RKI meldet am Mittwoch 8072 Neuinfektionen und 813 Todesfälle

Die Lage in Deutschland am Mittwoch 10.02. :

Das RKI verzeichnet im Vergleich zur Vorwoche einen leichten Rückgang der Neuinfektionen und auch bei den Todesfällen. Binnen 24 Stunden wurden weitere 813 Menschen, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben sind verzeichnet. Außerdem wurden 8.072 neue Corona-Infizierte übermittelt. Vor genau einer Woche waren noch 9.705 Neuinfektionen und 975 Todesfälle registriert worden. Gestern waren es 3.379 Corona-Fälle. (Stand: 10.02.)

Der Höchstwert von 1.244 neuen gemeldeten Todesfällen war am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert gemeldet worden – darin waren jedoch 3.500 Nachmeldungen enthalten.

Insgesamt haben sich seit Beginn der Corona-Krise laut RKI mindestens 2.299.996 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 62.969 Das sind 813 mehr als am Vortag. Rund 2.073.100 (+15.800) Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. (Stand: 10.02.)

Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) sinkt laut RKI auf 68. Am Vortag lag der Wert bei 72. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden.

red

Weniger Sport in Pandemie-Zeiten

Ungefähr zwei Drittel (64,5 Prozent) der Menschen in der zweiten Lebenshälfte in Deutschland treiben zwar seit Beginn der Corona-Pandemie genauso viel Sport wie zuvor. 7,7 Prozent haben ihre sportlichen Aktivitäten sogar ausgeweitet. Doch immerhin mehr als ein Viertel (27,8 Prozent) berichten, dass sie weniger sportlich aktiv sind.

Im aktuellen Deutschen Alterssurvey (DEAS) sagen die 46- bis 60-Jährigen am häufigsten, dass sich ihre sportliche Aktivität in der Pandemie verändert hat. Knapp ein Drittel (30,9 Prozent) dieser Altersgruppe macht weniger Sport, das ist ein um vier bis neun Prozentpunkte höherer Anteil als bei den Älteren. 11,4 Prozent geben an, mehr Sport zu treiben als vor der Pandemie.

Auch die Häufigkeit von Spaziergängen hat sich verändert, aber weniger stark als bei Sport: Drei Viertel (74,7 Prozent) der Menschen in der zweiten Lebenshälfte gehen nach eigener Auskunft so oft spazieren wie vor der Pandemie, 15,1 Prozent tun dies häufiger und 10,2 Prozent weniger oft. Unterm Strich, so die Daten, wird das Bewegungsdefizit durch weniger Sport nur zu einem kleinen Teil durch häufigere Spaziergänge kompensiert wird.

Rudolf Huber / glp

Corona-Studie: Mindestens 16 000 Covid-19-Infektionen nach „Querdenken“-Demonstrationen

Die „Querdenken“-Demonstrationen im November 2020 haben dazu beigetragen, dass sich das Corona-Virus innerhalb Deutschlands stark verbreitet hat. Dies zeigt eine aktuelle Studie des ZEW Mannheim und der Humboldt-Universität zu Berlin, die die Auswirkungen zweier großer „Querdenken“-Kundgebungen, die im November 2020 stattfanden, auf die Sieben-Tage-Inzidenz bis Ende Dezember analysiert.

Untersucht wurde das Infektionsgeschehen in den Landkreisen, aus denen zehntausende Demonstranten/-innen zu den Kundgebungen am 7. November 2020 in Leipzig und am 18. November 2020 in Berlin anreisten. Um diese Orte zu bestimmen, nutzen die Autoren der Studie Informationen über das Angebot von Busreisen eines Netzwerks von Busunternehmen, das sich seit Sommer 2020 auf die Beförderung von Demonstranten/-innen zu den „Querdenken“-Kundgebungen spezialisiert hat.

So stieg die Sieben-Tages-Inzidenz nach den Demonstrationen deutlich stärker in Landkreisen an, die Städte mit einer solchen Busverbindung beinhalten, als in Landkreisen ohne solche Busverbindungen. Dies hatte bis Weihnachten einen Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenz um 40 in den betroffenen Landkreisen zur Folge.

Die Wissenschaftler schätzen, dass bis Weihnachten zwischen 16.000 und 21.000 Covid-19-Infektionen hätten verhindert werden können, wenn diese beiden großen „Querdenker“-Kundgebungen abgesagt worden wären. Die Analyse von ZEW und Humboldt-Universität quantifiziert somit erstmals den Zielkonflikt zwischen der Einschränkung von Freiheitsrechten und gesundheitspolitischen Maßnahmen zum Infektionsschutz. Das individuelle Verhalten – wenn Personen beispielsweise entgegen der geltenden Regeln keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen oder Abstandsregeln missachten – kann laut ZEW-Analyse große Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit haben. „Eine mobile Minderheit, die sich nicht an geltende Hygieneregeln hält, kann so ein erhebliches Risiko für andere Personen darstellen“, betont ZEW-Wissenschaftler und Koautor der Studie Dr. Martin Lange.

red

Deutlicher Rückgang: RKI meldet am Dienstag 3379 Neuinfektionen und 481 Todesfälle

Die Lage in Deutschland am Dienstag 09.02. :

Die Gesundheitsämter registrierten am Dienstag deutlich weniger Corona-Neuinfektionen: Das RKI verzeichnet im Vergleich zur Vorwoche einen deutlichen Rückgang der Neuinfektionen und auch bei den Todesfällen. Binnen 24 Stunden wurden weitere 481 Menschen, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben sind verzeichnet. Außerdem wurden 3.379 neue Corona-Infizierte übermittelt. Vor genau einer Woche waren noch 6.114 Neuinfektionen und 861 Todesfälle registriert worden. Gestern waren es 4.535 Corona-Fälle. (Stand: 09.02.)

Der Höchstwert von 1.244 neuen gemeldeten Todesfällen war am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert gemeldet worden – darin waren jedoch 3.500 Nachmeldungen enthalten.

Insgesamt haben sich seit Beginn der Corona-Krise laut RKI mindestens 2.291.924 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 61.156 Das sind 481 mehr als am Vortag. Rund 2.057.300 (+16.000) Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. (Stand: 09.02.)

Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) sinkt laut RKI auf 72,8. Am Vortag lag der Wert bei 76. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden.

red

Schlaf-Hygiene verbessert die Nachtruhe

Ausreichende Nachtruhe ist gesund. Doch den guten Schlaf sollte man nicht dem Zufall überlassen. Denn es gibt Maßnahmen, Umgebung und Lebensweise so einzurichten, dass sie einer ungestörten Nacht zuträglich sind.

Dabei gilt aber auch: Jeder Mensch ist anders. “Das Schlafbedürfnis liegt bei den meisten zwischen sechs und neun Stunden”, sagt Prof. Dr. Kneginja Richter, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Leiterin der Schlafambulanz im Klinikum Nürnberg, im Apothekenmagazin “Diabetes Ratgeber”.

Eine Matratze, auf der man rückenbequem liegt, ist eine wichtige Voraussetzung für gesunden Schlaf. Förderlich ist es zudem, sich an regelmäßige Schlafens- und Aufstehzeiten zu halten. “Lüften Sie vor dem Zubettgehen kräftig durch und verbannen Sie Lichtquellen, Fernseher und Arbeitsunterlagen aus dem Schlafzimmer”, empfiehlt die Psychiaterin. Ebenso sollte abends auf dem Smartphone der Nachtmodus aktiviert sein – denn dadurch wird blaues Licht weggefiltert. Und: “Platzieren Sie den Wecker so, dass Sie die Uhrzeit nicht sehen können.”

Viel Sport soll der Schlafhygiene ebenfalls helfen – sofern man sich nicht direkt vor der Nachtruhe sportlich betätigt. Wechselduschen oder Wollsocken sorgen für warme Füße im Bett. Auch wichtig: “Essen Sie abends nicht zu üppig”, rät die Expertin. Proteinreiche Lebensmittel seien günstig. Bei Schlafproblemen sollte man zudem auf Alkohol verzichten und stattdessen lieber mit einem Gute-Nacht-Tee, einem Hörbuch, einem warmen Bad oder mit Entspannungsübungen relaxen.

Lars Wallerang / glp

RKI meldet am Montag 4535 Neuinfektionen und 158 Corona-Tote

Die Lage in Deutschland am Montag 08.02. :

Die Gesundheitsämter registrierten auch am Samstag weniger Corona-Neuinfektionen: Das RKI verzeichnet im Vergleich zur Vorwoche einen leichte Rückgang der Neuinfektionen. Binnen 24 Stunden wurden weitere 158 Menschen, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben sind verzeichnet. Außerdem wurden 4.535 neue Corona-Infizierte übermittelt. Das sind etwa 1000 Neuinfektionen weniger als vor einer Woche. Gestern waren es 8.616 Corona-Fälle. (Stand: 08.02.)

Der Höchstwert von 1.244 neuen gemeldeten Todesfällen war am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert gemeldet worden – darin waren jedoch 3.500 Nachmeldungen enthalten.

Insgesamt haben sich seit Beginn der Corona-Krise laut RKI mindestens 2.288.545 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 61.675. Das sind 158 mehr als am Vortag. Rund 2.041.300 (+12.100) Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. (Stand: 08.02.)

Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) liegt laut RKI bei 76. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden.

red

Immer weniger Apotheken in Deutschland

Die gute alte Apotheke hat im digitalen Zeitalter keinen leichten Stand. So ist die Zahl der Apotheken in Deutschland zum Jahresende 2020 um 322 auf 18.753 gesunken. Ende 2019 waren es noch 19.075. Damit liegt der Rückgang nun schon im dritten Jahr in Folge bei mehr als 300 Apotheken.

Noch stärker als die Zahl der Apotheken ist 2020 die Zahl der selbstständigen Apotheker gesunken, die als freie Heilberufler einen Apothekenbetrieb mit bis zu drei Filialen unterhalten dürfen: Ihre Zahl ist um 363 auf 14.110 gefallen. Das zeigen Erhebungen der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA), die auf den Meldungen der Landesapothekerkammern in allen 16 Bundesländern beruhen.

Die Apothekendichte in Deutschland liegt bei 23 Apotheken pro 100.000 Einwohnern und damit deutlich unter dem EU-Durchschnitt von 32 Apotheken auf 100 000 Einwohner.

“Unser System hat sich als sehr krisenfest erwiesen. Aber die bundesweite Versorgungssicherheit ist kein Selbstläufer, denn seit mehr als einem Jahrzehnt geht die Zahl der Apotheken zurück. Wir müssen die Entwicklung dringend stabilisieren” sagt ABDA-Präsidentin Gabriele Regina Overwiening.

Das im Herbst verabschiedete Vor-Ort-Apothekenstärkungsgesetz sei dafür ein erster Schritt: Es schafft neue Möglichkeiten für die Apotheken, sich für mehr Versorgungssicherheit einzubringen, und eine gute fachliche Perspektive, insbesondere auch für den apothekerlichen Nachwuchs. Diese Möglichkeiten müssten in den kommenden Monaten und Jahren mit Leben gefüllt werden.

Keine Sonderrechte für Geimpfte

Es ist eine hitzige Diskussion. Dürfen Menschen, die gegen das Coronavirus geimpft wurden, einfacher wieder reisen oder ins Restaurant gehen? Eine deutliche Mehrheit der Bundesbürger lehnt diese Sonderrechte laut dem neuesten ARD-DeutschlandTrend ab.

68 Prozent sind gegen eine Aufhebung der Corona-Beschränkungen für Geimpfte – das sind allerdings fünf Prozentpunkte weniger als im Vormonat. 28 Prozent (+5) sind dafür.

Der Weg aus der Corona-Krise geht laut Politik über die breitflächige Impfung der Bevölkerung. Und so hängt eine Aufhebung der Corona-Beschränkungen vor allem mit der Impfbereitschaft und dem Impffortschritt zusammen.

Aktuell geben 59 Prozent der Bundesbürger an, sich auf jeden Fall impfen lassen zu wollen, das sind fünf Punkte mehr als im Januar; 17 Prozent sagen aktuell, dass sie sich wahrscheinlich impfen lassen (-4). 21 Prozent (-2) geben an, sich wahrscheinlich nicht oder auf gar keinen Fall impfen zu lassen.

Ralf Loweg / glp

RKI meldet 10.485 Neuinfektionen und 689 Corona-Tote – Inzidenzwert fällt auf 77,3

Die Lage in Deutschland am Samstag 06.02. :

Die Gesundheitsämter registrierten auch am Samstag weniger Corona-Neuinfektionen: Das RKI verzeichnet im Vergleich zur Vorwoche einen leichte Rückgang der Neuinfektionen. Binnen 24 Stunden wurden weitere 689 Menschen, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben sind verzeichnet. Außerdem wurden +10.485 neue Corona-Infizierte übermittelt. Vor genau einer Woche hatte das RKI 12.321 Neuinfektionen und 794 neue Todesfälle binnen 24 Stunden verzeichnet. Gestern waren es 12.908 Corona-Fälle. (Stand: 06.02.)

Der Höchstwert von 1.244 neuen gemeldeten Todesfällen war am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert gemeldet worden – darin waren jedoch 3.500 Nachmeldungen enthalten.

Insgesamt haben sich seit Beginn der Corona-Krise laut RKI mindestens 2.275.394 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 61.286. Das sind 689 mehr als am Vortag. Rund 2.020.900 (+12.700) Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. (Stand: 06.02.)

Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) liegt laut RKI bei 77,3. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden.

red

Das steckt hinter der Angst vorm Zahnarzt

Der Besuch beim Zahnarzt löst bei vielen Menschen alles andere als Freude aus. Deshalb werden wichtige Termine in der Corona-Krise gerne auf die lange Bank geschoben. In einer Studie hat der digitale Versicherungsmanager CLARK in Zusammenarbeit mit YouGov die Deutschen nach ihren dentalen Präventionsmaßnahmen befragt – mit einem ernüchternden Ergebnis: Nur 65 Prozent der Deutschen suchen bei Zahnschmerzen einen Arzt auf.

Dabei scheint jedoch die ältere Generation pflichtbewusst: In der Altersgruppe der über 55-Jährigen geben immerhin 74 Prozent an, bei Zahnschmerzen zum Arzt zu gehen. Doch ärztliche Hilfe ist nicht die einzige Behandlungsmethode der Deutschen: 13 Prozent nehmen Schmerzmittel und 9,0 Prozent warten, bis die Schmerzen von alleine wieder verschwinden. Ein kleiner Teil der Befragten (7,0 Prozent) greift auch auf Hausmittel, wie zum Beispiel eine Kamillenteespülung, zurück.

Allerdings schätzen viele Deutsche auch das Risiko, an gängigen Zahnleiden zu erkranken, für sich selbst als eher gering ein. 29 Prozent der Befragten hält es für unwahrscheinlich, an einer Zahnfleischentzündung oder an Karies zu erkranken. Bei einer Wurzelbehandlung sind die Probanden noch optimistischer: Ganze 39 Prozent halten eine Erkrankung für unwahrscheinlich.

Nicht nur Zahnerkrankungen stehen die Deutschen optimistisch gegenübern, auch Eingriffe kosmetischer Natur sehen sie als eher nicht notwendig. Dass eine Zahnspange oder eine Zahnkorrektur bei ihnen veranlasst wird, halten 76 Prozent der Befragten für unwahrscheinlich.

Ralf Loweg / glp