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Die  4U – WATZL-KUNST-TAGE  |  23.7.-26.7.2020 finden mit neuen Lieblingsbildern von unseren Top-Künstlern bei uns im Kunsthaus statt. 
Wir überraschen Sie mit Werken von Harald Glööckler | Hundertwasser | THITZ | Devin Miles | Udo LindenbergJames RizziSigrid Artmann and Friends. Seien Sie gespannt! 

WELTNEUHEIT!!!

HARALD GLÖÖCKLER’s Kunst bei uns.

Erstmalig präsentieren wir alle 20 FINEARTPRINTS des Prince of POMPÖÖS in unserer Ausstellung. Farbenfroh, modern, mit barocken Elementen und vor allem POMPÖÖS – das haben alle neuen Kunstwerke von Harald Glööckler gemeinsam. Jedes Motiv ist individuell vom Star signiert. Tauchen Sie ein, in die Welt des Prince of POMPÖÖS – Harald Glööckler.“

Um möglichst vielen Kunstinteressierten die Gelegenheit zu ermöglichen in unserem Kunsthaus durch die Ausstellung zu flanieren, bitten wir Sie sich per email info@artmix24.de oder unter 07141/890080 anzumelden.

Da die Besucherzahl begrenzt ist und es eventuell zu Wartezeiten kommen kann, haben wir für Sie vor dem Eingang einen Erfrischungspoint eingerichtet.

Die Sonder-Öffnungszeiten sind Donnerstag und Freitag 9-18:30 Uhr | Samstag 9-17 Uhr | Sonntag 11-17 Uhr

Wir freuen uns auf Sie.

Bitte denken Sie daran eine Mund-und Nasenbedeckung mitzubringen.

Bleiben Sie gesund.

Herzlichst, Ihre Watzls

Weitere Infos und www.artmix24.de

Zum Vergrößern der Werke bitte anklicken!

Corona-Ticker-Ludwigsburg: So sehen die neuesten Neuinfizierten-Zahlen aus

Binnen 24 Stunden hat das Landratsamt in Ludwigsburg am Dienstag (16. Juni) zwei Neuinfizierte für den Landkreis Ludwigsburg gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis Ludwigsburg steigt somit auf mindestens 1.792 (Stand: 16. Juni 20, 17.00Uhr). Gestern und vorgestern wurden null Corona-Fälle gemeldet. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.694 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 2,9 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

Wie ist die Lage in Baden-Württemberg?

Die Gesundheitsämter in Baden-Württemberg haben am Dienstag (16. Juni) rund 27 Corona-Neuinfizierte gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise mindestens 35.181 in Baden-Württemberg nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt. Ungefähr 32.907 Personen sind den Angaben zufolge bereits wieder genesen. Die Zahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit Covid-19 stehen, steigt laut dem Sozialministerium auf 1.811.

Die Reproduktionszahl für Baden-Württemberg wird vom Robert-Koch-Institut mit R 0,8 (Stand: 16. Juni – 19Uhr) angegeben.

Dem Landesgesundheitsamt wurden heute aus den Landkreisen Calw, Enzkreis, Heidenheim und Lörrach weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Demnach steigt die Zahl der Todesfälle auf insgesamt 1.811.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Seniorin in Ludwigsburg sexuell belästigt und weitere Meldungen aus dem Kreis

Ludwigsburg-Eglosheim: Seniorin sexuell belästigt

Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg ermittelt gegen einen noch unbekannten Täter, der am Samstag gegen 15.00 Uhr in der Mundelsheimer Straße in Eglosheim eine Frau sexuell belästigte. Die Seniorin befand sich im Vorgarten als sie einen Mann bemerkte, der sie allem Anschein nach beobachtete. Die Frau machte ihm deutlich klar, dass sie dies nicht wolle. Im weiteren Verlauf habe sie der Täter im Schulterbereich berührt und ihr eine anzügliche Frage gestellt. Als sie diese Frage verneinte, berührte er sie erneut und machte eine unangemessene Bemerkung, dann ging er zu Fuß davon. Der Täter wurde als etwa 40 Jahre alt, 180 cm groß und kräftig beschrieben. Er hat kurze braune Haare und trug ein blaues T-Shirt. Zeugen, die weitere Hinweise geben können und mögliche weitere Geschädigte werden gebeten, sich mit unter Tel. 07141/18-9 mit der Kriminalpolizei in Verbindung zu setzen.

Gerlingen: Unfall mit 19.000 Euro Sachschaden

Leichte Verletzungen erlitt ein 60 Jahre alter Mercedes-Fahrer, der am Dienstag gegen 09.50 Uhr im Kreuzungsbereich Kupferwiesen- und Schillerstraße in Gerlingen in einen Unfall verwickelt wurde. Der 60-Jährige befuhr die Kupferwiesenstraße in Richtung der Kreuzung mit der Schillerstraße. Dort war ein 76 Jahre alter VW-Fahrer unterwegs, der im weiteren Verlauf den Mercedes wohl übersah und dem 60-Jährigen die Vorfahrt nahm. In der Folge stießen die beiden Fahrzeuge zusammen. Beide PKW waren anschließend nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Es entstand ein Gesamtsachschaden von insgesamt etwa 19.000 Euro

Besigheim: Werkstatt ausgeräumt

Zwischen Montag 16.00 Uhr und Dienstag 07.00 Uhr trieben bislang unbekannte Täter auf dem Gebäudeareal “Alte Ziegelei” in der Marienstraße in Besigheim ihr Unwesen. Die Einbrecher verschafften sich gewaltsam Zutritt in das Innere einer als Werkstatt genutzten Garage und räumten diese nahezu vollständig aus. Die Diebe erbeuteten diverse Werkezuge und Werkzeugmaschinen, darunter ein Schutzgasschweißgerät, eine Ständerbohrmaschine und einen Kompressor. Der Gesamtwert des Diebesguts kann abschließend noch nicht beziffert werden. Er dürfte sich aber auf mehrere tausend Euro belaufen. Mutmaßlich wurde das Diebesgut mit einem größeren Fahrzeug abtransportiert. Der Polizeiposten Besigheim, Tel. 07143/40508-0, sucht Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben.

red

Quelle: Polizei Ludwigsburg

BBL-Turnier: Alba Berlin stoppt Ludwigsburgs Lauf

Im mit Spannung erwarteten Top-Spiel der Gruppe B unterliegen die MHP RIESEN Ludwigsburg ALBA BERLIN, nach herausragendem Kampf und einer Partie mit insgesamt 23 Führungswechseln, 89:97. Damit steht für die Schwaben nicht nur das Abschließen auf dem zweiten Tabellenplatz, sondern auch der Viertelfinal-Gegner fest: Ab Mittwoch treffen die Schwaben auf den amtierenden deutschen Meister, den FC Bayern Basketball.

Trotz oder gerade wegen der dreitägigen Verschnaufpause schickte Headcoach John Patrick auch ins Top-Spiel gegen ALBA BERLIN eine unveränderte Starting Five zu Spielbeginn ins Rennen. Der Start verlief trotz der Eingespieltheit aber suboptimal: Nach zehn Sekunden hatten Nick Weiler-Babb und Thomas Wimbush bereits ein persönliches Foul und Jonas Wohlfarth-Bottermann eine blutige Lippe. Da Berlin allerdings alle vier Freiwürfe verwarf, gehörte die erste Führung den Schwaben, die durch Wimbush und Cameron Jackson unter dem Korb aufräumten (0:4, 1. Spielminute). Während in den folgenden Minuten die Hauptstädter, auch aufgrund der schwäbischen Foul-Probleme, durch Luke Sikma und Landry Nnoko besser in Fahrt kamen, blieben die MHP RIESEN vorerst am Drücker. Sie hinderten Berlin am eigenen Offensiv-Spiel, schickten die Albatrosse mehrfach an die Linie und waren kämpferisch überlegen (12:18, 7.). Doch während in den ersten acht Minuten sehr viele Dinge in Richtung der Ludwigsburger liefen, wurden die nominellen Hausherren in den Minuten neun und zehn besser – und übernahmen verdientermaßen die Führung (24:21, 10.).

Nachdem die beiden Teams (5/12 FT% Berlin, 3/7 FT% Ludwigsburg) im ersten Spielabschnitt noch Mängel von der Freiwurfquote offenbart hatten, ansonsten aber im Ballvortrag hochkonzentriert zu Werke gingen, sollte sich dieses Bild ab der elften Minute etwas ändern: Die Defensiv-Formationen beider Mannschaften waren nun aufmerksamer, die Trefferquoten sanken – außer bei Jaleen Smith. Der Ludwigsburger Guard schulterte kurzzeitig die Last seiner schwarzgekleideten RIESEN und sorgte für einen weiteren Führungswechsel (27:27, 13.). Doch absetzen sollte sich in dieser Partie keine der Mannschaften: Berlin und Ludwigsburg konterten die gegenseitigen Nadelstiche jeweils mit viel Bravour. Während die Hauptstädter dies vor allem von jenseits der 6,75-Meter-Linie taten, war die schwäbische Arbeit hierbei mit einer gewohnt kämpferischen Note versehen, gleichwohl aber ähnlich erfolgreich (43:43, 18.). Bis zum Gang in die Kabinen war einmal mehr Wimbush dabei der überragende Mann: Der US-Amerikaner, der mit 30 Punkten zum Topscoer der Partie avancieren sollte, legte bereits in der ersten Halbzeit 17 Punkte auf und sorgte so nahezu im Alleingang für eine ausgeglichene Partie (46:45, 20.)

Wimbush und Weiler-Babb brillieren, Sikma und Eriksson siegen

Im Anschluss an eine auffallend kurze Halbzeitansprache kamen die MHP RIESEN entfesselt aus der Kabine: Die Schwaben drückten dem Spiel über Minuten ihren Stempel auf, Berlin lies sich jedoch nicht abschütteln. Erst zwei tiefe Weiler-Babb-Distanztreffer, er machte ebenfalls ein exzellentes Spiel, sorgten dafür, dass sich Ludwigsburg absetzen konnte (54:59, 25.). Wie auch im bis dahin vonstattengegangenen Spielverlauf sollte die Mannen von Aito Garcia Reneses angeführt von Sikma aber die richtigen Antworten finden und die Partie abermals auf den Kopf stellen, was sich in nun neun Ludwigsburger Ballverlusten widerspiegelte (69:63, 28.). Dank mehrerer defensiver Stopps, einiger Steals und einem Poster-Dank von Cameron Jackson waren die MHP RIESEN auch nach dreißig gespielten Minuten auf Augenhöhe (71:67, 30.).

Während nach der Halbzeit Jackson und Weiler-Babb auf Ludwigsburger Seite und Peyton Siva auf Berliner Seite aufgedreht hatten, übernahmen im vierten Viertel dann wieder Wimbush und Sikma. Angeführt vom klar besten Mann auf dem Parkett und dem nun etwas mehr aufdrehenden Knight waren Patricks Schützlinge zum richtigen Zeitpunkt voll da und gestalteten den Schlagabtausch auch weiterhin ausgeglichen (78:78, 34.). Doch trotz des kurzzeitigen Eroberns der Führung schlugen die Berliner, erneut durch Sikma, zurück. Auch der 31-Jährige sollte vorerst nicht die Lösung für den gordischen Knoten beider Defensivreihen finden: Offensiv lief beidseitig über viele Minuten wenig zusammen. Da Berlin jedoch durch Sikma und Eriksson aus der 6,75-Meter-Ferndistanz die nötigen und besseren Lösungen fand, setzten sich die Hauptstädter in der 28. Spielminute (90:81) entscheidend ab – und erwehrten sich auch den letzten Ludwigsburger Versuchen einer Aufholjagd.

Aufgrund der knappen Niederlage müssen Patrick und seine Mannen nun nicht erst am Donnerstag, sondern schon in 48 Stunden wieder auf dem Parkett des Audi Domes stehen: Am Mittwochabend (Tip-Off 20:30 Uhr) beginnt die Viertelfinal-Serie gegen München, den Tabellendritten von Gruppe A und amtierenden Meister.

Statements und Stats

John Patrick | Headcoach Ludwigsburg: „Das war heute ein hochklassiger Kampf. Ich bin, trotz der Niederlage, stolz auf mein Team. Berlin war am Ende des Spiels besser. Wir hatten mit Nick Weiler-Babb und Thomas Wimbush heute zwei Spieler, die wie NBA-Spieler aussahen. Bei Berlin waren die Schützen super, allein Marcus Eriksson hat fünf Dreier getroffen. Luke Sikma hat wieder einmal in einem wichtigen Spiel ein unglaubliches Spiel gemacht. Noch einmal: ich bin unglaublich stolz. Wir haben, bis jetzt, in dieser Saison 20 Siege und fünf Niederlagen – und wir werden auch gegen München kämpfen.“

Aito Garcia Reneses | Headcoach Berlin: „Wir haben mit einigen Fehlern angefangen, haben uns – trotz der guten Ludwigsburger Intensität – von diesen Fehlwürfen aber erholt. Sie [Ludwigsburg] wissen, wie man effektiv im 1-gegen-1 agiert, wie man gut zum Korb zieht, wie man zu guten Würfen kommt und den Offensivrebound als Waffe benutzt. Allerdings haben wir diese Intensität im Verlauf des Spiels gut gekontert, obwohl sich Martin Hermannsson verletzt hat.“

Für Berlin spielten: Marcus Eriksson 15 Punkte, Luke Sikma 15/9 Rebounds/10 Assists, Peyton Siva 11, Rokas Giedraitis 11, Landry Nnoko 11/5, Johannes Thiemann 10/7, Niels Giffey 8/5, Jonas Mattisseck 7, Kenneth Ogbe 5, Martin Hermannsson 4 und Lorenz Brenneke.

Für Ludwigsburg spielten: Thomas Wimbush 30 Punkte, Nick Weiler-Babb 21 Punkte/11 Rebounds, Cameron Jackson 11/6, Jaleen Smith 10/2/5 Assists, Marcos Knight 6/4/5, Jonas Wohlfarth-Bottermann 5/5, Zamal Nixon 2, Lukas Herzog 2, Hans Brase 2, Jacob Patrick, Radii Caisin und Christian von Fintel.

red

Was in Ludwigsburg und der Region los war

Ludwigsburg-Oßweil: Auf Herd vergessenes Essen fängt Feuer – 20.000 Euro Sachschaden

Am Montag kam es gegen 21:50 Uhr zu einem Einsatz der Ludwigsburger Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei in der Fellbacher Straße in Ludwigsburg-Oßweil, nachdem ein 24-Jähriger vermutlich sein Essen auf dem Herd vergessen hatte. Der Mann hatte sich offensichtlich etwas gekocht und dann die Wohnung verlassen. Das Essen geriet in der Folge in Brand. Als eine Anwohnerin den Rauch bemerkte, hatte das Feuer bereits auf das Küchenmobiliar und die Tapete übergegriffen. Durch die Einsatzkräfte wurden etwa 60 Anwohner aus dem Gebäude begleitet. Das Feuer begrenzte sich auf die Wohnung des 24-Jährigen und war gegen 22:15 Uhr gelöscht. Nach einer ersten Schätzung geht man von etwa 20.000 Euro Sachschaden aus.

Ludwigsburg-Poppenweiler: Zeugen nach Unfallflucht gesucht

Ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker beschädigte am Montag zwischen 13:00 Uhr und 20:30 Uhr ein in der Steinheimer Straße in Ludwigsburg-Poppenweiler abgestellten Audi. Der 22-jährige Halter des Audi konnte aus einem Ladengeschäft noch heraus beobachten, wie ein älterer Herr mit einem roten Fahrzeug ausparkte. Als er später zu seinem Audi zurückkam, stellte er einen Schaden in Höhe von etwa 3.500 Euro fest. Das Polizeirevier Ludwigsburg nimmt Zeugenhinweise unter Tel. 07141 18 5353 entgegen.

Erneuter Zeugenaufruf der Polizei nach Angriff auf Jugendlichen in Ludwigsburg-Eglosheim

Wie bereits am 09.06.2020 berichtet, soll es am 08.06.2020 zu einer gefährlichen Körperverletzung in Ludwigsburg-Eglosheim gekommen sein, als ein bislang unbekannter Tatverdächtiger vor einem Supermarkt in der Hirschbergstraße einen 15-jährigen Jugendlichen mit einer Schleuder beschossen haben soll.

Den bisherigen Erkenntnissen nach, gehen die Ermittler davon aus, dass sich der Tatverdächtige in Begleitung von ein oder zwei weiteren Personen vor dem Einkaufsmarkt aufgehalten hat. Die Kriminalpolizei bittet nun Zeugen, denen diese Gruppe oder der Tatverdächtige aufgefallen ist, sich unter Tel. 07031 1300 zu melden.

Personenbeschreibung des Tatverdächtigen: etwa 40 Jahre alt, schlank, etwa 190 Zentimeter groß, bekleidet mit einem “Donald Trump”-Shirt, soll eine Schleuder mitgeführt haben. Personenbeschreibung eines Begleiters: etwa 180 Zentimeter groß, dickliche Statur, soll ein Fahrrad mitgeführt haben.

red

Quelle: Polizei Ludwigsburg

Fallzahlen: Erneut null Corona-Neuinfizierte im Kreis Ludwigsburg

Binnen 24 Stunden hat das Landratsamt in Ludwigsburg am Montag (15. Juni) erneut null Neuinfizierte für den Landkreis Ludwigsburg gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis Ludwigsburg steigt somit auf mindestens 1.790 (Stand: 15. Juni 20, 17.00Uhr). Auch gestern wurden null Corona-Fälle gemeldet. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.694 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 2,9 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

Wie ist die Lage in Baden-Württemberg?

Die Gesundheitsämter in Baden-Württemberg haben am Montag (15. Juni) rund 60 Corona-Neuinfizierte ( Achtung: Diese Zahl umfasst die Meldungen von Samstag, Sonntag und Montag) gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise mindestens 35.154 in Baden-Württemberg nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt. Ungefähr 32.878 Personen sind den Angaben zufolge bereits wieder genesen. Die Zahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit Covid-19 stehen, steigt laut dem Sozialministerium auf 1.808.

Die Reproduktionszahl für Baden-Württemberg wird vom Robert-Koch-Institut mit R 0,98 (Stand: 15. Juni – 19Uhr) angegeben.

Dem Landesgesundheitsamt wurden im selben Zeitraum aus den Landkreisen Freudenstadt und Tuttlingen insgesamt drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Demnach steigt die Zahl der Todesfälle auf insgesamt 1.808.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Galerie

Tödlicher Frontalzusammenstoß mit Tanklaster – Fahrer stirbt an Unfallstelle

Am Montagmittag meldeten Verkehrsteilnehmer gegen 11:35 Uhr über Notruf einen schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 10 nach Schwieberdingen auf Höhe Hardt- und Schönbühlhof. 

Nach den bisherigen Erkenntnissen war ein 48-Jähriger in seinem Fiat Ducato in Fahrtrichtung Vaihingen an der Enz unterwegs und wollte nach Schwieberdingen auf Höhe des Hardt- und Schönbühlhof vermutlich einen vor ihm fahrenden Lastzug überholen. In diesem Moment kam ihm ein 30-Jähriger mit einem Tanklastzug entgegen, so dass es in der Folge zur Kollision der beiden Fahrzeuge kam. Bei dem Aufprall wurden beide Fahrzeuge schwer beschädigt und der Fiat so abgewiesen, dass er noch einen nachfolgenden Seat streifte, der ebenfalls in Richtung Vaihingen an der Enz unterwegs war. Der Tanklastzug geriet nach der Kollision auf die Gegenfahrbahn und prallte dort frontal auf einen entgegenkommenden Mercedes. Während der Fiat und der Seat auf der Fahrbahn verblieben, kamen der Tanklastzug und der Mercedes erst im Grünstreifen zum Stillstand. Der 48-jährige Fahrer des Fiat erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Der 19-jährige Fahrer des Mercedes wurde bei dem Zusammenstoß ebenfalls verletzt und durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die Schwere der Verletzungen sind bislang noch nicht bekannt. Der 30-jährige Fahrer des Tanklastzugs und der 55-jährige Lenker des Seat erlitten einen Schock. Die Bundesstraße 10 ist zur Stunde für die Bergung der Fahrzeuge immer noch voll gesperrt.

Es ist eine örtliche Umleitung eingerichtet. Die Retter waren mit einem Großaufgebot an der Unfallstelle. Neben der Polizei, Rettungsdienst und Notarzt war auch ein Rettungshubschrauber eingesetzt. Die Feuerwehren Markgröningen und Schwieberdingen waren mit neun Fahrzeugen und 58 Einsatzkräften vor Ort. Bei einer ersten Schätzung wurde der Sachschaden auf insgesamt etwa 130.000 Euro beziffert.

red

Quelle: Polizei Ludwigsburg

Was sonst noch am Wochenende in Ludwigsburg und der Region los war


Ludwigsburg: Nötigung im Straßenverkehr – Zeugen gesucht

Am Sonntag gegen 16.10 Uhr soll es auf der Bundesstraße 27 im Bereich Ludwigsburg-Eglosheim sowie im weiteren Verlauf der Strecke in Richtung eines Einkaufszentrums im Gewerbegebiet “Tammerfeld” zu einer Nötigung im Straßenverkehr seitens eines 50 Jahre alten Mercedes-Fahrers gekommen sein. Der Mercedes-Lenker befand sich in Eglosheim hinter einem 39-jährigen VW-Lenker, der den linken Fahrstreifen befuhr. Zunächst sei der Mercedes-Fahrer sehr dicht aufgefahren und habe dann versucht den VW trotz durchgezogener Mittellinie links zu überholen. Da Gegenverkehr herrschte musste der 50-Jährige sein Vorhaben jedoch wohl abbrechen. Auf der weiteren Fahrt in Richtung Bietigheim-Bissingen gelang es dem Mann im Mercedes den VW schließlich zu überholen. Anschließend habe er den VW-Lenker mehrfach bis zum Stillstand ausgebremst. Auf einem Parkplatz eines Einkaufszentrums in Gewerbegebiet “Tammerfeld” alarmierte der 39-Jährige die Polizei, nachdem ihm der Mercedes-Fahrer bis dorthin gefolgt war. Im weiteren Verlauf konnte der VW-Lenker die Polizei bis nach Tamm lotsen, wohin er nun wiederum dem Mercedes-Fahrer gefolgt war. Nachdem beide Fahrzeuglenker angehalten hatten, habe der 50-Jährige den Mann im VW mehrfach beleidigt. Nach dem Eintreffen der Polizeibeamten fielen in deren Beisein weiter Beleidigungen seitens des 50-Jährigen. Das Polizeirevier Ludwigsburg bittet nun insbesondere Zeugen, die das Fahrverhalten des Mercedes-Lenkers beobachten konnten, sich unter Tel. 07141/18-5353, zu melden.

Oberstenfeld: Seat beschädigt – Verursacher geflüchtet

Vermutlich beim Vorbeifahren streifte ein noch unbekannter Fahrzeuglenker einen Seat, der zwischen Samstag 20:15 Uhr und Sonntag 09:30 Uhr in der Beilsteiner Straße in Oberstenfeld abgestellt war. Durch die Kollision wurden die Türen der Fahrerseite beschädigt und der linke Außenspiegel hing herunter. Zudem wurden rote Lackantragungen am Seat entdeckt, die möglicherweise vom Verursacherfahrzeug stammen. Der unbekannte Fahrer machte sich anschließend aus dem Staub und kümmerte sich nicht um den angerichteten Sachschaden von rund 1.000 Euro. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, melden sich bitte beim Polizeirevier Marbach, Tel. 07144 900-0.

Bietigheim-Bissingen: Bargeld und Mobiltelefon gestohlen

Bislang unbekannte Täter trieben zwischen Samstag 18:00 Uhr und Sonntag 07:50 Uhr in der Ludwigsburger Straße in Bissingen ihr Unwesen. An der Tatörtlichkeit suchten die Unbekannten zunächst einen Pflanzengroßhandel heim. Auf dem Areal schlugen sie an zwei Gebäuden jeweils ein Fenster ein und durchsuchten anschließend die Räumlichkeiten. Nachdem ihnen dort eine Trinkgeldkasse mit einer niedrigen Bargeldsumme in die Hände gefallen war, begaben sich mutmaßlich dieselben Täter auf das Gelände eines angrenzenden Pflanzencenters. Dort kletterten sie über einen Maschendrahtzaun, schoben zwei Schiebetüren auf und gelangten so in den Verkaufsraum. Auf der weiteren Suche nach Wertvollem stießen die Einbrecher im Verkaufsraum auf ein Mobiltelefon und ebenfalls auf eine niedrige Bargeldsumme. Anschließend suchten sie mit ihrer Beute das Weite und hinterließen einen Sachschaden von rund 2.000 Euro. Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142 405-0, in Verbindung zu setzen.

Bietigheim-Bissingen: 20-Jähriger in psychischem Ausnahmezustand

Mehrere Streifenwagenbesatzungen der Polizei waren am Sonntagabend bei einer Flüchtlingsunterkunft in der Geisinger Straße in Bietigheim im Einsatz. Gegen 22:20 Uhr hatte sich ein Sicherheitsdienstmitarbeiter bei der Polizei gemeldet und eine randalierende Person mitgeteilt. Dem Anruf bei der Polizei war mutmaßlich folgender Sachverhalt vorausgegangen. In der Unterkunft soll ein 20-Jähriger unter dem Eindruck einer psychischen Ausnahmesituation die Glastür eines Zimmers mit den bloßen Händen eingeschlagen haben. Hierbei zog er sich aller Wahrscheinlichkeit Schnittverletzungen an beiden Armen zu. Im Anschluss daran soll er sich gewaltsam Zutritt zu einem anderen Zimmer verschafft und mit einer Glasscherbe den 32-jährigen Zimmerbewohner beworfen haben. Der 32-Jährige erlitt hierbei eine leichte Schürfwunde am Bein. Nach der Wurfattacke soll der Querulant sein Opfer ins Gesicht geschlagen haben und obendrein gab es wohl noch ein Gerangel zwischen den beiden Männern. Darüber hinaus wurde bekannt, dass der 20-Jährige während des Angriffs ein Messer in der Hand gehalten haben soll. Nach bisherigen Erkenntnissen kam das Messer jedoch nicht zum Einsatz und der 32-Jährige soll damit auch nicht bedroht worden sein. Nach Eintreffen der Einsatzkräfte konnten beide Männer in der Unterkunft angetroffen werden. Aufgrund ihrer Verletzungen wurde ein Rettungsdienst hinzugezogen. Während der 32-Jährige eine medizinische Versorgung vor Ort erhalten hatte, musste der 20-Jährige in ein Krankenhaus gebracht werden. Schlussendlich wurde der verhaltensauffällige Mann nach einer ambulanten Behandlung im Krankenhaus in die Obhut einer psychiatrischen Einrichtung gegeben. Der 20-Jährige muss nun mit einer Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung rechnen.

Freiberg am Neckar-Beihingen: Rettungswagen beschädigt

Im Ortsteil Beihingen hat am Sonntag gegen 02:45 Uhr ein 17-Jähriger den Rettungsdienst alarmiert, nachdem sich seine 18 Jahre alte Freundin in einem psychischen Ausnahmezustand befunden hatte. Die beiden hatten sich an der Wohnanschrift des 17-Jährigen aufgehalten. Der hinzugerufene Rettungsdienst wollte die Frau aufgrund ihres Zustandes in ein Krankenhaus bringen. Nachdem ihr 17-jähriger Freund erfahren hatte, dass er aufgrund der aktuellen Corona-Lage nicht mit ins Krankenhaus fahren durfte, schlug er eine Spirituosenflasche gegen eine Seitenscheibe des Rettungswagens. Obendrein warf er noch einen Stein gegen die Türverkleidung und schlug mutwillig mit der Faust den rechten Außenspiegel ab. Hierdurch entstand ein Sachschaden von etwa 1.000 Euro. Aufgrund des Geschehens verständigten Rettungsdienstmitarbeiter die Polizei. Beim darauffolgenden Eintreffen der Einsatzkräfte war die 18-Jährige sehr aufgebracht. Als ein Beamter vergeblich versucht hatte, sie aufgrund ihres Verhaltens festzuhalten, wurde ihr 17-jähriger Freund zunehmend aggressiver und baute sich vor dem Polizisten auf. Diesbezüglich wurde er zunächst fixiert und durchsucht. Da der mutmaßlich alkoholisierte Jugendliche sich nicht beruhigen ließ und wiederholt versuchte sich fortzubewegen, sollten ihm Handschließen angelegt werden. Zwischenzeitlich eilte die 18-Jährige ihrem Freund zu Hilfe. Sie packte einen Beamten am Kragen und wollte ihn von ihrem Partner wegziehen. Im weiteren Verlauf mussten beide Personen zu Boden gebracht und mittels Handschließen geschlossen werden. Dadurch wurden drei Beamte leicht verletzt. Zu aktiven Widerstandshandlungen soll es allerdings nicht gekommen sein. Nachdem sich die Situation entspannt und der 17-Jährige wieder beruhigt hatte, wurde die 18-Jährige durch den Rettungsdienst in eine psychiatrische Einrichtung gebracht. Der 17-Jährige, der nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß entlassen wurde, muss nun mit einer Anzeige wegen Sachbeschädigung rechnen.

Quelle: Polizei Ludwigsburg

30 Autos in Ludwigsburg beschädigt: 24-Jähriger in die Klinik eingewiesen

Vermutlich da er sich unter dem Eindruck eines psychischen Ausnahmezustands befand, beschädigte ein 24 Jahre alter Mann am Sonntag zwischen 05.00 Uhr und 05.40 Uhr zwischen Eglosheim und dem Westportal des Bahnhofs etwa 30 Autos. Das berichtete die Polizei Ludwigsburg in einer Mitteilung.

Eine Zeugin hatte den 24-Jährigen, der in Begleitung seiner 16-jährigen Freundin war, dabei beobachtet, wie er in der Kurfürstenstraße in Eglosheim gegen geparkte Autos trat und hierauf die Polizei verständigt. Mehrere Streifenwagenbesatzungen nahmen die Fahndung nach dem Paar auf. Im Zuge der Fahndungsmaßnahmen stellten die Beamten insgesamt verteilt auf die Katharinenstraße, die Frankfurter Straße, die August-Bebel-Straße, die Kurfürstenstraße, die Martin-Luther-Straße, die Gottlob-Molt-Straße, die Schlachthofstraße sowie die Pflugfelder Straße insgesamt 30 beschädigte PKW verschiedenster Marken fest. Der 24-jährige Tatverdächtige dürfte bei den meisten Autos versucht haben einen Seitenspiegel abzutreten. Eine der eingesetzten Streifenwagenbesatzungen stellte den 24-Jährigen gemeinsam mit seiner Freundin am Westausgang des Bahnhofs Ludwigsburg fest. Aufgrund seines psychischen Ausnahmezustands wurde er anschließend in ein Krankenhaus und von dort aus in eine psychiatrische Einrichtung gebracht.

Der entstandene Sachschaden wurde bislang auf rund 12.000 Euro geschätzt. Weitere geschädigte PKW-Besitzer werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141/18-5353, in Verbindung zu setzen.

red

Bauarbeiter gehören zu Rekord-Pendlern im Kreis Ludwigsburg: Gewerkschaft fordert Entschädigung

Für sie kommt Homeoffice nicht in Frage: Bauarbeiter sind in ihrem Job ständig unterwegs. Um zur Baustelle zu kommen, legen sie überdurchschnittlich weite Wege zurück. Die Gewerkschaft IG Bau fordert für die rund 4.500 Bauarbeiter im Kreis Ludwigsburg erstmals eine Entschädigung der Fahrerei. Die Tarifverhandlungen zwischen Gewerkschaft und Arbeitgebern gehen am 25. Juni in Wiesbaden in die bereits dritte Runde.

Sie sitzen morgens um sechs im Auto und sind oft erst abends um acht zu Hause: Ein Großteil der rund 4.500 Bauarbeiter im Landkreis Ludwigsburg nimmt enorme Pendelstrecken in Kauf – ohne die Zeit für die Fahrerei bezahlt zu bekommen. Darauf weist die Gewerkschaft IG BAU hin. „Bauarbeiter zählen zu den Rekord-Pendlern in der Region. Um zur Baustelle zu kommen, haben sie nicht nur besonders weite Wege. Die Einsatzorte ändern sich auch ständig. Darunter leiden Familie, Freunde und Freizeit“, sagt Mike Paul, Bezirksvorsitzender der IG BAU Stuttgart. Erstmals soll es nun eine Entschädigung der sogenannten Wegezeiten am Bau geben. Das fordert die Gewerkschaft in der laufenden Tarifrunde, die am 25. Juni in Wiesbaden fortgesetzt wird.

Laut der IG Bau legen nach einer aktuellen Untersuchung des Pestel-Instituts Bauarbeiter in Deutschland im Schnitt 64 Kilometer für die einfache Strecke zur Arbeit zurück. In der repräsentativen Umfrage unter 4.800 Bau-Beschäftigten gab jeder Vierte an, mehr als eine Stunde zur Einsatzstelle unterwegs zu sein – plus Rückfahrt. Zum Vergleich: Unter allen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern betrifft das nur fünf Prozent.

IG BAU-Bezirkschef Mike Paul spricht von „verlorener Lebenszeit“ und fordert die Baufirmen dazu auf, den Einsatz ihrer Mitarbeiter anzuerkennen. „Mobiles Arbeiten gehört natürlich zum Bau dazu. Es wird immer woanders gebaut. Aber dann müssen Bauarbeiter für die Fahrerei immerhin eine Entschädigung bekommen – entweder durch Geld oder Zeit-Guthaben“, so der Gewerkschafter. Damit könne die Bauwirtschaft auch einen wichtigen Beitrag gegen den Fachkräftemangel leisten. „Berufsstarter überlegen sich dreimal, ob sie in einer Branche anfangen, in der sie mehr Zeit im Bulli als zu Hause verbringen.“

red