So viele Corona-Neuinfektionen gibt es am Samstag

Ludwigsburg: Am Samstag (11. Juli) ist die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten im Kreis Ludwigsburg um vier weitere Infizierte auf mindestens 1.861 Fälle gestiegen. Laut dem Landratsamt sind ungefähr 1.740 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 gestorben sind, wird unverändert mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner liegt aktuell bei 2,7 .

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Corona: Baden-Württemberg meldet 51 Neuinfektionen

Ludwigsburg: Am Freitag (10. Juli) ist die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten im Kreis Ludwigsburg um einen weiteren Infizierten auf mindestens 1.857 Fälle gestiegen. Laut dem Landratsamt sind ungefähr 1.736 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 gestorben sind, wird unverändert mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner liegt aktuell bei 2,7 .

Lage in Baden-Württemberg:

Am Freitag (10. Juli) ist die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg um weitere 51 bestätigte Infektionen auf mindestens 36.051 angestiegen. Davon sind ungefähr 33.643 Personen bereits wieder genesen. Gestern wurden 48 Neuinfektionen gemeldet. Dem Landesgesundheitsamt wurde heute kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Demnach beträgt die Zahl der Todesfälle weiterhin insgesamt 1.837. Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages R-Wert wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 1,02 angegeben

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Stadt Ludwigsburg richtet Corona-Nothilfefonds ein

Auf Initiative der Ludwigsburger Bürgermeister wurde für in Not geratene Einrichtungen ein Corona-Hilfsfonds eingerichtet. Auch ein Großteil der Ludwigsburger Stadträtinnen und Stadträte hat für den Corona-Nothilfefonds der Bürgerstiftung Ludwigsburg gespendet. Insgesamt kamen nach Angaben der Stadt so rund 9.000 Euro zusammen.

Mit den Spendengeldern des Fonds sollen durch die Corona-Krise in Not geratene gemeinnützige Ludwigsburger Einrichtungen und Projekte, aber auch weitere mildtätige Zwecke unterstützt werden, heißt es in der Meldung der Stadt Ludwigsburg. Mit dem Geld sollen demnach denjenigen geholfen werden, die sich normalerweise für andere einsetzen – sei es auf sozialer, kultureller oder sportlicher Ebene. Der Kreis der möglichen Unterstützungsempfänger wird innerhalb des Stiftungszwecks so wenig wie möglich eingegrenzt.

Eingerichtet wurde der Corona-Nothilfefonds auf Initiative der Ludwigsburger Bürgermeister. Oberbürgermeister Dr. Matthias Knecht, Erster Bürgermeister Konrad Seigfried, Bürgermeister Michael Ilk und Albert Geiger, kommissarischer Leiter des Dezernats Stadtentwicklung, Hochbau, Liegenschaften. Gemeinsam stellten sie auch das Startkapital und spendeten privat insgesamt 10.000 Euro.

„Ich freue mich sehr, dass der Gemeinderat den Fonds unterstützt“, so OB Matthias Knecht. „Das ist ein starkes Signal und zeigt die große Solidarität in der Corona-Krise.“

Das Spendenkonto des Fonds lautet: Kreissparkasse Ludwigsburg, Kontonummer 17 732, BLZ 604 500 50, IBAN: DE36 6045 0050 0000 0177 32, BIC CODE: SOLADES1LBG. Kontoinhaber ist die Bürgerstiftung Ludwigsburg. Der Verwendungszweck heißt „Spende Corona-Soforthilfe“. Eine Spendenquittung kann ausgestellt werden.

Wer Unterstützung durch den Fonds beantragen möchte oder zur Unterstützung des Fonds Fragen hat, kann sich wenden an: Stadt Ludwigsburg, Büro Oberbürgermeister, Hannes Eisele, Wilhelmstraße 11, 71638 Ludwigsburg, Telefon 07141 910-2238, E-Mail: H.Eisele@ludwigsburg.de.

red

Quelle: Stadt Ludwigsburg

Was in Ludwigsburg und der Region los war

Marbach am Neckar: Unfallflucht nach Alkoholunfall

Zu tief ins Glas geschaut hatte die 48-jährige Fahrerin eines VW, die am Donnerstag gegen 12:35 Uhr in der Rielingshäuser Straße beim rückwärtigen Ausparken den Mitsubishi einer 71-Jährigen angefahren hatte. Sie stieg anschließend aus, schaute sich den Schaden an und fuhr dann weg. Zeugen beobachteten den Vorgang und verständigten die Polizei. Beamte des Polizeireviers Marbach trafen die Frau wenig später zu Hause an. Sie stand augenscheinlich deutlich unter Alkoholeinfluss und nach einem Atemalkoholtest musste sie sich einer Blutentnahme unterziehen. Der Führerschein der 48-Jährrigen wurde einbehalten.

Freiberg am Neckar: Motorradfahrer leicht verletzt

Leichte Verletzungen hat sich ein 18-jähriger Motoradfahrer am Donnerstagabend gegen 19:45 Uhr bei einem Verkehrsunfall auf der L 1129/Neckarstraße zugezogen. Er war auf der Landesstraße in Richtung Pleidelsheim unterwegs. Auf dem Neckartalweg von Benningen kommend wollte ein 50-jähriger Radfahrer die Landesstraße überqueren und erkannte den Motorradfahrer vermutlich zu spät. Er bremste ab und kam auf der Fahrbahn zum Stehen. Bei einem Ausweichversuch verlor der 18-Jährige die Kontrolle über seine Maschine und stürzte. Er wurde zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.

Oberstenfeld: Radfahrer schwer verletzt

Beim Befahren der Straße „In den Eichwiesen“ ist ein 86-jähriger Radfahrer am Donnerstagabend gegen 19:00 an der Steigung zur Einmündung der Eichhäldenstraße Uhr ohne Fremdeinwirkung gestürzt und hat sich dabei schwere Kopfverletzungen zugezogen. Er wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Großbottwar: Radfahrerin stürzt beim Bremsen

Mit schweren Verletzungen musste eine 36-jährige Radfahrerin am Donnerstagnachmittag von einem Rettungshubschrauber ins ein Krankenhaus geflogen werden. Sie war gegen 15:40 Uhr auf einem Feldweg im Gewann „Dreissig Morgen“ von Großbottwar in Richtung Steinheim unterwegs. Auf der Gefällstrecke kurz vor dem Lerchenhof verlor sie vermutlich beim Bremsen die Kontrolle und stürzte über den Lenker. Die Polizei hat keine Hinweise auf eine Beteiligung Dritter festgestellt.

Quelle: Polizei Ludwigsburg

Corona: Weitere Neuinfektionen in Baden-Württemberg und Ludwigsburg

Ludwigsburg: Am Donnerstag (09. Juli) ist die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten im Kreis Ludwigsburg um drei weitere Infizierte auf mindestens 1.856 Fälle gestiegen. Laut dem Landratsamt sind ungefähr 1.735 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 gestorben sind, wird unverändert mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner liegt aktuell bei 4,8.

Lage in Baden-Württemberg:

Am Donnerstag (09. Juli) ist die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg um weitere 48 bestätigte Infektionen auf mindestens 36.000 angestiegen. Davon sind ungefähr 33.624 Personen bereits wieder genesen. Gestern wurden 52 Neuinfektionen gemeldet. Dem Landesgesundheitsamt wurde heute aus dem Landkreis Esslingen die Korrektur eines Todesfalls im Zusammenhang mit dem Coronavirus übermittelt. Demnach sinkt die Zahl der Todesfälle auf insgesamt 1.837. Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages R-Wert wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,88 angegeben

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Jungen Menschen eine Chance geben: Agentur für Arbeit bezuschusst neue Variante der Ausbildung

Ludwigsburg: Trotz der aktuellen Krise wird am 1. September 2020 das neue Ausbildungsjahr offiziell starten. Immer noch suchen viele Unternehmen im Landkreis Ludwigsburg Azubis für ihre freien Ausbildungsstellen, doch auch in diesem Jahr werden einige Bewerberinnen und Bewerber keinen Ausbildungsplatz finden. Hier eröffnet nun die Einstiegsqualifizierung eine neue Chance für den Weg in die Ausbildung.

„Nicht in jedem Fall passen die schulischen Leistungen der Jugendlichen zu den Anforderungen der Betriebe“, so Benjamin Müller, Teamleiter der Ludwigsburger Berufsberatung. „Nicht jedem liegt der theoretische Unterricht in der Schule. Viele junge
Leute blühen erst in der Praxis richtig auf, denn hier können sie zeigen, was sie wirklich können. Für diese Jugendlichen gibt es die betriebliche Einstiegsqualifizierung.“ Die Einstiegsqualifizierung ist ein sozialversicherungspflichtiges Praktikum von 6 bis maximal 12 Monaten mit einer Praktikumsvergütung, die von der Agentur für Arbeit bezuschusst werden kann. Die Jugendlichen können dadurch in einem Betrieb Praxisluft schnuppern und das Unternehmen überzeugen, dass sie genau die Richtigen für eine Ausbildung sind.

„Für Betriebe ist diese Variante eine gute Gelegenheit, die Bewerberinnen und Bewerber über einen längeren Zeitraum kennenzulernen“, weiß Johann Peter Janiak, Bereichsleiter bei der Arbeitsagentur. „Denn häufig erleben die Betriebe die Jugendlichen nur in einem kurzen Praktikum oder in einem Ferienjob – wenn überhaupt. Gerade wenn bei Bewerbern
aufgrund ihrer schulischen Leistungen nicht ganz klar ist, ob sie den Anforderungen der Ausbildung gewachsen sein werden, kann die Einstiegsqualifizierung eine Brücke in eine feste Lehrstelle sein.“

Interessierte Arbeitgeber berät der persönliche Ansprechpartner im Arbeitgeberservice. Jugendliche können sich bei der Berufsberatung über die Hotline 07141 137 271 (Montag bis Donnerstag von 9:00 – 12:00 Uhr) oder per Mail:
Ludwigsburg.Berufsberatung@arbeitsagentur.de melden.

red

Quelle: Agentur für Arbeit Ludwigsburg

Was in Ludwigsburg und der Region los war

Großsachsenheim: Zwei Unfälle mit Radfahrern

Mit einer Kopfverletzung musste am Dienstmorgen ein 58-jähriger E-Bike-Fahrer nach einem Verkehrsunfall an der Einmündung Klingenberg / Brunnenschneiderstraße vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Nach den bisherigen polizeilichen Ermittlungen war ein 54-jähriger Autofahrer mit seinem Opel gegen 05:25 Uhr auf der Straße Klingenberg unterwegs und bog nach rechts in die Brunnenschneiderstraße ab, um dort zu wenden. Anschließend wollte er über die Klingenbergstraße in die Hermannstraße fahren und stieß dabei mit dem Radfahrer zusammen. Der 58-Jährige wurde über die Motorhaube geschleudert und landete etwa sechs Meter entfernt am Bordstein. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 5.000 Euro. Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Vaihingen/Enz, Tel. 07042 941-0, zu melden.

Ein weiterer Verkehrsunfall unter Beteiligung eines Radfahrers ereignete sich am Mittwoch gegen 10:30 Uhr auf der Kreuzung Hermannstraße/Sudetenstraße. Die 46-jährige Fahrerin eines Hyundai befuhr die Hermannstraße in Fahrtrichtung Klingenberg und stieß auf der Kreuzung mit einem von rechts kommenden, 15-jährigen Radfahrer zusammen. Der Jugendliche versuchte noch abzubremsen, die Bremse seines Fahrrads war allerdings defekt. Beim Zusammenstoß zog sich der 15-Jährige leichte Verletzungen zu. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 1.000 Euro.

Gerlingen: 25-Jähriger mit Glasflasche geschlagen

Aus einem bislang unbekanntem Anlass gerieten ein 25-Jähriger und ein 23-Jähriger am Mittwoch gegen 23:10 Uhr in einer Flüchtlingsunterkunft in der Siemensstraße in Gerlingen in Streit. Nachdem der Streit zunächst verbal ausgetragen worden sein soll, habe der 23-Jährige im weiteren Verlauf eine Bierflasche ergriffen und diese dem 25-Jährigen seitlich gegen den Kopf geschlagen. Ein Zeuge verständigte die Polizei. Durch den hinzugezogenen Rettungsdienst wurde der verletzte 25-Jährige versorgt. Der 23-Jährige muss nun mit einer Strafanzeige wegen gefährlicher Körperverletzung rechnen. (sh)

Ludwigsburg: 20-Jähriger flüchtet mit Marihuana im Turnbeutel vor der Polizei

Während einer Personenkontrolle am Donnerstag gegen 4:10 Uhr versuchte ein 20-Jähriger in Ludwigsburg in der Lange Straße vor Polizeibeamten des Polizeireviers Ludwigsburg zu flüchten. Der junge Mann war den Beamten zuvor aufgefallen, weil er ohne Beleuchtung mit dem Fahrrad unterwegs war. Im Verlauf der Kontrolle stellten die Polizisten Marihuanageruch fest. Um einer Durchsuchung zu entgehen, rannte der 20-Jährige über die Holderstraße davon. Die Beamten holten ihn aber nach etwa 200 Meter ein und obwohl er sich nach Kräften wehrte, konnte er vorläufig festgenommen werden. In seinem Turnbeutel fanden sich zwei Feinwaagen und etwa 75 Gramm Marihuana. Bei einer Durchsuchung seines Zimmers in der elterlichen Wohnung fanden die Beamten einen als Taschenlampe getarnten Elektroschocker sowie eine geringe Menge Marihuana. Auch die Besitzverhältnisse des mitgeführten Fahrrades waren nicht klar, weswegen dieses bis zur Klärung sichergestellt wurde. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 20-Jährige vor Ort entlassen. Er muss nun mit Strafanzeigen wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz, das Waffengesetz und wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte rechnen. (sh)

Korntal-Münchingen: Polizei appelliert an Verkehrsteilnehmer

14 Wehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Korntal-Münchingen waren am Mittwoch gegen 15:45 Uhr mit drei Fahrzeugen entlang der BAB 81 zwischen Stuttgart-Zuffenhausen und Ludwigsburg-Süd im Einsatz, nachdem mehrere Verkehrsteilnehmer einen Brand gemeldet hatten. Zunächst traf eine Streife der Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg an der genannten Örtlichkeit ein. Dort konnten die Beamten kurz nach der Anschlussstelle Stuttgart-Zuffenhausen, in Fahrtrichtung Heilbronn, im Grünstreifen eine etwa 25 Quadratmeter große brennende Fläche feststellen. Mit einem Feuerlöscher gelang es den Polizisten schließlich den Schwelbrand noch vor Ankunft der Wehrleute zu löschen. Somit konnte ein Übergreifen der Flammen auf ein angrenzendes Weizenfeld verhindert werden. Um einen erneuten Brandausbruch zu vermeiden, wurde die Rasenfläche durch Einsatzkräfte der Feuerwehr bewässert. Die Brandursache ist bislang unklar. Möglicherweise hatte sich die Rasenfläche durch eine achtlos weggeworfene Zigarette entzündet. Ob ein Flurschaden entstanden ist, muss noch abgeklärt werden.

Aufgrund des Geschehens appelliert die Polizei eindringlich an die Verkehrsteilnehmer. Um Vegetationsbrände zu vermeiden, werfen Sie bitte keine Zigaretten oder andere brennende Gegenstände in die Natur – erst recht nicht aus dem Fahrzeug. Das achtlose Wegwerfen einer Zigarette stellt eine Ordnungswidrigkeit und insbesondere bei Trockenheit eine noch größere Brandgefahr dar. (ak)

Polizeibeamte entdecken in Kornwestheim Lagerfeuer auf Schulgelände

Im Rahmen der Streifenfahrt beobachteten Polizeibeamte der Polizeihundeführerstaffel am Mittwoch gegen 20:15 Uhr in der Theodor-Heuss-Straße in Kornwestheim drei Jugendliche auf einem Schul- und Sportgelände, die beim Erkennen des Streifenwagens wegrannten. Die Jugendlichen hatten sich zuvor bei Büschen in der Nähe des Schulparkplatzes aufgehalten. Die Beamten konnten die Jugendlichen im Alter von 16 und 17 Jahren auf der anderen Seite des Areals wieder antreffen und kontrollieren. Bei einem der 17-Jährigen fanden die Polizisten ein Feuerzeug. Als die Beamten dann den vorherigen Aufenthaltsort der Jugendlichen aufsuchten, stellten sie zwischen den Büschen einen brennenden Mülleimer fest. Dieser war aus seiner ursprünglichen Verankerung am Feldrand gelöst, dorthin gebracht und mit Stroh eines danebenliegenden Feldes befüllt worden. In der Nähe konnte weiteres verkohltes Stroh aufgefunden werden. Die Beamten löschten das Feuer. Die Ermittlungen wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung dauern noch an.

Vaihingen an der Enz: Vorfahrt missachtet

Drei Leichtverletzte und ein Sachschaden von etwa 12.000 Euro forderte ein Verkehrsunfall, der sich am Mittwoch gegen 18:55 Uhr auf der Landesstraße 1125 ereignete. Von Horrheim kommend befuhr ein 51 Jahre alter Mann mit einem Mercedes die Kreisstraße 1682, wo er im weiteren Verlauf auf die L 1125 einbiegen wollte. Beim anschließenden Abbiegemanöver übersah er vermutlich aus Unachtsamkeit einen vorfahrtsberechtigten 23-Jährigen, der mit einem Chevrolet auf der Landesstraße von Sersheim kommend in Richtung Kleinglattbach unterwegs war. Im Kreuzungsbereich kam es schließlich zum Zusammenstoß der beiden Verkehrsteilnehmer. Beide Fahrer sowie der 19-jährige Beifahrer im Chevrolet erlitten hierdurch leichte Verletzungen. Ein Rettungsdienst brachte sie anschließend in ein Krankenhaus. In der Folge waren beide Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Während der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten wurde der Verkehr an der Unfallörtlichkeit durch Polizeibeamte bis etwa 20:10 Uhr geregelt.

BAB 81 / Möglingen: Unfallzeugen gesucht

Aus noch ungeklärten Gründen sind am Mittwoch gegen 15:20 Uhr auf der BAB 81 in Fahrtrichtung Stuttgart, im Bereich der Anschlussstelle Ludwigsburg-Süd ein 32-jähriger BMW-Fahrer und ein 50-jähriger Sattelzuglenker zusammengestoßen. Bei der anschließenden Unfallaufnahme machten die Beteiligten gegenüber der Polizei widersprüchliche Angaben zum Unfallhergang. Diesbezüglich sucht die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg, Tel. 0711 6869-0, Zeugen, die den Unfallhergang beobachtet haben. Der Gesamtschaden wurde auf etwa 1.500 Euro geschätzt. Die Fahrzeuge blieben trotz Schäden noch fahrbereit.

Quelle: Polizei Ludwigsburg

Corona: Sozialministerium meldet 52 Neuinfektionen in Baden-Württemberg

Ludwigsburg: Am Mittwoch (08. Juli) ist die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten im Kreis Ludwigsburg um einen weiteren Infizierten auf mindestens 1.853 Fälle gestiegen. Laut dem Landratsamt sind ungefähr 1.729 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 gestorben sind, wird unverändert mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner liegt aktuell bei 4,9.

Lage in Baden-Württemberg:

Am Mittwoch (8. Juli) ist die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg um weitere 52 bestätigte Infektionen auf mindestens 35.952 angestiegen. Davon sind ungefähr 33.575 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt um eins auf insgesamt 1.838 an. Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages R-Wert wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,76 angegeben

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Was in Ludwigsburg und der Region passiert ist

Asperg: Gewinnversprechen – Seniorin wird Opfer von Telefonbetrügern

Innerhalb der letzten zwei Wochen haben bislang unbekannte Täter einer Seniorin in Asperg am Telefon weisgemacht, dass sie knapp 50.000 Euro bei einem Gewinnspiel gewonnen habe. Für Notarkosten sowie die Versicherung des Geldtransports sollte die ältere Frau selbst aufkommen und vorab eine Zahlung von 1.000 Euro leisten. Zur Begleichung dieser Kosten, sollte die Dame Guthabenkarten erwerben. Nachdem die Seniorin die Karten in einem Discounter erworben hatte, übermittelte sie den Betrügern am Telefon die jeweiligen Codes. Bei einem weiteren Anruf habe sich die Gewinnsumme verdoppelt und demzufolge sind die Vorabkosten gestiegen. Auch hier wollte die Frau in einem Lebensmitteldiscounter Guthabenkarten kaufen. Da ihre Kreditkarte an der Kasse allerdings nicht mehr funktionierte, verständigte sie die Polizei. Im weiteren Verlauf klärten die eingesetzten Beamten die Frau über die Betrugsmasche auf und konnten Schlimmeres verhindern. Durch die Übermittlung der Codes konnten die Betrüger auf das Guthaben der Karten zugreifen und für Online-Dienste zum Bezahlen nutzen.

Die Polizei rät: Gehen Sie nicht auf derartige Gewinnversprechen ein. Beenden Sie das Gespräch und informieren Sie umgehend die Polizei. Wenn Sie Opfer eines Betrugsdelikts wurden: Erstatten Sie in jedem Fall eine Anzeige.

Gerlingen: Nach Unfall mit Kind – Polizei sucht Zeugen

Ein leichtverletztes Kind und ein Sachschaden von etwa 550 Euro forderte ein Verkehrsunfall, der sich am Dienstag gegen 16:35 Uhr in der Meterstraße in Gerlingen ereignete. Ein 63 Jahre alter Dacia-Lenker war auf der Eltinger Straße in Richtung Amthausstraße unterwegs und wollte nach rechts in die Meterstraße einbiegen. Während sich der 63-jährige Autofahrer im Kreuzungsbereich zur Meterstraße befand, kam es zum Zusammenstoß mit einem siebenjährigen Mädchen, die mit einem Fahrrad den Gehweg der Meterstraße in Richtung Urbanstraße befuhr. Das Kind prallte gegen die Beifahrerseite des Wagens, stürzte auf den Asphalt und erlitt leichte Verletzungen. Die näheren Umstände zum Unfallgeschehen sind bislang unklar. Diesbezüglich bittet das Polizeirevier Ditzingen Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, sich unter der Tel. 07156 4352-0, zu melden.

Sachsenheim: Radfahrer schwer verletzt

Mit schweren Verletzungen musste am Dienstagvormittag ein 53-jähriger Radfahrer nach einem Verkehrsunfall in Sachsenheim in ein Krankenhaus gebracht werden. Gegen 10:55 Uhr war ein 49-jähriger Autofahrer mit seinem Ford auf der Straße „Hanfgraben unterwegs und wollte die Kreuzung mit der Gartenstraße überqueren. Dabei stieß er mit dem bevorrechtigten Radfahrer zusammen, der von rechts an den Kreuzungsbereich heranfuhr. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 1.000 Euro.

Bietigheim-Bissingen: Radfahrerin stürzt – Polizei sucht Zeugen

Noch Zeugen sucht die Polizei in Bietigheim-Bissingen zu einem Verkehrsunfall, der sich am Montagabend, gegen 19:00 Uhr in der Blumenstraße ereignet hatte und erst am Folgetag gemeldet wurde. Demnach war eine 17-jährige Radfahrerin hinter einem weiteren Radfahrer in Richtung der Kelterstraße unterwegs. Aufgrund eines rückwärts aus einer Einfahrt ausfahrenden Pkw bremste der vorausfahrende Radfahrer ab und die nachfolgende 17-Jährige kam beim Abbremsen zu Fall. Die Unfallbeteiligten trennten sich zunächst, da augenscheinlich keine Unfallflogen entstanden waren. Nachdem es der 17-Jährigen im Verlauf des Abends jedoch schlechter ging, begab sie sich ins Krankenhaus und wurde dort mit Verdacht auf eine Gehirnerschütterung stationär aufgenommen. Da der Polizei hinsichtlich des Unfallhergangs unterschiedliche Angaben vorliegen, werden Unfallzeugen gebeten, sich beim Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142 405-0, zu melden.

Bietigheim-Bissingen: Zeugen zu Straßenverkehrsgefährdung gesucht

Wie erst nachträglich bei der Polizei gemeldet wurde, soll sich am vergangenen Freitag, 3. Juli 2020, gegen 19:35 Uhr auf der L 1107 zwischen Bietigheim und Löchgau ein Fall von Straßenverkehrsgefährdung ereignet haben. Der Fahrer eines weißen Porsche soll auf Höhe der Petershöfe zwei vorausfahrende Pkw überholt haben. Einer der Überholten habe in den Grünstreifen ausweichen müssen, um eine Kollision des Porsche mit dem Gegenverkehr zu verhindern. Der noch unbekannte Fahrer des entgegenkommenden Pkw habe eine Vollbremsung bis zum Stillstand seines Wagens eingeleitet. Zeugen des Vorgangs und insbesondere der Fahrer des entgegenkommenden Pkw werden gebeten, sich beim Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142 405-5, zu melden.

Quelle: Polizei Ludwigsburg

Mehr als 2 Millionen Euro für neue Infrastruktur – Ab 09. Juli beginnen Sanierungsmaßnahmen

Am 9. Juli beginnen in der Schwieberdinger Straße, Keplerstraße und Friedrichstraße umfangreiche Sanierungsmaßnahmen. Gemeinsam sorgen Stadt, Stadtentwässerung Ludwigsburg (SEL) sowie die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim (SWLB) dort für die Erneuerung der Infrastruktur. Zum Beispiel werden Gas- und Wasserleitungen ausgewechselt, die Kanaltrasse saniert sowie ein neuer Fahrbahnbelag eingebaut. Die Baumaßnahmen werden voraussichtlich neun Monate lang dauern.

„Gemeinsam investieren wir mehr als zwei Millionen Euro in die Sanierung und den Ausbau der Infrastruktur“, betont Bürgermeister Michael Ilk. „Das ist auch eine Investition in die Lebensqualität – wir tun das, um die Versorgung der Menschen zum Beispiel mit Gas, Wasser und Fernwärme sicherzustellen sowie andererseits das Abwasser umweltgerecht zu entsorgen.“

Die Bauarbeiten beginnen mit der Sanierung der Kanaltrasse. Zwischen der Martin-Luther-Straße und der Pflugfelder Straße wird die im vergangenen Jahr begonnene Renovierung eines mehr als 100 Jahre alten Mischwassersammlers fortgesetzt. Hier arbeitet die SEL in geschlossener Bauweise. Im Bereich der Friedrichstraße dagegen muss der Mischwasserkanal auf einer Länge von 220 Metern wegen der Vielzahl schwerer Schäden in offener Bauweise erneuert werden.

Danach sind die Stadtwerke mit ihren Leitungsarbeiten an der Reihe. Dazu erklärt SWLB-Geschäftsführer Johannes Rager: „Wir arbeiten in mehrerer Hinsicht an den Schlagadern unserer Stadt und erneuern diese. Damit der Verkehr wieder dauerhaft fließen kann, erneuern wir im Zuge dieser Baumaßnahme 650 Meter Gas- und 390 Meter Wasserleitungen. Außerdem bauen wir zusätzlich eine 250 Meter lange Leerrohrtrasse für neue Stromleitungen und verlegen im Kreuzungsbereich Pflugfelder Straße eine Fernwärmeleitung für die Zukunft. Im nachfolgenden Baubereich auf der südlichen Seite werden dann voraussichtlich im nächsten Jahr weitere 700 Meter Gasleitung und 470 Meter Wasserleitung gebaut. Das ist eine gute und langfristige Investition in unsere Infrastruktur.

Zum Abschluss der Baumaßnahme wird die Stadt dann auf der kompletten Länge und Breite (circa 7.200 Quadratmeter) die Fahrbahn sanieren und einen neuen Asphalt einbauen. Außerdem wird auf der Höhe der MHPArena eine neue Bushaltestelle errichtet.

Bei der Baustellenkommunikation gehen Stadt und Stadtwerke neue Wege: An der Schwieberdinger Straße kommen erstmals neue Baustellenschilder unter dem Motto „Gemeinsam für unsere Schlagadern“ zum Einsatz. Die Schilder zeigen vor allen Dingen die Versorgungsleitungen, die sonst meist unbemerkt unter der Straße liegen – wie Gas- und Wasserleitungen, Fernwärme, Abwasserkanäle sowie die Kabel für Strom, Glasfaser und die Straßenbeleuchtung im Gehweg. „Damit thematisieren wir den Sinn und Zweck unserer Baumaßnahmen – und werben gleichzeitig um mehr Verständnis für Verkehrsbeeinträchtigungen, die sich oft leider nicht vermeiden lassen“, so Bürgermeister Michael Ilk.

Zur verbesserten Kommunikation gehört auch digitale Information zur Baustellensituation in Ludwigsburg: Unter https://verkehr.ludwigsburg.de können sich die Bürgerinnen und Bürger zukünftig einen Überblick über die Bauarbeiten und auch über passende Umleitungen verschaffen.

red

Quelle: Stadt Ludwigsburg