Katalonien: Nie ohne meine Maske

Einige Dauer-Nörgler in Deutschland haben ein Problem mit dem Mund-Nasen-Schutz. Und Verschwörungstheoretiker und andere halten die Maske gar für einen „Maulkorb“. Der Mund-Nasen-Schutz verhindert, dass man andere mit dem Coronavirus infiziert, darin sind sich inzwischen alle seriösen Virologen und Wissenschaftler einig.

Für die große Mehrheit der Menschen in Deutschland ist es daher völlig normal, in Bus und Bahn oder beim Einkaufen den Mund-Nasen-Schutz aufzusetzen. Allein schon aus Respekt vor Menschen, die zur sogenannten „Risikogruppe“ gehören. Kritiker sollten einmal nach Spanien schauen. Denn die Region Katalonien führt ab sofort eine ungewöhnlich strenge Maskenpflicht ein. Jeder muss dort einen Mundschutz auf Straßen und Plätzen tragen. Sonst drohen Geldstrafen.

Die drastische Verordnung dürfte aber auch symbolischen Charakter haben, berichtet „tagesschau.de“. Die katalanische Regierung möchte die Menschen damit ermahnen, nicht zu leichtsinnig zu sein. Hintergrund: In den vergangenen Tagen waren die Infektionszahlen in der Region gestiegen. Vor allem in der Gegend um die Großstadt Lleida registrierten die Behörden mehrere Virus-Ausbrüche. Deshalb steht das Gebiet unter Quarantäne. Die rund 200.000 Bewohner dürfen nicht mehr in andere Provinzen reisen

Urlauber an der katalanischen Mittelmeerküste müssen sich also nicht komplett umstellen. Aber für sie gelten jetzt schärfere Corona-Regeln als für Touristen, die nach Mallorca oder nach Südspanien fahren. Barcelona lebt vom Tourismus und ohne Urlauber wird es schwer.

Unklar ist noch, wie lange die Maskenpflicht in Katalonien gilt. Fest steht nur, dass ein Verstoß gegen die Regel ziemlich teuer werden kann: Die Behörden drohen ein Bußgeld von 100 Euro an.

Ralf Loweg

Das hilft bei Bluthochdruck

Bluthochdruck ist weltweit das größte Risiko für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung und häufige Todesursache. In Deutschland leiden etwas 20 bis 30 Millionen Menschen daran. Oft bleibt Bluthochdruck lange unbemerkt, weil er zunächst keine erkennbaren Symptome macht. Umso wichtiger ist es, dem Hochdruck vorbeugend zu begegnen.

Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass Magnesium eine entscheidende Rolle spielt, denn der Hochleistungsmineralstoff hat gefäßerweiternde und blutdrucksenkende Eigenschaften. Eine Nahrungsergänzung mit Magnesium kann daher ein guter Schutzfaktor sein. Die aktuellen Empfehlungen der Gesellschaft für Magnesium-Forschung lauten 300 bis 600 Milligramm Magnesium täglich.

Bluthochdruck (Hypertonie) bedeutet, dass der Druck in den Arterien dauerhaft zu hoch ist. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) gilt ein Wert oberhalb von 140/90 mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) als Bluthochdruck. An der Entstehung einer Hypertonie sind verschiedene Faktoren wie etwa Übergewicht, Bewegungsmangel, falsche Ernährung, Nikotin, zu viel Alkohol und Stress beteiligt. Bluthochdruck – und das muss man sich wirklich bewusst machen – schädigt langsam aber sicher die Gefäße und die Organe. Um das zu vermeiden ist ein frühzeitiges Gegensteuern unerlässlich.

Magnesium ist lebensnotwendig für den menschlichen Stoffwechsel. Es ist an über 600 Vorgängen im Organismus beteiligt. Vor allem ist Magnesium auch für die Impulsleitung von Nerven und Muskeln notwendig. Der Körper eines Erwachsenen enthält etwa 25 Gramm Magnesium, wovon sich etwa 60 Prozent in den Knochen und etwa 30 Prozent in der Muskulatur befinden.

Das Depot in den Knochen nimmt im Laufe des Lebens ab. Der Körper selbst kann Magnesium nicht herstellen, so dass es in ausreichender Menge mit der Nahrung oder in Form einer Nahrungsergänzung aufgenommen werden muss. Ausreichend bedeutet, dass wir mindestens so viel zu uns nehmen, wie wir ausscheiden. Der durchschnittliche Bedarf liegt bei 300 Milligramm pro Tag – unter der Voraussetzung, dass das körpereigene Magnesiumdepot gut gefüllt ist.

Ralf Loweg

Corona: Weitere Neuinfektionen in Baden-Württemberg und Ludwigsburg

Ludwigsburg: Am Donnerstag (09. Juli) ist die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten im Kreis Ludwigsburg um drei weitere Infizierte auf mindestens 1.856 Fälle gestiegen. Laut dem Landratsamt sind ungefähr 1.735 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 gestorben sind, wird unverändert mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner liegt aktuell bei 4,8.

Lage in Baden-Württemberg:

Am Donnerstag (09. Juli) ist die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg um weitere 48 bestätigte Infektionen auf mindestens 36.000 angestiegen. Davon sind ungefähr 33.624 Personen bereits wieder genesen. Gestern wurden 52 Neuinfektionen gemeldet. Dem Landesgesundheitsamt wurde heute aus dem Landkreis Esslingen die Korrektur eines Todesfalls im Zusammenhang mit dem Coronavirus übermittelt. Demnach sinkt die Zahl der Todesfälle auf insgesamt 1.837. Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages R-Wert wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,88 angegeben

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Händewaschen will gelernt sein

Viele Menschen sehen die Hand-Hygiene in der Corona-Krise plötzlich mit ganz anderen Augen. Und eines haben in dieser schwierigen Zeit selbst die größten Ignoranten gelernt: Richtiges Händewaschen ist ein zentraler Bestandteil des Infektionsschutzes – kann aber die Haut strapazieren. Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) kennt Hautgefährdungen und weiß, wie man durch Pflege vorbeugen kann.

„Häufiges Händewaschen trocknet die Haut aus“, sagt Dr. Verena Kagel, Hautärztin bei der BGW. „Wenn die Hände nicht sichtbar verschmutzt sind, kann die Desinfektion mit einem geeigneten Händedesinfektionsmittel eine hautschonendere Alternative sein.“

Im Alltag gibt es aber nicht immer die Möglichkeit, zwischen Desinfektion und Händewaschen zu wählen. Beim Händewaschen sollte darauf geachtet werden, möglichst lauwarmes, nicht zu heißes Wasser und geeignete Handwaschpräparate zu verwenden.

Die notwendige verstärkte Hände-Hygiene gehe an der Haut nicht spurlos vorbei, so Dr. Kagel. Deshalb benötigen die Hände mehr Pflege. Die verwendeten Pflegepräparate sollten dabei ausreichend rückfettend und möglichst frei von Duftstoffen sein. „Wenn die Haut der Hände trocken ist, sich rötet oder rau und rissig wird, können dies erste Anzeichen eines Handekzems sein“, sagt die Expertin.

Wie beim Händewaschen, kommt es auch beim Eincremen auf das „wie oft“ und das „wie“ an. „Nehmen sie sich in der Freizeit ganz bewusst mehrmals am Tag die Zeit zum Eincremen – zum Beispiel nach dem Händewaschen und vor dem Schlafengehen“, rät die Hautschutzexpertin. Wichtig sei auch, dass die Hände gründlich und vollständig eingecremt werden.

Ralf Loweg

Beim Sport immer an den Rücken denken

In den Sommermonaten trauen sich auch Bewegungs-Muffel ins Freie. Doch nicht jede Sportart ist gleichermaßen rückenfreundlich. Abrupte Richtungswechsel, Stopps oder schnelle Drehbewegungen belasten Bandscheiben und Wirbelsäule. Die Folge sind Verspannungen und Schmerzen. Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. weiß, wie Sommersport auch dem Rücken gut tut.

Bewegung im Wasser tut in der Sommerhitze gut und ist dazu noch gelenkschonend und rückenfreundlich. Trotzdem lohnt es sich, dabei einiges zu beachten. Beim Brustschwimmen ist es sinnvoll, zwischendurch mal unterzutauchen. Dabei wird der Kopf gestreckt zur Verlängerung der Wirbelsäule, das entlastet die Muskeln. Beim Kraulen liegt der Fokus darauf, die Schultern durch die häufigen Armbewegungen nicht zu sehr zu belasten. Das funktioniert, in dem bei der Seitenatmung nicht nur der Kopf, sondern der ganze Körper gedreht wird. Als gesündester Schwimmstil gilt das Rückenschwimmen. Dabei sollte der Kopf nicht zu weit nach hinten gelegt werden.

Besonders Yoga kräftigt gezielt den Rücken und spricht bestimmte Muskelgruppen an. Die Kombination aus sanften Bewegungen und bewusstem Atmen macht außerdem nicht nur gelenkiger, sondern entspannt und sorgt für einen ausgeglichenen Geist.

Auch Joggen tut dem Rücken gut. Doch Vorsicht: Laufen belastet die Bandscheiben und Gelenke. Bevor es losgeht, sind Stabilisationsübungen sinnvoll. Dehnen löst bestehende Verspannungen. Neben passenden Laufschuhen, die auf den eigenen Laufstil ausgerichtet sind, ist die Lauftechnik entscheidend. Viele setzen mit der Ferse oder den Fußballen auf dem Boden auf und begünstigen dadurch Rückenprobleme. Belastet man dagegen den Mittelfuß, können die beim Joggen wirkenden Kräfte besser abgefedert werden.

Wer bereits Rückenprobleme hat oder übergewichtig ist, sollte auf Nordic Walking ausweichen. Das bringt den Kreislauf in Schwung. Gleichmäßige Bewegungsabläufe und die Nutzung der Stöcke wirken zusätzlich gelenkschonend. Auch Wandern eignet sich.

Ralf Loweg

Corona: Sozialministerium meldet 52 Neuinfektionen in Baden-Württemberg

Ludwigsburg: Am Mittwoch (08. Juli) ist die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten im Kreis Ludwigsburg um einen weiteren Infizierten auf mindestens 1.853 Fälle gestiegen. Laut dem Landratsamt sind ungefähr 1.729 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 gestorben sind, wird unverändert mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner liegt aktuell bei 4,9.

Lage in Baden-Württemberg:

Am Mittwoch (8. Juli) ist die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg um weitere 52 bestätigte Infektionen auf mindestens 35.952 angestiegen. Davon sind ungefähr 33.575 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt um eins auf insgesamt 1.838 an. Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages R-Wert wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,76 angegeben

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Wie Rauchen den Augen schadet

Rauchen vernebelt die Sicht – und das gleich doppelt. Neben der akuten Durchblicks-Beeinträchtigung durch den Qualm haben Raucher auch noch ein fast doppelt so hohes Risiko, am Grünen Star zu erkranken. Und: Eine aktuelle Studie weist darauf hin, dass die feuchte Altersabhängige Makuladegeneration (AMD) bei Rauchern durchschnittlich etwa fünf Jahre früher auftritt als bei Nichtrauchern.

„Wer seine Augen schützen will, sollte die Finger von Zigaretten lassen“, sagt Professor Dr. med. Frank G. Holz, Vorsitzender der Stiftung Auge. Seine gute Nachricht: Ein Rauchstopp senkt das Erkrankungsrisiko deutlich. Bei ehemaligen Rauchern liegt es nur noch um etwas mehr als ein Viertel über dem von Nichtrauchern.

Professor Dr. med. Christian Ohrloff, Mediensprecher der Stiftung Auge und ehemaliger Direktor der Universitäts-Augenklinik Frankfurt, warnt in diesem Zusammenhang auch vor elektrischen Zigaretten: „Auch der Dampf aus E-Zigaretten greift die Augenoberfläche an.“ Zudem enthalten einige in E-Zigaretten verdampfte Flüssigkeiten Nikotin. „Für die Augengesundheit macht es daher kaum einen Unterschied, ob jemand eine klassische Tabakzigarette oder eine elektrische Zigarette nutzt“, so Ohrloff.

Rudolf Huber

Praxistipps gegen Alzheimer

Die gemeinnützige Alzheimer Forschung Initiative (AFI) nennt dafür die Faustformel: Was gut für das Herz ist, nutzt auch dem Gehirn. Denn das Hirn braucht Sauerstoff und Nährstoffe, um zu funktionieren. Das Herz pumpt sie über den Blutkreislauf zum Gehirn. Deshalb bringen gesundheitliche Probleme, die die Blutgefäße beeinträchtigen, auch ein erhöhtes Alzheimer-Risiko mit sich.

„Achten Sie besonders auf Symptome für Gefäßerkrankungen. Lassen Sie Bluthochdruck, Diabetes, Herzrhythmusstörungen und erhöhte Cholesterinwerte regelmäßig untersuchen und behandeln“, empfiehlt die AFI in ihrem kostenlosen Ratgeber „Alzheimer vorbeugen“. Trotz der Covid-19-Pandemie sollten Arztbesuche und Gesundheits-Check-ups nicht aufgeschoben werden.

Die gemeinsam mit Alzheimer-Forschern entwickelte Broschüre enthält zahlreiche Tipps für den Alltag aus den Bereichen Bewegung, geistige Fitness, Ernährung und soziale Kontakte sowie Hintergrundwissen zur Alzheimer-Prävention. Sie kann kostenfrei bestellt werden bei der Alzheimer Forschung Initiative e.V., Kreuzstr. 34, 40210 Düsseldorf; Telefonnummer 0211 – 86 20 66 0; www.alzheimer-forschung.de/alzheimer-vorbeugen.

Rudolf Huber

Corona-Zahlen: Weitere Neuinfektionen im Kreis Ludwigsburg

Ludwigsburg: Am Dienstag (07. Juli) ist die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten im Kreis Ludwigsburg um weitere vier Infizierte auf mindestens 1.852 Fälle gestiegen. Laut dem Landratsamt sind ungefähr 1.728 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 gestorben sind, wird unverändert mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner liegt aktuell bei 5,7.

Lage in Baden-Württemberg:

Am Dienstag (7. Juli) ist die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg um weitere 28 bestätigte Infektionen auf mindestens 35.900 angestiegen. Achtung: Diese Zahl umfasst die Meldungen von Samstag, Sonntag und Montag. Davon sind ungefähr 33.542 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land beträgt weiterhin 1.837 an. Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages R-Wert wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,70 angegeben

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Hitze-Tipps für Senioren

Hochsommertage mit Temperaturen über 30 Grad sind eine echte Belastung, speziell für Senioren. „Älteren Menschen kann Hitze viel rascher zusetzen als jüngeren“, sagt Dr. Joachim Zeeh, Facharzt für Innere Medizin und Geriatrie aus Meiningen. Doch mit ein paar Verhaltensregeln kann die Gefahr reduziert werden, heißt es im Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“.

So empfiehlt Dr. Zeeh, „die übliche Trinkmenge bei Hitze um circa 0,5 bis einen Liter zu erhöhen“. Gute Durstlöscher sind etwa Wasser, ungesüßte Kräuter- oder Früchtetees und Schorlen. Kleine leichte Mahlzeiten mit viel Gemüse, Salat, Früchten und Milchprodukten sollten bevorzugt werden. Gegen den Salzverlust durch Schwitzen hilft es, täglich lauwarme Gemüse- oder Fleischbrühe zu löffeln.

Wenn Ältere diese Ratschläge nicht mehr selbst umsetzen können, rät der Internist während einer Hitzewelle zur Betreuung durch Angehörige oder einen Pflegedienst. Helfen können aber auch konkrete Hilfestellungen wie zum Tragen der richtigen Kleidung: So sollte ab 24 Grad die Strickjacke durch eine dünne Bluse ersetzt werden, ab 26 Grad reicht auch eine kurze Hose. Wichtig ist es auch, die Balkontür zu schließen, damit es drin nicht zu warm wird – so Helga Engelke, ehrenamtliche Seniorenbeirätin vom Kasseler Hitzetelefon. Generell empfiehlt sie Besorgungen frühmorgens zu erledigen und anstrengende Tätigkeiten wie Heckenschneiden besser auf kühlere Zeiten zu verschieben.

Rudolf Huber