionen, in denen die Impfquoten generell niedrig sind (Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, auch Teile Bayerns und Baden-Württembergs), hören wir, dass es Kolleginnen und Kollegen gibt, die eher ihre Stelle in der Altenpflege oder Behindertenhilfe aufgeben werden, als sich impfen zu lassen“, so Welskop-Deffaa. „Sie suchen und finden neue Arbeitsplätze etwa im Einzelhandel und kommen damit dem Gesundheitsamt zuvor.“ Sie ist besorgt über die Abgänge der Pflegekräfte.

„Jeder Beschäftigte, den wir verlieren – sei es, weil er abwandert, sei es weil er erkrankt – reißt eine schmerzliche Lücke in eine seit Jahren enge Personaldecke“, warnte sie. „Es wird dann immer schwerer, die Versorgungssicherheit zu gewährleisten – für alte und behinderte Menschen, die in unseren Einrichtungen auf verlässliche Unterstützung angewiesen sind.“

red / dts

Corona und die Folgen für Kinder und Jugendliche – EU will intensivere Forschungen

In der Debatte um die Folgen der Corona-Pandemie für Kinder und Jugendliche fordert die EU-Kommission intensivere Forschungsanstrengungen und zugleich mehr Anerkennung für die Leistungen junger Leute. Das sagte EU-Jugendkommissarin Mariya Gabriel den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben). Kinder und Jugendliche hätten unter der Pandemie sehr gelitten.

Sie sei aber nicht sicher, ob die langfristigen Folgen von allen richtig eingeschätzt würden. Das Wissen über die Probleme der jungen Menschen in der Covid-Krise müsse jetzt vertieft werden, es brauche einen evidenzbasierten Ansatz, forderte Gabriel, die auch für Bildung und Forschung zuständig ist. „Deshalb ist die Arbeit von Wissenschaftlern und Forschern zu diesem Thema so wichtig.“

Diese Arbeit müsse fortgesetzt werden, es werde vertieftes Wissen benötigt, sagte die Kommissarin, die auch für Bildung, Forschung und Innovation zuständig ist. Gabriel sagte, nach ersten Analysen seien für junge Leute drei Punkte in der Pandemie am problematischsten: Die Unterbrechung des Lernprozesses, die Beeinträchtigung psychischer Gesundheit mit Depressionen, Isolation und Ängsten – und ein deutlicher Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hatte vor wenigen Tagen vor Schlussfolgerungen gewarnt, die Corona-Maßnahmen und vor allem der Lockdown seien für die Zunahme psychischer Erkrankungen unter jungen Leuten verantwortlich.

Dies würden die bisherigen Studien nicht hergeben. Familienministerin Anne Spiegel (Grüne) hatte dagegen erklärt, der zeitweise Wegfall des wichtigen Kontakts zu Gleichaltrigen habe bei Kindern und Jugendlichen Spuren hinterlassen. Deshalb dürften Schul- und Kindergartenschließungen nur das allerletzte Mittel sein.

Gabriel lobte aber auch positive Erfahrungen während der Pandemie: „Andererseits haben wir während der Coronakrise eine erstaunliche Mobilisierung und Engagement junger Menschen erlebt“, sagte die Kommissarin. „Sie haben generationsübergreifende Solidarität gezeigt.“ Dies müsse von der Gesellschaft auch anerkannt werden, sonst werde es in der nächsten Krise schwierig, junge Menschen zu mobilisieren.

Die EU-Kommission habe daher 2022 zum „Jahr der Jugend“ erklärt: „2022 ist denen gewidmet, die sich so sehr für andere eingesetzt haben.“ Es gehe darum, jungen Leuten zuzuhören, sie zu beteiligen und dabei zu unterstützen, Chancen zu nutzen.

red / dts

Zahl der Schwangerschaftsabbrüche sinkt deutlich

Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland ist im dritten Quartal 2021 deutlich gesunken. Insgesamt wurden rund 22.700 Abtreibungen gemeldet, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag mit. Im Vergleich zum Vorjahresquartal waren dies 6,4 Prozent weniger.

Damit ist wie bereits in den ersten beiden Quartalen 2021 erneut ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen. Im von der Corona-Pandemie geprägten Jahr 2020 nahmen die Abbrüche lediglich um 0,9 Prozent ab. Anhand der vorliegenden Daten sei keine eindeutige Ursache für diesen Rückgang zu erkennen, so die Statistiker.

70 Prozent der Frauen, die im dritten Quartal 2021 einen Schwangerschaftsabbruch durchführen ließen, waren zwischen 18 und 34 Jahre alt, 19 Prozent zwischen 35 und 39 Jahre. Acht Prozent der Frauen waren 40 Jahre und älter, zwei Prozent waren jünger als 18 Jahre. Rund 40 Prozent der Frauen hatten vor dem Schwangerschaftsabbruch noch kein Kind zur Welt gebracht.

96 Prozent der gemeldeten Schwangerschaftsabbrüche wurden nach der Beratungsregelung vorgenommen. Eine Indikation aus medizinischen Gründen oder aufgrund von Sexualdelikten war in den übrigen vier Prozent der Fälle die Begründung für den Abbruch. Die meisten Schwangerschaftsabbrüche (52 Prozent) wurden mit der Absaugmethode durchgeführt, bei 32 Prozent wurde das Mittel Mifegyne verwendet.

Die Eingriffe erfolgten überwiegend ambulant, davon 80 Prozent in Arztpraxen beziehungsweise OP-Zentren und 16 Prozent ambulant in Krankenhäusern.

red / dts

Corona-Aktuell: Mehr als 130.000 Neuinfektionen – 234 Tote

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Donnerstagmorgen vorläufig 133.536 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 64 Prozent oder 52.119 Fälle mehr als am Donnerstagmorgen vor einer Woche und mehr als jemals zuvor seit Beginn der Pandemie. Der bisherige Höchstwert lag bei 112.323 neuen Fällen binnen eines Tages. (Stand: 20.01.21)

Grafik: dts

Die Inzidenz stieg laut RKI-Angaben von gestern 584,4 auf heute 638,8 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage. Das ist wie schon in den letzten Tagen wieder ein Allzeithoch. Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 1.064.300 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 314.200 mehr als vor einer Woche und mehr als jemals zuvor.

Außerdem meldete das RKI nun 234 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus. Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 1.264 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 181 Todesfällen pro Tag (Vortag: 192). Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden auf 116.315. Insgesamt wurden bislang 8,32 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet.

Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.

red / dts