Inzidenz im Landkreis Ludwigsburg wieder unter der 100er-Marke

Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist am Pfingstmontag deutlich gesunken und liegt wieder unter der maßgeblichen 7-Tages-Inzidenz von 100. Die Regelungen der aktualisierten Corona-Verordnung des Landes und der Bundesnotbremse sehen vor, dass die Inzidenz fünf Werktage in Folge stabil unter 100 liegen muss, damit Lockerungen möglich werden. Die Lockerungen treten dann am übernächsten Tag in Kraft.

Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen der Wert kreisweit bei 83,4 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Am Sonntag hatte der Inzidenzwert bei 101 gelegen und genau vor einer Woche waren es 99,9(Stand – 24.05. – 16Uhr)

Innerhalb eines Tages wurden 22 Neuinfektionen registriert. Das sind 39 weniger als vor genau einer Woche. Gestern waren es 30 Corona-Fälle. Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg bleibt unverändert und liegt insgesamt bei mindestens 482. Rund 24.826 (+160) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Laut der RKH-Klinik beträgt die Zahl der COVID-19 Patienten, die in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg liegen, 37. Auf der Normalstation werden 26 Patienten behandelt. 11 Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen beatmet werden. (Stand: 24.05.)

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 24.05.)

Affalterbach ( 160 | 0 )
Asperg ( 716 | 0 )
Benningen am Neckar ( 251 | 0 )
Besigheim ( 637 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.433 | 5 )
Bönnigheim ( 538 | 0 )
Ditzingen ( 1.172 | 1 )
Eberdingen ( 296 | 0 )
Erdmannhausen ( 171 | 0 )
Erligheim ( 152 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 588 | 2 )
Freudental ( 161 | 0 )
Gemmrigheim ( 259 | 0 )
Gerlingen ( 708 | 0 )
Großbottwar ( 344 | 0 )
Hemmingen ( 315 | 0 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 269 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 362 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 839 | 2 )
Kornwestheim ( 1.937 | 3 )
Löchgau ( 286 | 0 )
Ludwigsburg ( 4.744 | 4 )
Marbach am Neckar ( 693 | 0 )
Markgröningen ( 737 | 0 )
Möglingen ( 649 | 1 )
Mundelsheim ( 135 | 0 )
Murr ( 251 | 0 )
Oberriexingen ( 123 | 0 )
Oberstenfeld ( 373 | 0 )
Pleidelsheim ( 304 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.202 | 1 )
Sachsenheim ( 1.007 | 1 )
Schwieberdingen ( 449 | 0 )
Sersheim ( 298 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 465 | 0 )
Tamm ( 421 | 2 )
Vaihingen an der Enz ( 1.423 | 0 )
Walheim ( 137 | 0 )

red

Inzidenz im Landkreis Ludwigsburg sinkt leicht

Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist am Sonntag leicht gesunken und liegt knapp über der maßgeblichen 7-Tages-Inzidenz von 100. Die Regelungen der aktualisierten Corona-Verordnung des Landes und der Bundesnotbremse sehen vor, dass die Inzidenz fünf Werktage in Folge stabil unter 100 liegen muss, damit Lockerungen möglich werden. Die Lockerungen treten dann am übernächsten Tag in Kraft.

Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der kritische Wert bei 101 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Am Samstag hatte der Inzidenzwert bei 105,2 gelegen und genau vor einer Woche waren es 110,7(Stand – 23.05. – 16Uhr)

Innerhalb eines Tages wurden 30 Neuinfektionen registriert. Das sind weniger als vor genau einer Woche. Gestern waren es 59 Corona-Fälle. Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg bleibt unverändert und liegt insgesamt bei mindestens 482. Rund 24.666 (+163) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Laut der RKH-Klinik beträgt die Zahl der COVID-19 Patienten, die in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg liegen, 37. Auf der Normalstation werden 26 Patienten behandelt. 11 Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen beatmet werden. (Stand: 23.05.)

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 23.05.)

Affalterbach ( 160 | 0 )
Asperg ( 716 | 4 )
Benningen am Neckar ( 251 | 0 )
Besigheim ( 637 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.428 | 1 )
Bönnigheim ( 538 | 0 )
Ditzingen ( 1.171 | 0 )
Eberdingen ( 296 | 1 )
Erdmannhausen ( 171 | 1 )
Erligheim ( 152 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 586 | 0 )
Freudental ( 161 | 0 )
Gemmrigheim ( 259 | 0 )
Gerlingen ( 708 | 1 )
Großbottwar ( 344 | 0 )
Hemmingen ( 315 | 0 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 269 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 362 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 837 | 1 )
Kornwestheim ( 1.934 | 0 )
Löchgau ( 286 | 0 )
Ludwigsburg ( 4.740 | 6 )
Marbach am Neckar ( 693 | 2 )
Markgröningen ( 737 | 2 )
Möglingen ( 648 | 0 )
Mundelsheim ( 135 | 0 )
Murr ( 251 | 0 )
Oberriexingen ( 123 | 0 )
Oberstenfeld ( 373 | 2 )
Pleidelsheim ( 304 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.201 | 1 )
Sachsenheim ( 1.006 | 0 )
Schwieberdingen ( 449 | 0 )
Sersheim ( 298 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 465 | 3 )
Tamm ( 419 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 1.423 | 5 )
Walheim ( 137 | 0 )

red

Corona-Lage in Baden-Württemberg: Diese Landkreise weisen den höchsten und niedrigsten Inzidenzwert aus

Die Corona-Zahlen im Land gehen weiter zurück: Die Zahl der Neuinfektionen sank am Samstag laut dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium genauso wie die Sieben-Tage-Inzidenz. Den niedrigsten Inzidenzwert weist der Landkreis Emmendingen mit 31,2 aus. Schlusslicht ist weiterhin der Zollernalbkreis mit einem Wert von 167,4.

Binnen 24 Stunden hat das Landesgesundheitsamt von Baden-Württemberg insgesamt weitere 1.249 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet.  Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 487.163, davon sind ungefähr 449.847 Personen wieder genesen. Die Zahl der COVID-19-Todesfälle stieg um 13 auf insgesamt 9.841.

Die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landes-Durchschnitt bei 80,4, bundesweit bei 66,8. Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages-R-Wert wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,87 angegeben. (Stand: 22.05. 16.00 Uhr)

Und so sehen die aktuellen Inzidenzwerte der 44 Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg aus:

  • LK Emmendingen (31,2)
  • SK Heidelberg (30,3)

Stadt- und Landkreise mit einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 35 und 50:

  • LK Breisgau-Hochschwarzwald (48,2)
  • SK Freiburg im Breisgau (43,3)

Stadt- und Landkreise mit einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100:

  • LK Alb-Donau-Kreis (82,2)
  • SK Baden-Baden (63,4)
  • LK Biberach (85,8)
  • LK Böblingen (75,9)
  • LK Bodenseekreis (55,6)
  • LK Calw (84,8)
  • LK Enzkreis (87,7)
  • LK Esslingen (84,5)
  • LK Freudenstadt (83,7)
  • LK Göppingen (69,3)
  • LK Heidenheim (93,4)
  • LK Heilbronn (94,1)
  • LK Hohenlohekreis (74,6)
  • LK Karlsruhe (68,1)
  • SK Karlsruhe (62,2)
  • LK Konstanz (60,8)
  • LK Lörrach (58,6)
  • LK Main-Tauber-Kreis (61,2)
  • SK Mannheim (85,0)
  • LK Neckar-Odenwald-Kreis (59,2)
  • LK Ortenaukreis (65,7)
  • LK Rastatt (79,9)
  • LK Ravensburg (83,4)
  • LK Rems-Murr-Kreis (96,0)
  • LK Reutlingen (70,4)
  • LK Rhein-Neckar-Kreis (52,3)
  • LK Schwäbisch Hall (98,6)
  • LK Sigmaringen (78,7)
  • SK Stuttgart (85,2)
  • LK Tübingen (78,7)
  • LK Waldshut (60,8)

Stadt- und Landkreise mit einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 100 und 150:

  • SK Heilbronn (135,1)
  • LK Ludwigsburg (105,2)
  • LK Ostalbkreis (105,7)
  • SK Pforzheim (123,1)
  • LK Rottweil (146,6)
  • LK Schwarzwald-Baar-Kreis (100,2)
  • LK Tuttlingen (118,6)
  • SK Ulm (111,2)

Stadt- und Landkreise mit einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 150 und 165:

keine

Stadt- und Landkreise mit einer 7-Tage-Inzidenz über 165:

  • LK Zollernalbkreis (167,4)

COVID-19-Impfung in Baden-Württemberg

  • Gesamtzahl Erstimpfungen (bis 21. Mai 2021):
    • Impfzentren: 3.055.967
    • Niedergelassene Ärzte: 1.263.699 (Stand 20. Mai. 2021)
    • Gesamt: 4.319.666
  • Gesamtzahl vollständige Impfungen (bis 21. Mai 2021):
    • Impfzentren: 1.282.855
    • Niedergelassene Ärzte: 212.322 (Stand 20. Mai. 2021)
    • Gesamt: 1.495.177

red

Quelle: Baden-Württemberg.de / RKI

Darum ist der Mund-Nasen-Schutz so wichtig

Zu Beginn der Corona-Krise gingen in Deutschland die Meinungen über einen Mund-Nasen-Schutz noch weit auseinander. Doch nach mehr als einem Jahr Pandemie gehören die Masken zum Alltag. Und sie haben mit dazu beigetragen, die Zahl der Neuinfektionen zu reduzieren. Aber nur, wenn sie korrekt getragen werden.

Unter Fachleuten gibt es allerdings bis heute noch unterschiedliche Auffassungen über die Wirksamkeit von Gesichtsmasken. Ein internationales Team von Forschern des Max-Planck-Instituts für Chemie in Mainz zeigt jetzt anhand von Beobachtungsdaten und Modellrechnungen, unter welchen Bedingungen und wie Masken dazu beitragen, das individuelle Ansteckungsrisiko für Covid-19 zu reduzieren.

Das bedeutet: In virenreichen Innenräumen mit hoher Infektionswahrscheinlichkeit sind Masken mit höherer Wirksamkeit (N95/FFP2) und andere Schutzausrüstungen erforderlich, um eine Übertragung durch die Luft zu verhindern. Weil die Wirksamkeit von Gesichtsmasken stark von der Viruskonzentration abhängt, ist es wichtig, Masken mit anderen Schutzmaßnahmen zu kombinieren, um die Infektionswahrscheinlichkeiten gering zu halten. In den meisten alltäglichen Situationen hilft laut Forscher aber sogar eine einfache OP-Maske effektiv, das Risiko zu verringern.

„Normalerweise enthält nur ein geringer Anteil der von Menschen ausgeatmeten Tröpfchen und Aerosolpartikel Viren. Meist ist die Virenkonzentration in der Luft so gering, dass selbst einfache chirurgischer Masken die Verbreitung von Covid-19 sehr wirksam eindämmen“, erklärt Yafang Cheng, Leiterin einer Minerva-Forschungsgruppe. „Unser Ansatz erlaubt detaillierte Berechnungen von Bevölkerungsmittelwerten und erklärt, warum Regionen, in denen ein höherer Anteil der Bevölkerung Masken trägt, die Pandemie besser unter Kontrolle haben.“

Die Kombination von hochwertigen Masken mit anderen Schutzmaßnahmen wie Lüften und Abstandhalten sei besonders wichtig für Krankenhäuser und andere Innenräume, in denen Hochrisiko-Patienten auf eine hohe Viruskonzentrationen treffen können, so Christian Witt, Leiter des Forschungsbereichs Pneumologie an der Charite – Universitätsmedizin Berlin. Sein Fazit: Masken werden eine wichtige Schutzmaßnahme gegen das Coronavirus bleiben – sogar für geimpfte Personen, speziell wenn der Impfschutz mit der Zeit nachlässt.

Ralf Loweg / glp

Inzidenz im Landkreis Ludwigsburg steigt am Samstag weiter

Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist auch am Samstag weiter gestiegen und liegt über der maßgeblichen 7-Tages-Inzidenz von 100. Die Regelungen der aktualisierten Corona-Verordnung des Landes und der Bundesnotbremse sehen vor, dass die Inzidenz fünf Werktage in Folge stabil unter 100 liegen muss, damit Lockerungen möglich werden. Die Lockerungen treten dann am übernächsten Tag in Kraft.

Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der kritische Wert bei 105,2 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Am Freitag hatte der Inzidenzwert bei 101,4 gelegen und genau vor einer Woche waren es 107,1(Stand – 22.05. – 16Uhr)

Innerhalb eines Tages wurden 59 Neuinfektionen registriert. Das sind 2 weniger als vor genau einer Woche. Gestern waren es 83 Corona-Fälle. Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg bleibt unverändert und liegt insgesamt bei mindestens 482. Rund 24.503 (+125) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Laut der RKH-Klinik beträgt die Zahl der COVID-19 Patienten, die in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg liegen, 37. Auf der Normalstation werden 26 Patienten behandelt. 11 Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen beatmet werden. (Stand: 22.05.)

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 22.05.)

Affalterbach ( 160 | 0 )
Asperg ( 712 | 1 )
Benningen am Neckar ( 251 | 4 )
Besigheim ( 637 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.427 | 4 )
Bönnigheim ( 538 | 7 )
Ditzingen ( 1.171 | 6 )
Eberdingen ( 295 | 0 )
Erdmannhausen ( 170 | 3 )
Erligheim ( 152 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 586 | 1 )
Freudental ( 161 | 1 )
Gemmrigheim ( 259 | 0 )
Gerlingen ( 707 | 3 )
Großbottwar ( 344 | 1 )
Hemmingen ( 315 | 1 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 269 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 362 | 2 )
Korntal-Münchingen ( 836 | 1 )
Kornwestheim ( 1.934 | 0 )
Löchgau ( 286 | 1 )
Ludwigsburg ( 4.734 | 6 )
Marbach am Neckar ( 691 | 1 )
Markgröningen ( 735 | 0 )
Möglingen ( 648 | 1 )
Mundelsheim ( 135 | 0 )
Murr ( 251 | 0 )
Oberriexingen ( 123 | 0 )
Oberstenfeld ( 371 | 0 )
Pleidelsheim ( 304 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.200 | 1 )
Sachsenheim ( 1.006 | 6 )
Schwieberdingen ( 449 | 2 )
Sersheim ( 298 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 462 | 2 )
Tamm ( 419 | 2 )
Vaihingen an der Enz ( 1.418 | 2 )
Walheim ( 137 | 0 )

red

Haushalte in Deutschland geben erstmals mehr Geld für Obst als für Fleisch aus

Private Haushalte in Deutschland haben 2018 durchschnittlich 62 Euro im Monat für Obst, Gemüse und Kartoffeln ausgegeben. Das entsprach einem Anteil von 19 % an ihren Gesamtausgaben für Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren. Für Fleisch und Fisch haben die Haushalte durchschnittlich 59 Euro und damit 18 % der Ausgaben aufgewendet. Der Anteil der Ausgaben für Obst und Gemüse war damit erstmals höher als für Fleisch und Fisch. Bei der letzten Erhebung dieser Art im Jahr 2013 waren es für Obst und Gemüse noch 17 % aller Lebensmittelkosten, für Fleisch und Fisch 19 %. Das gab das Statistische Bundesamt am Freitag bekannt.

Brot und Getreideerzeugnisse sowie Molkereiprodukte und Eier machten 2018 einen Anteil von jeweils 13 % an den Ausgaben aus, ebenso Zucker, Konfitüren, Süßwaren, Speisefette und andere Nahrungsmittel. Für alkoholfreie Getränke gaben die privaten Haushalte 10 % und für alkoholische Getränke 9 % aus. Für Tabakwaren wendeten sie 5 % auf.

Insgesamt haben die privaten Haushalte 2018 für Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren durchschnittlich 321 Euro pro Monat ausgegeben. Die Ausgaben für diesen Bereich steigen mit der Anzahl der Personen im Haushalt, wobei allerdings die Pro-Kopf-Ausgaben mit steigender Anzahl der Haushaltsmitglieder sinken: Bei Alleinlebenden waren es im Schnitt 190 Euro, bei Zweipersonen-Haushalten mit 365 Euro aber weniger als das Doppelte. Haushalte mit fünf und mehr Personen wendeten durchschnittlich 579 Euro im Monat, also nur das Dreifache eines Einpersonenhaushalts auf.

red

Indische Corona-Variante auf dem Vormarsch

Die als besonders gefährlich eingestufte Corona-Variante aus Indien breitet sich immer weiter aus. In Deutschland ist ihr Anteil nach Angaben des Robert Koch Instituts (RKI) derzeit allerdings weiterhin relativ gering. Ob und wie lange das so bleibt, ist ungewiss.

Das RKI beziffert den Anteil der indischen Corona-Mutation aktuell auf zwei Prozent. In der Woche zuvor lag er bei 1,5 Prozent. Unterdessen legte der Anteil der Südafrika-Variante B.1.351 dem Bericht zufolge auf drei Prozent zu. Die Dominanz der in Großbritannien entdeckten Variante B.1.1.7 schwächte sich etwas ab – von mehr als 90 auf nun 87 Prozent.

Die Bundesregierung hat Großbritannien trotz niedriger Infektionszahlen wieder als Corona-Risikogebiet eingestuft. Grund sei das Vorkommen der zuerst in Indien festgestellten Virusvariante, heißt es.

Nach Daten der Weltgesundheitsorganisation WHO ist „B.1.617“, so der wissenschaftliche Namen der indischen Mutation, inzwischen in mehr als 40 Ländern nachgewiesen worden. Das RKI blickt in seinem wöchentlichen Bericht vor allem auf vier als besorgniserregend geltende Varianten. Dazu zählt neben denen aus Indien, Südafrika und Großbritannien auch die Mutante P.1, die in Brasilien zirkuliert (Anteil: 0,3 Prozent).

Ralf Loweg / glp

Bluthochdruck-Patienten jetzt doppelt gefährdet

In Deutschland gibt es rund 20 Millionen Bluthochdruck-Patienten. Und die sind in der Corona-Krise gleich doppelt gefährdet: Denn für die Betroffenen steigt das Risiko, im Falle einer Infektion mit dem Coronavirus besonders schwer zu erkranken.

Wer also zu Bluthochdruck neigt, sollte jetzt die eigenen Werte im Blick behalten und sie durch eine konsequente Behandlung senken. Und dabei kann jeder mitwirken: „Mit einer gesunden Lebensführung tragen sie dazu bei, dass die Dosis der Blutdruckmedikamente so niedrig wie nötig sein kann“, sagt Herzspezialist Prof. Dr. med. Heribert Schunkert vom Vorstand der Deutschen Herzstiftung und Direktor der Klinik für Herz- und Kreislauferkrankungen am Deutschen Herzzentrum München.

Wie stark Vorerkrankungen wie Bluthochdruck das Risiko für einen schweren Verlauf einer Covid-19-Erkrankung erhöhen, belegt eine aktuelle Studie der Tufts University in den USA, in der mehr als 900.000 Klinikbehandlungen mit Covid-19 ausgewertet wurden: Sie zeigt, dass etwa 64 Prozent der behandlungsbedürftigen Covid-19-Fälle in Zusammenhang mit Vorerkrankungen wie Adipositas, Diabetes, Bluthochdruck und Herzinsuffizienz standen.

Allein 26,2 Prozent der schweren Verläufe seien auf Bluthochdruck zurückzuführen, betonen die Wissenschaftler. „Durch eine konsequente Behandlung der Vorerkrankungen, beispielsweise eine Senkung des Blutdrucks bei Hypertonie-Patienten, wären viele schwere Covid-19-Verläufe vermeidbar“, sagt Schunkert. Und: Gleichzeitig verringert sich laut Mediziner für Patienten durch Senkung des Blutdrucks das Risiko, einen Schlaganfall, Herzinfarkt oder eine Herzschwäche zu erleiden.

Bei der Behandlung von Bluthochdruck spielt neben Medikamenten vor allem der Lebensstil eine große Rolle. „Manchmal ist es sogar möglich, durch eine gesunde Lebensweise auf die Einnahme von Blutdrucksenkern zu verzichten“, sagt Schunkert.

Als einer der wichtigsten Maßnahmen zur Senkung des Blutdrucks gilt regelmäßiger Ausdauersport, zum Beispiel Radfahren, Walken oder Joggen: Wer fünfmal pro Woche mindestens 30 Minuten aktiv ist, kann seine Werte um fünf bis zehn mmHg senken.

Auch andere Formen der Bewegung sind wirksam – Hauptsache, man wird regelmäßig aktiv. Neben der direkten Wirkung auf den Blutdruck hat das Training weitere positive Effekte: Das Immunsystem wird gestärkt und die Wahrscheinlichkeit, Übergewicht und so einen weiteren Risikofaktor für Herzkrankheiten zu entwickeln, sinkt.

Ralf Loweg / glp

An der Impf-Reihenfolge scheiden sich die Geister

Beim Impfen gegen das Coronavirus wurde eine Reihenfolge festgelegt. Zunächst sollten alle geimpft werden, die ein besonders hohes Risiko für eine schwere Erkrankung haben – Ältere, Vorerkrankte oder Menschen, die im medizinischen Bereich arbeiten. Dafür erarbeitete die Ständige Impfkommission (STIKO) mit Hilfe der Leopoldina und des Deutschen Ethikrats eine Priorisierungsliste.

Doch davon ist nicht mehr viel übrig: Viele Bundesländer preschten vor, gaben zunächst AstraZeneca und dann alle Impfstoffe in Arztpraxen frei. Nun zieht das Bundesgesundheitsministerium nach, die Priorisierung soll deutschlandweit ab dem 7. Juni 2021 aufgehoben werden.

Doch es gibt auch Kritik. „Es ist nach wie vor wichtig, jene zu schützen, die besonders gefährdet sind“, sagt beispielsweise Alena Buyx, die Vorsitzende des Deutschen Ethikrates, gegenüber tagesschau.de. Je mehr Menschen geimpft würden, desto mehr könne man sich auch von der Priorisierung lösen. „Entscheidend ist aber nach wie vor, dass die Menschen aus den Priorisierungsgruppen ein Angebot bekommen haben. Dann kann man die Impfungen für alle frei geben.“

Für den gesellschaftlichen Zusammenhalt sei es zudem wichtig, vor allem auch die jüngere Generation in den Blick zu nehmen und zu unterstützen, so Buyx: „Gerade junge Menschen und Familien werden in der Pandemie besonders belastet, je länger sie dauert. Sie sind zwar gesundheitlich nicht so direkt bedroht wie Ältere oder Risikogruppen, aber die psychischen, sozialen und ökonomischen Belastungen sind enorm.“

Ein erster Schritt könne sein, die durch flächendeckende Impfungen frei gewordenen Testkapazitäten schnell und unkompliziert für Jüngere zur Verfügung zu stellen. Dies sei aber nur ein erster Schritt, betont Buyx: „Es braucht viel mehr kreative und zugleich zielgerichtete und großzügige Programme zur Unterstützung für verschiedene Gruppen wie etwa Auszubildende, Studierende oder eben Familien.“

Ralf Loweg / glp

RKI: Bundesweite Inzidenz fällt weiter

Die Gesundheitsämter meldeten am Donnerstag dem Robert-Koch-Institut binnen 24 Stunden insgesamt 12.298 Corona-Neuinfektionen. Außerdem wurden innerhalb eines Tages weitere 237 Menschen, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben sind verzeichnet. Vor genau einer Woche waren es rund 17.419 Neuinfektionen. (Stand: 20.05.)

Der Höchstwert von 1.244 neuen gemeldeten Todesfällen war am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert gemeldet worden – darin waren jedoch 3.500 Nachmeldungen enthalten.

In vier Bundesländern liegt die Sieben-Tage-Inzidenz inzwischen unter der Schwelle von 50. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut RKI bei 68. In der Vorwoche am Donnerstag lag der Wert bei 103,6. Am Vortag bei 72,8. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden.

Insgesamt haben sich seit Beginn der Corona-Krise laut RKI mindestens 3.626.393 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 86.902. Rund 3.358.000 (+17.500) Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. (Stand: 20.05.)

red