Psychische Erkrankungen: Noch nie so viele Ausfalltage

Die Corona-Krise hat zum Teil drastische Folgen, die nicht von der Hand zu weisen sind. Dabei geht es nicht nur um die körperliche, sondern auch die psychische Gesundheit. Denn noch nie gab es wegen psychischer Erkrankungen so viele Ausfalltage im Job wie im Corona-Jahr 2020. Sie erreichten mit rund 265 Fehltagen je 100 Versicherte einen neuen Höchststand. Das geht aus dem aktuellen Psychreport der DAK-Gesundheit hervor. Im Vergleich der Diagnosen waren Depressionen die wichtigste Ursache für Krankschreibungen.

Für den Psychreport hat das Berliner IGES Institut Daten von mehr als 2,4 Millionen bei der Kasse versicherten Beschäftigten ausgewertet. Eingegangen sind alle Fehlzeiten, für die eine Arbeitsunfähigkeits-Bescheinigung mit einer psychischen Diagnose an die Kasse geschickt wurde. Ein zentrales Ergebnis: Die Anzahl der Fehltage ist so hoch wie noch nie und die durchschnittliche Dauer eines psychischen Krankheitsfalls hat ein Rekordniveau erreicht.

„Unsere aktuelle Analyse zeigt, wie gerade Menschen mit psychischen Problemen unter den Pandemie-Einschränkungen und -Belastungen leiden“, sagt Andreas Storm, Vorstandschef der DAK-Gesundheit. „Besorgniserregend ist, dass die Betroffenen während der Krise über immer längere Zeiträume krankgeschrieben sind, vor allem die Frauen. Ziel muss sein, den Trend zu stoppen und den Betroffenen mit passenden Angeboten und Versorgungskonzepten zu helfen. Das ist gerade in Krisenzeiten wie der Corona-Pandemie sehr wichtig.“

Der Psychreport zeigt, wie sich bei den psychischen Erkrankungen 2020 das Verhältnis von kurzen zu langwierigen Fällen verändert hat: Bei kurzen Krankschreibungen bis zu einer Woche gab es einen deutlichen Rückgang von einem Fünftel. Krankschreibungen über zwei Wochen nahmen hingegen zu, bei den Frauen noch deutlicher als bei den Männern. Frauen haben wegen psychischer Probleme seit Jahren mehr Fehltage als Männer. Unter Pandemie-Bedingungen steigen bei ihnen die Fehlzeiten noch weiter an, während sie bei den Männern fast auf Vorjahresniveau verbleiben. So fehlten bei der DAK versicherte Arbeitnehmerinnen 2020 im Schnitt an 3,4 Tagen wegen einer psychischen Erkrankung, 2019 waren es noch 3,3 Tage. Männer kamen in beiden Jahren auf durchschnittlich zwei Tage.

Depressionen verursachen mit 106 Fehltagen je 100 Versicherte weiterhin mit Abstand die meisten Fehltage, sie liegen 2020 jedoch mehr oder weniger auf Vorjahresniveau. Unter Pandemie-Bedingungen gewinnen die Anpassungsstörungen an Bedeutung: Im vergangenen Jahr entfielen 64 Tage je 100 Versicherte auf diese zweitwichtigste Diagnose, acht Prozent mehr als im Vorjahr. Mit Anpassungsstörung ist eine Reaktion auf ein belastendes Lebensereignis gemeint, zum Beispiel auf einen Trauerfall. Dies kann sich in negativen Veränderungen des Gemütszustandes oder auch in Störungen des Sozialverhaltens ausdrücken.

Andreas Reiners / glp

Zahl der Grippefälle in Baden-Württemberg stark gesunken

Im Südwesten sind in den vergangen Monaten sehr wenige Grippefälle registriert worden. Die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln, Kontaktbeschränkungen sowie Hinweise zur Grippeschutzimpfung haben nach Angaben des Landesgesundheitsamts bislang zum Ausbleiben der Grippewelle geführt. Seit Beginn der Influenzasaison im Oktober 2020 sind nach Angaben bisher nur 48 Influenzafälle gemeldet worden.

Bislang bleibt die Grippewelle im Land aus. Seit Beginn der Influenzasaison im Oktober 2020 bis zum 22. Februar 2021 sind bisher nur 48 Influenzafälle aus 19 Stadt- und Landkreisen Baden-Württembergs an das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg (LGA) im Regierungspräsidium Stuttgart berichtet worden. In den Vergleichszeiträumen der vergangenen drei Influenzasaisons lag die Anzahl der registrierten Influenza-Erkrankungen bereits zwischen 8.123 und 13.349 Fällen.

Beginn der sogenannten „Grippe-Saison“ ist in der Kalenderwoche 40 (Oktober). Üblicherweise hat sie ihren Höhepunkt im Februar/März. Nach der Impfung dauert es etwa zehn bis 14 Tage, bis der Impfschutz vollständig aufgebaut ist. Die Kosten für die Impfung werden in Baden-Württemberg für alle Altersgruppen von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Empfehlungen, wer geimpft werden soll, gibt die Ständige Impfkommission (STIKO).

red

Quelle: Baden-Württemberg.de

RKI meldet am Montag 4369 Corona-Neuinfektionen und 62 Todesfälle

Die Lage in Deutschland am Montag 22.02. :

Zu Wochenbeginn meldete das RKI im Vergleich zur Vorwoche einen leichten Rückgang an Corona-Neuinfektionen. Die Zahl der Todesfälle dagegen ist im Vergleich zur Vorwoche fast um die Hälfte gesunken.

Die Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut 4.369 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Außerdem wurden binnen 24 Stunden weitere 62 Menschen, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben sind verzeichnet. Vor genau einer Woche waren 4.426 Neuinfektionen und 116 Todesfälle registriert worden. Gestern wurden 7.676 Fälle verzeichnet. (Stand: 22.02.)

An Wochenenden werden erfahrungsgemäß weniger Tests durchgeführt und auch von den Gesundheitsämter übermittelt.

Der Höchstwert von 1.244 neuen gemeldeten Todesfällen war am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert gemeldet worden – darin waren jedoch 3.500 Nachmeldungen enthalten.

Insgesamt haben sich seit Beginn der Corona-Krise laut RKI mindestens 2.390.928 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 67.903. Das sind 62 mehr als am Vortag. Rund 2.198.000 (+7.500) Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. (Stand: 22.02.)

Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) steigt laut RKI auf 61. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden.

red

Große Mehrheit befürwortet Corona-Maßnahmen

Lockern oder Lockdown? Diese Frage beschäftigt die deutsche Politik nun schon seit geraumer Zeit. Doch eine verbindliche Antwort gibt es noch nicht. Dabei haben sich die Bundesbürger längst entschieden. Denn trotz der allgemeinen Debatten befürwortet nach wie vor eine große Mehrheit die aktuellen Corona-Maßnahmen.

Im DeutschlandTrend für das ARD-Morgenmagazin hält mehr als die Hälfte der Befragten (54 Prozent) die bestehenden Maßnahmen für angemessen, 16 Prozent gehen sie sogar nicht weit genug. Und 27 Prozent kritisierten die derzeit geltenden Alltagseinschränkungen.

Anfang Februar lag die Zahl der Kritiker der Corona-Maßnahmen noch bei 22 Prozent. Allerdings legte auch der Anteil der Befürworter zu: Er lag zuvor bei 51 Prozent. Dafür fand die Forderung nach noch strengeren Maßnahmen weniger Unterstützung. Sie sank um acht Prozentpunkte.

Eine Mehrheit der Befragten unterstützt laut der Umfrage auch weiterhin Einschränkungen im Schulbetrieb. 58 Prozent der Befragten sprachen sich für eine schrittweise Schulöffnung zum jetzigen Zeitpunkt aus. 16 Prozent wollen die Schulen lieber ganz geschlossen halten. Nur 22 Prozent befürworten hingegen eine vollständige Wiederaufnahme des regulären Schulbetriebs.

Ralf Loweg / glp

Mehr als 750.000 Erstklässler von Corona-Maßnahmen betroffen

WIESBADEN – Seit Mitte Dezember 2020 gehört Distanzunterricht bundesweit zum Schulalltag, am nächsten Montag soll zumindest für die jüngeren Schülerinnen und Schüler in den meisten Bundesländern der Präsenzunterricht wieder starten. Wie das Statistische Bundesamtes (Destatis) mitteilt, werden im laufenden Schuljahr 2020/2021 nach vorläufigen Ergebnissen rund 2,8 Millionen Grundschülerinnen und -schüler an allgemeinbildenden Schulen unterrichtet. Insgesamt besuchen 8,4 Millionen Kinder und Jugendliche eine allgemeinbildende Schule in Deutschland.

Sachsen hat schon seit Anfang der Woche seine Einrichtungen wieder geöffnet, dort werden im laufenden Schuljahr rund 145 000 Schülerinnen und Schüler in Grundschulen unterrichtet. Eine Präsenzpflicht gilt jedoch nicht. Eltern können in dem Freistaat also selbstständig entscheiden, ob sie ihr Kind in die Schule schicken oder sicherstellen, dass das häusliche Lernen fortgesetzt wird. Bereits seit Januar durften in Niedersachsen unter anderen die 279 000 Schülerinnen und Schüler der Grundschulen wieder in geteilten Klassen unterrichtet werden.

Elf Bundesländer planen aktuell eine Öffnung des Schulbetriebs in der kommenden Woche. Neben Baden-Württemberg, Brandenburg, Berlin, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Schleswig-Holstein und Thüringen wird auch Mecklenburg-Vorpommern – zwei Tage nach den anderen Ländern – die Grundschulen wieder öffnen. Mehr als 2,3 Millionen Grundschülerinnen und -schüler gehen im Schuljahr 2020/2021 in diesen Ländern zur Schule. Im März werden Hamburg und Sachsen-Anhalt den eingeschränkten Schulbetrieb wiederaufnehmen, die Grundschulen in Bremen sollen in voller Klassenstärke zurückkehren.

Erstes Schuljahr 2020/2021 mit Corona-Hindernissen: 753 000 Schulanfängerinnen und Schulanfänger 

Von dem Wechsel zwischen Distanzlernen und Präsenzunterricht sind auch die Schulanfängerinnen und -anfänger im laufenden Schuljahr 2020/2021 betroffen: Nach vorläufigen Ergebnissen sind im vergangenen Spätsommer 753 000 Kinder eingeschult worden. Während der überwiegende Teil der Schulanfängerinnen und -anfänger an Grundschulen (93,4 %) startete, wurden 3,2 % an Förderschulen, 2,5 % an Integrierten Gesamtschulen und 0,9 % an Freien Waldorfschulen eingeschult.

Gut 95 000 Schülerinnen und Schüler wurden im Schuljahr 2019/2020 in Grundschulen sonderpädagogisch gefördert 

Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf haben besonders große Schwierigkeiten mit Homeschooling, Distanzunterricht oder Notbetreuung, ohne qualifiziertes Lehrpersonal. Im Schuljahr 2019/2020 hatten an allgemeinbildenden Schulen mehr als 568 000 Schülerinnen und Schüler sonderpädagogischen Förderbedarf. Etwas mehr als die Hälfte dieser Schülerinnen und Schüler (gut 325 000) besuchte spezielle Förderschulen. Die übrigen wurden in sogenannten integrativen Schulen unterrichtet.

Gut 95 000 Schülerinnen und Schüler wurden im Schuljahr 2019/2020 in Grundschulen sonderpädagogisch gefördert. Fast zwei Drittel (gut 60 000) davon waren Jungen. Der größte Teil der sogenannten Integrationsschülerinnen und -schüler (gut 41 000) litt unter einer Lernschwäche.  Am zweithäufigsten gab es einen Förderbedarf bei der emotionalen und sozialen Entwicklung (gut 19 000 Schülerinnen und Schüler). 16000 Schülerinnen und Schüler hatten einen Förderbedarf im Bereich Sprache.

30 % aller Lehrkräfte in Deutschland waren im Schuljahr 2019/2020 an Grundschulen tätig 

Grundschul-Lehrkräfte sollen wie alle anderen Lehrkräfte mit erhöhter Priorität gegen Covid-19 geimpft werden. Zudem wird derzeit über eine noch schnellere Impfung diskutiert. Von den insgesamt knapp 694 000 Lehrkräften, die im Schuljahr 2019/20 an allgemeinbildenden Schulen unterrichteten, waren 30 % an Grundschulen und fast 10 % an Förderschulen tätig. Im Schuljahr 2019/2020 war von den insgesamt 205 000 Lehrkräften an Grundschulen insgesamt fast die Hälfte in den bevölkerungsreichsten Bundesländern Nordrhein-Westfalen (48 900), Bayern (27 400) und Baden-Württemberg (25 900) tätig.

786 000 Beschäftigte waren 2020 in Kindertageseinrichtungen tätig 

Auch das Personal in Kindertagesstätten soll mit erhöhter Priorität geimpft werden, um einerseits das Infektionsrisiko zu senken und andererseits eine zügige Rückkehr in den Regelbetrieb zu ermöglichen. Zum Stichtag am 1. März 2020 waren bundesweit 786 000 Menschen in Kindertageseinrichtungen tätig, davon 31 % in Vollzeit. Der überwiegende Teil gehörte zum pädagogischen Personal und war damit direkt in der Kinderbetreuung eingesetzt (649 000). Die meisten Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen arbeiteten in den drei bevölkerungsreichsten Bundesländern Nordrhein-Westfalen (144 000), Bayern (125 000) und Baden-Württemberg (113 000).

Quelle: Statistische Bundesamt

So funktionieren Corona-Schnelltests

Mit Schnelltests soll eine unkontrollierte Ausbreitung der Coronaviren im Keim erstickt werden. Mediziner und Politiker versprechen sich viel davon. Doch wie funktionieren Schnelltests überhaupt?

Für die bisher zugelassenen Schnelltests wird meist mit einem langen Stäbchen tief in der Nase oder im Rachen ein Abstrich genommen. Dafür wird geschultes Personal eingesetzt. Das soll sich mit den neuen Schnelltests zur Selbstanwendung ändern.

Diese Selbsttests sind deutlich einfacher zu handhaben – und weniger unangenehm. Anhand einer Anleitung sollen sie Betroffene selbst machen können, ohne dass sie ein Testzentrum aufsuchen müssen. In der Diskussion sind Gurgel- und Spucktests, aber auch Tests, bei denen Abstriche weiter vorn in der Nase entnommen werden.

Beim Gurgeltest wird zum Beispiel mit einer speziellen Flüssigkeit eine halbe bis eine Minute gegurgelt, um Partikel aus dem Rachen zu lösen. Danach muss die Probe noch untersucht werden.

Experten weisen darauf hin, dass die Tests vor allem bei einer hohen Virenlast gut funktionieren. Das heißt: Personen, die stark ansteckend sind, können rasch erkannt werden. Der Nachteil: Infizierte mit geringer Virenlast könnten hingegen nicht entdeckt werden.

Für die Zulassung dieser Schnelltrests ist ein Prüfverfahren etwa durch den TÜV erforderlich. Dabei wird nicht nur die Qualität geprüft. Es wir auch getestet, ob die Verpackungsbeilage verständlich ist – dann gibt es auch das CE-Zeichen. Auch Sonderzulassungen sind möglich.

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) erwartet Anfang März 2021 erste Sonderzulassungen für Laien-Schnelltests. Bislang wurden fast 30 entsprechende Anträge gestellt.

Ralf Loweg / glp

RKI meldet am Freitag 9113 Corona-Neuinfektionen

Die Lage in Deutschland am Freitag 19.02. :

Am Freitag meldete das RKI im Vergleich zur Vorwoche einen leichten Rückgang an Corona-Neuinfektionen. Auch die Zahl der Todesfälle ist im Vergleich mit den Werten genau vor einer Woche leicht gesunken.

Die Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut 9.113 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Außerdem wurden binnen 24 Stunden weitere 508 Menschen, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben sind verzeichnet. Vor genau einer Woche waren 9.860 Neuinfektionen und 556 Todesfälle registriert worden. Gestern wurden 10.207 Fälle verzeichnet. (Stand: 19.02.)

Der Höchstwert von 1.244 neuen gemeldeten Todesfällen war am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert gemeldet worden – darin waren jedoch 3.500 Nachmeldungen enthalten.

Insgesamt haben sich seit Beginn der Corona-Krise laut RKI mindestens 2.369.719 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 67.206. Das sind 508 mehr als am Vortag. Rund 2.176.300 (+10.400) Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. (Stand: 19.02.)

Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) liegt laut RKI bei 56,8 (-0,3). Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden.

red

Fast unverändert – 10 207 Corona-Neuinfektionen am Donnerstag

Die Lage in Deutschland am Donnerstag 18.02. :

Am Donnerstag meldete das RKI im Vergleich zur Vorwoche eine fast unveränderte Anzahl an Corona-Neuinfektionen. Die Zahl der Todesfälle ist im Vergleich zur vergangenen Woche dagegen gesunken.

Die Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut 10.207 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Außerdem wurden binnen 24 Stunden weitere 534 Menschen, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben sind verzeichnet. Vor genau einer Woche waren 10.237 Neuinfektionen und 666 Todesfälle registriert worden. Gestern wurden 7.556 Fälle verzeichnet. (Stand: 18.02.)

Der Höchstwert von 1.244 neuen gemeldeten Todesfällen war am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert gemeldet worden – darin waren jedoch 3.500 Nachmeldungen enthalten.

Insgesamt haben sich seit Beginn der Corona-Krise laut RKI mindestens 2.360.606 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 66.698. Das sind 534 mehr als am Vortag. Rund 2.165.900 (+11.300) Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. (Stand: 18.02.)

Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) liegt laut RKI bei 57,1 (+ 0,1). Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden.

red

Umfrage: Angst vor weiteren Pandemien

Die Corona-Krise hat die Menschen weltweit fest im Griff. Entsprechend groß ist die Angst, dass dies erst der Anfang einer ganzen Welle von Pandemien sein könnte.

Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt, geben 77 Prozent der Bevölkerung in Deutschland an, dass sie wiederkehrende globale Pandemien für eine der größten Herausforderungen der nächsten 20 Jahre halten.

Auffällig sind dabei die Unterschiede unter den befragten Altersgruppen: Während von den 18- bis 29-Jährigen lediglich 60 Prozent globale Infektionskrankheiten zu den größten Herausforderungen zählen, sind bereits 71 Prozent der 30- bis 44-Jährigen dieser Ansicht.

Noch mehr Sorgen macht sich die Altersgruppe der 45- bis 59-Jährigen: Hier sind knapp vier von fünf der Befragten (79 Prozent) der Auffassung, dass weltweite Pandemien in Zukunft Schwierigkeiten mit sich bringen könnten.

Und die überwiegende Mehrheit (87 Prozent) der Umfrageteilnehmer über 60 Jahre fürchten sich vor kommenden globalen Massenerkrankungen. Mit steigendem Alter wachsen demnach auch die Befürchtungen vor sich weltweit ausbreitenden Krankheiten.

Auch Karina Hauser, Versicherungsexpertin bei CosmosDirekt, rät dazu, Gesundheitsrisiken nicht zu unterschätzen und rechtzeitig vorzusorgen: „Gerade in der aktuellen Pandemie wird vielen wieder bewusster, wie wichtig die eigene Gesundheit ist. Zur Absicherung der Familie ist es daher sinnvoll, Vorsorge zu treffen.“

Ralf Loweg / glp

RKI meldet am Mittwoch 7556 Corona-Neuinfektionen

Die Lage in Deutschland am Mittwoch 17.02. :

Am Mittwoch meldete das RKI im Vergleich zur Vorwoche einen leichten Rückgang von Corona-Neuinfektionen. Auch die Zahl der Todesfälle ist im Vergleich gesunken. Die Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut 7.556 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Außerdem wurden binnen 24 Stunden weitere 560 Menschen, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben sind verzeichnet. Vor genau einer Woche waren 8.072 Neuinfektionen und 813 Todesfälle registriert worden. Gestern wurden 3.856 Fälle verzeichnet. (Stand: 17.02.)

Der Höchstwert von 1.244 neuen gemeldeten Todesfällen war am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert gemeldet worden – darin waren jedoch 3.500 Nachmeldungen enthalten.

Insgesamt haben sich seit Beginn der Corona-Krise laut RKI mindestens 2.350.399 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 66.164. Das sind 560 mehr als am Vortag. Rund 2.154.600 (+13.200) Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. (Stand: 17.02.)

Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) liegt laut RKI bei 57 (-2). Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden.

red