So gefährlich ist die Delta-Variante wirklich

Mutationen sind bei Viren an der Tagesordnung. Da macht auch Corona keine Ausnahme. Aktuell verbreitet die Delta-Variante vor allem in Großbritannien Angst und Schrecken. Doch wie gefährlich ist die Mutation wirklich?

Die Delta-Variante ist nach einhelliger Meinung der Wissenschaftler viel ansteckender als die bislang verbreiteten Coronavirus-Varianten. Das Risiko, Angehörige des eigenen Haushalts zu infizieren, ist laut einer Datenanalyse der britischen Gesundheitsbehörde Public Health England (PHE) schätzungsweise 60 Prozent höher. Das verstärkt die Gefahr für Menschen, die bisher nur einmal gegen das Virus geimpft wurden. Laborversuche deuten auf eine stärkere Vermehrung der Viren im Körper hin.

Die Delta-Variante gilt auch deshalb als riskant, weil sie offenbar etwas andere Symptome verursacht als die bisher bekannten Coronavirus-Varianten. Betroffene klagten über Kopfschmerzen, laufende Nase und raue Kehle. Fieber gehört zwar immer noch zu den Symptomen, nicht aber der Verlust von Geruchs- und Geschmackssinn, wie die Infizierten einer britischen App zur Überwachung von Corona-Symptomen meldeten.

Zahlen verdeutlichen die Gefahr: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Großbritannien, die noch Anfang Mai 2021 unter 20 lag, stieg mittlerweile wieder auf deutlich mehr als 70 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Deshalb ist die für den 21. Juni geplante Aufhebung aller Corona-Maßnahmen in England um vier Wochen verschoben.

Wie groß ist die Gefahr für Deutschland? Noch ist die Delta-Variante hierzulande wenig verbreitet, allerdings nimmt ihr Anteil rapide zu. Nach den neuesten Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) gingen in der Kalenderwoche 22 (31. Mai bis 6. Juni) 6,2 Prozent aller Neuinfektionen auf die Delta-Variante zurück. In der Woche zuvor hatte der Anteil noch bei 3,7 Prozent gelegen.

Ralf Loweg / glp

Ab kommenden Montag, 21. Juni entfällt Maskenpflicht an Schulen

Jetzt ist es beschlossen: Ab kommenden Montag entfällt für Schülerinnen und Schüler an den baden-württembergischen Schulen die Maskenpflicht. Bedingung ist jedoch, dass die Sieben-Tage-Inzidenz in der jeweiligen Region unter der 35er-Marke liegen muss und es 14 Tage lang keinen Corona-Fall an der Schule gegeben hat. Die Testpflicht bleibt hingegen bestehen.

An den Schulen wird es ab dem kommenden Montag Änderungen bezüglich der Maskenpflicht geben. Das Kultusministerium hat die Schulen am 16. Juni 2021 über die Grundausrichtung der kommenden Regelungen informiert, die noch in der Corona-Verordnung Schule umgesetzt werden müssen. Ab Montag soll dann gelten, dass bei einer Unterschreitung der 7-Tage-Inzidenz von 50 in einem Stadt- und Landkreis die Maskenpflicht im Freien entfällt. Bei der Unterschreitung der 7-Tage-Inzidenz von 35 und wenn es an der Schule in den vergangenen zwei Wochen keinen mittels PCR-Test positiv getesteten Fall gab, entfällt die Maskenpflicht auch in den Unterrichtsräumen. Außerhalb der Unterrichtsräume bleibt die Maskenpflicht im Schulgebäude aber bestehen. Das teilte das Ministerium heute mit.

„Angesichts der niedrigen Inzidenz und der Absicherung über die Testpflicht, durch die jeder Lehrer sowie jeder Schüler und jede Schülerin an den Schulen zweimal wöchentlich getestet wird, können wir die Maskenpflicht an den Schulen vorsichtig lockern“, sagt Kultusministerin Theresa Schopper.

Testpflicht, Hygienemaßnahmen und Vorgaben zum Lüften bleiben

Die Schule soll für die Schülerinnen und Schüler sicher bleiben. Deswegen dürfen die Schülerinnen und Schüler und die Lehrkräfte natürlich weiter freiwillig eine Maske tragen. Außerdem bleibt es an den Schulen auch bei der indirekten Testpflicht, den bestehenden Hygienevorgaben des Kultusministeriums und ebenso bei den Vorgaben zum Lüften. Diese Maßnahmen sollen weiter einen möglichst sicheren Schulbetrieb gewährleisten. Sofern die Inzidenzen wieder ansteigen sollten, greifen auch automatisch wieder die weitergehenden Schutzmaßnahmen.

Vor dem kommenden Wochenende erhalten die Schulen noch einmal weitere Detailinformationen über die anstehende Änderung der Corona-Verordnung Schule, so das Ministerium. Diese wird aktuell im Kultusministerium ausgearbeitet und soll zum kommenden Montag in Kraft treten. Damit die Schulen über die anstehenden Änderungen aber Bescheid wissen, hat das Kultusministerium bereits jetzt die Grundregeln bekannt gegeben, damit sie sich darauf einstellen können. „Ich weiß, welche enorme Leistung die Schulen aktuell vollbringen. Ein großes Lob möchte ich in diesem Zusammenhang an alle Schulen im Land aussprechen, dass die Testungen so gut laufen und dass sie die Schülerinnen und Schüler und die Ehrenamtlichen durch die Testbescheinigungen enorm entlasten“, betont Schopper.

red

So sehen die aktuellen Zahlen für den Landkreis Ludwigsburg aus

Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen sinkt auch am Donnerstag: Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der Wert bei 12,1 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Gestern lag der Wert laut RKI bei 13,6. Vor genau einer Woche bei 35. Das geht aus Zahlen von Donnerstagnachmittag hervor, die den Stand des Dashboards vom Landratsamt in Ludwigsburg von 16:00 Uhr vorläufig wiedergeben. (Stand: 17.06. 16Uhr)

So sehen die Corona-Zahlen am Donnerstag für den Landkreis aus:

Innerhalb eines Tages wurden in der Summe 20 Neuinfektionen registriert. Vor genau einer Woche waren es 41 Fälle. Gestern waren es kreisweit 3 Corona-Fälle. Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg bleibt unverändert bei  mindestens 503. Rund 26.077 (+21) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Laut der RKH-Klinik beträgt die Zahl der COVID-19 Patienten, die in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg liegen, 6Auf der Normalstation werden Patienten behandelt. 3 Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 3 beatmet werden. (Stand: 17.06.)

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 17.06.)

Benningen am Neckar ( 253 | 0 )
Besigheim ( 663 | 5 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.472 | 0 )
Bönnigheim ( 546 | 1 )
Ditzingen ( 1.213 | 1 )
Eberdingen ( 301 | 0 )
Erdmannhausen ( 185 | 1 )
Erligheim ( 152 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 611 | 1 )
Freudental ( 162 | 0 )
Gemmrigheim ( 261 | 0 )
Gerlingen ( 719 | 0 )
Großbottwar ( 346 | 1 )
Hemmingen ( 319 | 0 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 273 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 365 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 857 | -1 )
Kornwestheim ( 2.008 | 1 )
Löchgau ( 292 | 0 )
Ludwigsburg ( 4.900 | 5 )
Marbach am Neckar ( 707 | 0 )
Markgröningen ( 770 | 1 )
Möglingen ( 694 | 0 )
Mundelsheim ( 136 | 0 )
Murr ( 254 | 1 )
Oberriexingen ( 124 | 0 )
Oberstenfeld ( 380 | 0 )
Pleidelsheim ( 306 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.232 | 0 )
Sachsenheim ( 1.023 | 0 )
Schwieberdingen ( 465 | 1 )
Sersheim ( 301 | 1 )
Steinheim an der Murr ( 476 | 0 )
Tamm ( 429 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 1.486 | 0 )
Walheim ( 143 | 0 )

red

Über Krankenhäusern kreist der Pleitegeier

Deutschlands Krankenhäuser sind alles andere als gesund. Das bezieht sich nicht auf böse Keime, vielmehr geht es um die wirtschaftliche Situation. Und die hat sich weiter verschlechtert.

So lagen im Jahr 2019 rund 13 Prozent im sogenannten „roten Bereich“ mit erhöhter Insolvenzgefahr. 33 Prozent der Kliniken schrieben auf Konzernebene einen Jahresverlust. Im Jahr 2020 dürften die Ausgleichszahlungen für die Einnahmeausfälle der Krankenhäuser während der Corona-Krise zu einem positiven Netto-Effekt führen. Ab 2022 könnte sich die Lage jedoch deutlich verschlechtern.

Zu diesen eher düsteren Ergebnissen kommt jetzt der „Krankenhaus Rating Report“ vom RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und der Institute for Healthcare Business GmbH (hcb). Der Report wurde in Kooperation mit der Bank im Bistum Essen (BIB) und der HIMSS (Healthcare Information and Management Systems Society) erstellt.

Doch woran krankt es bei den Kliniken? Ausschlaggebend für die schlechte wirtschaftliche Lage dürfte wohl die seit 2017 anhaltende Stagnation der Leistungsmenge gewesen sein, heißt es in dem Report. So waren im Jahr 2020 zwei Prozent aller Betten und vier Prozent aller Intensivbetten durch COVID-19-Patienten belegt. Auch im Jahr 2021 dürfte die Ausnahmesituation mit deutlich geringerer Leistungsmenge als 2019 bestehen bleiben.

Insgesamt wurden 2020 rund 10,2 Milliarden Euro für die Einnahmeausfälle der Krankenhäuser in Form von Ausgleichszahlungen ausgezahlt. Diese Ausgleichszahlungen lagen in der Summe höher als die durch die Leistungsreduktion hervorgerufenen Mindererlöse der Krankenhäuser.

Der Anteil der von Insolvenz bedrohten Kliniken in Deutschland wird in den kommenden Jahren weiter zunehmen, befürchten Experten. Sektorenübergreifende Versorgung und Digitalisierung seien wichtige Bausteine, um die Situation von Kliniken und Patienten zu verbessern, so die Einschätzung.

Ralf Loweg / glp

RKI: Immer weniger Corona-Neuinfektionen – Inzidenz bei 11,6

Die Corona–Zahlen in Deutschland gehen weiter zurück. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gibt die Sieben-Tage-Inzidenz  Donnerstagfrüh offiziell mit bundesweit 11,6 (Gestern: 13,2) an. Am Donnerstag vor einer Woche lag die Inzidenz bei 19,3. Die höchste Inzidenz innerhalb der Länder weist Baden-Württemberg mit 16,7 aus. Den niedrigsten Wert verzeichnet laut RKI mit 4,0 Mecklenburg-Vorpommern aus.

Auch die Infektionszahlen gehen immer weiter zurück: So haben die Gesundheitsämter in Deutschland dem RKI binnen eines Tages 1.330 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 3.187 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden laut RKI innerhalb von 24 Stunden 105 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 94 Tote gewesen. Die Zahl der Menschen, die an einer nachgewiesenen Infektion gestorben sind, wird nun mit 90.179 angegeben. (Stand: 17.06.21 – 03.12Uhr)

red

Schnelltestzentrum am Stuttgarter Schlossplatz schließt am 30. Juni – 325 Teststellen im Stadtgebiet

Zu Beginn der Corona-Pandemie waren sie Mangelware und die Rufe nach mehr Schnelltestzentren laut. Doch seit einigen Wochen sprießen sie wie Pilze aus dem Boden. Die Stadtverwaltung in Stuttgart hat heute bekannt, dass nun das Schnelltestzentrum am Schlossplatz zum 30. Juni geschlossen werden soll. Der Bedarf an Schnelltestungen kann gut von der wachsenden Zahl an kleineren Zentren im gesamten Stadtgebiet gedeckt werden, heißt es in der Mitteilung der Stadt. Nach Angaben des Gesundheitsamts haben die Bürgerinnen und Bürger an 325 Orten in der Stadt die Möglichkeit für einen Antigen-Schnelltest.

Insgesamt über 70.000 Schnelltests

Seit Inbetriebnahme der Teststelle am Schlossplatz im April wurden 73.725 Schnelltests durchgeführt, teilte die Behörde mit. Davon waren 384 positiv (0,52%). Die durchschnittliche Anzahl Testungen pro Tag lag im April bei 966, im Mai bei 1.076 und im Juni bei 1.631 Tests. Die erhöhte Anzahl an Testungen im Juni ergibt sich aus der Testpflicht im Rahmen der Öffnungsstrategie.

In der Stuttgarter Innenstadt, insbesondere im Bereich Königstraße, mangelte es im Frühjahr an geeigneten Test-Angeboten. Mit Einführung des Bürgertests nach der Corona-Testverordnung des Bundes vom 8. März haben Bürgerinnen und Bürger Anspruch auf wöchentlich mindestens einen kostenlosen Antigen-Schnelltest.

Rund 21.200 Testungen pro Tag

Derzeit befinden sich mehr als 16 Teststationen im Bereich der Königstraße. Insgesamt sind dem Gesundheitsamt mit Stand 15. Juni 2021 325 Teststellen, 36 Apotheken und 28 Arztpraxen, die testen, gemeldet. Die Gesamttestkapazität liegt bei rund 129.000 Testungen pro Tag. Die durchschnittliche Anzahl durchgeführter Schnelltests lag in der KW 22 (01.06. bis 06.06.) bei rund 21.200 Testungen pro Tag. Dies entspricht für die KW 22 einer nicht abgerufenen Mehrkapazität von 107.800 Tests pro Tag.

Testzentrum Cannstatter Wasen verlängert

Das Corona Testzentrum Cannstatter Wasen wird weiterhin, erstmal bis zum 30. September, seine Leistungen anbieten. Hier wurden seit dem 7. September mehr als 108.000 PCR-Tests und 33.200 Schnelltests durchgeführt. Trotz sinkender Inzidenzen treten immer wieder Mutationen auf. Zudem verreisen die Bürgerinnen und Bürger während der Sommer- und Ferienzeit vermehrt. Aus diesen Gründen gibt es nach wie vor eine große Nachfrage nach PCR-Tests. Mit der Verlängerung des Testzentrums Cannstatter Wasen können hier bis Ende September Schnelltests und PCR-Tests durchgeführt werden.

red

Immer weniger Neuinfektionen im Kreis Ludwigsburg – Inzidenz sinkt weiter

Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen kennt aktuell nur eine Richtung: Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der Wert bei 13,6 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Gestern lag der Wert laut RKI bei 17,6. Vor genau einer Woche bei 31. Das geht aus Zahlen von Mittwochnachmittag hervor, die den Stand des Dashboards vom Landratsamt in Ludwigsburg von 16:00 Uhr vorläufig wiedergeben. (Stand: 16.06. 16Uhr)

So sehen die Corona-Zahlen am Mittwoch für den Landkreis aus:

Innerhalb eines Tages wurden in der Summe 3 Neuinfektionen registriert. Vor genau einer Woche waren es 19 Fälle. Gestern waren es kreisweit 16 Corona-Fälle. Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg steigt um 2 auf mindestens 503. Rund 26.056 (+18) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Laut der RKH-Klinik beträgt die Zahl der COVID-19 Patienten, die in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg liegen, 6 (-2)Auf der Normalstation werden 3 (-2) Patienten behandelt. 3 Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 3 beatmet werden. (Stand: 16.06.)

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 16.06.)

Affalterbach ( 169 | 0 )
Asperg ( 739 | 0 )
Benningen am Neckar ( 253 | -1 )
Besigheim ( 658 | 1 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.472 | 1 )
Bönnigheim ( 545 | 0 )
Ditzingen ( 1.212 | 0 )
Eberdingen ( 301 | 0 )
Erdmannhausen ( 184 | 2 )
Erligheim ( 152 | -1 )
Freiberg am Neckar ( 610 | 2 )
Freudental ( 162 | 1 )
Gemmrigheim ( 261 | 0 )
Gerlingen ( 719 | 0 )
Großbottwar ( 345 | 0 )
Hemmingen ( 319 | 0 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 273 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 365 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 858 | -1 )
Kornwestheim ( 2.007 | -1 )
Löchgau ( 292 | 0 )
Ludwigsburg ( 4.895 | -4 )
Marbach am Neckar ( 707 | 1 )
Markgröningen ( 769 | 0 )
Möglingen ( 694 | 0 )
Mundelsheim ( 136 | -1 )
Murr ( 253 | 0 )
Oberriexingen ( 124 | 0 )
Oberstenfeld ( 380 | 0 )
Pleidelsheim ( 306 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.232 | 1 )
Sachsenheim ( 1.023 | 2 )
Schwieberdingen ( 464 | 1 )
Sersheim ( 300 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 476 | 0 )
Tamm ( 429 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 1.486 | 0 )
Walheim ( 143 | 0 )

red

Wenn der Darm gereizt reagiert

Bei Darmproblemen spielt meistens die Ernährung eine entscheidende Rolle. Mit ein paar Tipps lassen sich die Symptome allerdings lindern.

Menschen mit Reizdarmsyndrom beispielsweise sollten mehrere kleine Portionen über den Tag verteilt zu sich nehmen, um so den Magen und Darm zu entlasten. Dabei sollte besonders am Abend auf üppige Mahlzeiten verzichtet werden, da die Verdauungsaktivität abends sinkt und große Portionen schwerer verarbeitet werden können.

Obst und Gemüse, vor allem ballaststoffreiche Sorten wie Äpfel, Birnen, Karotten und Spinat sind für eine ausgewogene Ernährung unverzichtbar. Doch rohe und schwer verdauliche Lebensmittel verlangen dem Darm einiges ab. Große Salate und Rohkost sollten grundsätzlich bevorzugt in der Mittagszeit statt am Abend genossen und die Verträglichkeit genau beobachtet werden.

Sind Gerichte stark gewürzt, kann dies bei Reizdarm-Betroffenen auf den Darm schlagen. Auch fetthaltige Nahrungsmittel wie Wurst, Käse oder Fleisch sind schwer verdaulich und können zu Beschwerden führen. Für an Verstopfung Leidende können Sauerkraut und saure Gurken durchaus förderlich sein.

Ganz wichtig: Der Körper sollte jeden Tag mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit zugeführt bekommen. Am besten geeignet dafür sind Wasser oder ungesüßte Tees. Verzichten sollten Reizdarm-Patienten auf Getränke mit zu viel Kohlensäure.

Ralf Loweg / glp

7-Tage-Inzidenz fällt unter 20er-Marke – Ludwigsburg lockert Corona-Maßnahmen

Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist auch am Dienstag noch einmal deutlich gesunken und liegt jetzt deutlich unter der 20er-Marke: Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der Wert bei 17,6 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Gestern lag der Wert laut RKI bei 22,9. Vor genau einer Woche bei 35,2. Das geht aus Zahlen von Dienstagnachmittag hervor, die den Stand des Dashboards vom Landratsamt in Ludwigsburg von 16:00 Uhr vorläufig wiedergeben.

Inzidenz unter 35: Weitere Lockerungen ab Dienstag
Das RKI hat festgestellt, dass die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ludwigsburg an fünf aufeinander folgenden Tagen unter 35 geblieben ist. Damit treten ab heute (Dienstag, 15. Juni), weitere Lockerungen in Kraft.

Nach den Feststellungen des RKI liegt die 7-Tage-Inzidenz des Landkreises Ludwigsburg seit dem 10. Juni 2021 an fünf aufeinander folgenden Tagen unter dem Schwellenwert von 35. Dies hat das Gesundheitsamt des Landratsamtes Ludwigsburg am 14. Juni amtlich festgestellt. Damit treten ab heute weitere Lockerungen in Kraft. Unter anderem entfällt ab heute die Testpflicht für alle Einrichtungen und Aktivitäten der Öffnungsstufen 1 bis 3, sofern diese ausschließlich im Freien stattfinden oder betrieben werden, so zum Beispiel auch für Sporttraining und -wettkämpfe im Freien.

So sehen die Corona-Zahlen am Dienstag für den Landkreis aus:

Innerhalb eines Tages wurden in der Summe 16 Neuinfektionen registriert. Vor genau einer Woche waren es 67 Fälle. Gestern waren es kreisweit 4 Corona-Fälle. Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg steigt um 1 auf mindestens 501. Rund 26.038 (+18) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Laut der RKH-Klinik beträgt die Zahl der COVID-19 Patienten, die in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg liegen, 8 (-2)Auf der Normalstation werden 5 (-2) Patienten behandelt. 3 Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 3 beatmet werden. (Stand: 15.06.)

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 15.06.)

Affalterbach ( 169 | 0 )
Asperg ( 739 | 2 )
Benningen am Neckar ( 254 | 0 )
Besigheim ( 657 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.471 | 2 )
Bönnigheim ( 545 | 0 )
Ditzingen ( 1.212 | 0 )
Eberdingen ( 301 | 0 )
Erdmannhausen ( 182 | 0 )
Erligheim ( 153 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 608 | 0 )
Freudental ( 161 | 0 )
Gemmrigheim ( 261 | 0 )
Gerlingen ( 719 | 1 )
Großbottwar ( 345 | 0 )
Hemmingen ( 319 | 0 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 273 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 365 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 859 | 1 )
Kornwestheim ( 2.008 | 2 )
Löchgau ( 292 | 0 )
Ludwigsburg ( 4.899 | 5 )
Marbach am Neckar ( 706 | 1 )
Markgröningen ( 769 | 0 )
Möglingen ( 694 | 1 )
Mundelsheim ( 137 | 0 )
Murr ( 253 | 0 )
Oberriexingen ( 124 | 0 )
Oberstenfeld ( 380 | 0 )
Pleidelsheim ( 306 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.231 | 1 )
Sachsenheim ( 1.021 | 0 )
Schwieberdingen ( 463 | 0 )
Sersheim ( 300 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 476 | 0 )
Tamm ( 429 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 1.486 | 0 )
Walheim ( 143 | 0 )

 

red

Keine Maskenpflicht an Schulen in Baden-Württemberg, wenn Inzidenz stabil unter 35 liegt

Baden-Württemberg kündigt weitere Corona-Lockerungen an: Vor allem Schülerinnen und Schüler haben besonders unter den Pandemie-Maßnahmen gelitten. Das soll sich nun ändern. Laut Gesundheitsminister Lucha von den Grünen soll unter bestimmten Voraussetzungen die Maskenpflicht an Schulen entfallen.

Stuttgart: Das Land will für Schülerinnen und Schüler an den baden-württembergischen Schulen die Maskenpflicht lockern. Bedingung ist jedoch, dass die Sieben-Tage-Inzidenz in der jeweiligen Region unter der 35er-Marke liegen muss und es 14 Tage lang keinen Corona-Fall an der Schule gegeben hat. In diesem Fall soll die Maskenpflicht laut Minister Lucha im „Unterricht in allen Schulformen“ wegfallen. Bereits ab einem stabilen Inzidenzwert von 50 soll die Maskenpflicht auf den Schulpausenhöfen wegfallen.

Ende kommender Woche soll die Corona-Verordnung dementsprechend angepasst werden. Das kündigte der Minister bei einer Pressekonferenz am Dienstag an.

red