Veganer sollten sich umfassend informieren

Eine vegane Ernährung ist zwar gesund, aber auch nur dann, wenn sie abwechslungsreich und aus frischen vollwertigen Lebensmitteln zusammengestellt wird. Anhänger der puren Pflanzenkost sollten sich deshalb umfassend informieren. Denn wer auf Fleisch, Fisch, Eier und Milch verzichtet, reduziert gleichzeitig auch Mineralstoffe wie Kalzium und Spurenelemente wie Eisen, Jod, Zink oder Selen.

In einer aktuellen Studie des Bundesinstituts für Risikobewertung war über die Hälfte der Teilnehmenden knapp mit Jod versorgt, die vegane Fraktion war fast komplett betroffen. „Mit einem optimierten Speiseplan lässt sich der Bedarf an den meisten Nährstoffen decken, es ist aber eine Herausforderung“, sagt Anja Kroke, Professorin für Epidemiologie an der Hochschule Fulda, im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“.

Vitamin B12, das nur in tierischen Lebensmitteln vorkommt, gilt bei fleischloser Ernährung als Sorgenkind. Doch folgten laut Kroke, die an den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) für Veganerinnen und Veganer mitgewirkt hat, heute viele der dringenden Empfehlung, Vitamin B12 in Tropfen- oder Kapselform zuzuführen. Zahncreme mit Vitamin B12 kann ebenfalls helfen, einen Mangel zu vermeiden.

Besondere Vorsicht ist bei Babys, Kinder und Jugendliche im Wachstum geboten. Auch Schwangere und Stillende haben einen überdurchschnittlich hohen Nährstoffbedarf. Allein mit pflanzlichen Lebensmitteln lässt dieser sich kaum decken. Auch besteht hier noch viel Forschungsbedarf. Daher empfiehlt die DGE eine vegane Ernährung für sogenannte sensible Bevölkerungsgruppen weiterhin nicht ausdrücklich. Ein guter Kompromiss: Deutlich mehr Pflanzliches auf die Teller bringen, kombiniert mit einem geringen Anteil an tierischen Lebensmitteln. Davon profitieren mit Sicherheit alle.

Andreas Reiners / glp

Lungenkrebs: Vorsorge ist wichtig

Auch wenn die Lunge eines der wichtigsten Organe in unserem Körper ist, wird sie oft vernachlässigt. Anlässlich des „Tag des Lungenkrebs“ gibt der digitale Versicherungsmanager „Clark“ Tipps für die Lungengesundheit und -vorsorge.

Eine große Gefahr für die Lunge ist und bleibt das Rauchen. Vier von fünf Lungenkrebstodesfälle sind auf Nikotinkonsum zurückzuführen. Trotz der offensichtlichen Gefahren scheint der Weg zum Nichtraucher für so manchen sehr weit. Aber was bringt die Deutschen eigentlich wirklich dazu, dem Rauchen abzuschwören? Die Teilnehmer der Clark-Studie sehen gesundheitliche Gründe mit einem Anteil von 58 Prozent, gefolgt von finanziellen Gründen mit 28 Prozent als größte Anreize.

Wenn man sich einmal dazu entschlossen hat, mit dem Rauchen aufzuhören, gibt es einige Verhaltensweisen, die den Übergang zum Nichtraucher erleichtern können. Beispielsweise kann man gegen das Verlangen nach Nikotin auf Ablenkungen, wie das Lesen oder Ersatzweise das Essen eines Apfels oder Kauen eines (Nikotin-) Kaugummis zurückgreifen. Auch sollte man zur Aufrechterhaltung der Motivation kleine Erfolge, wie einen rauchfreien Tag, feiern.

Doch nicht nur der Verzicht auf Nikotin, auch die regelmäßige Vorsorge und Früherkennung kann maßgeblich zur Lungengesundheit beitragen. Für den Lungenkrebs gibt es derzeit keine jährlichen Routine Früherkennungsuntersuchungen, wie die gesetzlichen Krankenkassen beispielsweise für viele andere Krebsarten wie Brust-, Prostata-, Darm- oder Hautkrebs vorsehen. Konkrete Vorsorge gibt es nur bei nachgewiesenen Vorerkrankungen oder besonders starken Belastungen wie Asbest.

Aus diesen Gründen muss der Patient eine freiwillige Vorsorgeuntersuchung selbst bezahlen, weshalb viele diese nicht wahrnehmen. Es kann daher für Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung sinnvoll sein über eine Zusatzversicherung, die diese Vorsorgeuntersuchungen abdeckt, nachzudenken oder einen Wechsel in die private Krankenversicherung in Betracht zu ziehen.

Andreas Reiners / glp

Inzidenzwert wieder über der 10er-Marke

Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist am Mittwoch weiter gestiegen und liegt jetzt wieder über der wichtigen 10er-Schwelle. Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der Wert bei 10,3 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Am Vortag lag der Wert bei 8,6. Vor genau einer Woche bei 12,3. Das geht aus Zahlen von Mittwochnachmittag hervor, die den Stand des Dashboards vom Landratsamt in Ludwigsburg von 17:00 Uhr vorläufig wiedergeben. (Stand: 28.07.)

Innerhalb 24 Stunden wurden in der Summe 16 Neuinfektionen registriert. (Vorwoche: 8). Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg liegt unverändert bei mindestens 517. Rund 26.464 (+13) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 28.07.)

Affalterbach ( 173 | 0 )
Asperg ( 750 | 0 )
Benningen am Neckar ( 254 | 1 )
Besigheim ( 665 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.500 | 2 )
Bönnigheim ( 546 | 0 )
Ditzingen ( 1.224 | 0 )
Eberdingen ( 307 | 0 )
Erdmannhausen ( 188 | 0 )
Erligheim ( 152 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 614 | 0 )
Freudental ( 163 | 0 )
Gemmrigheim ( 261 | 0 )
Gerlingen ( 722 | 0 )
Großbottwar ( 353 | 1 )
Hemmingen ( 322 | 0 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 276 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 367 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 867 | 0 )
Kornwestheim ( 2.040 | 2 )
Löchgau ( 295 | 0 )
Ludwigsburg ( 4.954 | 6 )
Marbach am Neckar ( 718 | 0 )
Markgröningen ( 775 | 1 )
Möglingen ( 695 | 0 )
Mundelsheim ( 137 | 0 )
Murr ( 262 | 1 )
Oberriexingen ( 125 | 1 )
Oberstenfeld ( 382 | 0 )
Pleidelsheim ( 309 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.248 | -1 )
Sachsenheim ( 1.024 | 0 )
Schwieberdingen ( 466 | 0 )
Sersheim ( 314 | 2 )
Steinheim an der Murr ( 484 | 0 )
Tamm ( 434 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 1.497 | 1 )
Walheim ( 143 | 0 )

red

Corona-Impfungen in Deutschland: Mehr als 50 Prozent sind vollständig geimpft

Die Zahl der Corona-Impfungen in Deutschland hat in den letzten Wochen weiter an Fahrt verloren, nimmt jedoch insgesamt weiter zu: Die COVID-19-Impfkampagne läuft in Deutschland seit 215 Tagen. Mindestens eine Impfdosis haben seitdem 50.851.471 (Stand: 28 Juli). Zum Vergleich: Am 31. Mai waren es ingesamt 35.755.407 Personen, die eine Erstimpfung erhalten haben. Davon sind 41.790.697, die vollständig geimpft sind. Am 31. Mai waren es im Vergleich 14.615.052 Personen.

Nach Angaben des RKI erhielten am Dienstag 512.481 Menschen (Vorwoche: 572.482) eine Spritze. Davon führten 418.886 Dosen (Vorwoche: 450.880 Dosen) zu einer vollständigen Impfung. Die bisher meisten Impfungen wurden am 9. Juni 2021 mit insgesamt 1.417.398 Dosen durchgeführt.

Mittlerweile sind 61,1 Prozent der Deutschen mindestens einmal geimpft. Vollständig geimpft sind 50,2 % der Bevölkerung in Deutschland. Das geht aus der täglichen Impfstatistik des Robert Koch-Instituts hervor. (Stand: 28. Juli 2021, 09:40 Uhr)

Screenshot: Impfdashboard.de

Innerhalb der Bundesländer variiert die Impfquote. Die höchste Quote an Erstgeimpften verzeichnet Bremen mit 70,1 Prozent. Sachsen weist mit 51,8 Prozent die niedrigste Quote aller Bundesländer aus. In Baden-Württemberg liegt die Erstgeimpftenquote bei 59,3 Prozent. (Stand: 28.07.2021)

Screenshot: Impfdashboard.de

 

red

Impfmüdigkeit: Mehr Informationen und Angebote

Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) sieht die aktuelle Impfkampagne an einem kritischen Punkt: Nach einem zuletzt erfreulich hohen Impftempo ist die Kampagne nun ins Stocken geraten. Das zeigen die aktuellen Zahlen. Zwar hat ein großer Teil der aufgeklärten Impfwilligen mindestens eine Erstimpfung erhalten – aber jetzt müssen schwerer erreichbare Menschen und Bevölkerungsgruppen zur Impfung mobilisiert werden.

Zuletzt öffentlich diskutierte Zwangsmaßnahmen wie eine allgemeine Impfpflicht oder Strafen für Impfunwillige hält die UPD aber für falsch. Neben intensiver Information und Beratung braucht es mehr Impfangebote direkt in den Lebenswelten der Menschen.

„Die Impfung muss nun zum Impfling kommen. Wegen der Ausbreitung der Delta-Variante zählt jetzt jede verabreichte Dosis“, sagt UPD-Geschäftsführer Thorben Krumwiede, und führt aus: „Die Impfzentren und auch die Impfungen in Arztpraxen waren für die ersten Phasen der Impfkampagne sehr wichtig. Terminvereinbarung und Anreise können aber für einige Bevölkerungsgruppen hohe Hürden darstellen – sei es aus Impfskepsis, aus mangelnder Gesundheitskompetenz oder aus individueller Prioritätensetzung. Auf dem Weg zur Herdenimmunität darf es daher keine falsche Scheu vor kreativen und ungewöhnlichen Lösungen geben: Mit Impfungen etwa in Supermärkten, Einkaufszentren oder auf Partymeilen und in Fußballstadien können viele Menschen erreicht werden, die von selbst oft keine Impfstelle aufsuchen würden.“

„Dieser erleichterte Zugang zum Impfen muss durch eine groß angelegte Informations- und Aufklärungskampagne begleitet werden. Denn wir merken auch in unserer Beratung: Die Gespräche zum Thema Impfen werden länger und komplexer“, ergänzt Johannes Schenkel, ärztlicher Leiter bei der UPD. „Bisher müssen Menschen oft von sich aus nach guten Informationsangeboten etwa im Internet suchen. Mit Aufklärungskampagnen in Fernsehen, Radio und den Sozialen Medien können wir viele zusätzliche Menschen für die Impfung sensibilisieren. Mit ihrem niedrigschwellig erreichbaren Beratungsangebot leistet die Unabhängige Patientenberatung dafür gern einen Beitrag“, so Schenkel.

Aus Sicht der Unabhängigen Patientenberatung eignen sich eine allgemeine Impfpflicht oder aktuell diskutierte Strafgelder nicht dafür, das Tempo der Impfkampagne wieder zu erhöhen. „Ein indirekter Druck zur Impfung etwa durch Restaurants, Kinos und Veranstaltungsorte, die nur geimpfte Menschen als Gäste akzeptieren, kann eine positive Wirkung haben. Direkte Zwangsmaßnahmen können aber leicht den gegenteiligen Effekt haben, wie ein Blick in andere Länder zeigt“, sagt Thorben Krumwiede.

Nach seinen Worten lenken Diskussionen wie die um Strafgelder für „Impfschwänzer“ vom Kern der Sache ab: „Die Menschen müssen langfristig von Sinn und Nutzen der Impfungen überzeugt werden, auch im Hinblick auf eventuelle Dritt- und Auffrischungsimpfungen. Dies kann aber nur gelingen, wenn die Gesundheitskompetenz der Patienten gestärkt wird, ohne ihre Souveränität anzugreifen.“

Andreas Reiners / glp

So sehen die Corona-Zahlen am Dienstag aus

Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist am Dienstag leicht gestiegen und liegt weiter unter der wichtigen 10er-Schwelle. Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der Wert bei 8,6 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Am Vortag lag der Wert bei 7,5. Vor genau einer Woche bei 11,6. Das geht aus Zahlen von Dienstagnachmittag hervor, die den Stand des Dashboards vom Landratsamt in Ludwigsburg von 17:00 Uhr vorläufig wiedergeben. (Stand: 27.07.)

Innerhalb 24 Stunden wurden in der Summe 19 Neuinfektionen registriert. (Vorwoche: 16). Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg liegt unverändert bei mindestens 517. Rund 26.451 (+17) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 27.07.)

Affalterbach ( 173 | 0 )
Asperg ( 750 | 0 )
Benningen am Neckar ( 253 | 1 )
Besigheim ( 665 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.498 | 2 )
Bönnigheim ( 546 | 0 )
Ditzingen ( 1.224 | 2 )
Eberdingen ( 307 | 0 )
Erdmannhausen ( 188 | 0 )
Erligheim ( 152 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 614 | 0 )
Freudental ( 163 | 0 )
Gemmrigheim ( 261 | 0 )
Gerlingen ( 722 | 0 )
Großbottwar ( 352 | 0 )
Hemmingen ( 322 | 0 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 276 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 367 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 867 | 0 )
Kornwestheim ( 2.038 | 6 )
Löchgau ( 295 | 0 )
Ludwigsburg ( 4.948 | 3 )
Marbach am Neckar ( 718 | 1 )
Markgröningen ( 774 | 1 )
Möglingen ( 695 | 0 )
Mundelsheim ( 137 | 0 )
Murr ( 261 | 2 )
Oberriexingen ( 124 | 0 )
Oberstenfeld ( 382 | 0 )
Pleidelsheim ( 309 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.249 | 2 )
Sachsenheim ( 1.024 | 0 )
Schwieberdingen ( 466 | 0 )
Sersheim ( 312 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 484 | -1 )
Tamm ( 434 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 1.496 | 0 )
Walheim ( 143 | 0 )

red

Aktuelle Studie zur Mundhygiene

Eine aktuelle Studie im Journal of Oral Medicine and Dental Research hat erneut eine kurz zuvor erschiene Publikation der European Federation of Periodontologie (EFP) bestätigt: Desinfizierende Mundhygiene könnte nicht nur das Risiko der Ansteckung mit dem Corona-Virus, sondern auch das für schwere Verläufe senken.

Zur natürlichen Desinfektion des Mundraumes bietet sich beispielsweise ein rein pflanzliches Spray auf Basis etablierter Arzneipflanzen wie Myrrhe und Tormentillwurzel an, dessen Wirkung jetzt in zwei deutschen Laboruntersuchungen gezeigt wurde.

Einer der Studienautoren, Dr. Shervin Molayem, Zahnarzt und Mitglied der American Dental Association (ADA) konstatiert auf Basis der aktuellen deutschen Laboruntersuchungen: „Mundsprays wie Repha-OS fördern mit ihren antiviralen, antibakteriellen und anti-plaque-Effekten die orale Hygiene. Sie bieten so auch eine Option, die initiale Viruslast und ihre Verbreitung via Sulcus gingivalis und Peridontaltaschen zu reduzieren.“

Auch der deutsche Pharmazeut und Facharzt für Allgemeinmedizin Dr. med. Markus Wiesenauer spricht sich für diese einfach umzusetzende Maßnahme aus: „Ein Rachenspray auf Basis ätherischer Öle und weiteren etablierten Arzneipflanzen, wie Myrrhe und Tormentillwurzel (Blutwurz), stabilisiert die Mundflora als physiologische Keimbarriere. Zusätzlich wirken die Inhaltsstoffe antibakteriell und antiviral und sind damit eine wirkungsvolle Infektprophylaxe.“

Dem entspricht das vorläufige Fazit des Virologen Hoffmann: „Die Ergebnisse legen den Schluss nahe, dass die tägliche Desinfektion des Mund- Rachen-Raumes zusätzlich zu den bekannten AHA-L Maßnahmen zum Schutz vor SARS-CoV-2 beitragen könnte, indem es die Viren direkt inaktiviert und somit zur kurzzeitigen Senkung der initialen Viruslast im Mund und Rachen beiträgt.“

Die Mund- und Rachenpflege Repha-OS besteht aus acht Arzneipflanzen: Extrakte aus dem Tormentillwurzelstock, der Ratanhiawurzel und der Arzneipflanze des Jahres 2021 der Myrrhe. Ätherische Öle aus Pfefferminz, Eucalyptus, Gewürznelken und Anis sowie Menthol ergänzen die bereits seit Jahrzehnten erprobten Rezeptur. Das Produkt soll den Mundraum schützen, die erste Eintrittspforte für bakterielle und virale Erreger.

Jutta Bernhard / glp

Streeck: Mit HIV erhöhtes Risiko bei Corona-Infektion

Die Corona-Pandemie ist seit anderthalb Jahren Dauerthema. Doch die schon während vier Jahrzehnten unter der Menschheit wütende HIV-Pandemie sollte nicht aus dem Blickfeld geraten, warnt Professor Dr. Hendrik Streeck, Direktor der Virologie an der Uniklinik Bonn gegenüber medical press (mp) anlässlich der HIV-Wissenschaftskonferenz der International Aids-Society (IAS) in Berlin.

„Im Verlauf der Sars-Cov2-Pandemie sind deutlich weniger Menschen auf das HI-Virus getestet worden“, sagt Streeck, nationaler Kongresspräsident der IAS und Kuratoriumsvorsitzender der Deutschen AIDS-Stiftung.

Unterdessen sei Covid19 insbesondere für HIV-Infizierte gefährlich, sagt der Virologe. „HIV-Positive weisen eine signifikant höhere Sterblichkeit auf, wenn eine Infektion mit SarsCov2 hinzukommt.“ Entsprechende Patienten trügen ein um 23 Prozent erhöhtes Risiko an dem Corona-Virus zu sterben.

Die traurigste Botschaft der HIV-Wissenschaftskonferenz sei der enorme Rückgang an Testungen. „Die Leute infizieren sich ja trotzdem mit HIV, und das wird weltweit Leben kosten.“ Andererseits sehe man seit ein paar Jahren auch eine erfreuliche Entwicklung: „Der größte medizinische Erfolg ist, dass wenn ein HIV-Positiver therapiert wird und bei der Virenlast unter der Nachweisgrenze liegt, hat er eine ungeminderte Lebenserwartung“, sagt Streeck. „Das hätte noch in den 90er Jahren niemand geglaubt.“

Ein weiterer wichtiger Erfolg sei die Pille vor dem Geschlechtsverkehr, die vor einer HIV-Infektion schütze. Hinzu käme die Entwicklung von Therapeutika mit Langzeit-Schutzwirkung von mehreren Wochen. Die könne man bereits als chemische Prophylaxe vor HIV bezeichnen. „Das muss überall auf der Welt angewendet werden“, fordert Streeck. Wichtig sei dies gerade in Ländern mit hoher Diskriminierung von HIV-Positiven. „Im südlichen Afrika trauen sich junge Frauen zum Beispiel nicht mehr Medikamente in ihrer Handtasche mitzuführen aus Angst vor Stigmatisierung.“ Erfolgsversprechende Prophylaxe-Präparate sind bereits entwickelt worden

Zur Frage, warum es noch immer nicht gelungen ist, einen Impfstoff gegen das HI-Virus zu finden, obwohl es bei SarsCov2 doch recht zügig geklappt hat, nennt Streeck gleich mehrere Gründe: Zunächst seien HIV und Sars zwei ganz unterschiedlich geartete Viren. Die Beschaffenheit des HI-Virus sei viel komplexer. Zudem weise es eine hohe Diversität aus mit vielen Varianten. „Die Struktur kann sehr leicht mutieren.“ Außerdem seien die Spike-Proteine beim HI-Virus ineinander verschlungen und von einer Zuckerschicht überzogen. Resistent mache es darüber hinaus eine nur geringe Zahl an Punkten, an denen es von Antikörpern angegriffen werden kann.

Unterdessen gebe es auch einen politischen Grund dafür, dass es beim Corona-Virus vergleichsweise schnell klappte mit der Impfung: „Bei SarsCov2″ gelangten schon früh 30 Produkte in Testphase 3, bei HIV sind seit 1987 nur acht Impfstoff-Konstrukte in Phase 3 gelangt.“ Der politische Druck sei bei Covid19 einfach höher als beim Kampf gegen Aids.

Lars Wallerang / glp

Corona im Landkreis Ludwigsburg: 7-Tage-Inzidenz im Sinkflug

Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist auch am Montag nochmals deutlich gesunken und liegt deutlich unter wichtigen 10er-Schwelle. Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der Wert bei 7,5 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Am Vortag lag der Wert bei 9,4. Vor genau einer Woche bei 10,3. Das geht aus Zahlen von Montagnachmittag hervor, die den Stand des Dashboards vom Landratsamt in Ludwigsburg von 17:00 Uhr vorläufig wiedergeben. (Stand: 26.07.)

Innerhalb 24 Stunden wurden in der Summe 3 Neuinfektionen registriert. (Vorwoche: 9). Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg liegt unverändert bei mindestens 517. Rund 26.434 (+4) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 26.07.)

Affalterbach ( 173 | 0 )
Asperg ( 750 | 0 )
Benningen am Neckar ( 252 | 0 )
Besigheim ( 665 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.496 | 0 )
Bönnigheim ( 546 | 0 )
Ditzingen ( 1.222 | 0 )
Eberdingen ( 307 | 0 )
Erdmannhausen ( 188 | 0 )
Erligheim ( 152 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 614 | 0 )
Freudental ( 163 | 0 )
Gemmrigheim ( 261 | 0 )
Gerlingen ( 722 | 0 )
Großbottwar ( 352 | 0 )
Hemmingen ( 322 | 0 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 276 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 367 | 2 )
Korntal-Münchingen ( 867 | 0 )
Kornwestheim ( 2.032 | 0 )
Löchgau ( 295 | 0 )
Ludwigsburg ( 4.945 | 1 )
Marbach am Neckar ( 717 | 0 )
Markgröningen ( 773 | 0 )
Möglingen ( 695 | 0 )
Mundelsheim ( 137 | 0 )
Murr ( 259 | 0 )
Oberriexingen ( 124 | 0 )
Oberstenfeld ( 382 | 0 )
Pleidelsheim ( 309 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.247 | 0 )
Sachsenheim ( 1.024 | 0 )
Schwieberdingen ( 466 | 0 )
Sersheim ( 312 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 485 | 0 )
Tamm ( 434 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 1.496 | 0 )
Walheim ( 143 | 0 )

red

Inzidenz im Landkreis sinkt deutlich

Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist am Sonntag deutlich gesunken und liegt wieder unter wichtigen 10er-Schwelle. Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der Wert bei 9,4 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Am Vortag lag der Wert bei 10,1. Vor genau einer Woche bei 9,4. Das geht aus Zahlen von Sonntagnachmittag hervor, die den Stand des Dashboards vom Landratsamt in Ludwigsburg von 17:00 Uhr vorläufig wiedergeben. (Stand: 25.07.)

Innerhalb 24 Stunden wurden in der Summe 0 Neuinfektionen registriert. (Vorwoche: 3). Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg liegt unverändert bei mindestens 517. Rund 26.430 (+9) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 25.07.)

Affalterbach ( 173 | 0 )
Asperg ( 750 | 0 )
Benningen am Neckar ( 252 | 0 )
Besigheim ( 665 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.496 | 0 )
Bönnigheim ( 546 | 0 )
Ditzingen ( 1.222 | 0 )
Eberdingen ( 307 | 0 )
Erdmannhausen ( 188 | 0 )
Erligheim ( 152 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 614 | 0 )
Freudental ( 163 | 0 )
Gemmrigheim ( 261 | 0 )
Gerlingen ( 722 | 0 )
Großbottwar ( 352 | 0 )
Hemmingen ( 322 | 0 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 276 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 365 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 867 | 0 )
Kornwestheim ( 2.032 | 0 )
Löchgau ( 295 | 0 )
Ludwigsburg ( 4.944 | 0 )
Marbach am Neckar ( 717 | 0 )
Markgröningen ( 773 | 0 )
Möglingen ( 695 | 0 )
Mundelsheim ( 137 | 0 )
Murr ( 259 | 0 )
Oberriexingen ( 124 | 0 )
Oberstenfeld ( 382 | 0 )
Pleidelsheim ( 309 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.247 | 0 )
Sachsenheim ( 1.024 | 0 )
Schwieberdingen ( 466 | 0 )
Sersheim ( 312 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 485 | 0 )
Tamm ( 434 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 1.496 | 0 )
Walheim ( 143 | 0 )

red