AOK-Bundesverband warnt vor Beitragsschock

Angesichts der schwierigen Finanzlage der gesetzlichen Krankenversicherung müssen die Beiträge im kommenden Jahr möglicherweise stärker steigen als von Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) geplant. “Wir haben eine fragile Situation”, sagte die Vorsitzende des AOK-Bundesverbands, Carola Reimann, dem “Handelsblatt”. Der Minister müsse verstehen, dass die Kassen leer seien.

Schon jetzt machten sich höhere Energiepreise und die Inflation im Gesundheitssystem bemerkbar. “Dann würde das Defizit noch größer ausfallen – und die 0,3 Prozentpunkte auch nicht mehr ausreichen”, sagte sie. “Die Beiträge müssten dann im kommenden Jahr noch stärker steigen als von Lauterbach geplant, trotz aller Maßnahmen.”

Rutsche Deutschland in eine Rezession, würde dies auch das Kassensystem in eine “historische Krise” stürzen. “Darauf ist niemand vorbereitet”, sagte Reimann weiter. Zum Problem würde dann, dass die Kassen nach Plänen des Gesundheitsministers auch weitere Reserven abführen müssen.

“Das schränkt aber die Zahlungsfähigkeit der Kassen weiter ein und verhindert Investitionen in eine bessere Gesundheitsversorgung. Außerdem kann es dazu führen, dass Kassen in ernste Schwierigkeiten geraten und sogar Insolvenz anmelden müssen”, sagte Reimann. “Man möchte sich das bei einer großen Kasse nicht vorstellen.”

Schon jetzt sieht Reimann keinen Spielraum mehr für weitere Ausgaben, etwa für die von Lauterbach angekündigten Gesundheitskioske und Teile der Krankenhausreform. “Auch für die vielen gut gemeinten Absichten im Koalitionsvertrag sind die Kassen leer. Das betrifft etwa mehr Geld für Pflegepersonal im Krankenhaus, die Herausnahme der Kinder- und Jugendmedizin sowie Geburtshilfe aus dem Fallpauschalensystem oder die Übernahme der medizinischen Behandlungspflege für Bewohner in Pflegeheimen.”

Die Vorsitzenden des AOK-Bundesverbands beziffert die Kosten für die Vorhaben auf zehn Milliarden Euro. “Und das sind alles Projekte, die Lauterbach eigentlich noch umsetzen muss.”

red

Testzentren-Betrug: Eklatante Unterschiede bei Ermittlungen in Bundesländern

Bei der Zahl der Ermittlungsverfahren zu Abrechnungsbetrug bei Corona-Testzentren bestehen eklatante Unterschiede zwischen den Bundesländern. Das berichtet die “Welt am Sonntag” unter Berufung auf eigene Informationen. In Berlin sind demnach aktuell 396 Ermittlungsverfahren wegen möglichen Abrechnungsbetrugs anhängig.

Eine ebenfalls hohe Ermittlungszahl verzeichnet Baden-Württemberg (“unterer dreistelliger Bereich”). Mit großem Abstand dahinter folgen die Flächenländer Bayern (77), Rheinland-Pfalz (53), Nordrhein-Westfalen (48), Niedersachsen (22) und Hessen (20). Im Rest des Landes bewegt sich die Zahl der Ermittlungsverfahren hingegen im unteren zweistelligen oder einstelligen Bereich.

Im Osten ist deren Zahl fast durchgängig niedrig. So teilte das Justizministerium in Thüringen der Zeitung mit, dass “keine Verfahren wegen Abrechnungsbetrugs bei Corona-Testcentern anhängig” seien. In Sachsen und Sachsen-Anhalt zählt die Staatsanwaltschaft jeweils ein halbes Dutzend Ermittlungsverfahren.

Ein Grund für das Ost-West-Gefälle bei den Ermittlungszahlen zum Abrechnungsbetrug zwischen den Bundesländern liegt auch in der Erfassung der Delikte. Einige Länder führen keine eigene Statistik, Thüringen etwa. Kritik an der Zuverlässigkeit der von den Justizministerien, Staatsanwaltschaften, Landeskriminalämtern und Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) übermittelten Zahlen übt Rainer Wendt, Vorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft.

“Die bekannten Deliktszahlen bei Corona-Testbetrügereien sind sicher nur die Spitze eines gigantischen Eisbergs an tatsächlich begangenen Straftaten. Aber kaum jemand scheint ein Interesse daran zu haben, dass das alles aufgedeckt wird”, sagte Wendt in der “Welt am Sonntag”.

red / dts

Bundesweite Inzidenz steigt auf 700,3

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Samstagmorgen vorläufig 95.919 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 2,8 Prozent oder 2.750 Fälle weniger als am Samstagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz stieg trotzdem laut RKI-Angaben von gestern 699,5 auf heute 700,3 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Dass die Zahl der neuen Fälle gegenüber der Vorwoche sank, der Inzidenzwert aber stieg, ist nur möglich, weil das RKI letzte Woche zahlreiche Nachmeldungen aus früheren Zeiträumen hatte, die aber in die Inzidenzwertberechnung nicht eingehen. Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 1.715.300 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 189.800 mehr als vor einer Woche. Außerdem meldete das RKI nun 104 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus.

Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 570 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 81 Todesfällen pro Tag (Vortag: 81). Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden auf 141.862. Insgesamt wurden bislang 29,02 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.

red

Erneut mehr als 1000 Corona-Neuinfektionen im Landkreis registriert – Hospitalisierungswert steigt deutlich

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Freitagmorgen bundesweit vorläufig 117.732 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 4,1 Prozent oder 4.633 Fälle mehr als am Freitagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz stieg laut RKI-Angaben von gestern 690,6 auf heute 699,5 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Hospitalisierungs-Inzidenz steigt auf 6,04

Die bundesweite Hospitalisierungsrate für Corona-Infizierte ist gestiegen. Das RKI meldete am Freitagmorgen zunächst 6,04 Einweisungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden 7 Tagen (Donnerstag ursprünglich: 5,84, Freitag letzter Woche ursprünglich 5,54). Es handelt sich um die jeweils vorläufigen Zahlen, die stets nachträglich noch nach oben korrigiert werden, da manche Einweisungen erst später gemeldet werden. (Stand: 08.07.22 – 03.11Uhr)

Und so sehen die Corona-Zahlen im Landkreis Ludwigsburg aus: 

Das Gesundheitsamt Ludwigsburg hat am Freitagnachmittag in der Summe vorläufig 1034 (Vortag: 1149) neue Corona-Fälle gemeldet. Die Inzidenz steigt laut dem Landratsamt auf 641,3 (Vortag: 577,6). Am vergangenen Donnerstag lag der Wert noch bei 316,2. Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg liegt bei mindestens 717. (Stand: 08.07..22 – 16Uhr)

Hospitalisierungsrate im Landkreis stieg am Donnerstagnachmittag auf 4,5. Am Vortag lag der Wert bei 3,9.

Gemeinde ( Bestätigte Fälle | Differenz zum Vortag ) Stand: 07.07.22.

Affalterbach ( 1.524 | 0 )
Asperg ( 4.511 | 32 )
Benningen am Neckar ( 2.041 | 3 )
Besigheim ( 4.375 | 23 )
Bietigheim-Bissingen ( 15.247 | 74 )
Bönnigheim ( 2.945 | 16 )
Ditzingen ( 8.262 | 39 )
Eberdingen ( 2.095 | 0 )
Erdmannhausen ( 1.648 | 26 )
Erligheim ( 894 | 9 )
Freiberg am Neckar ( 4.903 | 7 )
Freudental ( 892 | 28 )
Gemmrigheim ( 1.672 | 21 )
Gerlingen ( 5.788 | 24 )
Großbottwar ( 2.817 | 15 )
Hemmingen ( 2.702 | 9 )
Hessigheim ( 833 | 1 )
Ingersheim ( 2.066 | 4 )
Kirchheim am Neckar ( 2.348 | 5 )
Korntal-Münchingen ( 6.697 | 35 )
Kornwestheim ( 11.829 | 111 )
Löchgau ( 1.863 | 2 )
Ludwigsburg ( 30.865 | 193 )
Marbach am Neckar ( 5.218 | 21 )
Markgröningen ( 4.523 | 10 )
Möglingen ( 3.730 | 27 )
Mundelsheim ( 1.088 | 15 )
Murr ( 2.173 | 22 )
Oberriexingen ( 930 | 0 )
Oberstenfeld ( 2.486 | 6 )
Pleidelsheim ( 2.115 | 9 )
Remseck am Neckar ( 8.922 | 72 )
Sachsenheim ( 5.749 | 20 )
Schwieberdingen ( 4.131 | 48 )
Sersheim ( 1.577 | 4 )
Steinheim an der Murr ( 3.907 | 39 )
Tamm ( 3.739 | 35 )
Vaihingen an der Enz ( 9.629 | 96 )
Walheim ( 1.106 | 14 )

red

Bundesweit 117732 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz steigt auf 699,5

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Freitagmorgen bundesweit vorläufig 117.732 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 4,1 Prozent oder 4.633 Fälle mehr als am Freitagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz stieg laut RKI-Angaben von gestern 690,6 auf heute 699,5 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 1.648.700 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 198.100 mehr als vor einer Woche. Außerdem meldete das RKI nun 131 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus. Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 569 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 81 Todesfällen pro Tag (Vortag: 75).

Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden auf 141.758. Insgesamt wurden bislang 28,93 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.

Hospitalisierungs-Inzidenz steigt auf 6,04

Die bundesweite Hospitalisierungsrate für Corona-Infizierte ist gestiegen. Das RKI meldete am Freitagmorgen zunächst 6,04 Einweisungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden 7 Tagen (Donnerstag ursprünglich: 5,84, Freitag letzter Woche ursprünglich 5,54). Es handelt sich um die jeweils vorläufigen Zahlen, die stets nachträglich noch nach oben korrigiert werden, da manche Einweisungen erst später gemeldet werden.

Am höchsten ist die Hospitalisierungsinzidenz laut der vorläufigen Daten in Schleswig-Holstein (9,62). Dahinter folgen Mecklenburg-Vorpommern (9,31), Saarland (8,13), Brandenburg (8,10), Nordrhein-Westfalen (8,09), Thüringen (7,64), Bayern (7,03), Sachsen-Anhalt (6,65), Hessen (6,29), Rheinland-Pfalz (5,98), Baden-Württemberg (4,50), Niedersachsen (2,90), Sachsen (2,79), Bremen (2,50), Berlin (2,37), Hamburg (2,00). In der Altersgruppe 0-4 Jahre liegt die Hospitalisierungsinzidenz bundesweit vorläufig bei 5,37, in der Altersgruppe 5-14 Jahre bei 1,21, in der Altersgruppe 15-34 Jahre bei 2,63, in der Altersgruppe 35-59 Jahre bei 3,28, in der Altersgruppe 60-79 Jahre bei 8,95 und bei den Über-80-Jährigen bei 27,90 Krankenhauseinweisungen mit Covid-19 je Woche und 100.000 Einwohner.

red

Zwei von drei Deutschen würden Maskenpflicht im Herbst unterstützen

Im Falle stark steigender Corona-Infektionszahlen im Herbst würde eine deutliche Mehrheit der Deutschen eine Rückkehr zur Maskenpflicht befürworten. 69 Prozent würden diese Maßnahme in Innenräumen unterstützen, 28 Prozent würden sie nicht unterstützen, ist das Ergebnis einer Infratest-Umfrage für den ARD-“Deutschlandtrend”. Den Mund-Nasen-Schutz, der seit Anfang April grundsätzlich nur noch in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie Einrichtungen des Gesundheitswesens vorgeschrieben ist, trägt etwa jeder Zweite (53 Prozent) nach eigenem Bekunden weiterhin auch darüber hinaus freiwillig, etwa beim Einkaufen.

29 Prozent tun das nach eigenen Angaben “auf jeden Fall”, 24 Prozent “eher ja”. Knapp die Hälfte (47 Prozent) beantwortet diese Frage indes mit “eher nein” (25 Prozent) oder “auf keinen Fall” (22 Prozent). Während bei den Über-65- Jährigen drei von vier Deutschen (73 Prozent) freiwillig zur Maske greifen, ist es bei den 18- bis 34-Jährigen knapp jeder Dritte (30 Prozent).

Mit dem Infektionsschutzgesetz läuft die Rechtsgrundlage für Corona-Bestimmungen nach derzeitigem Stand zum 23. September aus. In der Politik wird aber bereits über eine Anschlussregelung diskutiert. Bei den Bürgern stößt neben der Maskenpflicht in Innenräumen auch eine weitere diskutierte Maßnahme auf mehrheitliche Zustimmung.

So würden zwei Drittel (66 Prozent) im Falle stark steigender Infektionszahlen eine allgemeine Testpflicht unterstützen, die den Zugang zu öffentlichen Veranstaltungen, Einrichtungen, Freizeit- und Kulturangeboten beschränkt, 30 Prozent würden das nicht unterstützen. Eine Mehrheit (62 Prozent) befürwortet zudem die Einführung einer Impfpflicht gegen das Coronavirus für besonders gefährdete Gruppen, 35 Prozent würden eine solche Impfpflicht nach derzeitigem Stand nicht unterstützen. In der Bundespolitik spielt diese nach dem Scheitern eines Impfpflicht-Vorstoßes im April aktuell allerdings keine Rolle.

Auf mehrheitliche Ablehnung stößt eine Maßnahme, die in den vergangenen Jahren zur Anwendung kam: Drei Viertel (76 Prozent) lehnen vorübergehende Schulschließungen ab, jeder Fünfte (21 Prozent) würde sie im Falle stark steigender Infektionszahlen unterstützen. Auf unterschiedliche Bewertungen trifft der aktuelle Corona-Kurs der Bundesregierung. Mit den Maßnahmen zum Schutz vor Corona zeigt sich die eine Hälfte (51 Prozent) weniger bzw. gar nicht zufrieden, die andere (47 Prozent) indes sehr zufrieden bzw. zufrieden.

Für die Erhebung befragte Infratest insgesamt 1.327 Personen vom 4. bis 6. Juli 2022.

red

Gesundheitsamt registriert 1149 Corona-Neuinfektionen – Inzidenzwert innerhalb einer Woche um 261 gestiegen

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Donnerstagmorgen bundesweit vorläufig 135.402 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 2,1 Prozent oder 2.731 Fälle mehr als am Donnerstagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz stieg laut RKI-Angaben von gestern 678,8 auf heute 690,6 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Hospitalisierungsrate steigt auf 5,84

Die bundesweite Hospitalisierungsrate für Corona-Infizierte ist weiter gestiegen. Das RKI meldete am Donnerstagmorgen zunächst 5,84 Einweisungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen (Mittwoch ursprünglich: 5,71, Donnerstag letzter Woche ursprünglich 5,18). Am höchsten ist die Hospitalisierungsinzidenz laut der vorläufigen Zahlen, die stets nachträglich noch nach oben korrigiert werden, in Sachsen (10,13). (Stand: 07.07.22 – 03.11Uhr)

Und so sehen die Corona-Zahlen im Landkreis Ludwigsburg aus: 

Das Gesundheitsamt Ludwigsburg hat am Donnerstagnachmittag in der Summe vorläufig 1149 (Vortag: 996) neue Corona-Fälle gemeldet. Die Inzidenz steigt laut dem Landratsamt auf 577,6 (Vortag: 471,8). Am vergangenen Donnerstag lag der Wert noch bei 316,2. Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg liegt bei mindestens 717. (Stand: 06.07..22 – 16Uhr)

Hospitalisierungsrate im Landkreis stieg am Mittwochnachmittag auf 3,9. Am Vortag lag der Wert bei 3,7.

Gemeinde ( Bestätigte Fälle | Differenz zum Vortag ) Stand: 06.07.22.

Affalterbach ( 1.524 | 8 )
Asperg ( 4.479 | 19 )
Benningen am Neckar ( 2.038 | 9 )
Besigheim ( 4.352 | 10 )
Bietigheim-Bissingen ( 15.173 | 75 )
Bönnigheim ( 2.929 | 4 )
Ditzingen ( 8.223 | 42 )
Eberdingen ( 2.095 | 25 )
Erdmannhausen ( 1.622 | 0 )
Erligheim ( 885 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 4.896 | 35 )
Freudental ( 864 | 1 )
Gemmrigheim ( 1.651 | 0 )
Gerlingen ( 5.764 | 48 )
Großbottwar ( 2.802 | 0 )
Hemmingen ( 2.693 | 0 )
Hessigheim ( 832 | 19 )
Ingersheim ( 2.062 | 21 )
Kirchheim am Neckar ( 2.343 | 24 )
Korntal-Münchingen ( 6.662 | 65 )
Kornwestheim ( 11.718 | 39 )
Löchgau ( 1.861 | 19 )
Ludwigsburg ( 30.672 | 123 )
Marbach am Neckar ( 5.197 | 14 )
Markgröningen ( 4.513 | 13 )
Möglingen ( 3.703 | 26 )
Mundelsheim ( 1.073 | 27 )
Murr ( 2.151 | 0 )
Oberriexingen ( 930 | 9 )
Oberstenfeld ( 2.480 | 26 )
Pleidelsheim ( 2.106 | 12 )
Remseck am Neckar ( 8.850 | 59 )
Sachsenheim ( 5.729 | 44 )
Schwieberdingen ( 4.083 | 19 )
Sersheim ( 1.573 | 17 )
Steinheim an der Murr ( 3.868 | 3 )
Tamm ( 3.704 | 21 )
Vaihingen an der Enz ( 9.533 | 117 )
Walheim ( 1.092 | 0 )

red

Rund 135.000 Corona-Neuinfektionen – Hospitalisierungsrate steigt weiter

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Donnerstagmorgen bundesweit vorläufig 135.402 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 2,1 Prozent oder 2.731 Fälle mehr als am Donnerstagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz stieg laut RKI-Angaben von gestern 678,8 auf heute 690,6 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 1.607.300 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 216.500 mehr als vor einer Woche. Außerdem meldete das RKI nun 108 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus. Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 522 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 75 Todesfällen pro Tag (Vortag: 71).

Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden auf 141.627. Insgesamt wurden bislang 28,81 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.

Hospitalisierungsrate steigt auf 5,84

Die bundesweite Hospitalisierungsrate für Corona-Infizierte ist weiter gestiegen. Das RKI meldete am Donnerstagmorgen zunächst 5,84 Einweisungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen (Mittwoch ursprünglich: 5,71, Donnerstag letzter Woche ursprünglich 5,18). Am höchsten ist die Hospitalisierungsinzidenz laut der vorläufigen Zahlen, die stets nachträglich noch nach oben korrigiert werden, in Sachsen (10,13).

Dahinter folgen Mecklenburg-Vorpommern (9,87), Schleswig-Holstein (9,69), Brandenburg (7,66), Nordrhein-Westfalen (7,41), Thüringen (7,26), Saarland (7,01), Sachsen-Anhalt (6,33), Bayern (6,03), Rheinland-Pfalz (5,49), Hessen (5,29), Baden-Württemberg (3,95), Niedersachsen (2,72), Berlin (1,99), Bremen (1,91) und Hamburg (1,57). In der Altersgruppe 0-4 Jahre liegt die Hospitalisierungsinzidenz bundesweit vorläufig bei 4,89, in der Altersgruppe 5-14 Jahre bei 1,29, in der Altersgruppe 15-34 Jahre bei 2,75, in der Altersgruppe 35-59 Jahre bei 3,39, in der Altersgruppe 60-79 Jahre bei 8,46 und bei den Über-80-Jährigen bei 25,89 Krankenhauseinweisungen mit Covid-19 je Woche und 100.000 Einwohner.

red

Ludwigsburger Gesundheitsamt verzeichnet fast 1000 Corona-Neuinfektionen

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Mittwochmorgen bundesweit vorläufig 130.728 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 2,4 Prozent oder 3.222 Fälle weniger als am Mittwochmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz sank laut RKI-Angaben von gestern 687,7 auf heute 678,8 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage..

Hospitalisierungsinzidenz steigt weiter auf 5,71

Die bundesweite Hospitalisierungsrate für Corona-Infizierte ist weiter gestiegen. Das RKI meldete am Mittwochmorgen zunächst 5,71 Einweisungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen (Dienstag ursprünglich: 5,56, Mittwoch letzter Woche ursprünglich 4,92). Am höchsten ist die Hospitalisierungsinzidenz laut der vorläufigen Daten in Sachsen (10,18). (Stand: 06.07.22 – 03.11Uhr)

Und so sehen die Corona-Zahlen im Landkreis Ludwigsburg aus: 

Das Gesundheitsamt Ludwigsburg hat am Mittwochnachmittag in der Summe vorläufig 996 (Vortag: 868) neue Corona-Fälle gemeldet. Die Inzidenz steigt laut dem Landratsamt auf 471,8 (Vortag: 412,9). Am vergangenen Donnerstag lag der Wert noch bei 316,2. Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg liegt bei mindestens 717. (Stand: 06.07..22 – 16Uhr)

Hospitalisierungsrate im Landkreis stieg am Dienstagnachmittag auf 3,7. Am Vortag lag der Wert bei 3,2.

Gemeinde ( Bestätigte Fälle | Differenz zum Vortag ) Stand: 05.07.22.

Eberdingen ( 2.070 | 13 )
Erdmannhausen ( 1.622 | 0 )
Erligheim ( 885 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 4.861 | 17 )
Freudental ( 863 | 5 )
Gemmrigheim ( 1.651 | 22 )
Gerlingen ( 5.716 | 40 )
Großbottwar ( 2.802 | 0 )
Hemmingen ( 2.693 | 35 )
Hessigheim ( 813 | 0 )
Ingersheim ( 2.041 | 3 )
Kirchheim am Neckar ( 2.319 | 34 )
Korntal-Münchingen ( 6.597 | 3 )
Kornwestheim ( 11.679 | 38 )
Löchgau ( 1.842 | 24 )
Ludwigsburg ( 30.549 | 91 )
Marbach am Neckar ( 5.183 | 14 )
Markgröningen ( 4.500 | 3 )
Möglingen ( 3.677 | 30 )
Mundelsheim ( 1.046 | 0 )
Murr ( 2.151 | 0 )
Oberriexingen ( 921 | 1 )
Oberstenfeld ( 2.454 | 6 )
Pleidelsheim ( 2.094 | 0 )
Remseck am Neckar ( 8.791 | 61 )
Sachsenheim ( 5.685 | 5 )
Schwieberdingen ( 4.064 | 22 )
Sersheim ( 1.556 | 9 )
Steinheim an der Murr ( 3.865 | 34 )
Tamm ( 3.683 | 16 )
Vaihingen an der Enz ( 9.416 | 33 )
Walheim ( 1.092 | 3 )

red

Ärzteschaft besorgt über Corona-Ausfälle in Klinken

Die Ärzteschaft warnt angesichts der zunehmenden Personalausfälle in Kliniken durch die Corona-Sommerwelle vor einer Überlastung des Gesundheitssystems. “Wir sehen Engpässe in Kliniken, insbesondere in Schleswig-Holstein mit seinen besonders hohen Infektionszahlen”, sagte die Vorsitzende des Marburger Bunds, Susanne Johna, dem “Handelsblatt”. Aber auch in anderen Bundesländern könnten Stationen, Notaufnahmen und der Rettungsdienst wegen Personalmangels teilweise nicht mehr betrieben werden.

Insgesamt sei die Lage zwar zu schaffen, “aber das Gesundheitssystem kommt stellenweise wieder an Grenzen”, warnte Johna. “Im dritten Pandemiejahr ist das eine kleine Katastrophe.” Die meisten steckten sich nicht im Dienst, sondern im Privatleben an.

“Dort kursiert das Virus aufgrund der fehlenden Maßnahmen. Ich empfehle beispielsweise das Maskentragen in Innenräumen vor allem dort, wo viele Menschen auf engem Raum zusammenkommen.” Sorgen bereitet Johna auch der Herbst.

“Dann werden wir es nicht nur mit einer Corona-, sondern wahrscheinlich auch mit einer heftigen Grippewelle zu tun haben”, sagte sie. “Diese Kombination aus Corona- und Influenzawelle wäre ein echtes Problem, da das Gesundheitssystem dann auf großer Front mit zwei ernsten Erkrankungen fertig werden muss.” Kritik äußerte Johna an der Ampelkoalition, die bislang uneins über mögliche Maßnahmen für den Herbst und Winter ist.

Dies sei ein “großer Fehler”, sagte sie. “Schon wieder gibt es eine Hängepartie ohne klare Entscheidungen. Den dritten Herbst in Folge können wir uns nicht richtig vorbereiten.”

Bis auf wenige Ausnahmen sollten alle Maßnahmen ermöglicht werden. Schulschließungen müssten hingegen vermieden werden.

red / dts