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Ruhepuls: Die Top Ten für ein gesundes Herz

Ein schwaches Herz kommt nicht zur Ruhe – auch nicht nachts im Schlaf. Mit Sport und Bewegung lässt sich der Ruhepuls senken. Und das ist gut: Denn ein niedriger Ruhepuls spricht für ein gesundes Herz.

Die Herz-Kreislauf-Gesundheit profitiert vor allem von Ausdauersport, bei dem die Herzfrequenz in Schwung kommt. Beim Training sollte man jedoch nicht 85 Prozent seiner maximalen Herzfrequenz überschreiten. Die maximale Herzfrequenz ist individuell und bei gesunden Menschen mit einer simplen Subtraktion-Gleichung einfach zu berechnen: 220 minus das Alter.

Bei einer maximalen Herzfrequenz von 185 sollte man im Training nie über einen Wert von 157 kommen, sonst schadet man dem Herz mehr als die Gesundheit zu fördern. Anhand anonymisierter Gesundheitsdaten seiner Nutzer, genauer der kontinuierlichen Messung der Herzfrequenz in zehnminütigen Abständen, hat Withings, Pionier der Connected Health-Bewegung und Hersteller smarter Gesundheitsgeräte, analysiert, welche Sportarten den Ruhepuls ganz besonders senken und somit das Herz-Kreislauf-System stärken.

Hier die Top 10 Sportarten, die den nächtlichen Ruhepuls senken und damit die Herzgesundheit fördern:

1. Fußball

2. Joggen

3. Tennis

4. Badminton

5. Krafttraining

6. Fahrrad fahren

7. Fitnesskurse

8. Schwimmen

9. Tanzen

10. Indoor-Cycling

Ralf Loweg / glp

So sehen die Zahlen nach dem Wochenende für den Landkreis Ludwigsburg aus

Die Lage in Ludwigsburg:

Die Zahl der Neuinfizierten im Landkreis steigt nach Angaben des Landratsamts am Montag um weitere 13 Neuinfizierte binnen 24 Stunden. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis stieg am Montag (07.09. 17.00Uhr) somit auf mindestens 2.286. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 2.026 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 20,9 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

Die Lage in Baden-Württemberg:

Am Montag meldete das Landesgesundheitsamt weitere 269 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Damit erhöhte sich die Zahl der Infizierten im Land auf mindestens 43.853, davon sind ungefähr 38.312 Personen wieder genesen. Dem Landesgesundheitsamt wurden heute zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Die Zahl der COVID-19-Todesfälle steigt somit auf 1.866Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages-R-Wert wird vom RKI für Baden-Württemberg am Montag mit R 0,99 angegeben. (Datenstand: 07.09. 16Uhr).

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

So ansteckend sind Corona-Patienten

In Deutschland müssen viele Menschen in Quarantäne, obwohl sie mit ihrer Virusmenge niemanden anstecken können. Doch woran liegt das? Die simple Antwort: Nach Recherchen von WDR, NDR und SZ erhalten viele Gesundheitsämter nicht die entsprechenden Laborwerte.

Einen Hinweis auf die Virusmenge, die ein Patient in sich trägt, gibt der sogenannte “Ct-Wert“. Er zeigt an, wie lange es dauert, bis Virus-Erbgut entdeckt wird. Bei einem Patienten mit viel Virusmaterial im Körper schlägt der Test häufig schon nach zehn bis 15 CT-Runden an, sagen Labormediziner.

Wenn es jedoch mehr als 30 Runden sind, um Virusmaterial zu entdecken, ist ein Patient sehr wahrscheinlich gar nicht mehr ansteckend. Der Webseite des Robert Koch-Instituts zufolge lässt sich aus den Proben von Menschen mit einem Ct-Wert von mehr als 30 in Laborversuchen kein Virus mehr vermehren.

Doch viele Labore, die PCR-Tests auswerten, stoppen die Analyse nicht bei einem Ct-Wert von 30, sondern in der Regel erst bei 37 oder 40, wie Ulf Dittmer erläutert. Der Vizechef der deutschen Gesellschaft für Virologie leitet die virologische Abteilung am Universitätsklinikum Essen.

Da dort sehr viele Verdachtsfälle mit Krankheitssymptomen getestet werden, sei der Ct-Wert bei den meisten Fällen deutlich unter 30. Wenn man aber flächendeckend viele nicht-symptomatische Menschen teste, “dann steigen mit Sicherheit auch viele Ct-Werte auf einen Bereich über 30”.

Ralf Loweg / glp

Corona: Fast eine viertel Millionen Infizierte in Deutschland

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat am Samstagmorgen die neuesten Corona-Zahlen veröffentlicht. Demnach gab es innerhalb eines Tages +1.378 bestätigte Neuinfektionen (Stand: 05.09. – 00.00 Uhr). Am Vortag hatte das RKI +1.453 Neuinfektionen gemeldet. Der R-Wert lag nach Angaben des RKI am Freitagabend bei 0,85 (Vortag: 0,77).

Das RKI in Berlin hat die Gesamtzahl der infizierten Menschen mit 248.997 (Datenstand 05.09..2020, 00.00 Uhr) angegeben. Mindestens 222.900 Patienten haben eine Sars-CoV-2 Infektion überstanden. Im Zusammenhang mit Covid-19 starben insgesamt 9.324 Menschen.

Am Samstag (22.08.) waren mit 2.034 neuen Fällen erstmals seit Ende April die 2000er-Marke überschritten worden. Direkte Rückschlüsse auf das Infektionsgeschehen lässt der aktuelle Anstieg bei den Fallzahlen allerdings nicht zu, da zuletzt auch die Zahl der durchgeführten Tests immens stieg. In der Spitze hatte der höchste Wert der täglich gemeldeten Neuansteckungen Anfang April bei über 6.000 Neuinfektionen gelegen. Danach sank sie und stabilisierte sich meist immer unter 1000 liegenden Werten. Seit Ende Juli zeigt die Kurve wieder nach oben

red

Quelle: Robert-Koch-Institut

Apotheken werden digitaler

Der Alltag in deutschen Apotheken wird zunehmend digitaler. So erfreut sich die Nutzung digitaler Plattformen wachsender Beliebtheit, wie ein Blick auf die Ergebnisse einer Umfrage von aposcope zeigt, die unter 100 Apothekeninhabern durchgeführt wurde.

Die Mehrheit der Befragten (81 Prozent) bestellt Medikamente und andere Produkte über Online-Plattformen. Außerdem setzen Apothekenteams inzwischen verstärkt auf digitale Lösungen. Vor allem für das Rezept- und Bestellmanagement kommen digitale Lösungen zum Einsatz. Auch Möglichkeiten zur elektronischen Signatur finden sich inzwischen in fast jeder fünften Apotheke (18 Prozent).

In puncto Bezahlmöglichkeiten hat sich in den letzten Monaten viel getan: 74 Prozent der Apothekeninhaber akzeptieren neben der Zahlung per Giro- oder Debitkarte (100 Prozent) inzwischen auch die Kreditkarte als Zahlungsmittel, mehr als die Hälfte (51 Prozent) ermöglicht außerdem mobile Bezahldienste.

Die Schattenseiten des digitalen Wandels: ein steigender Aufwand und die wachsende Konkurrenz zum Online-Handel. Folglich sinkt die Aufgeschlossenheit gegenüber der Digitalisierung. Weniger als ein Drittel der Befragten (29 Prozent) betrachtet den digitalen Wandel als Chance – ein Rückgang um 15 Prozent seit Beginn der Corona-Pandemie. Demgegenüber hält mehr als ein Drittel (34 Prozent) die Digitalisierung inzwischen sogar für ein Risiko.

Ralf Loweg / glp

 

Rheuma: Ein Leben mit Operationen

Rheumatische Erkrankungen können sich auf den gesamten Bewegungsapparat auswirken und Schäden an Sehnen und Gelenken hervorrufen. 20 bis 30 Operationen müssen Menschen mit Rheuma im Laufe ihrer Erkrankung daher oftmals durchführen lassen.

Obwohl die Operationen zumeist zeitlich planbar sind, stellen sie komplexe Anforderungen an die behandelnden Ärzte. Wie die optimale Versorgung aussehen sollte und warum eine fachübergreifende Zusammenarbeit bei der ärztlichen Behandlung entscheidend ist, wird jetzt auf dem Deutschen Rheumatologiekongresses 2020 (9. bis 12. September) erörtert.

Trotz der verbesserten medikamentösen Therapie und begleitenden physikalischen Behandlungen bei rheumatischen Erkrankungen sind oftmals weiterhin Operationen erforderlich, um Gelenke zu erhalten, deren Funktionen zu verbessern oder auch, um künstliche Gelenke einzusetzen. “Bei Rheuma handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung. Die medikamentöse Therapie zielt in der Regel darauf ab, das Immunsystem davon abzuhalten, körpereigene Strukturen anzugreifen. Gleichzeitig werden aber auch eigentlich wichtige Immunreaktionen eingedämmt”, sagt Dr. med. Martin Arbogast, Chefarzt der Abteilung für Rheumaorthopädie und Handchirurgie am Klinikum Oberammergau.

Für eine erfolgreiche Operation sei die Kenntnis im Umgang mit der systemischen medikamentösen Therapie und deren Effekte daher unerlässlich. Sie müsse im interdisziplinären Konsens der behandelnden orthopädischen und internistischen Ärzte erfolgen, so der Experte.

Ralf Loweg / glp

So sehen die Zahlen vor dem Wochenende für den Landkreis Ludwigsburg aus

Die Lage in Ludwigsburg:

Die Zahl der Neuinfizierten im Landkreis steigt nach Angaben des Landratsamts am Freitag um weitere 17 Neuinfizierte binnen 24 Stunden. Mindestens 10 Reiserückkehrer davon kommen aus Kroatien, Italien, Ungarn, Rumänien und dem Kosovo. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis stieg am Freitag (04.09. 17.00Uhr) somit auf mindestens 2.246. Gestern wurden 18 Neuinfizierte gemeldet. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.975 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 21,8 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

Die Lage in Baden-Württemberg:

Am Freitag meldete das Landesgesundheitsamt weitere 333 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Damit erhöhte sich die Zahl der Infizierten im Land auf mindestens 43.251, davon sind ungefähr 37.702 Personen wieder genesen. Gestern wurden 311 Corona-Infektionen gemeldet. Dem Landesgesundheitsamt wurde heute kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Die Zahl der COVID-19-Todesfälle bleibt bei 1.864Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages-R-Wert wird vom RKI für Baden-Württemberg am Donnerstag mit R 0,89 angegeben. (Datenstand: 04.09. 16Uhr).

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Corona-Neuinfizierte: RKI meldet 1453 Fälle

UPDATE: (16.40 Uhr)

Das RKI hat die Zahlen vom Freitag korrigiert. Nach Angaben des Instituts haben sich +1.453 Personen mit dem Corona-Virus neu infiziert. Somit beträgt die Gesamtzahl der infizierten Menschen mit 247.619 (Datenstand 04.09..2020). Im Zusammenhang mit Covid-19 starben insgesamt 9.322 Menschen.

UPDATE: (13:40Uhr)

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat aufgrund von technischen Problemen am Freitag zu wenige neue Corona-Fälle für Donnerstag ausgewiesen. Auf der Webseite des Instituts steht ein Anstieg der Neuinfektionen um 782 Fälle im Vergleich zum Vortag. Wie das Institut auf Twitter jetzt bekannt gab, seien das etwa 650 Fälle zu wenig.

 

Meldung von 10.39 Uhr:

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat am Freitagmorgen die neuesten Corona-Zahlen veröffentlicht. Demnach gab es innerhalb eines Tages +782 bestätigte Neuinfektionen (Stand: 04.09. – 00.00 Uhr). Am Vortag hatte das RKI +1.311 Neuinfektionen gemeldet. Der R-Wert lag nach Angaben des RKI am Donnerstagabend bei 0,77.

Das RKI in Berlin hat die Gesamtzahl der infizierten Menschen mit 246.948 (Datenstand 04.09..2020, 00.00 Uhr) angegeben. Mindestens 221.000 Patienten haben eine Sars-CoV-2 Infektion überstanden. Im Zusammenhang mit Covid-19 starben insgesamt 9.319 Menschen. Die Zahl wurde vom RKI um zwei Fälle nach unten korrigiert.

Am Samstag (22.08.) waren mit 2.034 neuen Fällen erstmals seit Ende April die 2000er-Marke überschritten worden. Direkte Rückschlüsse auf das Infektionsgeschehen lässt der aktuelle Anstieg bei den Fallzahlen allerdings nicht zu, da zuletzt auch die Zahl der durchgeführten Tests immens stieg. In der Spitze hatte der höchste Wert der täglich gemeldeten Neuansteckungen Anfang April bei über 6.000 Neuinfektionen gelegen. Danach sank sie und stabilisierte sich meist immer unter 1000 liegenden Werten. Seit Ende Juli zeigt die Kurve wieder nach oben

red

Quelle: Robert-Koch-Institut

Fett-Alarm bei Kindern

Deutschlands Kinder werden immer dicker. In den vergangenen zehn Jahren hat die Zahl der Kinder und Jugendlichen bis 18 Jahre, die unter extremem Übergewicht leiden, um 24 Prozent zugenommen. Damit erhielten mehr als 11.000 KKH-Versicherte bis 18 Jahre die Schock-Diagnose “Adipositas”, wie eine aktuelle Datenerhebung der KKH Kaufmännische Krankenkasse zeigt.

Im Geschlechtervergleich ist die Entwicklung vor allem bei den Jungen alarmierend. So lag der Anstieg zum Beispiel bei den 15- bis 18-Jährigen dreieinhalb Mal so hoch wie bei den gleichaltrigen Mädchen (35 zu 10 Prozent). Bei den 6- bis 10-jährigen Jungen ist die Steigerungsrate mit 32 Prozent ähnlich hoch.

“Wir beobachten diese Entwicklung voller Sorge”, sagt KKH-Ernährungswissenschaftlerin Dr. Anja Luci. “Denn jeder Heranwachsende, der fettleibig ist, hat ein hohes Risiko, spätestens als Erwachsener zu erkranken.” Zu den teils chronischen Begleit- und Folgeerkrankungen zählen Arteriosklerose, Diabetes, Gicht, Fettleber und Fettstoffwechselstörungen sowie Gelenkerkrankungen, Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall.

Schokolade, Gummibärchen und Chips, Pommes und zuckerreiche Softdrinks, dazu immer größere Portionen: “Falsche, das heißt fett- und kalorienreiche Ernährung ist eine der Hauptursachen für Übergewicht bei Kindern”, erklärt Anja Luci. “Besonders tückisch ist es, wenn ungesundes Essen einhergeht mit Essattacken aus Frust oder Ärger in der Schule.”

Während der Corona-Krise hat sich das Problem der Fehlernährung verschärft. Eltern blieb wenig Zeit für gesundes Kochen, so dass oftmals Tiefkühlgerichte oder die Pizza vom Bringdienst auf dem Teller landete, was für zusätzliche Pfunde auf den Hüften sorgte.

Ursacheherd Nummer 2 dafür, dass immer mehr Kinder deutlich zu viele Kilos auf die Waage bringen: Bewegungsmangel. Laut einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bewegen sich mehr als 80 Prozent der schulpflichtigen Kinder zu wenig. 60 Minuten täglich – moderat bis anstrengend – sollten es sein, neben Sport auch Alltagsaktivitäten. Doch das schafft nur eine Minderheit.

Auch die stundenlange Nutzung von Smartphone und PC trägt dazu bei, dass Kinder lieber chatten, spielen und posten statt Rad zu fahren oder mit Gleichaltrigen draußen zu spielen.

Ralf Loweg / glp

Blutspenden werden knapp

In der Corona-Krise sinkt die Bereitschaft zum Blutspenden. Die Folge: Die Bestände des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) sind bedrohlich leer – mancherorts reichen die Vorräte nur für anderthalb Tage.

Im Nordosten Deutschlands reichen die Reserven im Moment sogar nur für 24 Stunden. Das ist vom Normalzustand weit entfernt, denn der liegt bei vier Tagen. Blutpräparate haben eine maximale Haltbarkeit von 42 Tagen, daher können auf lange Sicht keine Vorräte gebildet werden. Und deshalb ist eine kontinuierliche Spendenbereitschaft der Bevölkerung so wichtig. Daran fehlt es seit Wochen.

Bundesweit werden etwa 15.000 Konserven täglich gebraucht. Jetzt holen die Krankenhäuser die Operationen nach, die sie wegen Corona im Frühjahr verschoben haben.

Ralf Loweg / glp