Ungeimpfte Pflegekräfte dürfen weiter arbeiten

Die einrichtungsbezogene Impfpflicht in Nordrhein-Westfalen wird zum Flop. Bislang wurden landesweit 66 Betretungs- und Tätigkeitsverbote erlassen und 1.479 Bußgeldverfahren eingeleitet, wie das NRW-Gesundheitsministerium auf Anfrage der “Rheinischen Post” (Montag) mitteilte. Die Kliniken, Heime und Praxen meldeten den Gesundheitsämtern aber 19.456 Beschäftigte, die keine Corona-Impfung oder Genesung vorweisen konnten.

Hinzu kommen 4.741 nachweislose Mitarbeiter, die bei externen Firmen angestellt und in den Kliniken/Heimen tätig sind. Insgesamt sind das bis zu 2,4 Prozent der in den Kliniken und Heimen Beschäftigten und Tätigen, so das Ministerium. Doch die Meldung bleibt meist ohne Folgen.

So erklärte der Sprecher der Stadt Düsseldorf der Redaktion: “Bisher wurden keine Betretungs- oder Tätigkeitsverbote ausgesprochen. In 370 Fällen haben die Arbeitgeber die Unabkömmlichkeit der Beschäftigten geltend gemacht”. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) bekräftigte seine Forderung, die einrichtungsbezogene Impfpflicht zum Jahresende auslaufen zu lassen: “Aktuell ist die einrichtungsbezogene Impfpflicht geltendes Recht, aber der Bundesgesetzgeber sollte die einrichtungsbezogene Impfpflicht dringend auf den Prüfstand stellen. Eine Verlängerung halte ich aus heutiger Sicht nicht für sinnvoll”, sagte Laumann.

red

Fiebersaft-Hersteller sieht kein Ende der Lieferschwierigkeiten

Nach massiven Lieferproblemen von Fiebersaft für Kinder hat der Arzneimittelhersteller Teva eingeräumt, dass die Engpässe noch länger andauern könnten. “Wir haben derzeit keine Lagerbestände für Ibu-ratiopharm Saft sowie Paracetamol-ratiopharm Zäpfchen und Brausetabletten verfügbar und können Aufträge dazu leider nicht bedienen”, teilte das Unternehmen, das unter der Marke Ratiopharm Hauptproduzent für Kinder-Fiebersäfte in Deutschland ist, dem “Redaktionsnetzwerk Deutschland” (Samstagausgaben) mit. Eine Sprecherin sagte, man arbeite mit Hochdruck daran, die Produkte wieder für den Markt zur Verfügung zu stellen, fügte aber gleichzeitig hinzu: “Leider können wir aktuell keine Angaben dazu machen, wann diese wieder geliefert werden können.”

Die Lieferengpässe seien auf einen unerwartet stark erhöhten Bedarf im Markt aufgrund der Erkältungs- und Grippewelle zurückzuführen. Zudem verstärkten Lieferverzögerungen der Wirkstoffhersteller die Lage. “Globale Lieferketten-Problematiken und der anhaltende Fachkräfte-Mangel, die derzeit in vielen Bereichen des täglichen Lebens spürbar sind, erschweren die Situation zusätzlich. Auch coronabedingte Personalausfälle spielen eine Rolle. Die weitere Entwicklung ist derzeit leider schwer vorauszusehen”, sagte sie dem RND. Das Unternehmen kündigte an, zusätzliche Fachkräfte einzustellen und die Lieferengpässe beheben zu wollen. “Trotzdem lassen sich auch in näherer Zukunft Lieferengpässe bei einzelnen unserer Präparate nicht ausschließen”, sagte die Sprecherin.

Teva ist mit seiner Marke Ratiopharm der Hauptanbieter von Fiebersäften mit dem Wirkstoff Paracetamol. In deutschen Apotheken sind bereits seit Wochen nur noch in Ausnahmefällen Fiebersäfte für Kinder zu bekommen. Einige Apotheken sind bereits dazu übergegangen, Fiebersäfte selbst herzustellen

red

Zahl der Corona-Neuinfektionen sinkt weiter

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Samstagmorgen bundesweit vorläufig 66.003 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 28 Prozent oder 26.006 Fälle weniger als am Samstagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz sank laut RKI-Angaben von gestern 607,0 auf heute 578,1 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 1.846.000 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 107.500 weniger als vor einer Woche. Außerdem meldete das RKI nun 117 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus. Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 795 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 114 Todesfällen pro Tag (Vortag: 113).

Und so sehen die Corona-Zahlen im Landkreis Ludwigsburg aus: 

Das Gesundheitsamt Ludwigsburg hat am Freitagnachmittag in der Summe vorläufig 697 (Vortag: 236) neue Corona-Fälle gemeldet. Die Inzidenz liegt laut dem Landratsamt bei 408,6 (Vortag: 415,4). Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg liegt bei mindestens 722 (+1). (Stand: 29.07..22 – 16Uhr)

Der Hospitalisierungswert im Landkreis lag am Donnerstagnachmittag bei 5,5. Die Zahl der Intensivpatienten stieg laut dem Gesundheitsamt zum Vortag auf 159. (Stand: 28.07.22.)

red

Kinderärzte rügen Politik wegen Fiebersaftmangel

Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) hat der Politik eine Mitschuld am Mangel an Fieber- und Schmerzsäften für Säuglinge und Kleinkinder gegeben. “Es gibt noch keine bundesweiten Engpässe, aber regional, etwa in Bayern, gehen Fieber- und Schmerzsäfte für Kleinkinder aus”, sagte BJKJ-Präsident Thomas Fischbach der “Neuen Osnabrücker Zeitung” (Donnerstagausgabe). “Die Politik trägt eine gewisse Mitverantwortung.”

Deutschland sei bei Fiebersäften abhängig von Produkten aus außereuropäischen Ländern wie Indien, China oder den USA geworden, “sodass uns der Zusammenbruch der Lieferketten jetzt trifft”, so der Kinder- und Jugendarzt. Die hiesige Pharmaindustrie habe wenig Interesse, Fiebersäfte herzustellen, obwohl es ein Leichtes wäre, aber damit sei kein Geld zu machen. “Die Politik muss rasch die Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass auch in Deutschland wieder Arzneimittel hergestellt werden, die für die Versorgung dringend benötigt werden”, forderte Fischbach.

Für Kinder ab zwölf Jahren könnten bei Fieber und Schmerzen auch Tabletten verabreicht werden. “Bei Säuglingen und Kleinkindern sind Säfte aber definitiv nicht durch Tabletten zu ersetzen.”

red

Hospitalisierungs-Inzidenz steigt bundesweit auf 7,66

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Mittwochmorgen vorläufig 121.780 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 13,6 Prozent oder 19.219 Fälle weniger als am Mittwochmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz sank laut RKI-Angaben von gestern 678,7 auf heute 652 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 1.826.900 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 8.800 weniger als vor einer Woche. Außerdem meldete das RKI nun 181 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus. Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 774 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 111 Todesfällen pro Tag (Vortag: 104).

Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden auf 143.545. Insgesamt wurden bislang 30,6 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.

Hospitalisierungs-Inzidenz steigt auf 7,66

Die bundesweite Hospitalisierungsrate für Corona-Infizierte ist gestiegen. Das RKI meldete am Mittwochmorgen zunächst 7,66 Einweisungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden 7 Tagen (Dienstag ursprünglich: 7,08, Mittwoch letzter Woche ursprünglich 6,96). Es handelt sich um die jeweils vorläufigen Zahlen, die stets nachträglich noch nach oben korrigiert werden, da manche Einweisungen erst später gemeldet werden.

Am höchsten ist die Hospitalisierungsinzidenz laut der vorläufigen Daten in Mecklenburg-Vorpommern (13,60). Dahinter folgen Saarland (12,30), Thüringen (11,65), Bayern (11,32), Brandenburg (10,51), Sachsen-Anhalt (10,09), Schleswig-Holstein (8,24), Nordrhein-Westfalen (7,74), Hessen (6,99), Rheinland-Pfalz (6,83), Baden-Württemberg (6,20), Hamburg (5,34), Sachsen (4,63), Niedersachsen (4,09), Berlin (3,74), Bremen (3,23). In der Altersgruppe 0-4 Jahre liegt die Hospitalisierungsinzidenz bundesweit vorläufig bei 6,07, in der Altersgruppe 5-14 Jahre bei 1,24, in der Altersgruppe 15-34 Jahre bei 3,19, in der Altersgruppe 35-59 Jahre bei 3,22, in der Altersgruppe 60-79 Jahre bei 11,03 und bei den Über-80-Jährigen bei 42,18 Krankenhauseinweisungen mit Covid-19 je Woche und 100.000 Einwohner.

red

So sehen die Corona-Zahlen für den Landkreis am Dienstag aus

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Dienstagmorgen bundesweit vorläufig 145.472 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 9,5 Prozent oder 15.219 Fälle weniger als am Dienstagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz stieg trotzdem laut RKI-Angaben von gestern 664,9 auf heute 678,7 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage. (Stand: 26.07.22 – 03.11Uhr)

Und so sehen die Corona-Zahlen im Landkreis Ludwigsburg aus: 

Das Gesundheitsamt Ludwigsburg hat am Dienstagnachmittag in der Summe vorläufig 1596 neue Corona-Fälle gemeldet. Die Inzidenz liegt laut dem Landratsamt bei 558,2. Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg liegt bei mindestens 720. (Stand: 26.07..22 – 16Uhr)

Der Hospitalisierungswert im Landkreis lag am Montagnachmittag bei 5,6. Die Zahl der Intensivpatienten stieg laut dem Gesundheitsamt zum Vortag auf 149 (+12). (Stand: 25.07.22.)

Gemeinde ( Bestätigte Fälle | Differenz zum Vortag ) Stand: 25.07.22.

Affalterbach ( 1.668 | 0 )
Asperg ( 4.707 | 0 )
Benningen am Neckar ( 2.164 | 0 )
Besigheim ( 4.685 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 16.116 | 0 )
Bönnigheim ( 3.096 | 0 )
Ditzingen ( 8.718 | 0 )
Eberdingen ( 2.230 | 0 )
Erdmannhausen ( 1.749 | 0 )
Erligheim ( 957 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 5.247 | 0 )
Freudental ( 951 | 0 )
Gemmrigheim ( 1.784 | 0 )
Gerlingen ( 6.139 | 0 )
Großbottwar ( 2.968 | 0 )
Hemmingen ( 2.900 | 0 )
Hessigheim ( 912 | 0 )
Ingersheim ( 2.176 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 2.507 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 7.050 | 0 )
Kornwestheim ( 12.407 | 0 )
Löchgau ( 1.967 | 0 )
Ludwigsburg ( 32.644 | 0 )
Marbach am Neckar ( 5.628 | 0 )
Markgröningen ( 4.654 | 0 )
Möglingen ( 3.959 | 0 )
Mundelsheim ( 1.150 | 0 )
Murr ( 2.281 | 0 )
Oberriexingen ( 979 | 0 )
Oberstenfeld ( 2.610 | 0 )
Pleidelsheim ( 2.223 | 0 )
Remseck am Neckar ( 9.523 | 0 )
Sachsenheim ( 5.965 | 0 )
Schwieberdingen ( 4.423 | 0 )
Sersheim ( 1.642 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 4.164 | 0 )
Tamm ( 3.957 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 10.289 | 0 )
Walheim ( 1.155 | 0 )

red

Opposition gegen Verlängerung der Impfpflicht im Gesundheitswesen

Die Opposition im Bundestag spricht sich gegen eine Verlängerung der einrichtungsbezogenen Impfpflicht aus, die am 31. Dezember ausläuft. Weder könne die Bundesregierung angeben, wie sich die Impfpflicht vor Ort auswirke, noch habe sie Zahlen zur Abwanderung aus dem Pflegeberuf, sagte der gesundheitspolitische Sprecher der Unionsfraktion Tino Sorge (CDU) der “Welt” (Dienstagausgabe). “Wenn dieser gefährliche Blindflug weitergeht, spricht alles dafür, die einrichtungsbezogene Impfpflicht am Ende des Jahres nicht zu verlängern.”

Sorge forderte, vulnerable Gruppen in den Einrichtungen mit gezielten Impf- und Testkonzepten zu schützen. “Diese dürfen allerdings nicht zu mehr Bürokratie und Belastungen für das Pflegepersonal führen.” Ähnlich äußerte sich Ates Gürpinar, pflegepolitischer Sprecher der Linksfraktion. “Eine Fortführung der einrichtungsbezogenen Impfpflicht zur Eindämmung der Pandemie ist sinnlos.”

Zugleich betonte er, dass Impfungen ein wichtiger Baustein für den Kampf gegen Corona seien – neben Hygienevorschriften, Schutzausrüstung, Luftfiltern und Tests. Die AfD plädiert ebenfalls für ein Auslaufen der Maßnahme. Die Impfpflicht sei “aufgrund des fehlenden Fremd- und Eigenschutzes der Impfung nicht verhältnismäßig”, sagte der gesundheitspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Martin Sichert.

Die Reaktionen aus den Ampel-Parteien waren zurückhaltend. Aus der FDP hieß es, man wolle Diskussionen in der Koalition nicht vorwegnehmen. “Das epidemiologische Geschehen, erhältliche Varianten-Impfstoffe und selbst die aktuelle Variante des Sars-CoV-2 werden wichtige Faktoren in dieser Diskussion sein”, so Andrew Ullmann, gesundheitspolitischer Sprecher der FDP.

Ähnlich äußerte sich die SPD-Gesundheitsexpertin Heike Baehrens. “Diese Frage werden wir zu gegebener Zeit in der Koalition diskutieren.” Die Impfung senke das Ansteckungsrisiko und könne schwere Krankheitsverläufe beim Personal verhindern – dies hätten auch Experten im Gesundheitsausschuss berichtet.

red / dts

RKI meldet rund 145000 Corona-Neuinfektionen

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Dienstagmorgen vorläufig 145.472 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 9,5 Prozent oder 15.219 Fälle weniger als am Dienstagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz stieg trotzdem laut RKI-Angaben von gestern 664,9 auf heute 678,7 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Dass die Zahl der neuen Fälle gegenüber der Vorwoche sank, der Inzidenzwert aber stieg, ist nur möglich, weil das RKI letzte Woche zahlreiche Nachmeldungen aus früheren Zeiträumen hatte, die aber in die Inzidenzwertberechnung nicht eingehen. Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 1.827.800 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 23.300 mehr als vor einer Woche. Außerdem meldete das RKI nun 187 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus.

Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 729 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 104 Todesfällen pro Tag (Vortag: 92). Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden auf 143.364. Insgesamt wurden bislang 30,48 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.

red

Bundesweite Hospitalisierungs-Inzidenz bei 7,14

Die bundesweite Hospitalisierungsrate für Corona-Infizierte ist im Vergleich zum Vortag gesunken, im Vergleich zur Vorwoche aber gestiegen. Das RKI meldete am Montagmorgen zunächst 7,14 Einweisungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden 7 Tagen (Sonntag ursprünglich: 7,50, Montag letzter Woche ursprünglich 6,72). Es handelt sich um die jeweils vorläufigen Zahlen, die stets nachträglich noch nach oben korrigiert werden, da manche Einweisungen erst später gemeldet werden.

Wirklich vergleichbar sind nur die unkorrigierten Werte in Bezug zum gleichen Tag der Vorwoche, ansonsten gibt es Wochentagsverzerrungen. Am höchsten ist die Hospitalisierungsinzidenz laut der vorläufigen Daten in Saarland (12,80). Dahinter folgen Bayern (10,32), Thüringen (10,28), Mecklenburg-Vorpommern (10,06), Schleswig-Holstein (8,86), Brandenburg (8,69), Sachsen-Anhalt (8,44), Nordrhein-Westfalen (7,65), Rheinland-Pfalz (7,08), Hessen (6,56), Baden-Württemberg (5,73), Hamburg (5,07), Niedersachsen (3,85), Berlin (3,74), Sachsen (3,50), Bremen (2,79).

In der Altersgruppe 0-4 Jahre liegt die Hospitalisierungsinzidenz bundesweit vorläufig bei 5,95, in der Altersgruppe 5-14 Jahre bei 1,12, in der Altersgruppe 15-34 Jahre bei 2,99, in der Altersgruppe 35-59 Jahre bei 3,26, in der Altersgruppe 60-79 Jahre bei 9,98 und bei den Über-80-Jährigen bei 38,78 Krankenhauseinweisungen mit Covid-19 je Woche und 100.000 Einwohner.

red

Kassenärztechef kritisiert geplante Testpflicht für Veranstaltungen als “aberwitzig”

Kassenärztechef Andreas Gassen hat die von Bund und Ländern geplante neue Corona-Testpflicht für Veranstaltungen scharf kritisiert. Es seien längst alle Impfwilligen geimpft oder genesen beziehungsweise geimpft und genesen und somit vor schweren Verläufen geschützt. “Wer immungeschwächt oder vorerkrankt ist, dem würde ich vom Besuch eines Rockkonzertes im Stadion abraten. Aber: Eine Testpflicht für alle Veranstaltungen, die Rückkehr zu 1G, das wäre eine aberwitzige Rolle rückwärts”, sagte der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung der “Neuen Osnabrücker Zeitung” (NOZ). Angesichts der anhaltend hohen Infektionszahlen beraten Bund und Länder derzeit über eine Wiedereinführung einer Testpflicht für Veranstaltungen. Gassen verwies auf das 17-Milliarden-Euro-Defizit der Krankenkassen.

“Um die gewaltigen Finanzlücken im Gesundheitssystem zu stopfen, sollen die Kassenbeiträge angehoben und Leistungen gekürzt werden, und zugleich wollen Bund und Länder weiter Milliarden Euro für sinnfreie Tests von symptomfreien Menschen rausballern”, sagte der KBV-Chef der “NOZ”. “Da kann ich nur den Kopf schütteln.”

red