Junge Menschen entdecken die Entschleunigung

Die Corona-Pandemie hat nicht nur negative Folgen. Viele junge Leute haben offenbar die Entschleunigung neu für sich entdeckt. Hatten vor der Pandemie im Jahr 2019 noch 73 Prozent angegeben, ihr Leben sei im vergangenen Jahr anstrengender geworden, liegt diese Zahl nun „nur“ noch bei 54 Prozent. Das ist ein Ergebnis der repräsentativen Studie „Zukunft Gesundheit 2021“ der vivida bkk und der Stiftung „Die Gesundarbeiter“. Dafür wurden 1.058 Bundesbürger zwischen 14 und 34 Jahren befragt.

Homeschooling, Homeoffice und weniger soziale Kontakte im Lockdown waren auf der einen Seite eine psychische Herausforderung für junge Erwachsene. Sechs von zehn Befragten gaben an, dass die Pandemiemonate für sie belastend waren.

„Sie blieben zu Hause, statt mit Freunden auszugehen und hatten plötzlich viel Zeit für sich alleine“, sagt Dr. Tanja Katrin Hantke, Gesundheitsexpertin der vivida bkk. „Doch im Laufe der Krise haben mehr junge Bundesbürger offenbar erkannt, dass die Entschleunigung des Lebens auch gute Seiten haben kann“, so die Ärztin. „In der freigewordenen Zeit hatten sie die Möglichkeit zur Ruhe zu kommen, zu sich selbst zu finden und oft auch neue Hobbys zu entdecken.“

Die Studie zeigt, dass Innehalten und die anfangs damit verbundene Langeweile wichtig sind. Denn dies wirkt sich positiv auf das Befinden der 14- bis 34-Jährigen aus: 46 Prozent der jungen Erwachsenen haben das Gefühl, dass ihr Leben im Vergleich zur Vor-Corona-Zeit weniger anstrengend ist. Und ein Drittel der Befragten fühlt sich trotz der mit der Pandemie verbundenen persönlichen Einschränkungen nicht gestresst. Dr. Hantke: „Gut möglich, dass viele junge Bundesbürger nach den Erfahrungen im Lockdown auch künftig freiwillig auf Freizeitstress verzichten. Denn Entschleunigung ist in jeder Phase des Lebens gut für die Gesundheit.“

Andreas Reiners / glp

So sehen die Corona-Zahlen am Montag aus

Am Montag gab es laut dem Landesgesundheitsamt in Baden-Württemberg weitere 631 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus und 15 weitere COVID-19-Todesfälle. Die landesweite 7-Tage-Inzidenz liegt nun bei 91,1.

Die Lage in Baden-Württemberg: 

Screenshot: Landesgesundheitsamt BW

Nach Daten des DIVI-Intensivregisters von Krankenhaus-Standorten mit Intensivbetten zur Akutbehandlung sind mit Datenstand 06.09.2021, 16 Uhr insgesamt 172. Am Freitag waren es noch 139 Fälle. COVID-19-Fälle in Baden- Württemberg in intensivmedizinischer Behandlung, davon werden 71 invasiv beatmet.

Die 7-Tage Hospitalisierungsinzidenz (Hospitalisierungen bezogen auf 100.000 Einwohner in Baden-Württemberg) liegt bei 2,06.

Seit Beginn der Pandemie wurden bislang insgesamt 537.201 laborbestätigte COVID-19-Fälle aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen berichtet, darunter 10.513 Todesfälle. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt landesweit 91,1 pro 100.000 Einwohner. Die 7-Tage-Inzidenz für COVID-19 Fälle mit einer abgeschlossenen Impfserie (zweimal geimpft oder mit Johnson geimpft) beträgt 18,1 / 100.000 Einwohner, gegenüber 201,8 / 100.000 Einwohner für Ungeimpfte, nicht vollständig geimpfte COVID-19 Fälle und Fälle ohne Angaben zum Impfstatus

Und so sehen die aktuellen Zahlen vom Montag im Landkreis Ludwigsburg aus: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der Wert am Montag bei 82,9 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Am Vortag lag der Wert bei 91,3. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des Dashboards vom Landratsamt in Ludwigsburg von 17:00 Uhr vorläufig wiedergeben. (Stand: 06.09.)

Innerhalb 24 Stunden wurden in der Summe 30 Neuinfektionen registriert. Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg steigt um 1 auf mindestens 521. Rund 27.403 (+75) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt LB

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 06.09.)

Affalterbach ( 189 | 0 )
Asperg ( 771 | 0 )
Benningen am Neckar ( 271 | 0 )
Besigheim ( 709 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.660 | 3 )
Bönnigheim ( 576 | 0 )
Ditzingen ( 1.298 | 2 )
Eberdingen ( 316 | 1 )
Erdmannhausen ( 202 | 0 )
Erligheim ( 156 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 650 | 0 )
Freudental ( 172 | 0 )
Gemmrigheim ( 280 | 0 )
Gerlingen ( 766 | 0 )
Großbottwar ( 369 | 1 )
Hemmingen ( 354 | 0 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 294 | 1 )
Kirchheim am Neckar ( 391 | 1 )
Korntal-Münchingen ( 937 | 3 )
Kornwestheim ( 2.105 | 1 )
Löchgau ( 308 | 0 )
Ludwigsburg ( 5.231 | 9 )
Marbach am Neckar ( 773 | 4 )
Markgröningen ( 813 | 1 )
Möglingen ( 758 | 1 )
Mundelsheim ( 141 | 0 )
Murr ( 283 | 0 )
Oberriexingen ( 132 | 0 )
Oberstenfeld ( 404 | 0 )
Pleidelsheim ( 333 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.324 | 2 )
Sachsenheim ( 1.099 | 0 )
Schwieberdingen ( 522 | 0 )
Sersheim ( 326 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 507 | 0 )
Tamm ( 459 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 1.558 | 1 )
Walheim ( 152 | 0 )

red

Sicher im Verkehr – auch durch gutes Hören

Nicht nur gutes Sehen nützt und schützt. Auch gutes Hören ist gerade im Straßenverkehr enorm wichtig.

Hupende Autos von rechts, Fahrradklingeln von hinten, E-Scooter von vorne – und aus welcher Richtung schallt jetzt auch noch die Sirene von Rettungswagen oder Polizei? Wer sich im Straßenverkehr sicher bewegen will, braucht gerade in unübersichtlichen Situationen ein gutes Gehör – und sollte es auch regelmäßig überprüfen lassen.

„Mit zunehmendem Alter ist es ganz natürlich, dass sich das Hören verschlechtert. Ein Hörverlust kommt zumeist schleichend und wird darum von vielen Menschen selbst oft erst spät wahrgenommen“, so Marianne Frickel, Präsidentin der Bundesinnung der Hörakustiker (biha). Klarer Fall: Wer mit Hörschwäche unterwegs ist, erhöht sein Unfallrisiko.

Laut Dekra-Verkehrssicherheitsreport 2021 „Mobilität im Alter“ sind ältere Menschen im Straßenverkehr besonders gefährdet. In der Europäischen Union entfielen demnach knapp 30 Prozent aller Verkehrstoten auf die Altersgruppe 65 Jahre oder älter. „Ein Hörtest ist neben einem Sehtest ein wichtiger Schritt, um die Sicherheit für sich selbst und die anderen Verkehrsteilnehmer zu erhöhen“, rät Marianne Frickel.

Mit zunehmendem Alter fällt es häufig schwer einzuordnen, aus welcher Richtung ein Geräusch kommt. Das kann dazu führen, dass auf Gefahren wie ein herannahendes Auto beim Überqueren der Straße nicht mehr schnell genug reagiert werden kann.

Um lange sicher mobil zu sein ist es wichtig, auf beiden Ohren gut zu hören. Denn das sogenannte binaurale Hören ist entscheidend fürs räumliche oder Richtungshören. Physikalischer Hintergrund: „Der Schall erreicht das ihm zugewandte Ohr schneller als das von ihm abgewandte. Aus dieser Information leitet das Gehirn automatisch ab, aus welcher Richtung Gefahr droht. Das sorgt dafür, dass der Blick dorthin geht“, erklärt Marianne Frickel.

Rudolf Huber / glp

Corona-Zahlen im Landkreis steigen weiter

Am Freitag gab es laut dem Landesgesundheitsamt in Baden-Württemberg weitere 1.796 (Vortag:1.850) bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus und 12 weitere COVID-19-Todesfälle. Die landesweite 7-Tage-Inzidenz steigt auf 87,3.

Die Lage in Baden-Württemberg: 

Screenshot: Landesgesundheitsamt BW

Nach Daten des DIVI-Intensivregisters von Krankenhaus-Standorten mit Intensivbetten zur Akutbehandlung sind mit Datenstand 03.09.2021, 16 Uhr insgesamt 139 (Vortag: 131) COVID-19-Fälle in Baden- Württemberg in intensivmedizinischer Behandlung, davon werden 62 (Vortag: 58) invasiv beatmet.

Die 7-Tage Hospitalisierungsinzidenz (Hospitalisierungen bezogen auf 100.000 Einwohner in Baden-Württemberg) liegt bei 2,22. Vortag: 2,43.

Seit Beginn der Pandemie wurden bislang insgesamt 534.223 laborbestätigte COVID-19-Fälle aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen berichtet, darunter 10.496 Todesfälle. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt landesweit 87,3 (Vortag:83,7) pro 100.000 Einwohner. Die 7-Tage-Inzidenz für COVID-19 Fälle mit einer abgeschlossenen Impfserie (zweimal geimpft oder mit Johnson geimpft) beträgt 16,6 (Vortag 15,1) / 100.000 Einwohner, gegenüber 193,2 (Vortag 185,9) / 100.000 Einwohner für Ungeimpfte, nicht vollständig geimpfte COVID-19 Fälle und Fälle ohne Angaben zum Impfstatus.

Und so sehen die aktuellen Zahlen vom Donnerstag im Landkreis Ludwigsburg aus: 

Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der Wert am Freitag bei 92,3 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Am Vortag lag der Wert bei 87,5. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des Dashboards vom Landratsamt in Ludwigsburg von 17:00 Uhr vorläufig wiedergeben. (Stand: 03.09.)

Innerhalb 24 Stunden wurden in der Summe 98 Neuinfektionen registriert. Am Vortag war es 90 Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg liegt unverändert bei mindestens 520. Rund 27.163 (+9) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 03.09.)

Affalterbach ( 189 | 1 )
Asperg ( 770 | 5 )
Benningen am Neckar ( 269 | 2 )
Besigheim ( 709 | 2 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.649 | 10 )
Bönnigheim ( 575 | 2 )
Ditzingen ( 1.293 | 4 )
Eberdingen ( 314 | 0 )
Erdmannhausen ( 202 | 1 )
Erligheim ( 156 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 650 | 1 )
Freudental ( 172 | 0 )
Gemmrigheim ( 280 | 3 )
Gerlingen ( 765 | 6 )
Großbottwar ( 368 | 0 )
Hemmingen ( 353 | 4 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 292 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 386 | 1 )
Korntal-Münchingen ( 929 | 6 )
Kornwestheim ( 2.100 | 3 )
Löchgau ( 308 | 3 )
Ludwigsburg ( 5.204 | 19 )
Marbach am Neckar ( 769 | 2 )
Markgröningen ( 810 | 3 )
Möglingen ( 756 | 2 )
Mundelsheim ( 141 | 0 )
Murr ( 282 | 1 )
Oberriexingen ( 131 | 0 )
Oberstenfeld ( 403 | 0 )
Pleidelsheim ( 333 | 2 )
Remseck am Neckar ( 1.317 | 5 )
Sachsenheim ( 1.095 | 4 )
Schwieberdingen ( 519 | 1 )
Sersheim ( 326 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 502 | 0 )
Tamm ( 456 | 2 )
Vaihingen an der Enz ( 1.554 | 2 )
Walheim ( 152 | 0 )

red

So sehen die aktuellen Corona-Zahlen für Ludwigsburg und Baden-Württemberg aus

Am Donnerstag gab es laut dem Landesgesundheitsamt in Baden-Württemberg weitere 1.850 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus und 12 weitere COVID-19-Todesfälle. Die landesweite 7-Tage-Inzidenz steigt auf 83,7.

Die Lage in Baden-Württemberg: 

Screenshot: Landesgesundheitsamt BW

Nach Daten des DIVI-Intensivregisters von Krankenhaus-Standorten mit Intensivbetten zur Akutbehandlung sind mit Datenstand 02.09.2021, 16 Uhr insgesamt 131 (Vortag: 116) COVID-19-Fälle in Baden- Württemberg in intensivmedizinischer Behandlung, davon werden 58 (Vortag: 65) invasiv beatmet.

Die 7-Tage Hospitalisierungsinzidenz (Hospitalisierungen bezogen auf 100.000 Einwohner in Baden-Württemberg) liegt bei 2,43. Vortag: 2,41.

Seit Beginn der Pandemie wurden bislang insgesamt 532.427 laborbestätigte COVID-19-Fälle aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen berichtet, darunter 10.493 Todesfälle. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt landesweit 83,7 pro 100.000 Einwohner. Die 7-Tage-Inzidenz für COVID-19 Fälle mit einer abgeschlossenen Impfserie (zweimal geimpft oder mit Johnson geimpft) beträgt 15,,1 (Vortag 15) / 100.000 Einwohner, gegenüber 185,9 (Vortag 180,8) / 100.000 Einwohner für Ungeimpfte, nicht vollständig geimpfte COVID-19 Fälle und Fälle ohne Angaben zum Impfstatus.

Und so sehen die aktuellen Zahlen vom Donnerstag im Landkreis Ludwigsburg aus: 

Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der Wert am Donnerstag bei 87,5 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Am Vortag lag der Wert bei 82,2. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des Dashboards vom Landratsamt in Ludwigsburg von 17:00 Uhr vorläufig wiedergeben. (Stand: 02.09.)

Innerhalb 24 Stunden wurden in der Summe 90 Neuinfektionen registriert. Am Vortag war es 106 Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg liegt unverändert bei mindestens 520. Rund 27.154 (+22) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 02.09.)

Affalterbach ( 188 | 3 )
Asperg ( 765 | 1 )
Benningen am Neckar ( 267 | 3 )
Besigheim ( 707 | 1 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.639 | 10 )
Bönnigheim ( 573 | 5 )
Ditzingen ( 1.289 | 1 )
Eberdingen ( 314 | 1 )
Erdmannhausen ( 201 | 0 )
Erligheim ( 156 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 649 | 7 )
Freudental ( 172 | 0 )
Gemmrigheim ( 277 | 0 )
Gerlingen ( 759 | 4 )
Großbottwar ( 368 | 0 )
Hemmingen ( 349 | 1 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 292 | 1 )
Kirchheim am Neckar ( 385 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 923 | 3 )
Kornwestheim ( 2.097 | 4 )
Löchgau ( 305 | 1 )
Ludwigsburg ( 5.185 | 17 )
Marbach am Neckar ( 767 | 2 )
Markgröningen ( 807 | 1 )
Möglingen ( 754 | 4 )
Mundelsheim ( 141 | 0 )
Murr ( 281 | 2 )
Oberriexingen ( 131 | 0 )
Oberstenfeld ( 403 | 0 )
Pleidelsheim ( 331 | 2 )
Remseck am Neckar ( 1.312 | 4 )
Sachsenheim ( 1.091 | 4 )
Schwieberdingen ( 518 | 1 )
Sersheim ( 326 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 502 | 1 )
Tamm ( 454 | 2 )
Vaihingen an der Enz ( 1.552 | 5 )
Walheim ( 152 | 0 )

red

Kein Alkohol in der Schwangerschaft

Es ist längst bekannt und trotzdem leider immer noch ein Thema: Trinken Schwangere Alkohol, kann das zu bleibenden Schädigungen ihrer ungeborenen Kinder führen. Zum Tag des alkoholgeschädigten Kindes am 9. September 2021 weist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auf ihre Präventionskampagne „Alkohol? Kenn dein Limit.“ hin.

„Jedes Jahr werden in Deutschland rund 10.000 Kinder mit sogenannten Fetalen Alkoholspektrum-Störungen (FASD) geboren“, heißt es bei der BZgA. Sie weisen Verhaltensauffälligkeiten wie Ruhelosigkeit, Reizbarkeit, Lern- und Sprachprobleme auf. Etwa 3.000 davon leiden unter dem Fetalen Alkoholsyndrom (FAS) mit Fehlbildungen des Skeletts, der Extremitäten und des Gesichts sowie Nierenschäden oder Herzfehlern.

„Kein Baby sollte heutzutage noch mit einer Alkoholspektrumstörung geboren werden! FAS und FASD sind vermeidbare, aber unheilbare Erkrankungen, die Kinder ein Leben lang einschränken. Teilweise in einem sehr erheblichen Ausmaß, so dass sie ein Leben lang auf Unterstützung angewiesen sind“, so Daniela Ludwig, die Drogenbeauftragte der Bundesregierung. „Daher: Verzichten Sie unbedingt auf Alkohol während der Schwangerschaft und am besten auch während der Stillzeit – sich selbst und Ihrem Kind zuliebe!“

Die gravierenden, bleibenden Gesundheitsschäden der Kinder seien durch Alkoholverzicht in der Schwangerschaft vermeidbar, erklärt Prof. Dr. Martin Dietrich, Kommissarischer Direktor der BZgA. Deshalb sei es ist wichtig, dass werdende Mütter und Väter sich der Risiken von Alkoholkonsum in der Schwangerschaft bewusst seien: „Alkohol ist ein Zellgift, das schon in kleinen Mengen die Entwicklung des Fötus beeinträchtigen kann.“

Unter www.kenn-dein-limit.de gibt es vielfältige Informationen für Schwangere sowie für Gynäkologinnen und Gynäkologen, Hebammen und Geburtshelfer zur Beratung von werdenden Müttern und ihres Umfeldes. Schwangere, denen der Konsumverzicht schwerfällt, können sich mit dem BZgA-Online-Programm „IRIS“ unter www.iris-plattform.de kostenlos, anonym und persönlich begleitet von geschulten Therapeutinnen und Therapeuten beim Stopp ihres Alkoholkonsums unterstützen lassen.

Rudolf Huber / glp

Das kostet Essen auf Rädern

„Essen auf Rädern“ spricht viele Menschen an, Senioren, Home-Office gebeutelte Eltern oder Single-Haushalte. Auch wenn durch einen Unfall oder Krankheit vorübergehend Hilfe benötigt wird, kann geliefertes Essen eine entlastende Option sein. Dabei hat jeder seinen eigenen Geschmack und Bedürfnisse. Worauf bei dieser wichtigen Dienstleistung geachtet werden sollte, verraten die ARAG Experten.

Zunächst sollte man sich im Klaren über seine Wünsche und Bedürfnisse beim Essen sein. Diätmenüs oder Hausmannskost, warmes Essen oder tiefgekühlt – der Service der mobilen Menüdienste ist breit aufgestellt. Zudem gibt es Anbieter, die sämtliche vorbereitete Zutaten inklusive Rezept direkt nach Hause liefern, das ganze sogar im Abonnement.

Die Informationen zu Anbietern lassen sich natürlich im Internet finden, eine weitere Möglichkeit sind städtische Einrichtungen, wie zum Beispiel die Beratungsstellen der Wohlfahrtsverbände, Pflegeberatungsstellen oder Seniorenbüros.

Wichtig ist, dass die Menüs abwechslungsreich sind. Laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung (DGE) sollte es innerhalb von vier Wochen keine Wiederholungen geben, idealerweise sind es sogar sechs Wochen. Zur Auswahl sollten mindestens zwei Menüs stehen, eins davon nach Möglichkeit vegetarisch. Die Experten raten, einen Blick auf die Speisepläne der vorherigen Wochen zu werfen. Zudem sollte darauf geachtet werden, dass frisches Obst und Gemüse als Extra dazu bestellt werden können.

Genauso wichtig ist die Rücksichtnahme auf Allergien und Erkrankungen, manche Anbieter achten sogar auf religiöse Besonderheiten. Gute Anbieter erläutern die Zubereitung ihrer Speisen und machen genaue Angaben zu den Zutaten. Bei vielen Menüdiensten lässt sich auch ein Probe-Essen bestellen, so dass nicht nur die Qualität des Essens, sondern auch die Lieferbedingungen getestet werden können.

Nicht nur aus Gründen der Nachhaltigkeit, sondern auch aus gesundheitlichen Gründen ist die Verpackung der Speisen wichtig. Oft werden Aluminiumschalen benutzt. Dabei enthalten vor allem unbeschichtete Schalen einen hohen Aluminiumgehalt. Wird die verträgliche Menge überschritten, kann das für empfindlichere Verbrauchergruppen, wie etwa Senioren und Erkrankte, zu gesundheitlichen Problemen führen.

Und was kostet das Ganze? Der durchschnittliche Preis für ein Tagesmenü liegt zwischen vier und sieben Euro. Doch ein Preisvergleich ist ratsam. Wichtig ist, dass Lieferkosten und mögliche Zuschläge im Endpreis enthalten sind. In einigen Fällen lassen sich sogar Zuschüsse beim Sozial- oder Seniorenamt beantragen.

Rudolf Huber / glp

Sieben-Tage-Inzidenz bei Ungeimpften steigt im Land auf 180,8

Am Mittwoch gab es laut dem Landesgesundheitsamt in Baden-Württemberg weitere 2.302 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus und 6 weitere COVID-19-Todesfälle. Die landesweite 7-Tage-Inzidenz steigt auf 81,8.

Die Lage in Baden-Württemberg: 

Screenshot: Landesgesundheitsamt BW

Nach Daten des DIVI-Intensivregisters von Krankenhaus-Standorten mit Intensivbetten zur Akutbehandlung sind mit Datenstand 01.09.2021, 16 Uhr insgesamt 116 (Vortag: 121) COVID-19-Fälle in Baden- Württemberg in intensivmedizinischer Behandlung, davon werden 65 (Vortag: 64) invasiv beatmet.

Die 7-Tage Hospitalisierungsinzidenz (Hospitalisierungen bezogen auf 100.000 Einwohner in Baden-Württemberg) liegt bei 2,41. Vortag: 2,52.

Seit Beginn der Pandemie wurden bislang insgesamt 530.577 laborbestätigte COVID-19-Fälle aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen berichtet, darunter 10.481 Todesfälle. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt landesweit 81,8 pro 100.000 Einwohner. Die 7-Tage-Inzidenz für COVID-19 Fälle mit einer abgeschlossenen Impfserie (zweimal geimpft oder mit Johnson geimpft) beträgt 15,0 (Vortag 14,2) / 100.000 Einwohner, gegenüber 180,8 (Vortag 173,2) / 100.000 Einwohner für Ungeimpfte, nicht vollständig geimpfte COVID-19 Fälle und Fälle ohne Angaben zum Impfstatus.

Und so sehen die aktuellen Zahlen vom Mittwoch im Landkreis Ludwigsburg aus: 

Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der Wert am Mittwoch bei 82,2 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Am Vortag lag der Wert bei 76,3. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des Dashboards vom Landratsamt in Ludwigsburg von 17:00 Uhr vorläufig wiedergeben. (Stand: 01.09.)

Innerhalb 24 Stunden wurden in der Summe 106 Neuinfektionen registriert. Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg liegt unverändert bei mindestens 520. Rund 27.132 (+60) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 01.09.)

Affalterbach ( 185 | 2 )
Asperg ( 764 | 0 )
Benningen am Neckar ( 264 | 0 )
Besigheim ( 706 | 10 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.629 | 11 )
Bönnigheim ( 568 | 1 )
Ditzingen ( 1.288 | 8 )
Eberdingen ( 313 | 0 )
Erdmannhausen ( 201 | 0 )
Erligheim ( 156 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 642 | 4 )
Freudental ( 172 | 2 )
Gemmrigheim ( 277 | 5 )
Gerlingen ( 755 | 2 )
Großbottwar ( 368 | 1 )
Hemmingen ( 348 | 2 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 291 | 3 )
Kirchheim am Neckar ( 385 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 920 | 8 )
Kornwestheim ( 2.093 | 3 )
Löchgau ( 304 | 0 )
Ludwigsburg ( 5.168 | 19 )
Marbach am Neckar ( 765 | 4 )
Markgröningen ( 806 | 1 )
Möglingen ( 750 | 1 )
Mundelsheim ( 141 | 1 )
Murr ( 279 | 2 )
Oberriexingen ( 131 | 0 )
Oberstenfeld ( 403 | 1 )
Pleidelsheim ( 329 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.308 | 1 )
Sachsenheim ( 1.087 | 8 )
Schwieberdingen ( 517 | 1 )
Sersheim ( 326 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 501 | 4 )
Tamm ( 452 | 1 )
Vaihingen an der Enz ( 1.547 | 4 )
Walheim ( 152 | 0 )

red

Ein Orden für Sportlichkeit

Auf die Plätze: Nach langer Corona-Pause geht es wieder los. Das Deutsche Sportabzeichen kann vermutlich ab September wieder abgelegt werden. Wer es schafft, hat außerhalb des Wettkampfsportes eine überdurchschnittliche und vielseitige körperliche Leistungsfähigkeit gezeigt. Der Lohn ist ein Ehrenzeichen der Bundesrepublik Deutschland mit Ordenscharakter. Verliehen wird es vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB).

Jeder kann – auch ohne eine Vereinsmitgliedschaft – das Deutsche Sportabzeichen machen. Nach Auskunft von Experten dürfen Kinder in dem Jahr die Prüfungen zum Deutschen Sportabzeichen ablegen, in dem sie das sechste Lebensjahr beenden. Erwachsenen wird es in dem Kalenderjahr verliehen, in dem sie 18 Jahre alt werden. Auch Menschen mit Behinderung können das Abzeichen erwerben.

Es gibt vier Disziplin-Gruppen: Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination, sie werden nach Geschlecht und Alter differenziert. In der Gruppe ‚Ausdauer‘ können sich die Sportler etwa zwischen Radfahren, Laufen, Schwimmen oder Nordic Walken entscheiden. Während eine 40-jährige Frau Gold bekommt, wenn sie 3.000 Meter in 18 Minuten, 30 Sekunden läuft, muss ein gleichaltriger Mann für Gold etwas Gas geben und die Strecke in 15 Minuten, 50 Sekunden absolvieren.

Zur Gruppe ‚Kraft‘ gehören Disziplinen wie etwa Kugelstoßen, Standweitsprung oder Geräteturnen an Barren oder Reck. Reicht einer 50-jährigen Sportlerin für Gold eine Standsprungweite von 1,55 Meter, muss ein gleichaltriger Mann zwei Meter weit hüpfen, um Gold zu bekommen. 1,55 Meter würden bei ihm für Bronze reichen.

Bei der ‚Schnelligkeit‘ kann man beispielsweise wählen zwischen einem 100 oder 50 Meter Sprint, Radfahren oder auch Schwimmen. Zur Disziplinengruppe ‚Koordination‘ gehören Sportarten wie z. B. Seilspringen, Hochsprung oder Schleuderball.

Die Prüfungen können im eigenen Verein oder bei öffentlichen Terminen abgelegt werden. In der Regel stehen diese Termine in der Vereins- oder Tageszeitung. Auch innerhalb des Sportunterrichtes kann das Sportabzeichen gemacht werden oder innerhalb von Institutionen wie Feuerwehr oder Polizei. Zudem tourt der DOSB ab September nach langer Corona-Pause wieder durch Deutschland.

Rudolf Huber / glp

So wird die Wohnung sturzsicher(er)

Es ist oft die Angst vor hohen Kosten, die Seniorinnen und Senioren davon abhält, ihre Wohnung sturzsicher zu machen. Dabei müssen diese Mittel gegen das Unfallrisiko Nummer eins, den Sturz, nicht teuer sein. Die Aktion Das sichere Haus (DSH) hat zehn einfache Maßnahmen zusammengestellt, die weniger als 20 Euro kosten. Zwei von ihnen sind sogar kostenlos.

– Ausgiebige Spaziergänge bei Tageslicht für die Vitamin-D-Produktion. Kostenlos

– Gummiringe von Weckgläsern unter Teppich oder Läufer sind eine gute Rutschhemmung. Pro Stück ab circa 10 Cent

– Anti-Rutschsocken sind nachts als Bettsocken eine gute Idee, wenn die Blase drückt und man schlaftrunken ins Bad wankt. Pro Paar ab etwa 5 Euro

– Antirutschmatten für Teppiche und Läufer auf glatten Böden (Laminat-, PVC-, Fertigparkett-, Linoleum-, Fliesenböden). Je nach Größe und Material ab etwa 7 Euro

– Seniorensport im Sportverein, bei der VHS, bei Hilfsorganisationen, von Krankenkassen. Abhängig von Kurs und Anbieter ab acht Euro pro Stunde. DSH-Tipp: Krankenkasse nach Kostenerstattung oder Zuschuss bzw. eigenem Kursangebot fragen.

– Steckdosenleuchte mit Bewegungsmelder. Ab circa 8 Euro

– Anti-Rutschstreifen für Treppenstufen. Je nach Größe und Material ab etwa 9 Euro

– Farbliche Markierung mit Anti-Rutsch-Effekt für die erste und letzte Treppenstufe. Ab etwa 10 Euro

– Vakuum-Haltegriff fürs Badezimmer. Je nach Modell ab circa 16 Euro. Montage- und Gewichtshinweise des Herstellers beachten.

– Sportübungen für mehr Kraft und ein besseres Balancegefühl.

Rudolf Huber / glp