RKI meldet am Montag rund 4400 Neuinfektionen

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland ist am Montag niedriger ausgefallen. Das ist weniger als in den Tagen zuvor, jedoch für einen Montag nicht ungewöhnlich, da erfahrungsgemäß nicht alle Gesundheitsämter über das Wochenende ihre Daten rechtzeitig übermitteln. So meldeten die Gesundheitsämter an das Robert-Koch-Institut am Montagmorgen +4.325 neue Corona-Infektionen innerhalb von 24 Stunden. Doch im Vergleich zum Montag vor einer Woche stieg die Zahl der Neuinfektionen um fast 2.000. Damals waren +2.467 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Am vergangenen Samstag meldete das RKI mit +7.830 Neuinfektionen den höchsten je gemessenen Wert seit Beginn der Corona-Pandemie. (Stand: 19.10.)

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut RKI mindestens 366.299 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 9.789. Das sind 12 mehr als am Vortag. Rund 294.800 (+3.000) Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. (Stand: 19.10.)

red

Höchste Pandemiestufe ab Montag in Baden-Württemberg

Baden-Württembergs Ministerpäsident Winfried Kretschmann ruft aufgrund der hochdynamischen Entwicklung der Infektionszahlen die dritte Pandemiestufe aus. Dazu wird die Corona-Verordnung um landesweit geltende, verschärfte Maßnahmen ergänzt. Die neuen Regelungen treten am Montag, 19. Oktober in Kraft. Das gab die Landesregierung am Samstag bekannt.

Die stark steigenden Infektionszahlen veranlasst die baden-württembergische Landesregierung, nun die dritte Pandemiestufe auszurufen. Dies hat das Kabinett in einer Sondersitzung am Samstag, 17. Oktober, beschlossen. Die steigenden Infektionszahlen und das diffuse Ausbruchsgeschehen in vielen Stadt- und Landkreisen machen diesen Schritt notwendig, heißt es in der Pressmitteilung. Dazu wird die Corona-Verordnung entsprechend angepasst und um landesweit geltende, verschärfte Maßnahmen ergänzt. Die neue Fassung der Corona-Verordnung tritt am Montag, 19. Oktober in Kraft, zeitgleich mit dem Inkrafttreten der dritten Pandemiestufe.

Ministerpräsident Kretschmann: „Für Deutschland und Baden-Württemberg sind die kommenden Wochen entscheidend. Die Dynamik des Virus erfordert rasches Handeln. Deshalb hat das Kabinett am Samstag in einer Sondersitzung beschlossen, die dritte Pandemiestufe auszurufen. Diese definiert zusätzliche, weitergehende  Maßnahmen, die unabhängig von der Inzidenz vor Ort landesweit für alle gelten. Denn wir müssen jetzt alles tun, um den kritischen Trend schnellstmöglich wieder zu stoppen und das Ruder herumzureißen.“

Durch die Altersverschiebung in jüngere Altersgruppen gebe es derzeit zwar einen geringeren Anteil schwerer Verläufe mit entsprechend geringerer Auslastung der Krankenhäuser, dennoch seien viele Lebensbereiche durch die zunehmende Verbreitung von COVID-19 betroffen, was wiederum zu einem erhöhten Risiko für die vulnerablen Gruppen führe. Außerdem falle es den örtlichen Gesundheitsbehörden zunehmend schwer, alle Kontaktpersonen von Neuinfizierten zu ermitteln. Damit steigt das Risiko, dass sich das Virus diffus ausbreitet.

Was bedeutet die Ausrufung der dritten Pandemiestufe?

Zusätzlich und ergänzend zu der an der lokalen Inzidenz orientierten Hotspot-Strategie gemäß dem Beschluss der Konferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder vom 14. Oktober werden weitere landesweite Maßnahmen ergriffen.

  • Landesweite Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in den dem Fußgängerverkehr gewidmeten Bereichen und öffentlichen Einrichtungen sowie öffentlich zugänglichen Bereichen im Freien, soweit die Gefahr besteht, dass der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.
  • Das private Zusammentreffen von Personen wird auf max. 10 Personen oder zwei Hausstände begrenzt.
  • Ansammlungen nach § 9 CoronaVO werden auf 10 Personen oder zwei Hausstände begrenzt.
  • Die Teilnehmerzahl für Veranstaltungen wird auf 100 begrenzt.

Zudem werden weitere landesweite Maßnahmen der Ressorts für die Pandemiestufe 3 ergriffen. Dazu gehören an zentraler Stelle:

  • Kliniken: Angesichts der Erwartung eines höheren Patientenaufkommens in den Kliniken, sollten diese ihre für SARS-CoV2 Patienten erforderlichen (Intensiv-)Kapazitäten stufenweise anpassen sowie elektive Behandlungen schrittweise reduzieren.
  • Ambulante Versorgung: Die Corona Fieber-Ambulanzen und Teststellen in den besonders betroffenen Regionen werden wieder hochgefahren bzw. ausgeweitet.
  • Telemedizin: Ausweitung der Nutzung telemedizinischer Behandlungsmöglichkeiten (auch Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen) zur Vermeidung von Kontakten in Arztpraxen.
  • Schulen: Mit der Änderung der Corona-VO Schule besteht die landesweite Pflicht zum Tragen einer Mund- Nasen-Bedeckung ab Klasse 5 in den weiterführenden Schulen sowie in den beruflichen Schulen auch im Unterricht.
  • Einschränkung der nicht-schulischen Nutzung des Schulgebäudes.
  • Kitas: Konsequente Distanz bei der Gruppenbildung ist herzustellen.
  • Hochschulen: weitreichende Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auch auf den Sitzplätzen

red

RKI meldet: Corona-Zahlen in Deutschland steigen weiter

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland ist weiter deutlich angestiegen und hat ein neues Allzeithoch erreicht. So meldeten die Gesundheitsämter an das Robert-Koch-Institut am Samstagmorgen +7.830 neue Corona-Infektionen innerhalb von 24 Stunden, so viele Neuinfektionen an einem Tag wie noch nie seit Ausbruch der Coronavirus-Pandemie. Im Vergleich zum Freitag ist das eine Steigerung um rund 500 neue Fälle. (Stand: 17.10.). Am Donnerstag wurden 6.638 Fälle registriert.

Allerdings sind die jetzigen Werte kaum mit denen aus dem Frühjahr vergleichbar, weil wesentlich mehr getestet wird – und damit auch mehr Infektionen entdeckt werden. Die Zahl der Corona-Tests schwankt seit Mitte August 2020 zwischen rund 1,1 Millionen und 1,2 Millionen pro Woche. Die Rate der positiven Tests ist nach RKI-Angaben jedoch deutlich gestiegen: von 0,74 Prozent Ende August auf 2,48 Prozent in der Woche vom 5. bis 11. Oktober 2020. In mehreren Labors gebe es einen Rückstau, einige gaben laut RKI Lieferschwierigkeiten für Reagenzien an.

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut RKI mindestens 356.387 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 9.767. Das sind 33 mehr als ein Tag zuvor. Rund 290.000 (+2.400) Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. (Stand: 17.10.)

red

So schädlich sind LED-Lampen

LED-Lampen sorgen dafür, dass wir immer und überall den perfekten Durchblick behalten. Doch bei Skeptikern stehen sie im Verdacht, die Augen zu schädigen. Auch wenn es dafür keine wissenschaftlichen Belege gibt, sollte man ein paar Regeln im Umgang mit LED-Lampen beachten. Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ bringt etwas Licht ins Dunkel.

Vor allem eine mögliche Gefahr für die Netzhaut hat ein Komitee von Wissenschaftlern im Auftrag der Europäischen Kommission untersucht. Fazit: Es gibt für gesunde Menschen beim Gebrauch von LEDs in Lampen oder Monitoren keinen Nachweis für gesundheitsschädliche Wirkungen.

Um dennoch mögliche Risiken von LED- und anderen Lampen von vorneherein auszuschließen, empfiehlt Dr. Monika Asmuß vom Bundesamt für Strahlenschutz folgende Regeln: Lampen sollten so angebracht werden, dass man nicht ständig aus kurzem Abstand hineinsieht. Darüber hinaus sollten Wand- und Tischlampen weniger hell sein als Deckenlampen.

Bei LED-Panels sollten die einzelnen LEDs nicht als helle Lichtpunkte sichtbar sein. Asmuß rät außerdem, das richtige Licht zur richtigen Zeit zu nutzen. Das heißt: abends in Wohnräumen warmweißes Licht, in Arbeitsräumen eher eine kühlere Lichtfarbe.

Ralf Loweg / glp

RKI meldet erneut Allzeithoch bei Corona-Neuinfektionen

Virologen und Politiker haben seit Wochen gewarnt und die Menschen aufgefordert die Hygiene-Regeln strikt zu befolgen. Doch gewirkt haben diese Appelle wie an den neuesten Zahlen zu erkennen ist, nicht viel. Denn die Zahl der Corona-Neuinfektionen hat in Deutschland ein neues Allzeit-Hoch erreicht: Das Robert Koch-Institut meldete am Freitagmorgen mit 7.334 Fällen so viele wie noch nie seit Ausbruch der Pandemie. Bislang wurde der höchste Wert am Donnerstag mit 6.638 Fällen gemessen. (Stand: (16.10. – 0 Uhr)

Allerdings sind die jetzigen Werte kaum mit denen aus dem Frühjahr vergleichbar, weil wesentlich mehr getestet wird – und damit auch mehr Infektionen entdeckt werden. Die Zahl der Corona-Tests schwankt seit Mitte August 2020 zwischen rund 1,1 Millionen und 1,2 Millionen pro Woche. Die Rate der positiven Tests ist nach RKI-Angaben jedoch deutlich gestiegen: von 0,74 Prozent Ende August auf 2,48 Prozent in der Woche vom 5. bis 11. Oktober 2020. In mehreren Labors gebe es einen Rückstau, einige gaben laut RKI Lieferschwierigkeiten für Reagenzien an.

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut RKI mindestens 348.557 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 9.734. Das sind 24 mehr als ein Tag zuvor. Rund 287.600 (+3.000) Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. (Stand: 16.10.)

red

Bei vielen Männern hapert es mit der Vorsorge

Männer tun sich noch immer schwer mit Früherkennung und Vorsorge. Doch die Scheu vor Früherkennung und Vorsorge birgt eine große Gefahr: Herz-Kreislauf- oder Krebserkrankungen entwickeln sich schleichend und oft über Jahre, ohne dass Mann etwas davon spürt.

Vorwürfe bringen da aber nichts, sagt Jens Wagenknecht, Mitglied im Vorstand des Deutschen Hausärzteverbandes: „Das führt dann gerne mal dazu, dass Männer beim Thema Gesundheit den Kopf in den Sand stecken.“ Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ zeigt, wie Männer die Vorsorge in den Griff bekommen.

Auch ohne Arztbesuch können Männer schon vorbeugend einiges für ihre Gesundheit tun. Zum Beispiel gesünder essen und trinken: Gerade Männer sollten beispielsweise beim Essen die Größe der Portionen im Blick behalten und Gemüse als Beilage wählen. Denn es sättigt und liefert wertvolle Inhaltsstoffe. Auf Fleisch muss nicht verzichtet werden – verarbeitete Fleischwaren wie Wurstprodukte sollte man aber vermeiden.

Zudem sollten Männer in Bewegung kommen: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt an mindestens fünf Tagen pro Woche mindestens 30 Minuten Ausdauersport, dazu zweimal wöchentlich Muskelaufbau. Denn Bewegung hat viele positive Wirkungen auf die Gesundheit: Sie stärkt die Abwehrkräfte, kurbelt den Stoffwechsel an, macht das Herz-Kreislauf-System leistungsfähiger, kräftigt Knochen- und Bänderstrukturen und baut Stresshormone ab.

Ralf Loweg / glp

Beherbungsverbot in Baden-Württemberg gekippt

Das Verwaltungsgericht in Mannheim hat am Donnerstag entschieden: Das Beherbergungsverbot in Baden-Württemberg wird mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Der Antragsteller kommt aus Nordrhein-Westfalen und hatte einen Urlaub im Kreis Ravensburg gebucht und gegen den Beschluss der Landesregierung geklagt. Angesichts der ernsten Lage appelliert Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Reisen auf das unbedingt Notwendige zu reduzieren, heißt es in einer Mitteilung der Landesregierung am Donnerstag.

Das Beherbergungsverbot ist in Baden-Württemberg damit vorläufig mit sofortiger Wirkung außer Vollzug gesetzt, wie das Gericht am Donnerstag in Mannheim mitteilte. Das Gericht sah die Einschnitte in das Grundrecht auf Freizügigkeit als unverhältnismäßig an. Es können aber noch Rechtsmittel eingelegt werden. Zur vorläufigen Aufhebung des Beherbergungsverbots durch den Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg am heutigen Donnerstag sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann: „Wir werden jetzt das Beherbergungsverbot aufheben, der Verwaltungsgerichtshof hat das Verbot als unverhältnismäßig angesehen. Das Gericht hat den Maßstab der Verhältnismäßigkeit zur Person zu Grunde gelegt. Wir als Politik müssen aber verhindern, dass sich das Virus weiter ausbreitet.“ Das seien unterschiedliche Sichtweisen. In einem Rechtsstaat habe jedoch die Judikative das letzte Wort und nicht die Exekutive.

Reisen auf das unbedingt Notwendige reduzieren

Kretschmann erklärte, dass angesichts der ernsten Lage Reisen auf das unbedingt Notwendige reduziert werden sollten: „Sicherlich gehören Hotels nicht zu den Treibern der Infektion. Aber das Virus verbreitet sich nun mal auch durch Reisen. So kam es ja aus China in die ganze Welt und zum Beispiel im März aus Ischgl zu uns nach Baden-Württemberg.“

Touristische Reisen, so Kretschmann, gehörten zum Angenehmen, nicht zum Notwendigen. „Deshalb hatten wir uns, wie viel andere Länder auch, zu einem Beherbergungsverbot entschieden – und wir hätten Geschäfts- und Dienstreisen als notwendige Reisen davon ausgenommen.“ Der Ministerpräsident appellierte an die Menschen, auf nicht erforderliche Reisen zu verzichten. „Jetzt kommt es wirklich darauf an, das Virus wieder einzudämmen und Möglichkeiten der Verbreitung zu unterbinden. Da sind wir alle gefordert. Denn steigen die Zahlen weiter, dann werden die Maßnahmen nur umso härter.“

red

RKI meldet Rekordneuinfektionen in Deutschland

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland ist weiter stark angestiegen und hat ein neues Allzeithoch erreicht. So meldeten die Gesundheitsämter an das Robert-Koch-Institut am Donnerstagmorgen +6.638 neue Corona-Infektionen innerhalb von 24 Stunden, so viele Neuinfektionen an einem Tag wie noch nie seit Ausbruch der Coronavirus-Pandemie. Im Vergleich zum Vortag ist das eine Steigerung um mehr als 1.500 neue Fälle. (Stand: 15.10.) Nie zuvor waren die Werte in Deutschland so hoch wie aktuell, allerdings sind die Zahlen nur eingeschränkt miteinander vergleichbar, weil mittlerweile deutlich mehr getestet wird und damit auch mehr Infektionen entdeckt werden.

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut RKI mindestens 341.223 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 9.710. Das sind 33 mehr als ein Tag zuvor. Rund 284.600 (+2.700) Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. (Stand: 15.10.)

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen in Deutschland laut Lagebericht vom Dienstag bei 1,04 (Vortag: 1,18)

red

Wieder mehr Corona-Patienten auf Intensivstationen

Die Zahlen steigen rasant: Erstmals seit April 2020 haben die Gesundheitsämter in Deutschland nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) mehr als 5.000 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Insgesamt belief sich die Zahl laut RKI auf 5.132. Das sind mehr als 1.000 Fälle mehr als noch am Vortag. (Stand; 14.10.)

Allerdings sind die Werte mit dem Frühjahr nur bedingt miteinander vergleichbar, weil mittlerweile wesentlich mehr getestet wird – und damit mehr Infektionen entdeckt werden. Das RKI schreibt zur momentanen Situation: „Aktuell ist ein beschleunigter Anstieg der Übertragungen in der Bevölkerung in Deutschland zu beobachten. Daher wird dringend appelliert, dass sich die gesamte Bevölkerung für den Infektionsschutz engagiert.“

Der Anteil der Covid-19 Fälle nimmt demnach in der älteren Bevölkerung leicht zu. Senioren gelten in der Regel als anfälliger für eine schwere Corona-Erkrankung als Jüngere.

Die Zahl der Corona-Patienten auf der Intensivstation stieg zwar in den vergangenen Tagen merklich, ist aber weiterhin vergleichsweise niedrig. So werden laut Daten des DIVI-Intensivregisters rund 620 Covid-Patienten intensivmedizinisch behandelt – eine Woche zuvor waren es noch rund 450. Insgesamt sind demnach in Deutschland aber noch knapp 9.000 Intensivbetten frei, berichtet „tagesschau.de“.

Ralf Loweg / glp

RKI meldet mehr als 5100 Neuinfizierte und 43 Tote

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland ist weiter angestiegen und hat den höchsten Stand seit April erreicht. So meldeten die Gesundheitsämter an das Robert-Koch-Institut am Mittwochmorgen +5.132 neue Corona-Infektionen innerhalb von 24 Stunden. Im Vergleich zum Dienstag ist das eine Steigerung um mehr als 1.000 neue Fälle. Im Vergleich zum Mittwoch vor einer Woche stieg die Zahl der Neuinfektionen um rund 2.300. Damals waren 2.828 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. (Stand: 14.10.)

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut RKI mindestens 334.585 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 9.677. Das sind 43 mehr als ein Tag zuvor. Rund 281.900 (+2.600) Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. (Stand: 14.10.)

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen in Deutschland laut Lagebericht vom Dienstag bei 1,18 (Vortag: 1,29)

red