Corona-Fallzahlen: 1892 registrierte Neuinfektionen in Deutschland

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die neuesten Corona-Zahlen veröffentlicht. Demnach gab es in Deutschland innerhalb eines Tages +1.892 bestätigte Neuinfektionen (Stand: 10.09. – 00.00 Uhr). Gestern wurden +1.176 Fälle gemeldet.

Das RKI in Berlin hat die Gesamtzahl der infizierten Menschen mit 255.366  (Datenstand: 10.09..2020, 00.00 Uhr) angegeben. Mindestens 229.400 Patienten haben eine Sars-CoV-2 Infektion bis Donnerstagmorgen überstanden. Im Zusammenhang mit Covid-19 starben insgesamt 9.341 Menschen. Das sind drei weitere Todesfälle im Vergleich zum Vortag. Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen in Deutschland laut Mitteilung vom Dienstagabend bei 0,88 (Vortag: 1,1).

In der Woche vom 31. August bis 6. September wurden nach Angaben des RKI gut eine Million Tests gezählt, etwa 50.000 weniger als in der Vorwoche. Es ist das erste Mal seit der Woche vom 22. bis 28. Juni, dass die Testzahl wieder abnimmt.

Am Samstag (22.08.) waren mit 2.034 neuen Fällen erstmals seit Ende April die 2000er-Marke überschritten worden. Direkte Rückschlüsse auf das Infektionsgeschehen lässt der aktuelle Anstieg bei den Fallzahlen allerdings nicht zu, da zuletzt auch die Zahl der durchgeführten Tests immens stieg. In der Spitze hatte der höchste Wert der täglich gemeldeten Neuansteckungen Anfang April bei über 6.000 Neuinfektionen gelegen. Danach sank sie und stabilisierte sich meist immer unter 1000 liegenden Werten. Seit Ende Juli zeigt die Kurve wieder nach oben

red

Was Sie über ärztliche Schweigepflicht wissen sollten

Ärzte wie auch deren Mitarbeiter gehören zu den klassischen Berufsgeheimnisträgern. Sämtliche Informationen, wie Röntgenaufnahmen, Befunde oder andere schriftliche Mitteilungen, die im Rahmen der Untersuchung fließen, sind geheim. Gilt das aber auch in Zeiten von Corona? Die ARAG-Experten klären auf.

Stellt ein Arzt bei einem Patienten eine Covid-19-Infektion fest, schreibt das Infektionsschutzgesetz eine Meldepflicht vor. Innerhalb von 24 Stunden muss er dem zuständigen Gesundheitsamt die Kontaktdaten der betroffenen Person und die wahrscheinliche Infektionsquelle nennen, damit der Patient möglichst umgehend isoliert und Kontaktpersonen ermittelt werden können.

Auch bestimmte Infektionserkrankungen wie etwa Masern, Hepatitis A bis E oder Windpocken muss der Arzt dem Gesundheitsamt mit den Personalien des Patienten nennen. Kann er direkt oder indirekt zum Beispiel AIDS oder Malaria nachweisen, muss er den Befund anonym an das Gesundheitsamt übermitteln, das heißt ohne persönliche Daten des Patienten zu nennen.

Auch Berufsunfälle muss ein Arzt melden. Und zwar an die Unfall- und Krankenversicherung. In letzter Konsequenz kann der Patient zwar einfordern, dass die Diagnose geheim gehalten wird, aber dadurch riskiert er seinen Anspruch auf Versicherungsleistungen.

Ralf Loweg / glp

So sehen die aktuellen Fall-Zahlen für den Landkreis Ludwigsburg aus

Die Lage in Ludwigsburg:

Die Zahl der Neuinfizierten im Landkreis steigt nach Angaben des Landratsamts am Mittwoch um weitere 13 Neuinfizierte binnen 24 Stunden. Gestern wurden 18 Fälle gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis stieg am Mittwoch (09.09. 17.00Uhr) somit auf mindestens 2.317. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 2.054 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 19,4 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

Die Lage in Baden-Württemberg:

Am Mittwoch meldete das Landesgesundheitsamt weitere 278 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Damit erhöhte sich die Zahl der Infizierten im Land auf mindestens 44.388, davon sind ungefähr 38.828 Personen wieder genesen. Gestern wurden 257 Fälle gemeldet. Die Zahl der COVID-19-Todesfälle liegt bei 1.867 (+1)Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages-R-Wert wird vom RKI für Baden-Württemberg am Dienstag mit R 0,99 angegeben. (Datenstand: 08.09. 16Uhr).

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

So sinnvoll sind FFP2-Masken

Um sich vor einer möglichen Übertragung des Corona-Virus zu schützen, greifen immer mehr Menschen zu sogenannten FFP2-Masken. Doch bieten diese speziellen Masken auch einen größeren Schutz im Vergleich zum herkömmlichen Produkten?

FFP2-Masken sind eigentlich für Pflegkräfte und Ärzte gemacht, da der enthaltene Partikelfilter auch virenverseuchte Tröpfchen aus der Atemluft entfernt. „Für den Selbstschutz beim Einatmen sind diese Masken also effektiver als Alltagsmasken“, sagt Dominic Dellweg, Chefarzt für Pneumologie am Fachkrankenhaus Kloster Grafschaft, dem Gesundheitsportal www.apotheken-umschau.de. Weil Alltagsmasken hingegen keiner Norm entsprechen müssen, variiert auch ihre Filterleistung stark.

Auch wenn FFP2-Masken primär dem Selbstschutz dienen, bieten sie auch einen höheren Fremdschutz als der herkömmliche Mund-Nasen-Schutz, denn die europaweit einheitlich genormten FFP2-Masken müssen mindestens 95 Prozent der Partikel abfiltern, so eine kürzlich im Fachblatt „Science Advances“ veröffentlichte Studie. Allerdings gilt das nur, wenn die Masken kein Ventil für die Ausatmung haben. Denn die Masken mit Ausatmungsventil filtern nur die eingeatmete Luft und bieten daher weniger Fremdschutz.

Die Verwendung einer FFP2-Maske ist aber durchaus mit Anstrengung verbunden. Aufgrund des eingebauten Filters stößt man beim Atmen auf einen Widerstand. Die zusätzliche Anstrengung der Atemmuskulatur ist mit dem Atmen durch einen Strohhalm vergleichbar und mit Luftnot verbunden. Deswegen sollte man sich genau überlegen, welche Aktivität man mit der Maske vor dem Gesicht bewältigen will und über welchen Zeitraum hinweg.

Da die Filterleistung von FFP2-Masken sich in Verbindung mit Feuchtigkeit, etwa durch die Atmung oder einem Waschgang, verringert, eignen sich diese Masken nicht zur Wiederverwendung. Auf eine Kostenerstattung seitens der Krankenkasse darf nicht gehofft werden. „FFP2-Masken zur Coronavirus-Prävention sind keine Hilfsmittel im Sinne der Vorgaben für die Gesetzliche Krankenversicherung“, erklärt die AOK auf Nachfrage der Apotheken Umschau.

Wer sich dennoch eine FFP2-Maske zulegen möchte, sollte unbedingt auf die Kennzeichnung DIN EN 149:2009-08 achten, da sonst Gefahr durch gefälschte Masken droht. Beim Tragen selbst ist auf die Passgenauigkeit zu achten und Bartträger sollten sich rasieren. Nur wenn die Maske luftdicht auf der Haut abschließt, kann die Filterleistung voll ausgeschöpft werden.

Ralf Loweg / glp

Corona-Fallzahlen: 1176 registrierte Neuinfektionen in Deutschland

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die neuesten Corona-Zahlen veröffentlicht. Demnach gab es in Deutschland innerhalb eines Tages +1.176 bestätigte Neuinfektionen (Stand: 09.09. – 00.00 Uhr). Gestern wurden +1.499 Fälle gemeldet.

Das RKI in Berlin hat die Gesamtzahl der infizierten Menschen mit 253.474  (Datenstand: 09.09..2020, 00.00 Uhr) angegeben. Mindestens 228.000 Patienten haben eine Sars-CoV-2 Infektion bis Mittwochmorgen überstanden. Im Zusammenhang mit Covid-19 starben insgesamt 9.338 Menschen. Das sind neun weitere Todesfälle im Vergleich zum Vortag. Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen in Deutschland laut Mitteilung vom Dienstagabend bei 1,10 (Vortag: 1,12).

Aus den Daten des RKI-Lageberichts geht hervor, dass sich von den vom 31. August bis 6. September erfassten Infizierten, bei denen eine Angabe zum Infektionsland vorliegt, 32 Prozent wahrscheinlich im Ausland ansteckten. Auf vier Wochen betrachtet wurden Kroatien, der Kosovo, die Türkei, Bosnien und Herzegowina sowie Spanien als wahrscheinliche Infektionsländer am häufigsten genannt.

Am Samstag (22.08.) waren mit 2.034 neuen Fällen erstmals seit Ende April die 2000er-Marke überschritten worden. Direkte Rückschlüsse auf das Infektionsgeschehen lässt der aktuelle Anstieg bei den Fallzahlen allerdings nicht zu, da zuletzt auch die Zahl der durchgeführten Tests immens stieg. In der Spitze hatte der höchste Wert der täglich gemeldeten Neuansteckungen Anfang April bei über 6.000 Neuinfektionen gelegen. Danach sank sie und stabilisierte sich meist immer unter 1000 liegenden Werten. Seit Ende Juli zeigt die Kurve wieder nach oben

red

Leben mit Herzschwäche

 Herzschwäche ist in Deutschland der häufigste Grund für Notaufnahmen im Krankenhaus. Die Zahl hat sich zwischen 2000 und 2017 fast verdoppelt – auf knapp eine halbe Million Fälle pro Jahr.

Oft zieht eine Herzinsuffizienz viele Begleiterkrankungen nach sich, beispielsweise werden die Nieren in Mitleidenschaft gezogen, und Herzkranke neigen eher zu Blutarmut. Dabei sind viele Fälle vermeidbar. „Der Patient muss aus seiner passiven Rolle raus“, sagt Ingrid Meyer-Knieps im Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. Die Krankenschwester im Klinikum St. Marien in Amberg ist „Herz-Insuffizienz-Schwester“, ein Berufszweig, den es bislang an 117 Kliniken und Praxen im Land gibt.

Es gibt nur wenige Krankheiten, bei denen es so sehr auf den Patienten ankommt wie bei Herzschwäche: Prof. Dr. Axel Schlitt, Chefarzt der Harz-Klinik Bad Suderode, legt Patienten deshalb einen herzgesunden Lebensstil nahe. „Pro Tag zwei Fäuste Obst und drei Fäuste Gemüse“, lautet seine einfache Formel. Auch körperliche Aktivität ist wichtig.

Eine große Rolle dabei spielen Herzgruppen: Ohne die Gruppe können sich die meisten Patienten nicht zu körperlicher Aktivität aufraffen, so Renate Koßbiehl, Übungsleiterin beim SC Vöhringen nahe Ulm. In Herzgruppen sei „das Menschliche genauso wichtig wie das Sportliche“, oft hätten sich Freundschaften gebildet.

Das belegt eine Studie, an der 69 Apotheken teilnahmen. Regelmäßig betreute Patienten blieben in der Arzneitherapie besser bei der Stange und hatten eine höhere Lebensqualität als Kunden, die nur ab und an in die Apotheke kamen. Manfred Saar, Apotheker aus dem saarländischen Hausweiler, hat sich an der Studie beteiligt – und auch dies über Herzschwäche gelernt: Der Patient braucht das Gefühl, „jemand kümmert sich um mich“.

Ralf Loweg / glp

Maskenpflicht: Große Akzeptanz bei jungen Menschen

Die Corona-Krise verändert das Verhalten langfristig. Und sie bringt mit der Zeit auch viele positive Eigenschaften zum Vorschein – auch bei jungen Bundesbürgern. So wollen beispielsweise rund 60 Prozent der 14- bis 34-Jährigen künftig in Erkältungszeiten nicht mehr auf einen Mund-Nasen-Schutz verzichten. Die große Mehrheit zeigt sich insgesamt deutlich vorsichtiger im Kontakt zu anderen Menschen. Das sind Ergebnisse der repräsentativen Studie „Zukunft Gesundheit 2020“ der Schwenninger Krankenkasse und der Stiftung „Die Gesundarbeiter“.

„Vor der Corona-Pandemie kannte man einen Mund-Nasen-Schutz im öffentlichen Raum vornehmlich aus fernöstlichen Ländern“, sagt Dr. Tanja Katrin Hantke, Gesundheitsexpertin der Schwenninger Krankenkasse. „Doch mit der neuen AHA-Formel hat sich die Maske inzwischen auch in Deutschland durchgesetzt. Beachtenswert ist, dass die Mehrheit der Jugendlichen in Deutschland selbst nach Corona in besonderen Situationen an dem Mund-Nasen-Schutz festhalten möchte.“ Die AHA-Formel steht für Abstand, Hygiene und Alltagsmaske. Auf diese Weise soll die weitere Ausbreitung des Coronavirus gebremst werden.

Insgesamt greift die Corona-Pandemie so tiefgreifend in das Leben der Bürger ein, dass 72 Prozent der Befragten vorsichtiger im Kontakt mit anderen Menschen geworden sind. „Im gesellschaftlichen Leben hat die Virus-Epidemie zu deutlich mehr Vorsicht geführt. Die Menschen halten Abstand und vermeiden Berührungen“, sagt Dr. Hantke, obwohl Körperkontakt mit F

Ralf Loweg / glp

So sehen die Zahlen am Dienstag für den Landkreis Ludwigsburg aus

Die Lage in Ludwigsburg:

Die Zahl der Neuinfizierten im Landkreis steigt nach Angaben des Landratsamts am Dienstag um weitere 18 Neuinfizierte binnen 24 Stunden. Gestern wurden 13 Fälle gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis stieg am Dienstag (08.09. 17.00Uhr) somit auf mindestens 2.304. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 2.039 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 20,0 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

Die Lage in Baden-Württemberg:

Am Dienstag meldete das Landesgesundheitsamt weitere 257 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Damit erhöhte sich die Zahl der Infizierten im Land auf mindestens 44.110, davon sind ungefähr 38.550 Personen wieder genesen. Gestern wurden 269 Fälle gemeldet. Die Zahl der COVID-19-Todesfälle liegt bei 1.866Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages-R-Wert wird vom RKI für Baden-Württemberg am Montag mit R 0,99 angegeben. (Datenstand: 08.09. 16Uhr).

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

So dreckig ist unsere Luft

Mehr als 400.000 Menschen in der Europäischen Union sterben jährlich vorzeitig an den Folgen von Luftverschmutzung. Zu diesem Ergebnis kommt ein Bericht der Europäischen Umweltagentur (EEA), der in Kopenhagen veröffentlicht wurde.

Für den Bericht wurden Daten zum Einfluss der Umwelt auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Europäer analysiert. Demnach stellt in Europa die Luftverschmutzung nach wie vor die größte Umweltbedrohung für die Gesundheit dar.

An zweiter Stelle steht die Lärmbelastung, die zu 12.000 vorzeitigen Todesfällen führt, heißt es in dem Bericht weiter. Auch Auswirkungen des Klimawandels hätten zunehmend ihren Anteil, Hitzewellen und Überschwemmungen zum Beispiel. Menschen in städtischen Umgebungen sind von den Folgen des Klimawandels besonders betroffen.

Weitere von der Umweltagentur genannte Faktoren sind chemische Verbindungen, auf zu starken Antibiotika-Einsatz zurückgehende Resistenzen bei Krankheitserregern und verschmutztes Trinkwasser.

Ralf Loweg / glp

Corona: 1499 registrierte Neuinfektionen in Deutschland

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat am Montagtagmorgen die neuesten Corona-Zahlen veröffentlicht. Demnach gab es innerhalb eines Tages +1.499 bestätigte Neuinfektionen (Stand: 08.09. – 00.00 Uhr).

Das RKI in Berlin hat die Gesamtzahl der infizierten Menschen mit 252.298 (Datenstand: 08.09..2020, 00.00 Uhr) angegeben. Mindestens 226.500 Patienten haben eine Sars-CoV-2 Infektion bis Dienstagmorgen überstanden. Im Zusammenhang mit Covid-19 starben insgesamt 9.329 Menschen. Das sind vier mehr als am Vortag. Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen in Deutschland laut Mitteilung vom Montag bei 1,12 (Vortag: 1,10).

Am Samstag (22.08.) waren mit 2.034 neuen Fällen erstmals seit Ende April die 2000er-Marke überschritten worden. Direkte Rückschlüsse auf das Infektionsgeschehen lässt der aktuelle Anstieg bei den Fallzahlen allerdings nicht zu, da zuletzt auch die Zahl der durchgeführten Tests immens stieg. In der Spitze hatte der höchste Wert der täglich gemeldeten Neuansteckungen Anfang April bei über 6.000 Neuinfektionen gelegen. Danach sank sie und stabilisierte sich meist immer unter 1000 liegenden Werten. Seit Ende Juli zeigt die Kurve wieder nach oben

red