Schlafposition an Krankheit angepasst

Erholsamer Schlaf ist wichtig für die Gesundheit. Einfluss darauf hat unter anderem die korrekte Schlafposition. Bei chronischen Krankheiten kann sie von Fall zu Fall unterschiedlich sein. Wer auf der rechten Seite schläft, entlastet beispielsweise das Herz, wie das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ schreibt.

Reflux-Betroffene, Schnarcher oder Menschen mit Atemwegserkrankungen tun sich wiederum oft mit etwas erhöhtem Oberkörper leichter. Ein aufgestelltes Fußteil dagegen begünstigt den Blutrückfluss und kann Druck von der Blase nehmen. Schlafmediziner empfehlen, vorab mit dem Hausarzt zu reden.

Vom passenden Bett und Lattenrost über Matratze, Kopfkissen und Decke bis hin zu den Bezügen – im aktuellen Heft finden Leser praktische Tipps für einen erholsamen Schlaf.

Lars Wallerang

Bundestag entscheidet über Transplantationsgesetz: 7 Fakten zur Organspende

Große Spannung vor der heutigen Abstimmung im Bundestag über eine Neuregelung der Organspende in der Bundesrepublik

Heute berät der Deutsche Bundestag abschließend über zwei konkurrierende Gesetzesentwürfe, die eine Neuregelung der Organspende vorsehen. Ein Gesetzesentwurf umfasst die Einführung der doppelten Widerspruchslösung, der andere Entwurf die Weiterentwicklung der bestehenden Zustimmungslösung. Franktionsoffen soll in dieser 2. Lesung des Bundestags über die Entwürfe abgestimmt werden. Ebenfalls zur Abstimmung steht ein Antrag um die Vertrauenslösung. Am 25. September 2019 hatte sich der Ausschuss für Gesundheit bereits zu den Gesetzesentwürfen positioniert. Er empfahl über die Gesetzentwürfe sowie den Antrag im Plenum einen Beschluss zu fassen.

Widerspruchslösung von Gruppe um Spahn und Lauterbach

Ein Entwurf wurde von einer fraktionsübergreifenden Gruppe um Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und dem stellvertretenden SPD-Fraktionsvorsitzenden Prof. Dr. Karl Lauterbach (SPD) eingebracht. Er sieht die Einführung der so genannten doppelten Widerspruchslösung vor. Nach der soll jeder automatisch zum Organspender werden, der dem nicht zu Lebzeiten widersprochen hat. Alle Personen ab 16 Jahren sollen demnach ausführlich informiert werden und sich als Spender bundesweit registrieren können– es sei denn, sie widersprechen.

Der Widerspruch soll in einem bundesweiten Register dokumentiert werden können. Den Eintrag können die Betroffenen jederzeit selbst erstellen, bearbeiten und auch löschen. Liegt kein Widerspruch vor, so werden die Angehörigen befragt, ob ihnen ein schriftlicher Widerspruch oder ein der Organ- oder Gewebeentnahme entgegenstehender Wille bekannt ist. Ist dies nicht der Fall, ist die Organspende zulässig. Bei Minderjährigen und Menschen, die nicht in der Lage sind Bedeutung und Tragweite einer Organ- oder Gewebespende zu erkennen, gelten veränderte Regelungen.

Etwa 9.500 Menschen stehen in Deutschland auf der Warteliste für ein Spenderorgan. Die meisten von ihnen warten auf eine Spenderniere. 2018 gab es bundesweit 955 Organspenderinnen und Organspender. Das entspricht 11,5 Organspenden je eine Million Einwohner. In Europa führt Spanien regelmäßig die Statistiken zur Organspende an. 2017 kamen dort auf eine Million Einwohner 46,9 Organspenderinnen und Organspender.

7 Fakten zum Thema Organspende:

  • In 2019 warteten rund 9500 Menschen auf lebensrettende Organe
  • 3 Menschen sterben durchschnittlich jeden Tag
  • In EU-Ranking liegt die Bundesrepublik weit hinter Spanien, Kroatien, Slowenien, Norwegen und Polen
  • In Deutschland spenden durchschnittlich 11,2 Menschen pro einer Millionen Einwohner
  • Spanien liegt mit 48 Organspenden auf eine Millionen Einwohner an der Spitze
  • In 20 der 28 EU-Länder gilt eine Widerspruchslösung
  • Seit 1963 gab es über 135.000 Organtransplantationen in Deutschland

Quelle: Deutsche Stiftung Organspende

 

red

 

So kaufen die Deutschen ein

Es gibt zahlreiche Vorurteile über die Deutschen. Dazu gehört zum Beispiel die besondere Vorliebe für Discounter. Geiz ist geil also, der ganze Fokus auf billig gerichtet. Laut einer aktuellen forsa-Umfrage in Auftrag des Verbraucher- und Ratgeberportal Sparwelt.de stimmt das allerdings nicht für alle Deutschen gleichermaßen.

Demnach gehen 90 Prozent der Deutschen in Supermärkte wie Rewe, Edeka, Kaufland und Co. Danach folgen erst die Discounter wie Aldi, Lidl oder Penny. Dort kauft drei Viertel der Deutschen ein (76 Prozent). Ein Viertel der Deutschen geht außerdem in den Getränkefachhandel (26 Prozent).

Besonders achtsam beim Einkauf sind 23 Prozent der Deutschen, die ihre Lebensmittel auch auf (Wochen-)Märkten und 18 Prozent direkt bei Erzeugern, wie Bauernhöfen und Hofläden, einkaufen. Weitere 16 Prozent gehen in Bio-Supermärkte und Reformhäuser. Die moderne Möglichkeit, sich die Lebensmittel online bei Lieferdiensten und Supermärkten zu bestellen, nehmen (bisher) lediglich 3 Prozent der Befragten in Anspruch.

Was auffällt, aber nachvollziehbar ist: Je mehr Einkommen, desto öfter wird eingekauft, und auch der Einkauf selbst wird exklusiver. Einkommensstarke Deutsche kaufen deutlich häufiger im Getränkefachhandel (37 Prozent vs. 15 Prozent), auf Märkten (24 Prozent vs. 19 Prozent) und direkt bei Erzeugern (25 Prozent vs. neun Prozent) ein. 91 Prozent der Deutschen gehen mindestens ein- bis zweimal pro Woche einkaufen, gut jeder Zehnte (zwölf Prozent) sogar (fast) täglich.

Was geben die Deutschen aus? Für die wöchentlichen Einkäufe geben zwölf Prozent nicht mehr als 40 Euro aus. Jeder vierte Deutsche bezahlt für Lebensmittel und Getränke zwischen 40 und 60 Euro in der Woche. Ein Fünftel (19 Prozent) bezahlt zwischen 80 und 100 Euro und weitere 18 Prozent geben zwischen 60 und 80 Euro aus. Zwischen 100 und 150 Euro in der Woche bezahlen noch 16 Prozent der Deutschen.

Ralf Loweg

Zigarren glimmen in exklusiven Nischen

Laut Statistischem Bundesamt ist der Konsum von Zigarren und Zigarillos stark rückläufig. Demnach ist ein starker Rückgang von 12,1 Prozent auf ein Volumen von 2,7 Millarden Stück gegenüber 3,0 Millarden Stück im Jahr 2018 zu verzeichnen. Dies gilt aber nicht für erlesene Markenware.

Der Geschäftsführer des Bundesverbandes der Zigarrenindustrie (BdZ), Bodo Mehrlein, der die Interessen der mittelständisch strukturierten Hersteller, Importeure und Vertreiber von Zigarren und Zigarillos in Deutschland vertritt, erläutert, dass diese Ausschläge in der Versteuerungsstatistik ausschließlich geprägt sind durch die Entwicklung bei den niedrigpreisigen Eco-Zigarillos. Dieses Segment wurde durch verschiedene finanzpolitische Maßnahmen – dazu gehören unter anderem die Praxis der Mindestbesteuerung sowie die Änderung der Produktdefinition – seit 2007 mehr als halbiert.

Der traditionelle Markt klassischer Zigarren- und Zigarilloprodukte, der auf rund 1.1 Mrd. Stück geschätzt wird, zeigt seit vielen Jahren einen stabilen bis leicht rückläufigen Trend. Damit, so Bodo Mehrlein, behaupten sich diese Produkte in der Nische für anspruchsvolle Genießer.

Peter Wörmann, Vorsitzender des BdZ und selbst Zigarrenhersteller, beschreibt, dass klassische Zigarren und Zigarillos überwiegend von männlichen Konsumenten gehobenen Alters und nur gelegentlich geraucht werden. In Hinblick auf die strengen Regulierungen des gesamten Tabakmarktes fordert er Ausnahmen von weiteren Maßnahmen für das Kulturgut Zigarre/Zigarillo. Zudem gebe es bei diesem Produkt weder ein Problem mit dem Jugendschutz noch mit dem Schmuggel. Die Zigarre ist und bleibt ein exklusives Genussmittel.

Lars Wallerang

Impfungen gewinnen an Akzeptanz

Es gibt zwar Impf-Gegner in Deutschland, doch sind die Befürworter der Schutzimpfungen in der Überzahl. Immer mehr Menschen in Deutschland haben eine positive Einstellung zum Impfen. Dies zeigen die neuen Daten der bundesweiten Repräsentativbefragung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) „Einstellungen, Wissen und Verhalten von Erwachsenen und Eltern gegenüber Impfungen“.

Die Studiendaten belegen, dass sich 77 Prozent der Erwachsenen „befürwortend“ oder „eher befürwortend“ für eine Impfung aussprechen, 17 Prozent haben teilweise Vorbehalte und sechs Prozent lehnen eine Impfung ab. Damit ist der Anteil der Erwachsenen, die Impfungen befürworten bzw. eher befürworten, gestiegen. Im Jahr 2012 lag er bei 61 Prozent.

„Dass immer mehr Menschen in Deutschland Impfungen positiv gegenüberstehen, ist eine erfreuliche Entwicklung, denn Impfungen sind der bestmögliche Schutz vor ansteckenden Infektionskrankheiten“, sagt Dr. med. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA. „Unsere Studiendaten belegen aber auch Wissenslücken – so sind die Impfempfehlungen gegen Masern im Erwachsenenalter in der Gruppe der nach 1970 Geborenen nur 28 Prozent der Befragten bekannt.“ Hier gelte es, diese Personen zukünftig verstärkt und gezielt zu informieren. „Wir werden unsere qualitätsgesicherten Informationsangebote dahingehend spezifisch weiterentwickeln.“

Ein Teil der Befragten äußert trotz grundsätzlicher Impfbereitschaft Vorbehalte und Ängste gegenüber Impfungen. Mehr als ein Viertel ließ nach eigenen Angaben in den vergangenen Jahren eine oder mehrere anstehende Impfungen nicht durchführen. 29 Prozent begründen dies mit Angst vor Nebenwirkungen und 21 Prozent zweifeln an dem Schutz der Impfung vor einer Krankheit.

Ralf Loweg

Darum sind die Zuckerwerte im Winter erhöht

Wer im Winter bei sich erhöhte Zuckerwerte feststellt, muss noch nicht in Panik verfallen. In einem gewissen Rahmen ist ein Anstieg normal. „Das hat vermutlich einen ganz unspektakulären Grund“, erklärt der Münchner Diabetologe Dr. Helmut Pillin im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“. An frostigen, dunklen Tagen bleibt man eher auf der Couch liegen und gönnt sich die eine oder andere süße Leckerei. Weniger Bewegung und mehr Essen ergeben dann höhere Werte.

Wichtig: Fans von Schneewanderungen und Wintersportler sollten Unterzuckerungen immer im Blick haben. Auch wenn man „nur“ Schnee schippt: Das ist anstrengender, als es aussieht.

Heißt: Wer Insulin spritzt, sollte deshalb vorher messen und eventuell etwas essen. Für Patienten ist es ratsam, den Arzt zu fragen, wie sie die Diabetes-Therapie an Winteraktivitäten anpassen müssen.

Andreas Reiners

Heuschnupfen: Darauf sollten Allergiker achten

Heuschnupfen ist längst eine Volkskrankheit. Mehr als 15 Prozent der Erwachsenen in Deutschland haben mit dieser Allergie zu kämpfen. Wird diese Überempfindlichkeit nicht behandelt, kann sich im schlimmsten Fall ein allergisches Asthma entwickeln. Die Sendung „rundum gesund: Volkskrankheit Heuschnupfen – Was hilft?“ erklärt allergische Atemwegserkrankungen und zeigt Behandlungsmöglichkeiten. Zu sehen am 10. Februar 2020 um 20.15 Uhr im SWR-Fernsehen.

Das sollten Betroffene wissen: Eine Allergie ist eine Fehlsteuerung des Immunsystems. Dieses geht gegen harmlose Stoffe aus der Umwelt vor. Bei Heuschnupfen sind es Pollen, also Blütenstaub, etwa von Gräsern, Bäumen oder Sträuchern. Allergische Reaktionen gibt es häufig auch auf beispielsweise Hausstaubmilben, Tierhaare oder Schimmelpilze.

Die Abwehrzellen des Allergikers schütten zur vermeintlichen Verteidigung Histamine aus. Dabei handelt es sich um Botenstoffe, die bei Heuschnupfen zur Abwehr die Nasenschleimhaut anschwellen und die Nase laufen lassen. Weil die Schleimhäute ständig gereizt sind, besteht die Gefahr, dass ein bakterieller Infekt hinzukommt.

Etwa 60 Prozent der Pollen-Allergiker reagieren auch auf ganz bestimmte Lebensmittel allergisch. Man spricht von sogenannten Kreuzallergien. Häufig haben zum Beispiel Menschen, die gegen Birkenpollen allergisch sind, auch Probleme mit frischen Äpfeln.

Ralf Loweg

Die Milch macht’s: Mythos oder Wahrheit?

Wer eine Erkältung hat, sollte auf Milch verzichten, so ein weitverbreiteter Volksglaube. Milchprodukte würden die Atemwege verschleimen, heißt es. Stimmt das? Marlene Haufe, Gesundheitsexpertin beim unabhängigen Preisvergleichsportal für Apothekenprodukte apomio.de, gibt Entwarnung: Für die Verschleimung sind entzündliche Prozesse im Körper verantwortlich – nicht aber die Milch. Auch nach dem Genuss von Milch steigt die Sekretproduktion nicht an.

Der Verschleimungs-Mythos hält sich hartnäckig. Und das liegt vor allem an folgendem Phänomen: Wenn Milch und Speichel aufeinandertreffen, dann entsteht eine sahnige Emulsion im Mund, die sich aufgrund ihrer Konsistenz her wie Schleim anfühlt, erklären Experten. Je höher der Fettanteil in der Milch, desto schleimiger wirkt dabei die Speichel-Milch-Mischung. „Allerdings hat diese Emulsion nichts mit dem Erkältungsschleim zu tun“, so Haufe. Vielmehr entsteht die schleimige Emulsion dadurch, dass sich Fett nicht im Speichel löst und zu zähen Fäden zusammenfügt.

Eine australische Studie legt zudem nahe, dass auch der Glaube an den Mythos die subjektiven Beschwerden beeinflusst. Dabei erhielt eine Gruppe der erkälteten Probanden echte Kuhmilch, die andere ein Placebo in Form von Sojamilch. In keiner der Gruppen erhöhte sich die Schleimproduktion nach der Milchaufnahme. Allerdings beklagten die Testpersonen, die von der schädlichen Wirkung von Milch überzeugt waren, häufiger über Schluckbeschwerden und verdickten Speichel.

Es gibt also keinen Anlass, bei Erkältungen auf Milch, Käse oder Joghurt zu verzichten. Vielmehr kann ein Glas heiße Milch sogar wohltuend sein. Denn heiße Milch legt sich wie ein Schutzfilm auf die entzündete Schleimhaut. Grundsätzlich empfehlen Experten viel zu trinken – etwa Tee, Säfte, Wasser oder Milch. Eine normale Erkältung klingt in der Regel nach spätestens zehn Tagen wieder ab.

Ralf Loweg

Daumen hoch für digitales Gesundheitswesen

 Alles wird digital. Da darf die Gesundheit keine Ausnahme machen. Geht es nach dem Willen vieler Menschen in Deutschland, würde es 2020 vor allem mehr Online-Service im Gesundheitswesen geben. 52 Prozent sind nicht zufrieden mit der derzeitigen Entwicklung. Das ergab die „European Study on the Digitalisation of the Healthcare Pathways“ von Sopra Steria.

81 Prozent der Bürger glauben, dass vor allem Langzeiterkrankungen wie Diabetes mithilfe vernetzter digitaler Lösungen besser behandelt werden können. 90 Prozent der Deutschen würden zugelassene Apps nutzen, beispielsweise für Smartphone-Erinnerungen zur Einnahme von Medikamenten, Monitoring von Vitaldaten und Hinweise zu möglichen Wechselwirkungen zwischen Arzneimitteln.

Ralf Loweg

Zahnarztkosten: So viel zahlt die Krankenkasse

Gebiss, Implantat, Zahnersatz: Diese Worten klingen nicht nur schmerzhaft – eine entsprechende Behandlung ist auch sehr teuer. Was die Krankenkasse übernimmt, welche Kosten von der Steuer abgesetzt werden können und wie das funktioniert, erklärt der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH) anhand eines Rechenbeispiels.

Die schlechte Nachricht für alle, die einen Zahnersatz benötigen: Von der gesetzlichen Krankenkasse gibt es lediglich den „befundbezogenen Festzuschuss“, und das sind lediglich 50 Prozent der Kosten für eine Standardlösung.

Ein Patient zahlt also mindestens die Hälfte für seine Brücke, Krone oder das Implantat aus eigener Tasche. Entscheidet er sich darüber hinaus für eine kostspieligere Behandlungsmethode, wird es entsprechend teurer.

Die gute Nachricht: Alle selbst gezahlten Kosten können Patienten als außergewöhnliche Belastung in der Steuererklärung eintragen.

Entscheidet sich ein Patient für ein Zahnimplantat, schickt er vor Behandlungsbeginn den Heil- und Kostenplan seines Zahnarztes an die Krankenkasse. In diesem Heil- und Kostenplan steht, welches medizinische Problem vorliegt, für welche Behandlung sich der Patient entschieden hat und wie viel das kosten soll. Danach wird die Krankenkasse in einem Schreiben mitteilen, wie hoch der befundbezogene Festzuschuss ist.

Ralf Loweg