Rund 9.600 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden

Die Gesundheitsämter meldeten am Dienstag dem Robert-Koch-Institut binnen 24 Stunden insgesamt 9.609 Corona-Neuinfektionen. Außerdem wurden innerhalb eines Tages weitere 297 Menschen, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben sind verzeichnet. Im Vergleich zum vergangenen Dienstag ist die die Zahl gesunken. Vor genau einer Woche waren 10.810 Neuinfektionen und 294 Todesfälle registriert worden. (Stand: 20.04.)

Der Höchstwert von 1.244 neuen gemeldeten Todesfällen war am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert gemeldet worden – darin waren jedoch 3.500 Nachmeldungen enthalten.

Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) sinkt laut RKI auf 162,4 (Vortag: 165,3). In der Vorwoche am Dienstag lag der Wert bei 108. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden.

Insgesamt haben sich seit Beginn der Corona-Krise laut RKI mindestens 3.163.308 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 80.303. Das sind 297 mehr als am Vortag. Rund 2.803.600 (+16.400) Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. (Stand: 20.04.)

red

Diese Corona-Regeln sind ab Montag in Baden-Württemberg gültig

Die baden-württembergische Landesregierung hat am Samstagabend die ab Montag geltende Corona-Verordnung beschlossen. Damit gelten ab Montag (19. April) in Baden-Württemberg schärfere Corona-Regeln. In Stadt- und Landkreisen mit hohen Inzidenzen müssen etwa Schulen, Kitas und Baumärkte schließen. Für geschlossene Einzelhandelsbetriebe bleibt „Click&Collect“ jedoch weiterhin möglich. Das Land setzt damit bereits vorab die Beschlüsse „Bundes-Notbremse“ der Bundesregierung um.

Diese Corona Regeln sind ab Montag gültig:

Stationäre Behandlung: Pro Patient 5.088 Euro

Die Kosten der stationären Krankenhausversorgung in Deutschland steigen permanent – nicht erst seit Corona. Bei der Auswertung der Daten fürs Jahr 2019 stellte das Statistische Bundesamt (Destatis) gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um 5,7 Prozent auf rund 98,8 Milliarden Euro fest.

Umgerechnet auf die rund 19,4 Millionen vollstationär im Krankenhaus behandelten Patienten betrugen die Kosten je Fall im Jahr 2019 durchschnittlich 5.088 Euro und damit um 5,5 Prozent mehr als 2018 (4.823 Euro). Und im Fünfjahresvergleich stiegen die Krankenhauskosten um 18,8 Milliarden Euro oder knapp ein Viertel. Die Behandlungskosten je Fall stiegen in diesem Zeitraum um 912 Euro oder gut ein Fünftel.

Am höchsten waren die durchschnittlichen stationären Kosten je Fall übrigens mit 6.146 Euro in Hamburg. Auch in Bremen, Berlin, Baden-Württemberg, Hessen, Schleswig-Holstein und Bayern lagen sie über dem Bundesdurchschnitt. Die niedrigsten Kosten hatte Thüringen mit durchschnittlich 4.679 Euro. Diese regionalen Unterschiede werden laut Destatis vom Versorgungsangebot sowie von der Art und Schwere der behandelten Erkrankungen beeinflusst.

red

Kinderlos wegen Diabetes: Bewegung und Ernährung helfen

Die gute Nachricht: Haben Frauen Diabetes, dafür aber gute Zuckerwerte, bringen sie in der Regel trotzdem ein gesundes Baby zur Welt. Die schlechte Nachricht: Übergewicht kann die Chance auf ein Baby mindern und zu Problemen in der Schwangerschaft führen. Das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“ gibt Tipps, was Betroffene tun können.

Für die Kinderlosigkeit bei Frauen mit Typ-2-Diabetes oder Übergewicht ist in einigen Fällen ein sogenanntes polyzystisches Ovarsyndrom, kurz PCOS, verantwortlich. Bei dieser Hormonstörung bilden sich statt einer einzelnen heranreifenden Eizelle in den Eierstöcken der Betroffenen viele kleine Eibläschen, die selten die Größe für einen Eisprung erreichen. Oft sind die Abstände zwischen zwei Blutungen sehr lang, oder die Monatsblutung bleibt ganz aus. Mit der richtigen Behandlung können Betroffene aber dennoch häufig auf natürlichem Wege schwanger werden.

Die beste Therapie besteht darin, sich viel zu bewegen sowie sich gesund zu ernähren mit mehrstündigen Pausen zwischen den Mahlzeiten. „Wenn Betroffene ihr Übergewicht abbauen, kommen die Eisprünge und die Fruchtbarkeit häufig von alleine wieder, manchmal schon nach wenigen Monaten“, sagt Dr. Christian Albring, Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte.

Zu Medikamenten sollten Frauen mit Typ-2-Diabetes erst dann greifen, wenn Bewegung und Abnehmen nicht reichen. Bestimmte Hormone können die Eizellreifung unterstützen. Eine künstliche Befruchtung ist meist aber nicht notwendig und immer nur die letzte Option, so die Einschätzung von Kinderwunschspezialisten.

Andreas Reiners / glp

Verschärfte Corona-Regeln ab Montag in Baden-Württemberg

Die Corona-Fallzahlen liegen in Baden-Württemberg schon seit einiger Zeit über einer Sieben-Tages-Inzidenz von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Aus diesem Grund wird das Land die angekündigte „Notbremse der Bundesregierung“ bereits ab kommenden Montag (19.04.) umsetzen. Damit sind weitere Einschränkungen für Bereiche wie bspw. Einzelhandel, Kultur und Schulen verbunden. Das hat das baden-württembergische Gesundheitsministerium am Freitagnachmittag bekannt gegeben.

Diese verschärften Regeln sollen ab Montag (19. April) vorbehaltlich der Zustimmung der Ressorts in Baden-Württemberg gelten:

Die Notbremse (ab einer Inzidenz von 100) enthält folgende Regelungen:

  1. Private Zusammenkünfte im öffentlichen oder privaten Raum sind nur noch zulässig, wenn an ihnen höchstens die Angehörigen eines Haushalts und eine weitere Person einschließlich der zu ihrem Haushalt gehörenden Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres teilnehmen.
  2. Der Betrieb von Wettannahmestellen, Museen, Galerien, zoologischen und botanischen Gärten sowie Gedenkstätten für den Publikumsverkehr bleibt insgesamt untersagt.
  3. Sport ist nur zulässig in Form von kontaktloser Ausübung von Individualsportarten, die allein, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Haushalts ausgeübt werden sowie bei Ausübung von Individual- und Mannschaftssportarten im Rahmen des Wettkampf- und Trainingsbetriebs des Spitzen- und Profisports.
  4. Körpernahe Dienstleistungen wie Kosmetik-, Nagel-, Massage-, Tattoo– und Piercingstudios sowie von kosmetischen Fußpflegeeinrichtungen und ähnlichen Einrichtungen sind mit Ausnahme von medizinisch notwendigen Behandlungen (insbesondere Physio- und Ergotherapie, Logopädie, Podologie und Fußpflege) geschlossen. Auch Sonnenstudios sind zu schließen.
  5. Für Kundinnen und Kunden von Friseurbetrieben und Barbershops ist ein vorheriger Schnelltest erforderlich.
  6. Der Betrieb von Musik-, Kunst– und Jugendkunstschulen ist nur im Rahmen des Onlineunterrichts zulässig.
  7. Ladengeschäfte dürfen keine Abholangebote mehr anbieten. Es sind nur noch Lieferdienste zulässig.
  8. Soweit Ladengeschäfte der Grundversorgung, also insbesondere aus dem Lebensmittelbereich, geöffnet bleiben, wird die Begrenzung der maximal zulässigen Verkaufsfläche pro Kundin oder Kunde nochmals verschärft von 10 auf 20 Quadratmeter (bei Ladenflächen bis 800 Quadratmeter) und von 20 auf 40 Quadratmeter (für die über 800 Quadratmeter hinausgehenden Flächen).
  9. Baumärkte sind geschlossen.
  10. Es gilt eine nächtliche Ausgangsbeschränkung in der Zeit von 21 Uhr bis 5 Uhr. Das Verlassen der Wohnung ist nur noch bei Vorliegen triftiger Gründe erlaubt.
  11. Kindertagesstätten und Schulen sind ab einer Inzidenz von 200 an drei aufeinanderfolgenden Tagen für den Präsenzbetrieb geschlossen. Ausnahmen sind insbesondere für Abschlussklassen vorgesehen.

red

Quelle: Gesundheitsministerium Baden-Württemberg

RKI: Fast 30.000 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden

Die Gesundheitsämter meldeten am Donnerstag dem Robert-Koch-Institut binnen 24 Stunden insgesamt 29.426 Corona-Neuinfektionen. Außerdem wurden innerhalb eines Tages weitere 293 Menschen, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben sind verzeichnet. Im Vergleich zum vergangenen Donnerstag ist die die Zahl deutlich gestiegen. Vor genau einer Woche waren 20.407 Neuinfektionen und 306 Todesfälle registriert worden. (Stand: 15.04.)

Der Höchstwert von 1.244 neuen gemeldeten Todesfällen war am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert gemeldet worden – darin waren jedoch 3.500 Nachmeldungen enthalten.

Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) steigt laut RKI auf 160,1 (Vortag: 153,2). In der Vorwoche am Donnerstag lag der Wert bei 106. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden.

Insgesamt haben sich seit Beginn der Corona-Krise laut RKI mindestens 3.073.442 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 79.381. Das sind 293 mehr als am Vortag. Rund 2.736.100 (+17.400) Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. (Stand: 15.04.)

red

Ein Kratzer könnte Folgen haben

Wenn ein Haustier kratzt oder beißt, können Bakterien in den Körper dringen. Auch wenn von außen nicht viel zu sehen ist, können die nadelspitzen Zähne einer Katze oder die kräftigen Beißer eines Hundes dabei Streptokokken, Staphylokokken oder Pasteurellen hinterlassen. In vielen Fällen entzünden sich die Wunden.

„Nehmen Sie solche Verletzungen durch Haustiere immer ernst“, rät Dr. Thomas Fenner, Facharzt für Mikrobiologie aus Hamburg, im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“. Und wer Diabetes hat, muss besonders vorsichtig sein. „Bei dauerhaft hohen Zuckerwerten sind oft die Abwehrkräfte geschwächt. Diabetiker haben dann ein höheres Risiko für Infektionen“, erklärt der Facharzt.

Kritisch wird es, wenn bakterielle Entzündungen auf Gelenke und Knochen übergreifen oder sich über den Blutkreislauf im ganzen Körper ausbreiten – was innerhalb weniger Stunden passieren kann. Schlimmstenfalls drohen lebensgefährliche Komplikationen wie Sepsis („Blutvergiftung“) oder Hirnhautentzündung.

Bei Bissverletzungen jeder Art sollte die Wunde daher umgehend mit Wasser und Seife gereinigt und anschließend gründlich mit einer alkoholischen Desinfektionslösung behandelt werden. Wer keine aktuelle Tetanusimpfung hat, muss die Immunisierung schnellstmöglich nachholen. Einen Arzt aufsuchen sollte der Betroffene auch, wenn im Bereich der Verletzung Anzeichen einer Entzündung wie Fieber, Schmerzen, Schwellung und Rötung auftreten.

Rudolf Huber / glp

Mindestens jeder fünfte Bundesbürger ist tätowiert

Die einen finden es total cool, die anderen sehen die bunten Bilder auf der Haut mit Grausen. Fest steht: Mindestens jeder fünfte Bundesbürger ist tätowiert, schätzt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Doch auch wenn Tattoos inzwischen alltäglich erscheinen: Harmlos sind die Farbinjektionen nicht. Bei 0,5 bis sechs Prozent aller Tätowierten kommt es epidemiologischen Studien zufolge zu einer Infektion.

Schwerwiegend können die Auswirkungen für Herzpatienten sein: Werden die Keime in die großen Blutbahnen gespült, können sie auch andere Organe wie das Herz angreifen. „Besonders leicht befallen die auf solche Weise eingeschleppten Bakterien erkrankte oder operierte Herzklappen“, sagt Prof. Dr. med. Thomas Meinertz vom Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung.

Dabei haben Infektionen nach Tätowierungen vielfältige Ursachen: Bei der Prozedur wird die Haut verletzt und Viren oder Bakterien können über verunreinigte Tätowierfarben, Lösungsmittel oder Nadeln in den Körper gelangen. Auch wenn die Haut des Tätowierten trotz Desinfektion nicht keimfrei ist, kann es zu Infektionen kommen. Problematisch wird es, wenn Krankheitserreger wie Streptokokken, Pilze, Herpes- oder Papillomaviren in die Wunde gelangen. Und auch Allergiker sind häufig von Nebenwirkungen betroffen.

Rudolf Huber / glp

Corona-Erstimpfung mit AstraZeneca: Zweitimpfung für unter 60-Jährige mit anderem Impfstoff

Menschen unter 60 Jahren, die bereits eine Erstimpfung mit AstraZeneca erhalten haben, können nach der neuen Empfehlung der Ständigen Impfkommission die Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff erhalten. Alle bereits gebuchten Zweittermine bleiben gültig. Das gab das Gesundheitsministerium am Mittwoch bekannt.

Unter 60-Jährige, die aufgrund ihrer Impfberechtigung bereits eine Erstimpfung mit AstraZeneca erhalten haben, können nach der neuen Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) die Zweitimpfung nach neun oder zwölf Wochen mit einem so genannten mRNA-Impfstoff erhalten, heißt es in der Mitteilung der Ministeriums. Damit bleiben alle bereits gebuchten AstraZeneca-Zweitimpftermine gültig. Unter 60-Jährige werden im Impfzentrum bei der Zweitimpfung auf einen vorhandenen mRNA-Impfstoff umgebucht. Dies geschieht direkt vor Ort. Sollte ein mRNA-Impfstoff an diesem Tag nicht zur Verfügung stehen, erhalten die Bürgerinnen und Bürger vor Ort einen neuen Termin für eine Zweitimpfung. Dies teilte Gesundheitsminister Manne Lucha am Mittwoch, 14. April, in Stuttgart mit.

Alle bereits gebuchten AstraZeneca-Zweitimpftermine bleiben gültig

„Menschen mit AstraZeneca-Termin kommen einfach zum gebuchten Termin ins Impfzentrum und erhalten dort eine mRNA-Zweitimpfung. Die Menschen brauchen nichts weiter zu tun. Alle bereits gebuchten Zweitimpftermine, egal ob nach neun oder nach zwölf Wochen, behalten ihre Gültigkeit. Die STIKO macht in ihrer Empfehlung deutlich: Eine Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff nach einer Erstimpfung mit AstraZeneca ist sicher und wirksam“, sagte Lucha. Nach zwei bis vier Wochen habe der Körper AstraZeneca vollständig abgebaut. Nur die körpereigenen Antikörper bleiben und werden durch die Zweitimpfung noch besser „trainiert“.

Am Dienstagabend, 13. April, hatte die Gesundheitsministerkonferenz beschlossen, der Empfehlung der Ständigen Impfkommission zur Zweitimpfung zu folgen. Demnach ist die Zweitimpfung für unter 60-Jährige mit einem mRNA-Impfstoff nach zwölf Wochen vorgesehen, ist aber nach neun Wochen genauso möglich und sicher. Vor diesem Hintergrund bleiben in Baden-Württemberg alle bereits gebuchten Zweitimpftermine für AstraZeneca bestehen und werden für unter 60-Jährige mit einem mRNA-Impfstoff durchgeführt. Wer sich als unter 60-Jähriger nach ärztlichem Ermessen und bei individueller Risikoanalyse dennoch für eine AstraZeneca-Impfung entscheidet, kann auch dies tun.

Impfberechtigte unter 60-Jährige: Neue Vermittlungscodes für Terminbuchung anfordern

Impfberechtigte Menschen unter 60 Jahren, die bisher noch keine Impfung erhalten haben und sich online über das Anmeldeportal der KVdigital selbst einen Termin buchen wollen, sollten hierfür unbedingt einen neuen Vermittlungscode anfordern. Mit den alten (vor dem 31. März angeforderten) Vermittlungscodes, die vor der Änderung der Altersempfehlung für AstraZeneca erstellt wurden, werden den unter 60-Jährigen auch weiterhin nur AstraZeneca-Termine angeboten. Da diese Termine in den Impfzentren vor Ort nicht auf einen anderen Impfstoff umgebucht werden können, könnte in diesen Fällen keine Impfung erfolgen.

red

Sieben-Tage-Inzidenz am Mittwoch bei 153,2

Die Gesundheitsämter meldeten am Mittwoch dem Robert-Koch-Institut binnen 24 Stunden insgesamt 21.693 Corona-Neuinfektionen. Außerdem wurden innerhalb eines Tages weitere 342 Menschen, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben sind verzeichnet. Im Vergleich zum vergangenen Mittwoch hat sich die Zahl damit mehr als verdoppelt. Vor genau einer Woche waren 9.677 Neuinfektionen und 298 Todesfälle registriert worden. (Stand: 14.04.)

Rund um die Feiertage sind die Infektionszahlen weniger aussagekräftig, da weniger Tests durchgeführt und gemeldet wurden. Das RKI erwartet, dass der Inzidenz-Wert im Laufe der Woche wieder belastbar sein wird.

Der Höchstwert von 1.244 neuen gemeldeten Todesfällen war am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert gemeldet worden – darin waren jedoch 3.500 Nachmeldungen enthalten.

Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) steigt laut RKI auf 153,2 (Vortag: 140,9). In der Vorwoche am Mittwoch lag der Wert bei 110. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden.

Insgesamt haben sich seit Beginn der Corona-Krise laut RKI mindestens 3.044.016 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 79.088. Das sind 342 mehr als am Vortag. Rund 2.718.700 (+18.500) Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. (Stand: 14.04.)

red