So sehen die Corona-Zahlen am Freitag aus

Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen und der 7-Tage-Inzidenzwert steigen weiter:

Die Lage in Baden-Württemberg: 

Screenshot: Landesgesundheitsamt BW

Nach Daten des DIVI-Intensivregisters von Krankenhaus-Standorten mit Intensivbetten zur Akutbehandlung sind mit Datenstand 27.08.2021, 16 Uhr insgesamt 102 (Vortag: 99) COVID-19-Fälle in Baden- Württemberg in intensivmedizinischer Behandlung, davon werden 44 (Vortag:43) invasiv beatmet.

Die 7-Tage Hospitalisierungsinzidenz (Hospitalisierungen bezogen auf 100.000 Einwohner in Baden-Württemberg) liegt bei 1,95. Vortag: 1,85.

Und so sehen die aktuellen Zahlen vom Donnerstag im Landkreis Ludwigsburg aus: 

Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der Wert am Freitag bei 68,8 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Am Vortag lag der Wert bei 68,4. Vor genau einer Woche bei 43,5. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des Dashboards vom Landratsamt in Ludwigsburg von 17:00 Uhr vorläufig wiedergeben. (Stand: 27.08.)

Innerhalb 24 Stunden wurden in der Summe 62 Neuinfektionen registriert. (Vorwoche: 43, vor 14 Tagen: 22). Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg liegt unverändert bei mindestens 520. Rund 26.891 (+14) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 27.08.)

Affalterbach ( 179 | 1 )
Asperg ( 761 | 1 )
Benningen am Neckar ( 264 | 0 )
Besigheim ( 692 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.602 | 6 )
Bönnigheim ( 557 | 1 )
Ditzingen ( 1.270 | 2 )
Eberdingen ( 312 | 0 )
Erdmannhausen ( 201 | 0 )
Erligheim ( 155 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 636 | 1 )
Freudental ( 168 | 0 )
Gemmrigheim ( 271 | 0 )
Gerlingen ( 746 | 1 )
Großbottwar ( 365 | 0 )
Hemmingen ( 343 | 0 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 284 | 1 )
Kirchheim am Neckar ( 383 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 901 | 5 )
Kornwestheim ( 2.075 | 2 )
Löchgau ( 299 | 1 )
Ludwigsburg ( 5.098 | 14 )
Marbach am Neckar ( 747 | 2 )
Markgröningen ( 800 | -1 )
Möglingen ( 738 | 1 )
Mundelsheim ( 140 | 0 )
Murr ( 274 | 0 )
Oberriexingen ( 131 | 3 )
Oberstenfeld ( 399 | 2 )
Pleidelsheim ( 327 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.298 | 6 )
Sachsenheim ( 1.069 | 3 )
Schwieberdingen ( 508 | 4 )
Sersheim ( 325 | 1 )
Steinheim an der Murr ( 491 | 0 )
Tamm ( 451 | 1 )
Vaihingen an der Enz ( 1.534 | 1 )
Walheim ( 150 | 1 )

red

Zu viel Bildschirmzeit ist ungesund

 Die Corona-Pandemie hat zu einem veränderten Medienverhalten geführt. Alarmierend ist, dass die Bildschirmzeit seit Beginn der Pandemie deutlich zugenommen hat. Das geben in einer globalen Studie von NortonLifeLock, einem Anbieter von Cyber-Sicherheit, 42 Prozent der Befragten an.

Durchschnittlich 5,1 Stunden pro Tag verbringen Deutsche neben Arbeit und Schule vor ihren Bildschirmen. Die erhöhte Bildschirmzeit hat vielen Befragten in der Zeit des Lockdowns bei Einsamkeit und Stress geholfen. Fast zwei von fünf Deutschen (39 Prozent) mit erhöhter Bildschirmnutzung sagen, dass sie sich dadurch zugehörig fühlen und sich so entspannen können (39 Prozent).

Viele versuchen aber auch, dagegen anzusteuern: 61 Prozent der befragten Deutschen versuchen, ihre Bildschirmzeit durch Aktivitäten wie Wandern oder Zeit mit Freunden einzuschränken.

Das ist nicht überraschend, denn viele geben an, dass sich die Bildschirmzeit negativ auf ihre körperliche (41 Prozent) und mentale (28 Prozent) Gesundheit auswirkt.

„Es überrascht nicht, dass sich viele ausgebrannt fühlen, wenn sie neben Lernen oder Arbeit im Durchschnitt über fünf Stunden pro Tag vor dem Bildschirm verbringen“, sagt Sarah Uhlfelder, Senior Strategic Director EMEA bei NortonLifeLock. „Dies soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Nutzung von Technologie in vielen sozialen und pädagogischen Bereichen eine große Hilfe sein kann. Im vergangenen Jahr haben wir sogar gesehen, dass sie für viele zu einem Rettungsanker geworden ist.

In Deutschland gibt einer von sieben Befragten (14 Prozent) an, dass er ein Smart Home-Gerät oder ein vernetztes Endgerät gekauft hat, um die Herausforderungen der Coronapandemie zu meistern. Aber in einer zunehmend virtuellen Welt sollte die Einführung von gesunden Bildschirmzeitroutinen und digitalen Sicherheitsmaßnahmen ein wichtiger Bestandteil des täglichen Lebens sein.“

Andreas Reiners / glp

Diabetes-Tablette vergessen: Ruhe bewahren

Wenn Typ-2-Diabetes-Patienten hin und wieder mal vergessen, die blutzuckersenkenden Tabletten einzunehmen, ist das erst einmal nicht weiter schlimm. Aber: „Bewahren Sie Ruhe und schlucken Sie das Präparat auf keinen Fall ‚im Nachhinein'“, sagt Ulrich Grosch, Apotheker aus Halberstadt, im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“.

Wer Diabetes-Medikamente doppelt einnimmt, riskiert Nebenwirkungen. Bei Metformin etwa Durchfall oder Übelkeit, bei Sulfonylharnstoffen eine Unterzuckerung. „Akzeptieren Sie lieber kurzzeitig erhöhte Werte und nehmen die nächste Tablette zur üblichen Zeit ein – das gilt auch für Blutdruck- und Cholesterinsenker“, so Apotheker Grosch.

Wichtig ist: Vergisst man Medikamente häufiger, sollte man sich eine Erinnerungsstrategie überlegen. Dabei können Notizen in einem Tagebuch helfen, ebenso Dosierboxen aus der Apotheke, in denen sich Medikamente für einen Tag oder eine Woche vorsortieren lassen.

„Legen Sie die Box an eine unübersehbare Stelle, etwa auf den Frühstückstisch“, sagt Ulrich Grosch. Manche Boxen erinnern mit einem Alarm zu einstellbaren Zeiten an die Einnahme, alternativ kann man sich eine Erinnerungsapp aufs Handy laden. Hilfreich ist es zudem, die Medikamente immer zu festen Zeiten einzunehmen. Je nach Präparat etwa zum Essen, eine halbe Stunde davor oder danach.

Andreas Reiners / glp

So sehen die Corona-Zahlen am Donnerstag aus

Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen und der 7-Tage-Inzidenzwert steigen immer weiter:

Die Lage in Baden-Württemberg: 

Screenshot: Landesgesundheitsamt BW

Nach Daten des DIVI-Intensivregisters von Krankenhaus-Standorten mit Intensivbetten zur Akutbehandlung sind mit Datenstand 26.08.2021, 16 Uhr insgesamt 99 COVID-19-Fälle in Baden- Württemberg in intensivmedizinischer Behandlung, davon werden 43 invasiv beatmet.

Die 7-Tage Hospitalisierungsinzidenz (Hospitalisierungen bezogen auf 100.000 Einwohner in Baden-Württemberg) liegt bei 1,85. Vortag: 1,67.

Und so sehen die aktuellen Zahlen vom Donnerstag im Landkreis Ludwigsburg aus: 

Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der Wert am Donnerstag bei 68,4 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Am Vortag lag der Wert bei 64,9. Vor genau einer Woche bei 40,5. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des Dashboards vom Landratsamt in Ludwigsburg von 17:00 Uhr vorläufig wiedergeben. (Stand: 26.08.)

Innerhalb 24 Stunden wurden in der Summe 77 Neuinfektionen registriert. (Vorwoche: 62, vor 14 Tagen: 31). Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg liegt unverändert bei mindestens 520. Rund 26.878 Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

red

Deutsche wollen Erste-Hilfe-Wissen auffrischen

Die Rolle der Ersthelfer ist eine enorm wichtige, denn die Reaktion entscheidet häufig nicht nur über die Langfristigkeit der Folgen eines Unfalls, sondern tatsächlich über Leben und Tod. Anlässlich des Erste-Hilfe-Tages am 11. September 2021 hat die Tankstellenkette HEM eine repräsentative Studie zum Thema Erste Hilfe durchgeführt. Die gute Nachricht vorweg: 91 Prozent der Befragten würden sich laut dieser Studie im Ernstfall zutrauen, Erste Hilfe zu leisten.

Der dänische Nationalspieler Christian Eriksen erlitt während eines EM-Spiels mitten auf dem Spielfeld einen Herzstillstand und konnte nur dank schneller Ersthelfer-Reaktionen wiederbelebt und in ein Krankenhaus transportiert werden. Das hat auch bei den Fans Spuren hinterlassen.

Wie die Studie von HEM ergibt, empfinden 63 Prozent der Deutschen nach diesem Vorfall das Bedürfnis, ihr Erste-Hilfe-Wissen aufzufrischen. „Unfälle und Notfälle mit großem Medienecho wie der Zusammenbruch von Christian Eriksen oder die Hochwasserkatastrophe im Südwesten des Landes schärfen unser Bewusstsein für die Notwendigkeit von Erster Hilfe ungemein. Das ist wichtig, denn die aktuelle HEM-Studie zeigt, dass bei vielen Menschen der letzte Erste-Hilfe-Kurs bereits Jahre zurückliegt“, sagt DRK-Bundesarzt Prof. Peter Sefrin.

So ist es also nicht verwunderlich, dass gerade die ältere Bevölkerung, bei denen der letzte Auffrischungskurs oftmals weit über 10 Jahre zurückliegt, in einer potenziellen Notsituation verunsichert wäre. Während nur 25 Prozent der 18- bis 25-Jährigen ihre Erste-Hilfe-Kenntnisse als „unsicher“ oder gar „schlecht“ einschätzen, sind es bei den über 60-Jährigen mit 40 Prozent bedeutend mehr. Das Rote Kreuz empfiehlt einen Auffrischungskurs alle zwei bis drei Jahre.

Die Umfrage-Teilnehmer gehen sogar noch einen Schritt weiter: Stolze 96 Prozent der Befragten halten verpflichtende Kurse, die zumindest alle drei Jahre absolviert werden müssen, für sinnvoll und wünschenswert – und zwar für alle Erwachsenen. Zum Vergleich stimmten nur drei Prozent dafür, diesen Kurs erst mit dem Eintritt ins Rentenalter gesetzlich vorzuschreiben.

Und wie wollen sich die Deutschen zukünftig auf den Ernstfall vorbereiten? Trotz fortschreitender Digitalisierung bevorzugen 63 Prozent der Befragten ganz klassisch einen mehrstündigen Kurs mit einem professionellen Trainer und praktischen Übungen, während nur 9 Prozent einen Online-Kurs als Zweck erfüllend sehen.

In der Theorie sind die Deutschen mit den allgemeinen Erste-Hilfe-Maßnahmen aber vertraut: 96 Prozent der HEM-Umfrage-Teilnehmer gaben an, dass sie zunächst den Notruf wählen würden, 92 Prozent überprüfen die Atmung des Opfers, 89 Prozent denken an das Sichern der Unfallstelle, 84 Prozent bringen den Betroffenen in die stabile Seitenlage und zumindest 70 Prozent der Befragten würden sich auch die Herzdruckmassage zutrauen, während immerhin zwei Drittel auch wissen, dass diese standardmäßig im Rhythmus von 30-mal Herzdruck und 2-mal Atemspende durchgeführt wird.

Andreas Reiners / glp

Zucker-Ersatz? Lieber weniger süßen

Haushaltszucker ist nicht gesund, er gilt sogar als Mitverursacher von Krankheiten wie Karies, Übergewicht oder Diabetes. Verbraucher suchen daher gerne nach Alternativen wie Kokosblütenzucker, Agavendicksaft oder Stevia. Das Problem dabei: Zuckeralternativen liegen im Trend, sind aber kein sinnvoller Ersatz. Die Verbraucherzentrale Brandenburg (VZB) empfiehlt: lieber weniger süßen.

„Um aus den wenigen guten Nährstoffen einen positiven Nutzen für die Gesundheit zu ziehen, müssten Verbraucher diese Zuckeralternativen kiloweise verzehren“, sagt Carola Clausnitzer, Verbraucherberaterin für Lebensmittel und Ernährung bei der VZB.

Sie sind auch um ein Vielfaches teurer als gewöhnlicher Haushaltszucker, den Verbraucher bereits für 0,79 Euro pro Kilo kaufen können. Für Kokosblütenzucker, der häufig nur in Bio-Qualität angeboten wird, muss man mit einem Kilopreis von 14 bis 25 Euro rechnen. Bezogen auf die Klimabilanz schneiden die Zuckeralternativen ebenfalls schlechter ab: Viele von ihnen werden in technologisch aufwendigen Verfahren hergestellt oder haben lange Transportwege hinter sich, bevor sie in den heimischen Supermarkt- und Drogerieregalen ankommen.

Die Bandbreite von synthetisch hergestellten Süßungsmitteln wie beispielsweise Birkenzucker (Xylit), Erythrit und Steviolglycosid (Stevia) reicht von leicht kalorienreduzierten bis hin zu komplett kalorienfreien Produkten, die zwar keinen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel haben. Jedoch sind auch diese Produkte für die meisten Menschen keine gute Zucker-Alternative: Erythrit und Xylit sind 10- bis 40-mal so teuer wie die hinsichtlich der Süßkraft vergleichbare Menge Haushaltszucker. Zudem sind es keine „natürlichen“ Süßstoffe. Für Diabetiker kann es aber durchaus in Frage kommen, normalen Zucker in Maßen durch Süßungsmittel zu ersetzen.

Rund 34 Kilogramm Zucker isst jeder Deutsche durchschnittlich pro Jahr. Das sind täglich circa 100 Gramm und damit viermal mehr als die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt. Häufiger Zuckerkonsum – egal ob in Form von Haushaltszucker oder alternativen zuckerhaltigen Produkten – kann unter anderem zu Karies sowie Übergewicht führen.

Andreas Reiners / glp

Erhöhter Medienkonsum kann Wohlbefinden verschlechtern

Die Coronakrise sorgt für ein verändertes Medien-Konsumverhalten. Vor allem junge Deutsche sind immer mehr am Handy oder vor dem PC, wie eine „Clark“-Studie zeigt. Allerdings kann sich der steigende Medienkonsum auch negativ auf das Wohlbefinden auswirken.

So gaben ungeachtet des Alters 32 Prozent aller Studienteilnehmer an, dass sie sich aufgrund des steigenden Medienkonsums ihrem sozialen Umfeld weniger nah fühlen. Des Weiteren geben 22 Prozent an, vermehrt unter Rückenschmerzen zu leiden. Jeder Fünfte (20 Prozent) spricht sogar davon, dass sich die eigene Körperhaltung durch den erhöhten Konsum verschlechtert hat. Fast jeder Zehnte (9 Prozent) gibt auch an, aufgrund des vermehrten Medienkonsums aggressiver zu sein als zuvor.

Gerade Präventionsmaßnahmen sind hier wichtig, denn Rückenschmerzen vorzubeugen ist leichter, als sie behandeln zu lassen. Erste Abhilfe leisten Hilfsmittel, wie zum Beispiel Pezzibälle. Durch sie wird das dynamische Sitzen gefördert. Auch regelmäßige sportliche Aktivitäten fördern gezielt die Rückenmuskulatur und machen jenen weniger anfällig.

Darüber hinaus wird empfohlen, an sogenannten Gesundheitskursen teilzunehmen, um die Rückenmuskulatur langfristig zu stärken. „Dabei ist vielen ist nicht bewusst, dass die Krankenkasse sich in der Regel freiwillig an den Kosten für diese Kurse beteiligt“, so der COO von Clark, Dr. Marco Adelt. Meist erstattet die Kasse zudem Fremdkurse, sofern die Angebote von der Zentralen Prüfstelle für Prävention zertifiziert worden sind. Einige Kassen beteiligen sich sogar an dauerhaften Angeboten – wie zum Beispiel den Besuch im Fitnessstudio. Ob und wie viel Krankenkassen zahlen, legt die jeweilige Kasse selbst fest.

Allerdings unterscheiden sich die Angebote von der gesetzlichen Krankenkasse stark von denen der privaten Kassen – da lohnt sich der Vergleich besonders.

Andreas Reiners / glp

Alzheimer: Zehn Symptome für eine Erkrankung

Die Angst vor Alzheimer ist groß. Doch was sind noch normale altersbedingte Veränderungen und was bereits Alzheimer-Symptome? Die gemeinnützige Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) stellt zehn Symptome vor, die Anzeichen für eine Erkrankung sein können.

Der Rat der Experten: Wenn eines der Anzeichen wiederholt auftritt, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Es ist wichtig, früh und professionell abzuklären, was der Auslöser der Vergesslichkeit ist, um mögliche Ursachen zu behandeln. Im Falle einer Alzheimer-Erkrankung sollte möglichst frühzeitig mit einer Therapie begonnen werden. Medikamente, die den Verlauf verzögern können, wirken am besten zu Beginn der Krankheit.

1. Gedächtnislücken: Im Frühstadium der Alzheimer-Erkrankung verschlechtert sich das Kurzzeitgedächtnis mit Auswirkungen auf das tägliche Leben. Betroffene vergessen zum Beispiel wichtige Termine, denken nicht daran, den Herd auszustellen oder können ihren Alltag nur noch mit Erinnerungsnotizen organisieren.

Normale altersbedingte Veränderung: Namen oder Verabredungen werden kurzfristig vergessen, später aber wieder erinnert.

2. Schwierigkeiten beim Planen und Problemlösen: Betroffenen fällt es schwer, sich länger zu konzentrieren oder etwas vorausschauend zu planen und umzusetzen. Probleme tauchen beispielsweise auf beim Kochen oder Backen nach altbekannten Rezepten, beim Umgang mit Zahlen oder beim Begleichen von Rechnungen. Normale altersbedingte Veränderung: Zerstreutheit, wenn viele Dinge gleichzeitig anstehen.

3. Probleme mit gewohnten Tätigkeiten: Alltägliche Handlungen werden plötzlich als große Herausforderung empfunden. Routineaufgaben bei der Arbeit werden zum Problem oder die Regeln eines altbekannten Spiels werden nicht mehr erinnert.

Normale altersbedingte Veränderung: Gelegentlicher Hilfebedarf beim Umgang mit anspruchsvollen Alltagsanforderungen, zum Beispiel dem Programmieren des Fernsehers.

4. Räumliche und zeitliche Orientierungsprobleme: Oft können Orte oder Zeitabstände nicht mehr eingeordnet werden. Betroffene vergessen zum Beispiel das Jahr und die Jahreszeit, können die Uhr nicht mehr lesen oder stehen in ihrer Straße und wissen nicht mehr, wo sie sind und wie sie nach Hause kommen.

Normale altersbedingte Veränderung: Sich dann und wann im Wochentag zu irren und es später zu merken.

5. Wahrnehmungsstörungen: Viele Betroffene habe große Mühe, Bilder zu erkennen und räumliche Dimensionen zu erfassen. Schwächen zeigen sich beispielsweise beim Erkennen von Farben und Kontrasten, Lesen oder Wiedererkennen von vertrauten Gesichtern. Normale altersbedingte Veränderung: Verändertes oder verringertes Sehvermögen, zum Beispiel aufgrund von Linsentrübung.

6. Neue Sprachschwäche: Vielen Erkrankten fällt es schwer, einer Unterhaltung zu folgen und aktiv an einem Gespräch teilzunehmen. Sie verlieren den Faden, benutzen unpassende Füllwörter oder haben Wortfindungsprobleme. Normale altersbedingte Veränderung: Ab und zu nicht das richtige Wort finden.

7. Verlegen von Gegenständen: Menschen mit Alzheimer lassen häufig Gegenstände liegen oder verlegen sie an ungewöhnliche Stellen. Sie vergessen nicht nur, wo die Sachen sind, sondern auch, wozu sie gut sind. So werden beispielsweise die Schuhe in den Kühlschrank gelegt oder der Autoschlüssel in den Briefkasten geworfen. Normale altersbedingte Veränderung: Dinge hin und wieder verlegen und dann wiederfinden.

8. Eingeschränktes Urteilsvermögen: Oft verändert sich die Urteils- und Entscheidungsfähigkeit, zum Beispiel bei der Kleiderwahl (Stiefel im Sommer), beim Umgang mit Geld oder bei der Körperpflege. Normale altersbedingte Veränderung: Eine unüberlegte oder schlechte Entscheidung treffen.

9. Verlust von Eigeninitiative und Rückzug aus dem sozialen Leben: Viele Betroffene verlieren zunehmend ihre Eigeninitiative und gehen ihren Hobbies, sozialen oder sportlichen Aktivitäten immer weniger nach. Sie bemerken Veränderungen an sich, die sie verunsichern und ziehen sich zurück. Normale altersbedingte Veränderung: Sich manchmal beansprucht fühlen durch Anforderungen bei der Arbeit, in der Familie oder durch soziale Verpflichtungen.

10. Persönlichkeitsveränderungen: Starke Stimmungsschwankungen ohne erkennbaren Grund können Folge einer Alzheimer-Erkrankung sein. Auch ausgeprägte Persönlichkeitsveränderungen treten auf, zum Beispiel starkes Unbehagen in fremden Räumen, plötzliches Misstrauen, aggressives Verhalten oder Gefühle von Ohnmacht, Traurigkeit und Rastlosigkeit. Normale altersbedingte Veränderung: Irritation, wenn geregelte Alltagsabläufe geändert oder unterbrochen werden.

Andreas Reiners / glp

110 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden im Landkreis Ludwigsburg

Seit dem 16. August spielt in Baden-Württemberg die Sieben-Tage-Inzidenz keine Rolle mehr: Vor allem für vollständig geimpfte sowie genesene Personen entfallen die allermeisten Beschränkungen. Ebenso entfallen in Baden-Württemberg die bisherigen vier Inzidenzstufen.

Der Fokus liegt nun besonders auf der sogenannten „3G-Regel“. Für Geimpfte, Genesene oder (negativ) Getestete gibt es  erheblich weniger Einschränkungen – egal wie hoch die Corona-Inzidenz im jeweiligen Landkreis gerade ist.

Die Lage in Baden-Württemberg: 

Screenshot: Landesgesundheitsamt BW

Nach Daten des DIVI-Intensivregisters (www.intensivregister.de) von Krankenhaus-Standorten mit Intensivbetten zur Akutbehandlung sind mit Datenstand 24.08.2021, 16 Uhr insgesamt 92 (+6) COVID-19-Fälle in Baden-Württemberg in intensivmedizinischer Behandlung, davon werden 43 (-2) invasiv beatmet.

Die 7-Tage Hospitalisierungsinzidenz (Hospitalisierungen bezogen auf 100.000 Einwohner in Baden-Württemberg) liegt bei 1,5. Vortag: 1,31.

Und so sehen die aktuellen Zahlen vom Samstag im Landkreis Ludwigsburg aus: 

Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der Wert am Dienstag bei 58,5 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Am Vortag lag der Wert bei 46,6. Vor genau einer Woche bei 32,3. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des Dashboards vom Landratsamt in Ludwigsburg von 17:00 Uhr vorläufig wiedergeben. (Stand: 24.08.)

Innerhalb 24 Stunden wurden in der Summe 110 Neuinfektionen registriert. (Vorwoche: 63, vor 14 Tagen: 36). Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg liegt unverändert bei mindestens 520. Rund 26.839 (+26) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 24.08.)

Affalterbach ( 177 | 0 )
Asperg ( 758 | 1 )
Benningen am Neckar ( 263 | 1 )
Besigheim ( 679 | 2 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.584 | 12 )
Bönnigheim ( 553 | 1 )
Ditzingen ( 1.263 | 6 )
Eberdingen ( 311 | 0 )
Erdmannhausen ( 200 | 2 )
Erligheim ( 153 | 1 )
Freiberg am Neckar ( 633 | 1 )
Freudental ( 168 | 0 )
Gemmrigheim ( 268 | 1 )
Gerlingen ( 743 | 0 )
Großbottwar ( 363 | 1 )
Hemmingen ( 343 | 0 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 283 | 4 )
Kirchheim am Neckar ( 381 | 2 )
Korntal-Münchingen ( 886 | 1 )
Kornwestheim ( 2.067 | 6 )
Löchgau ( 298 | 1 )
Ludwigsburg ( 5.063 | 24 )
Marbach am Neckar ( 741 | 4 )
Markgröningen ( 795 | 4 )
Möglingen ( 730 | 12 )
Mundelsheim ( 140 | 1 )
Murr ( 273 | 2 )
Oberriexingen ( 128 | 2 )
Oberstenfeld ( 395 | 1 )
Pleidelsheim ( 325 | 1 )
Remseck am Neckar ( 1.283 | 4 )
Sachsenheim ( 1.058 | 0 )
Schwieberdingen ( 498 | 4 )
Sersheim ( 324 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 490 | 1 )
Tamm ( 443 | 2 )
Vaihingen an der Enz ( 1.518 | 4 )
Walheim ( 148 | 0 )

red

Süße Drinks sorgen für Krebsgefahr

Cola, Limo und Energydrinks sind auf Dauer nicht gesund. Doch sie bergen noch größere Gefahren als Übergewicht oder Diabetes. Erwachsene Frauen, die zwei oder mehr gezuckerte Getränke täglich zu sich nehmen, können an Dickdarmkrebs erkranken, noch bevor sie das 50. Lebensjahr erreichen.

Das Risiko ist laut einer Auswertung der US-amerikanischen Nurses Health Study II doppelt so hoch wie bei Frauen, die weniger als einen Softdrink am Tag konsumieren. Das berichtet das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“.

Eine der Ursachen vermuten die Forscher im raschen Anstieg des Blutzucker- und Insulinspiegels durch Süßgetränke, was wiederum Übergewicht und Typ-2-Diabetes begünstigen kann.

Beides erhöht das Darmkrebsrisiko. Wegen des starken Blutzuckeranstiegs sollten Menschen mit Diabetes solche zuckerreichen Getränke außer bei einer Unterzuckerung ohnehin meiden.

Andreas Reiners / glp