Mehr 23 500 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden – Inzidenz steigt auf 191,5

Berlin (dts) – Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Sonntagmorgen vorläufig 23.543 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 39 Prozent oder 6.656 Fälle mehr als am Sonntagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz stieg laut RKI-Angaben von gestern 183,7 auf heute 191,5 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 305.000 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 78.700 mehr als vor einer Woche. Außerdem meldete das RKI nun 37 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus. Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 796 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 114 Todesfällen pro Tag (Vortag: 113).

Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden auf 96.525. Insgesamt wurden bislang 4,77 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden. (Stand: 07.11.2021 – 03.11Uhr)

 

 

RKI: Mehr als 34 000 Corona-Neuinfektionen am Samstag – Inzidenz bei 183,7

Berlin (dts) – Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Samstagmorgen vorläufig 34.002 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 58 Prozent oder 12.459 Fälle mehr als am Samstagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz stieg laut RKI-Angaben von gestern 169,9 auf heute 183,7 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 291.700 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 74.200 mehr als vor einer Woche. Außerdem meldete das RKI nun 142 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus. Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 792 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 113 Todesfällen pro Tag (Vortag: 106).

Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden auf 96.488. Insgesamt wurden bislang 4,74 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.

 

Landkreis Ludwigsburg erneut mit höchster Zahl an Neuinfektionen in Baden-Württemberg

Auf den Intensivstationen wird es eng. Wie überall spitzt sich auch im Landkreis Ludwigsburg die Lage in den Krankenhäusern weiter zu. Inzwischen hat Landesgesundheitsamt in Stuttgart aufgrund der anhaltend hohen Belegung von Intensivbetten mit COVID-19-Patientinnen und Patienten für das Land Baden-Württemberg die Warnstufe ausgerufen. Seit Mittwoch gelten vor allem für ungeimpfte und nicht genesene Personen, stärkere Einschränkungen.

Der Landkreis Ludwigsburg verzeichnet weiterhin viele Corona-Neuinfektionen. Am Samstagnachmittag meldete das Gesundheitsamt 248 neue Corona-Infizierte binnen 24 Stunden. Keines der insgesamt 44 Stadt- und Landkreise im Land verzeichnete einen noch höheren Wert an Neuinfektionen. Bereits am Freitag wies der Landkreis den höchsten Wert an neuen Corona-Fällen aus. Am Vortag wurden 258 neue Corona-Fällen gemeldet.

Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg bleibt unverändert bei mindestens 535. Rund 31.964 (+123) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. Die 7-Tage-Inzidenz steigt deutlich zum Vortag und liegt kreisweit bei 246,8 (+18,2).

In Baden-Württemberg wurden am Samstag insgesamt 4.659 (Vortag: 5.878) neue Fälle registriert. Die 7-Tage-Inzidenz steigt auf 224,8 (Vortag; 211,2). (Stand: 06.11. – 16Uhr)

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 06.11.21)

Affalterbach ( 237 | 1 )
Asperg ( 920 | 12 )
Benningen am Neckar ( 331 | 7 )
Besigheim ( 822 | 5 )
Bietigheim-Bissingen ( 3.254 | 42 )
Bönnigheim ( 647 | 4 )
Ditzingen ( 1.564 | 5 )
Eberdingen ( 380 | 2 )
Erdmannhausen ( 235 | 0 )
Erligheim ( 178 | 2 )
Freiberg am Neckar ( 780 | 7 )
Freudental ( 180 | 0 )
Gemmrigheim ( 328 | 4 )
Gerlingen ( 927 | 3 )
Großbottwar ( 452 | 3 )
Hemmingen ( 446 | 1 )
Hessigheim ( 99 | 1 )
Ingersheim ( 358 | 2 )
Kirchheim am Neckar ( 458 | 4 )
Korntal-Münchingen ( 1.173 | 1 )
Kornwestheim ( 2.615 | 21 )
Löchgau ( 344 | 1 )
Ludwigsburg ( 6.416 | 42 )
Marbach am Neckar ( 961 | 6 )
Markgröningen ( 947 | 9 )
Möglingen ( 855 | 2 )
Mundelsheim ( 171 | 3 )
Murr ( 395 | 7 )
Oberriexingen ( 149 | 0 )
Oberstenfeld ( 439 | 3 )
Pleidelsheim ( 401 | 2 )
Remseck am Neckar ( 1.579 | 11 )
Sachsenheim ( 1.322 | 7 )
Schwieberdingen ( 660 | 4 )
Sersheim ( 365 | 3 )
Steinheim an der Murr ( 627 | 3 )
Tamm ( 582 | 6 )
Vaihingen an der Enz ( 1.879 | 9 )
Walheim ( 165 | 1 )

red

Umfrage: Deutsche Geimpfte bereit für eine Booster-Impfung

Die meisten bereits geimpften Deutschen sind für eine Auffrischungsimpfung gegen COVID-19. Das ergab die repräsentative Befragung European COvid Survey (ECOS), die das Hamburg Center for Health Economics (HCHE) der Universität Hamburg im September durchgeführt hat. Konkret sind demnach 78 Prozent der vollständig Geimpften bereit für eine weitere Impfdosis. Unter den über 65-Jährigen ist die Bereitschaft mit 89 Prozent noch höher.

Wer zunächst mit der Einmalimpfung von Johnson & Johnson geimpft wurde, ist laut ECOS tendenziell weniger bereit, sich noch einmal gegen Covid-19 impfen zu lassen. Die höchste Bereitschaft zeigen diejenigen, die vollständig mit AstraZeneca geimpft wurden. „Da im Verhältnis die meisten Impfdurchbrüche bei Johnson & Johnson gemeldet werden, wird diese Gruppe der bisher nur einmal Geimpften künftig jedoch stärker in den Fokus der Auffrischungsimpfungen rücken“, so Prof. Dr. Jonas Schreyögg, wissenschaftlicher Direktor des HCHE.

In anderen europäischen Ländern zeigt sich unter vollständig Geimpften eine ähnlich hohe Bereitschaft für die dritte Impfung. Von den acht Ländern der Umfrage ist die Bereitschaft in England und Dänemark mit mehr als 84 Prozent am höchsten, am niedrigsten ist sie mit 67 Prozent in Frankreich. „Aber auch in Portugal, das europaweit die höchste Corona-Impfquote hat, liegt die Bereitschaft für die dritte Impfung nur bei 72 Prozent der vollständig Geimpften“, so Schreyögg.

Nachdem monatelang Impfstoff hierzulande knapp war, fehlt er jetzt vor allem in Schwellen- und Entwicklungsländern. Um die Pandemie global zu bekämpfen, sprechen sich die Befragten in Deutschland dafür aus, ungefähr die Hälfte der Impfstoffvorräte an die internationale Initiative Covax (Covid-19 Vaccines Global Access) zu spenden, die andere Hälfte sollte für Auffrischungsimpfungen zur Verfügung stehen. Auch in den anderen Ländern, in denen Menschen befragt wurden, ergibt sich ein vergleichbares Ergebnis. Je jünger die Menschen, umso größer die Spendenbereitschaft.

Andreas Reiners  glp

Pille gegen Corona – Pharmakonzern Pfizer spricht von „Wendepunkt“

New York (dts) – Der Pharmakonzern Pfizer will eine Pille gegen Corona entwickelt haben, die eine Wirksamkeit von 89 Prozent gegen Tod oder die Notwendigkeit eines Krankenhausaufenthaltes hat – und die erst nach Einsetzen von Symptomen eingenommen wird. Das teilte der Konzern am Freitag mit. Die Pille hat den Namen „Paxlovid“ und Pfizer will „so bald wie möglich“ eine Notfallzulassung bei der US-Arzneimittelbehörde FDA beantragen.

Die bisherigen Daten beruhen auf einer Zwischenanalyse einer Phase-2/3-Studie, an der Personen teilgenommen hatten, die ein höheres Risiko haben, schwer an Covid-19 zu erkranken, und bereits Symptome zeigten. Sie wurden innerhalb von drei Tagen nach deren Einsetzen behandelt. Von 389 Testpersonen, die die Pille bekamen, wurden drei innerhalb von 28 Tagen ins Krankenhaus eingeliefert, entsprechend 0,8 Prozent, Todesfälle gab es keine.

In der Vergleichsgruppe, die nur ein Placebo erhielt, mussten von 385 Testpersonen 27 ins Krankenhaus, sieben starben. Ähnliche Resultate gab es bei Personen, die erst innerhalb von fünf Tagen nach Einsetzen der Symptome die Pille bekamen. Hier mussten 6 von 607 Personen, entsprechend 1,0 Prozent, innerhalb von 28 Tagen ins Krankenhaus, auch hier gab es keine Todesfälle.

Unter den Placebo-Testern mussten 41 von 612 Personen, entsprechend 6,7 Prozent, innerhalb von vier Wochen ins Krankenhaus, zehn Personen starben. „Die heutigen Neuigkeiten sind ein echter Wendepunkt bei den weltweiten Bemühungen, die Verwüstung dieser Pandemie zu stoppen“, sagte Pfizer-Chef Albert Bourla am Freitag.

 

Neuer Corona-Höchstwert – mehr als 37.000 Neuinfektionen binnen eines Tages

Berlin (dts) – Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Freitagmorgen vorläufig 37.120 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 50 Prozent oder 12.452 Fälle mehr als am Freitagmorgen vor einer Woche und mehr als jemals zuvor seit Beginn der Pandemie. Der bisherige Höchstwert war mit 33.949 neuen Fällen binnen eines Tages erst am Donnerstag markiert worden.

Die Inzidenz stieg laut RKI-Angaben von gestern 154,5 auf heute 169,9 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage. Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 270.500 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 64.800 mehr als vor einer Woche. Außerdem meldete das RKI nun 154 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus.

Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 740 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 106 Todesfällen pro Tag (Vortag: 101). Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden auf 96.346. Insgesamt wurden bislang 4,71 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.

 

  

7-Tage-Inzidenz im Landkreis Ludwigsburg steigt weiter

Auf den Intensivstationen wird es eng. Wie überall spitzt sich auch im Landkreis Ludwigsburg die Lage in den Krankenhäusern weiter zu. Inzwischen hat Landesgesundheitsamt in Stuttgart aufgrund der anhaltend hohen Belegung von Intensivbetten mit COVID-19-Patientinnen und Patienten für das Land Baden-Württemberg die Warnstufe ausgerufen. Seit Mittwoch gelten vor allem für ungeimpfte und nicht genesene Personen, stärkere Einschränkungen.

Der Landkreis Ludwigsburg verzeichnet auch am Freitag einen hohen Wert an Corona-NeuinfektionenBinnen 24 Stunden meldete das Gesundheitsamt +258 neue Corona-Infizierte. Keines der 44 Stadt- und Landkreise im Land verzeichnete am Freitag einen noch höheren Wert. Am Vortag waren es 310 neue Corona-Fällen. Die meisten Fälle innerhalb der Landkreises verzeichneten die Städte Bietigheim-Bissingen und Ludwigsburg mit jeweils 38 Neuinfektionen.

Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg steigt um 1 auf mindestens 535. Rund 31.841 (+18) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. Die 7-Tage-Inzidenz steigt sehr deutlich zum Vortag und liegt kreisweit bei 228,6 (+28,6).

In Baden-Württemberg wurden am Freitag insgesamt 5.878 neue Fälle registriert. Die 7-Tage-Inzidenz stieg auf 211,2. (Stand: 05.11. – 16Uhr)

Nach Daten des DIVI-Intensivregisters von Krankenhaus-Standorten mit Intensivbetten zur Akutbehandlung sind mit Datenstand 05.11.2021, 16 Uhr insgesamt 321 COVID-19-Fälle in Baden-Württemberg in intensivmedizinischer Behandlung, davon werden 166 (51,7 %) invasiv beatmet.

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 05.11.21)

Affalterbach ( 236 | 3 )
Asperg ( 908 | 5 )
Benningen am Neckar ( 324 | 2 )
Besigheim ( 817 | 11 )
Bietigheim-Bissingen ( 3.212 | 38 )
Bönnigheim ( 643 | 2 )
Ditzingen ( 1.559 | 9 )
Eberdingen ( 378 | 4 )
Erdmannhausen ( 235 | 1 )
Erligheim ( 176 | 2 )
Freiberg am Neckar ( 773 | 12 )
Freudental ( 180 | 0 )
Gemmrigheim ( 324 | 0 )
Gerlingen ( 924 | 5 )
Großbottwar ( 449 | 2 )
Hemmingen ( 445 | 5 )
Hessigheim ( 98 | 1 )
Ingersheim ( 356 | 3 )
Kirchheim am Neckar ( 454 | 4 )
Korntal-Münchingen ( 1.172 | 8 )
Kornwestheim ( 2.594 | 19 )
Löchgau ( 343 | 1 )
Ludwigsburg ( 6.374 | 38 )
Marbach am Neckar ( 955 | 5 )
Markgröningen ( 938 | 9 )
Möglingen ( 853 | 1 )
Mundelsheim ( 168 | 3 )
Murr ( 388 | 8 )
Oberriexingen ( 149 | 0 )
Oberstenfeld ( 436 | 2 )
Pleidelsheim ( 399 | 1 )
Remseck am Neckar ( 1.568 | 10 )
Sachsenheim ( 1.315 | 6 )
Schwieberdingen ( 656 | 7 )
Sersheim ( 362 | 2 )
Steinheim an der Murr ( 624 | 5 )
Tamm ( 576 | 7 )
Vaihingen an der Enz ( 1.870 | 20 )
Walheim ( 164 | 1 )

red

Keine Maske – fristlose Kündigung

Vor eine fristlose Kündigung hat der Gesetzgeber hohe Hürden gestellt, sie ist nur in Ausnahmefällen möglich. „Das Arbeitsrecht dient vor allem dem Schutz der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, sodass eine fristlose Kündigung regelmäßig eine Abmahnung und eine schwerwiegende Verfehlung des Arbeitnehmers voraussetzt“, heißt es in einem aktuellen Beitrag im Fachmagazin ZWP (Zahnarzt Wirtschaft Praxis) mit Bezug auf einen Fall beim Arbeitsgericht Köln (Urteil vom 17.6.2021). Dabei wurde das Nichttragen eines Mund-Nasen-Schutzes als solche Verfehlung eingestuft.

Das Gericht hatte über das Arbeitsverhältnis eines Außendienstmitarbeiters mit regem Kundenkontakt zu entscheiden. Der weigerte sich strikt, während der Arbeit einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Als Begründung legte der Arbeitnehmer ein medizinisches Attest vor, wonach es ihm aus medizinischen Gründen unzumutbar sei, eine nichtmedizinische Alltagsmaske oder eine vergleichbare Mund-Nasen-Bedeckung im Sinne der SARS-CoV-2-Eindämmungsmaßnahmenverordnung zu tragen.

„Da der Arbeitgeber Zweifel an der Richtigkeit des Attests hegte, bot er dem Arbeitnehmer eine arbeitsmedizinische Untersuchung an, um den Befund zu bestätigen“, heißt es in der ZWP. Das lehnte der Arbeitnehmer ab. Der Arbeitgeber erkannte das Attest nicht an, mahnte den Mitarbeiter ab und kündigte fristlos, hilfsweise fristgerecht. Es kam zur Kündigungsschutzklage.

Das Arbeitsgericht Köln sah Abmahnung und fristlose Kündigung als wirksam an. Der Arbeitnehmer habe beharrlich und mehrfach gegen seine arbeitsvertraglichen Verpflichtungen verstoßen. Das vorgelegte Attest erachtete das Gericht laut ZWP als „nicht hinreichend aussagekräftig“. Und die ablehnende Haltung des Arbeitnehmers zur angebotenen arbeitsmedizinischen Untersuchung weckten beim Gericht Zweifel an der medizinischen Richtigkeit des Attests.

Rudolf Huber / glp

Wenn die Kasse das Hilfsmittel ablehnt

Wer Unterstützung beim Gehen braucht, nicht mehr gut hört oder unter Inkontinenz leidet, hat häufig Anspruch auf ein Hilfsmittel: Der Arzt stellt ein Rezept zum Beispiel für Rollator, Hörhilfe, Schuheinlagen oder Kompressionsstrümpfe aus. Sanitätshaus, Apotheke oder Hörgeräteakustiker empfehlen ein bestimmtes Hilfsmittel und beantragen es bei der Krankenkasse. Doch was tun, wenn die Kasse das Hilfsmittel ablehnt? Die Verbraucherzentrale NRW gibt Tipps und beantwortet Fragen zum Thema Hilfsmittel an lokalen Aktionstagen bis Ende November 2021.

Die Krankenkasse gewährt nur Hilfsmittel, die medizinisch erforderlich sind. Was das genau heißt, wird im Einzelfall geprüft. Wird das Hilfsmittel abgelehnt, können Betroffene bei der Krankenkasse Widerspruch einlegen – und zwar innerhalb eines Monats. Diese Frist kann auch dadurch gewahrt werden, dass man die Kasse schriftlich zunächst ohne Begründung über den Widerspruch informiert. Für die Begründung bleibt dann mehr Zeit, zum Beispiel um mit der Arztpraxis Rücksprache zu halten.

Manche Versicherten wollen das Hilfsmittel direkt auf eigene Kosten kaufen. Dafür wählen viele den Weg über das Internet. Das ist nur dann ratsam, wenn ganz klar ist, welches Hilfsmittel genau benötigt wird und man es vielleicht schon ausprobiert hat. In jedem Fall sollte man die Webseiten genau prüfen, die AGB lesen und die Preise vergleichen. Achtung: Einige Geräte werden in mehreren Teilen geliefert und müssen eventuell selbst zusammengebaut werden.

Bei Hilfsmitteln fällt in der Regel eine gesetzliche Zuzahlung an, die selbst getragen werden muss. Damit Betroffene nicht übermäßig belastet werden, gibt es Höchst- und Belastungsgrenzen. Sind diese erreicht, kann man sich für den Rest des Jahres von der Zuzahlung befreien lassen. Die Belastungsgrenze liegt bei zwei Prozent der Bruttoeinkünfte zum Lebensunterhalt aller im Haushalt lebenden Personen pro Kalenderjahr. Bei chronisch Kranken liegt die Grenze bei einem Prozent.

Rudolf Huber / glp

Inzidenzwert im Landkreis Ludwigsburg steigt am Donnerstag auf 200

Auf den Intensivstationen wird es eng. Wie überall spitzt sich auch im Landkreis Ludwigsburg die Lage in den Krankenhäusern weiter zu. Inzwischen hat Landesgesundheitsamt in Stuttgart aufgrund der anhaltend hohen Belegung von Intensivbetten mit COVID-19-Patientinnen und Patienten für das Land Baden-Württemberg die Warnstufe ausgerufen. Seit Mittwoch gelten vor allem für ungeimpfte und nicht genesene Personen, stärkere Einschränkungen.

Die Zahlen steigen im Landkreis Ludwigsburg weiter: Der Kreis verzeichnet auch am Donnerstag einen hohen Wert an Corona-NeuinfektionenBinnen 24 Stunden meldete das Gesundheitsamt +350 neue Corona-Infizierte. Allein in Bietigheim-Bissingen wurden 50 bestätigte Corona-Neuinfizierte gemeldet. Dicht gefolgt von der Stadt Ludwigsburg mit 48 und der Stadt Kornwestheim mit 26 neuen Corona-Fällen. Am Vortag wurde im Landkreis mit 350 neuen Corona-Fällen ein neuer Höchststand registriert. (Stand: 04.11.)

Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg bleibt unverändert bei mindestens 534. Rund 31.823 (+97) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. Die 7-Tage-Inzidenz steigt sehr deutlich zum Vortag und liegt bei 200 (+28,2). (Stand: 04.11.21)

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 04.11.21)

Affalterbach ( 233 | 2 )
Asperg ( 903 | 3 )
Benningen am Neckar ( 322 | 2 )
Besigheim ( 806 | 5 )
Bietigheim-Bissingen ( 3.174 | 50 )
Bönnigheim ( 641 | 8 )
Ditzingen ( 1.550 | 4 )
Eberdingen ( 374 | 8 )
Erdmannhausen ( 234 | 1 )
Erligheim ( 174 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 761 | 7 )
Freudental ( 180 | 0 )
Gemmrigheim ( 324 | 3 )
Gerlingen ( 919 | 7 )
Großbottwar ( 447 | 1 )
Hemmingen ( 440 | 4 )
Hessigheim ( 97 | 0 )
Ingersheim ( 353 | 5 )
Kirchheim am Neckar ( 450 | 4 )
Korntal-Münchingen ( 1.164 | 11 )
Kornwestheim ( 2.575 | 26 )
Löchgau ( 342 | 6 )
Ludwigsburg ( 6.336 | 48 )
Marbach am Neckar ( 950 | 8 )
Markgröningen ( 929 | 6 )
Möglingen ( 852 | 4 )
Mundelsheim ( 165 | 2 )
Murr ( 380 | 6 )
Oberriexingen ( 149 | 2 )
Oberstenfeld ( 434 | 1 )
Pleidelsheim ( 398 | 3 )
Remseck am Neckar ( 1.558 | 11 )
Sachsenheim ( 1.309 | 9 )
Schwieberdingen ( 649 | 10 )
Sersheim ( 360 | 5 )
Steinheim an der Murr ( 619 | 6 )
Tamm ( 569 | 4 )
Vaihingen an der Enz ( 1.850 | 25 )
Walheim ( 163 | 0 )

red