Corona-Zahlen vom Montag: Ludwigsburg meldet 16 weitere Fälle

Die Lage in Ludwigsburg:

Das Landratsamt in Ludwigsburg meldete binnen 24 Stunden 16 weitere Neuinfizierte. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis Ludwigsburg stieg am Montag (24.08. 17.00Uhr) somit auf mindestens 2064. Am Samstag und Sonntag wurden jeweils sieben neue Corona-Fälle gemeldet. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.874 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 15,4 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

Die Lage in Baden-Württemberg:

Laut dem Sozialministerium gab es am Montag in Baden-Württemberg weitere 184 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Damit erhöhte sich die Zahl der Infizierten im Land auf mindestens 40.360, davon sind ungefähr 36.024 Personen wieder genesen. Die Zahl der COVID-19-Todesfälle blieb unverändert bei insgesamt 1.863. (Stand: 24.08.-16Uhr)

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Mehr als 2000 Corona-Neuinfizierte binnen 24 Stunden

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat am Samstagmorgen die neuesten Corona-Zahlen veröffentlicht. Demnach gab es innerhalb eines Tages +2.034 bestätigte Neuinfektionen (Stand; 22.08. – 0 Uhr). Gestern wurden 1.427 Fälle gemeldet. Das ist seit Ende April der höchste Wert. Direkte Rückschlüsse auf das Infektionsgeschehen lässt der aktuelle Anstieg bei den Fallzahlen allerdings nicht zu, da zuletzt auch die Zahl der durchgeführten Tests immens stieg. Im Zeitraum 20. April bis 26. April wurden laut dem RKI rund 364.000 Tests durchgeführt. Im Vergleich hierzu wurde im Zeitraum 10. August bis 16. August rund 875.000 Test vorgenommen.

Das RKI in Berlin hat die Gesamtzahl der infizierten Menschen mit 232.082 (Datenstand 22.8.2020, 0.00 Uhr) angegeben. Bis Freitagmorgen hatten nach Angaben des RKI über 205.000 Menschen die Infektion überstanden. In der Spitze hatte der höchste Wert der täglich gemeldeten Neuansteckungen Anfang April bei über 6000 Neuinfektionen gelegen. Danach sank sie und stabilisierte sich meist immer unter 1000 liegenden Werten. Seit Ende Juli zeigt die Kurve wieder nach oben

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 9267.

red

Kinderärzte beobachten Zunahme psychischer Beschwerden bei jungen Patienten

Kinderärzte schlagen Alarm: In der Corona-Krise beobachten sie eine Zunahme körperlicher und vor allem seelischer Beschwerden. Schul- und Kitaschließungen sowie Kontaktbeschränkungen belasten besonders die Psyche ihrer jungen Patienten, so das Fazit der Mediziner: 89 Prozent beobachten vermehrt psychische Probleme. 37 Prozent diagnostizieren eine Zunahme körperlicher Beschwerden. Dies sind Ergebnisse der Studie „Homeschooling und Gesundheit 2020“ der pronova BKK, für die 150 niedergelassene Kinderärztinnen und Kinderärzte befragt wurden.

Besonders betroffen sind nach den Erfahrungen in den Sprechstunden Kinder und Jugendliche ab sechs Jahren. Eine Zunahme von Verhaltensänderungen wie Antriebslosigkeit oder Rückzug aber auch Reizbarkeit und Angststörungen beobachtet jeder zweite Pädiater. 46 Prozent berichten von vermehrt aggressivem Verhalten, 45 Prozent von Schlafstörungen. Aber auch Bauchschmerzen, Depressionen, Kopfschmerzen und Konzentrationsschwierigkeiten seien häufiger geworden.

Kinder litten unter Corona-Beschränkungen

Die Ursache für die Zunahme der Beschwerden sehen die Pädiaterinnen und Pädiater in den Einschränkungen im täglichen Leben während der Corona-Krise. Kinder waren stark betroffen, die Einschnitte in ihren Alltag erheblich. Besonders folgenschwer waren aus Sicht einer Mehrheit der Mediziner die mangelnden Freizeitmöglichkeiten wie Sport im Verein (70 Prozent) und dafür zu viel Zeit am Bildschirm von Handy und Computer (69 Prozent). Hinzukamen die fehlende Tagesstruktur (69 Prozent) infolge von Kita- und Schulschließungen und Konflikte in den Familien (67 Prozent). 66 Prozent der Kinderärzte sprechen von Isolation ihrer jungen Patienten. Auch die Enge zu Hause in der Wohnung, fehlende Rückzugsmöglichkeiten sowie die Übertragung von Ängsten der Eltern auf das Kind machten dem Nachwuchs zu schaffen, wie mehr als jeder zweite Kinderarzt feststellte. „Erst die Wiederaufnahme der Routinetermine sowie die Rückkehr in Schulen und Kitas dürfte den ganzen Umfang entstandener Probleme bei Kindern und Jugendlichen ans Licht bringen“, sagt Dr. Gerd Herold, Beratungsarzt bei der pronova BKK.

„Nicht nur die Erwachsenen, auch die Kinder haben die ersten Monate der Corona-Krise als eine Ausnahmesituation erlebt und vielfach als verstörend oder gar bedrohlich empfunden. Es ist nun die Aufgabe der Erwachsenen, die Kinder bei der Bewältigung dieser Erlebnisse zu begleiten und zu unterstützen“, sagt Herold.

Anzeichen für Entwicklungsverzögerungen bei Heranwachsenden

Die Auswirkungen der Corona-Einschränkungen auf Kinder könnten sogar noch tiefere Spuren hinterlassen: Knapp vier von zehn Kinderärzten beobachten Anzeichen für Entwicklungsverzögerungen bei ihren Patienten, die sie auf die Corona-Krise zurückführen. Bei motorischen Fähigkeiten sind Kinder zwischen sechs und neun Jahren besonders betroffen, bei kognitiven Fähigkeiten betreffen die Verzögerungen Kinder zwischen drei und dreizehn Jahren. Ursachen für die Schwierigkeiten vermuten die Mediziner wiederum im zu hohen Medienkonsum, in der Überforderung der Eltern sowie fehlendem Kontakt zu Gleichaltrigen.

Das hat direkte Konsequenzen für die Praxen: 54 Prozent der Kinderärzte rechnen damit, dass mehr Kinder Hilfe von Ergo- und Physiotherapeuten benötigen; 43 Prozent erwarten, dass sie häufiger an Psychotherapeuten überweisen werden müssen. „In den kommenden Monaten wird sich erst das gesamte Ausmaß der Corona-Folgen für die Kindergesundheit abschätzen lassen“, sagt Herold. 57 Prozent der befragten Kinderärzte sagen, dass viele Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen in der Corona-Krise verschoben wurden. „Erst die Wiederaufnahme der Routinetermine, aber auch die Rückkehr in Schulen und Kitas dürfte entstandene Probleme bei Kindern und Jugendlichen ans Licht bringen“, so Herold.

red

So lagern Medikamente richtig

 Die meisten Arzneimittel sollen möglichst kühl und trocken gelagert werden. Wichtig ist es, den Angaben zur Lagerung auf der Verpackung und im Beipackzettel zu folgen. Und das ganz besonders bei den aktuellen Rekordtemperaturen, so der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH).

In der Regel ist bei Arzneimitteln eine Aufbewahrung bei Raumtemperatur zwischen 15 und 25 Grad Celsius optimal. In den Kühlschrank gehören sie nur, wenn dies ausdrücklich empfohlen wird. Auch die Aufbewahrung in einem Schrank im Badezimmer ist nicht ideal, denn neben zu hohen Temperaturen kann auch erhöhte Luftfeuchtigkeit ihre Qualität und Wirkung beeinträchtigen.

Wenn ein Arzneimittel anders aussieht als gewohnt, sollte es nicht mehr verwendet und in der Apotheke Rat geholt werden, so der BAH. So können Verfärbungen, Risse oder Geruchsentwicklung bei Tabletten, Ausflockung oder Trübung bei Säften und Injektionslösungen, Verflüssigung, Verfärbungen oder Geruchsbildung bei Salben oder Gelen Anzeichen für eine Veränderung eines Arzneimittels durch falsche Lagerung sein.

Rudolf Huber / glp

Reiserückkehrer lassen die Zahl der Neuinfektionen im Land weiter steigen

Die Lage in Ludwigsburg:

20 weitere Corona-Neuinfizierte binnen 24 Stunden meldete am Freitag (21.08.) das Landratsamt in Ludwigsburg. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis Ludwigsburg stieg somit auf mindestens 2034. Gestern wurden 9 Neuinfizierte gemeldet. Laut dem Landratsamt handelt sich bei den Neuinfizierten überwiegend um Reiserückkehrer aus Kroatien, Bulgarien und Griechenland. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.859 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 12,1 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

Die Lage in Baden-Württemberg:

Laut dem Sozialministerium gab es am Freitag in Baden-Württemberg binnen 24 Stunden weitere 336 bestätigte Neu-Infektionen mit dem Coronavirus. Damit erhöhte sich die Zahl der Infizierten im Land auf mindestens 39.832, davon sind ungefähr 35.821 Personen wieder genesen. Gestern wurden 266 Neuinfizierte gemeldet. Die Zahl der COVID-19-Todesfälle liegt laut dem Sozialministerium bei 1.862. (Datenstand: 21.08.)

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

RKI meldet 1427 Corona-Neuinfizierte in Deutschland binnen 24 Stunden

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat am Freitagmorgen die neuesten Corona-Zahlen veröffentlicht. Demnach gab es innerhalb eines Tages +1.427 bestätigte Neuinfektionen. Gestern wurden 1.707 Fälle gemeldet.

Das RKI in Berlin hat die Gesamtzahl der infizierten Menschen mit 230.048 (Datenstand 21.8.2020, 0.00 Uhr) angegeben. Bis Freitagmorgen hatten nach Angaben des RKI über 205.000 Menschen die Infektion überstanden. In der Spitze hatte der höchste Wert der täglich gemeldeten Neuansteckungen Anfang April bei über 6000 Neuinfektionen gelegen. Danach sank sie und stabilisierte sich meist immer unter 1000 liegenden Werten. Seit Ende Juli zeigt die Kurve wieder nach oben

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 9253. Seit dem Vortag wurden zehn Todesfälle mehr gemeldet.

red

Video-Sprechstunde ist „sinnvolle Ergänzung“

Die Zahl ist beeindruckend hoch: 40 Prozent der üblichen Fälle in der Praxis lassen sich per Videosprechstunde gut behandeln. Nicht zuletzt deswegen boomt auch die digitale Version des Arztbesuchs: Im Frühjahr 2020 meldeten innerhalb weniger Wochen fast 20.000 Arztpraxen eine digitale Sprechstunde an. Vor der Corona-Pandemie lag die Zahl erst bei knapp 5.000.

Der Wunsch, sich nicht der Ansteckungsgefahr in der Praxis auszusetzen, wird auch vom Gesetzgeber unterstützt: Ärzte dürfen gut 20 Prozent ihrer Patienten ausschließlich per Video beraten. Diese Regelung gilt bis zum 30. September. Dr. Simone von Sengbusch, Kinderdiabetologin am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in Lübeck, hofft, dass die Online-Sprechstunde Teil der Regelversorgung werden wird: „Sie ist kein Ersatz für den Arztbesuch, aber eine sinnvolle Ergänzung“, sagte sie dem Apothekenmagazin „Baby und Familie“.

Per Videosprechstunde ist eine gezielte und persönliche Beratung möglich – und darum geht es in den meisten Fällen. „Ich befrage die Eltern wie in einer normalen Sprechstunde in der Praxis. Ein Großteil meiner Arbeit besteht ja in der Beratung der Eltern, der geringere Teil in der Untersuchung“, so der Augsburger Kinder- und Jugendarzt Dr. Martin Lang.

Über den Bildschirm kann er gut den Gesamtzustand des Kindes beurteilen, über die Haut die Durchblutung und den Sauerstoffgehalt abschätzen oder erkennen, wenn das Kind einen Ausschlag oder Husten hat. Der Mediziner entwickelte das System PädExpert, ein telemedizinisches Konsil für niedergelassene Kinderärzte sowie die App „Mein Kinder- und Jugendarzt“. 1.500 von 6.000 Kinderarztpraxen nehmen bereits an diesem Angebot teil.

Rudolf Huber / glp

 

So schützen Sie Ihr Kind im Sommer richtig

Für Babys und Kleinkinder ist es im Sommer besonders gefährlich, sie müssen daher bei großer Hitze geschützt werden. Heißt: Sie dürfen nicht der direkten Sonne ausgesetzt werden und sollten im Schatten bleiben, weil ihre Haut besonders zart ist und sehr empfindlich auf die UV-Strahlen reagiert. Außerdem können sie zu hohe Temperaturen noch nicht ausgleichen, weil sie den zur Abkühlung benötigten Schweiß noch nicht ausreichend produzieren können, so der Landesapothekerverband Baden-Württemberg (LAV).

Babys und Kleinkinder leiden im Sommer bei hohen Temperaturen darum oft unter sogenannten Hitzepickelchen. Denn ihre Schweißporen sind noch sehr klein und verstopfen im Sommer schneller als die Hautporen von Erwachsenen.

Eltern können rasch herausfinden, ob es einem Baby zu heiß ist, erklärt Friederike Habighorst-Klemm, Vorstandsmitglied im Landesapothekerverband Baden-Württemberg: „Legen Sie einfach eine Hand in den Nacken des Babys oder Kleinkinds. Wenn sich das Kind hier schon warm und verschwitzt anfühlt, ist es ihm zu heiß. Als erste Maßnahme hilft es, wenn Eltern dem Kind Schuhe, Socken oder Mützchen ausziehen. Auch am Oberteil können Knöpfe geöffnet werden.“

Der Babyhaut tut außerdem frische Luft gut – weswegen Kleinkinder im Sommer auch mal windelfrei im Schatten oder in der Wohnung toben dürfen. Was die Kleidung im Sommer betrifft, sollten Kinder generell natürliche Stoffe tragen: Baumwolle, Seide oder Mischungen sind geeignet. Weil Hitzepickel oft auch nachts entstehen, wenn das Kind zu warm geschlafen hat, sollte auch das Bettchen im Sommer unter die Lupe genommen werden: Bettwäsche, Schlafanzug oder ein Schlafsack sollten luftig und aus atmungsaktiver Baumwolle sein.

Sollte es zu Hitzepickelchen kommen, können Eltern mit einfachen Mitteln Linderung verschaffen. Ein lauwarmes Bad kann die Heilung der Haut beschleunigen. Danach die Babyhaut nur sanft mit dem Handtuch abtupfen und nicht rubbeln. Die Pickelchen treten oftmals auch im Bereich der Windel auf. Darum bei der Hautpflege auf Puder und Salben verzichten, um weiteren Hitzestau zu vermeiden.

Andreas Reiners / glp

Landratsamt meldet 9 Neuinfektionen – überwiegend Reieserückkehrer sind betroffen

Die Lage in Ludwigsburg:

9 weitere Corona-Neuinfizierte binnen 24 Stunden meldete am Donnerstag (20.08.) das Landratsamt in Ludwigsburg. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis Ludwigsburg stieg somit auf mindestens 2014. Gestern wurden 14 Neuinfizierte gemeldet. Laut dem Landratsamt handelt sich bei den Neuinfizierten überwiegend um Reiserückkehrer: 2x Kosovo, 3x Kroatien, 1x Bulgarien, 1x Türkei und 1x Österreich. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.858 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 11,4 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

Die Lage in Baden-Württemberg:

Laut dem Sozialministerium gab es am Donnerstag in Baden-Württemberg binnen 24 Stunden weitere 266 bestätigte Neu-Infektionen mit dem Coronavirus. Damit erhöhte sich die Zahl der Infizierten im Land auf mindestens 39.496, davon sind ungefähr 35.734 Personen wieder genesen. Gestern wurden 259 Neuinfizierte gemeldet. Die Zahl der COVID-19-Todesfälle stieg  laut dem Sozialministerium um drei auf insgesamt 1.863. (Datenstand: 20.08.)

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Höchster Wert an Corona-Neuinfizierten seit April

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat am Donnerstagmorgen die neuesten Corona-Zahlen veröffentlicht. Demnach gab es innerhalb eines Tages 1707 bestätigte Neuinfektionen. Das ist seit Ende April der höchste Wert. Allerdings wurde damals nicht so viel getestet wie es aktuell getan wird. Im Zeitraum 20. April bis 26. April wurden laut dem RKI rund 364.000 Tests durchgeführt. Im Vergleich hierzu wurde im Zeitraum 10. August bis 16. August rund 875.000 Test vorgenommen.

Das RKI in Berlin hat die Gesamtzahl der infizierten Menschen mit 228.621 (Datenstand 20.8.2020, 0.00 Uhr) angegeben. Bis Donnerstagmorgen hatten nach Angaben des RKI ca. 204.800 Menschen die Infektion überstanden. In der Spitze hatte der höchste Wert der täglich gemeldeten Neuansteckungen Anfang April bei über 6000 Neuinfektionen gelegen. Danach sank sie und stabilisierte sich meist immer unter 1000 liegenden Werten. Seit Ende Juli zeigt die Kurve wieder nach oben

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 9253. Seit dem Vortag wurden zehn Todesfälle mehr gemeldet.

red