RKI meldet höchsten Stand seit Mai: 1226 bestätigte Corona-Neuinfektionen

Die Zahl der täglich bestätigte Corona-Neuinfektionen in Deutschland hat den höchsten Wert seit Anfang Mai erreicht. Die Landesgesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 1226 neue Corona-Infektionen binnen 24Stunden gemeldet. Höher lag der Wert zuletzt am 09. Mai mit 1251 registrierten Neuinfektionen. Gestern lag der Wert laut dem RKI bei 966. In der Spitze hatte der höchste Wert der täglich gemeldeten Neuansteckungen Anfang April bei über 6000 Neuinfektionen gelegen. Danach sank sie und  stabilisierte sich  meist immer unter 1000 liegenden Werten. Seit Ende Juli zeigt die Kurve wieder nach oben

red

So stärken Sie Ihr Immunsystem

 Es ist Sommer und die Sonne lacht. Wer denkt da schon an sein Immunsystem? Doch gerade zu Corona-Zeiten sollten die Abwehrkräfte gestärkt werden. Es kann sich also lohnen die warmen Sommertage zu nutzen, um den Körper fit für die strapazierende Winterzeit zu machen.

Die intensive Wärme der Sauna im Wechsel mit der erfrischenden Abkühlung in einem Tauchbad oder unter einer kühlen Dusche sind ein wirkungsvolles Training für das Immunsystem. Wer regelmäßig die Sauna besucht, gönnt sich nicht nur eine willkommene Auszeit, sondern hilft damit auch dem eigenen Körper sich gut gegen potentielle Krankheitserreger zu wappnen.

Beim Schwitzbad in der Sauna steigt die Körpertemperatur um etwa 0,5 Grad Celsius an. Der Körper reguliert die Hitze auf der Haut mit Abkühlmechanismen und schwitzt stark. Nun beginnt das Gefäßtraining: Das Herz pumpt kräftiger.

Besonders wichtig ist die Abkühlung nach dem Saunagang. Der zweite Teil des Gefäßtrainings sorgt dafür, dass die Durchblutung in Schwung kommt und der Stoffwechsel aktiviert wird. Durch das wechselwarme Einwirken von Hitze und Kälte auf den Körper und das Herz-Kreislaufsystem wird das Immunsystem gestärkt und weitere Abwehrkräfte werden aufgebaut. Eine kalte, erfrischende Dusche oder ein Sprung ins kühle Nass sind nicht nur Kür nach einem heißen Schwitzbad, sondern Pflicht.

“Durch Studien ist deutlich geworden, dass regelmäßiges Saunieren nach etwa zwei bis drei Monaten zu einem deutlichen Rückgang der Anfälligkeit gegenüber diversen Erregern von Erkältungskrankheiten führt, nach etwa sechs Monaten sogar um bis zu 50 Prozent”, erklärt Prof. Dr. med. Resch vom Deutschen Institut für Gesundheitsforschung.

Somit sind die Sommermonate August und September genau die richtige Zeit um die eigene Sauna-Routine wieder aufzunehmen, sagen Experten.

Ralf Loweg

Wenn es zwischen den Zehen juckt

Fußpilz ist nicht nur hässlich, sondern auch äußerst hartnäckig. Und es ist eine Infektionskrankheit, die von Person zu Person übertragen werden kann. Deshalb sind eine schnelle Behandlung sowie Vorbeugung von besonderer Bedeutung.

Das Risiko für eine Fußpilzinfektion steigt, je öfter sich die Füße in feucht-warmer Umgebung befinden. Schwimmer, Wellness-Fans, aber auch Sportler sind daher häufiger betroffen. Gleiches gilt für stark schwitzende Personen und Menschen in Berufen, die auch bei hohen Temperaturen Strümpfe und Schuhe aus nicht atmungsaktivem Material tragen müssen.

Auch Personen mit einer Stoffwechselerkrankung wie Diabetes zeigen ein erhöhtes Risiko für Fußpilz. Gleiches gilt für Menschen mit einer übertriebenen Körperhygiene. Häufiges Waschen sorgt dafür, dass die Haut regelmäßig angefeuchtet wird, was den Säureschutzmantel beeinträchtigt. Durch die geschädigte Hautbarriere und kleine Verletzungen haben die Pilzerreger dann leichtes Spiel, in die Haut einzudringen und dort eine Infektion herbeizuführen.

Eine Fußpilzinfektion lässt sich im Anfangsstadium kaum erkennen. Erst wenn der Pilz tiefer in die Haut eindringt, treten Beschwerden auf. Oft ist das erste spürbare Symptom Juckreiz, der sehr hartnäckig sein kann. Im Verlaufe der Erkrankung beginnt die Haut dann zu nässen und einzureißen, sodass es auch zu Schmerzen kommen kann. Beim Fortschreiten kann die Haut aufquellen und Schuppen entstehen, unter denen gereiztes und entsprechend gerötetes Gewebe sichtbar wird. Wird nicht behandelt, lösen sich mit der Zeit immer größere Hautpartien ab.

Zur Behandlung von Fußpilz stehen verschiedene pilzabtötende Mittel aus der Apotheke bereit. Betroffene sollten die Behandlung solange fortführen, bis alle Hauterscheinungen abgeklungen sind. Um Rückfälle zu vermeiden empfiehlt sich, die Therapie im Anschluss zwei weitere Wochen durchzuführen.

Ralf Loweg

Corona: Landratsamt in Ludwigsburg meldet am Dienstag 7 Neuinfizierte

Die Lage in Ludwigsburg:

Das Landratsamt in Ludwigsburg meldete binnen 24 Stunden sieben weitere Neuinfizierte. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis Ludwigsburg stieg am Dienstag (11.08. 17.00Uhr) somit auf mindestens 1.940. Gestern wurde ein neuer Corona-Fall gemeldet. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.822 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 5,9 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

Die Lage in Baden-Württemberg:

Am Dienstag (11. August) ist die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg laut dem Sozialministerium  auf mindestens 37.978 angestiegen. Das sind 79 Neuinfizierte mehr als gestern. Davon sind ungefähr 35.070 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land beträgt laut dem Amt 1.859.

Die Lage in Deutschland:

Die Landesgesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) innerhalb eines Tages 966 neue Corona-Infektionen gemeldet (Stand 11.08., 0.00 Uhr). Die Zahl ist am Wochenende erwartungsgemäß zurückgegangen, weil nicht alle Gesundheitsämter aktuelle Daten weitergeben. Tags zuvor hatte die Zahl der täglich bestätigten Neuinfektionen bei 436 gelegen. Seit Beginn der Corona-Krise haben sich somit mindestens 217.293 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, wie das RKI bekannt gab (Stand 11.08., 0.00 Uhr). Aktuell gibt es nach RKI-Angaben 9.992 aktive Corona-Fälle in Deutschland. Das RKI gibt die Zahl der Gesamt-Todesfälle mit 9.201 an.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Corona: Fußball-Fans bleiben draußen

Die Fußball-Bundesliga spielt weiter vor leeren Tribünen. Denn in absehbarer Zeit wird es keine Spiele vor Fans in den deutschen Stadien geben. Die steigenden Corona-Zahlen sprechen dagegen, heißt es in einer Empfehlung der Gesundheitsminister.

“Tausende Zuschauer in den Stadien – das passt nicht zum aktuellen Infektionsgeschehen”, schrieb Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auf Twitter. Das Konzept der Deutsche Fußball-Liga (DFL) sei zwar in der Theorie gut, während einer Pandemie sei aber die Praxis entscheidend. Es gehe darum, keine vermeidbaren Risiken einzugehen, teilte Spahn weiter mit.

Auch die Gesundheitsminister der Länder lehnen die Rückkehr der Fans in die Stadien ab. Bei ihrer Konferenz seien alle einstimmig dieser Ansicht gewesen, so die Berliner Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci. Die Pläne der DFL seien zwar eine “gute Grundlage”, aber derzeit nicht umsetzbar. Zum einen habe man die Gesundheitsämter im Blick, die sich derzeit um die Kontaktnachverfolgung von Urlaubern sowie bei Ausbrüchen an Schulen kümmern müssten. Hier wolle man eine Überlastung vermeiden, sagte die SPD-Politikerin.

Zum anderen sehe man die An- und Abreise bei den Spielen als problematisch an. Hier könnten große Menschenansammlungen weder ausgeschlossen noch kontrolliert werden, sagte Kalayci. Grundsätzlich seien deswegen vor dem 31. Oktober 2020 Bundesligaspiele mit Zuschauern vor Ort nicht vorstellbar.

Ralf Loweg

Trink-Tipps für die Sommerhitze

Die Hitze hat Deutschland fest im Griff. Doch die hohen Temperaturen machen auch vielen Menschen zu schaffen. Ganz wichtig ist es, in der heißen Jahreszeit ausreichend Flüssigkeit aufzunehmen. Schon wenige Rituale, die sich leicht in den Alltag integrieren lassen, helfen dem vorzubeugen. Natürliches Mineralwasser leistet dabei einen wertvollen Beitrag.

Wer zu wenig trinkt, bekommt das deutlich zu spüren. Man wird schnell müde und die Konzentration lässt nach. Neben dem Gehirn werden aber auch alle anderen Organe über das Blut, das zur Hälfte aus Wasser besteht, mit lebenswichtigen Nährstoffen versorgt.

Damit der Wasserhaushalt ausgeglichen ist, sollte jeder Erwachsene bis zu 1,5 Liter am Tag trinken, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Bei schweißtreibenden Temperaturen oder wenn man sich wie beim Sport viel bewegt, braucht der Körper entsprechend mehr, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen.

Die beste Strategie, um Durst vorzubeugen: ausreichend und regelmäßig trinken. Umsetzen lässt sich das am einfachsten mit mehreren über den Tag verteilten Trinkportionen. Mineralwasser ist nicht nur für Kalorienbewusste die optimale Wahl. Für den natürlichen Durstlöscher spricht auch, dass er verschiedene Mineralstoffe und Spurenelemente enthält.

Ralf Loweg

Nutzen und Risiken von CBD-haltigen Präparaten

Mit Cannabidiol (CBD) als Bestandteil von Arzneimitteln und Lebensmitteln – darunter auch Nahrungsergänzungsmitteln – verbinden viele Menschen hohe Erwartungen mit Blick auf unterstellte oder durch Werbung suggerierte gesundheitliche Versprechungen.

Risiken, die sich insbesondere durch Präparate ergeben können, die auch oder besonders für gesundheitliche Zwecke angeboten werden (ohne als Arzneimittel geprüft und zugelassen zu sein), sind vielen dagegen oft unbekannt. Häufig enthalten diese Produkte bedenkliche Mengen des psychoaktiven Wirkstoffs Tetrahydrocannabinol (THC). Auf dieses Problem macht jetzt die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) aufmerksam.

“Auf die Problematik von CBD-Ölen, die vielfach ohne Rücksprache mit Ärzten eingenommen werden, haben wir zuletzt im aktuellen Monitor Patientenberatung aufmerksam gemacht”, sagt UPD-Geschäftsführer Thorben Krumwiede. “Die aktuelle Diskussion um die Zulässigkeit als neuartige Lebensmittel und Zuverlässigkeit von CBD-Produkten, was die Einhaltung von Grenzwerten betrifft, zeigt, dass dieses Thema viele Menschen überfordert.”

Dr. Johannes Schenkel, ärztlicher Leiter der UPD, erläutert: “In der Beratung merken wir, dass es vielen Menschen bereits schwerfällt, Chancen und Risiken verschreibungspflichtiger CBD-haltiger Arzneimittel angemessen einzuschätzen. Auch von Lebensmitteln und Nahrungsergänzungsmitteln auf CBD-Basis erwarten viele Ratsuchende medizinische Wirkungen.

Oft haben diese Hoffnungen keine wissenschaftliche Grundlage. Nahrungsmittel unterliegen ganz anderen Regelungen als Arzneimittel. Während Hersteller von überzogenen Erwartungen offenbar regelmäßig profitieren, gehen Informationsdefizite schlimmstenfalls zu Lasten der Gesundheit der Verbraucher.”

Für Verbraucher ist das Feld CBD-haltiger Produkte auch deshalb so schwer zu durchschauen, weil in den vergangenen Jahren in sehr kurzer Zeit eine Vielzahl an Produkten auf den Markt gekommen ist, die CBD enthalten. So gibt es Kaugummis und Kekse mit CBD; aber auch bei Bier, Erfrischungsgetränken oder vielfach sogar in Nahrungsergänzungsmitteln kommt CBD zum Einsatz.

CBD-haltige Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel sind gemäß Novel-Food-Katalog der Europäischen Union in der Regel als neuartige Lebensmittel eingestuft und bedürfen einer Zulassung (EU-Verordnung Nummer 2015/2283). Solange keine Zulassung vorliegt, sind diese Produkte nach Einschätzung des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit nicht verkehrsfähig. Die Einstufung von Erzeugnissen und Bewertung der Verkehrsfähigkeit ist

allerdings Aufgabe der für die Lebensmittelüberwachung zuständigen Landesbehörden. Eine einheitliche Linie gibt es bislang nicht.

Eindeutig hat sich bislang nur die Stadt Köln positioniert: Per Allgemeinverfügung untersagte die Stadt am 17. Juni 2020 Cannabidiol (CBD) in Form von Cannabidiol-Isolaten oder mit Cannabidiol angereicherte Hanf-Extrakte als Zusatz in Lebensmitteln oder Nahrungsergänzungsmitteln im stationären Handel, Versandhandel oder Internet zu vertreiben.

Ralf Loweg

Mit Schutzvisier in die Schule?

Für Deutschlands Schüler ist die Rückkehr zum Unterricht im Corona-Jahr 2020 eine ganz besondere Herausforderung. In Nordrhein-Westfalen soll der Mund-Nasen-Schutz jetzt nach den Ferien auch im Unterricht Pflicht werden. Experten schätzen, dass die Schüler täglich bis zu fünf Mal im Unterricht die Masken wechseln müssen, da sie sonst komplett durchfeuchtet sind. Ist das wirklich noch tragbar?

Als Alternative bringen Experten das glasklare Schutzvisier ins Spiel, das auch vor einer Tröpfcheninfektion schützen soll. Am Lore-Lorentz-Kolleg in Eller kamen aus diesem Grund noch vor den Ferien 120 Schutzvisiere testweise zum Einsatz. Das Ergebnis: Das Schutzvisier erleichtert die Kommunikation, lässt Mimik erkennen, hat einen höheren Tragekomfort, ist leicht zu reinigen und muss nicht regelmäßig ausgetauscht werden. Und für Brillenträger hat es den Vorteil, dass die Gläser nicht beschlagen.

Ralf Loweg

Corona-Fall-Zahlen vom Wochenende

Die Lage in Ludwigsburg:

Das Landratsamt in Ludwigsburg meldete binnen 24 Stunden einen weiteren Neuinfizierten. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis Ludwigsburg stieg am Montag (10.08. 17.00Uhr) somit auf mindestens 1.933. Gestern wurde ebenfalls ein Corona-Fall gemeldet. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.816 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 4,6 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

Die Lage in Baden-Württemberg:

Laut dem Sozialministerium gab es am Samstag, Sonntag und Montag  in Baden-Württemberg weitere 147 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Damit erhöhte sich die Zahl der Infizierten im Land auf mindestens 37.899, davon sind ungefähr 34.987 Personen wieder genesen. Die Zahl der COVID-19-Todesfälle blieb unverändert bei insgesamt 1.858. (Stand: 10.08.-16Uhr)

Die Lage in Deutschland:

Die Landesgesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) innerhalb eines Tages 436 neue Corona-Infektionen gemeldet (Stand 10.08., 0.00 Uhr). Die Zahl ist am Wochenende erwartungsgemäß zurückgegangen, weil nicht alle Gesundheitsämter aktuelle Daten weitergeben. Tags zuvor hatte die Zahl der täglich bestätigten Neuinfektionen bei 555 gelegen. Seit Beginn der Corona-Krise haben sich somit mindestens 216.327 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, wie das RKI bekannt gab (Stand 10.08., 0.00 Uhr). Circa 197.400 Menschen gelten als genesen.. Das RKI gibt die Zahl der Gesamt-Todesfälle mit 9.197 an.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Gesundes Wohnen: Geht das eigentlich?

Bei vielen Menschen wächst die Sehnsucht nach einem ruhigen Leben in der Natur. Forscher haben jetzt herausgefunden: Grünflächen sind gut für die Seele. Dass das Leben auf dem Land allerdings generell gesünder ist als in der Stadt, ist Mythos, so das Apothekenmagazin “Baby und Familie”.

Eine 2019 in der Fachzeitschrift “Nature” veröffentlichte Studie hat gezeigt: Menschen in ländlichen Regionen nehmen eher zu als in der Stadt. Denn lange Wege zur Arbeit werden oft mit dem Auto zurückgelegt. Statt Gemüse vom Bauernhof gibt es auch hier Ware aus dem Supermarkt. Und Sportangebote zur Gesundheitsprävention sind auf dem Land oft schlechter erreichbar als in der Stadt. Dabei ist der Einfluss von Bewegung auf die Gesundheit nicht zu vernachlässigen.

Der Seele tut das Leben auf dem Land oft gut. Wenn es etwa um sogenannte unterstützende Netzwerke geht – neben Freunden und Familie also auch Menschen, die einen mit Namen kennen und in einfachen Situationen helfen würden -, sieht es in der Stadt schlechter aus. “Diese Gruppe von Menschen hat einen enormen Einfluss auf unser Wohlbefinden, und sie ist auf dem Land rund doppelt so groß wie in der Stadt”, erklärt Neurowissenschaftler und Psychiater Prof. Dr. Andreas Meyer-Lindenberg, Vorstandsvorsitzender des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit in Mannheim (ZI).

Auch die Natur hat einen nachweislichen Effekt auf die Psyche. In einem grüneren Umfeld aufgewachsene Kinder haben laut einer Studie der dänischen Universität Aarhus ein bis zu 55 Prozent geringeres Risiko für psychische Erkrankungen.

“Was die Psyche betrifft, ist das Landleben deutlich gesünder”, sagt Meyer-Lindenberg. Der Einfluss beginne schon im Mutterleib: Wer auf dem Land geboren und aufgewachsen sei, sei selbst wenn er später in eine Stadt zieht, wesentlich weniger anfällig für psychische Erkrankungen.

Eine aktuelle Studie des ZI zeigt: Grünflächen haben massiv positive Effekte auf unsere Psyche. “Allein schon, wenn Menschen Grün sehen, geht es ihnen häufig viel besser”, so Neurowissenschaftler Meyer-Lindenberg. Na dann: raus aufs Land

Ralf Loweg