Corona-Impfungen in Deutschland: Mehr als 50 Millionen Erstgeimpfte

Die Zahl der Corona-Impfungen in Deutschland hat in den letzten Wochen an Fahrt abgenommen, nimmt jedoch insgesamt weiter zu: Die COVID-19-Impfkampagne läuft in Deutschland seit 208 Tagen. Mindestens eine Impfdosis haben seitdem 50.081.384 (Stand: 20 Juli). Zum Vergleich: Am 31. Mai waren es ingesamt 35.755.407 Personen. Davon sind 39.309.478, die vollständig geimpft waren. Am 31. Mai waren es im Vergleich 14.615.052 Personen.

Nach Angaben des RKI erhielten am Dienstag 572.482 Menschen eine Spritze. Davon führten 450.880 Dosen zu einer vollständigen Impfung. Die bisher meisten Impfungen wurden am 12. Mai 2021 mit insgesamt 1.405.705 Dosen durchgeführt.

Mittlerweile sind 60,2 Prozent der Deutschen mindestens einmal geimpft. Vollständig geimpft sind 47,3 % der Bevölkerung in Deutschland. Das geht aus der täglichen Impfstatistik des Robert Koch-Instituts hervor. (Stand: 20. Juli 2021, 10:20 Uhr)

Screenshot: Impfdashboard

Innerhalb der Bundesländer variiert die Impfquote. Die höchste Quote an Erstgeimpften verzeichnet Bremen mit 69,1 Prozent. Sachsen weist mit 51,9 Prozent die niedrigste Quote aller Bundesländer aus. In Baden-Württemberg liegt die Erstgeimpftenquote bei 58,5 Prozent. (Stand: 20.07.2021)

Screenshot: Impfdashboard

red

Medikamente mögen keine Hitze

Manche mögen es heiß. Viele Medikamente aber nicht – ganz im Gegenteil: Einige Präparate verlieren in der Hitze sogar ihre Wirksamkeit oder werden schlechter verträglich. Hier einige Tipps, die man bei sommerlichen Temperaturen unbedingt beachten sollte.

Insulin und Blutzuckerstreifen sind beispielsweise temperaturempfindlich, Arzneipflaster können zu viel Wirkstoff abgeben, bei Asthmasprays können Wärme und Luftfeuchtigkeit die Wirkstoffe verkleben. Wenn die Temperatur der Haut erhöht ist, gelangen die Wirkstoffe von Schmerzpflastern schneller ins Blut – eine Überdosierung kann die Folge sein, heißt es im Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“.

Bei Blutdrucksenkern können die Werte an heißen Tagen zu tief sinken. Deswegen gilt: Im Sommer Medikamente am besten in einem kühlen und trockenen Raum aufbewahren und mit Arzt oder Ärztin besprechen, wie sich die Hitze auf die Einnahme auswirken kann. Manchmal muss die Dosierung entsprechend angepasst werden.

Rudolf Huber / glp

Mehr Schädelverletzungen bei Senioren

Rund 270.000 Menschen im Jahr erleiden in Deutschland ein Schädel-Hirn-Trauma. Zunehmend betroffen sind davon die über 65-Jährigen. Das hat eine Studie von Forschenden der BG Kliniken unter Leitung der Neurologischen Klinik der Ruhr-Universität Bochum (RUB) des BG Klinikums Bergmannsheil ergeben.

Vom leichten Sturz mit dem Fahrrad bis hin zum schweren Verkehrsunfall: Die Ursachen für Schädel-Hirn-Traumata sind vielfältig. Etwa 90 Prozent der jährlich rund 270.000 Fälle werden als leicht, zehn Prozent als mittelschwer oder schwer klassifiziert. Vermehrt betroffen ist nach aktuellen Erkenntnissen die Altersgruppe der über 65-Jährigen.

Das Forschungsteam der BG Kliniken an den Standorten Bochum, Hamburg, Berlin, Halle, Frankfurt, Ludwigshafen und Murnau hat festgestellt, dass ein erkennbarer Zusammenhang zwischen der Schwere eines Schädel-Hirn-Traumas und dem Lebensalter besteht. Demnach ist der häufigste Auslöser ein Sturz und nicht mehr ein Verkehrsunfall. Und auch bei den Verkehrsunfällen hat sich eine Verschiebung ergeben: Hier stellen mittlerweile nicht mehr Pkw-Insassen, sondern Radfahrende ohne Helm die größte Gruppe dar.

„Wir registrieren eine deutliche Verschiebung der mehrheitlich betroffenen Altersgruppe hin zu der älteren Generation. Ein Phänomen, das man in nahezu allen Industriestaaten beobachten kann“, erklärt Prof. Dr. Peter Schwenkreis, Oberarzt der Neurologischen Klinik im Bergmannsheil.

„Ältere Menschen sind deutlich anfälliger für Stürze und erleiden so schneller ein Schädel-Hirn-Trauma als andere Altersgruppen. Zudem liegt der Schweregrad der Verletzung hier höher“, konkretisiert Schwenkreis. „Das erklärt auch, warum wir in dieser Altersgruppe einen Anstieg von Todesfällen verzeichnen, die durch eine derartige Verletzung verursacht wurden.“

Weil mittelschwere bis schwere Schädel-Hirn-Traumata häufiger bei älteren Menschen auftreten, sieht die Forschungsgruppe hier einen gesonderten Bedarf für mehr Prävention. „Vorstellbar sind Trainingsmaßnahmen zum sicheren Gehen, das geschulte Verwenden von Gehhilfsmitteln oder die Umgestaltung der Wohnung durch das Entfernen von Stolperfallen“, sagt Peter Schwenkreis. „So banal diese Maßnahmen klingen, sie können schwerwiegenden Verletzungen vorbeugen.“

Rudolf Huber / glp

So sehen die Corona-Zahlen im Landkreis am Dienstag aus

Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist auch am Dienstag weiter gestiegen und liegt über der wichtigen 10er-Schwelle. Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der Wert bei 11,6 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Am Vortag lag der Wert bei 10,3. Vor genau einer Woche bei 4,6. Das geht aus Zahlen von Dienstagnachmittag hervor, die den Stand des Dashboards vom Landratsamt in Ludwigsburg von 17:00 Uhr vorläufig wiedergeben. (Stand: 20.07.)

Innerhalb 24 Stunden wurden in der Summe 16 Neuinfektionen registriert. (Vorwoche: 7). Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg liegt unverändert bei mindestens 517. Rund 26.407 (+2) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 20.07.)

Affalterbach ( 173 | 0 )
Asperg ( 749 | 1 )
Benningen am Neckar ( 252 | 0 )
Besigheim ( 665 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.490 | 0 )
Bönnigheim ( 546 | 0 )
Ditzingen ( 1.222 | 1 )
Eberdingen ( 307 | 1 )
Erdmannhausen ( 187 | 0 )
Erligheim ( 152 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 614 | 0 )
Freudental ( 163 | 0 )
Gemmrigheim ( 261 | 0 )
Gerlingen ( 720 | 0 )
Großbottwar ( 351 | 0 )
Hemmingen ( 322 | 1 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 276 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 365 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 866 | 2 )
Kornwestheim ( 2.031 | 1 )
Löchgau ( 295 | 0 )
Ludwigsburg ( 4.937 | 3 )
Marbach am Neckar ( 717 | 1 )
Markgröningen ( 773 | 0 )
Möglingen ( 695 | 0 )
Mundelsheim ( 137 | 0 )
Murr ( 259 | 0 )
Oberriexingen ( 124 | 0 )
Oberstenfeld ( 382 | 0 )
Pleidelsheim ( 309 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.245 | 1 )
Sachsenheim ( 1.024 | 0 )
Schwieberdingen ( 466 | 1 )
Sersheim ( 309 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 483 | 3 )
Tamm ( 432 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 1.495 | 0 )
Walheim ( 143 | 0 )

red

Hygiene-Tipps für den Urlaub

Viele Touristen leiden im Urlaub unter den überaus unangenehmen Folgen von unverträglichem Essen oder nicht ganz astreinen Getränken. Experten verraten, wie sie sich relativ unkompliziert schützen können und erklären die wichtigsten Lebensmittel-Hygieneregeln.

80 Prozent aller Reiseerkrankungen sind laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf verunreinigtes Trinkwasser zurückzuführen. Daher sollte Leitungswasser bei unklarer Wasserhygiene nur zum Händewaschen und Duschen genutzt werden, keinesfalls aber als Trinkwasser, so die ARAG Experten.

Zum Trinken, Zähneputzen und Kaffeekochen, aber auch zum Waschen von Lebensmitteln sollten Reisende abgepacktes Wasser aus Flaschen oder Behältern mit intaktem Schraubverschluss verwenden. Alternative: das Wasser drei Minuten lang abkochen.

Ratsam ist auch der Verzicht auf Eiswürfel, auch wenn das bei sommerlichen Temperaturen schwerfällt. Wer Eiswürfel selbst herstellt, sollte dafür ebenfalls nur abgepacktes oder abgekochtes Wasser nutzen.

Außerdem sollten Urlauber sicherheitshalber auf Rohkost, Salate und Obst verzichten, wenn nicht sicher ist, dass es gründlich gewaschen oder geschält wurde. Auch alle anderen Lebensmittel sollten nach der WHO-Faustregel „Peel it, boil it, cook it or forget it!“ (deutsch: Schäl es, koch es, brat es oder vergiss es) behandelt werden. Zudem sind Speisen zu meiden, die auf offener Straße verkauft werden und auch bei Speiseeis genau darauf zu achten, dass es fachgerecht hergestellt und durchgehend gekühlt wurde.

Im Restaurant können saubere Gläser, Teller und Besteck ein guter Indikator für die hygienischen Zustände in der Küche sein. Haben Urlauber ein ungutes Gefühl, sollten sie das Restaurant wechseln. Die Speisen – vor allem Geflügel und Fisch – sollten gut durcherhitzt sein. Bei einer zehnminütigen Garzeit bei 70 Grad Celsius werden in der Regel alle krankmachenden Keime abgetötet. Wer sein Spiegelei mit noch flüssigem Dotter mag, sollte im Urlaub darauf verzichten und ausnahmsweise ein beidseitig durchgebratenes oder gekochtes Ei nehmen.

Ist kein Fertigpräparat zur Hand und handelt es sich um eine leichte Durchfallerkrankung, können Reisende sich zur Not auch selbst mit der „Simple Sugar Salt Solution“ helfen, die das Auswärtige Amt in seinen Hygiene-Regeln empfiehlt. Dazu mischt man einen Liter abgekochtes Wasser oder Mineralwasser mit vier Teelöffeln Zucker, einem Dreiviertel Teelöffel Salz und einem Glas Orangensaft.

 

Corona im Landkreis: 7-Tage-Inzidenz wieder zweistellig

Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist am Montag weiter gestiegen und liegt erstmals seit Wochen wieder über der wichtigen 10er-Schwelle. Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der Wert bei 10,3 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Am Vortag lag der Wert bei 9,4. Vor genau einer Woche bei 5,3. Das geht aus Zahlen von Montagnachmittag hervor, die den Stand des Dashboards vom Landratsamt in Ludwigsburg von 17:00 Uhr vorläufig wiedergeben. (Stand: 19.07.)

Innerhalb 24 Stunden wurden in der Summe 9 Neuinfektionen registriert. (Vorwoche: 5). Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg liegt unverändert bei mindestens 517. Rund 26.405 (+5) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 19.07.)

Affalterbach ( 173 | 0 )
Asperg ( 748 | 0 )
Benningen am Neckar ( 252 | 0 )
Besigheim ( 665 | 1 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.490 | 0 )
Bönnigheim ( 546 | 0 )
Ditzingen ( 1.221 | 0 )
Eberdingen ( 306 | 0 )
Erdmannhausen ( 187 | 0 )
Erligheim ( 152 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 614 | 0 )
Freudental ( 163 | 0 )
Gemmrigheim ( 261 | 0 )
Gerlingen ( 720 | 0 )
Großbottwar ( 351 | 1 )
Hemmingen ( 321 | 0 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 276 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 365 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 864 | 0 )
Kornwestheim ( 2.030 | 3 )
Löchgau ( 295 | 0 )
Ludwigsburg ( 4.934 | 2 )
Marbach am Neckar ( 716 | 0 )
Markgröningen ( 773 | 0 )
Möglingen ( 695 | 0 )
Mundelsheim ( 137 | 0 )
Murr ( 259 | 1 )
Oberriexingen ( 124 | 0 )
Oberstenfeld ( 382 | 0 )
Pleidelsheim ( 309 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.244 | 1 )
Sachsenheim ( 1.024 | 0 )
Schwieberdingen ( 465 | 0 )
Sersheim ( 309 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 480 | 0 )
Tamm ( 432 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 1.495 | 0 )
Walheim ( 143 | 0 )

red

Corona im Landkreis: Neuinfektionen steigen weiter

Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist auch am Samstag weiter gestiegen. Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der Wert bei 9,4 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Am Vortag lag der Wert bei 7,9. Vor genau einer Woche bei 5,7. Das geht aus Zahlen von Samstagnachmittag hervor, die den Stand des Dashboards vom Landratsamt in Ludwigsburg von 17:00 Uhr vorläufig wiedergeben. (Stand: 17.07.)

Innerhalb 24 Stunden wurden in der Summe 12 Neuinfektionen registriert. (Vorwoche: 3). Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg liegt unverändert bei mindestens 517. Rund 26.390 (+5) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 17.07.)

Affalterbach ( 173 | 0 )
Asperg ( 748 | 1 )
Benningen am Neckar ( 252 | 0 )
Besigheim ( 664 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.489 | 1 )
Bönnigheim ( 546 | 0 )
Ditzingen ( 1.221 | 0 )
Eberdingen ( 306 | 0 )
Erdmannhausen ( 187 | 1 )
Erligheim ( 152 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 614 | 1 )
Freudental ( 163 | 0 )
Gemmrigheim ( 261 | 0 )
Gerlingen ( 720 | 0 )
Großbottwar ( 350 | 0 )
Hemmingen ( 321 | 0 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 276 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 365 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 863 | 0 )
Kornwestheim ( 2.027 | 1 )
Löchgau ( 295 | 0 )
Ludwigsburg ( 4.931 | 2 )
Marbach am Neckar ( 716 | 2 )
Markgröningen ( 773 | 0 )
Möglingen ( 695 | 0 )
Mundelsheim ( 137 | 0 )
Murr ( 258 | 0 )
Oberriexingen ( 124 | 0 )
Oberstenfeld ( 382 | 0 )
Pleidelsheim ( 309 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.243 | 2 )
Sachsenheim ( 1.024 | 0 )
Schwieberdingen ( 465 | 0 )
Sersheim ( 309 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 480 | 0 )
Tamm ( 432 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 1.495 | 0 )
Walheim ( 143 | 0 )

red

Inzidenzwert im Landkreis steigt weiter

Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist auch am Freitag weiter gestiegen. Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der Wert bei 7,9 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Am Vortag lag der Wert bei 6,2. Vor genau einer Woche bei 5,5. Das geht aus Zahlen von Freitagnachmittag hervor, die den Stand des Dashboards vom Landratsamt in Ludwigsburg von 17:00 Uhr vorläufig wiedergeben. (Stand: 16.07.)

Innerhalb 24 Stunden wurden in der Summe 12 Neuinfektionen registriert. (Vorwoche: 3). Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg liegt unverändert bei mindestens 517. Rund 26.385 (+5) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 16.07.)

Asperg ( 747 | 0 )
Benningen am Neckar ( 252 | 0 )
Besigheim ( 664 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.488 | 2 )
Bönnigheim ( 546 | 0 )
Ditzingen ( 1.221 | 0 )
Eberdingen ( 306 | 0 )
Erdmannhausen ( 186 | 1 )
Erligheim ( 152 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 613 | 0 )
Freudental ( 163 | 0 )
Gemmrigheim ( 261 | 0 )
Gerlingen ( 720 | 0 )
Großbottwar ( 350 | 0 )
Hemmingen ( 321 | 0 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 276 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 365 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 863 | 0 )
Kornwestheim ( 2.026 | 1 )
Löchgau ( 295 | 0 )
Ludwigsburg ( 4.929 | 3 )
Marbach am Neckar ( 714 | 3 )
Markgröningen ( 773 | 0 )
Möglingen ( 695 | 0 )
Mundelsheim ( 137 | 0 )
Murr ( 258 | 1 )
Oberriexingen ( 124 | 0 )
Oberstenfeld ( 382 | 0 )
Pleidelsheim ( 309 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.241 | 0 )
Sachsenheim ( 1.024 | 0 )
Schwieberdingen ( 465 | 0 )
Sersheim ( 309 | 2 )
Steinheim an der Murr ( 480 | 0 )
Tamm ( 432 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 1.495 | 0 )
Walheim ( 143 | 0 )

red

Covid-19 verdoppelt Sterberisiko für HIV-Infizierte

 Menschen, die mit HIV leben, haben ein doppelt so hohes Risiko an Covid-19 zu sterben im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung. Das geht aus einem UNAIDS-Bericht hervor. Die meisten von ihnen hatten Mitte 2021 keinen Zugang zu Covid-19 Impfstoffen, so die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW). Diese ist eine international tätige Entwicklungsorganisation. Ihr Ziel ist es, zu einer zukunftsfähigen Bevölkerungsentwicklung beizutragen.

Besonders betroffen seien die Menschen in Afrika südlich der Sahara. Dort leben zwei Drittel (67 Prozent) der Menschen, die mit HIV infiziert sind. Mädchen und junge Frauen in dieser Region trifft es besonders hart: Sechs von sieben HIV-Neuinfektionen bei Jugendlichen im Alter von 15 bis 19 Jahren betreffen Mädchen. Damit sind Frauen und Mädchen zwischen 15 und 24 Jahren doppelt so häufig mit HIV infiziert wie Jungen und Männer. Darauf macht die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) mit großer Besorgnis aufmerksam.

„Menschen, die mit HIV leben, haben ein besonders hohes Risiko, schwer an Covid-19 zu erkranken. Daher ist es umso wichtiger, dass sie gegen Covid-19 geimpft werden. Wegen der ungerechten Verteilung der Impfstoffe liegen die Länder, in denen die meisten Menschen mit HIV leben, bei den Impfungen am weitesten zurück.

Bundeskanzlerin Merkel sollte ihren Besuch bei US-Präsident Biden nutzen, um gemeinsam schnellere Schritte hin zu mehr Impfgerechtigkeit zu gehen“, sagt Jan Kreutzberg, Geschäftsführer der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW).

Jutta Bernhard / glp

Viren in der Falle

Viren sind schwer zu fassen. Gibt es gegen Bakterien Antibiotika, stellt sich die Bekämpfung von Viren als schwieriger da. Forscher der TU München (TUM) haben den Viren nun aber eine Falle gestellt. Ein interdisziplinäres Forschungsteam TUM hat hierfür eine neue Strategie entwickelt: Mit der Methode des DNA-Origami aus Erbgut-Material maßgeschneiderte Nano-Kapseln schließen Viren ein und machen sie so unschädlich.

Die Strategie wurde bereits gegen Hepatitis- und Adeno-assoziierte Viren getestet. Sie könnte auch gegen Corona-Viren erfolgreich sein, teilen die Forscher mit. Schon bevor die neue Variante des Corona-Virus begann die Welt in Atem zu halten, arbeiteten Hendrik Dietz, Professor für Biomolekulare Nanotechnologie am Physik-Department der TU München, und sein Team an der Konstruktion von Objekten in Virusgröße, die sich selbst zusammensetzen.

Die Forschung hat eine Vorgeschichte: 1962 hatten der Biologe Donald Caspar und der Biophysiker Aaron Klug herausgefunden, nach welchen geometrischen Gesetzmäßigkeiten die Proteinhüllen von Viren aufgebaut sind. Ausgehend von diesen geometrischen Vorgaben entwickelten das Team um Hendrik Dietz an der TU München, unterstützt durch Seth Fraden und Michael Hagan von der Brandeis University in den USA, ein Konzept, mit dem es gelang, künstliche Hohlkörper in Virengröße zu produzieren.

Im Sommer 2019 kam im Team die Frage auf, ob solche Hohlkörper auch als eine Art „Virenfalle“ verwendet werden könnten. Würde man sie innen mit Virus-bindenden Molekülen auskleiden, müssten sie Viren fest an sich binden und damit aus dem Verkehr ziehen können. Dafür müssten die Hohlkörper aber auch ausreichend große Öffnungen aufweisen durch die Viren in die Schalen gelangen können.

„Keines der Objekte, die wir bis dato mit der Technologie des DNA-Origami gebaut hatten, wäre in der Lage gewesen, ein ganzes Virus sicher einschließen zu können – sie waren schlicht zu klein“, sagt Hendrik Dietz rückblickend. „Stabile Hohlkörper von dieser Größe zu bauen, war eine riesige Herausforderung.“

Ausgehend von der grundlegenden geometrischen Form des Ikosaeders, einem Objekt, das sich aus 20 Dreiecksflächen aufbaut, entschied sich das Team dazu, die Hohlkörper für die Virenfalle aus dreidimensionalen, dreieckigen Platten aufzubauen.

Damit die DNA-Platten sich zu größeren geometrischen Gebilden zusammensetzen können, müssen die Kanten etwas abgeschrägt sein. Die richtige Wahl und Positionierung von Bindungsstellen auf den Kanten sorgen dann dafür, dass die Platten sich von selbst zu den gewünschten Objekten zusammensetzen.

„Auf diese Weise können wir nun Form und Größe der gewünschten Objekte durch die exakte Form der Dreiecksplatten programmieren“, sagt Hendrik Dietz. „Inzwischen können wir Objekte mit bis zu 180 Untereinheiten erzeugen und erreichen Ausbeuten von bis zu 95 Prozent.“

Die Ausgangsmaterialien der Virusfallen lassen sich biotechnologisch in Massenproduktion zu vertretbaren Kosten herstellen. „Neben der vorgeschlagenen Anwendung als Virusfalle bietet unser programmierbares System auch noch weitere Möglichkeiten“, sagt Dietz. Denkbar sei es auch als multivalenter Antigenträger für Impfungen, als DNA- oder RNA-Träger für die Gentherapie oder als Transportvehikel für Arzneimittel.

Lars Wallerang / glp