Rheuma: Ein Leben mit Operationen

Rheumatische Erkrankungen können sich auf den gesamten Bewegungsapparat auswirken und Schäden an Sehnen und Gelenken hervorrufen. 20 bis 30 Operationen müssen Menschen mit Rheuma im Laufe ihrer Erkrankung daher oftmals durchführen lassen.

Obwohl die Operationen zumeist zeitlich planbar sind, stellen sie komplexe Anforderungen an die behandelnden Ärzte. Wie die optimale Versorgung aussehen sollte und warum eine fachübergreifende Zusammenarbeit bei der ärztlichen Behandlung entscheidend ist, wird jetzt auf dem Deutschen Rheumatologiekongresses 2020 (9. bis 12. September) erörtert.

Trotz der verbesserten medikamentösen Therapie und begleitenden physikalischen Behandlungen bei rheumatischen Erkrankungen sind oftmals weiterhin Operationen erforderlich, um Gelenke zu erhalten, deren Funktionen zu verbessern oder auch, um künstliche Gelenke einzusetzen. „Bei Rheuma handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung. Die medikamentöse Therapie zielt in der Regel darauf ab, das Immunsystem davon abzuhalten, körpereigene Strukturen anzugreifen. Gleichzeitig werden aber auch eigentlich wichtige Immunreaktionen eingedämmt“, sagt Dr. med. Martin Arbogast, Chefarzt der Abteilung für Rheumaorthopädie und Handchirurgie am Klinikum Oberammergau.

Für eine erfolgreiche Operation sei die Kenntnis im Umgang mit der systemischen medikamentösen Therapie und deren Effekte daher unerlässlich. Sie müsse im interdisziplinären Konsens der behandelnden orthopädischen und internistischen Ärzte erfolgen, so der Experte.

Ralf Loweg / glp

So sehen die Zahlen vor dem Wochenende für den Landkreis Ludwigsburg aus

Die Lage in Ludwigsburg:

Die Zahl der Neuinfizierten im Landkreis steigt nach Angaben des Landratsamts am Freitag um weitere 17 Neuinfizierte binnen 24 Stunden. Mindestens 10 Reiserückkehrer davon kommen aus Kroatien, Italien, Ungarn, Rumänien und dem Kosovo. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis stieg am Freitag (04.09. 17.00Uhr) somit auf mindestens 2.246. Gestern wurden 18 Neuinfizierte gemeldet. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.975 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 21,8 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

Die Lage in Baden-Württemberg:

Am Freitag meldete das Landesgesundheitsamt weitere 333 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Damit erhöhte sich die Zahl der Infizierten im Land auf mindestens 43.251, davon sind ungefähr 37.702 Personen wieder genesen. Gestern wurden 311 Corona-Infektionen gemeldet. Dem Landesgesundheitsamt wurde heute kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Die Zahl der COVID-19-Todesfälle bleibt bei 1.864Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages-R-Wert wird vom RKI für Baden-Württemberg am Donnerstag mit R 0,89 angegeben. (Datenstand: 04.09. 16Uhr).

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Corona-Neuinfizierte: RKI meldet 1453 Fälle

UPDATE: (16.40 Uhr)

Das RKI hat die Zahlen vom Freitag korrigiert. Nach Angaben des Instituts haben sich +1.453 Personen mit dem Corona-Virus neu infiziert. Somit beträgt die Gesamtzahl der infizierten Menschen mit 247.619 (Datenstand 04.09..2020). Im Zusammenhang mit Covid-19 starben insgesamt 9.322 Menschen.

UPDATE: (13:40Uhr)

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat aufgrund von technischen Problemen am Freitag zu wenige neue Corona-Fälle für Donnerstag ausgewiesen. Auf der Webseite des Instituts steht ein Anstieg der Neuinfektionen um 782 Fälle im Vergleich zum Vortag. Wie das Institut auf Twitter jetzt bekannt gab, seien das etwa 650 Fälle zu wenig.

 

Meldung von 10.39 Uhr:

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat am Freitagmorgen die neuesten Corona-Zahlen veröffentlicht. Demnach gab es innerhalb eines Tages +782 bestätigte Neuinfektionen (Stand: 04.09. – 00.00 Uhr). Am Vortag hatte das RKI +1.311 Neuinfektionen gemeldet. Der R-Wert lag nach Angaben des RKI am Donnerstagabend bei 0,77.

Das RKI in Berlin hat die Gesamtzahl der infizierten Menschen mit 246.948 (Datenstand 04.09..2020, 00.00 Uhr) angegeben. Mindestens 221.000 Patienten haben eine Sars-CoV-2 Infektion überstanden. Im Zusammenhang mit Covid-19 starben insgesamt 9.319 Menschen. Die Zahl wurde vom RKI um zwei Fälle nach unten korrigiert.

Am Samstag (22.08.) waren mit 2.034 neuen Fällen erstmals seit Ende April die 2000er-Marke überschritten worden. Direkte Rückschlüsse auf das Infektionsgeschehen lässt der aktuelle Anstieg bei den Fallzahlen allerdings nicht zu, da zuletzt auch die Zahl der durchgeführten Tests immens stieg. In der Spitze hatte der höchste Wert der täglich gemeldeten Neuansteckungen Anfang April bei über 6.000 Neuinfektionen gelegen. Danach sank sie und stabilisierte sich meist immer unter 1000 liegenden Werten. Seit Ende Juli zeigt die Kurve wieder nach oben

red

Quelle: Robert-Koch-Institut

Fett-Alarm bei Kindern

Deutschlands Kinder werden immer dicker. In den vergangenen zehn Jahren hat die Zahl der Kinder und Jugendlichen bis 18 Jahre, die unter extremem Übergewicht leiden, um 24 Prozent zugenommen. Damit erhielten mehr als 11.000 KKH-Versicherte bis 18 Jahre die Schock-Diagnose „Adipositas“, wie eine aktuelle Datenerhebung der KKH Kaufmännische Krankenkasse zeigt.

Im Geschlechtervergleich ist die Entwicklung vor allem bei den Jungen alarmierend. So lag der Anstieg zum Beispiel bei den 15- bis 18-Jährigen dreieinhalb Mal so hoch wie bei den gleichaltrigen Mädchen (35 zu 10 Prozent). Bei den 6- bis 10-jährigen Jungen ist die Steigerungsrate mit 32 Prozent ähnlich hoch.

„Wir beobachten diese Entwicklung voller Sorge“, sagt KKH-Ernährungswissenschaftlerin Dr. Anja Luci. „Denn jeder Heranwachsende, der fettleibig ist, hat ein hohes Risiko, spätestens als Erwachsener zu erkranken.“ Zu den teils chronischen Begleit- und Folgeerkrankungen zählen Arteriosklerose, Diabetes, Gicht, Fettleber und Fettstoffwechselstörungen sowie Gelenkerkrankungen, Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall.

Schokolade, Gummibärchen und Chips, Pommes und zuckerreiche Softdrinks, dazu immer größere Portionen: „Falsche, das heißt fett- und kalorienreiche Ernährung ist eine der Hauptursachen für Übergewicht bei Kindern“, erklärt Anja Luci. „Besonders tückisch ist es, wenn ungesundes Essen einhergeht mit Essattacken aus Frust oder Ärger in der Schule.“

Während der Corona-Krise hat sich das Problem der Fehlernährung verschärft. Eltern blieb wenig Zeit für gesundes Kochen, so dass oftmals Tiefkühlgerichte oder die Pizza vom Bringdienst auf dem Teller landete, was für zusätzliche Pfunde auf den Hüften sorgte.

Ursacheherd Nummer 2 dafür, dass immer mehr Kinder deutlich zu viele Kilos auf die Waage bringen: Bewegungsmangel. Laut einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bewegen sich mehr als 80 Prozent der schulpflichtigen Kinder zu wenig. 60 Minuten täglich – moderat bis anstrengend – sollten es sein, neben Sport auch Alltagsaktivitäten. Doch das schafft nur eine Minderheit.

Auch die stundenlange Nutzung von Smartphone und PC trägt dazu bei, dass Kinder lieber chatten, spielen und posten statt Rad zu fahren oder mit Gleichaltrigen draußen zu spielen.

Ralf Loweg / glp

Blutspenden werden knapp

In der Corona-Krise sinkt die Bereitschaft zum Blutspenden. Die Folge: Die Bestände des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) sind bedrohlich leer – mancherorts reichen die Vorräte nur für anderthalb Tage.

Im Nordosten Deutschlands reichen die Reserven im Moment sogar nur für 24 Stunden. Das ist vom Normalzustand weit entfernt, denn der liegt bei vier Tagen. Blutpräparate haben eine maximale Haltbarkeit von 42 Tagen, daher können auf lange Sicht keine Vorräte gebildet werden. Und deshalb ist eine kontinuierliche Spendenbereitschaft der Bevölkerung so wichtig. Daran fehlt es seit Wochen.

Bundesweit werden etwa 15.000 Konserven täglich gebraucht. Jetzt holen die Krankenhäuser die Operationen nach, die sie wegen Corona im Frühjahr verschoben haben.

Ralf Loweg / glp

Aktuelle Corona-Zahlen vom Landkreis Ludwigsburg

Die Lage in Ludwigsburg:

Die Zahl der Neuinfizierten im Landkreis steigt nach Angaben des Landratsamts am Donnerstag um weitere 18 Neuinfizierte binnen 24 Stunden. Laut dem Landratsamt sind davon mindestens 16 Reiserückkehrer: Aus der Türkei, dem Kosovo, Kroatien, Ungarn, Ukraine, Spanien, Italien, Nordmazedonien und Bosnien. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis stieg am Donnerstag (03.09. 17.00Uhr) somit auf mindestens 2.229. Gestern wurden 16 Neuinfizierte gemeldet. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.968 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 21,4 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

 

Die Lage in Baden-Württemberg:

Am Donnerstag meldete das Landesgesundheitsamt weitere 311 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Damit erhöhte sich die Zahl der Infizierten im Land auf mindestens 42.918, davon sind ungefähr 37.494 Personen wieder genesen. Gestern wurden 242 Corona-Infektionen gemeldet. Dem Landesgesundheitsamt wurde heute kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Die Zahl der COVID-19-Todesfälle wurde nach Angaben des Landesgesundheitsamts um drei Fälle weniger auf 1.864 korrigiertDie Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages-R-Wert wird vom RKI für Baden-Württemberg am Donnerstag mit R 0,89 angegeben. (Datenstand: 03.09. 16Uhr).

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Corona: 1311 registrierte Neuinfektionen meldet das RKI

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat am Donenrstagmorgen die neuesten Corona-Zahlen veröffentlicht. Demnach gab es innerhalb eines Tages +1.311 bestätigte Neuinfektionen (Stand: 03.09. – 00.00 Uhr). Am Dienstag hatte das RKI +1.256 Neuinfektionen gemeldet. Der R-Wert lag nach Angaben des RKI am Mittwochabend bei 0,8.

Das RKI in Berlin hat die Gesamtzahl der infizierten Menschen mit 246.166 (Datenstand 03.09..2020, 00.00 Uhr) angegeben. Mindestens 220.500 Patienten haben eine Sars-CoV-2 Infektion überstanden. Im Zusammenhang mit Covid-19 starben insgesamt 9.321 Menschen. Das sind acht mehr als am Vortag.

Am Samstag (22.08.) waren mit 2.034 neuen Fällen erstmals seit Ende April die 2000er-Marke überschritten worden. Direkte Rückschlüsse auf das Infektionsgeschehen lässt der aktuelle Anstieg bei den Fallzahlen allerdings nicht zu, da zuletzt auch die Zahl der durchgeführten Tests immens stieg. In der Spitze hatte der höchste Wert der täglich gemeldeten Neuansteckungen Anfang April bei über 6.000 Neuinfektionen gelegen. Danach sank sie und stabilisierte sich meist immer unter 1000 liegenden Werten. Seit Ende Juli zeigt die Kurve wieder nach oben

red

Große Zustimmung für Maskenpflicht

Die Zustimmung in der Bevölkerung zur Maskenpflicht bleibt hoch: 94 Prozent der Bundesbürger befürworten eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes im öffentlichen Raum. Darunter sprechen sich 59 Prozent für eine Maskenpflicht nur in bestimmten Bereichen wie öffentlichen Verkehrsmitteln, Geschäften oder Kinos aus.

Und 35 Prozent sind sogar für eine Maskenpflicht im gesamten öffentlichen Raum. Dagegen lehnen nur 5,0 Prozent eine Maskenpflicht grundsätzlich ab. Unterschiede gibt es hier zwischen Ost und West: 12,0 Prozent der Ostdeutschen, aber nur 4,0 Prozent der Westdeutschen sind Maskengegner. Das hat eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands ergeben.

Im Vergleich zu einer TÜV-Umfrage im April 2020 hat die Zustimmung zur Maskenpflicht sogar zugenommen. Seinerzeit waren 88 Prozent für eine Maskenpflicht: 56 Prozent in bestimmten Bereichen und 32 Prozent im gesamten öffentlichen Raum. 11,0 Prozent der Befragten waren auf dem Höhepunkt der Pandemie im April generell gegen eine Maskenpflicht.

„Während eine kleine Gruppe die Maskenpflicht in Frage stellt, befürwortet eine überwältigte Mehrheit die Schutzmaßnahme“, sagte Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands (VdTÜV). „Der Zuspruch für die Maskenpflicht ist sogar gestiegen.“ Die allermeisten hätten erkannt, dass sie sich und andere damit schützen können. Entsprechend wichtig sei es, dass Bürger und medizinisches Personal über ausreichend hochwertige Masken verfügten.

Ralf Loweg / glp

Wenn die Nerven blank liegen

In der Corona-Krise stehen viele Menschen extrem unter Druck – privat und beruflich. Doch das kann nicht gutgehen. „Dauerbelastung ist ein Gesundheitsrisiko – und ein Burn-out kann jeden treffen“, sagt Dr. Gernot Langs, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Chefarzt der Schön Klinik in Bad Bramstedt, im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Doch es gibt Auswege aus der Stressfalle.

Unsere Einstellung ist beim Umgang mit Belastungen eine der wichtigsten Stellschrauben. „Wie wir bestimmte Situationen bewerten, kann die Stressreaktion unseres Körpers messbar verändern“, erklärt Gregor Domes, Professor für Biologische und Klinische Psychologie an der Universität Trier. Eine Auseinandersetzung mit dem Thema hilft, sensibler für die eigenen Belastungen zu werden – und auch dafür, wie man darauf reagiert. Etwa wenn man im Verkehr aggressiv wird oder in der Familie wegen Kleinigkeiten die Stimme hebt. Wer die eigenen Warnsignale kennt, kann eher gegensteuern.

Oft sind es auch Belastungen im Job, die den Stress auslösen oder verstärken. Wer zum Beispiel ungern auf Personen zugeht, um ihnen etwas zu verkaufen, der wird im Vertrieb vermutlich dauerhaft unter hohem Stresslevel leiden. Beate Muschalla, Psychologieprofessorin an der Universität Braunschweig, spricht hier von „Passung“: „Manchmal lässt sich durch kleine, aber richtige Veränderungen der Anforderungen die Passung verbessern und damit gegebenenfalls das Belastungserleben reduzieren.“

Professionelle Unterstützung sollte man in Anspruch nehmen, wenn einen Sorgen wegen Jobverlust oder Arbeitslosigkeit quälen. „Zumal es vielen schwerfällt, sich hier im Freundes- oder Familienkreis Unterstützung zu holen“, sagt Psychiater Gernot Langs. Gleiches gilt für Menschen, die durch ein sogenanntes kritisches Lebensereignis eine Krise durchleben, wozu zum Beispiel eine Scheidung zählt. Hilfe erhalten stressgeplagte Menschen auch in ihrer Apotheke. Präparate mit Pflanzenauszügen können die Entspannung unterstützen.

Ralf Loweg / glp

Aktuelle Corona-Zahlen vom Landkreis Ludwigsburg

Die Lage in Ludwigsburg:

Die Zahl der Neuinfizierten im Landkreis steigt nach Angaben des Landratsamts am Mittwoch um weitere 16 Neuinfizierte binnen 24 Stunden. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis stieg am Mittwoch (02.09. 17.00Uhr) somit auf mindestens 2.211. Gestern wurden 23 Neuinfizierte gemeldet. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.961 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 20,5 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

Die Lage in Baden-Württemberg:

Am Mittwoch meldete das Landesgesundheitsamt weitere 242 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Damit erhöhte sich die Zahl der Infizierten im Land auf mindestens 42.607, davon sind ungefähr 37.240 Personen wieder genesen. Gestern wurden 248 Corona-Infektionen gemeldet. Dem Landesgesundheitsamt wurde heute ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Die Zahl der COVID-19-Todesfälle steigt somit auf 1.867. Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages-R-Wert wird vom RKI für Baden-Württemberg am Donnerstag mit R 0,9 angegeben. (Datenstand: 02.09. 16Uhr).

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red