Neubauten in Ludwigsburg und Kornwestheim nur noch mit Photovoltaik-Anlage

Von Uwe Roth

Der Kauf städtischer Grundstücke ist in Ludwigsburg künftig an eine neue Bedingung geknüpft: Auf dem Dach des Neubaus muss eine Photovoltaik-Anlage (PVA) installiert werden. Das hat der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause einstimmig beschlossen (Link zur Beschlussvorlage). In Kornwestheim ist ein gleicher Beschluss kurz zuvor gefasst worden. Damit folgen die Städte dem Beispiel zahlreicher Kommunen in Baden-Württemberg, in denen es bereits Vorschrift gibt, Bauherrn zur Installation einer PVA zu verpflichten. In den Modulen einer solchen Anlage wird Sonnenenergie in Strom umgewandelt. Sonnenstrom ist CO2-frei und damit ein Beitrag zum Klimaschutz.

Der Umweltnutzen ist groß. Die Technik ist jedoch kompliziert, auch wenn sie in den vergangenen Jahren einfacher und effizienter geworden ist. Wer sich mit wenig Vorkenntnissen mit der Photovoltaik beschäftigt, stößt bald auf solche Fragen wie: Was passiert, wenn die Sonne mehr Strom liefert, als im Haus benötigt wird? Und bleiben die Lichter oder der Herd aus, wenn tagelang kein Sonnenstrahl durch die Wolken dringt?

In dieser Woche stellten die Stadtwerke im Kundenzentrum in Kornwestheim ihr Solarpaket vor. Es enthält alles, was der Eigentümer benötigt, um eine PVA kostengünstig zu betreiben. Gezeigt werden die neuesten Technologien: Stromspeicher, Wärmepumpe, Solarpaneel, Wallbox. Wer die Geräte nicht nur anschauen, sondern auch eine Beratung haben möchte, sollte zuvor mit dem Kundenzentrum einen Termin vereinbaren. Zur kostenlosen Fachberatung bezuschussen die SWLB außerdem den Kauf einer Anlage mit bis zu 1000 Euro. Für einen neuen Speicher gibt es bis 500 Euro Förderung.

Christian Schneider, Vorsitzender der Geschäftsführung der SWLB, erklärt dazu: „Wir haben das Gesamtpaket für diese Förderung zunächst auf 20000 Euro festgelegt, sind jedoch bereit, je nach Nachfrage, den Deckel anzuheben. Für uns zählt das Motto: Vor Ort erzeugt, vor Ort verbraucht! Und je mehr wir hier in der Region erzeugen, desto weniger Übertragungsnetze werden letztlich benötigt.“

Der Speicher ist eine Batterie und inzwischen zu einem entscheidenden Argument für die Anschaffung geworden. Es ist noch nicht lange her, da waren solche Speicher teuer und hatten kaum Kapazitäten. Inzwischen sind die Batterieblöcke nicht nur günstiger und leistungsstärker, sondern brauchen kaum noch Platz. Ohne Speicher ist eine Photovoltaikanlage kaum noch rentabel. Denn überschüssige Energie geht direkt von der PVA zurück ins Stromnetz. Dafür bekommt der Eigentümer zwar Geld. Doch die sogenannte Einspeisevergütung ist in den vergangenen 15 Jahren von 55 auf etwa zehn Cent je Kilowattstunde gesunken. Der Speicher dient dagegen als Puffer. Sonnenstrom, der tagsüber nicht gebraucht wird, kann nachts für die Waschmaschine, die Spülmaschine oder zum Aufladen eines Elektroautos verwendet werden. Je höher der Eigenverbrauch, umso besser die Rendite. Reicht der Strom nicht, wird von den Stadtwerken automatisch Öko-Strom nachgeliefert. Ist der Speicher voll, geht der PVA-Strom zu den Stadtwerken. Dieser wird dem Eigentümer vergütet.

Damit alles reibungslos funktioniert, ist smarte Technik notwendig, also eine digitale Steuerung: Das SWLB-Solarpaket umfasst neben einem Angebot die Installation durch Handwerker aus der Region und einen Service – auch nach der Inbetriebnahme. Der intelligente SWLB-Energiemanager gibt Auskunft über den Energieverbrauch, der über eine App eingesehen und in Echtzeit gesteuert werden kann. Beliebig erweiterbar um smarte Steckdosen für das Zuhause, eine Wallbox für das Elektroauto und eine Wärmepumpe können Stromerzeugung und -nutzung clever aufeinander abgestimmt werden.

Wer in Kornwestheim wohnt, erhält von der Stadt weitere Förderungen. „Wir stärken Klima“ heißt das Programm (Link zum Förderprogramm). Für das laufende Jahr werden 25000 Euro aus dem städtischen Etat bereitgestellt, für das Jahr 2021 weitere 50000 Euro. Cordula Wohnhas ist die Leiterin der Stabsstelle Umwelt- und Klimaschutz bei der Stadt Kornwestheim. Sie sagt, das Interesse an städtischen Zuschüssen sei ausgesprochen groß. „Unser Telefon klingelt fast pausenlos. Sowas habe ich noch nie erlaubt.“ Für die städtische Mitarbeiterin ist das ein Zeichen, dass „die Bürger bereit sind, Klimaschutz umzusetzen.“

Trikotspende der MHP-Riesen: 3.654,94 Euro für die Karlshöhe Ludwigsburg

Dass das Streben nach Höherem und nach mehr Erfolg besonders im Sport fortwährend eine zentrale Bedeutung innehat, ist hinlänglich bekannt und demnach selbstverständlich auch bei den MHP RIESEN Ludwigsburg ein steter Ansporn und ein dauerhafter Motivator. Das Einfahren des bereits fünften Rekordergebnisses in Serie ist im Hinblick auf die Auktionierung der getragenen RIESEN-Trikots aber dennoch keinesfalls selbstverständlich und deshalb umso beeindruckender. Schließlich handelte es sich herbei zwar ebenfalls um eine Höchstleistung, gleichwohl aber um keine sportliche. Denn die Ludwigsburger Fans torpedierten erneut das vorangegangene Ergebnis. Die zehntägige Versteigerung brachte in diesem Sommer 3.654,94 Euro ein und lag damit 1.209,55 Euro über dem im Jahr 2019 eingefahrenen Betrag, der mit 2.444,99 Euro zu diesem Zeitpunkt ebenfalls einen Bestwert dargestellt hatte.

Der durch die Trikotspende generierte Erlös geht nun zu 100 Prozent an die Kinder- und Jugendhilfe der Karlshöhe Ludwigsburg – und hilft wichtige Angebote, wie zum Beispiel die Reittherapie, dauerhaft zu finanzieren.

„Mit den MHP RIESEN hat Ludwigsburg nicht nur einen verdienten Vize-Meister, sondern ohne Zweifel auch meisterhafte Fans. Ein solch hohes Ergebnis, macht mich einfach nur sprachlos“, kommentiert Philipp Ziegler, Geschäftsbereichsleiter der Kinder- und Jugendhilfe der Karlshöhe Ludwigsburg, die diesjährige Trikotversteigerung.

Ziegler übergab die ersteigerten Jerseys am Donnerstag-Abend, gemeinsam mit Hardy Sauer, Fundraiser der Karlshöhe, und Pressesprecher Lukas Robert an ihre neuen Besitzer – was allen Beteiligten, besonders den erfolgreich Bietenden, erwartungsgemäß viel Freude machte.

Über die Kinder- und Jugendhilfe der Karlshöhe

Im Landkreis Ludwigsburg betreut die Stiftung Karlshöhe Ludwigsburg an unterschiedlichen Standorten circa 240 junge Menschen bis zum Alter von 21 Jahren sowie Familien in Kooperation mit den zuständigen Jugendämtern. Je nach Alter, persönlicher und familiärer Situation finden Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bei der Kinder- und Jugendhilfe Aufnahme, Betreuung und Förderung im Rahmen eines differenzierten Hilfeangebotes nach §§ 27ff Sozialgesetzbuch VIII.

Mehr Infos zur Stiftung: karlshoehe.de/geschaeftsbereich/kinder-jugendhilfe

red

IHK-Bezirkskammer Ludwigsburg wählt Vertreter

Der amtierende Präsident der IHK-Bezirkskammer Ludwigsburg freut sich über das am gestrigen Abend vom Wahlausschuss der IHK Region Stuttgart veröffentlichte Ergebnis der Wahl zur Ludwigsburger Bezirksversammlung: „Jetzt wissen wir, wer ab 2021 Entscheidungen im Sinne der regionalen Wirtschaft trifft. Es freut mich dabei insbesondere, dass aus allen für unseren Landkreis wichtigen Branchen und diesmal auch aus allen Unternehmensgrößen, also klein und groß, Vertreterinnen und Vertreter dabei sind“, sagt Kruse. „Gleichzeitig ist es gelungen, den gesamten Landkreis hervorragend abzubilden. So sind auch Unternehmerinnen und Unternehmer aus Besigheim, Erdmannhausen, Gemmrigheim, Gerlingen, Korntal-Münchingen, Pleidelsheim und Sachsenheim neu dabei. Zudem ist der Mix aus bereits gremienerfahrenen Unternehmensvertreterinnen und -vertretern und spannenden, dynamischen Neulingen sehr vielversprechend.“ Das gab die IHK am Freitag in einer Meldung bekannt.

Weiterhin lobt Kruse, dass auch viele den Landkreis prägende Familienunternehmen vertreten sein werden. Dazu sagt Präsident Kruse: „Besonders in der Industriewahlgruppe fällt ins Auge, dass sich die Wählerinnen und Wähler für Vertreterinnen aus sehr erfolgreichen Familienunternehmen wie Elisabeth Ruth Fischer, Carolin Rössle, Patricia Schüle, Birgit Werner-Walz und Xenia Troniarsky entschieden haben. Damit ist auch der Frauenanteil im Gremium sichtbar erhöht.“

Erfreulich und auch erwartungsgemäß wurden auch der ehemalige Präsident und jetzige Ehrenpräsident der IHK-Bezirkskammer Ludwigsburg, Dr. Heinz-Werner Schulte, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Ludwigsburg, gemeinsam mit seinen Kollegen Thomas Palus, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Ludwigsburg eG, sowie Bernd Hertweck, Vorstandsvorsitzender der Wüstenrot Bausparkasse AG, wieder in die Bezirksversammlung gewählt.

Abschließend weist Kruse darauf hin, dass er persönlich das nun feststehende Ergebnis mit einem lachenden und einem weinenden Auge sieht: „Denn für mich selbst geht die Gremienarbeit in der IHK mit dem Ablauf der aktuellen Wahlperiode zu Ende.“ Das stand bereits fest: Kruse hatte sich für die neue Amtsperiode nicht erneut zur Wahl gestellt.

red

Quelle: IHK Ludwigsburg

Aktuelle Corona-Zahlen vor dem Wochenende

Die Lage in Ludwigsburg:

In den letzten 24 Stunden wurde dem Landratsamt in Ludwigsburg sieben weitere Neuinfizierte gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis Ludwigsburg wird am Freitag (31. Juli 17.00Uhr) mit mindestens 1.802 angegeben. Gestern wurde sechs Neu-Corona-Fälle gemeldet. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.797 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 3,8 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

Wie ist die Lage in Baden-Württemberg?

Die Gesundheitsämter in Baden-Württemberg haben am Freitag (31. Juli) rund 84 Corona-Neuinfizierte gemeldet. Gestern waren es 109 Neuinfizierte. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise mindestens 37.317 in Baden-Württemberg nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt. Ungefähr 34.448 Personen sind den Angaben zufolge bereits wieder genesen.

Die Lage in Deutschland:

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) innerhalb eines Tages 870 neue Corona-Infektionen gemeldet. Gestern wurden 907 Fälle gemeldet. Seit Beginn der Corona-Krise haben sich somit mindestens 208.698 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, wie das RKI am Freitagnachmittag im bekannt gab (Stand 31.7., 0.00 Uhr). Das RKI gibt die Zahl der Gesamt-Todesfälle mit 9.141 an.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Jugendlicher (16) wird in Ludwigsburg von einer Gruppe attackiert

Laut einer Meldung der Polizei Ludwigsburg kam es am Donnerstag gegen 21.40 Uhr auf dem Solitudeplatz in Ludwigsburg zu einer Prügelei.

Eine etwa zehnköpfige Gruppe soll einen 16-Jährigen, der in Begleitung eines 22 Jahre alten Mannes war, provoziert haben. Der Jugendliche wehrte sich verbal, worauf er von einem der Unbekannte mit einem Fahrrad, das dieser mitführte, gerammt und dann ins Gesicht geschlagen wurde. Hierauf gingen weitere Personen aus der Gruppe auf den 16-Jährigen los. Der 22 Jahre alte Begleiter ging schließlich dazwischen. Ihm seien auch Schläge angedroht worden, doch letztlich konnten die beiden gemeinsam die Flucht ergreifen. Auch die Gruppe habe sich im Anschluss zerstreut. Der 16- und der 22-Jährige begaben sich danach zum Polizeirevier Ludwigsburg und erstatteten Anzeige wegen Körperverletzung.

Eine sogleich durchgeführte Fahndung nach möglichen Tatverdächtigen verlief ohne Ergebnis. Die rund zehn Personen sollen zwischen 16 und 21 Jahren alt gewesen sein. Die Ermittlungen dauern an. Zeugen, die Hinweise zu der Tat geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 07141/18-5353 mit dem Polizeirevier Ludwigsburg in Verbindung zu setzen.

red

Quelle: Polizei Ludwigsburg

In Baden Württemberg steigt die Zahl der Neuinfektionen um weitere 109 Fälle

Die Lage in Ludwigsburg:

In den letzten 24 Stunden wurde dem Landratsamt in Ludwigsburg sechs weitere Neuinfizierte gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis Ludwigsburg wird am Donnerstag (30. Juli 17.00Uhr) mit mindestens 1.895 angegeben. Gestern wurde drei Neu-Corona-Fälle gemeldet. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.796 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 2,7 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

Wie ist die Lage in Baden-Württemberg?

Die Gesundheitsämter in Baden-Württemberg haben am Donnerstag (30. Juli) rund 109 Corona-Neuinfizierte gemeldet. Gestern waren es noch 77 Neuinfizierte. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise mindestens 37.233 in Baden-Württemberg nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt. Ungefähr 34.401 Personen sind den Angaben zufolge bereits wieder genesen.

Die Lage in Deutschland:

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) innerhalb eines Tages 902 neue Corona-Infektionen gemeldet. Das ist die höchste Zahl seit Mai. Seit Beginn der Corona-Krise haben sich somit mindestens 207.828 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, wie das RKI am Donnerstagnachmittag im bekannt gab (Stand 30.7., 0.00 Uhr).

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Arbeitsmarkt Ludwigsburg: Leichter Anstieg der Arbeitslosenquote

LANDKREIS LUDWIGSBURG. Bei der Agentur für Arbeit Ludwigsburg und dem kommunalen Jobcenter Landkreis Ludwigsburg waren im Juli insgesamt 12.147 Menschen arbeitslos gemeldet, 267 Frauen und Männer (+ 2,2 Prozent) mehr als im Juni und 3.367 Personen oder 38,8 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die Arbeitslosenquote stieg zum Vormonat um 0,1 Prozentpunkte auf 3,9 Prozent an. Im Juli des vergangenen Jahres lag die Arbeitslosenquote im Landkreis Ludwigsburg bei 2,8 Prozent. Gesamt Baden-Württemberg wies eine Arbeitslosenquote von 4,4 Prozent auf.  Das gab die Behörde am Mittwoch in einer Meldung bekannt.

Laut der Agentur für Arbeit Ludwigsburg und dem kommunalen Jobcenter Landkreis Ludwigsburg haben 1.145 Personen sich aus einer Beschäftigung heraus arbeitslos gemeldet, 147 Personen oder 14,7 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. 700 Arbeitslose, 30 oder 4,1 Prozent weniger als im Juli 2019, konnten eine Erwerbstätigkeit aufnehmen und ihre Arbeitslosigkeit beenden. Die Arbeitslosigkeit der Jüngeren zwischen 15 und 25 Jahren stieg überdurchschnittlich um 48,8 Prozent (+391 Personen) zum Vorjahresmonat an. Bei der Personengruppe 50 Jahre und älter gab es einen Anstieg um 33,6 Prozent.

Seit März sind bei der Ludwigsburger Arbeitsagentur 5.492 Anzeigen für konjunkturelles Kurzarbeitergeld eingegangen und geprüft worden, heißt  es in der Meldung weiter. Im Juni gingen noch 192 Anzeigen ein. Die Gesamtzahl der Beschäftigten, für die Kurzarbeit angezeigt wurde, beträgt demnach 88.994.

Weiterer Zuwachs bei den gemeldeten Arbeitsstellen

Im Juli fragten Arbeitgeber wieder vermehrt nach Arbeitskräften. Insgesamt gingen beim Arbeitgeber-Service der Ludwigsburger Arbeitsagentur 721 sofort zu besetzende Stellenangebote ein, zum Vormonat ein Anstieg um 39 (+ 5,7 Prozent) und zum Vorjahresmonat ein Minus von 269 oder 27,2 Prozent. Damit erhöhte sich der Stellenbestand von Juni auf Juli um 66 (+2,6 Prozent) auf 2.571 Angebote, 1.689 Stellen (-29,6 Prozent) unter dem Niveau des Vorjahres. Gesucht werden in nahezu allen Branchen vor allem Experten, Spezialisten sowie Fachkräfte, dagegen gibt es aktuell weniger Stellenangebote für Helfertätigkeiten.

„Der lokale Arbeitsmarkt zeigt sich trotz wirtschaftlicher Schwäche und überwiegend gedämpften Geschäftserwartungen in Industrie und Handel weiterhin verhältnismäßig robust.“, beschreibt Martin Scheel, Leiter der örtlichen Arbeitsagentur, die aktuelle Lage. „Der Anstieg der Arbeitslosigkeit hat sich weiter abgeschwächt und entspricht der jahreszeitlich üblichen Zunahme im Monat Juli. Zudem weist die Anzahl der aktuellen Stellenmeldungen bei der Arbeitsagentur wieder eine leicht steigende Tendenz auf.“

Arbeitsmarkt im Überblick – Berichtsmonat Juli 2020 – Ludwigsburg
Ausgewählte Merkmale Aktueller Monat (Vormonat) Veränderung zum Vorjahresmonat
Arbeitslose insgesamt
12.147 (11.880)
+ 3.367
Arbeitslose SGB III 7.004 (6.766) + 2.491
Arbeitslose SGB II 5.143  (5.114) + 876
Arbeitslosenquote in % 3,9 (3,8) + 1,1 
Gemeldete Arbeitsstellen 2.571 (2.505) 269

Quelle: Arbeitsagentur

red

Barock-Weihnachtsmarkt in Ludwigsburg darf unter Auflagen stattfinden

VON UWE  ROTH

Seit Dienstagabend steht es fest: In Ludwigsburg wird es einen Weihnachtsmarkt geben – wenn auch wegen der Ansteckungsgefahr durch den Corona-Virus in abgespeckter Form mit weniger Verkaufsständen und keiner Gastronomie. So wird es zwischen dem 24. November und 22. Dezember zwar Weihnachtsschmuck, Wollmützen und Handschuhe im Angebot geben, nicht aber Bratwurst, Schupfnudeln und Glühwein. Rund um die Imbissstände gibt es erfahrungsgemäß das größte Gedränge. Ein Großsteil des Gemeinderats hat sich dafür ausgesprochen, den jährlichen Besuchermagneten trotz der widrigen Umstände traditionell auf dem barocken Marktplatz stattfinden zu lassen.

Ludwigsburg gehört zu den wenigen Städten, die bereits einen Beschluss der Kommunalpolitik haben, den Weihnachtsmarkt nicht wegen Corona-Risiken absagen zu wollen. Sollten die Infektionszahlen erneut in die Höhe schießen, wie das derzeit an einigen Orten der Fall ist, wo Menschen dichtgedrängt stehen, könnte eine Anordnung der Landesregierung doch noch zu einer Absage führen.

Oberbürgermeister Matthias Knecht hatte vorgeschlagen, mit dem Weihnachtsmarkt ins Blühende Barock auszuweichen, da im Schlosshof und im Südgarten die Abstands- und Hygieneregeln besser umzusetzen seien. Wegen des höheren Aufwands für die Parkbetreiber war ein Eintrittspreis von zwei Euro kalkuliert. Das wollte aber nur eine Minderheit im Gemeinderat. Er konnte sich mit seinem Vorschlag nicht durchsetzen, obwohl sein Konzept Weihnachtsmesse am Schloss einige Vorteile gehabt hätte. So hätte es zum Beispiel Glühwein im Ausschank gegeben. Ausschlaggebend für die Innenstadt war bei der Mehrheit, dass der Einzelhandel und die Gastronomie immer vom weihnachtlichen Treiben auf dem Marktplatz profitiert haben.

Hätte die Verkaufsveranstaltung vor dem Residenzschloss stattgefunden, hätten die Gewerbetreibenden der Innenstadt das Nachsehen gehabt, so lautete auch die vom Innenstadtverein LUIS geteilte Befürchtung. Der jährliche Weihnachtsmarkt beschert ihnen die höchsten Umsätze im Jahr. 2019 zogen in den knapp vier Wochen rund eine Million Besucher zu den 180 Ständen. Diese Zahl wird sich so oder so nicht erreichen lassen – egal wo der Markt stattfindet. Die vielbefahrene Schlossstraße ist eine Schneise zwischen dem Blühenden Barock und der Innenstadt. Die städtischen Tourismusmanager haben immer schon ein Problem, auswärtige Besucher der Schlossanlage zu den Sehenswürdigkeiten in die Fußgängerzonen zu locken. Und selbstverständlich auch in die Läden, Cafés und Restaurants

Nun ist das vorweihnachtliche Event, zu dem Jahr für Jahr mehr Besucher aus dem Ausland nach Ludwigsburg kommen, zumindest vorläufig am bisherigen Standort gesichert. Maximal 80 Stände wird es geben. Zugelassen sind nicht mehr als 1000 gleichzeitige Besucher. Auf dem Schlossgelände wären sogar 100 Buden und maximal 3000 Besucher plus sieben gastronomische Angebote machbar gewesen.

Ob ein Pommes und Glühwein freier Ludwigsburger Weihnachtsmarkt die Erwartungen erfüllt wird, das muss sich erweisen. Für einige Gemeinderäte ist ein Weihnachtsmarkt ohne kulinarisches Beiwerk jedoch nicht vorstellbar. Sie plädierten, die Veranstaltung aus atmosphärischen Gründen in diesem Jahr ausfallen zu lassen. Sie konnten sich mit diesem Argument nicht durchsetzen.

 

Corona-Zahlen: Weitere Corona-Neuinfizierte im Land

Die Lage in Ludwigsburg:

In den letzten 24 Stunden wurde dem Landratsamt in Ludwigsburg drei weitere Neuinfizierte gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis Ludwigsburg wird am Mittwoch (29. Juli 17.00Uhr ) mit mindestens 1.889 angegeben. Gestern wurde ein Neu-Corona-Fall gemeldet. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.795 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 2,4 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

Wie ist die Lage in Baden-Württemberg?

Die Gesundheitsämter in Baden-Württemberg haben am Mittwoch (29. Juli) rund 77 Corona-Neuinfizierte gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise mindestens 37.124 in Baden-Württemberg nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt. Ungefähr 34.340 Personen sind den Angaben zufolge bereits wieder genesen. Die Zahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit Covid-19 stehen, steigt laut dem Sozialministerium auf 1.824.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Was in Ludwigsburg und der Region los war

Ludwigsburg: Hausfriedensbruch

Am Dienstag kam es durch einen 31 Jahre alten Mann gegen 19:40 Uhr zu einem Hausfriedensbruch im Schlösslesweg in Ludwigsburg. Der Mann befand sich widerrechtlich im Garten eines Anwohners und schlief dort in einem Hängesessel. Eine hinzugerufene Polizeistreife stellte fest, dass er augenscheinlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Er verlor mehrfach das Bewusstsein. Aus diesem Grund wurde ein Rettungswagen hinzugerufen. Bei seiner Durchsuchung stellten die eingesetzten Beamten ein Messer bei dem 31-Jährigen fest, worauf sie ihm Handschließen anlegten. Hierauf stand er plötzlich auf und wollte weglaufen, weshalb er zu Boden gebracht werden musste. Des Weiteren konnten verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente bei ihm festgestellt werden. Ein Rettungswagen wurde alarmiert. Da kein medizinisches Problem bei dem 31-Jährigen bestand, wurde er nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß entlassen. Gegen den Mann wurde eine Anzeige wegen Hausfriedensbruchs sowie des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Das mitgeführte Messer wurde beschlagnahmt.

Ludwigsburg: Brandalarm durch Essen auf dem Herd

Im Falkenweg in Ludwigsburg wurde am Dienstag gegen 23.00 Uhr das Piepen eines Rauchmelders aus einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus im zweiten Obergeschoss gemeldet. Die eingesetzte Feuerwehr öffnete mit einer Drehleiter ein Fenster der betreffenden Wohnung. Hier wurde festgestellt, dass der Bewohner Essen auf dem Herd vergessen hatte, welches zu rauchen begonnen hatte. Der Mann konnte in der Wohnung schlafend auf einer Couch angetroffen werden. Vermutlich war er alkoholisiert. Nach einer vor Ort durchgeführten Untersuchung durch den Rettungsdienst konnte er in seiner Wohnung verbleiben. Ein Sachschaden wurde nicht festgestellt. Die Feuerwehr Ludwigsburg war mit insgesamt mit vier Fahrzeugen und 19 Einsatzkräften vor Ort.

Ludwigsburg: 25-Jähriger wird Opfer räuberischer Erpressung

Wegen räuberischer Erpressung ermittelt die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg seit Dienstagnachmittag gegen drei noch unbekannte Täter. Die drei Unbekannten, bei denen es sich vermutlich um Jugendliche handeln dürfte, sprachen gegen 16.00 Uhr einen 25-Jährigen in der Karlsstraße in Ludwigsburg an. Sie forderten ihn auf sein T-Shirt auf links zu drehen und es wieder anzuziehen. Als der 25-Jährige dem nicht nachkam, schlugen sie plötzlich auf ihn ein. Einer der drei Unbekannten bedrohte das Opfer schließlich und verlangte, dass dieses seine Halskette an ihn übergeben solle. Der 25-Jährige fügte sich und händigte dem Täter die Kette aus. Anschließend machten sich die drei Unbekannten, die zwischen 16 und 17 Jahre alt sein sollen, davon. Einer der Täter trug ein rotes T-Shirt und eine schwarze Jogginghose. Er hat blondes Haar und keinen Bart, während die Begleiter Bärte trugen. Davon soll eine Person eine Baseballmütze mit dem Schild nach hinten aufgehabt haben. Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten sich unter Tel. 07141/18-9 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Remseck am Neckar-Aldingen: Körperverletzung durch Hundebiss

Am Dienstag wurde eine Frau gegen 11:30 Uhr im Schwetzinger Weg in Aldingen durch einen frei laufenden Hund in die Hand gebissen und dabei leicht verletzt. Nach dem Vorfall entfernte sich der Hund über die Untere Haldenstaffel in Richtung Neckarstraße. Der Hund konnte wie folgt beschrieben werden: Mischlingshund (evtl. Boxer), Größe über Kniehöhe, gepflegtes braunes Fell, trug ein Halsband. Der Hundebesitzer war nicht vor Ort. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Angaben zum Hundebesitzer machen können werden gebeten, sich mit dem Polizeiposten Remseck am Neckar, Tel. 07146/28082-0, in Verbindung zu setzen.

Ludwigsburg: Verkehrsunfallflucht

In der Groenerstraße in Ludwigsburg kam es am Dienstag zwischen 12:00 Uhr und 14:25 Uhr zu einer Unfallflucht. Ein Opel wurde hierbei vermutlich durch ein vorbeifahrendes Fahrzeug großflächig an der linken Fahrzeugseite beschädigt. Dabei entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 3.000 Euro. Über das flüchtige Fahrzeug liegen bisher keine Erkenntnisse vor. Zeugen, die Hinweise zu dem Unfall oder dem flüchtigen Fahrzeug geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141/18-5353, in Verbindung zu setzen.

Bietigheim-Bissingen: Straßenverkehrsgefährdung durch Sekundenschlaf

Am Dienstag gegen 13.25 Uhr kam es in Bietigheim-Bissingen in der Stuttgarter Straße zu einem Verkehrsunfall. Ein 37 Jahre alter Hyundai-Lenker befuhr den linken Fahrstreifen der zweispurigen Fahrbahn in Fahrtrichtung Ludwigsburg. Vermutlich aufgrund Sekundenschlafs kam er nach links von seinem Fahrstreifen ab, überfuhr eine Verkehrsinsel mit Fußgängerfurt und prallte gegen dortige Verkehrszeichen sowie eine Ampelanlage. Die Verkehrszeichen und die Ampelanlage verkeilten sich unter dem Pkw, sodass dieser unmittelbar nach der Verkehrsinsel in der Mitte der Stuttgarter Straße zum Stehen kam. Bei dem Unfall wurde der Fahrer des Pkw leicht verletzt und musste vor Ort durch einen Rettungswagen versorgt werden. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung eingeleitet und sein Führerschein beschlagnahmt. An dem Pkw entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 20.000 Euro. Dieser war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Schaden an der Verkehrsinsel wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt. Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07042/405-0, in Verbindung zu setzen.

Ludwigsburg: Acht Pkw zerkratzt – etwa 30.000 Euro Sachschaden

Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurden am Mittwoch zwischen 2:00 Uhr und 7:30 Uhr auf einem Parkplatz im Bereich der Stuttgarter Straße und Wilhelmstraße in Ludwigsburg acht Pkw zerkratzt. Der bislang unbekannte Täter ritzte vor allem in die Fahrertüren ein X oder einen langen Strich. Während an einem Porsche das Verdeck mit einem scharfen Gegenstand beschädigt wurde, kratzte der Unbekannte an einem Lieferwagen zwei Darstellungen aus der Folierung heraus. Der Gesamtschaden wird auf etwa 30.000 Euro geschätzt. Das Polizeirevier Ludwigsburg ermittelt wegen Sachbeschädigung und nimmt Zeugenhinweise unter Tel. 07141 18 5353 entgegen.

Tamm: E-Bike gestohlen

Ein bislang unbekannter Täter entwendete zwischen Montag, 18:00 Uhr, und Mittwoch, 9:00 Uhr, in der Häldenstraße in Tamm ein E-Bike aus einer Garage. Der Wert des E-Bike wurde auf etwa 3.200 Euro geschätzt. Der Polizeiposten Tamm nimmt Zeugenhinweise unter Tel. 07141 60114 entgegen.

Ludwigsburg: Verkehrsunfall beim Fahrstreifenwechsel

Am Mittwoch kam es gegen 11:15 Uhr in der Friedrichstraße in Ludwigsburg zu einem Verkehrsunfall bei einem Fahrstreifenwechsel. Ein 64-Jähriger war mit seinem Mercedes und einer 50-jährigen Beifahrerin auf der Friedrichstraße stadteinwärts unterwegs, als er bei einem Fahrstreifenwechsel stark abbremsen musste. Ein nachfolgender 67-Jähriger konnte seinen Mercedes nicht mehr rechtzeitig anhalten, so dass die beiden Fahrzeuge kollidierten. Der 64-Jährige und die 50-Jährige wurden leicht verletzt und vor Ort durch einen Rettungswagen behandelt. Der Mercedes des 67-Jährigen war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Ditzingen-Hirschlanden: mit Schreckschusswaffe umhergeschossen

Ein 17- und ein 19-Jähriger müssen mit Ordnungswidrigkeitenanzeigen rechnen, nachdem sie am Dienstag gegen 20.00 Uhr im Bereich einer Schule im Leiterweg in Hirschlanden mit Waffen unterwegs waren und vermutlich auch damit geschossen haben. Eine Zeugin hatte, nachdem ihr Knallgeräusche und die beiden jungen Männer auf einem Feldweg aufgefallen waren, das Polizeirevier Ditzingen verständigt. Eine Streifenwagenbesatzung konnte den Jugendlichen und den jungen Erwachsenen kurz darauf einer Kontrolle unterziehen. Der 19 Jahre alte Mann führte in einem Rucksack eine Schreckschusswaffe und passende Munition mit. Bei dem Jugendlichen fanden die Beamten eine Softair-Waffe samt Munition sowie weitere Munition für die Schreckschusswaffe des 19-Jährigen. Dieser konnte zwar einen kleinen Waffenschein vorweisen, allerdings keine benötigte Schießerlaubnis. Das Gesamterscheinungsbild der Softair-Waffe glich einer tatsächlichen Feuerwaffe. Im Zuge dessen stellten die Polizisten beide Waffen samt der Munition sowie den Waffenschein sicher. Die Ermittlungen dauern an.

Gerlingen: Unbekannter stößt Radfahrer um

Wegen Körperverletzung ermittelt das Polizeirevier Ditzingen gegen einen noch unbekannten Täter, der am Dienstag gegen 16.00 Uhr einen 56 Jahre alten Radfahrer in der Weilimdorfer Straße umgestoßen haben soll. Der Radler befuhr den Gehweg von der Stadtmitte kommend in Richtung eines Discounters. Auf dieser Strecke kamen ihm zwei noch unbekannte Personen, eine Frau und ein Mann, entgegen. Aus noch unbekannter Ursache soll der Mann dem 56-Jährigen seitlich gegen den Oberkörper geschlagen und ihn dann gestoßen haben, so dass er mitsamt seinem Fahrrad auf den Gehweg stürzte. Gemeinsam mit der Frau machte sich der Täter anschließend in Richtung Stadtmitte davon. Der verletzte 56-Jährige musste durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Nach den beiden Personen wurde durch mehrere Streifenwagenbesatzungen gefahndet. Sie konnten jedoch nicht festgestellt werden. Der Täter soll etwa 185 cm groß und schlank sein. Er hat kurzes graues Haar und dürfte zwischen 60 und 70 Jahren alt sein. Der Mann trug ein graues T-Shirt und soll um die Hüfte eine Kamera getragen haben. Zu seiner Begleiterin ist nur bekannt, dass sie ähnlich alt gewesen sein dürfte und schwarz gekleidet war. Die Polizei bittet unter Tel. 07156/4352-0 um Hinweise.

Quelle: Polizei Ludwigsburg