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Corona-Aktuell: Zahlen für Ludwigsburg und Baden-Württemberg

Landkreis Ludwigsburg:

Die Gesamtzahl der bestätigten COVID-19-Fälle im Landkreis Ludwigsburg steigt nach Angaben des Landratsamts auf mindestens 1.655 (Stand: 30.04.20, 17.00Uhr). Seit gestern entspricht das einer Zunahme von mindestens 21 Neuinfektionen. Gestern wurden im Vergleich 10 Neuerkrankungen gemeldet. Insgesamt 62 mit COVID-19 infizierte Personen im Alter von 43 bis 100 Jahren sind laut der Behörde inzwischen verstorben. Das sind zwei mehr als gestern. Die Zahl der Genesenen wird mit 1.300 angegeben.

Baden-Württemberg:

Am Donnerstag (30. April) ist die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg im Vergleich zum Vortag um weitere 312 auf mindestens 31.901 angestiegen. Gestern wurden 183 Neuinfizierte gemeldet. Ungefähr 22.950 Personen sind bereits wieder genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Zahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit Covid-19 stehen, stieg im Land um weitere 33 auf insgesamt 1.387 an. Das gab das Sozialministerium von Baden Württemberg am Donnerstagabend bekannt.

1.387 Todesfälle in Baden-Württemberg

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Biberach, Breisgau-Hochschwarzwald, Enzkreis, Esslingen, Freudenstadt, Heilbronn, Karlsruhe, Ludwigsburg, Neckar-Odenwald-Kreis, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Sigmaringen und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Freiburg, Heidelberg, Heilbronn und Pforzheim insgesamt 33 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.387 an. Unter den Verstorbenen waren 806 Männer und 581 Frauen. Das Alter lag zwischen 34 und 102 Jahren. 64 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

So benutzt man den Mund-Nasen-Schutz richtig

 In Deutschland gilt in allen Bundesländern die Maskenpflicht, ob nun beim Einkaufen oder in Bus und Bahn. Die Masken sollen verhindern, dass Keime über die Luft übertragen werden, zum Beispiel wenn jemand hustet. Damit der Schutz funktioniert, kommt es darauf an, dass die Masken richtig getragen werden, betont Martin Allwang von der Apotheken Umschau.

“Man trägt ihn richtig über Mund und Nase. Und wenn man ihn aufsetzt, sollte man darauf achten, dass man ihn an den Trägern und Bügeln anfasst. Wer eine Brille trägt muss darauf achten, dass er erst den Mund-Nasen-Schutz aufzieht und dann die Brille aufsetzt.”

Der häufigste Fehler ist, dass der Mund-Nasenschutz berührt wird, denn dabei können Keime übertragen werden. Der zweite Fehler: Dass man sich nicht die Hände wäscht, bevor man den Mund-Nasen-Schutz aufsetzt. Ein weiteres Problem: Dass das Ausziehen ebenfalls nicht mit der richtigen Hygiene gemacht wird.

Wichtig: Wer sich eine Maske selbst näht, sollte den richtigen Stoff wählen. “Man braucht ein Material, durch das man auf der einen Seite atmen kann, das aber auf der anderen Seite keine Keime nach außen lässt. Bewährt hat sich etwas, was in der Textur so ist wie ein Geschirrtuch. Leinen und Seidenstoffe sind ungeeignet”, sagt Allwang,

Die Reinigung der Masken muss nach jeder Nutzung erfolgen. Der Experte: “Die Corona-Viren gehen mit Sicherheit kaputt bei einer 60-Grad-Wäsche. Andere Methoden wie trockene Hitze bei 70 Grad im Backofen sind weniger gut untersucht. 60 Grad warm mit einem Reinigungsmittel ist die beste Methode der Reinigung und wichtig ist, das auch gewissenhaft und regelmäßig zu machen und das nicht als Mehrfachartikel in der Hosentasche mit sich herumzutragen.”

Andreas Reiners

 

Endlich Ruhe im Bauch

Eine üppige Mahlzeit hastig verspeist, schon kann das passieren: Es sammelt sich Luft im Bauch, die bei ihrem Weg aus dem Körper unangenehme Blähungen (Flatulenzen) verursacht. Die Ursache ist meist harmlos. Schon kleine Verhaltensänderungen und bestimmte Nährstoffe können helfen.

Luft auflösen

Blähungen entstehen unter anderem durch Gase, die im Darm gebildet werden und entweichen. Einige Lebensmittel wie Zwiebeln oder Kohl können diesen Vorgang fördern. Vorbeugend kann es helfen, blähende Lebensmittel zu meiden oder Gerichte, in denen sie verwendet werden, durch bestimmte Gewürze bekömmlicher zu machen. Gut geeignet sind Kümmel oder Fenchelsamen. Sie wirken krampflösend, beruhigen den Darm und können auch als Tee getrunken werden. Ebenso haben sich Ingwer und die Bitterstoffe in der Artischocke als Helfer gegen einen Blähbauch bewährt. Generell wichtig: Statt üppiger Mahlzeiten lieber kleine Portionen. Diese langsam essen und gut kauen.

Helfer im Darm

Unser Darm wird natürlicherweise von unterschiedlichen Bakterien besiedelt. Je nachdem, welche überwiegen, wird viel oder wenig Gas gebildet. Der Begriff Probiotika bezeichnet Mikroorganismen (zum Beispiel Laktobazillen und Bifidobakterien), die für ein gesundes Gleichgewicht im Darm sorgen, indem sie die Menge von bestimmten gasbildenden Bakterien verringern. Natürliche Probiotika sind zum Beispiel Joghurt oder Sauerkraut.

Oft sind in Lebensmitteln nicht genügend probiotische Bakterien vorhanden, um ausreichend im Darm zu wirken. Es kann sinnvoll sein, sie in Form von Präparaten einzunehmen. Auch resistente Stärke kann die Darmgesundheit fördern. Sie zählt zu den Ballaststoffen und kommt unter anderem in reifen Bananen sowie in gekochten Kartoffeln vor.

Wann zum Arzt?

Hinter Flatulenzen können auch Lebensmittelunverträglichkeiten stecken. Dann treten die Beschwerden nach dem Verzehr bestimmter Nahrungsmittel, zum Beispiel von Milchprodukten, auf und klingen ab, wenn diese gemieden werden. Ein Ernährungstagebuch liefert Hinweise. Für Klarheit sorgt ein Test beim Arzt. Ebenso kann eine gestörte Darmfunktion, zum Beispiel durch das Reizdarmsyndrom, Blähungen auslösen. Sind die Beschwerden ungewöhnlich stark und kommen Bauchschmerzen oder Veränderungen im Stuhl (Häufigkeit, Blut im Stuhl) hinzu, sollten Betroffene zum Arzt gehen.

Rudolf Huber

Corona: Neuinfizierten-Zahlen für Ludwigsburg und Baden-Württemberg

Landkreis Ludwigsburg:

Die Gesamtzahl der bestätigten COVID-19-Fälle im Landkreis Ludwigsburg steigt nach Angaben des Landratsamts auf 1.634 (Stand: 29.04.20, 17.00Uhr). Seit gestern entspricht das einer Zunahme um 10 Neuinfektionen. Gestern wurden im Vergleich 8 Neuerkrankungen gemeldet. Insgesamt 60 mit COVID-19 infizierte Personen im Alter von 43 bis 100 Jahren sind laut der Behörde inzwischen verstorben. Das sind zwei mehr als gestern. Die Zahl der Genesenen wird mit 1.286 angegeben.

Baden-Württemberg:

Am Mittwoch (29. April) ist die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg im Vergleich zum Vortag um weitere 183 auf mindestens 31.406 angestiegen. Gestern wurden noch 229 Neuinfizierte gemeldet. Ungefähr 22.241 Personen sind bereits wieder genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Zahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit Covid-19 stehen, stieg im Land um weitere 47 auf insgesamt 1.354 an. Das gab das Sozialministerium von Baden Württemberg am Mittwochabend bekannt.

1.354 Todesfälle in Baden-Württemberg

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald, Calw, Esslingen, Freudenstadt, Hohenlohekreis, Ludwigsburg, Ortenaukreis, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Rottweil, Tübingen und Tuttlingen sowie aus den Städten Freiburg, Karlsruhe und Stuttgart insgesamt 47 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.354 an. Unter den Verstorbenen waren 790 Männer und 564 Frauen. Das Alter lag zwischen 34 und 102 Jahren. 64 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

So hört man auf sein Herz

Das Thema Gesundheit steht in Zeiten der Coronavirus-Pandemie bei vielen Menschen im Mittelpunkt. Das sollte aber nicht nur aufgrund der Lungenkrankheit so sein, denn man sollte auf sein Herz hören, und das im wahrsten Sinne des Wortes. Das funktioniert am besten, indem man zusammen mit seinem Arzt beobachtet, wie sich verschiedene Körperwerte entwickeln. Dazu zählen neben dem Blutdruck und dem Cholesterinspiegel auch der Taillenumfang sowie weitere Werte, so das Magazin Reader’s Digest in seiner aktuellen Ausgabe.

Besonders gefährlich: Hypertonie. Heißt: Wenn der Blutdruck anhaltend hoch ist, werden Herz und Arterien belastet. Hypertonie wird häufig “stiller Killer” genannt, da in der Regel eindeutige Symptome fehlen. Unbehandelt ist sie ein großer Risikofaktor für Herzinfarkt, Schlaganfall, Herzinsuffizienz und Nierenerkrankungen. Das Gute: Mit relativ einfachen Maßnahmen kann man zu hohen Blutdruck senken, etwa indem man sich ausgewogen ernährt und vor allem weniger Salz zu sich nimmt.

Wichtig ist es zudem, seinen Cholesterin-Wert, den Ruhepuls sowie den Blutzuckerspiegel im Auge zu behalten. Daneben verraten auch die Entwicklung des sogenannten Body-Mass-Index und des Taillenumfangs, wie es um die Gesundheit steht. Weniger bekannt ist, dass der Wert für die maximale Sauerstoffaufnahme (VO2max) ein Indikator ist, den man beachten sollte. VO2max gibt die Sauerstoffmenge an, die vom Körper während einer maximalen Ausdauerbelastung aufgenommen werden kann und zeigt, wie es um die aerobe Fitness steht. Je höher der Wert, desto gesünder ist das Herz-Kreislauf-System.

Andreas Reiners

Was gegen Wetterfühligkeit hilft

Wetterfühligkeit ist keine Anstellerei – sie gilt mittlerweile als wissenschaftlich gut bewiesen. Etwa, weil die Temperatur Einfluss auf die Gewebestrukturen hat. Bei wetterempfindlichen Menschen verstärken manche Wetterlagen Beschwerden bei chronischen Krankheiten und Verletzungen. Rheumatische oder arthrotische Gelenke können bei Kälte mehr schmerzen, weil Sehnen, Knorpel und Gelenkflüssigkeit weniger geschmeidig sind.

Was kann man dagegen tun? “Wetterfühlige Menschen können versuchen, ihren Körper durch Abhärtung weniger empfindlich zu machen”, heißt es in der aktuellen “Apotheken Umschau”. So trainieren Spaziergänge bei jedem Wetter, Sauna, Wechselduschen und Ausdauersport die Blutgefäße und das autonome Nervensystem, das sie steuert. Ebenfalls hilfreich ist es demnach, körperliche oder psychische Stressoren wie schlechte Ernährung, Schlafmangel oder Alkoholkonsum zu reduzieren und Konflikte zu lösen.

Wetterfühlige Menschen können auf einen intensiven Wetterumschwung beispielsweise mit Kopfschmerzen und Migräne, Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Gelenkschmerzen reagieren. “Laut Studien hängt Wetterfühligkeit mit Stresstoleranz und Resilienz zusammen – damit, wie gut man Belastungen aushält”, erläutert Josef W. Egger, emeritierter Professor für biopsychologische Medizin in Graz. “Diese Stärke beeinflusst auch, wie stark die Symptome sind.”

Rudolf Huber

Das muss ein Brotbackautomat können

Wegen der Ausgangsbeschränkungen in der Corona-Krise verbringen mehr Menschen Zeit zu Hause und entdecken beispielsweise das Brotbacken für sich. Eine echte Hilfe dabei ist ein Brotbackautomat. Doch worauf muss man beim Kauf achten?

Ungemein praktisch: Das Gerät übernimmt das Kneten des Teigs und das Backen des Brots in einem. Die Backzeit liegt zwischen zwei und fünf Stunden und hängt von Brotsorte und Teigmenge ab. Auch Hefeteige lassen sich im Brotbackautomaten herstellen, ein Plus dabei ist die einstellbare Temperatur zum Gehen des Teigs.

“Wer den nötigen Platz in der Küche hat, gerne bäckt und regelmäßig viel Brot isst, für den ist die Anschaffung eines Brotbackautomaten durchaus sinnvoll”, erklärt TÜV Süd-Produktexpertin Andrea Mertl. “Für die Küchenhygiene ist wichtig, dass alle beweglichen Teile leicht herausnehmbar und spülmaschinentauglich sind.” Ideal ist, wenn die Auswahl zwischen verschiedenen Gewichtsklassen möglich ist – so kann je nach Bedarf ein größeres oder kleineres Brot hergestellt werden.

Der größte Unterschied liegt im Knetwerk. “Bei vielen Modellen bleiben die Knethaken beim Backen im Brot und verursachen so unschöne Löcher. Die Knethaken müssen nach dem Backen per Hand entfernt werden”, so Mertl. “Bei versenk- oder umklappbaren Elementen passiert dies nicht. Das Ergebnis ist ein unversehrtes Brot.” Idealerweise besitzt das Gerät zwei Rührhaken, die sowohl rechts-, als auch linksherum drehen. So werden auch schwere Teige für festes Brot gut durchgeknetet. Die Haken sollten sich leicht einsetzen, wechseln und entnehmen lassen. “Damit sich der Teig gut vermischt, sollte der Abstand zwischen Backform und Knethaken nicht zu groß sein”, heißt es bei der Expertin.

Käufer sollten den auf der Packung angegebenen Energieverbrauch und die Effizienzklasse beachten, um den Stromverbrauch im Rahmen zu halten. Das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit und das blaue TÜV Süd-Signet weisen aus, dass das Gerät auf Gebrauchstauglichkeit und Sicherheit überprüft wurde.

Rudolf Huber

So stark sind die Corona-Zahlen innerhalb einer Woche gestiegen

Das Coronavirus Sars-CoV-2 breitet sich weltweit weiterhin aus. Eine Übersicht über die aktuelle Lage und die Zahlen der Infektionen und Todesopfer haben wir hier zusammengestellt und mit den Zahlen vom 21.04. verglichen. (Stand: 28.04. / 22.30 Uhr – Zahlen können abweichen)

Land / Bundesland / Landkreis Infizierte (Diff. 21.04.) Todesfälle Genesene
Deutschland 159.431 (+11.205)  6.215 (+1.191) 117.400 (+22.200)
Baden-Württemberg  31.406  (2.613) 1.307 (+245) 21.706  (4.661)
Landkreis Ludwigsburg 1.624 (+129)  58 (+11) 1.261 (+207)
Weltweit 3.094.829 (+548.302) 215.461 (+39.649) 920.044 (+241.487)
Quellen: Johns-Hopkins-University /
Sozialministerium Baden-Württemberg / Landratsamt Ludwigsburg

red

Corona-Virus: Aktuelle Zahlen für Ludwigsburg und Baden-Württemberg

Landkreis Ludwigsburg:

Die Gesamtzahl der bestätigten COVID-19-Fälle im Landkreis Ludwigsburg steigt nach Angaben des Landratsamts auf 1.624 (Stand: 28.04.20, 17.00Uhr). Seit gestern entspricht das einer Zunahme von 8 Neuinfektionen. Gestern wurden im Vergleich 3 Neuerkrankungen gemeldet. Insgesamt 58 mit COVID-19 infizierte Personen im Alter von 43 bis 100 Jahren sind laut der Behörde inzwischen verstorben. Das sind vier mehr als gestern. Die Zahl der Genesenen wird mit 1.261 angegeben.

Baden-Württemberg:

Am Dienstag (28. April) ist die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg im Vergleich zum Vortag um weitere 229 auf mindestens 31.406 angestiegen. Gestern wurden noch 160 Neuinfizierte gemeldet. Ungefähr 21.706 Personen sind bereits wieder genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Zahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit Covid-19 stehen, stieg im Land um weitere 38 auf insgesamt 1.307 an. Das gab das Sozialministerium von Baden Württemberg am Dienstagabend bekannt.

1.307 Todesfälle in Baden-Württemberg

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Biberach, Breisgau-Hochschwarzwald, Calw, Esslingen, Heidenheim, Heilbronn, Konstanz, Lörrach, Ludwigsburg, Neckar-Odenwald-Kreis, Ortenaukreis, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Rottweil, Schwäbisch Hall und Zollernalbkreis sowie aus der Stadt Baden-Baden insgesamt 38 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.307 an. Unter den Verstorbenen waren 768 Männer und 539 Frauen. Das Alter lag zwischen 34 und 102 Jahren. 64 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Plaque macht das Zahnfleisch krank

 Eine chronische Entzündung am Rand des Zahnfleischs tritt bei sehr vielen Menschen auf. Ursache der Parodontitis ist Plaque, ein bakterieller Biofilm. Er entsteht durch bakterielle Zersetzung von Nahrungsresten, die auf den Zähnen, am Zahnfleischrand und im Zahnzwischenraum verbleiben.

“Wird dieser nicht abspülbare Zahnbelag bei der täglichen Zahnreinigung nicht entfernt, kann sich zunächst eine Zahnfleischentzündung entwickeln, die mit Bluten, Rötung und auch Schwellung einhergehen kann”, sagt Prof. Dr. Holger Jentsch, Universitätsklinikum Leipzig und Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie.

Bei einer Parodontitis handelt es sich nicht nur um eine Entzündung des Zahnfleischs, sondern um eine Entzündung der tieferliegenden zahntragenden Gewebe. Sie geht mit dem Verlust von Knochen und einer eventuellen Zahnlockerung einher. Unbehandelt kann die Parodontitis also bis zum Zahnverlust führen. Sie verläuft jedoch bei jedem Mensch in unterschiedlicher Geschwindigkeit – manchmal auch mit Pausen.

Tipp: Mit System putzen, um täglich alle Zahnflächen – auch die schwerer zu erreichenden – vollständig zu reinigen. Unabhängig von der verwendeten Zahnbürste mindestens zwei Minuten putzen. Elektrische Zahnbürsten verringern die Zahnfleischentzündung geringfügig besser als Handzahnbürsten. Täglich Zwischenraumbürsten benutzen, denn sie mindern Zahnfleischentzündungen im Zahnzwischenraum am wirksamsten.

Lars Wallerang