Geimpft oder ungeimpft: Impfstatus von Corona-Intensivpatienten soll täglich ermittelt werden

Berlin (dts) – Ab Ende November soll tagesaktuell ermittelt und gemeldet werden, wie viele Covid-Intensivpatienten vollständig gegen das Coronavirus geimpft sind. Die Fraktionen von SPD, Grünen und FDP haben eine entsprechende Anpassung des Intensivregisters initiiert, sagte der Grünen-Gesundheitspolitiker Janosch Dahmen dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Bei vielen Intensivpatienten werde der Impfstatus derzeit nicht erfasst, weil einzelne Schritte in der bisherigen Meldekette nicht funktionieren.

„Bislang fehlen schlicht Daten“, so Dahmen. „Auf den Intensivstationen gibt es ein Underreporting.“ Er gehe davon aus, dass die Umstellung auf eine tagesgenaue Erfassung spätestens bis Ende des Jahres umgesetzt sein wird.

Betrieben wird das Intensivregister vom Robert-Koch-Institut (RKI) und von der Deutschen Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI). Bislang stehen nur Zahlen zur Verfügung, die verzögert darstellen, wie viele Intensivpatienten geimpft und wie viele ungeimpft sind. Grund dafür ist, dass die Gesundheitsämter zunächst die Infektionen erfassen und diese dem RKI melden.

Erst mit Verzögerung folgen dann später die Angaben zum Hospitalisierungsstatus, in vielen Fällen ergeht die entsprechende Meldung auch gar nicht. Laut Dahmen wollen die möglichen Ampel-Parteien das nun ändern: Neben dem klassischen Meldeweg, der beibehalten wird, werden die Kliniken demnach künftig verpflichtet, anzugeben, wie viele ihrer Intensivpatienten vollständig gegen das Virus geimpft sind. „Diese Daten liegen ihnen in den allermeisten Fällen ohnehin vor“, so Dahmen.

Um den Datenschutz zu wahren, sollen keine personenbezogenen Daten verwendet werden, sondern lediglich die Anzahl der Geimpften und Ungeimpften auf den Covid-Intensivstationen gemeldet werden. Durch die tagesaktuellen Meldungen zur Impfquote bei den Intensivpatienten erhoffen sich die Parteien mehr Transparenz und eine bessere Grundlage, um kurzfristige Entscheidungen in der Corona-Politik fällen zu können. „Dass es diese Daten bislang nicht gab, ist ehrlich gesagt beispielhaft für das Krisenmanagement im Bundesgesundheitsministerium“, sagte Dahmen.

Fehlerhafte Daten seien die Grundlage für viele Beschlüsse im bislang CDU-geführten Ministerium gewesen. Zudem planten SPD, Grüne und FDP, im Intensivregister künftig bei Impfungen Alter und Postleitzahl der Personen zu erfassen, damit die Impfquote den Wohn- und nicht den Impfort widerspiegelt. Neu erfasst würden auch Informationen zu einer möglichen Schwangerschaft bei den Intensivpatienten.

Die Vereinigung der Intensivmediziner begrüßte die Ampel-Pläne. Klar sei schon jetzt: „Geimpfte, die nicht sehr alt oder schwer vorerkrankt sind, sterben nicht an Covid-19″³, sagte DIVI-Präsident Gernot Marx dem RND. Der weit überwiegende Teil der Covid-Intensivpatienten sei ungeimpft. „Die genaue Zahl ermitteln wir derzeit, das hätte sicher auch schneller gehen können. Aber es wird sie geben“, so Marx. Das sei wichtig und eine hilfreich Datenbasis.

 

 

Neuer Inzidenz-Höchstwert im Landkreis Ludwigsburg – Kostenlose Corona-Tests ab Samstag

Jede Bürgerin und jeder Bürger kann sich wieder kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Eine Verordnung des Bundesgesundheitsministeriums, die dies regelt, tritt am Samstag (13.11) in Kraft. Damit hat dann jeder Anspruch auf mindestens einen kostenlosen Antigen-Schnelltest (PoC-Test) pro Woche – dies gilt unabhängig vom Impf- oder Genesenenstatus.

So sehen die Zahlen im Landkreis Ludwigsburg aus

Das Landratsamt Ludwigsburg hat am Samstagnachmittag vorläufig 335 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Am Vortag waren es 354 Fälle. Die Inzidenz stieg laut Gesundheitsamt Ludwigsburg von gestern 341,7 auf heute 371,2 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg bleibt unverändert bei mindestens 538. Rund 32.915 (+60) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 13.11 – 16Uhr)

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

 

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 13.11.21)

Affalterbach ( 258 | 3 )
Asperg ( 960 | 2 )
Benningen am Neckar ( 355 | 6 )
Besigheim ( 858 | 4 )
Bietigheim-Bissingen ( 3.444 | 25 )
Bönnigheim ( 677 | 5 )
Ditzingen ( 1.648 | 16 )
Eberdingen ( 424 | 6 )
Erdmannhausen ( 241 | 2 )
Erligheim ( 182 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 842 | 13 )
Freudental ( 185 | 0 )
Gemmrigheim ( 337 | 3 )
Gerlingen ( 1.004 | 19 )
Großbottwar ( 474 | 3 )
Hemmingen ( 474 | 3 )
Hessigheim ( 106 | 3 )
Ingersheim ( 383 | 3 )
Kirchheim am Neckar ( 487 | 8 )
Korntal-Münchingen ( 1.295 | 13 )
Kornwestheim ( 2.762 | 28 )
Löchgau ( 375 | 4 )
Ludwigsburg ( 6.755 | 61 )
Marbach am Neckar ( 1.025 | 9 )
Markgröningen ( 992 | 9 )
Möglingen ( 902 | 14 )
Mundelsheim ( 183 | 0 )
Murr ( 422 | 0 )
Oberriexingen ( 154 | 0 )
Oberstenfeld ( 458 | 5 )
Pleidelsheim ( 428 | 4 )
Remseck am Neckar ( 1.698 | 16 )
Sachsenheim ( 1.395 | 15 )
Schwieberdingen ( 693 | 0 )
Sersheim ( 386 | 6 )
Steinheim an der Murr ( 659 | 6 )
Tamm ( 621 | 9 )
Vaihingen an der Enz ( 1.997 | 19 )
Walheim ( 176 | 1 )

red

Präsident des Lehrerverband fordert strengere Corona-Regeln an Schulen

Berlin (dts) – Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, mahnt angesichts der anschwellenden vierten Coronawelle zu stringenteren Hygiene- und Quarantäneregeln an den Schulen. „In der Tat ist es so, dass wir in einigen Hotspotgebieten bereits kurz vor einem Kontrollverlust stehen“, sagte Meidinger der „Welt am Sonntag“. Man wisse nicht mehr, wie man Infektionsausbrüche an Schulen eindämmen könne.

In immer mehr Kommunen seien die Gesundheitsbehörden so überlastet, dass sie nicht mehr in der Lage seien, die Kontaktrückverfolgung bei infizierten Schülern durchzuführen. „Und die Schulleitungen selbst können keine Quarantäne anordnen.“ Dass derzeit trotz allem nur ein sehr geringer Anteil der Schüler dem Unterricht fernbleiben muss, ist für ihn kein Widerspruch.

„Zur Wahrheit gehört, dass die Quarantänemaßnahmen enorm abgebaut worden sind“, sagte Meidinger. Der Lehrerverband bekomme derzeit zahlreiche Beschwerden von Eltern, die beklagten, dass nur infizierte Kinder in die häusliche Isolation geschickt werden und später dann weitere Infektionen aufträten. Von den über 12-Jährigen sei zwar inzwischen etwa die Hälfte geimpft.

Sieben von elf Millionen Schülern seien aber nach wie vor ohne Schutz. „Man muss einen Mittelweg gehen“, fordert Meidinger. „Wenn es in einer Klasse Luftfilter und ausreichende Lüftungsmöglichkeiten gibt, ist die Ansteckungsgefahr durch Aerosole sehr gering. Aber ohne Luftfilter, ohne Mindestabstandsregelungen und ohne Maske nur das infizierte Kind nach Hause zu schicken, ist fahrlässig.“ Das RKI habe die klare Empfehlung gegeben, in der derzeitigen Situation nicht auf Masken in Unterrichtsräumen zu verzichten. „Aber die Hälfte der Bundesländer schert sich nicht darum.“

Streit um die ausgesetzte Maskenpflicht gibt es derzeit vor allem in Nordrhein-Westfalen. Bildungsministerin Yvonne Gebauer hatte den Verzicht auf Masken im Unterricht vor allem mit der umfassenden Teststrategie an Schulen begründet. Damit seien die Schüler „die am besten überwachte gesellschaftliche Gruppe, da niemand sonst sich so zahlreichen Tests unterziehen muss“, sagte Gebauer.

Dies sorge dafür, dass die Schulen in Nordrhein-Westfalen sichere Orte blieben. Die Lehrergewerkschaft GEW sieht das hingegen anders. Auch über Corona hinaus gebe es zu Beginn der kalten Jahreszeit ein dynamisches Infektionsgeschehen, sagte die nordrhein-westfälische GEW-Vorsitzende Ayla Çelik der „Welt am Sonntag“.

„In einer solchen Situation die Maskenpflicht auszusetzen, war und ist ein großer Fehler, der dazu noch große Unruhe und Unsicherheit für alle Beteiligten mit sich bringt. Die Landesregierung sollte diesen Fehler schnellstmöglich korrigieren.“ Die GEW-Bundesvorsitzende Maike Finnern sagte der „Welt am Sonntag“, dass sich die Länder nicht auf gemeinsame Regeln zum Thema Masken verständigt hätten, sei „kontraproduktiv und schadet damit der Akzeptanz der Maßnahmen“.

Sie forderte zudem, die Impfkampagne rasch um Drittimpfungen für Lehrkräfte zu erweitern. „Allen Beschäftigten muss nach sechs Monaten schnell und unkompliziert eine Boosterimpfung angeboten werden.“ Lehrerverbandspräsident Meidinger forderte, die Lehrkräfte bei den Boosterimpfungen zu priorisieren.

Bei älteren Lehrkräften lasse der Impfschutz jetzt langsam nach, was sich an vermehrten Impfdurchbrüchen zeige. „Um ihnen schnell zu einer Drittimpfung zu verhelfen, wären mobile Impfteams an den Schulen sehr sinnvoll. Genügend Impfstoff müsste ja da sein.“

 

Samstag: Mehr als 45000 neue Corona-Infektiionen – 228 Tote

Berlin (dts) – Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Samstagmorgen vorläufig 45.081 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 33 Prozent oder 11.079 Fälle mehr als am Samstagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz stieg laut RKI-Angaben von gestern 263,7 auf heute 277,4 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Das ist erneut ein Allzeithoch, nachdem am Montag erstmals die 200er-Schwelle überschritten wurde. Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 424.400 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 132.700 mehr als vor einer Woche und ein neues Allzeithoch. Außerdem meldete das RKI nun 228 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus.

Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 1.129 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 161 Todesfällen pro Tag (Vortag: 149). Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden auf 97.617. Insgesamt wurden bislang 4,99 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.

 

„Mögliche-Ampel-Koalition“ will Testpflicht auch für geimpfte Beschäftigte in Kliniken

Berlin (dts) – Die potenziellen „Ampel“-Koalitionäre wollen Unternehmen und Beschäftigte bei der Corona-Bekämpfung deutlich stärker in die Pflicht nehmen. Das berichtet die „Süddeutsche Zeitung“ (Samstagausgabe) unter Berufung auf eine Formulierungshilfe für strengere Regeln am Arbeitsplatz, die zu der von Rot-Grün-Gelb geplanten Novelle des Infektionsschutzgesetzes gehört. Beschäftigte, die vor Ort im Betrieb arbeiten, sollen demnach künftig nachweisen müssen, dass sie entweder geimpft, genesen oder getestet sind.

In bestimmten, besonders gefährdeten Einrichtungen wie Pflegeheimen oder Krankenhäusern sollen zudem auch Geimpfte und Genesene Corona-Tests machen müssen. Der Bundestag soll kommende Woche über das Gesetzespaket abstimmen. Aus Regierungskreisen hieß es laut SZ, die Formulierungshilfe befinde sich derzeit noch in der Ressortabstimmung – die Details können sich also noch ändern.

Äußerungen von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vom Freitag allerdings wiesen in die gleiche Richtung, in die der Entwurf geht. Die größten Breitenwirkung dürfte dabei haben, dass eine allgemeine 3G-Regel für Beschäftigte und Arbeitgeber geplant ist. Jeder, der vor Ort im Unternehmen arbeitet und bei dem Kontakte zu anderen Personen „nicht ausgeschlossen werden können“, soll demnach künftig eines der drei G – geimpft, genesen oder getestet – nachweisen müssen.

Ausnahmen gelten für kurze Kontakte im Freien. Das bedeutet: Wer seinen Impf- oder Genesenenstatus nicht offenlegen will, muss sich täglich testen lassen – im Testzentrum oder vor Ort im Betrieb. Im Entwurf heißt es: „Der Beschäftigte ist für die Beibringung des Testzertifikats (zum Beispiel mittels Bürgertests) verantwortlich.“

Neben der 3G-Regel am Arbeitsplatz sind für einige Einrichtungen und Unternehmen sogar noch strengere Regelungen geplant – nämlich dort, wo Beschäftigte mit besonders gefährdeten Menschen in Kontakt kommen, wie etwa in Pflegeheimen oder Kliniken. Dort sollen sich dem Entwurf zufolge auch geimpfte und genesene Beschäftigte und auch Besucher Corona-Tests unterziehen müssen. Bei geimpften und genesenen Arbeitnehmern sollen allerdings zwei Tests in der Woche genügen, auch Selbsttests ohne Überwachung wären möglich.

 

So hoch sind die Inzidenzen der 44 Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg

Auch in Baden-Württemberg steigt die Zahl der täglichen Neuinfektionen in den Stadt- und Landkreisen immer weiter an, die 7-Tage-Inzidenzen steigen fast täglich auf neue Höchstwerte. Auch die Zahl der Corona-Intensivpatienten nimmt deutlich zu. Das Landesgesundheitsamt in Stuttgart meldete am Freitag 380 Patienten. Das sind 29 mehr als noch am Vortag. Sollte die Zahl der Corona-Intensivpatienten an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen auf über 390 steigen, ist die Alarmstufe erreicht.

Am Freitag, 12. November wurden aus den 44 Stadt- und Landkreisen Baden-Württembergs insgesamt weitere 7977 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz im Landes-Durchschnitt steigt auf 352,6 nach 332,3 am Vortag.

Und so sehen die aktuellen Inzidenzen aus: (Stand: 12.12.21)

Stadt- und Landkreise mit einer 7-Tage-Inzidenz unter 100:

keine

Stadt- und Landkreise mit einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 100 und 200:

  • SK Heidelberg (182,1)

Stadt- und Landkreise mit einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 200 und 300:

  • SK Baden-Baden (288,6)
  • LK Breisgau-Hochschwarzwald (242,4)
  • LK Emmendingen (229,5)
  • SK Freiburg im Breisgau (249,4)
  • LK Konstanz (237,7)
  • LK Lörrach (222,9)
  • LK Ostalbkreis (294,9)
  • LK Rhein-Neckar-Kreis (274,0)
  • LK Tübingen (269,2)
  • LK Waldshut (221,3)

Stadt- und Landkreise mit einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 300 und 400:

  • LK Böblingen (326,0)
  • LK Bodenseekreis (374,9)
  • LK Calw (359,0)
  • LK Enzkreis (387,5)
  • LK Esslingen (360,6)
  • LK Freudenstadt (317,7)
  • LK Göppingen (323,4)
  • LK Hohenlohekreis (387,5)
  • LK Karlsruhe (358,5)
  • SK Karlsruhe (326,2)
  • LK Ludwigsburg (341,7)
  • LK Main-Tauber-Kreis (352,0)
  • SK Mannheim (375,2)
  • LK Ortenaukreis (353,9)
  • LK Rastatt (373,6)
  • LK Rems-Murr-Kreis (388,3)
  • LK Reutlingen (319,3)
  • LK Schwäbisch Hall (370,0)
  • LK Sigmaringen (398,6)
  • SK Stuttgart (367,3)
  • LK Tuttlingen (381,1)
  • SK Ulm (365,5)
  • LK Zollernalbkreis (369,2)

Stadt- und Landkreise mit einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 400 und 500:

  • LK Alb-Donau-Kreis (446,5)
  • LK Heilbronn (420,1)
  • SK Heilbronn (497,4)
  • LK Neckar-Odenwald-Kreis (402,0)
  • SK Pforzheim (457,9)
  • LK Ravensburg (420,4)
  • LK Schwarzwald-Baar-Kreis (441,1)

Stadt- und Landkreise mit einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 500 und 600:

  • LK Heidenheim (531,6)
  • LK Rottweil (532,9)

Stadt- und Landkreise mit einer 7-Tage-Inzidenz über 600:

  • LK Biberach (689,7)

red

So sehen die aktuellen Corona-Zahlen für den Landkreis Ludwigsburg am Freitag aus

Das Landratsamt Ludwigsburg hat am frühen Freitagnachmittag vorläufig 354 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Am Vortag war mit 443 neuen Fällen ein neuer Höchstwert erreicht worden. Die Inzidenz stieg laut Gesundheitsamt Ludwigsburg von gestern 332,6 auf heute 341,7 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Aufgrund technischer Probleme hat das Landratsamt gestern Nachmittag keine Zahlen veröffentlicht.

Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg bleibt unverändert bei mindestens 538. Rund 32.855 (+230) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 12.11 – 16Uhr)

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

 

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 12.11.21)

Anmerkung der Redaktion: Bei den Zahlen handelt es sich um die Differenz der letzten beiden Tage (48 Stunden) und nicht um den Vortag, wie sonst üblich!

Affalterbach ( 255 | 9 )
Asperg ( 958 | 16 )
Benningen am Neckar ( 349 | 10 )
Besigheim ( 854 | 17 )
Bietigheim-Bissingen ( 3.419 | 61 )
Bönnigheim ( 672 | 14 )
Ditzingen ( 1.632 | 40 )
Eberdingen ( 418 | 17 )
Erdmannhausen ( 239 | 2 )
Erligheim ( 182 | 2 )
Freiberg am Neckar ( 829 | 22 )
Freudental ( 185 | 1 )
Gemmrigheim ( 334 | 2 )
Gerlingen ( 985 | 28 )
Großbottwar ( 471 | 13 )
Hemmingen ( 471 | 11 )
Hessigheim ( 103 | 1 )
Ingersheim ( 380 | 7 )
Kirchheim am Neckar ( 479 | 8 )
Korntal-Münchingen ( 1.282 | 44 )
Kornwestheim ( 2.734 | 43 )
Löchgau ( 371 | 6 )
Ludwigsburg ( 6.694 | 172 )
Marbach am Neckar ( 1.016 | 38 )
Markgröningen ( 983 | 17 )
Möglingen ( 888 | 13 )
Mundelsheim ( 183 | 6 )
Murr ( 422 | 10 )
Oberriexingen ( 154 | 2 )
Oberstenfeld ( 453 | 7 )
Pleidelsheim ( 424 | 16 )
Remseck am Neckar ( 1.682 | 41 )
Sachsenheim ( 1.380 | 19 )
Schwieberdingen ( 693 | 11 )
Sersheim ( 380 | 5 )
Steinheim an der Murr ( 653 | 8 )
Tamm ( 612 | 14 )
Vaihingen an der Enz ( 1.978 | 39 )
Walheim ( 175 | 2 )

red

Kostenlose Corona-Tests bereits ab Samstag wieder möglich

Berlin (dts) – Kostenlose Bürgertests sind bundesweit theoretisch bereits ab dem Wochenende wieder möglich. Der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte am Freitag, er werde noch am gleichen Tag die entsprechende Testverordnung unterzeichnen, die dann ab dem nächsten Tag gelte. Er gehe davon aus, dass Anfang der Woche das Angebot ausgebaut werde und verfügbar sei.

Gleichzeitig kündigte Spahn an, ebenfalls per Verordnung die Finanzierung der Impfzentren der Länder bis mindestens April zu sichern. Der Bund werde die Hälfte der Kosten übernehmen. Außerdem sollen die niedergelassenen Ärzte für Impfungen mehr Geld bekommen.

Die Vergütung je Impfung steige von 20 auf 28 Euro, für Impfungen am Wochenende gebe es zudem einen weiteren Zuschlag in Höhe von acht Euro. „Wenn nichts passiert, werden sich die Inzidenzen alle zwei Wochen verdoppeln“, sagte Spahn am Freitag. Das Robert-Koch-Institut (RKI) hatte am frühen Freitagmorgen 48.640 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet.

Das waren 31 Prozent oder 11.520 Fälle mehr als am Freitagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz stieg laut RKI-Angaben von gestern 249,1 auf heute 263,7 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage und damit so hoch wie nie zuvor.

 

 

 

Corona-Erstimpfungen legen 10. Tag in Folge zu

Berlin (dts) – Nach monatelangem Rückgang haben die Erstimpfungen den zehnten Tag in Folge zugelegt, die Impfquote hat gleichzeitig die runde Marke von 70,0 Prozent erreicht. Das geht aus Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom Freitag hervor, wobei auch frühere Tagesdaten aktualisiert wurden. Demnach gab es am Donnerstag rund 57.200 Erstimpfungen, 13 Prozent mehr als eine Woche zuvor.

Im 7-Tage-Schnitt klettern die Erstimpfungen auf rund 38.500 täglich. Anfang November war bei durchschnittlich 30.000 Erstimpfungen pro Tag der bisherige Tiefpunkt erreicht worden. 67,4 Prozent haben den vollen Schutz (Vortag 67,3 Prozent), 4,3 Prozent haben eine Auffrischungsimpfung (Vortag: 4,0 Prozent).

Bei den „Boostern“ gehen die Zahlen steil nach oben, hier wurden allein am Donnerstag rund 250.000 Spritzen verabreicht, im 7-Tage-Schnitt sind es 145.000 pro Tag.

 

Diese Potenzpille könnte schon bald ohne Rezept erhältlich sein

Berlin (dts) – Die bekannte Potenzpille Viagra mit dem Wirkstoff Sildenafil könnte in Deutschland bald ohne Rezept erhältlich sein. Das berichtet das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Freitagausgaben) unter Berufung auf eigene Informationen. Der zuständige Sachverständigenausschuss für Verschreibungspflicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) wird demnach in seiner nächsten Sitzung am 25. Januar über einem Antrag zur Aufhebung der Rezeptpflicht für den Wirkstoff Sildenafil entscheiden.

Dem unabhängigen Gremium gehören mehr als 20 Experten an, darunter Ärzte, Pharmakologen und Apotheker. Die Entscheidungen des Ausschusses müssen vom Bundesgesundheitsministerium bestätigt werden. Es folgt den Beschlüssen aber in der Regel.

Wie groß die Chancen sind, dass der Wirkstoff frei gegeben wird, ist unklar. Es sprechen allerdings einige Gründe für die Freigabe: Da das Präparat des US-Herstellers Pfizer schon seit 1998 auf dem Markt ist, sind die geringen Neben- und einige Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sowie kritische Vorerkrankungen sehr gut erforscht. Zudem sind eine Reihe von europäischen Ländern diesen Schritt schon gegangen: So können beispielsweise in Großbritannien, Polen, Schweden, Norwegen und der Schweiz Tabletten mit diesem Wirkstoff bereits ohne Rezept in der Apotheke gekauft werden.

Die Potenzpille, die inzwischen nicht mehr dem Patentschutz unterliegt und daher auch von zahlreichen anderen Herstellern als sogenanntes Generikum verfügbar ist, ist in Deutschland bisher nur mit Rezept erhältlich. Das Mittel wird zur Behandlung einer „erektilen Dysfunktion“ eingesetzt. Es verbessert die Erektionsfähigkeit.