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Verletzte in Möglingen: Elektro-Porsche kracht gegen VW Caddy

Zwei verletzte Personen und 65.000 Euro Schaden ist die Bilanz eines Verkehrsunfalls am Donnerstagabend, kurz nach 21:00 Uhr im Einmündungsbereich der Landesstraße 1140 zur Anschlussstelle BAB 81, Fahrtrichtung Stuttgart.

Ein 35-jähriger Fahrer eines VW Caddy befuhr die L 1140 von Ludwigsburg kommend in Fahrtrichtung Schwieberdingen. Er wollte an der Anschlussstelle auf die BAB in Fahrtrichtung Stuttgart auffahren und bog hierzu links ab. Nach derzeitigem Ermittlungsstand missachtete er das Rotlicht der Lichtzeichenanlage. Es kam zur Kollision mit einem entgegen kommenden Porsche Taycan eines 24-jährigen Fahrers. Durch den Zusammenstoß kippte der VW auf die Fahrerseite. Im weiteren Verlauf rutschte der VW gegen die Lichtzeichenanlage, welche stark beschädigt wurde. Beide Fahrer, welche sich jeweils alleine in ihren Fahrzeugen befanden, wurden verletzt und mussten zur weiteren Untersuchung in Krankenhäuser verbracht werden. Über die Verletzungen liegen noch keine Angaben vor. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt.

Die Unfallstelle musste von Trümmerteilen und ausgelaufenen Betriebsstoffen durch die Straßenmeisterei Ludwigsburg, welche mit einem Fahrzeug vor Ort war, gereinigt werden. Die Autobahnmeisterei Ludwigsburg war ebenfalls mit einem Fahrzeug an der Unfallstelle und kümmerte sich um die beschädigte Ampel. Der Rettungsdienst hatte zwei Rettungswagen, die Feuerwehr Möglingen zwei Fahrzeuge und fünf Einsatzkräfte eingesetzt. Zur Unfallaufnahme und Verkehrsregelung waren insgesamt vier Streifenbesatzungen vom Polizeipräsidium Ludwigsburg an der Unfallstelle.

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red

Große Einkäufe oder schweres Gepäck: Ludwigsburg vermietet ab sofort E-Lastenräder

In Ludwigsburg ist ein neuer E-Lastenrad-Verleih an den Start gegangen: Große Einkäufe oder schweres Gepäck können künftig in Ludwigsburg bequem mit einem der drei neuen Lastenpedelecs der Stadt Ludwigsburg befördert werden. Die Räder können ab sofort über RegioRadStuttgart ausgeliehen werden, teilt die Ludwigsburger Stadtverwaltung mit. Ihre Heimatstationen befinden sich am Otto-Hahn-Gymnasium (Kaiserstraße), an der Carl-Schaefer-Schule (Hohenzollernstraße) und am S-Bahnhof Favoritepark (Reuteallee). Bürgermeister Sebastian Mannl und Matthias Knobloch (Fachbereichsleiter Nachhaltige Mobilität) haben die Lastenpedelecs jetzt eingeweiht.

Die drei Lastenpedelecs mit den Namen „Schäferwagen“, „Kaisers Kutsche“ und „mein Favorit“ haben eine geräumige Transportbox mit ausklappbarer Sitzbank und Sicherheitsgurten. So können damit auch bis zu zwei Kinder im Alter von zwei bis sieben Jahren befördert werden. Voraussetzung ist, dass sie zusammen maximal 45 Kilogramm wiegen und eine Sitzhöhe von 60 Zentimeter nicht überschreiten.

Die E-Lastenräder haben im Gegensatz zu den Leih-Fahrrädern und Pedelecs eine Heimatstation, an der sie nach der Fahrt wieder zurückgegeben werden müssen. Weitere Informationen dazu sind in der RegioRadStuttgart-App oder auf der Gepäckschale des Lastenpedelecs zu finden. Ansonsten fällt eine zusätzliche Servicegebühr von 50 Euro an. Die Lastenpedelecs können wie alle RegioRäder 45 Minuten vor Fahrtbeginn kostenlos reserviert werden. Inhaber der PolygoCard zahlen 8 Cent pro Minute und maximal 12 Euro am Tag. In den anderen Tarifen fallen zwischen 12 oder 14 Cent pro Minute und maximal 19 Euro am Tag an. Mit dem günstigen Nachttarif kann man das Lastenpedelec auch bequem mit nach Hause nehmen. Denn zwischen 18 und 9 Uhr des Folgetages kostet die Entleihe im polygoCard-Tarif maximal 1,50 Euro beziehungsweise 2 Euro in allen anderen Tarifen. Weitere Informationen unter www.regioradstuttgart.de/de/regio-rad-typen/#lastenpedelec.

Weitere Infos zu RegioRadStuttgart:

In Stuttgart und 50 weiteren Städten und Gemeinden der Region stehen mittlerweile mehr als 1.700 Fahrräder und Pedelecs an über 255 Stationen für vielfältige Zwecke bereit. Zudem können 35 Lastenpedelecs in Stuttgart und in sieben weiteren Kommunen entliehen werden.

Die Nutzung von RegioRadStuttgart ist einfach: Es bedarf lediglich einer Registrierung in der RegioRadStuttgart-App, auf www.regioradstuttgart.de oder per Telefon. Im Anschluss können die RegioRäder und Pedelecs an jeder Station per QR-Code, polygoCard, App oder Telefon entliehen werden und an jeder beliebigen Station wieder zurückgegeben werden. Die polygoCard kann auch ohne ÖPNV-Abo kostenlos unter www.mypolygo.de bestellt werden. Jugendliche können sich bereits ab 14 Jahren bei RegioRadStuttgart registrieren.

Wie einfach die Entleihe ist, erklärt ein Video unter www.youtube.com/watch?v=hE1xpn8oSt0 . Wer zudem Inspirationen für Radtouren und Ausflugtipps mit dem RegioRadStuttgart sucht, findet diese unter www.stuttgart-tourist.de/radfahren-wandern-stuttgart-region/regiorad-stuttgart. Weitere Informationen rund um das RegioRadStuttgart gibt es auf www.regioradstuttgart.de.

red

Mieterbund warnt vor großen Turbulenzen auf dem Wohnungsmarkt

Der Deutsche Mieterbund warnt zu Jahresbeginn vor dramatischen Verwerfungen auf dem Mietmarkt. “Viele Haushalte werden von ihren Wohnkosten finanziell überlastet sein”, sagte Bundesdirektorin Melanie Weber-Moritz dem “Handelsblatt”. Spätestens in diesem Jahr würden viele Mieter den enormen Anstieg der Heizkosten spüren, da die Heizkostenabrechnung für das Jahr 2022 mit Rekordpreisen vor allem für Öl und Gas erst in den kommenden zwölf Monaten zugestellt werde.

Weber-Moritz sagte: “Es drohen zum Teil horrende Nachzahlungen, die vor allem Haushalte mit geringen Rücklagen durch den Verlust ihrer Wohnung existenziell bedrohen.” Somit stünden Mieter 2023 vor einem “sehr herausfordernden Jahr”. Der geringe Wohnungsbau trägt laut Mieterbund ebenfalls zur Verschärfung der Situation bei: Der Druck auf den Mietwohnungsmarkt steige gerade “enorm”.

Um knapp sechs Prozent seien die Angebotsmieten in Deutschland allein im vergangenen Jahr durchschnittlich gestiegen, in manchen Regionen sogar um mehr als zehn Prozent. “Dieser Trend wird sich auch im Jahr 2023 weiter fortsetzen, denn die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum ist ungebrochen”, prophezeite Weber-Moritz und forderte: “2023 muss das Mietrecht wie vereinbart von der Ampel endlich angepackt werden, um die Mietenexplosion nicht noch weiter anzuheizen.” Im Koalitionsvertrag hatten sich SPD, Grüne und FDP darauf verständigt, die Mietpreisbremse bis zum Jahr 2029 zu verlängern, in angespannten Wohnungsmärkten die Kappungsgrenze bei der Mieterhöhung auf elf Prozent in drei Jahren abzusenken und den qualifizierten Mietspiegel zu stärken.

red

Mordversuch per Brandstiftung in Ludwigsburger Mietwohnung – Frau (40) in Untersuchungshaft

Eine 40-jährige Frau hat laut einer Meldung der Stuttgarter Staatsanwaltschaft am vergangenen Freitag ein Feuer an der Wohnung einer Nachbarin in einem Mehrfamilienhaus in Ludwigsburg gelegt. Zunächst flüchtete sie, wurde aber kurz darauf von der Polizei festgenommen.

Was war genau passiert?

Noch ungeklärt sind die Umstände eines versuchten Tötungsdelikts am Freitagnachmittag in der Obere Kasernenstraße in Ludwigsburg. Eine 40 Jahre alte Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses soll im Hausflur vor und an der Wohnungstür einer gleichaltrigen Nachbarin ein Feuer gelegt haben. Die Nachbarin befand sich zu diesem Zeitpunkt, entgegen der Vorstellung der Tatverdächtigen, nicht zuhause. Weitere Mitbewohner bemerkten das Feuer und alarmierten Feuerwehr und Polizei. Ein Nachbar löschte die Flammen mittels Feuerlöschern, so dass bei Ankunft der Feuerwehr Ludwigsburg, die mit 33 Einsatzkräften und sechs Fahrzeugen vor Ort war, keine offenen Flammen mehr bekämpft werden mussten. Im Zuge der Fahndungsmaßnahmen konnte die Polizei die Tatverdächtige, die die Flucht ergriffen hatte, unweit des Tatort vorläufig festnehmen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart wurde sie am Samstag einem Haftrichter vorgeführt, der einen Haftbefehl wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit schwerer Brandstiftung erließ und in Vollzug setzte. Die 40-jährige Deutsche wurde im Anschluss in eine Justizvollzugsanstalt eingewiesen. Der entstandene Sachschaden wurde auf mehrere Tausend Euro geschätzt. Die Ermittlungen dauern derzeit an.

red

Verkehrsbericht für Ludwigsburg: Welche Straßen diese Woche gesperrt sind

Verkehrsbericht gültig ab Montag, 09. Januar

Eberhardstraße
Die Straße ist in zwei Bauabschnitten vollständig für den Fahrverkehr gesperrt (Verlegung Fernwärmeleitungen). Bauabschnitt 1: von der Eberhardstraße 14 bis zur Ecke Kaffeeberg voraussichtlich bis Mitte März. Bauabschnitt 2: von der Eberhardstraße 14 bis zu Katholische Kirche 1 und 2 voraussichtlich ab Mitte März bis Ende April.

Eglosheimer Straße
Die Straße ist voraussichtlich bis Anfang Februar halbseitig für den Fahrverkehr gesperrt und nur eingeschränkt befahrbar (Kabelverlegung).
Bauabschnitt 1: von der Eglosheimer Straße bis zur Ecke Karl-Haußmann-Straße voraussichtlich bis Mitte Januar. Bauabschnitt 2: von der Eglosheimer Straße bis zur Ecke Robert-Bosch-Straße voraussichtlich ab Mitte Januar bis Anfang Februar.

Friedrichstraße
Auf Höhe der Friedrichstraße 6 ist der Gehweg für den Fußgängerverkehr gesperrt sowie die Fahrspur teils gesperrt bis voraussichtlich Ende Februar.

Grönerstraße
Wegen Ausbau eines Radwegs bestehen bis voraussichtlich Mitte März folgende Einschränkungen: halbseitige Sperrung für den Fahrverkehr von der Grönerstraße 5 bis zur Grönerstraße 30, die Straße ist eingeschränkt befahrbar. Der Gehweg ist für den Fußgängerverkehr gesperrt, ebenso ist dieser Bereich für den Fahrradverkehr gesperrt.

Heilbronner Straße
Es besteht eine Vollsperrung der parallel zur B27 verlaufenden Fahrbahn wegen Abrissarbeiten voraussichtlich bis Mitte Februar. Die B27 ist von dieser Einschränkung nicht betroffen.

Hohenzollernstraße
Auf Höhe der Hohenzollernstraße 18 besteht bis voraussichtlich Ende September eine halbseitige Sperrung.

Schillerstraße
Die Schillerstraße ist für den Fahrzeugverkehr in Richtung Westen befahrbar. Der Radverkehr bleibt in beide Richtungen aufrechterhalten. Der Fußgängerverkehr wird über den Gehweg auf der Südseite geführt. Diese Verkehrsregelung gilt für die Dauer der Bauarbeiten bis voraussichtlich Ende 2023.

Straßenäcker
Die Straße ist voraussichtlich bis Ende Februar halbseitig für den Fahrverkehr gesperrt und nur eingeschränkt befahrbar (Verlegung von Fernwärmeleitungen).

Stuttgarter Straße/Schlossstraße/Wilhelmstraße
Abdichtungserneuerung der Unterführung Sternkreuzung bis Mitte Januar. Es ist lediglich eine Fahrspur je Richtung nutzbar. Einrichtung einer Ampelführung auf der Sternkreuzung. Mit Beeinträchtigungen des Verkehrsablaufs ist zu rechnen. Drei Fußgängerüberwege (Zebrastreifen) sind eingerichtet.

Quelle: Stadt Ludwigsburg

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40-Tonner Sattelzug fährt sich in Ludwigsburg fest

Am heutigen Feiertag “Heilige Drei Könige” gegen 05:00 Uhr, folgte ein 38-jähriger, polnischer Lkw-Fahrer, mit seinem 40-Tonner Sattelzug seinem Navigationsgerät um zu einer Tankstelle zu gelangen. Hierzu lotste ihn das Navi von der Heilbronner Straße nach rechts in das Wohngebiet Favoritegärten. Als der Fahrer ein weiteres Mal nach rechts abbiegen sollte, fuhr er sich nach mehreren Rangierversuchen dermaßen fest, dass der 40-Tonner zwischen zwei Mauern eingekeilt war. In dieser aushilfslosen Lage verständigte eine Passantin die Polizei.

Auch die entsandte Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Ludwigsburg konnte dem 38-Jährigen vor Ort nicht weiterhelfen, so dass ein Abschleppunternehmen mit Bergemanager verständigt werden musste. Zunächst machte sich der Bergemanager ein Bild der Lage vor Ort und orderte dann einen Masterlift an den Einsatzort. Nachdem dieser um 08:35 Uhr eintraf, wurden zunächst Teile einer bereits beschädigten Mauer abgetragen und der 40-Tonner mittels des Masterlifts soweit seitlich verschoben, bis dieser wieder frei war. Die Bergungsmaßnahmen waren um 09:40 Uhr abgeschlossen. An den Mauern und dem 40-Tonner entstand ein Sachschaden von insgesamt etwa 2.500 Euro. Die Kosten für die Bergung dürften ein Vielfaches hiervon betragen.

red

“Kin­der stär­ken – Kin­der schüt­zen”: 35 Sternsinger segnen Ludwigsburger Rathaus

“Kin­der stär­ken – Kin­der schüt­zen” – ist die Bot­schaft, mit der die Stern­sin­ger bun­des­weit im Rah­men der Ak­ti­on “Drei­kö­n­igs­sin­gen” un­ter­wegs sind. So auch in Ludwigsburg.

Auch in diesem Jahr war erneut hoher Besuch im Ludwigsburg Rathaus. So kamen am Dienstag, 3. Januar, 35 Sternsinger aus der katholischen Gesamtkirchengemeinde in die Wilhemstraße 11. Zurzeit sind die Kinder und Jugendlichen zwischen fünf und 20 Jahren in der ganzen Stadt unterwegs, singen und schreiben den traditionellen Segen über die Eingangstür.

Bürgermeisterin Andrea Schwarz begrüßte die Mädchen und Jungen und überreichte ihnen eine Geldspende. „Euer Einsatz ist sehr wichtig“, betonte Schwarz, „denn durch die Spenden kann Kindern in ärmeren Ländern geholfen werden.“ In diesem Jahr steht das Dreikönigssingen unter dem Motto „Kinder stärken, Kinder schützen – in Indonesien und weltweit“. Weltweit leiden Kinder unter Gewalt. Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass jährlich eine Milliarde Kinder und Jugendliche physischer, sexualisierter oder psychischer Gewalt ausgesetzt sind – das ist jedes zweite Kind.

Andrea Schwarz wünschte den Kindern und Jugendlichen sowie Edith Klünder von der Kirchengemeinde „Zur Heiligsten Dreieinigkeit“ viel Erfolg und viele Spenden für ihre diesjährige Aktion. Im Rathaus konnten sie sich mit Brezeln, Schokolade und Kinderpunsch stärken.

red

Das sind Ludwigsburgs beliebteste Vornamen in 2022

Marie sowie Felix und Paul waren nach einer Auswertung des Ludwigsburger Standesamts im vergangenen Jahr die beliebtesten Vornamen bei Neugeborenen in der Barockstadt. Insgesamt 1.242 Jungen und 1.231 Mädchen erblickten in Ludwigsburg das Licht der Welt. Das gab das Ludwigsburger Rathaus am Mittwoch bekannt.

Bei den Mädchen wurde im Jahr 2022 der Vorname Marie am häufigsten vergeben: 18 frischgebackene Eltern nannten ihre Tochter so. Damit führt Marie erstmals seit 2014 wieder die Liste der beliebtesten Mädchennamen an. Von 2008 bis 2014 war Marie durchgehend der am häufigsten vergebene Vorname. Im vergangenen Jahr ging es aber knapp zu: Denn fast genauso oft, nämlich 17-mal, erhielten Mädchen den Vornamen Lina. Ebenfalls beliebt waren Emilia (16-mal), Emma und Mia (je 15-mal).

Bei den Jungen teilen sich im Jahr 2022 zwei Namen den ersten Platz: Felix und Paul. Beide Vornamen wurden 19-mal vergeben. Es folgen Noah (17-mal), Elias und Leon (je 16-mal). Paul war im Jahr 2018 zuletzt der beliebteste Vorname, Felix im Jahr 2005.

Die Mehrheit von 1.524 Kindern erhielt von ihren Eltern nur einen Vornamen. 877 Kinder haben zwei Vornamen. Mit drei Vornamen können sich 64 Kinder schmücken, fünf haben sogar mehr als drei Vornamen. Die beliebtesten Zweitnamen bei den Mädchen waren Sophie (30-mal), Marie (26-mal) und Maria (19-mal), bei den Jungen Maximilian (11-mal), Gabriel (9-mal) und Alexander (8-mal).

Das Standesamt Ludwigsburg beurkundet die Geburten aller Kinder, die in Ludwigsburg zur Welt kommen – entweder im Klinikum Ludwigsburg oder zuhause.

red

Bein in Parkbank eingeklemmt: Rettungskräfte retten jungen Mann aus misslicher Lage

Zu einem kuriosen Einsatz der Feuerwehr Ludwigsburg kam es am Montagabend ( 02.01.) gegen 19 Uhr am zentralen Omnibusbahnhof in Ludwigsburg.

Nach einer Meldung der Ludwigsburger Feuerwehr klemmte ein junger Mann in einer Parkbank seinen Oberschenkel zwischen mehreren Holzlatten und konnte sich aus dieser misslichen Lage nicht mehr selbst befreien. Die beiden Freunde des jungen Mannes riefen umgehend über den europaweiten Notruf 112 die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte konnten den Mann mittels „Akku-Spreizer“ behutsam aus dieser ungünstigen Situation befreien. Außer dem Schrecken, blieb der Mann unversehrt.

Nach rund 20 Minuten konnten die Einsatzkräfte die Einsatzstelle verlassen. Die Feuerwehr Ludwigsburg war mit einem Kleineinsatzfahrzeug und zwei Einsatzkräften sowie der Rettungsdienst mit einem Fahrzeug und zwei Personen im Einsatz.

red

Ludwigsburger Feuerwehr meldet fast 1200 Einsätze im Jahr 2022

Die Zahl der Feuerwehreinsätze in Ludwigsburg ist im abgelaufenen Jahr gestiegen. Das geht aus der Meldung hervor, den die Feuerwehr Ludwigsburg am Montag vorgelegt hat. So hatten die ehrenamtlich und hauptamtlich tätigen Einsatzkräfte der Feuerwehr Ludwigsburg alle Hände voll zu tun: Vom eingeklemmten Marder über diverse Brände bis hin zum umgekippten Traktor in den Weinbergen. Auch Tragehilfen für den Rettungsdienst und Türöffnungen für hilflose Personen haben stark zugenommen. Das Aufgabenspektrum der Feuerwehr ist vielfältig.

Im Jahr 2022 musste die Feuerwehr Ludwigsburg nach eigenen Angaben zu insgesamt 1.188 Feuerwehr-Alarmeinsätzen ausrücken. Dies entspricht einer Einsatzbelastung von ca. 99 Einsätzen pro Monat oder gut 3 Alarmierungen pro Tag. Allein an Silvester und Neujahr rückte die Feuerwehr Ludwigsburg zu 15 Einsätzen aus:

Zwischen 20 Uhr – 6 Uhr wurde die Feuerwehr zu elf Feuern alarmiert. Diverse Mülleimer, Unrat sowie Kleidercontainer standen in Flammen und konnten durch die Kräfte der Feuerwehr schnell abgelöscht werden.

Der wohl kritischste Einsatz in der Silvesternacht fand um 1 Uhr in der Früh in der Wernerstraße statt. Gelagerter Unrat an der Hausfassade fing Feuer und drohte auf ein Mehrfamilienhaus überzugreifen. Das Treppenhaus war beim Eintreffen der Feuerwehr massiv verraucht. Daraufhin wurde durch die ersten Einsatzkräfte umgehend das Einsatzstellensichtwort auf „Feuer mit Menschenleben in Gefahr“ ausgerufen und mehrere Kräfte nachgefordert. Durch die Feuerwehr wurde ein gezielter Löschangriff aufgebaut sowie das Gebäude auf Personen durchsucht. Glücklicherweise befand sich niemand mehr im Gebäude. Nachdem der Brand gelöscht war, wurde der Treppenraum mit Lüftern der Feuerwehr entraucht.

Neben Einsätzen, stellt die Feuerwehr Ludwigsburg auch die Brandsicherheitswachdienste in den Veranstaltungsstätten der Stadt Ludwigsburg. Diese Wachdienste wurden zusätzlich zu den Einsätzen geleistet.

Die Einsatzzahlen sowie die daraus entstehenden Herausforderungen steigen von Jahr zu Jahr kontinuierlich an. Die Einsatzkräfte müssen hierfür Taktik und Technik beherrschen. Nur durch unzählige Ausbildungsstunden und großes Engagement jedes Einzelnen gelingt es der Feuerwehr an 365 Tagen im Jahr, egal ob bei Tag oder Nacht, für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Ludwigsburg da zu sein und professionell Hilfe zu leisten.

red

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