1510 Corona-Neuinfizierte binnen 24 Stunden

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat am Mittwochmorgen die neuesten Corona-Zahlen veröffentlicht. Demnach gab es innerhalb eines Tages 1510 bestätigte Neuinfektionen. Das RKI in Berlin hat die Gesamtzahl der infizierten Menschen am Mittwoch (Datenstand 19.8.2020, 0.00 Uhr) mit 226.914 angegeben.Bis Mittwochmorgen hatten nach Angaben des RKI ca. 203.900 Menschen die Infektion überstanden. In der Spitze hatte der höchste Wert der täglich gemeldeten Neuansteckungen Anfang April bei über 6000 Neuinfektionen gelegen. Danach sank sie und  stabilisierte sich meist immer unter 1000 liegenden Werten. Seit Ende Juli zeigt die Kurve wieder nach oben

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 9243. Seit dem Vortag wurden sieben Todesfälle mehr gemeldet.

red

Zuschuss für Zahnersatz wird erhöht

Bei neuen Kronen, Brücken oder Prothesen im Mund kann es ganz schön teuer werden. Je nach Material, Art und Umfang der Versorgung kommen schnell vierstellige Summen zusammen. Und: Patienten müssen bei Zahnsanierungen einen hohen Eigenanteil leisten. Wie man den möglichst niedrig hält, weiß die Verbraucherzentrale NRW.

Der entscheidende Punkt: Wer eine Behandlung seiner Zahnprobleme noch etwas verschieben kann, profitiert von einer künftigen Neuregelung. Denn ab 1. Oktober 2020 bekommen gesetzlich Krankenversicherte für Zahnersatz mehr Geld von der Krankenkasse. “Der Festzuschuss wird von 50 auf 60 Prozent erhöht”, so die Experten.

Konkret heißt das: Patienten werden bei den Kosten für die Regelversorgung entlastet. So wird die von allen gesetzlichen Kassen vereinbarte Basisversorgung bezeichnet, die alle nötigen Leistungen abdeckt – und zwar von der Einzelzahnlücke bis zur Vollprothese. Zusätzliche Extras wie Keramik bei Kronen oder Brücken oder ein Goldinlay müssen weiterhin aus eigener Tasche bezahlt werden.

“Die Gelegenheit ist günstig: Wer nicht an akuten Schmerzen leidet, die einen sofortigen Zahnersatz erfordern, für den kann es sich lohnen, mit einer planbaren Behandlung bis Oktober oder später zu warten”, so die Verbraucherschützer.

Ihr Rechenbeispiel: Eine Brücke für einen fehlenden Zahn im Seitenzahnbereich schlägt bei der Basisversorgung aus Nicht-Edelmetall mit rund 750 Euro zu Buche. Der Zuschuss dafür steigt ab Oktober von 375 auf 450 Euro, mit Bonusheft auf bis zu 562 Euro. Bei einer Keramikbrücke oder einem Implantat dagegen erhöht sich der Eigenanteil deutlich. Der Grund: Der Zuschuss bleibt gleich, aber die Gesamtkosten können auf circa 1.500 oder 3.500 Euro steigen.

Rudolf Huber

Arbeitstechnik-Training für Unternehmen

Muskel- und Skelett-Erkrankungen verursachten im Jahr 2019 rund 22 Prozent der krankheitsbedingten Arbeitsausfälle. Laut AOK-Fehlzeitenreport sind dies bis zu 18 Fehltage. “Falsches Heben oder Tragen führt so zu erheblichen Ausfällen. Für die Unternehmen bedeutet das hohe Kosten, für die Kollegen der Erkrankten erhebliche Mehrarbeit”, weiß Dominique Bialasinski, Expertin für Betriebliche Gesundheitsförderung beim TÜV Rheinland.

Als Prophylaxe bietet die Prüforganisation ein individuell zugeschnittenes Arbeitstechnik-Training (ATT) für Unternehmen an. Es ist in einzelne Schritte von Gesprächen über Begehungen und Planungen bis zu Workshops gegliedert. Anschließend begleiten die ATT-Fachleute die Teilnehmenden mit einem “Training on the Job” über mehrere Wochen direkt an ihrem Arbeitsplatz.

“Schon kleine Änderungen im Arbeits- und Bewegungsablauf entlasten den Körper ungemein”, weiß Bialasinski. Sie reichen vom richtigen Abstand zum Arbeitsgerät bis zur Entlastung der Gelenke bei Tätigkeiten im Stehen oder im Knien. Ebenso können die Experten zur Ergonomie am Bildschirmarbeitsplatz beraten.

Wichtig beim Training ist, dass die Maßnahmen nachvollziehbar und in den Tagesablauf integrierbar sind. Um die Verbesserungen dauerhaft zu sichern, bilden die Gesundheitsfachleute im jeweiligen Betrieb auch Ergonomie-Multiplikatoren aus: Speziell geschulte Mitarbeitende werden zu innerbetrieblichen Ansprechpartnern.

Rudolf Huber

Landratsamt meldet zehn Neuinfizierte in Ludwigsburg

Die Lage in Ludwigsburg:

Zehn weitere Corona-Neuinfizierte binnen 24 Stunden meldete am Dienstag (18.08.) das Landratsamt in Ludwigsburg. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis Ludwigsburg stieg somit auf mindestens 1.991. Gestern wurden acht Neuinfizierte gemeldet. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.852 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 9,3 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

Die Lage in Baden-Württemberg:

Laut dem Sozialministerium gab es am Dienstag in Baden-Württemberg binnen 24 Stunden weitere 228 bestätigte Neu-Infektionen mit dem Coronavirus. Damit erhöhte sich die Zahl der Infizierten im Land auf mindestens 38.971, davon sind ungefähr 35.566 Personen wieder genesen. Die Zahl der COVID-19-Todesfälle stieg laut dem Sozialministerium um einen Todesfall im Kreis Biberach auf insgesamt 1.860. (Datenstand: 18.08.)

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Der richtige Schuh hält gesund und fit

Sie begleiten uns durch den ganzen Tag und oft auch noch durch die halbe Nacht – und doch passen sie oft nicht wirklich: unsere Schuhe. “Sie sind zu weit, zu eng oder zu hoch”, hat die Aktion Gesunder Rücken (AGR) festgestellt.

Das ist nicht nur unangenehm und ungesund, es macht auch krank. Denn neben einer falschen Passform schaden auch dauerhafte Stoß- und Stauchbelastungen den Füßen – etwa durch mangelnde Dämpfung. Das kann zu Verspannungen und Schmerzen im Rücken führen. Doch worauf kommt es bei unterschiedlichen Schuharten genau an?

Um welchen Schuh es auch geht: Die richtige Passform ist entscheidend. Darüber hinaus gibt es spezielle Anforderungen, je nach Schuhtyp. Bei Freizeitschuhen gilt: Der Leisten sollte sich an der natürlichen Fußform orientieren, damit die Schuhe nicht drücken oder zu groß sind. Der Fuß muss außerdem ausreichend Bewegungsfreiheit haben, aber gleichzeitig sicher sitzen.

Damit ein Schuh nicht nur schützt, sondern auch Lust auf Bewegung macht, sollte er das natürliche Abrollverhalten beim Gehen unterstützen. Auf diese Weise wird die physiologische Bewegung des Körpers gefördert. Zudem sollten die Schuhe Platz für Einlagen bieten, um Fehlstellungen korrigieren zu können.

Bestimmte Schuhe können sogar einen Trainingseffekt haben. Sogenannte Aktiv-Schuhe unterstützen nicht nur das natürliche Gehen, sondern aktivieren beim Gehen auch die Muskulatur. Dafür müssen sie allerdings spezielle Kriterien erfüllen. Dazu gehört zum einen eine angewinkelte Sohle im Vorfuß- und Fersenbereich. Zum anderen müssen Material und Form eine Muskelaktive Dämpfungsunterstützung gewährleisten, um Fuß- und Unterschenkelmuskeln sowohl beim Stehen, als auch Gehen bestmöglich zu fordern.

Vor allem in vielen handwerklichen Berufen mit schweren Lasten sind Sicherheitsschuhe nötig, um die Füße vor Verletzungen zu schützen. Sie müssen optimal passen und bequem sein, um die Füße an einem langen Arbeitstag bestmöglich zu unterstützen. Beim Gehen sollten sie gut dämpfen und auf das Körpergewicht des Trägers abgestimmt sein.

Ob fortgeschrittene Arthrose, Gelenkversteifung oder Prothese: Richtige Schuhe sind immer eine große Hilfe. Spezialschuhe für diese Einsatzgebiete sollen die Sicherheit erhöhen, funktionell und komfortabel sein – sowohl beim Gehen als auch beim Stehen. So wird auch die Mobilität verbessert. “Ein gutes Profil und eine besondere Gummimischung der Sohle minimieren das Sturzrisiko und eine effektive Stoßdämpfung schont die Gelenke”, so die AGR. Wichtig: Auch bei Spezialschuhen ist immer auf die richtige Passform zu achten.

Gerade bei Kindern spielt das richtige Schuhwerk eine besonders wichtige Rolle. Denn viele Studien belegen den Zusammenhang zwischen Kinderschuhen und Fehlstellungen bei Kinderfüßen. Beginnt das Kind mit den ersten Gehversuchen, sollten Eltern auf hohe Materialflexibilität und auf Standsicherheit achten. Ab dem Schulkindalter sollten die Schuhe die natürliche Entwicklung des Fußes unterstützen und einen aktiven Lebensstil fördern. Idealerweise sind sie auch leicht an- und auszuziehen und haben ein geringes Gewicht. Zudem sollten sie keine Schadstoffe enthalten.

Rudolf Huber

RKI meldet am Dienstag 1390 Corona-Neuinfizierte in Deutschland

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat am Dienstagmorgen die neueste  Zahlen veröffentlicht. Demnach gab es innerhalb eines Tages 1390 bestätigte Neuinfektionen. Das RKI in Berlin hat die Gesamtzahl der infizierten Menschen am Dienstag (Datenstand 18.8.2020, 0.00 Uhr) mit 225.404 angegeben.

Bis Dienstagmorgen hatten nach Angaben des RKI ca. 203.000 Menschen die Infektion überstanden. In der Spitze hatte der höchste Wert der täglich gemeldeten Neuansteckungen Anfang April bei über 6000 Neuinfektionen gelegen. Danach sank sie und  stabilisierte sich  meist immer unter 1000 liegenden Werten. Seit Ende Juli zeigt die Kurve wieder nach oben

Das RKI meldete zudem insgesamt 9236 Todesfälle. Binnen 24 Stunden wurden vier neue Todesfälle gemeldet.

red

Streicheln als Therapie

Kuscheln, Schmusen, sanfte Berührungen – das mögen schon kleine Babys. Und auch Erwachsene brauchen Streicheleinheiten, um gesund zu bleiben. Wissenschaftler haben jetzt herausgefunden, wie intensiv eine Berührung sein muss, damit wir sie als wohltuend empfinden.

Es geht dabei um eine Art Kuschelfaktor, so Hans Haltmeier, Chefredakteur der Apotheken Umschau: “Wenn man mit einer Geschwindigkeit von drei Zentimeter pro Sekunde und einem sanften Druck über die Haut streicht, dann stimuliert man diese speziellen Nervenfasern, diese so genannten Kuschelfasern, am stärksten. Die meisten Menschen machen das aber automatisch.”

Beim richtigen Streicheln läuft im Körper ein richtiges Feuerwerk ab: Hormone werden ausgeschüttet, Angst und Schmerzen weniger stark empfunden. Schon nach einer zwanzigsekündigen Umarmung sinkt der Blutdruck deutlich messbar. Ärzte sagen auch: “Berührung ist eine Art Apotheke des Körpers.”

Die Streicheleinheiten können zum Beispiel in Form von Massagen bei depressiven Patienten genutzt werden, bei Patienten mit chronischen Schmerzen oder bei schwierigen Schwangerschaften. Bei Magersucht wird teilweise sogar mit Taucheranzügen gearbeitet. Dadurch solle das Gehirn über den Druck auf die Haut lernen, den Körper wieder realistischer wahrzunehmen, so Haltmeier.

Interessante therapeutische Ansätze bietet laut Apotheken Umschau auch der so genannte Midas-Effekt. Demnach nehmen Patienten ihre Medikamente regelmäßiger ein, wenn der Arzt sie bei der Verordnung am Arm berührt.

Rudolf Huber

228 Corona-Neuinfizierte binnen 24 Stunden in Baden-Württemberg

Die Lage in Ludwigsburg:

Das Landratsamt in Ludwigsburg meldete binnen 24 Stunden acht weitere Neuinfizierte. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis Ludwigsburg stieg am Montag (17.08. 17.00Uhr) somit auf mindestens 1.981. Gestern wurde ebenfalls ein Corona-Fall gemeldet. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.842 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 8,8 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

Die Lage in Baden-Württemberg:

Laut dem Sozialministerium gab es am Montag in Baden-Württemberg binnen 24 Stunden weitere 228 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus.  Damit erhöhte sich die Zahl der Infizierten im Land auf mindestens 38.743, davon sind ungefähr 35.491 Personen wieder genesen. Die Zahl der COVID-19-Todesfälle bleibt unverändert bei insgesamt 1.859. 

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Umfrage: Angst vor der zweiten Welle

Das war abzusehen: Die Corona-Zahlen sind weltweit wieder auf dem Vormarsch. Ferienende, Urlaubsrückkehrer und immer weniger Rücksichtnahme sind Schuld an dieser Entwicklung. Deshalb denken einige Bundesländer bereits wieder über verschärfte Maßnahmen nach. Und bei den Apothekenteams wächst die Sorge vor der Ausbreitung des Coronavirus, wie eine aktuelle aposcope-Umfrage zeigt.

Für viele Apotheken waren die letzten Monate alles andere als leicht: Zu Beginn der Pandemie mussten die Teams mit einem wahren Kundenansturm fertigwerden und den Bürgern mit Rat und Tat zur Seite stehen. Nach dem Lockdown folgte jedoch vielerorts Flaute. Ein Blick auf das Apothekenbarometer von aposcope, das unter Apothekeninhabern erhoben wurde, zeigt, dass 38 Prozent die aktuelle Nachfragesituation als “schlecht” beurteilen.

Mit den zunehmenden Lockerungen nahm oftmals die Akzeptanz für bestehende Maßnahmen wie Abstandhalten, Hygiene-Regeln und Maskenpflicht ab. Vor allem Letztere sorgt bei einem Großteil der Kunden für Unmut, geben 83 Prozent der Befragten an. Im Vergleich zu Mitte Juni (92 Prozent) ist der Anteil jedoch rückläufig. Denn die Corona-Zahlen steigen derzeit wieder an und die Angst vor dem Virus nimmt wieder zu – auch beim Apothekenpersonal: 83 Prozent befürchten einen Anstieg der Infektionskurve.

Von Mitte März bis Mitte Mai war die Angst vor einer massiven Ausbreitung des Virus hierzulande stetig gesunken und wurde letztlich nur noch von rund der Hälfte der Befragten (52 Prozent geteilt. Seitdem ist jedoch wiederum ein kontinuierlicher Anstieg zu verzeichnen. Inzwischen befürchten 81 Prozent, dass sich das Virus in den nächsten Wochen stark ausbreiten wird.

Auch die Angst vor einer steigenden Zahl an Corona-Toten in Deutschland wächst bei den Apothekern: Knapp die Hälfte von ihnen (49 Prozent) teilt diese Befürchtung, wohingegen es vor etwa zwei Monaten nur rund ein Drittel der Befragten war (37 Prozent).

Ralf Loweg

So steht es um die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen

Einige ignorante Zeitgenossen verweigern einfache Hygiene-Regeln in Bus und Bahn. Damit gefährden sie sich und andere, da die Zahlen der Corona-Infektionen aktuell wieder stark steigen. Ob derartige Sanktionen diese Menschen aber zur Besinnung bringen, darf zumindest bezweifelt werden. Dennoch unterstützt der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) – Branchenverband für mehr als 600 Unternehmen des Öffentlichen Personen – und Eisenbahnverkehrs – die Einführung von Bußgeldern für Maskenverweigerer in Bussen und Bahnen.

“Die überwiegende Mehrheit unserer Fahrgäste hält sich an die geltende Maskenpflicht im Nah- und Fernverkehr. Für diejenigen, die sich partout weigern eine Maske zu tragen und damit sich und andere gefährden, ist eine entsprechende Sanktionierung ein richtiger und notwendiger Schritt”, meint VDV Hauptgeschäftsführer Oliver Wolff. Für die Durchsetzung der Bußgelder seien aber nicht die Verkehrsunternehmen zuständig, sondern die Ordnungsbehörden wie Polizei und Ordnungsamt, so Wolff weiter.

Im Laufe der vergangenen Wochen beobachten die Verkehrsunternehmen, dass die Disziplin zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung bei einigen Fahrgästen nachlässt. Auch die Zahl der Maskenverweigerer nimmt zu. “Wir setzen seit Einführung der Maskenpflicht erfolgreich auf Information und Aufklärung unserer Fahrgäste. Dennoch gibt es auch in unseren Fahrzeugen Maskenverweigerer, die durch ihr Verhalten Mitreisende gefährden. Wenn bei diesen Fahrgästen eine deutliche Ermahnung nicht zur notwendigen Einsicht führt, dann müssen weitere Sanktionen wie der Ausschluss von der Beförderung oder als Ultima Ratio die Verhängung eines Bußgeldes durchgesetzt werden”, so Wolff.

Ralf Loweg