Und so sehen die Corona-Zahlen am Montag aus

Seit Montag (08.03.21) gilt in Baden-Württemberg eine neue Corona-Verordnung, die abhängig vom Infektionsgeschehen auf Landkreisebene die stufenweise Öffnung vieler geschlossener Bereiche vorsieht. Und so sieht die Lage am Montag 15.03. in Deutschland aus:

Innerhalb von 24 Stunden meldeten die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut insgesamt 6.604 Corona-Neuinfektionen. Außerdem wurden binnen 24 Stunden weitere 47 Menschen, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben sind verzeichnet. Im Vergleich zum vergangenen Montag ist das ist ein Anstieg um rund 1.600 Fälle. Vor genau einer Woche waren 5.011 Neuinfektionen und 34 Todesfälle registriert worden. (Stand: 15.03.).

Der Höchstwert von 1.244 neuen gemeldeten Todesfällen war am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert gemeldet worden – darin waren jedoch 3.500 Nachmeldungen enthalten.

Insgesamt haben sich seit Beginn der Corona-Krise laut RKI mindestens 2.575.849 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 73.418. Das sind 47 mehr als am Vortag. Rund 2.365.100 (+7.100) Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. (Stand: 15.03.)

Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) steigt laut RKI auf 82,9. In der Vorwoche am Montag lag der Wert bei 68. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden.

red

Tipps für mehr Muskelkraft im Alter

Bereits ab dem 30. Lebensjahr setzt der altersbedingte Muskelabbau ein. Die Folge: Ohne Training lässt die Kraft älterer Menschen stetig nach. Das birgt eine Vielzahl gesundheitlicher Risiken, wie beispielsweise eine erhöhte Sturzgefahr. Die neue Broschüre der Seniorenliga namens „Gesund und vital altern“ zeigt auf, wie man seine Muskelkraft erhalten und sogar stärken kann.

Dazu müssen die Muskeln gefordert werden. Während sich Ausdauersportarten wie Laufen, Schwimmen oder Radfahren positiv auf das Herz-Kreislauf-System auswirken, ist für den Zugewinn an Kraft ein gezieltes Muskeltraining notwendig. Mit Kniebeugen und Liegestützen bis hin zu Übungen mit Gewichten oder Thera-Bändern können wichtige Muskelbereiche angeregt werden. Um optimale Trainingseffekte zu erreichen, sollte das Training an die individuelle Leistungsfähigkeit und die körperlichen Voraussetzungen angepasst sein.

Zum Erhalt und Aufbau der Muskulatur bedarf es neben dem Training einer ausgewogenen und gesunden Ernährung, die das richtige Maß an Energie bereitstellt. Muskelfreundliche Ernährung heißt, Fette und Kohlenhydrate zu reduzieren, auf eine ausreichende Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren zu achten und viel hochwertiges Eiweiß zu sich zu nehmen. Folglich gehören etwa Hülsenfrüchte, fettarme Milchprodukte, mageres Fleisch und Fisch auf den Speiseplan.

Fleisch und Fisch sind dabei nicht nur eine gute Eiweißquelle, sie liefern auch das für die Muskulatur wertvolle Kreatin, das nach Ansicht der Experten den Muskelaufbau fördert. Ein kreatinhaltiges Nahrungsergänzungsmittel biete dabei eine sinnvolle Unterstützung.

Lars Wallerang / glp

Pollenzeit: Diese Tricks helfen

Einer der effektivsten Tipps für Pollenallergie-Geplagte ist gleichzeitig auch der am schwierigsten nachvollziehbare: „Auf keinen Fall die Augen reiben“ heißt es bei Gesundheits-Experten. Doch Betroffene wissen: Das erfordert eine ungeheure Willenskraft – vor allem, wenn man erst einmal ein bisschen damit angefangen hat.

Leichter sind dann schon folgende Ratschläge aus dem Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Weil es nicht immer gelingt, die Allergene zu meiden, lautet die grundsätzliche Strategie: Schadensbegrenzung. So helfen im Freien umlaufende Sonnenbrillen dabei, die Augen vor Pollenflug zu schützen.

Um Allergene aus den Augen zu entfernen, helfen künstliche Tränen, die es als Tropfen in der Apotheke gibt, oder Spülungen mit Kochsalzlösungen. Für eine schnelle Entspannung geschwollener Augen sorgt eine kaltfeuchte Kompresse direkt auf der Augenpartie.

Und am Abend sollten Pollen-Allergiker unbedingt duschen und Haare waschen. Das hilft dabei, möglichst pollenfrei ins Bett zu gehen und besser zu schlafen.

Rudolf Huber / glp

Und so sehen die Corona-Zahlen am Freitag aus

Seit Montag (08.03.21) gilt in Baden-Württemberg eine neue Corona-Verordnung, die abhängig vom Infektionsgeschehen auf Landkreisebene die stufenweise Öffnung vieler geschlossener Bereiche vorsieht. Und so sieht die Lage am Freitag 12.03. in Deutschland aus:

Innerhalb von 24 Stunden meldeten die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut insgesamt 12.834 Corona-Neuinfektionen. Außerdem wurden binnen 24 Stunden weitere 252 Menschen, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben sind verzeichnet. Im Vergleich zum vergangenen Freitag ist das ist ein Anstieg von 2.254 Fällen. Vor genau einer Woche waren 10.580 Neuinfektionen und 264 Todesfälle registriert worden. (Stand: 12.03.). Gestern wurden 14.356 Fälle gemeldet.

Der Höchstwert von 1.244 neuen gemeldeten Todesfällen war am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert gemeldet worden – darin waren jedoch 3.500 Nachmeldungen enthalten.

Insgesamt haben sich seit Beginn der Corona-Krise laut RKI mindestens 2.545.781 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 73.062. Das sind 252 mehr als am Vortag. Rund 2.345.600 (+8.600) Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. (Stand: 12.03.)

Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) steigt laut RKI auf 72,4 (Vortag: 69,1). In der Vorwoche am Freitag lag der Wert bei 65. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden.

red

Immer mehr jüngere Menschen klagen über Rückenbeschwerden

Probleme mit dem Kreuz betreffen alle Altersgruppen. Immer mehr jüngere Erwachsene sind wegen Beschwerden an Rücken, Schulter und Nacken in ärztlicher Behandlung. Das zeigt eine Auswertung der KKH Kaufmännische Krankenkasse anlässlich des Tages der Rückengesundheit am 15. März.

Demnach stieg der Anteil der 25- bis 29-jährigen Betroffenen von 2009 auf 2019 um zehn Prozent – bei den Männern sogar um gut ein Fünftel, bei den 30- bis 34-Jährigen um fast acht Prozent. Und auch die 40- bis 49-Jährigen plagen zunehmend Rückenprobleme.

„Bei Kindern und Jugendlichen zwischen sechs und 19 Jahren gingen die Arztbehandlungen hingegen um fast sieben Prozent zurück“, bilanziert die Kasse. Bundesweit liege die Steigerungsrate über alle Altersgruppen hinweg bei über sechs Prozent. Männer sind mit einem Plus von gut zwölf Prozent im Schnitt stärker betroffen als Frauen (knapp fünf Prozent).

Ein Grund für die hohe Steigerungsrate: „Unser Rückgrat ist nicht für den modernen, körperlich meist inaktiven Alltag gemacht“, so KKH-Sportexperte Ralf Haag. „Den dominiert langes Sitzen, und das ist Gift für unseren Rücken.“

Bei Rückenschmerzen verordnen sich viele Betroffene erst einmal Schonung. Doch das ist der falsche Weg: „Eine Kernursache für die Beschwerden ist Bewegungsmangel. Wer sich zu wenig bewegt, riskiert, dass die Muskulatur verkümmert und daher die Wirbelsäule nicht optimal stützen kann.“

Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) sollten Erwachsene mindestens zweieinhalb Stunden in der Woche moderat bis intensiv körperlich aktiv sein, Kinder mindestens eine Stunde pro Tag. Wer sich danach richtet, kann auch eine Reihe gesundheitlicher Risiken wie Bluthochdruck, Diabetes oder einen Bandscheibenvorfall erheblich verringern.

Haags Ratschlag: „Integrieren Sie so viel Bewegung wie möglich in den Alltag.“ Das heißt: kurze Wege zu Fuß oder mit dem Rad statt mit dem Auto, Treppensteigen statt Fahrstuhl oder auch viel mit Kindern spielen.

Rudolf Huber / glp

BioNTech/Pfizer, AstraZeneca oder Moderna?: Europäer sind bei diesen Corona-Impfstoffen skeptischer

Die Corona-Impfungen sind seit Ende 2020 ein sehr zentrales Thema bei der Pandemie-Bekämpfung. Während im Vereinigten Königreich bereits mehr als 22 Millionen Briten die erste Impfdosis verabreicht bekommen haben, sind es in Deutschland derzeit nur mehr als 5 Millionen Menschen.

Die Briten sehen in den Impfstoffen von BioNTech/Pfizer (79 Prozent) und AstraZeneca (81 Prozent) eine nahezu gleichhohe Sicherheit. Über das Vakzin von Moderna sagen 64 Prozent der Briten, dies sicher zu finden. Zumindest die Spanier bezeichnen den letztgenannten Impfstoff etwas häufiger als sicher (67 Prozent), bei den anderen befragten europäischen Ländern Deutschland, Frankreich und Italien sieht dies etwas anders aus: Das Vakzin von Moderna halten 57 Prozent der Italiener für sicher, 54 Prozent der Deutschen, aber nur 39 Prozent der Franzosen. Während immerhin 72 Prozent der Spanier  den Corona-Impfstoff von BioNTech/Pfizer als sicher bezeichnen, machen zwei Drittel der Deutschen (66 Prozent) diese Angabe, 65 Prozent der Italiener und die Hälfte der Franzosen (49 Prozent). Das sind die Ergebnisse nach einer YouGov-Umfrage.

Für Franzosen ist AstraZeneca-Impfstoff am wenigsten sicher, für Briten ist er am sichersten

Das Vertrauen in das Corona-Vakzin von AstraZeneca leidet in den befragten Ländern des europäischen Festlandes, aber auch in den USA, sehr. Dabei sind die Franzosen am misstrauischsten: Nur 33 Prozent der Befragten in Frankreich geben an, das Vakzin als sicher zu empfinden. Unter US-Amerikanern sagen dies 42 Prozent, und Deutschen 43 Prozent. Unter Italienern ist es etwas mehr als die Hälfte (54 Prozent), die diese Angabe macht. Unter Spaniern sagen dies 59 Prozent. Im Vergleich dazu fühlen sich die Briten mit dem AstraZeneca-Impfstoff sehr sicher (81 Prozent).

Dies sind Ergebnisse einer YouGov-Umfrage, für die mehr als 8.000 Menschen in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, dem Vereinigten Königreich und den USA vom 23. Februar bis 2. März 2021 mittels standardisierter Online-Interviews befragt wurden. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die jeweiligen Bevölkerungen ab 18 Jahren.

red

Quelle: YougGov

 

RKI meldet am Donnerstag 14 356 Corona-Neuinfektionen – fast 2500 Fälle mehr als in der Vorwoche

Seit Montag (08.03.21) gilt in Baden-Württemberg eine neue Corona-Verordnung, die abhängig vom Infektionsgeschehen auf Landkreisebene die stufenweise Öffnung vieler geschlossener Bereiche vorsieht. Und so sieht die Lage am Donnerstag 11.03. in Deutschland aus:

Die Gesundheitsämter meldeten dem Robert Koch-Institut insgesamt 14.356 Corona-Neuinfektionen. Außerdem wurden binnen 24 Stunden weitere 321 Menschen, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben sind verzeichnet. Im Vergleich zum vergangenen Donnerstag ist das ist ein Anstieg von fast 2.500 Fällen. Vor genau einer Woche waren 11.912 Neuinfektionen und 359 Todesfälle registriert worden. (Stand: 11.03.). Gestern wurden 9.146 Fälle gemeldet.

Erfahrungsgemäß fallen die Zahlen am Wochenende und zu Wochenbeginn niedriger aus, da unter anderem weniger getestet wird.

Der Höchstwert von 1.244 neuen gemeldeten Todesfällen war am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert gemeldet worden – darin waren jedoch 3.500 Nachmeldungen enthalten.

Insgesamt haben sich seit Beginn der Corona-Krise laut RKI mindestens 2.532.947 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 72.810. Das sind 321 mehr als am Vortag. Rund 2.337.000 (+8.300) Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. (Stand: 11.03.)

Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) steigt laut RKI auf 69,1 (Vortag: 65,4). In der Vorwoche am Donnerstag lag der Wert bei 65. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden.

red

Allergiker und die Corona-Impfung

Die allgemeinen Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission (Stiko) gelten in der Regel auch für Allergiker, weil die zugelassenen Impfstoffe nur selten allergische Reaktionen auslösen. Das ist auch bei der Corona-Impfung der Fall. Doch wie gehen Allergiker mit den – vereinzelten – Meldungen über allergische Reaktionen auf Corona-Impfstoffe um?

Laut der Deutschen Haut- und Allergiehilfe sind 60 Prozent der Teilnehmer an einer aktuellen Umfrage unzufrieden mit den verfügbaren Informationen speziell für Allergiker. Dennoch sind 83 Prozent der Impfung gegenüber offen. Keiner lehnt Impfungen grundsätzlich ab, viele haben jedoch eine gewisse Sorge vor Nebenwirkungen, insbesondere vor einer allergischen Reaktion.

„Es ist wichtig zu vermitteln, dass allergische Reaktionen auf Impfungen ausgesprochen selten vorkommen, obwohl allein in Deutschland rund 30 Millionen Menschen an einer allergischen Erkrankung leiden“, so Erhard Hackler, geschäftsführender Vorstand der Deutschen Haut- und Allergiehilfe. In den allermeisten Fällen genüge ein klärendes Gespräch mit dem Arzt, um Sorgen abzubauen.

Rudolf Huber / glp

So funktionieren Corona-Selbsttests

Seit einigen Tagen werden Do-it-yourself-Corona-Tests für den Eigenbedarf bei Discountern, in Apotheken und Drogerien angeboten. Worauf sollte man beim Kauf achten und wie unterscheiden sich Schnelltests von Selbsttests?

Anders als die Schnelltests für die wöchentliche Bürgertestung, die nur von geschultem Personal durchgeführt werden dürfen, sind die Corona-Selbsttests aufgrund der leichten Handhabung für die Eigentestung zugelassen, so die Verbraucherzentrale NRW. Beim Kauf sollten Testwillige unbedingt darauf achten, ob es sich auch tatsächlich um einen Test für die Eigenanwendung, also einen für Laien zugelassenen Test handelt.

– Woran erkenne ich einen zugelassenen Selbsttest?

Mit der Änderung der Medizinprodukte-Abgabeverordnung hat das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zunächst sieben Corona-Schnelltests zur Selbsttestung zugelassen. Sie tragen eine CE-Kennzeichnung. Mit dieser Zertifizierung erklären die Hersteller die Einhaltung europäischer Schutz- und Qualitätsstandards. Eine ständig aktualisierte Liste der Tests, die für Laien zugelassen sind, findet sich auf der Homepage des BfArM.

– Wie funktioniert der Test zu Hause?

Bei den bisher zugelassenen Testkits für die Eigenanwendung ist ein Nasenabstrich vorgesehen. Die Abstriche können eigenständig aus der vorderen Nase entnommen werden, ein tiefes Eindringen in den Nasenrachenbereich ist nicht notwendig. „Es ist davon auszugehen, dass auf absehbare Zeit auch Gurgel-oder Spucktests zugelassen werden“, so die Verbraucherzentrale.

Der Test weist das Virus-Protein im Sekret nach, sofern eine ausreichende Virusmenge vorhanden ist. Ist das Ergebnis positiv, erscheint nach rund 15 Minuten im Sichtfeld ein zweiter farbiger Strich, ähnlich wie bei einem Schwangerschaftstest. Wichtig ist es, sich genau an die Gebrauchsanweisung zu halten. Die Hände sollten vor Durchführung des Tests und danach zudem gründlich gewaschen oder desinfiziert werden.

– Wie sicher ist der Test?

Wie alle Antigen-Schnelltests ist auch der Selbsttest nur eine Momentaufnahme, das heißt, schon am nächsten Tag könnte man Corona-positiv sein. Zudem haben die Schnelltests eine gewisse Fehlerrate, da eine größere Menge an Viren erforderlich ist, um ein positives Ergebnis anzuzeigen. Sie sind also nicht so zuverlässig wie ein PCR-Test. Wichtig ist, auch bei einem negativen Testergebnis weiter die Hygieneregeln wie Abstand, Händewaschen, Lüften und Maske-Tragen einzuhalten.

– Was tun, wenn der Test positiv ausfällt?

In diesem Fall sollte zur Bestätigung ein PCR-Test durchgeführt werden. Bei einem Laientest für zu Hause gibt es derzeit keine Meldepflicht, deshalb kommt es hier auf die Eigenverantwortung an. Über den Hausarzt oder die Rufnummer 116 117 kann ein Termin für den Bestätigungstest vereinbart werden. Bis das Ergebnis des PCR-Tests vorliegt, gilt Quarantänepflicht.

Rudolf Hube / glp

RKI meldet am Mittwoch 9146 Corona-Neuinfektionen und 300 Todesfälle

Seit Montag (08.03.21) gilt in Baden-Württemberg eine neue Corona-Verordnung, die abhängig vom Infektionsgeschehen auf Landkreisebene die stufenweise Öffnung vieler geschlossener Bereiche vorsieht. Und so sieht die Lage am Mittwoch 10.03. in Deutschland aus:

Die Gesundheitsämter meldeten dem Robert Koch-Institut insgesamt 9.146 Corona-Neuinfektionen. Außerdem wurden binnen 24 Stunden weitere 300 Menschen, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben sind verzeichnet. Vor genau einer Woche waren 9.019 Neuinfektionen und 418 Todesfälle registriert worden. (Stand: 10.03.). Gestern wurden 4.252 Fälle gemeldet.

Erfahrungsgemäß fallen die Zahlen am Wochenende und zu Wochenbeginn niedriger aus, da unter anderem weniger getestet wird.

Der Höchstwert von 1.244 neuen gemeldeten Todesfällen war am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert gemeldet worden – darin waren jedoch 3.500 Nachmeldungen enthalten.

Insgesamt haben sich seit Beginn der Corona-Krise laut RKI mindestens 2.518.591 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 72.489. Das sind 300 mehr als am Vortag. Rund 2.328.700 (+9.100) Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. (Stand: 10.03.)

Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) sinkt laut RKI sinkt leicht auf 65,4 (Vortag: 67,5). In der Vorwoche am Mittwoch lag der Wert bei 64. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden.

red