Nächtliche Ausgangssperren und mehr: Diese verschärften Corona-Regeln gelten in Baden-Württemberg

Nächtliche Corona-Ausgangssperre in Baden-Württemberg: In Hotspots sollen die Menschen im Bundesland nachts das Haus nur noch aus bestimmten Gründen verlassen. Hunderttausende Menschen im Land könnten hiervon betroffen sein. Diese und weitere verschärfte Regeln hat die Landesregierung beschlossen.

Bei einer 7-Tages-Inzidenz von über 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern müssen Kommunen unter anderem nächtliche Ausgangsbeschränkungen, ein Veranstaltungsverbot und das Schließen von Friseurbetrieben anordnen. Das teilte das Staatsministerium in Baden-Württemberg am Freitag mit. In sogenannten Corona-Hotspots dürfen die Menschen künftig nachts nur noch aus triftigen Gründen das Haus verlassen. Ausnahmen würden bspw. für medizinische Notfälle oder aus Arbeitsgründen gelten.

Und so sehen die genauen Maßnahmen aus:

Die Gesundheitsämter werden verpflichtet, regelmäßig ab einer 7-Tages-Inzidenz von 200/100.000 Einwohnern pro Woche und gleichzeitig diffusem Infektionsgeschehen, für die Stadt- und Landkreise im jeweiligen Stadt- beziehungsweise Landkreis nachfolgende Maßnahmen per Allgemeinverfügung zu regeln, sofern dieser Inzidenzwert mindestens in den letzten drei Tagen in Folge überschritten ist:

  • Im öffentlichen und privaten Raum dürfen sich nur noch Personen zweier Haushalte treffen, maximal jedoch 5 Personen. Kinder des jeweiligen Haushaltes bis einschließlich 14 Jahren sind hiervon ausgenommen. Verwandte in gerader Linie, Ehegatten, Lebenspartner oder Lebensgefährten in nicht ehelicher Lebensgemeinschaft, die nicht Teil dieser Haushalte sind, dürfen an den Ansammlungen und privaten Veranstaltungen nicht mehr teilnehmen.
  • Veranstaltungsverbot: Verboten werden alle Veranstaltungen, ausgenommen von Religions-, Glaubens- und Weltanschauungsgemeinschaften zur Religionsausübung (einschließlich Bestattungen, Urnenbeisetzungen und Totengebeten). Ebenfalls ausgenommen sind unter anderem auch die Teilnahme an Gerichtsterminen, Aussagen bei Polizei oder Staatsanwaltschaft, Sitzungen kommunaler Gremien sowie Wahlen und Abstimmungen. Das Verbot gilt ebenso nicht für Veranstaltungen, die für die Aufrechterhaltung des Arbeits-, Dienst- oder Geschäftsbetriebs, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der sozialen Fürsorge zwingend erforderlich sind und nicht aufgeschoben werden können.
  • Das Verlassen der Wohnung zwischen 21 und 5 Uhr ist nur aus triftigen Gründen erlaubt; Triftige Gründe sind insbesondere
    • die Ausübung beruflicher Tätigkeiten, einschließlich der Teilnahme Ehrenamtlicher an Einsätzen von Feuerwehr, Katastrophenschutz und Rettungsdienst,
    • die Inanspruchnahme medizinischer, therapeutischer und veterinärmedizinischer Versorgungsleistungen,
    • die Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen,
    • die Begleitung Sterbender und von Personen in akut lebensbedrohlichen Zuständen und
    • Handlungen zur Versorgung von Tieren.
  • Eine nicht-medizinische Alltagsmaske oder vergleichbare Mund-Nasen-Bedeckung muss auf Baustellen auch im Freien getragen werden, soweit der Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht sicher eingehalten werden kann.
  • Friseurbetriebe sowie Barbershops und Sonnenstudios werden geschlossen.
  • Öffentliche und private Sportstätten, Schwimm-, Hallen-, Thermal-, Spaßbäder und sonstige Bäder werden abweichend von der Corona-Verordnung auch für den Schulsport, Studienbetrieb sowie Freizeit- und Individualsport geschlossen.
  • Medizinische Behandlungen (zum Beispiel Physio- oder Ergotherapie, Psychotherapie, Logopädie, Podologie, medizinische Fußpflege sowie Massagen) bleiben möglich, sofern medizinisch notwendig. Arztbesuche bleiben generell erlaubt; gegebenenfalls ist die Ärztin oder der Arzt vorab telefonisch zu kontaktieren.
  • Besuch in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen nur nach vorherigem negativem Antigentest oder mit FFP2-Atemschutzmaske bzw. vergleichbarem Standard.
  • Einzelhandel: Verbote von besonderen Verkaufsaktionen (zum Beispiel Räumungs- oder Schlussverkäufe, besondere Rabattaktionen), bei denen unter anderem aufgrund des Eventcharakters oder erwarteten zusätzlichen Publikumsverkehrs ein größerer Zustrom von Menschenmengen erwartet werden kann. Ebenfalls verboten sind Märkte, welche nicht der Deckung des täglichen Lebensbedarfs dienen (zum Beispiel Flohmärkte, Jahrmärkte).

red

Auch Senioren können Organe spenden

Dass eine Organspende Leben retten kann – das weiß eigentlich jeder. Was viele nicht wissen: Auch ältere Menschen können noch Organe spenden – und damit insbesondere Altersgenossen ein neues Leben schenken.

Der Hintergrund: Allein in Deutschland warten etwa 9.000 Patienten auf ein Spenderorgan – viele von ihnen sind über 60 Jahre alt. Etliche überleben die Wartezeit von bis zu zehn Jahren nicht. “Gerade Ältere können nicht so lange auf ein Organ warten”, sagt Professor Dr. Bernhard Banas, Nephrologe und Leiter des Transplantationszentrums am Universitätsklinikum Regensburg, im Apothekenmagazin “Senioren Ratgeber”.

Ein Problem dabei: Viele ältere Menschen halten sich – und damit auch ihre Organe – für zu alt. Zu Unrecht, wie die Wissenschaft längst belegt hat. “Das Alter ist ein Faktor, aber nicht immer der wesentliche”, so Professor Dr. Lutz Renders, leitender Oberarzt der Nephrologie und Leiter des Nierentransplantationszentrums am Uniklinikum rechts der Isar in München. Dort stammen rund 30 Prozent der transplantierten Organe von Senioren.

Wer aus internistischer Sicht gesund ist, kann also auch noch im höheren Alter Organe spenden. So kann etwa eine 80-Jährige noch eine sehr gute Nierenfunktion haben. Deshalb sollte jeder einen Organspendeausweis besitzen, appelliert Banas: “Wir transplantieren bis ins hohe Alter, weil wir die Erfolge sehen.”

Rudolf Huber / glp

RKI meldet am Freitag 23.449 neue Fälle binnen 24 Stunden

Binnen 24 Stunden meldeten die Gesundheitsämter + 23.449  neue Corona-Infizierte an das Robert-Koch-Institut. Das sind mehr als 600 Fälle mehr als in der Vorwoche, in der am Freitag 22.806 neue Fälle hinzukamen. Gestern waren es 22.046 Fälle. (Stand: 04.12.). Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder hatten bei ihren Beratungen am vergangenen Mittwoch beschlossen, den Teil-Lockdown bis zum 10. Januar zu verlängern. Und in Baden-Württemberg wurden nächtliche Ausgangssperren für Kreise mit mehr als 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche beschlossen.

Insgesamt haben sich seit Beginn der Corona-Krise laut RKI mindestens 1.130.238 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 18.034. Das sind 432 mehr als am Vortag, so viele wie nie zuvor. Der bisherige Höchststand von 487 Todesfällen binnen eines Tages war am vergangenen Mittwoch erreicht worden. Rund 820.600 (+20.400) Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. (Stand: 04.12.)

Am vergangenen Freitag (20.11.) wurde mit 23.648 Neuinfizierten, der höchste Wert seit Ausbruch der Pandemie gemeldet. Die jetzigen Werte sind allerdings nur bedingt mit denen aus dem Frühjahr vergleichbar, da mittlerweile wesentlich mehr getestet wird und dadurch auch mehr Infektionen entdeckt werden.  

red

Nächtliche Corona-Ausgangssperren in Baden-Württemberg

Nächtliche Corona-Ausgangssperre in Baden-Württemberg: In Hotspots sollen die Menschen im Bundesland nachts das Haus nur noch aus bestimmten Gründen verlassen. Millionen Menschen im Land könnten hiervon betroffen sein. 

Die Landesregierung hat sich am Donnerstag auf eine nächtliche Ausgangssperre für Kreise mit mehr als 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche geeinigt. Das teilte das Staatsministerium in Baden-Württemberg am Donnerstag mit. In sogenannten Corona-Hotspots dürfen die Menschen künftig nachts nur noch aus triftigen Gründen das Haus verlassen. Ausnahmen würden bspw. für medizinische Notfälle oder aus Arbeitsgründen gelten. Die Details will das Sozialministerium in einem Erlass regeln.

Stadt- und Landkreise mit einer 7-Tage-Inzidenz von mehr als 200: (Stand 02.12.)

red

RKI meldet am Donnerstag 22.046 neue Fälle binnen 24 Stunden

Binnen 24 Stunden meldeten die Gesundheitsämter +22.046 neue Corona-Infizierte an das Robert-Koch-Institut. Das sind etwa 200 weniger als in der Vorwoche, in der am Donnerstag 22.268 neue Fälle hinzukamen. Gestern waren es 17.270 Fälle. (Stand: 03.12.). Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder haben bei ihren Beratungen am Mittwoch beschlossen, den Teil-Lockdown bis zum 10. Januar zu verlängern.. „Im Grundsatz bleibt der Zustand, wie er jetzt ist“, sagte Merkel bei einer Pressekonferenz.

Insgesamt haben sich seit Beginn der Corona-Krise laut RKI mindestens 1.106.789 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 17.602. Das sind 479 mehr als am Vortag, so viele wie nie zuvor. Der bisherige Höchststand von 487 Todesfällen binnen eines Tages war am gestrigen Mittwoch erreicht worden. Rund 800.000 (+20.400) Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. (Stand: 03.12.)

Am vergangenen Freitag (20.11.) wurde mit 23.648 Neuinfizierten, der höchste Wert seit Ausbruch der Pandemie gemeldet. Die jetzigen Werte sind allerdings nur bedingt mit denen aus dem Frühjahr vergleichbar, da mittlerweile wesentlich mehr getestet wird und dadurch auch mehr Infektionen entdeckt werden.  

red

Schutz vor der Corona-Angst

Die Pandemie hat Fahrt aufgenommen. Das macht vielen Menschen Angst. Wie wir es schaffen, uns schrittweise an Einschränkungen anzupassen und uns neu auszurichten, zeigt das Apothekenmagazin “Baby und Familie”.

Der erste Schritt: Die Angst nicht wegschieben. Wir können entscheiden, wie wir mit der Angst umgehen. Jan Spreemann, psychologischer Psychotherapeut aus München und Leiter des Zentrums für Entwicklung und Psychotherapie, rät: “Ängste zulassen und den Austausch mit Vertrauten suchen.” Man dürfe ruhig zum Ausdruck bringen, dass man keinen Schimmer habe, wie man die nächsten Wochen durchstehen soll.

Das sogenannte Superhelden-Gedankenspiel ist ein weiterer Schritt zur Krisenbewältigung. “Erinnern Sie sich daran, welche schwierigen Situationen Sie schon gemeistert haben – vielleicht ein Erlebnis aus dem Job oder das Verarbeiten einer Trennung”, empfiehlt Spreemann. Es gehe darum, gezielt die Bereiche im Gehirn zu aktivieren, die unsere Superhelden-Leistungen abgespeichert haben.

Auch Kinder können bereits lernen, mit Krisen umzugehen. Eltern sollten deshalb nicht versuchen, alles von ihren Kindern fernzuhalten – bis sie selbst nicht mehr können. Aus Sicht von Psychotherapeut Spreemann ist es viel schlauer, die Kinder mit ins Boot zu holen und mit ihnen über die Situation zu sprechen, damit sie verstehen können, warum der Alltag für ihre Eltern gerade so fordernd ist. Das Wichtigste sei, dass Eltern Sicherheit und Stabilität vermitteln.

Wichtig sind auch Pausen, in denen wir unsere Akkus wieder aufladen können. Self Care ist das Stichwort: Wer nicht auf sich selbst achtet und beispielsweise das Frühstück auslässt, ist schon mittags ausgelaugt. Einmal in der Woche etwas für sich selbst zu tun, etwa Sport – dem sollte man bei allen Schwierigkeiten eine hohe Priorität einräumen.

Lars Wallerang / glp

Corona-Teil-Lockdown wird bis 10. Januar verlängert

Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder haben bei ihren Beratungen am Mittwoch beschlossen, den Teil-Lockdown bis zum 10. Januar zu verlängern.. „Im Grundsatz bleibt der Zustand, wie er jetzt ist“, sagte Merkel bei einer Pressekonferenz. 

Der Teil-Lockdown mit geschlossenen Restaurants, Museen, Theatern und Freizeiteinrichtungen wird bis zum 10. Januar verlängert. Grund dafür sei, dass Deutschland von den Zielwerten „sehr weit entfernt“ sei. Man habe eine sehr hohe Zahl von Todesopfern zu beklagen, sagte die Kanzlerin. Dies zeige, welche Verantwortung Bund und Länder hätten. Erreicht werden solle ein Wert von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen, bekräftigte die Kanzlerin.

Für einen baldigen Start der Corona-Impfungen will man gewappnet sein. Erste Impfstoff-Zulassungen in der EU könnten laut Merkel Ende Dezember kommen. Deswegen sei es wichtig, dass die Vorbereitungen darauf dann “weit gediehen” seien. In den Ländern gebe es große Anstrengungen beim Aufbau vorgesehener regionaler Impfzentren.

reg

Corona-Impfzentren: Das sind die rund 50 Standorte in Baden-Württemberg

Auch wenn noch kein Corona-Impfstoff zugelassen ist, laufen die Vorbereitungen Impfzentren in Baden-Württemberg aufzubauen auf Hochtouren. Die Standorte für die Kreisimpfzentren im Land stehen seit Mittwoch fest. Neben den neun Zentralen Impfzentren kann ab 15. Januar 2021 auch an rund 50 dezentralen Standorten gegen das Coronavirus geimpft werden. Das gab das Sozialministerium am Mittwoch bekannt.

Bis Mittwochvormittag hatten die baden-württembergischen Städte, Gemeinden und Landkreise Gelegenheit, dem Sozialministerium ihre Vorschläge für geeignete Standorte zu melden. Hierzu hatten sie einen Kriterienkatalog erhalten, um die Anforderungen für eine geeignete Liegenschaft einschätzen zu können. Die Entscheidung über die Standorte der Kreisimpfzentren erfolgte in Zusammenarbeit des Landes mit dem Städtetag Baden-Württemberg, dem Landkreistag Baden-Württemberg und dem Gemeindetag Baden-Württemberg unter Beteiligung der jeweiligen Kommunen.

Im Landkreis Ludwigsburg soll in den MM Studios (urbanharbor) in der Ludwigsburger-Weststadt ein Impfzentrum entstehen

Gesundheitsminister Lucha: „Unsere Impfstrategie steht auf einem stabilen Fundament. Nach den neun Zentralen Impfzentren in Freiburg, Offenburg, Karlsruhe, Heidelberg, Stuttgart (2), Rot am See, Tübingen und Ulm haben wir nun auch die Standorte für die Kreisimpfzentren festgelegt. Diese sollen am 15. Januar 2021 betriebsbereit sein.“

Hier der Link zur gesamten Ortsliste:

Corona_Liste_Kreisimpfzentren_20201202

red

Rauchen tötet: 127.000 Verstorbene pro Jahr

Rauchen ist in Deutschland nach wie vor in hohem Maße verantwortlich für Krankheit und Tod. Im Jahr 2018 wurden dadurch rund 85.000 Krebsfälle verursacht, etwa 127.000 Menschen starben an den Folgen von tabakbedingten Erkrankungen. Das sind 13,3 Prozent aller Todesfälle. So steht es im Tabak-Atlas 2020 des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ).

Dessen Vorstandsvorsitzender Michael Baumann: “Rauchen ist nach wie vor der wichtigste vermeidbare Krebsrisikofaktor, die Tabakkontrolle hat daher enormes Potenzial für die Krebsprävention.” Mit dem neuen Tabakatlas wolle man auch politische Entscheidungsträger zum Handeln veranlassen.

Den Zahlen zufolge rauchen immer noch 26,4 Prozent der Männer und 18,6 Prozent der Frauen sowie sechs Prozent der Jungen im Alter von zwölf bis 17 Jahren und 5,2 Prozent der gleichaltrigen Mädchen.

Neben den gesundheitlichen Konsequenzen des Tabakkonsums beleuchtet der Tabakatlas auch die massiven Folgen der Nikotinsucht für Gesellschaft und Umwelt: So belaufen sich die Kosten, die das Rauchen verursacht, in Deutschland auf jährlich 97 Milliarden Euro.

Rudolf Huber / glp

Neue Regelung: Quarantäne wird auf zehn Tage verkürzt

Die Landesregierung passt die Corona-Verordnung von diesem Mittwoch erneut an. Danach wird die häusliche Quarantäne ab dem 2. Dezember auf grundsätzlich zehn Tage festgelegt. Zudem gelten neue Regelungen zur Quarantäne in Schulen. Das gab das Staatsministerium am Dienstag bekannt.

Nach dem Beschluss der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten vom 25. November 2020 sind Bund und Länder darin übereingekommen, das Zeitintervall der häuslichen Quarantäne grundsätzlich einheitlich auf im Regelfall 10 Tage festzulegen. Zuvor waren es 14 Tage. Wer sich bereits in Quarantäne befindet profitiert nicht von der neuen Regelung.

Zudem gelten neue Regelungen zur Quarantäne in Schulen. Schüler, die Kontakt mit einem positiv getesteten Schüler aus der eigenen Klasse hatten. In einem solchem Fall könne die zuständige Behörde denjenigen als „Cluster-Schüler“ einstufen. In diesem Fall ist es ab Mittwoch möglich, die Quarantäne bereits nach dem fünften Tag zu beenden. Voraussetzung ist ein negativer Coronatest.

red