Was in Ludwigsburg und der Region los war

Bietigheim-Bissingen: Teure Autoräder abgeschraubt

Auf dem Ausstellungsgelände eines Autohauses an der Otto-Konz-Straße in Bietigheim haben unbekannte Täter in der Nacht zum Dienstag sieben Neufahrzeuge auf Betonsteinen aufgebockt und jeweils die Räder abgeschraubt und entwendet. Dabei suchten sich die Täter nur hochwertige Leichtmetallfelgen aus, Der Wert der Radsätze beläuft sich auf etwa 17.000 Euro. Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142:405-0, entgegen.

BAB 81/ Möglingen: 16.000 Euro Sachschaden nach Verkehrsunfall

Vermutlich aufgrund eines Sekundenschlafs kam eine 39-Jährige am Montag gegen 15:10 Uhr auf der Bundesautobahn 81 zwischen den Anschlussstellen Ludwigsburg-Nord und Ludwigsburg-Süd auf Höhe von Möglingen mit ihrem Renault zu weit nach rechts und verursachte dadurch einen Verkehrsunfall. Die Frau war in ihrem Wagen aus Heilbronn kommend in Fahrtrichtung Stuttgart unterwegs, als sie vom mittleren auf den rechten Fahrstreifen geriet. In der Folge kollidierte ihr Renault mit dem Audi eines 36-Jährigen. Der verursachte Sachschaden wurde auf insgesamt etwa 16.000 Euro geschätzt. Beide Fahrzeuge verblieben fahrbereit. Die 33-jährige Beifahrerin im Audi wurde leicht verletzt und vor Ort durch den Rettungsdienst versorgt.

K1676 / Großbottwar: Alkoholisierter Ford-Fahrer streift Linienbus

Ein 55-Jähriger war am Montag gegen 14:45 Uhr mit seinem Ford auf der Kreisstraße 1676 (K1676) von Großbottwar kommend in Fahrtrichtung Winzerhausen unterwegs, als auf Höhe einer Bushaltestelle ein Linienbus in Richtung Großbottwar einfuhr. Der Ford streifte in der Folge den Linienbus, so dass der Bus bis ungefähr zur Fahrzeugmitte seitlich beschädigt wurde. Auch der Ford wurde am Kotflügel beschädigt. Bei beiden Fahrzeugen gingen mehrere Scheiben zu Bruch. Die Sachschäden waren bislang noch nicht abschließend beziffert. Bei dem Unfall wurde niemand verletzt. Während der Unfallaufnahme stellten die Beamten eine vermutliche Alkoholisierung bei dem 55-Jährigen fest, weswegen er sich in der Folge einer Blutentnahme unterziehen musste. Sein Führerschein wurde noch vor Ort beschlagnahmt. (sh)

Ab 13. Juli: Landratsamt Ludwigsburg öffnet wieder für Besucher

LUDWIGSBURG. Nachdem sich die Corona-Neuinfektionszahlen im Landkreis positiv entwickelt haben, öffnet das Landratsamt ab Montag, 13. Juli, wieder für den Kundenverkehr. Da die Gesundheit und der Schutz der Kunden sowie der Mitarbeiter für das Landratsamt an erster Stelle stehen, wird die Öffnung keine Rückkehr zum „Normalbetrieb“ vor der Corona-Pandemie, sondern mit einigen Einschränkungen verbunden sein: Trotz der Öffnung spricht das Landratsamt die dringende Empfehlung an alle Kundinnen und Kunden aus, auch weiterhin vorab Termine zu vereinbaren.

Ab 13. Juli wird es keine Einlasskontrollen (Vorzeigen der Terminvereinbarung als Voraussetzung für den Zugang) mehr geben durch den Sicherheitsdienst. Innerhalb der Dienstgebäude ist während der Öffnungszeiten das Tragen von Mund-Nasen- Bedeckungen für Kunden und Mitarbeiter Pflicht, heißt es in einer Pressemeldung vom Landratsamt.

Die allgemeinen Öffnungszeiten der Kreisverwaltung sind:

Montag – Freitag: Montag: Donnerstag:

08:30 – 12:00 Uhr 13:30 – 15:30 Uhr 13:30 – 18:00 Uhr

Von der allgemeinen Öffnung ausgenommen sind die Fachbereiche und Geschäftsteile, bei denen eine unkontrollierte Öffnung zu großem Publikumsandrang führen würde. Daher werden folgende Bereiche nach wie vor nur mit Terminvereinbarungen arbeiten:

o Ausländerbehörde
o Kfz-Zulassung und Führerscheinstelle o Asylbewerber Leistung
o Jobcenter

Neben den allgemeinen Öffnungszeiten gibt es besondere Sprechzeiten der Fachbereiche, die auf der Homepage unter https://www.landkreis-ludwigsburg.de/de/landratsamt- landkreis/landratsamt/oeffnungszeiten/ separat dargestellt sind. Diese galten schon vor der Corona-Pandemie.

Die Kantine und der Kiosk im Ludwigsburger Kreishaus werden weiterhin für externe Besucher geschlossen bleiben.

red

Quelle: Landratsamt Ludwigsburg

Betrüger geben sich als Dachdecker aus: Paar in Ludwigsburg um viel Geld erleichtert

Betrüger setzten am Montag gegen 11:30 Uhr in Ludwigsburg – Mitte ein Seniorenpaar so unter Druck, dass diese am Ende den Tätern einen hohen vierstelligen Geldbetrag übergaben. Die ganze Geschichte nahm damit seinen Anfang, dass einer der Betrüger an der Haustür des Ehepaars mehrfach und anhaltend klingelte. Er gab sich für einen Mitarbeiter einer tatsächlich existierenden Dachdeckerfirma aus, die in der Nähe gerade Reparaturen an einem anderen Gebäude ausführte. Der Täter behauptete, dass er etwas am Dach bemerkt hätte, so dass man sich gemeinsam ins Obergeschoss begab und den vermeintlichen Schaden begutachtete. Er wies auch auf feuchte Stellen an einem Treppenaufgang hin, die der Täter zuvor vermutlich selbst zur Tatvorbereitung eingesprüht hatte.

Im weiteren Verlauf der Tathandlung telefonierte der erste Täter dann mit seinem angeblichen Chef, der natürlich auch prompt erschien. Die beiden übten weiter Druck auf das Seniorenpaar aus und man kam überein, den vorgetäuschten Schaden sogleich zu reparieren. Da die benötigten Teile aber im Fachhandel gleich bar zu bezahlen seien, wäre eine Vorauskasse nötig gewesen.

Nachdem die beiden Täter weiter lautstark und deutlich auf die Rentner einredeten, begab sich der Mann zu einer Bank und hob den geforderten hohen vierstelligen Betrag ab. Die Täter begleiteten den Senior und übernahmen das Geld noch vor Ort. Nachdem niemand mehr zur Reparatur erschien, erkundigten sich die Opfer bei der unschuldigen Dachdeckerfirma, die von dem ganzen Vorgang natürlich nichts wusste.

Das Polizeirevier Ludwigsburg hat die Ermittlungen wegen Betrug übernommen. Gesucht werden jetzt weitere Geschädigte, die auch Opfer der Betrüger geworden sind, oder Zeugen, die Angaben zu den Tätern machen können.

Diese werden wie folgt beschrieben:

Täter 1: etwa 168 Zentimeter groß, gebräunte Haut oder dunklerer Hautton, Arbeitskleidung, sprach Deutsch mit Akzent

Täter 2: etwa 180 Zentimeter groß, trug Bauchtasche, Jeans, Polohemd, hatte kurze Haare.

Beide Täter trugen eine Mund-Nasen-Bedeckung. Das Polizeirevier Ludwigsburg ist unter Tel. 07141 18 5353 erreichbar.

red

Quelle: Polizei Ludwigsburg

Corona-Infizierte: Baden-Württemberg meldet übers Wochenende weitere 55 Fälle

Ludwigsburg: Am Montag (06. Juli) ist die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten im Kreis Ludwigsburg um eins auf mindestens 1.848 Fälle gestiegen. Auch gestern wurde ein Neuinfizierter gemeldet. Laut dem Landratsamt sind ungefähr 1.728 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 gestorben sind, wird unverändert mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner liegt aktuell bei 5,3.

Lage in Baden-Württemberg:

Am Montag (6. Juli) ist die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg um weitere 55 bestätigte Infektionen auf mindestens 35.872 angestiegen. Achtung: Diese Zahl umfasst die Meldungen von Samstag, Sonntag und Montag. Davon sind ungefähr 33.514 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 1.837 an. Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages R-Wert wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,77 angegeben

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

In Ludwigsburg Waffe abgefeuert: 34-jähriges Duo in Gewahrsam genommen

Am Sonntagmorgen wurden in Ludwigsburg zwei 34-Jährige, eine Frau und ein Mann durch Polizeibeamte in Gewahrsam genommen. Zuvor sollen die Beide mit einer Schreckschusswaffe gefeuert haben.

Gegen 06:35 Uhr konnte ein Zeuge beobachten, dass die beiden Personen in der Aldinger Straße in Ludwigsburg-Süd zu Fuß unterwegs waren. Nachdem die beiden einen Zebrastreifen überquert hatten soll der Mann mit einer Schreckschusswaffe in die Luft geschossen haben. Darüber hinaus soll der Zeuge zuvor schon zwei Schussabgaben gehört haben. Das Duo setzte seinen Weg schließlich fort und begab sich auf das Areal einer Gärtnerei. Als sie sich dort an einem nicht verschlossenen Rad zu schaffen machten, alarmierte der Zeuge die Polizei. Beim Eintreffen mehrerer Streifenwagenbesatzungen hatten die beiden Tatverdächtigen das Gelände der Gärtnerei gerade verlassen. Im Bereich eines Feldweges konnte das Duo mitsamt eines Fahrrads, das sie von dem Gärtnerei-Areal entwendet hatten, schlussendlich angetroffen werden. Obendrein fanden seitens der Beamten Beobachtungen statt, das der 34-jährige Mann beim Erkennen der hinzugerufenen Beamten, eine Schreckschusswaffe unter einem Traktor geworfen hatte. Die Waffe wurde dort entdeckt und zusammen mit einem Einhandmesser sowie Schreckschusspatronen, die der 34-Jährige mit sich geführt hatte, beschlagnahmt. Das Fahrrad, dass die Frau vom Gelände geschoben hatte, wurde an die ursprüngliche Örtlichkeit zurückgestellt. Die beiden Tatverdächtigen, die sichtbar unter dem Einfluss von Alkohol standen, wurden daraufhin zum Polizeirevier Ludwigsburg gebracht.

Mit richterlicher Anordnung mussten die beiden Tatverdächtigen bis zum Nachmittag in der Gewahrsamseinrichtung bleiben. Sie müssen nun mit einer Anzeige wegen gemeinschaftlichen Diebstahls mit Waffe rechnen. Zudem muss sich der 34-jährige Mann wegen Beleidigung verantworten, da er während des Einsatzes zwei Polizeibeamte mehrfach beleidigte. Die weiteren Ermittlungen hat die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg übernommen.

red

Quelle: Polizei Ludwigsburg

Was in Ludwigsburg und der Region am Wochenende los war

Korntal-Münchingen: Durch nicht angeleinten Hund verletzt

Ein 58-jähriger Mann war am Sonntag gegen 09:00 Uhr mit seinem angeleinten Malteser auf dem Feldweg gegenüber des Friedhofs an der Korntaler Straße in Münchingen unterwegs. Dort traf er auf eine noch unbekannte Frau mit drei nicht angeleinten Hunde. Ein Jagdhund griff daraufhin den Malteser an. Als der 58-Jährige zwischen die beiden Hunde ging, zog er sich leichte Verletzungen zu. Bei der Hundehalterin solles sich um eine etwa 25-jährige Frau handeln. Sie ist etwa 165 cm groß und kräftig, hat dunkle lange Haare und ist Brillenträgerin. Zum Zeitpunkt des Vorfalls trug sie eine schwarze Hose und eine weiße Bluse. Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeirevier Ditzingen, Tel. 07156 4352-0, entgegen.

Ludwigsburg: Pkw zerkratzt

Ein Sachschaden von rund 800 Euro hinterließ ein noch unbekannter Täter an einem BMW, der am Sonntag zwischen 19:00 Uhr und 21:00 Uhr in der Bietigheimer Straße in Ludwigsburg abgestellt war. Der Wagen stand am Fahrbahnrand und wurde vermutlich mutwillig an der Beifahrerseite zerkratzt. Zeugen, die etwas Verdächtiges beobachtet haben, wenden sich bitte an das Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141 18-5353.

Asperg: Polizei sucht Zeugen nach Verkehrsunfall mit zwei Radfahrern

Nach einem Verkehrsunfall, der sich am Sonntag gegen 17:55 Uhr in Asperg ereignete, sucht die Polizei nach Zeugen. Nach bisherigen Erkenntnissen wollte ein 57 Jahre alter Radfahrer von der Brunnenstraße nach rechts in die Schillerstraße abbiegen. Zeitgleich war ein neunjähriger Junge, in entgegengesetzter Richtung, in der Schillerstraße, bei der es sich um eine Einbahnstraße handelt, ebenfalls mit einem Fahrrad unterwegs. Im Kreuzungsbereich Brunnenstraße / Schillerstraße trafen die beiden Verkehrsteilnehmer schließlich aufeinander. Als der 57-Jahre den von rechts kommenden Neunjährigen wahrgenommen hatte, wollte er mutmaßlich nach links ausweichen. Der 57-Jährige verlor in der Folge die Kontrolle über sein Rad, stürzte auf die Fahrbahn und erlitt schwere Verletzungen. Ein hinzugezogener Rettungsdienst brachte den Mann anschließend in ein Krankenhaus. Abschließend konnte noch nicht geklärt werden, ob sich die beiden Radfahrer, die jeweils einen Helm trugen, vor dem Sturz auch berührt haben. Diesbezüglich werden Zeugen gesucht, die Angaben zum Unfallgeschehen machen können. Hinweise nimmt das Polizeirevier Kornwestheim unter der Tel. 07154 1313-0, entgegen.

Freiberg am Neckar: Auffahrunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen

Am Samstag gegen 19:55 Uhr ereignete sich auf der K1672 zwischen Freiberg und Benningen ein Auffahrunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Ein unbeteiligter Pkw-Lenker befuhr die Strecke in Richtung Benningen, wollte wenden und fuhr dazu in einen Feldweg. Die hinter ihm fahrende 48 Jahre alte Fahrerin einer B-Klasse sowie der darauffolgende 24-jährige Focus Fahrer merkten dies und bremsten bis zum Stillstand ab. Der wiederum folgende 30 Jahre alte Fahrer eines Dacia fuhr nahezu ungebremst auf den Focus auf und schob diesen in der Folge auf die B-Klasse. Der Dacia Fahrer wurde durch den Unfall leicht verletzt und kam mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Weiterhin stellte sich heraus, dass er alkoholisiert war, weswegen bei ihm eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Es entstand insgesamt ein Sachschaden von schätzungsweise 6000 Euro.

Möglingen: Alkoholisierter Pkw-Fahrer verursacht Verkehrsunfall

Ein 39 Jahre alter Fahrer eines Opel Movano befuhr am Samstag die Bahnhofstraße in Möglingen und streifte beim Vorbeifahren einen geparkten Daimler-Benz. Hierbei entstand an beiden Fahrzeugen erheblicher Sachschaden. Der Halter des geparkten Fahrzeugs konnte den Zusammenstoß akustisch wahrnehmen und kam nach draußen hinzu. Bei der Unfallaufnahme konnte festgestellt werden, dass der Opelfahrer stark alkoholisiert war. Er musste sich daher einer Blutentnahme unterziehen und sein Führerschein wurde beschlagnahmt.

Steinheim an der Murr: Vorfahrtsunfall an der Forsthofkreuzung

Sachschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro entstand bei einem Verkehrsunfall, der sich am Samstag, kurz nach 8 Uhr, auf der Forsthofkreuzung (Gemarkung Steinheim a.d. Murr) ereignete. Ein 47 Jahre alte Lenker eines Kia wollte von der Kreisstraße 1608 aus Kleinbottwar kommend nach rechts in die Landesstraße L 1115 einbiegen und missachtete dabei die Vorfahrt eines 57 Jahre alten Ford-Lenkers der aus Richtung Großbottwar heranfuhr. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Bönnigheim: Diebstahl an Quad

In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde in Bönnigheim in der Kepplerstraße von unbekannten Tätern an einem Quad der Marke „Her Chee“ die Sitzbank, die Tachoanlage und weitere Fahrzeugteile abmontiert und entwendet. Der entstandene Schaden an dem Quad beträgt 300 Euro.

Markgröningen: Diebstahl aus Gartengrundstücken

In der Zeit von Montag, 29.06.2020 bis Freitag, 03.07.2020 wurde aus drei Grundstücken im Gewann Schießmauer in Markgröningen mehrere Gartengeräte und Kraftstoff entwendet. In einem Fall haben die unbekannten Täter eine Scheune aufgebrochen und Diesel gestohlen. Weiterhin wurden aus zwei Häuschen mehrere Gartenutensilien entwendet. Der entstandene Schaden an den Gebäuden wird insgesamt auf 300 Euro und der Wert der gestohlenen Gegenstände auf 150 Euro geschätzt.

Böblingen: Brand eines Gasgrills

Am Samstag gegen 19:30 Uhr, wurde im Vorgarten eines Wohnhauses in der Hölderlinstraße in Böblingen beim Anheizen eines Gasgrills die Gasflasche in Brand gesetzt. Durch die entstandene Hitze wird ein Swimmingpool neben dem Grill derart beschädigt, dass Wasser austritt und in den Keller des Wohnhauses läuft. Der entstandene Schaden kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beziffert werden. Am Brandort waren drei Polizeistreifen, zwei Rettungswagen und die Feuerwehr Böblingen mit vier Fahrzeugen im Einsatz.

red

Quelle: Polizei Ludwigsburg

Welcher Straßen diese Woche gesperrt sind

Verkehrsbericht gültig ab Montag, 06. Juli

Abelstraße
Es besteht eine Vollsperrung der Abelstraße zwischen der Schützenstraße und der Kreuzstraße – Anlieger und Andienungsverkehr sind eingeschränkt frei.

Anschlussstelle Ludwigsburg-Süd Ostrampe / L 1140
Wegen Umbaumaßnahmen an der Ostrampe der Anschlussstelle Ludwigsburg-Süd und an der  L 1140 ist eine Geradeausspur auf der L 1140 in Richtung Möglingen gesperrt.

Gebiet Altach
Hier besteht voraussichtlich Mitte August eine abschnittsweise Sperrung der Feldwege zwischen der Hirschbergschule und der Kläranlage Eglosheim sowie zwischen der Tammer Straße und der Autobahnmeisterei Ludwigsburg. Die Zufahrt zur Kläranlage und zur Hirschbergschule bleibt eingeschränkt frei; die Zufahrt zur Tammer Straße ist für Anlieger ebenfalls eingeschränkt frei.

Alter Oßweiler Weg
Es besteht bis voraussichtlich Mitte Juli eine Vollsperrung im Bauabschnitt 1 ab Remsweg bis Alter Oßweiler Weg 42.

Heilbronner Straße /B 27
Hier wird die äußerste Fahrspur stadteinwärts wegen Instandsetzungs-Arbeiten an der Stützwand außerhalb der Hauptverkehrszeiten abschnittsweise gesperrt.

Johannesstraße
Die Johannesstraße ist im ersten Bauabschnitt zwischen der Mörikestraße und der Wernerstraße voll gesperrt. Anlieger und Andienungsverkehr sind frei.

Kallenberg´sches Areal
Die Leonberger Straße ist zwischen der Solitudestraße und dem Zentralen Omnibus-bahnhof (ZOB) für den Individualverkehr gesperrt. Die Solitudestraße ist halbseitig gesperrt – die Verkehrsführung erfolgt stadteinwärts zwischen der Friedrichstraße und der Leonberger Straße.

Karl-Hüller-Straße
Es besteht bis voraussichtlich Anfang September eine Vollsperrung der Karl-Hüller-Straße.

Katharinenstraße
Hier besteht bis voraussichtlich bis Anfang Oktober eine halbseitige Sperrung. Der Gehweg ist für den Fußgängerverkehr gesperrt.

Mörikestraße
Hier kommt es  bis voraussichtlich Mitte Juli zwischen der Albrechtstraße und der Martin-Luther-Straße zu Beeinträchtigung im Baustellenbereich.

Neckarhalde
Hier besteht auf Höhe der Neckarhalde 39 bis voraussichtlich Ende Dezember eine Vollsperrung für den Kfz-, Fußgänger- und Radverkehr. Es besteht eine Umleitung über: Neckarhalde –  Herrmann-Wißmann-Straße – Steinäckerstraße.

Pleidelsheimer Straße
Es besteht bis vorrausichtlich Mitte August eine halbseitige Sperrung zwischen der Pleidelsheimer Straße 7 und der Bönnigheimer Straße.

Riedstraße
Hier besteht bis voraussichtlich Ende Juli eine Vollsperrung zwischen der Eduard-Krauß-Straße und der Bachstraße.

Schillerstraße
Die Schillerstraße ist für den Fahrzeugverkehr in Richtung Westen befahrbar. Der Radverkehr bleibt in beide Richtungen aufrecht erhalten. Der Fußgängerverkehr wird über den Gehweg auf der Südseite geführt. Diese Verkehrsregelung gilt für die Dauer der Bauarbeiten bis voraussichtlich Ende 2022.   

Schwieberdinger Straße /Keplerstraße /Friedrichstraße
(zwischen der Martin-Luther-Straße und der Stuttgarter Straße)
Hier besteht eine einspurige Verkehrsführung im Baufeld. Die Zu- und Abfahrt aus den Nebenrichtungen ist eingeschränkt beziehungsweise teilweise nicht möglich. Die Zu- und Abfahrt aus der Pflugfelder Straße in die Schwieberdinger Straße ist nicht möglich. Die Baumaßnahmen dauern voraussichtlich bis März 2021.
 
Uferwiesen II
Hier besteht eine Vollsperrung der Anlegestelle. Die Arbeiten sind witterungsabhängig und die Dauer derzeit noch nicht genau absehbar.

Untere Kasernenstraße – Parkplatz Untere Stadt
Der Parkplatz Untere Stadt ist im Zuge der Umgestaltung des Walckerparks bis voraussichtlich April 2021 gesperrt. Im Bereich der Unteren Kasernenstraße, der Oberen Kasernenstraße und der Bietigheimer Straße werden daher die öffentlichen Stellplätze in Anwohnerparkplätze umgewandelt (Bewohnerparkbereich 1).

Waldäcker III
Hier sind temporäre Einschränkungen bei der Nutzung des Radweges entlang der Schwieberdinger Straße möglich. Die Arbeiten sind witterungsabhängig und die Dauer derzeit noch nicht genau absehbar.

Corona-News: Landratsamt meldet die neuesten Zahlen

Ludwigsburg: Am Sonntag (05. Juli) ist die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten im Kreis Ludwigsburg um eins auf mindestens 1.847 Fälle gestiegen. Gestern wurden 4 Neuinfizierte gemeldet. Laut dem Landratsamt sind ungefähr 1.722 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 gestorben sind, wird unverändert mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner liegt aktuell bei 5,3.

Die Corona-Zahlen für Baden-Württemberg werden am Wochenende vom Ministerium nicht übermittelt.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

„Rassismus und Grundgesetz“

Eine Kolumne von Dr. Matthias Knecht, Oberbürgermeister der Stadt Ludwigsburg

Liebe Leserinnen und Leser von Ludwigsburg24,
ich freue mich Ihnen heute niederschreiben zu dürfen, was mich derzeit bewegt.

Stellen Sie sich folgendes Bild vor: Sie werden in einer Gegend geboren, in der Menschen leben, die den gleichen beruflichen Status und eine ähnliche Lebenssituation wie Sie aufweisen. Sie sind in Sport-, Kultur- oder Musikvereinen aktiv, deren Mitglieder Interessen mit Ihnen teilen. Sie haben Freunde, die Urlaubsziele wie Sie präferieren und die die gleichen Konzerte besuchen. Diese Ausgangssituation lässt sich wohl tausendfach auf Bürgerinnen und Bürger in Ludwigsburg bzw. unseres  Landes übertragen, und für uns ist das ein Vorteil, etwas Schönes, was uns Vertrautheit gibt. Erkennen Sie sich wieder? Ich mich in jeden Fall.

Jetzt stellen Sie sich vor, dass auf Sie die oben genannten Aussagen alle zutreffen und Sie doch merken, dass Sie aufgrund eines Merkmals nicht zu dieser Gruppe gehören dürfen. Einem Merkmal, das eigentlich keine Wirkung auf Ihr Zusammenleben oder Ihre Interaktion mit anderen Personen hat. Es wird Ihnen klischeehaft vorgehalten und grenzt Sie aus. Wir alle würden das wohl als für völlig ungerechtfertigt und unfair halten.

So verhält es sich beim Rassismus. Menschen werden aufgrund Ihrer Hautfarbe, Ihres familiären Hintergrunds, Ihres Herkunftslandes oder anderer Merkmale Eigenschaften nachgesagt, die die Individualität jeder Einzelnen und jedes Einzelnen außen vor lässt. Rassismus gibt Menschen nicht die Chance sich zu verwirklichen, da sie durch Vorurteile daran gehindert werden.

In unserer Barockstadt fand vor wenigen Wochen eine Kundgebung „Black Lives Matter“ statt, bei der ich anwesend sein durfte. Dabei sprach eine junge Frau, die sich immer wieder mit der Frage auseinandersetzen musste „woher sie denn komme“. Ihre Antwort war immer die gleiche: „Ludwigsburg!“. Auf erneute Nachfrage antwortete sie: „Geboren wurde ich in Leverkusen.“ Doch das Nachbohren hört hier nicht auf – und das ist das Problem. Liebe Leserinnen und Leser, äußerliche Merkmale von Menschen mit Wertungen zu verbinden, war und ist nicht akzeptabel und wird es nie sein. Viele leisten in Ludwigsburg vorbildliche Arbeit für Integration, Inklusion und Völkerverständigung, weswegen wir in einer so tollen Stadt mit unterschiedlichsten Facetten leben – und doch dürfen wir nie müde werden, oben genannte Aussage zu betonen.

In Artikel 2, Absatz 1 unseres Grundgesetzes heißt es „Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit,…“ Lassen Sie uns dies immer verinnerlichen! Die Würde aller Menschen ist zu achten, wie Artikel 1 unseres Grundgesetzes nicht umsonst betont! Ludwigsburg mit seinen internationalen Restaurants und Cafés, seinen Kulturvereinen, seinen Menschen! Das macht diese Stadt aus.

Unser Bundespräsident hat neulich in einer Ansprache deutlich gemacht, dass wir „Antirassisten“ sein müssen.  Liebe Leserinnen, liebe Leser, das müssen wir uns zu Herzen nehmen – denn es reicht nicht zu Rassismus zu schweigen, wir müssen ihm aktiv im Alltag entgegentreten.

Ihr Matthias Knecht

Sandkunst-Ausstellung im Blühenden Barock öffnet seine Tore

Von Uwe Roth

Es ist – Corona bedingt – die erste Veranstaltung im Blühenden Barock Ludwigsburg in diesem Jahr: die inzwischen vierte Sandkunst-Ausstellung im Nordgarten der weitläufigen Grünanlage. Seit diesem Samstag (4. Juli) ist sie eröffnet. Motto ist in diesem Jahr die Tierwelt. Ein Wal, Korallen, ein Pfau und viele andere – insgesamt 14 Skulpturen sind auf einem insgesamt einen Kilometer langen Rundgang zu entdecken. Damit die Besucher den notwendigen Abstand einhalten können, stehen die Skulpturen weiter voneinander entfernt als gewohnt.

Nach dem 27. August trägt ein Bagger die sandigen Kunstwerke ab, die anschließend als Baumaterial auf irgendeiner Baustelle weiterverarbeitet werden. Danach schließt sich die traditionelle Schau Tausender Kürbisse an. BlüBa-Chef Volker Kugel wünschst sich die Normalität der Vorjahre zurück, wie er am Freitag bei der Präsentation sagte. Mitorganisator Stefan Hinner sagte, er habe die Hoffnung, mit 80 000 bis 100 000 Besuchern in die Nähe der letztjährigen Zahl zu kommen. Ein internationales Künstler-Team hat mehrere Tage an den 14 Skulpturen gearbeitet. Ihre Arbeit mit kleinen Schaufeln, Skalpellen und anderem Werkzeug wird als Schnitzen bezeichnet. Insgesamt 250 Tonnen feinsten Sand aus dem Elsass hatten und haben die Sandbildhauer zur Verfügung. Lastkähne brachten das Material auf dem Rhein und Neckar nach Neckarweihingen, wo es in Lkws umgeladen wurde.

Chef-Sandkünstler Jeroen van de Vlag, Projektleiterin Alisa Käfer und BlüBa-Chef Volker Kugel (links)

Jeroen van de Vlag ist mit eigenen Werken dabei und gleichzeitig wie in den vergangenen Jahren der künstlerische Leiter der Sandkunst-Ausstellung. Wegen der Corona-Beschränkung waren bei ihm die Aufträge ausgeblieben. Nun ist er seit Monaten zum ersten Mal wieder im Einsatz. Sponsoren finanzieren die Honorare der Künstler. In diesem Jahr sind die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim hinzugekommen.

Das kommunale Unternehmen richtet den Speedcarving-Contest aus. Seit Freitag 16 Uhr haben vier Künstlerinnen und Künstler Zeit, um innerhalb von 24 Stunden aus einem Kubikmeter Sand eine Skulptur zu schnitzen. Van den Vlag sagt, üblicherweise benötige man für eine solche Menge Material zwei bis drei Arbeitstage. Die Teilnehmer bestimmen selbst, ob sie die Nacht durcharbeiten oder eine längere Pause zum Schlafen einlegen. Am Samstag (4. Juli) 16 Uhr endet der Contest. Die Besucher bestimmen, wer aus dem Künstlerquartett ihr Favorit ist. Um 16.30 Uhr wird der Sieger bekanntgegeben.

Drei der 14 Skulpturen werden erst im Laufe der Ausstellung aus riesigen gepressten Sandblöcken geschnitzt, damit die Besucher selbst Zeuge der detailreichen Arbeit werden können. „So wird sich das Gesicht der Ausstellung immer wieder verändern“, sagt Alisa Käfer vom Organisationsteam der Sandkunst. „Sogar bis Ende August kann man immer wieder dabei sein, wie die imposanten Kunstwerke entstehen.“ Denn an den ersten vier Wochenenden im August gibt es in diesem Jahr erstmals die Chance für Nachwuchs-Künstler, zum Zug zu kommen. Sie haben jeweils zwei Tage Zeit aus einem ein Kubikmeter großen Sandklotz eine Figur zu schnitzen.

„Es ist toll, dass die Besucher so die Chance haben, an jedem Ausstellungswochenende einem Sandkünstler über die Schulter schauen zu können“, findet sie. „Da das Live-Schnitzen im vergangenen Jahr so gut ankam, waren wir uns einig, dass wir das Angebot ausbauen werden.“

Die Ausstellungsmacher möchten mit verschiedenen gastronomischen Angeboten die Besucher möglichst lange auf dem Gelände halten und Urlaubsflair bieten: Die Sandgastronomie im Bereich der barocken Broderie, die Cafeteria am Rosengarten und eine Take-Away-Hütte bieten Getränke und Kulinarisches an. „Gerade die große Wiese vor der Cafeteria lädt außerdem dazu ein, eine eigene Picknick-Decke mitzubringen“, sagt Käfer. „Dann kann man sich bei uns leckere Snacks auf die Hand holen und im Grünen mit Blick aufs Schloss genießen.“ Auch im Bereich der Barocken Broderie gibt es eine Wiese im Schatten der riesigen Platanen mit bequemen Liegestühlen. „Wir wollen gerade auch in diesem Jahr das Gefühl des ‚Urlaubs zuhause‘ transportieren“, so die Organisatorin Käfer.

Sand-Kunst-Ausstellung 2020 – 04. Juli bis 27. August, täglich 9 bis 18 Uhr Weitere Informationen auch unter www.sandkunst-ludwigsburg.de