EU-Staaten stimmen für Ausstieg aus russischem Gas bis Ende 2027

Luxemburg (red) – Die EU-Staaten haben sich mehrheitlich für ein Ende russischer Gaslieferungen bis Ende 2027 ausgesprochen. Beim Treffen der EU-Energieminister in Luxemburg wurde am Montag ein entsprechender Beschluss gefasst. Dem Vernehmen nach wurden die Slowakei und Ungarn dabei überstimmt.

Vorgesehen ist, dass der Import von russischem Gas ab dem 1. Januar 2026 verboten wird, wobei eine Übergangsfrist für bestehende Verträge vorgesehen ist. Kurzfristige Verträge, die vor dem 17. Juni 2025 abgeschlossen wurden, sollen bis zum 17. Juni 2026 fortgesetzt werden dürfen, während langfristige Verträge bis zum 1. Januar 2028 laufen können. Änderungen an bestehenden Verträgen sind dem Beschluss zufolge nur für eng definierte betriebliche Zwecke erlaubt und dürfen nicht zu erhöhten Volumina führen.

“Ein energieunabhängiges Europa ist ein stärkeres und sichereres Europa”, sagte der dänische Energieminister Lars Aagaard. Obwohl man in den letzten Jahren hart daran gearbeitet und darauf gedrängt habe, russisches Gas und Öl aus Europa zu verbannen, sei man noch nicht am Ziel. “Daher ist es von entscheidender Bedeutung, dass die dänische Ratspräsidentschaft eine überwältigende Unterstützung der europäischen Energieminister für die Gesetzgebung erreicht hat, die den Import von russischem Gas in die EU endgültig verbieten wird.”

Die Verhandlungen mit dem Europäischen Parlament über den endgültigen Text der Verordnung sollen bald beginnen.

BMW fährt davon – große Unterschiede bei E-Auto-Verkäufen in der EU

Die Verkaufszahlen von Elektroautos zeigen ein deutliches Gefälle zwischen den großen Autokonzernen. Während BMW mit fast 25 Prozent E-Anteil glänzt, hinkt Stellantis mit nur 10,5 Prozent deutlich hinterher und riskiert Strafzahlungen wegen zu hoher CO₂-Werte. Die neuen EU-Vorgaben erhöhen den Druck.

Berlin (red) – Die Erfolgsquoten der größten Autokonzerne beim Absatz von Elektroautos in der EU unterscheiden sich stark.

Wie die “Frankfurter Allgemeine Zeitung” berichtet, hat der BMW-Konzern einschließlich der Marken Mini und Rolls Royce in den ersten neun Monate dieses Jahres einen Verkaufsanteil der rein batterieelektrischen Autos (BEV) von 24,5 Prozent erreicht. Der Volkswagen-Konzern kam auf 16,8 Prozent. Eher enttäuschend war das Ergebnis der Bemühungen von Europas zweitgrößtem Autokonzern Stellantis, der nur einen BEV-Anteil von 10,5 Prozent erreichte. Mercedes kam auf 15,2 Prozent. Die Angaben stammen aus einer Prognose der Autodatenspezialisten von S&P Global Mobility, der zu 96 Prozent reale Daten zugrunde liegen.

Die Verkaufsanteile für Elektroautos in der EU werden von den Autokonzernen derzeit nicht offiziell mitgeteilt, weil daraus Schlüsse gezogen werden können, inwieweit die neuen CO2-Flottengrenzwerte der EU eingehalten werden und wie hoch die Wahrscheinlichkeit von Strafzahlungen sein könnte. Als ungefährer Richtwert wird angenommen, dass zur Einhaltung der Vorschriften ein BEV-Anteil von mindestens 20 Prozent erreicht werden muss.

Seit 2025 gilt für die Flotte aller Neuzulassungen eines Autokonzerns ein Grenzwert von durchschnittlich 93,6 Gramm CO2 je Kilometer, was einem Verbrauch von 4,1 Liter Benzin oder 3,6 Liter Diesel auf 100 Kilometer entspricht. Diese Werte sind für einzelne Autos kaum erreichbar, weshalb der Flottengrenzwert nur durch den Verkauf eines größeren Anteils von Elektroautos erreichbar ist. Für Hersteller schwerer Autos ist dabei der Grenzwert etwas höher, für Hersteller von durchschnittlich leichteren Autos wie etwa Stellantis liegt der Grenzwert niedriger. Als Entgegenkommen gegenüber den Autoherstellern wurde zudem der Grenzwert für 2025 etwas aufgeweicht, er muss nun im Mittel der Jahre 2025 bis 2027 erreicht werden.

DIN-Chef: Deutschland verliert Anschluss bei Zukunftstechnologien

Deutschland riskiert seine Führungsrolle bei Zukunftstechnologien wie Künstlicher Intelligenz, warnt DIN-Chef Christoph Winterhalter. Besonders in internationalen Normungsgremien ist China bereits dominierend. Bleibt Deutschland hier passiv, könnten zentrale Standards bald ohne Mitwirkung aus Berlin geschrieben werden, mit weitreichenden Folgen für die Industrie.

Berlin (red) Deutschland droht bei der Normung von Zukunftstechnologien den Anschluss zu verlieren, warnt Christoph Winterhalter, Vorstand des Deutschen Instituts für Normung (DIN). “Unsere Rolle als Exportweltmeister ist bedroht”, sagte der DIN-Chef dem “Tagesspiegel” (Montagausgabe). “Wir werden Einfluss verlieren, wenn wir an den Normen für Hochtechnologie nicht aktiv beteiligt sind und auch dort eine Führungsrolle einnehmen.”

Winterhalter ist Vizepräsident des obersten Lenkungsgremiums der internationalen Normungsorganisation ISO. Viele Ausschüsse, die sich mit Digitalwirtschaft beschäftigen, seien mit Chinesen besetzt, sagte er. China habe einen Vorsprung, das setze die deutschen Unternehmen unter Druck. “Wir müssen uns die Frage stellen: Reicht es auch, wenn wir beispielsweise beim Dieselmotor international führend bleiben, aber bei Digitaltechnologien wie KI China die Führung überlassen”, so Winterhalter.

Rente der Babyboomer könnte Insolvenzwelle auslöse

Fünf Millionen Menschen gehen in Rente, doch wer ersetzt sie? DIW-Präsident Marcel Fratzscher warnt vor den wirtschaftlichen Folgen des Renteneintritts der Babyboomer: sinkende Bevölkerungszahlen, steigende Kosten und eine drohende Pleitewelle bei Unternehmen. Sein Appell: Nur Zuwanderung kann den Schock abfedern.

Berlin (red) Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, sieht die deutsche Volkswirtschaft durch den Renteneintritt der sogenannten Babyboomer-Generation vor massiven Problemen. “In den nächsten zehn Jahren werden wir durch den Renteneintritt der Babyboomer unter dem Strich fünf Millionen Arbeitskräfte verlieren”, sagte Fratzscher der “Neuen Osnabrücker Zeitung”. Man müsse sich außerdem auf sinkende Bevölkerungszahlen einstellen, wenn die Babyboomer sterben.

Beides seien massive Hindernisse beim Generieren von Wirtschaftswachstum. Das könne zu einer höheren Belastung durch Steuern und Sozialabgaben führen und Unternehmen in die Insolvenz treiben. “Anders als bei steigenden Bevölkerungszahlen wächst die Wirtschaft nicht mehr von selbst. Wir müssen also kräftig gegensteuern”, so der DIW-Chef.

Das wäre laut Fratzscher etwa durch mehr Zuwanderung möglich. “Dann sind einfach mehr Hände da, die etwas produzieren”, sagte er.

Münster, Dresden, Osnabrück: Lufthansa will Inlandsrouten streichen

Die Lufthansa zieht Konsequenzen aus gestiegenen Kosten: Wegen hoher Steuern und Gebühren könnten im kommenden Sommer rund 100 innerdeutsche Flüge pro Woche wegfallen. Besonders betroffen: kleinere Flughäfen wie Münster/Osnabrück – sie drohen den Anschluss an internationale Drehkreuze zu verlieren.

Frankfurt/Main (red) – Aufgrund der hohen Steuern und Gebühren prüft die Lufthansa-Gruppe, ihr innerdeutsches Flugangebot drastisch zu kürzen. “Ohne eine Reduzierung der Standortbelastungen werden weitere Streichungen unvermeidbar sein”, sagte Konzernchef Carsten Spohr der “Welt am Sonntag”.

“Es geht um rund hundert innerdeutsche Flüge pro Woche, die im kommenden Sommer nochmals wegfallen könnten.” Spohr zufolge ist der Flugbetrieb innerhalb Deutschlands aufgrund einer Verdopplung der staatlichen Standortkosten seit 2019 in einigen Bereichen nicht mehr wirtschaftlich. “Verbindungen wie von München nach Münster/Osnabrück oder von München nach Dresden stehen auf dem Prüfstand”, so der Manager. “Wir fliegen auf diesen Strecken jeden Tag defizitär.”

Der Flughafen Münster/Osnabrück würde im Falle der Streichung die letzte Anbindung an ein internationales Flugdrehkreuz der Lufthansa verlieren.

Doppelfunktion wackelt: Blume soll Porsche-Spitze abgeben – VW-Posten bleibt

Personalbeben bei Porsche: Oliver Blume soll als Vorstandschef der Porsche AG abgelöst werden – Gespräche über einen vorzeitigen Ausstieg laufen. Als möglicher Nachfolger ist Michael Leiters im Gespräch. Blume bleibt dennoch VW-Chef.

Wolfsburg (red) – VW-Chef Oliver Blume wird den Vorstandsvorsitz bei Porsche wohl abgeben. Der Präsidialausschuss des Aufsichtsrats der Porsche AG habe den Vorsitzenden des Aufsichtsrats ermächtigt, mit Blume Gespräche über eine “einvernehmliche vorzeitige Beendigung” seiner Bestellung als Mitglied des Vorstands von Porsche aufzunehmen, teilte Porsche am Freitag mit.

Demnach steht als möglicher Nachfolger Porsche Michael Leiters, ehemaliger Chief Executive Officer von McLaren Automotive Limited, zur Verfügung. Die Verhandlungen mit Leiters würden aufgenommen. Blume soll weiterhin als Vorsitzender des Vorstands der Volkswagen AG tätig sein.

Deutlich günstiger: So will der Bund den Führerschein billiger machen

Weniger Fahrstunden, mehr Digitalisierung, weniger Bürokratie: Verkehrsminister Patrick Schnieder will den Führerscheinerwerb vereinfachen und vor allem billiger machen. Die Pläne reichen von Online-Theorieunterricht bis zur Simulatorfahrt.

Berlin (red) – Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) hat am Donnerstag seine Reformvorschläge für eine kostengünstigere Fahrausbildung vorgelegt. Ziel sei es, den Führerscheinerwerb “einfacher und bezahlbarer” zu machen, sagte Schnieder, die Sicherheitsstandards sollten “auf höchstem Niveau” gehalten werden.

Der durchschnittliche Preis für den Pkw-Führerschein der Klasse B liegt derzeit bei rund 3.400 Euro. Durch eine Kombination aus Digitalisierung, Bürokratierückbau und mehr Transparenz sollen die Kosten künftig deutlich gesenkt werden.

In der theoretischen Fahrausbildung soll hinsichtlich der Lernmethoden “deutlich mehr Flexibilität geschaffen werden”, jede Fahrschule soll über die Lernmethoden frei entscheiden können. Die Pflicht zum Präsenzunterricht soll abgeschafft werden, stattdessen soll das Wissen vollständig über einen digitalen Weg, beispielsweise per App übermittelt werden können. Es soll künftig keine Vorgaben zu Schulungsräumen mehr geben oder wie und in welcher Reihenfolge das Wissen zu vermitteln ist, Fahrschulen müssen auch keine Schulungsräume mehr bereithalten. Der Fragenkatalog für die theoretische Fahrprüfung ist im Laufe der Jahre immer länger geworden und enthält derzeit 1.169 Fragen – er soll um ein Drittel reduziert werden.

Bei der praktischen Fahrausbildung soll die Möglichkeit geschaffen werden, verstärkt Simulatoren zu nutzen. Damit soll für die Fahrschulen die Notwendigkeit entfallen, spezielle Schaltwagen für Fahrschulen vorzuhalten, die Prüfung kann dann in einem Automatik-Fahrzeug absolviert werden. Die verpflichtenden besonderen Ausbildungsfahrten (Nachtfahrten, Autobahnfahrten, Überlandfahrten) sollen reduziert werden, es soll zudem die Möglichkeit geschaffen werden, diese Fahrten teilweise in einem Simulator zu absolvieren. Die Fahrzeit in der praktischen Prüfung soll auf die europarechtlichen Mindestvorgaben (25 Minuten) zurückgeführt werden. Die Preise der Fahrschulen und die Erfolgsquoten sollen künftig transparent einsehbar sein.

Die Vorschläge sollen nun gemeinsam mit den Ländern und der Branche weiterentwickelt werden. Ziel sei es, die rechtlichen Änderungen im ersten Halbjahr 2026 auf den Weg zu bringen, so Schnieder.

Nur 1,35 Euro mehr: Steuerbonus für Überstunden entpuppt sich als Mini-Vorteil

Ein Steuerbonus sollte Mehrarbeit attraktiver machen – doch eine neue Studie zeigt: Die Entlastung fällt minimal aus. Gerade einmal 1,35 Euro pro Überstunde kommen bei den Beschäftigten an – und nur wenige profitieren überhaupt davon. Die Kritik fällt deutlich aus.

Berlin (red) – Der von der Bundesregierung geplante Steuerbonus für Überstundenzuschläge wird den Arbeitnehmern wenig bringen. Die Böckler-Stiftung hat erstmals anhand konkreter Verdienststatistiken berechnet, was das Versprechen aus dem Koalitionsvertrag bedeuten würde, wie die “Süddeutsche Zeitung” in ihrer Freitagausgabe berichtet.

Nur 1,4 Prozent der Arbeitnehmer würden demnach überhaupt von dem Steuerbonus profitieren. Viele gehen leer aus, weil sie keine Zuschläge auf bezahlte Überstunden bekommen, sondern beispielsweise Arbeitszeitkonten nutzen.

Selbst für die Betroffenen bleibt der Steuerbonus gering. Sie würden im Durchschnitt lediglich 1,35 Euro zusätzlich pro Überstunde bekommen.

Überstundenzuschläge steuerfrei zu stellen, war ein Wahlkampfversprechen der CDU, um Leistung zu belohnen. Das könne mit 1,35 Euro nicht erreicht werden, resümiert die gewerkschaftsnahe Böckler-Stiftung: “Das Ergebnis ist ernüchternd.”

1.200 Prüfungsfragen und 3.000 Euro Kosten: Fahrlehrerverbände wollen Wende bei der Führerschein-Ausbildung

Der Führerschein wird für viele junge Menschen zum teuren Kraftakt – im Schnitt kostet er rund 3.000 Euro. Fahrlehrerverbände fordern nun eine kompaktere Ausbildung, weniger Prüfungsfragen und neue Lernkonzepte. Vor allem die gestiegene Zahl an Fahrstunden treibe die Kosten, kritisiert Vize-Verbandschef Kurt Bartels – und sieht auch die Smartphone-Generation in der Pflicht.

Berlin (red) – Mit Blick auf die geplante Vorstellung der Eckpunkte zur Kostensenkung in der Fahrschulausbildung von Verkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) hat die Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände eine kompaktere Ausbildung gefordert. “Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass bei einer kompakteren Ausbildung Fahrstunden gespart werden können”, sagte Vize-Vorsitzender Kurt Bartels der “Rheinischen Post” (Donnerstagausgabe). “Es wäre möglich, die Ausbildung mehr zu verschulen und verpflichtende Lernzielkontrollen einzuführen. So würden die Fahrschüler mehr am Ball bleiben.”

Die extrem steigende Zahl der Fahrstunden sei der hauptsächliche Kostentreiber, so Bartels. Das liege unter anderem an der gestiegenen Verkehrsdichte und daran, dass “Jugendliche aufgrund der Smartphone-Nutzung eine schlechtere Verkehrswahrnehmung haben als noch vor 20 Jahren”.

Ein Führerschein koste im Durchschnitt, wenn keine Wiederholungsprüfung nötig ist, etwa 3.000 Euro. “Horrorzahlen von 4.000 Euro und aufwärts als Basis für eine politische Diskussion halte ich für sehr verzerrt”, sagte er.

Die Zahl der Fragen in der theoretischen Prüfung sei zu viel. “Wir sind jetzt bei über 1.200 Fragen für eine Fahrerlaubnis der Klasse B”, so Bartels. “Wenn die Theorie etwas entschlackt wird, ohne den Wert der Prüfung zu minimieren, dann hebt das natürlich die Motivation der Prüflinge.”

Immobilienpreise steigen weiter – vor allem in Städten wird Wohnen teurer

Trotz Inflation und Zinsniveau steigen Immobilienpreise und Mieten in Deutschland wieder deutlich – vor allem bei Neubauten. Laut neuem Empirica-Index kosten Eigentumswohnungen im Schnitt 5.166 Euro pro Quadratmeter. Noch stärker fällt der Anstieg bei Neubau-Mieten aus: plus 4,9 Prozent. Experten sprechen von einer „Erstarkungsphase“. Der Trend zur Stadt verstärkt sich weiter.

Berlin (red) – Die Immobilienpreise in Deutschland sind im 3. Quartal erneut gestiegen. Neubauwohnungen kosten aktuell in 74 Prozent der 400 Kreise in Deutschland mehr als noch vor einem Jahr, wie der neue Immobilienpreisindex von Empirica Regio zeigt, über den das “Handelsblatt” (Donnerstagausgabe) berichtet.

Eine Neubauwohnung kostet demnach mit durchschnittlich 5.166 Euro pro Quadratmeter 3,4 Prozent mehr als vor einem Jahr. Auch die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser sind in sechs von zehn Kreisen gestiegen.

Am stärksten ist der Erhebung zufolge der Anstieg auf dem Mietmarkt: Die Angebotsmieten in Neubauwohnungen lagen im 3. Quartal 4,9 Prozent über dem Niveau vor einem Jahr.

Tobias Just, Professor für Immobilienwirtschaft an der Uni Regensburg, sieht darin eine Ursache für den Anstieg der Kaufpreise: Die Mieten stiegen deutlich, Wohnungskäufe gewinnen an Attraktivität. Die Wohnungsmärkte seien “in einer Erstarkungsphase”, sagte Just dem “Handelsblatt”.

Reiner Braun, Geschäftsführer von Empirica Regio, sagte mit Blick auf die Immobilienpreise, der Trend gehe aufwärts, habe sich aber abgeschwächt. In den kommenden Monaten würden “die durchschnittlichen Immobilienpreise von Neubauten nur noch leicht steigen”.

Der Immobilienpreisindex zeigt auch, wo die Kaufpreise am höchsten und wo die Preise am stärksten gestiegen sind. “Die Stadt-Land-Differenzierung nimmt weiter zu, junge Leute verlassen die ländlichen Regionen”, erklärte Braun. Die von Empirica Regio aufbereiteten Daten der Value AG basieren auf Immobilieninseraten von mehr als 100 Immobilienplattformen wie Immoscout24, Immowelt und Immonet.

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