Schmerzmittel: Rezeptfrei – aber nicht harmlos

Rezeptfreie Schmerzmittel helfen meist zuverlässig – zumindest, wenn man sie richtig einnimmt und dosiert. Doch: „Rezeptfrei heißt nicht harmlos. Fragen Sie Ihren Apotheker, was Sie beachten sollten“, so Thomas Benkert, Vizepräsident der Bundesapothekerkammer.

Rezeptfrei gibt es in Apotheken Schmerzmittel mit den Inhaltsstoffen Acetylsalicylsäure (ASS), Ibuprofen, Diclofenac, Naproxen und Paracetamol. Dabei sind die Einzel- und Tageshöchstdosen je nach Wirkstoff unterschiedlich.

Benkert warnt: „Kopfschmerzmittel sind nicht so harmlos, wie es in der Werbung immer wieder dargestellt wird.“ Die Präparate sollten ohne ärztlichen Rat nicht häufiger als zehn Mal pro Monat und nicht länger als drei Tage in Folge geschluckt werden. Bei übermäßiger oder langfristiger Einnahme können sie Dauerkopfschmerz, Leber- oder Nierenschädigungen verursachen.

Die ständige Einnahme dieser Medikamente kann schon nach vier Wochen, oft aber erst nach Jahren zum Dauerkopfschmerz führen. Wichtiger als die Zusammensetzung der Präparate ist dabei aber die Häufigkeit ihrer Einnahme und ihre Dosierung.

Viele Menschen nehmen täglich ASS in geringen Dosierungen ein, um die Blutgerinnung zu hemmen. Wichtig: Wer sporadisch zusätzlich Ibuprofen gegen Schmerzen einnimmt, sollte auf einen zeitlichen Abstand achten: ASS ist entweder eine halbe Stunde vor oder acht Stunden nach dem Ibuprofen dran. Der Grund: Bei einer gleichzeitigen Einnahme kann Ibuprofen die Wirkung von ASS hemmen.

Rudolf Huber

Corona-Fallzahlen im Land: So sehen die neuesten Zahlen aus

Die Corona-Lage in Baden-Württemberg: 

Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden vom Landesgesundheitsamt am Donnerstag (23. Juli) insgesamt weitere 94 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 36.741 an. Davon sind ungefähr 34.063 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Gestern wurden 81 Neuinfizierte gemeldet. Derzeit sind geschätzt noch 839 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

Wie sieht es im Landkreis Ludwigsburg aus?

Die Zahl der Corona-Infizierten im Landkreis Ludwigsburg hat sich seit Mittwoch (22. Juli) um weitere 4 Neu-Infizierte erhöht. Das Landratsamt teilte am Donnerstagnachmittag mit, dass die Gesamtzahl der bestätigten COVID-19-Fälle im Landkreis somit auf 1.880 stieg. Die Zahl der Genesenen wird von der Behörde mit 1.788 angegeben. Die Zahl der bestätigten Corona-Toten ist unverändert bei 73. Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner liegt bei 2,6.

red

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Nun auch Trump: Darum sind Schutzmasken so wichtig

Die Lage ist ernst – und deshalb setzt jetzt auch der mächtigste Mann der Welt die Maske auf. Angesichts dramatisch steigender Corona-Fälle hat US-Präsident Donald Trump seine Landsleute zum Tragen von Schutzmasken animiert. „Wir bitten alle, dass sie künftig eine Schutzmaske tragen, wenn sie nicht in der Lage sind, Abstand zu halten“, sagte Trump nun bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus.

Ob man Masken möge oder nicht, sie hätten eine Wirkung, sie würden einen Effekt haben und die USA bräuchten alles, was sie kriegen könnten, so der Präsident weiter. Trump sagte, er selbst habe überhaupt kein Problem mit Masken, und holte demonstrativ einen Mund-Nasen-Schutz mit dem Präsidenten-Logo hervor. „Ich habe meine Maske hier“, sagte er und fügte hinzu, er trage sie, wenn es angemessen sei.

Trump stimmte seine Landsleute auch auf eine Verschärfung der Corona-Krise ein. Es werde wahrscheinlich schlimmer, bevor es besser werde: „Das sage ich ungern, aber so ist es nun einmal“. Zugleich versuchte er, Hoffnung im Kampf gegen das Virus zu verbreiten, das in Amerika für mehr als 140.000 Todesfälle in nur fünf Monaten verantwortlich gemacht wird.

Ralf Loweg

Lass das mal den Lavendel machen

Seit Jahrhunderten schätzen Menschen das ätherische Öl von Lavendel. Die beruhigende und entspannende Wirkung ist unbestritten.

Echter Lavendel, mit botanischem Namen Lavandula angustifolia, wächst auf Feldern in einer Höhe ab 500 Metern und wird am besten in der Mittagshitze geerntet. Dann ist die Ausbeute des ätherischen Öls am höchsten, weil sich die Pflanze vor der Hitze schützt.

Es gibt auch Echten Berglavendel. Dieser wächst wild in einer Höhe ab 800 Metern und wird in mühsamer Handarbeit mit der Sichel geerntet, ebenfalls am besten in der Mittagshitze. Man hat festgestellt, dass das Spektrum der Inhaltsstoffe im ätherischen Lavendelöl reichhaltiger ausfällt, je höher das Anbaugebiet liegt.

Schon die Römer nutzten Lavendel, um ihre Bäder und Wäsche zu beduften. Der Name „Lavendel“ leitet sich vom lateinischen Wort „lavare“ ab, was „reinigen“ bedeutet. In der Naturheilkunde wird Lavendel traditionell bei Unruhe, Nervosität und Schlaflosigkeit eingesetzt. Er wirkt ausgleichend, beruhigend, stimmungshebend, schlaffördernd und angstlösend. Verantwortlich für diese Wirkung sind verschiedene Inhaltsstoffe, vor allem Ester und Monoterpenole.

Auch bei der Pflege von Hautirritationen hat sich der Echte Lavendel bewährt. So wirkt sein ätherisches Öl unter anderem ausgleichend, regenerierend und entzündungshemmend. Es bringt die Haut in Balance. Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen haben die Wirksamkeit von Echtem Lavendel bestätigt. Seine vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten machen ihn zu einem Alleskönner.

Das ätherische Öl des Echten Lavendels ist außerdem eines der wenigen Öle, das punktuell unverdünnt auf die Haut aufgetragen werden kann, weil es nicht nur unser Nervenkostüm, sondern auch die Haut beruhigt und regeneriert. Normalerweise sollten ätherische Öle ausschließlich verdünnt angewendet werden, erklärten Experten.

Ralf Loweg

Corona-Ticker: Zahl der Neuinfizierten steigt in Baden-Württemberg auf 81 – Ludwigsburg meldet vier Neuinfizierte

Die Corona-Lage in Baden-Württemberg: 

Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden vom Landesgesundheitsamt am Mittwoch (22. Juli) insgesamt weitere 81 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 36.647 an. Davon sind ungefähr 34.019 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Gestern wurden 64 Neuinfizierte gemeldet. Derzeit sind geschätzt noch 790 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

Wie sieht es im Landkreis Ludwigsburg aus?

Die Zahl der Corona-Infizierten im Landkreis Ludwigsburg hat sich seit Dienstag (21. Juli) um weitere 4 Neu-Infizierte erhöht. Das Landratsamt teilte am Mittwochnachmittag mit, dass die Gesamtzahl der bestätigten COVID-19-Fälle im Landkreis somit auf 1.876 stieg. Die Zahl der Genesenen wird von der Behörde mit 1.784 angegeben. Die Zahl der bestätigten Corona-Toten ist unverändert bei 73. Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner liegt bei 2,0.

red

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Mütter rauchen seltener

Eine Schwangerschaft hält viele Mütter auch langfristig vom Rauchen ab. Der Effekt ist über viele Jahre spürbar, so das Ergebnis einer auf zwei Jahrzehnte angelegten Studie.

„Der Effekt der Schwangerschaft auf das Rauchverhalten von Müttern ist sehr viel größer als bislang angenommen“, heißt es bei den Autoren des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit (HdBA).

Die auffälligsten Ergebnisse: Selbst 18 Jahre nach der Geburt des ersten Kindes lässt sich ein statistischer Unterschied im Rauchverhalten zwischen Müttern und vergleichbaren Frauen ohne Kinder nachweisen. Rund 60 Prozent der Frauen, die vier Jahre vor der Geburt noch Raucherinnen waren, hatten im Jahr der Geburt ihres ersten Kindes mit dem Rauchen aufgehört.

Am stärksten ist dieser Effekt im zweiten Drittel der Schwangerschaft . Die Zahl der rauchenden Frauen sinkt zu diesem Zeitpunkt um rund 75 Prozent. Die Studie zeigt allerdings auch, dass immer noch jede siebte Schwangere nach dem vierten Monat der Schwangerschaft raucht. „Davon sind besonders Frauen mit niedrigem Bildungsniveau betroffen“, so die Autoren.

Klar wird anhand der Daten auch, dass viele Frauen schon nach dem Entschluss, Nachwuchs zu bekommen, mit dem Rauchen aufhören. Der Raucheranteil unter den Frauen sinkt deshalb schon einige Jahre vor der ersten Geburt signifikant. Ob der Nachwuchs auch das Rauchverhalten von Vätern beeinflusst, kann die Studie dagegen nicht eindeutig zeigen. In jedem Fall scheinen die Effekte für Männer deutlich geringer zu sein.

Rudolf Huber

Maßnahmen und Tipps für Allergiker

Allergiker leiden auch zur Mitte des Sommers noch. Denn der Pollenflug nimmt zwar deutlich ab, ist aber längst nicht aus der Welt. Die wichtigsten Maßnahmen und Verhaltensregeln zur Allergenvermeidung hat die Deutsche Haut- und Allergiehilfe (DHA) in der aktualisierten Broschüre „Allergene in der Wohnung reduzieren“ zusammengestellt.

Neben medizinischen Vorsorgemaßnahmen gilt die grundsätzliche Regel, Pollen so weit wie möglich aus dem Weg zu gehen. Dazu gehört auch, die eigene Wohnung als erholsamen Rückzugsort möglichst allergenfrei zu halten.

Eine Methode, die Belastung in Haus und Wohnung gering zu halten, besteht darin, mechanische Barrieren zu schaffen. Die wirkungsvollste Maßnahme ist der Einbau sogenannter Pollenschutzgitter oder -vliese. Geeignet sind Produkte, die nachweislich mehr als 80 Prozent der Pollen draußen halten. Pollen gelangen auch an Schuhen, Kleidung und Haaren ins Haus. Deshalb sollten Allergiker ihre Kleidung, die sie tagsüber getragen haben, nicht im Schlafzimmer ablegen. Ein weiterer Tipp: Vor dem Schlafengehen kurz die Haare auswaschen, um restliche Pollen loszuwerden.

Im Haus ist zur Pollenflugzeit das regelmäßige Reinigen von Fußböden und Staubwischen das A und O. Um die Feinstaubbelastung in der Raumluft so gering wie möglich zu halten, reinigt man Möbelstücke am besten mit speziellen Anti-Staub-Tüchern. Diese Tücher ziehen den Hausstaub durch ihre elektrostatischen Kräfte „magnetisch“ an und schließen ihn anschließend in ihrer wabenartigen Struktur ein. Nach dem Staubwischen wirft man das Tuch samt den Staub-Allergenen einfach in den Mülleimer.

Die bequemste und schnellste Methode zur Reinigung von glatten Fußbodenbelägen und Teppichen ist das Staubsaugen. Allergiker sollten jedoch herkömmliche Staubsaugermodelle meiden, da diese einen Teil der angesaugten Luft – und mit ihr feinste Staubpartikel – über den Filter und das Gehäuse wieder an die Raumluft abgeben. Ideal sind Zentralstaubsauger, bei denen die Abluft nach draußen geleitet wird.

Eine gute Alternative sind aber moderne Staubsauger, bei denen auch feinste Staubpartikel zuverlässig zurückgehalten werden. Üblicherweise sind solche Modelle mit HEPA-Filter (HEPA = High Efficiency Particular Air) ausgestattet. Ideal sind Geräte, die ganz auf Staubsaugerbeutel verzichten und die angesaugte Luft in einen Wasserbehälter leiten.

Andreas Reiners

Corona: 64 Neuinfizierte in Baden-Württemberg – Landkreis Ludwigsburg meldet null Neuinfizierte

Die Lage in Baden-Württemberg: 

Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Dienstag (21. Juli) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 64 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 36.566 an. Davon sind ungefähr 33.983 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 745 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

Wie sieht es im Landkreis Ludwigsburg aus?

Die Zahl der Corona-Infizierten im Landkreis Ludwigsburg hat sich seit Montag (20. Juli) nicht verändert. Das Landratsamt teilte am Dienstagnachmittag mit, dass binnen 24 Stunden keine weiteren Neuinfizierte gemeldet worden sind. Die Zahl der Genesenen wird mit 1.783 angegeben. Die Zahl der bestätigten Corona-Toten ist unverändert bei 73. Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner liegt bei 1,6.

red

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

So gefährlich ist Hitze im Auto

Wenn sich das Auto im Sommer aufheizt, kann das gefährlich werden. Autofahrer werden unkonzentriert, das Unfallrisiko steigt, zurückgelassene Kinder oder Tiere können in einem in der Sonne geparkten Auto sogar sterben. Macht es dabei einen Unterschied, die Fenster einen Spalt zu öffnen? Hat die Autofarbe einen Effekt auf die Hitzeentwicklung im Wagen? Helfen getönte Scheiben? Der ADAC gibt Antworten.

Selbst leicht geöffnete Fenster machen keinen Unterschied. Blieben die Fenster geschlossen, wurden nach zehn Minuten 38 Grad und nach 20 Minuten sogar 45 Grad gemessen. Waren zwei Fenster leicht geöffnet, erreichten die Werte nach zehn bzw. 20 Minuten immerhin noch 36 und 42 Grad. Nach einer Stunde in der prallen Sonne kletterte die Temperaturanzeige jeweils deutlich über die 50-Grad-Marke. Daher sollten Autofahrer niemals Kinder oder Tiere im Wagen im Sommer zurücklassen. Unerheblich ist es dabei, ob es sich um ein weißes oder schwarzes Fahrzeug handelt, die Lackfarbe hat keinen Einfluss auf die Hitzeentwicklung.

Einen kleinen Effekt haben immerhin Wärmeschutzverglasung oder getönte Scheiben. Denn den größten Anteil bei der Hitzeentwicklung im Auto haben die Fensterflächen. Deren Größe, der Einstrahlwinkel der Sonne sowie die Farbe des Innenraums beeinflussen die Aufheizung stark. Auch Folien an den Fenstern schützen, indem sie das Sonnenlicht, das für die Wärme sorgt, reflektieren.

Vorsicht: Viele Autofahrer glauben, dass sie hinter der Autoscheibe vor UV-Strahlung gut geschützt sind. Das stimmt nur bedingt. Die Frontscheibe schützt zwar weitestgehend vor UV-A und UV-B-Strahlung – die Seitenscheiben lassen allerdings die UV-A-Strahlung passieren, die eine vorzeitige Hautalterung und im schlimmsten Fall Hautkrebs verursachen kann.

Tipps vom ADAC, wie man der Hitze im Auto trotzt: Die Türen und Schiebedach des von der Sonne aufgeheizten Fahrzeugs öffnen und gut durchlüften. Zu Fahrtbeginn sollte die Lüftung auf die höchste Stufe gestellt werden, außerdem sollten Fenster und Schiebedach geschlossen werden, wenn die Klimaanlage anfängt zu wirken. Beim Parken am besten eine Sonnenschutzmatte auf die Windschutzscheibe legen, auf Ledersitze ein Handtuch – der Bezug heizt sich stark auf.

Andreas Reiners

Corona: 150 registrierte Neuinfektionen übers Wochenende in Baden-Württemberg

Die Lage in Baden-Württemberg: 

Seit Freitag (17. Juli) ist die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 36.502 angestiegen. Das sind binnen 72 Stunden 150 Neuinfizierte. Davon sind laut dem Ministerium ungefähr 33.942 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land beträgt unverändert 1.838.

Wie sieht es im Landkreis Ludwigsburg aus?

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen im Landkreis Ludwigsburg hat sich seit Freitag (17.Juli)  um insgesamt 4 Neuinfizierte auf mindestens 1.872 erhöht (Stand: 20. Juli – 16Uhr) . Das gab am Montagnachmittag das Landratsamt bekannt. Die Zahl der Genesenen wird mit 1.780 angegeben. Die Zahl der bestätigten Corona-Toten ist unverändert bei 73.

red

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red