Corona-Umfrage: Viele haben Angst an Weihnachten alleine zu sein

Die Corona-Pandemie hat Deutschland und die Welt fest im Griff und stellt das Leben der meisten Menschen völlig auf den Kopf – auch in der Weihnachtszeit: Laut einer forsa-Umfrage im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse führt die Krise zu einem veränderten Stressempfinden rund um die Feiertage. Während sich weniger Druck durch volle Innenstädte und den Anspruch an ein perfektes Fest aufbaut, steht nun die Angst vor dem Krankwerden ganz oben auf der Stress-Skala: Die Mehrheit der Befragten (54 Prozent) belastet die Sorge, dass ein Familienmitglied die Feiertage im Bett oder gar im Krankenhaus verbringen muss – sei es wegen Corona oder einem anderen Leiden. Psychisch belastend ist für viele außerdem die Angst vor der Einsamkeit an Weihnachten: 41 Prozent befürchten, das Fest wegen der Pandemie im kleineren Kreis oder gar allein feiern zu müssen. Jeden Vierten belastet wiederum die Sorge, über die Feiertage möglicherweise nicht verreisen zu können (23 Prozent).

Und die Weihnachtseinkäufe? Jeder Fünfte fühlt sich unter Druck gesetzt, diese trotz Ansteckungsgefahr in den Geschäften erledigen zu müssen. Nur 16 Prozent der Befragten plagt hingegen der Gedanke an Streit unterm Tannenbaum und nur 15 Prozent befürchten, Freunde und Verwandte mit den eigenen Geschenken zu enttäuschen. In der Krise stehen eben ganz klar die Angst vor dem Krankwerden und dem Alleinsein an den Feiertagen im Fokus.

Einer der sonst größten Aufreger in der Adventszeit – die Flut an Weihnachtswünschen über soziale Netzwerke – belastet in diesem Jahr nur 15 Prozent der Befragten. Nicht verwunderlich, denn digitale Kommunikation ist derzeit häufig die einzige Möglichkeit, in Kontakt zu bleiben. Noch vor zwei Jahren fühlte sich indes rund jeder Vierte von digitalen Weihnachtswünschen, Bildern und Videos, die über WhatsApp & Co. geteilt werden, gestresst. Um dies zu vermeiden, wollten ebenso viele Befragte künftig in der Adventszeit digital entschleunigen. Seit Corona dürfte dies nur noch eine untergeordnete Rolle spielen, denn ohne Messanger und Videotelefonie läuft derzeit nichts. Ebenfalls weniger wichtig sind in der Krise die Essensplanung für die Feiertage sowie der Anspruch an ein perfektes Fest. In Corona-Zeiten fühlen sich dadurch nur noch jeweils zehn Prozent der Befragten unter Druck gesetzt. 2018 waren es hingegen je 17 Prozent.

Die Hälfte rechnet nicht mit Silvesterparty

Nicht nur Weihnachten, sondern auch der Jahreswechsel wird wohl in diesem Jahr weniger gesellig ausfallen. Stimmungskiller Nummer eins ist die Befürchtung, wegen Corona auf das gemeinsame Anstoßen mit Verwandten und Freunden verzichten zu müssen. Das geben 56 Prozent der Befragten an. Knapp die Hälfte sieht darüber hinaus keine Chance für eine große Silvesterparty. Jeder Zweite glaubt deshalb auch, dass Silvester in diesem Jahr weniger turbulent und etwas entspannter sein wird als sonst. Knapp die andere Hälfte (44 Prozent) vermutet allerdings genau das Gegenteil, denn auch mit Blick auf den Jahreswechsel dürften sich die Stressfaktoren durch die Pandemie verlagern: Anstelle von Planungs- und Partystress dürfte nun die Angst vor dem Virus und der damit verbundenen Einschränkungen im Fokus stehen.

Unabhängig von politischen Entscheidungen rät die KKH, die persönlichen Kontakte auch zu Weihnachten und Silvester auf ein Minimum zu reduzieren und sich stattdessen beispielsweise per Telefon oder Videochat auszutauschen. Denn laut Virologen können große Weihnachts- und Silvestertreffen nicht nur, wie in der Vergangenheit, für eine stärkere Ausbreitung der Grippe sorgen, sondern auch die Corona-Fälle in die Höhe treiben.

red

Diagnose Reizdarm-Syndrom

Mit diesem wenig erfreulichen Thema wird der TV-Zuschauer zwangsweise vor beinahe jeder Tagesschau konfrontiert: Reizdarm-Syndrom! Und diese Diagnose erhalten auch rund acht Millionen Betroffene in Deutschland von ihrem Arzt.

Viele davon leiden stark unter Bauchschmerzen, Verstopfung, Durchfall oder Blähungen und einem Verlust an Lebensqualität. Meist ist die Ernährung die Ursache der Beschwerden. „Die Ernährungstherapie wird oft vernachlässigt. Dabei profitieren zahlreiche Betroffene davon viel mehr als von Medikamenten“, so Professor Jost Langhorst, Leiter der Klinik für Integrative Medizin und Naturheilkunde in Bamberg.

In Eigenregie lasse sich schon viel erreichen, zum Beispiel über ein Tagebuch, heißt es im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Dort wird eine Zeit lang genau festgehalten, was man den Tag über zu sich nimmt und wann Bauchbeschwerden auftreten.

Auf diese Weise kommen Betroffene oft selbst dahinter, was sie eventuell nicht vertragen. In einem weiteren Schritt können sie Lebensmittel vom Speiseplan streichen und beobachten, ob sich die Symptome bessern. Die neue Leitlinie zur Therapie von Reizdarm rät explizit, die Umstellung auf eine weizen- beziehungsweise glutenfreie Kost auszuprobieren.

Außerdem wird empfohlen, laktosehaltige Milchprodukte und viele Obst- und Gemüsesorten – darunter Äpfel, Birnen, Erbsen und Blumenkohl – wegzulassen. Der Grund: Sie sind reich an Substanzen, die vom Dünndarm kaum oder gar nicht in den Blutkreislauf überführt werden und deshalb im Darm vergären.

Gastroenterologe Langhorst empfiehlt, die Veränderungen des Speiseplans in Begleitung eines Ernährungsmediziners oder -beraters durchzuführen. „Es erfordert Detektivarbeit, herauszufinden, was jemand nicht verträgt“, sagt er. Ziel ist es, schrittweise und kontrolliert wieder eine normale Kost aufzunehmen und nur das wegzulassen, was man nicht verträgt.

Rudolf Huber / glp

Fast unverändert: RKI meldet rund 23.000 Corona-Neuinfizierte binnen 24 Stunden

Viele Bereiche im öffentlichen Leben in Deutschland sind bis Ende November von erheblichen Einschränkungen betroffen um die Corona-Pandemie einzudämmen:

+ 22.964 neue Corona-Infizierte binnen 24 Stunden meldeten die Gesundheitsämter an das Robert-Koch-Institut am Samstagmorgen. Gestern wurden 23.648 Fälle gemeldet, der bis dato höchste Wert seit Ausbruch der Pandemie. Im Vergleich zum Samstag vor einer Woche blieb die Zahl der Neuinfektionen fast unverändert. Damals waren 22.461 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. (21.11.)

Insgesamt haben sich seit Beginn der Corona-Krise laut RKI mindestens 902.528 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 13.884. Das sind 254 mehr als am Vortag. Rund 593.100 (+14.000) Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. (Stand: 21.11)

red

Neuer Höchstwert: RKI meldet 23.648 Corona-Neuinfizierte binnen 24 Stunden

Viele Bereiche im öffentlichen Leben in Deutschland sind bis Ende November von erheblichen Einschränkungen betroffen um die Corona-Pandemie einzudämmen:

+23.648 neue Corona-Infizierte binnen 24 Stunden meldeten die Gesundheitsämter an das Robert-Koch-Institut am Freitagmorgen. Seit Beginn der Pandemie wurden noch nie so viele Neuinfizierte registriert. Im Vergleich zum Freitag vor einer Woche stieg die Zahl der Neuinfektionen um rund 100. Damals waren 23.542 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Gestern wurden 22.609 Fälle registriert. (20.11.)

Am vergangenen Freitag wurde mit 23.542 Neuinfizierten, der bis dato höchste Wert seit Ausbruch der Pandemie gemeldet. Die jetzigen Werte sind allerdings nur bedingt mit denen aus dem Frühjahr vergleichbar, da mittlerweile wesentlich mehr getestet wird und dadurch auch mehr Infektionen entdeckt werden. (Stand: 20.11)  

Insgesamt haben sich seit Beginn der Corona-Krise laut RKI mindestens 879.564 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 13.630. Das sind 260 mehr als am Vortag. Rund 579.100 (+16.400) Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. (Stand: 20.11)

red

80 Prozent der Deutschen sind gestresst

Stress ist weit verbreitet, in Corona-Zeiten deutlich im Aufwind und im schlimmsten Fall akut gesundheits- und existenzgefährdend. Das Schlimme daran: Stress ist deutschlandweit fast schon der Normalfall.

So litten 80 Prozent der Bundesbürger in den vergangenen Monaten unter Stress. „Besonders betroffen sind Berufstätige aus der Gesundheitsbranche und der Pflege“, heißt es in der aktuellen Stress-Statistik der Swiss Life. In diesem Bereich haben 91 Prozent der Befragten in den vergangenen Monaten Stress verspürt, ein Drittel davon (31 Prozent) seit und wegen Corona sogar deutlich häufiger. Die geschlechtsspezifischen Unterschiede sind deutlich: Frauen fühlen sich deutlich häufiger gestresst als Männer (84 zu 76 Prozent).

Im Beruf nennen die erwerbstätigen Befragten neben Zeitdruck (55 Prozent) die große Aufgabenmenge (47 Prozent) und eine unangenehme Arbeitsatmosphäre (35 Prozent) als Stress-Auslöser.

„Stress und psychische Belastungen sind die Hauptursache, warum Menschen berufsunfähig werden“, sagt Stefan Holzer, Mitglied der Geschäftsleistung von Swiss Life Deutschland. „Stresssymptome sollten deshalb ernst genommen werden, um die eigene Gesundheit sowie die finanzielle Unabhängigkeit nicht aufs Spiel zu setzen.“

Rudolf Huber / glp

RKI meldet 22.609 Corona-Neuinfizierte binnen 24 Stunden

Viele Bereiche im öffentlichen Leben in Deutschland sind bis Ende November von erheblichen Einschränkungen betroffen um die Corona-Pandemie einzudämmen:

Binnen 24 Stunden meldeten die Gesundheitsämter an das Robert-Koch-Institut am Donnerstagmorgen +22.609 neue Corona-Infizierte. Im Vergleich zum Donnerstag vor einer Woche stieg die Zahl der Neuinfektionen um rund 800. Damals waren 21.866 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Gestern wurden 17.516 Fälle registriert. (19.11.)

Am vergangenen Freitag wurde mit 23.542 Neuinfizierten, der höchste Wert seit Ausbruch der Pandemie gemeldet. Die jetzigen Werte sind allerdings nur bedingt mit denen aus dem Frühjahr vergleichbar, da mittlerweile wesentlich mehr getestet wird und dadurch auch mehr Infektionen entdeckt werden. (Stand: 19.11)  

Insgesamt haben sich seit Beginn der Corona-Krise laut RKI mindestens 855.916 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 13.370. Das sind 251 mehr als am Vortag. Rund 562.700 (+16.200) Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. (Stand: 19.11)

red

Gesundheitliche Probleme durch Homeoffice

Arbeiten im Homeoffice ist inzwischen nicht mehr aus unserem Berufsleben wegzudenken – und sogar „mehrheitsfähig“: Mittlerweile haben schon 53 Prozent der Arbeitnehmer ihre Erfahrungen damit gesammelt. Und die sind laut einer aktuellen Studie nicht unbedingt nur positiv.

Die gesundheitliche Bilanz jedenfalls fällt bisher ernüchternd aus: 64 Prozent der Arbeitnehmer klagen über gesundheitliche Probleme. Die Homeworker plagen vor allem Rücken-, Muskel- und Kopfschmerzen. Für die Studie hat Aktivstuhl-Hersteller Aeris 2.000 Arbeitnehmer in Deutschland, Österreich und der Schweiz befragen lassen.

Die Ursachen für viele gesundheitliche Probleme sind ganz offensichtlich in der Gestaltung des heimischen Arbeitsplatzes zu finden. Nur gut jeder zweite Homeworker (56 Prozent) verfügt zuhause über ein eigenes Arbeitszimmer, während der Rest an Ess-, Küchen- oder Wohnzimmertischen sowie in Schlaf- und Gästezimmern improvisieren muss.

Hinzu kommt, dass mehr als jeder zweite Arbeitnehmer mit Homeoffice-Erfahrung darüber klagt, dass sein Arbeitsplatz sowohl technisch (53 Prozent) als auch in Sachen Büromöbel (54 Prozent) deutlich schlechter ausgestattet ist als der Arbeitsplatz in der Firma. So wünscht sich jeder dritte Arbeitnehmer für zu Hause einen ergonomischen Bürostuhl sowie einen höhenverstellbaren Schreibtisch.

Die Liste der Homeoffice-Probleme wird angeführt von Rückenschmerzen (26 Prozent). Gleich dahinter folgen Muskelschmerzen (etwa im Nacken- oder Schulterbereich) und Kopfschmerzen (jeweils 21 Prozent). Neben einer Gewichtszunahme klagen zudem 20 Prozent der befragten Homeworker über Müdigkeit und Erschöpfung sowie Stress und Unruhe. Bei mehr als jedem Zehnten (zwölf Prozent) führt die Arbeit in den eigenen vier Wänden nach eigener Aussage sogar zu psychischen Problemen wie Abgeschlagenheit und Depressionen.

Rudolf Huber / glp

COPD: Warum die Zahlen steigen

Die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) ist in Deutschland weiter auf dem Vormarsch. Experten schätzen, dass die Zahl der Betroffenen bis 2030 von 6,8 auf 7,9 Millionen steigen wird. Am heutigen 18. November soll der Welt-COPD-Tag auf die Krankheit und die Situation der Erkrankten aufmerksam machen.

Unter dem Oberbegriff COPD versteht man chronische Krankheiten der Lunge, die voranschreitend verlaufen und bei denen die Atemwege dauerhaft verengt sind. Sie sind durch Husten, vermehrten Auswurf und Atemnot gekennzeichnet.

Ursache der COPD ist meist das regelmäßige Einatmen von Schadstoffen – beispielsweise von Staub und Chemikalien am Arbeitsplatz. Auch Rauchen ist ein Risikofaktor. Ebenso gilt ein Zusammenhang zwischen Passivrauchen und COPD als wahrscheinlich. Eingeatmete Schadstoffe reizen auf lange Sicht das Lungengewebe. Bei einer COPD kommt zu chronischen Entzündungen, die die Lunge irreparabel schädigen.

Fachleute sehen eine Reihe von Gründen dafür, dass die COPD-Zahlen in den kommenden Jahren in Deutschland und auch weltweit noch weiter ansteigen werden. Mögliche Ursachen sind die Innenraum-Luftverschmutzung in Entwicklungsländern, wie sie etwa durch das Kochen am offenen Feuer entsteht. Hinzu kommt eine in vielen Ländern steigende Zahl von Rauchern und die immer älter werdende Gesellschaft.

Im Rahmen der medikamentösen Therapie der COPD kommt in der Regel eine Inhalationstherapie zum Einsatz. Diese wird an den Schweregrad der Erkrankung angepasst. Wichtig dabei ist nicht nur die Wahl der passenden Wirkstoffe, sondern auch, dass diese beim Inhalieren in einer ausreichenden Menge in den Atemwegen ankommen – Experten sprechen dabei von der sogenannten Lungendeposition.

Seit Anfang des Jahres steht eine innovative Technologie in einem Dosier-Aerosol zur Verfügung, die dafür sorgt, dass bewährte kurz- und langwirksame Wirkstoffe zuverlässig in die Lunge transportiert werden. Hierfür werden Phospholipid-Partikel als natürliche Trägersubstanzen eingesetzt. Der Vorteil: Phospholipide sind Teil der körpereigenen Substanz, die die Innenflächen der Lungen auskleidet. Sie lösen sich daher in der Lunge vollständig auf. Dadurch können sich die an ihnen haftenden Wirkstoffe besser in den großen und kleinen Atemwegen verteilen. Auf diese Weise kommen bei der Inhalation 38 Prozent der Wirkstoffe in den Atemwegen an (gezeigt an gesunden Probanden).

COPD ist in Deutschland und in anderen Teilen der Welt unterdiagnostiziert. Studien weisen darauf hin, dass zehn bis zwölf Prozent der Erwachsenen ab 40 Jahren eine andauernde Einschränkung der allgemeinen Lungenfunktion aufweisen, davon aber nur 20 bis 30 Prozent eine COPD-Diagnose erhalten haben. Hinzu kommt, dass Asthma- und COPD-Symptome schwer zu unterschieden sind und bei einigen Patienten gleichzeitig auftreten können. Angesichts der hohen Dunkelziffer in Sachen COPD ist es daher wichtig, bei verdächtigen Symptomen einen Facharzt aufzusuchen. Auch darauf soll der Welt-COPD-Tag hinweisen.

Rudolf Huber / glp

RKI meldet am Mittwoch 17.516 Corona-Neuinfizierte binnen 24 Stunden

Viele Bereiche im öffentlichen Leben in Deutschland sind bis Ende November von erheblichen Einschränkungen betroffen um die Corona-Pandemie einzudämmen:

Binnen 24 Stunden meldeten die Gesundheitsämter an das Robert-Koch-Institut am Mittwochmorgen +17.516 neue Corona-Infizierte. Im Vergleich zum Mittwoch vor einer Woche sank die Zahl der Neuinfektionen um fast 1.000. Damals waren 18.487 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Gestern wurden 14.419 Fälle registriert. (18.11.)

Am vergangenen Freitag wurde mit 23.542 Neuinfizierten, der höchste Wert seit Ausbruch der Pandemie gemeldet. Die jetzigen Werte sind allerdings nur bedingt mit denen aus dem Frühjahr vergleichbar, da mittlerweile wesentlich mehr getestet wird und dadurch auch mehr Infektionen entdeckt werden. (Stand: 18.11)  

Insgesamt haben sich seit Beginn der Corona-Krise laut RKI mindestens 833.307 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 13.119. Das sind 305 mehr als am Vortag. Rund 546.500 (+16.400) Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. (Stand: 18.11)

red

Stürze bei alteren Menschen

Wer seinen Körper und dessen altersbedingte Veränderungen gut wahrnimmt, kann dadurch fatale Unfälle vermeiden. Speziell solche im Haus, die mit knapp 12.000 Todesfällen pro Jahr die Statistik einsam anführen. Zum Vergleich: Das sind dreimal so viele Getötete wie auf Deutschlands Straßen.

Stürze sind laut der Aktion Das sichere Haus (DSH) nach wie vor Hauptunfallursache in den eigenen vier Wänden. Am stärksten betroffen sind die über 85-Jährigen. Ertrinken, Vergiftungen oder Stromschläge spielen dagegen kaum eine Rolle.

„Im Zuge des Alterungsprozesses lassen Muskelkraft und Balancegefühl nach. Dadurch steigt die Gefahr zu stürzen. Brüche der Hüfte oder des Schenkelhalses sind häufige Folgen dieser Stürze, weil die Knochen durch Osteoporose brüchiger und poröser geworden sind“, sagt DSH-Geschäftsführerin Dr. Susanne Woelk.

Und wie schützt man sich gegen einen Sturz im Alter? Genaue Beobachtung kann hilfreich sein, so die Experten. So kann es ein Zeichen für nachlassendes Balancegefühl sein, wenn sich Mittfünfziger neuerdings die Socken lieber im Sitzen anziehen. Und ein Zeichen für nachlassende Kraft ist die Beobachtung, dass die Einkaufstasche immer schwerer und die Treppe immer länger wird.

In diesen Situationen ist gezieltes Training hilfreich. Vor allem die Oberarm- und Oberschenkel-Muskulatur benötigt Unterstützung. Geeignete Übungen für bessere Balance und mehr Kraft zeigt die kostenlose Broschüre „Krafttraining für ältere Menschen. Anleitungen und Tipps“ auf. Die DSH bietet sie auf ihrer Webseite an.

Rudolf Huber / glp