Überraschende Impfeinladung: Das sollten Sie wissen

Nicht wenige Menschen sind überrascht, wenn plötzlich Einladungen zum Termin im Impfzentrum in ihrem Briefkasten landen. Wer weder durch Alter oder Vorerkrankung einer Risikogruppe angehört noch durch sonstige Gründe Ansprüche erkennen kann, fragt sich: Warum bin ich zu einer priorisierten Impfung berechtigt?

Auch in der Beratung der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD) treten solche Fälle vermehrt auf. Aufschlussreich kann ein Blick in die Patientenquittung sein: Denn eine Ursache für Aktenkundige, dem Patienten aber nicht bekannte Diagnosen können auch in der Patientenquittung ersichtliche irrtümlich oder bewusst falsch abgerechnete Leistungen sein – mit mitunter schwerwiegenden Folgen.

„Bei der Abrechnung von Leistungen zwischen Arzt und Krankenkassen bleiben Patienten in der Regel außen vor. Solange Patienten wissen, welche Diagnosen gestellt und welche Behandlungen gewählt und abgerechnet wurden, ist das auch nicht problematisch“, sagt UPD-Geschäftsführer Thorben Krumwiede. „Denn gesetzlich Versicherte zeigen in der Regel nur ihre Krankenkassenkarte vor, um die passende Behandlung zu erhalten.“

Überraschende Impfeinladungen können jedoch auch Anlass für Fragen dazu sein, was der Arzt dokumentiert hat und was mit welcher Begründung über die Krankenkassen abgerechnet worden ist.

„Wenn aber klar wird, dass sich hinter der Einladung auch unangenehme Überraschungen – wie etwa den Betroffenen bislang unbekannte chronische Erkrankungen – verbergen könnten, ist das für viele ein Schock“, sagt die juristische Leiterin der UPD, Heike Morris. „Es ist verständlich und auch vernünftig, wenn Betroffene im Zweifelsfall nachvollziehen wollen, warum sie eine überraschende Einladung erhalten haben.“

Die Unabhängige Patientenberatung rät Patienten, die sich über Impfeinladungen wundern oder auch nur über abgerechnete Leistungen informieren wollen, sich eine so genannte Patientenquittung ausstellen zu lassen. „In einer Patientenquittung sind alle Leistungen und deren Kosten vermerkt, die Ärzte oder Kliniken gegenüber der Krankenkasse für den entsprechenden Patienten abgerechnet haben. Das Anrecht auf die Ausstellung dieser gut verständlichen Quittung ist für Patienten gesetzlich verankert“, sagt UPD-Geschäftsführer Thorben Krumwiede.

Die Quittung kann bei der Krankenkasse angefordert werden, die im Regelfall einen Überblick über alle, oft mit verschiedenen Ärzten abgerechnete Leistungen hat. „Patienten müssen gegenüber der Krankenkasse ausdrücklich um diese Informationen bitten“, sagt Thorben Krumwiede.

Die Patientenquittung bietet Patienten nach Angaben des Experten die Möglichkeit, zu kontrollieren, ob der Arzt alle abgerechneten Behandlungen auch tatsächlich erbracht hat. Fragen zur Patientenquittung oder auch zum Anspruch auf Berichtigung von falschen Diagnosedaten klären wir gern in unserer Beratung.

Ralf Loweg / glp

So sehen die Corona-Zahlen am Montag für den Landkreis Ludwigsburg aus

Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist am Montag erneut minimal gestiegen, liegt jedoch bereits den siebten Tag hintereinander sehr deutlich unter der maßgeblichen 7-Tages-Inzidenz von 100. Die Regelungen der aktualisierten Corona-Verordnung des Landes und der Bundesnotbremse sehen vor, dass die Inzidenz fünf Werktage in Folge stabil unter 100 liegen muss, damit Lockerungen möglich werden. Corona-Lockerungen für den Landkreis Ludwigsburg gelten somit ab Montag (31.05.).

Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der Wert bei 55,2 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Am Sonntag hatte der Inzidenzwert bei 55 gelegen und genau vor einer Woche waren es 83,4(Stand – 31.05. – 16Uhr). Damit ist der Raum Ludwigsburg der einzige Kreis in der Region Stuttgart, der noch über der 50-er Marke liegt.

Innerhalb eines Tages wurden 18 Neuinfektionen registriert. Das sind 4 weniger als vor genau einer Woche. Gestern waren es 21 Corona-Fälle. Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg bleibt unverändert bei mindestens 495. Rund 25.341 (+105) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Laut der RKH-Klinik beträgt die Zahl der COVID-19 Patienten, die in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg liegen, 23. Auf der Normalstation werden 16 Patienten behandelt. 7 Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen beatmet werden. (Stand: 31.05.)

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 31.05.)

ffalterbach ( 162 | 1 )
Asperg ( 723 | 1 )
Benningen am Neckar ( 253 | 0 )
Besigheim ( 647 | 2 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.453 | 1 )
Bönnigheim ( 541 | 0 )
Ditzingen ( 1.186 | 0 )
Eberdingen ( 299 | 2 )
Erdmannhausen ( 177 | 0 )
Erligheim ( 152 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 600 | 0 )
Freudental ( 161 | 0 )
Gemmrigheim ( 259 | 0 )
Gerlingen ( 711 | 0 )
Großbottwar ( 344 | 0 )
Hemmingen ( 316 | 0 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 271 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 364 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 846 | 1 )
Kornwestheim ( 1.964 | 1 )
Löchgau ( 290 | 0 )
Ludwigsburg ( 4.813 | 3 )
Marbach am Neckar ( 697 | 0 )
Markgröningen ( 751 | 0 )
Möglingen ( 667 | 5 )
Mundelsheim ( 137 | 1 )
Murr ( 251 | 0 )
Oberriexingen ( 123 | 0 )
Oberstenfeld ( 377 | -1 )
Pleidelsheim ( 306 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.210 | 0 )
Sachsenheim ( 1.014 | 0 )
Schwieberdingen ( 458 | 0 )
Sersheim ( 298 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 472 | 0 )
Tamm ( 426 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 1.456 | 1 )
Walheim ( 139 | 0 )

red

Fast 50 Millionen Corona-Impfdosen verabreicht

Die Zahl der Corona-Impfungen in Deutschland nimmt weiter deutlich zu: Die COVID-19-Impfkampagne läuft in Deutschland seit 157 Tagen. Mindestens eine Impfdosis haben seitdem 35.755.407 Personen erhalten. Davon sind 14.615.052 Personen bereits vollständig geimpft. Nach Angaben des RKI erhielten am Sonntag 270.927 Menschen eine Spritze. Davon führten 172.147 Dosen zu einer vollständigen Impfung. Die bisher meisten Impfungen wurden am 12. Mai 2021 mit insgesamt 1.405.705 Dosen durchgeführt. Mittlerweile sind 43 Prozent der Deutschen mindestens einmal geimpft. Das geht aus der täglichen Impfstatistik des Robert Koch-Instituts hervor. (Stand: 31. Mai 2021, 10:20 Uhr)

Screenshot: Impfdashboard

Innerhalb der Bundesländer variiert die Impfquote. Die höchste Quote an Erstgeimpften verzeichnet das Saarland mit 46,2 Prozent. Sachsen liegt mit 37,9 Prozent etwas hinter den anderen Bundesländern zurück. In Baden-Württemberg liegt die Quote bei 42,3 Prozent. (Stand: 31.05.2021)

Screenshot: Impfdashboard

red

Landratsamt meldet fast unveränderten Inzidenzwert

Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist am Sonntag minimal gestiegen, liegt jedoch bereits den sechsten Tag hintereinander sehr deutlich unter der maßgeblichen 7-Tages-Inzidenz von 100. Die Regelungen der aktualisierten Corona-Verordnung des Landes und der Bundesnotbremse sehen vor, dass die Inzidenz fünf Werktage in Folge stabil unter 100 liegen muss, damit Lockerungen möglich werden. Corona-Lockerungen für den Landkreis Ludwigsburg treten somit ab Montag in Kraft.

Einziger Kreis in der Region Stuttgart über der 50-er Marke

Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der Wert bei 55 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Am Samstag hatte der Inzidenzwert bei 53,5 gelegen und genau vor einer Woche waren es 101(Stand – 30.05. – 16Uhr). Damit ist der Raum Ludwigsburg der einzige Kreis in der Region Stuttgart, der noch über der 50-er Marke liegt.

Innerhalb eines Tages wurden 21 Neuinfektionen registriert. Das sind 9 weniger als vor genau einer Woche. Gestern waren es 60 Corona-Fälle. Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg bleibt unverändert bei mindestens 495. Rund 25.236 (+108) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Laut der RKH-Klinik beträgt die Zahl der COVID-19 Patienten, die in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg liegen, 27. Auf der Normalstation werden 19 Patienten behandelt. Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen beatmet werden. (Stand: 30.05.)

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 30.05.)

Affalterbach ( 161 | 0 )
Asperg ( 722 | 0 )
Benningen am Neckar ( 253 | 0 )
Besigheim ( 645 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.452 | 0 )
Bönnigheim ( 541 | 1 )
Ditzingen ( 1.186 | 3 )
Eberdingen ( 297 | 0 )
Erdmannhausen ( 177 | 1 )
Erligheim ( 152 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 600 | 0 )
Freudental ( 161 | 0 )
Gemmrigheim ( 259 | 0 )
Gerlingen ( 711 | 0 )
Großbottwar ( 344 | 0 )
Hemmingen ( 316 | 0 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 271 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 364 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 845 | 1 )
Kornwestheim ( 1.963 | 3 )
Löchgau ( 290 | 0 )
Ludwigsburg ( 4.810 | 2 )
Marbach am Neckar ( 697 | 0 )
Markgröningen ( 751 | 1 )
Möglingen ( 662 | 0 )
Mundelsheim ( 136 | 0 )
Murr ( 251 | 0 )
Oberriexingen ( 123 | 0 )
Oberstenfeld ( 378 | 0 )
Pleidelsheim ( 306 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.210 | 1 )
Sachsenheim ( 1.014 | 1 )
Schwieberdingen ( 458 | 1 )
Sersheim ( 298 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 472 | 0 )
Tamm ( 426 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 1.455 | 6 )
Walheim ( 139 | 0 )

red

Regionale Unterschiede bei Corona-Krankschreibungen

Die massiven regionalen Unterschiede bei den Krankschreibungen wegen Corona bleiben bestehen. Laut einer Barmer-Analyse waren in der zweiten Maiwoche 2021 in Sachsen 605 von 100.000 Versicherten der Krankenkasse mit Anspruch auf Krankengeld wegen einer Covid-19-Erkrankung arbeitsunfähig gemeldet. Damit war ihr Anteil fünfmal so hoch wie in Schleswig-Holstein mit 121 je 100.000 erkrankten Anspruchsberechtigten.

Die massiven regionalen Unterschiede bei den Corona-Fällen und die daraus resultierenden Krankschreibungen haben laut Dr. Ursula Marschall, leitende Medizinerin bei der Barmer, unterschiedliche Ursachen: „Sie reichen von der Nähe zu ausländischen Hotspots über die Besiedelungsdichte bis hin zu unterschiedlich hoher Akzeptanz der Abstands- und Hygieneregeln.“

Bundesweit waren im fraglichen Zeitraum 274 von 100.000 Anspruchsberechtigten wegen Covid-19 krankgeschrieben. In den beiden Wochen zuvor waren es 282 beziehungsweise 288 Betroffene zwischen 15 und 64 Jahren. „Wir bekommen die Corona-Pandemie nach und nach in den Griff. Wenn die Impfungen zügig voranschreiten und die AHA-Regeln eingehalten werden, wird die Zahl der Erkrankungen und Krankschreibungen weiter sinken“, ist Marschall überzeugt.

Rudolf Huber / glp

Lockerungen ab Montag: Inzidenzwert für Landkreis Ludwigsburg fünften Tag in Folge unter 100er-Marke

Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist am Samstag leicht gestiegen, liegt jedoch bereits den fünften Tag hintereinander deutlich unter der maßgeblichen 7-Tages-Inzidenz von 100. Die Regelungen der aktualisierten Corona-Verordnung des Landes und der Bundesnotbremse sehen vor, dass die Inzidenz fünf Werktage in Folge stabil unter 100 liegen muss, damit Lockerungen möglich werden. Corona-Lockerungen für den Landkreis Ludwigsburg treten somit ab kommenden Montag in Kraft.

Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der Wert bei 53,5 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Am Freitag hatte der Inzidenzwert bei 51,2 gelegen und genau vor einer Woche waren es 105,2(Stand – 29.05. – 16Uhr)

Innerhalb eines Tages wurden 60 Neuinfektionen registriert. Das ist 1 mehr als vor genau einer Woche. Gestern waren es 42 Corona-Fälle. Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg bleibt unverändert  bei mindestens 495. Rund 25.128 (+116) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Laut der RKH-Klinik beträgt die Zahl der COVID-19 Patienten, die in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg liegen, 27. Auf der Normalstation werden 19 Patienten behandelt. Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen beatmet werden. (Stand: 29.05.)

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 29.05.)

Affalterbach ( 161 | 0 )
Asperg ( 722 | 1 )
Benningen am Neckar ( 253 | 0 )
Besigheim ( 645 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.452 | 7 )
Bönnigheim ( 540 | 2 )
Ditzingen ( 1.183 | 3 )
Eberdingen ( 297 | 0 )
Erdmannhausen ( 176 | 3 )
Erligheim ( 152 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 600 | 2 )
Freudental ( 161 | 0 )
Gemmrigheim ( 259 | 1 )
Gerlingen ( 711 | 0 )
Großbottwar ( 344 | 0 )
Hemmingen ( 316 | 1 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 271 | 1 )
Kirchheim am Neckar ( 364 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 844 | 1 )
Kornwestheim ( 1.960 | 4 )
Löchgau ( 290 | 0 )
Ludwigsburg ( 4.808 | 12 )
Marbach am Neckar ( 697 | 1 )
Markgröningen ( 750 | 3 )
Möglingen ( 662 | 7 )
Mundelsheim ( 136 | 0 )
Murr ( 251 | 0 )
Oberriexingen ( 123 | 0 )
Oberstenfeld ( 378 | 3 )
Pleidelsheim ( 306 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.209 | 0 )
Sachsenheim ( 1.013 | 3 )
Schwieberdingen ( 457 | 0 )
Sersheim ( 298 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 472 | 1 )
Tamm ( 426 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 1.449 | 5 )
Walheim ( 139 | 1 )

red

So wichtig ist der Auslands-Krankenschutz

 Mit jeder Impfung steigen laut der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz die Chancen, im Sommer 2021 wieder in Europa reisen zu können. Wer den Urlaub im Ausland verbringt, sollte sich aber unbedingt ergänzend gegen eine plötzliche Krankheit versichern. Denn sonst drohen im Ernstfall hohe Kosten für Arztbehandlungen und Rückflüge.

„Die gesetzliche Krankenkasse oder die private Krankenversicherung übernehmen möglicherweise nicht alle Kosten in einem fremden Land“, warnen die Verbraucherschützer. In der Regel würden nur Kosten für notwendige und unaufschiebbare Behandlungen erstattet. Und im außereuropäischen Ausland bestehe grundsätzlich keine Deckung durch die Krankenkasse.

„Die Versicherungssysteme der einzelnen Länder sind sehr verschieden. Dies kann bedeuten, dass die Leistungen im Ausland nicht so umfangreich ausfallen wie in Deutschland, oder dass ein Eigenanteil an der Behandlung zu zahlen ist“, so Versicherungsexperte Philipp Wolf. Auch wenn ein Versicherter durch Europa reise, akzeptiere nicht unbedingt jeder Arzt die elektronische Gesundheitskarte.

Diese Karte dient auch als europäische Krankenversicherungskarte (EHIC), mit der Behandlungen in der EU und einigen Nachbarländern erstattet werden. So erhalten Versicherte im Krankheitsfall die gleichen Leistungen wie die Einwohner des Gastlandes, maximal werden Leistungen wie in Deutschland gewährt.

Doch speziell ein unvorhergesehener Rücktransport kann teuer werden. Die Kosten für einen solchen Transport aus dem Ausland werden nämlich in keinem Fall von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen. Leistungen, die national nicht erstattet werden, werden mit Privatrechnung abgerechnet, gegebenenfalls drohen wesentlich höhere Gebühren als in Deutschland. Deshalb, so die Verbraucherzentrale, sei auch in europäischen Ländern eine private Auslandskrankenversicherung mit guten Versicherungsbedingungen „dringend zu empfehlen“.

Rudolf Huber / glp

Inzidenzwert für Landkreis Ludwigsburg kratzt an der 50er-Schwelle

Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist am Freitag weiter deutlich gesunken und liegt bereits den vierten Tag hintereinander unter der maßgeblichen 7-Tages-Inzidenz von 100. Die Regelungen der aktualisierten Corona-Verordnung des Landes und der Bundesnotbremse sehen vor, dass die Inzidenz fünf Werktage in Folge stabil unter 100 liegen muss, damit Lockerungen möglich werden. Die Lockerungen treten dann am übernächsten Tag in Kraft.

Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der Wert bei 51,2 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Am Donnerstag hatte der Inzidenzwert bei 59,4 gelegen und genau vor einer Woche waren es 101,4(Stand – 28.05. – 16Uhr)

Innerhalb eines Tages wurden 42 Neuinfektionen registriert. Das sind 41 weniger als vor genau einer Woche. Gestern waren es 82 Corona-Fälle. Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg steigt um 3 und liegt insgesamt bei mindestens 495. Rund 25.012 (+51) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Laut der RKH-Klinik beträgt die Zahl der COVID-19 Patienten, die in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg liegen, 27 (-2). Auf der Normalstation werden 19 Patienten behandelt. 8 (-1) Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 5 beatmet werden. (Stand: 28.05.)

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 28.05.)

Affalterbach ( 161 | 0 )
Asperg ( 721 | 2 )
Benningen am Neckar ( 253 | 0 )
Besigheim ( 645 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.445 | 5 )
Bönnigheim ( 538 | -1 )
Ditzingen ( 1.180 | 3 )
Eberdingen ( 297 | 1 )
Erdmannhausen ( 173 | 0 )
Erligheim ( 152 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 598 | 0 )
Freudental ( 161 | 0 )
Gemmrigheim ( 258 | -1 )
Gerlingen ( 711 | 2 )
Großbottwar ( 344 | 0 )
Hemmingen ( 315 | 0 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 270 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 364 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 843 | 1 )
Kornwestheim ( 1.956 | 1 )
Löchgau ( 290 | 1 )
Ludwigsburg ( 4.796 | 8 )
Marbach am Neckar ( 696 | 0 )
Markgröningen ( 747 | 5 )
Möglingen ( 655 | 3 )
Mundelsheim ( 136 | 0 )
Murr ( 251 | 0 )
Oberriexingen ( 123 | 0 )
Oberstenfeld ( 375 | 0 )
Pleidelsheim ( 306 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.209 | 1 )
Sachsenheim ( 1.010 | -1 )
Schwieberdingen ( 457 | -1 )
Sersheim ( 298 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 471 | 4 )
Tamm ( 426 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 1.444 | 9 )
Walheim ( 138 | 0 )

red

Corona-Experten: So viele Follower haben Drosten & Co.

Seit Beginn der Pandemie sind internationale Corona-Experten in den Medien und sozialen Netzwerken in den Vordergrund gerückt. Wie präsent sie rund ein Jahr nach dem Ausbruch von Covid-19 auf Twitter, Instagram, Facebook und YouTube sind, hat die Berlin School of Business and Innovation (BSBI) im Rahmen des Masterstudiengangs Strategic Marketing untersucht.

Von den untersuchten Plattformen wird eindeutig Twitter favorisiert. Die meisten Fans hat dabei der Franzose Didier Raoult, er erreicht trotz umstrittener Thesen mehr Menschen als voriges Jahr (2020: 470.000; 2021: über 806.000 Fans). Dicht darauf folgt der deutsche Virologe Christian Drosten, dessen Followerschaft sich mehr als verdoppelt hat (2020: 335.000; 2021: zirka 755.000 Fans). Die Reichweite des italienischen Mediziners Roberto Burioni ist von 240.000 auf rund 295.000 Fans gestiegen.

Auf Instagram führt der deutsche Virologe Hendrik Streeck mit über 43.000 Fans das Ranking an, 2020 folgten ihm noch 13.600 Personen. Die Plätze zwei und drei belegen weit abgeschlagen der tschechische Epidemiologe Roman Prymula und Marc van Ranst (je rund 5.500 Abos).

Roberto Burioni belegt auf Facebook den ersten Platz (2020: 725.000; 2021: rund 758.000 Abos). Die Beiträge des belgischen Mediziners Marc van Ranst erreichen zirka 96.000 Follower. Hendrik Streeck schafft es auch in die Top Drei (2020: 23.000 Fans; 2021: etwa 60.000 Fans).

Einen YouTube-Kanal hat nur Roberto Burioni: Seine Seite „Medical Facts“ zählt fast 27.000 Fans (2020: 28.000 Fans). Fast alle Virologenwerden aber in zahlreichen YouTube-Videos erwähnt. Dabei hat Didier Raoult unter den europäischen Experten die meisten Ergebnisse (knapp 26.000).

Rudolf Huber / glp

Weltnichtrauchertag: Alternativen zum blauen Dunst

Etwa jeder vierte Erwachsene in Deutschland raucht. Und rund 20 Prozent der Betroffenen versuchen einmal pro Jahr, damit aufzuhören. Zum Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2021 weist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auf ihre neue Online-Aktion „Statt Rauchen: Jetzt neue Alternativen entdecken“ hin.

Michaela Goecke, Leiterin des Referats Suchtprävention der BZgA: „Mit der Corona-Pandemie ist für aufhörwillige Raucherinnen und Raucher ein wichtiger Grund für den Rauchstopp hinzugekommen. Langjährig Rauchende leiden vermehrt an Erkrankungen, die das Risiko für einen schweren Verlauf von Covid-19 erhöhen.“

Dazu zählen Lungenschäden oder Lungenerkrankungen, Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen. Generell gilt: Rauchen ist das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko und der Rauchstopp daher immer die richtige Entscheidung. Deshalb unterstützt und motiviert die BZgA auf dem Weg in eine rauchfreie Zukunft.

Die Frage, ob sich Raucherinnen und Raucher häufiger mit dem Coronavirus anstecken, ist noch nicht endgültig geklärt. Aus älteren Studien ist bekannt, dass Rauchen das Immunsystem schwächen und die Anfälligkeit für Atemwegsinfekte erhöhen kann. Ein Rauchstopp lohnt sich also laut der Experten in jedem Fall. Er erfordert neben der Überwindung einer Tabakabhängigkeit auch eine Verhaltensänderung im Alltag, denn die Zigarette gehört für Süchtige zu bestimmten Tageszeiten oder Ereignissen zur Routine.

Deshalb ruft die BZgA dazu auf, diese Verhaltensmuster zu durchbrechen und sie zu ändern. Hierzu startet auf www.rauchfrei-info.de die neue Mitmach-Aktion. Auf der Internetseite können sie ihre persönlichen Tipps für Alternativen zum Rauchen benennen. Die Anregungen und Ideen sollen andere Aufhörwillige inspirieren und zum Nachahmen anregen.

Rudolf Huber / glp