Klinik Ludwigsburg: 4. Corona-Welle stärker als erwartet – „eine Pandemie der Ungeimpften“

Von Uwe Roth

Die Warnstufe ist seit zwei Wochen festgestellt. Am Wochenende wird wohl in den Kliniken des Landkreises Ludwigsburg wegen der stark steigenden Zahl eingelieferter Corona-Patienten endgültig die Alarmstufe ausgerufen. „Ich will keine Panik machen“, versicherte Klinik-Chef Professor Jörg Martin am Mittwoch in einer Online-Pressekonferenz. „Aber die Situation ist wirklich extrem kritisch.“ Seit Mitte Oktober kommen von Tag zu Tag mehr Covid 19-Infizierte in die Notaufnahme in Ludwigsburg und Bietigheim. Wie überall in Deutschland. Ein im Vergleich hoher Anteil von ihnen muss umgehend auf die Intensivstation. Dort sind die Betten schon länger knapp – und erst recht die, an denen ein Beatmungsgerät steht. Das sind High-Care-Betten, die bereits vielen Corona-Patienten das Leben gerettet haben.

In denen liegen seit der dritten Welle vor allem jüngere Menschen, die in der Regel ungeimpft sind. „Es ist eine Pandemie der Ungeimpften“, beklagte Oberarzt Dr. Johannes Naser im Pressegespräch. Diese machten über 70 Prozent der intensiv behandelten Covid-Patienten aus. Sein Kollege Professor Dr. Marin Schuster vom Klinikum Bruchsal, das ebenfalls zum Verbund der Regionalen Kliniken Holding (RKH) gehört, sagte mit Blick auf die weiterhin hohe Zahl ungeimpfter Personen: „Die vierte Welle wäre nicht notwendig gewesen.“ Nun sei diese mit einer Wucht auf die Kliniken zugerollt, die Professor Martin nach seiner Aussage in dieser Stärke nicht erwartet hat. Nahezu alle Intensivbetten seien belegt. Ein Drittel mit Corona-Patienten.

Da die Zahl der Intensivbetten derzeit nicht aufgestockt werden könne, habe dies Auswirkung auf andere Notfälle. Aktuell könnten nur 18 Intensivbetten belegt werden. Anfang des Jahres seien es noch 33 gewesen. Es fehle Personal, und der Krankenstand sei hoch. Die Belastung sei hoch, die Motivation lasse nach, beschrieb Martin die Situation auf den Stationen.

Professor Schuster sprach mit einiger Verbitterung von Kollateralschäden, wenn Patienten nach einem schweren Unfall, Schlaganfall oder Herzinfarkt wegen der hohen Intensivauslastung nicht optimal behandelt werden können. Es komme inzwischen vor, dass für solche Akutpatienten nach der ersten Notfallbehandlung ein freies Krankenhausbett im Land gesucht werden muss. „Sie werden ganz sicher irgendwo unterkommen. Aber das senkt das Niveau“, so Schuster. Der Klinik-Chef Martin rief dazu auf, trotz dieser Situation bei einem ersten Anzeichen einer schweren Erkrankung nicht abzuwarten, sondern umgehend den Rettungsdienst zu rufen. Das allgemeine Gesundheitssystem sei in Takt.

Notleidend in der Fortsetzung der Pandemie – und das im Wortsinn – sind hingegen Menschen, die derzeit vergeblich auf eine bereits beschlossene Operation warten. Chirurgen müssen Normal-Patienten eine Absage erteilen, sofern sich das medizinisch vertreten lässt. Auch die Zahl der Patienten mit einer Corona-Infektion steigt, die bereits geimpft sind. Für die Krankenhaus-Mediziner ist das aus statistischer Sicht nicht verwunderlich. Doch wenige müssten auf der Intensivstation behandelt werden. Die Impfung schütze vor schweren Verläufen, sagten sie. Professor Martin empfahl eine dritte Impfung für alle und die Wiedereinführung einer kostenlosen Testung. Für ihn sind ansonsten „keine effektiven Wellenbrechermaßnahmen erkenn- und erwartbar.“

Auch um die Impfquote im eigenen Haus muss sich die Klinik-Leitung weiter kümmern. Der ärztliche Dienst sei fast vollständig geimpft. Drei Viertel der Pflegekräfte hätten eine vollständige Impfung. Die Quote könnte besser sein, deutete Martin an, der eine Impfpflicht beim Pflegedienst wie in Frankreich befürwortet. Personal ohne Corona-Impfschutz muss sich in den RKH-Kliniken vor jedem Dienst testen lassen. Mitarbeitende mit Impfschutz unterziehen sich zwei Mal die Woche einem Test.

Professor Martin geht davon aus, dass sich die vierte Welle noch bis in den März/April hinziehen wird.

Info:

Aufgrund der aktuellen Situation reagieren die RKH Kliniken ab sofort: 2 G Regelung für Besucher und sonstige externe Personen.

Besucherregelung: Pro Patient, pro Tag, ein Besucher für 1 Stunde. Ausgenommen von dieser Regelung sind:

  • Personen, die einen Patienten besuchen, der im Sterben liegt
  • Personen, die einen Verstorbenen verabschieden möchten
  • Sorgeberechtigter eines kranken/ verletzten Kindes
  • Notwendige Begleitpersonen in der Notaufnahme (u.a. Dolmetscher, gerichtliche Betreuer, Begleiter eines dementen oder gebrechlichen Patienten.

Grundsätzlich von der 2 G Regel ausgenommen sind nach der derzeit gültigen Corona VO folgende Personen:

  • Personen unter 17Jahre
  • Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können (ärztlicher Nachweis notwendig, negativer Antigen- Test erforderlich)
  • Personen, für die es keine allgemeine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) gibt (negativer Antigen- Test erforderlich

Die Besucherregelung (1 Besucher, pro Patient, pro Tag für 1 Stunde) bleibt bei diesen Personen unverändert bestehen!

Inzidenzwert im Landkreis Ludwigsburg bei fast 300 – mehr als 380 Neuinfektionen binnen 24 Stunden

Der Landkreis Ludwigsburg verzeichnet einen neuen Höchstwert an Corona-Neuinfektionen. Am Dienstagnachmittag meldete das Gesundheitsamt insgesamt 380 neue Corona-Infizierte binnen 24 Stunden.

Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg bleibt unverändert bei mindestens 538. Rund 32.526 (+155) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. Die 7-Tage-Inzidenz steigt sprunghaft im Vergleich zum Vortag auf einen neuen Höchstwert an und liegt kreisweit bei 297,1. Am Vortag lag der Wert bei 249. (Stand: 09.11 – 16Uhr)

In Baden-Württemberg wurden am Dienstag insgesamt 6.890 (Vortag: 3.415) neue Fälle und 38 weitere Tote in Verbindung mit dem Virus registriert. Die 7-Tage-Inzidenz steigt auf 296,9 (Vortag: 256,8).

Aktuell gilt in Baden-Württemberg die Corona-Warnstufe. Sollte die Zahl der Corona-Intensivpatienten weiter steigen und an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen auf über 390 steigen, wäre die Alarmstufe erreicht,  dann würden noch weitere Beschränkungen für Ungeimpfte in Kraft treten. Laut dem Landesgesundheitsamt werden aktuell 358 (+9) Menschen auf der Intensivstation behandelt. (Stand: 09.11. – 16Uhr)

 

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 09.11.21)

Affalterbach ( 241 | 2 )
Asperg ( 936 | 9 )
Benningen am Neckar ( 337 | 6 )
Besigheim ( 829 | 5 )
Bietigheim-Bissingen ( 3.319 | 53 )
Bönnigheim ( 655 | 7 )
Ditzingen ( 1.579 | 10 )
Eberdingen ( 391 | 8 )
Erdmannhausen ( 236 | 0 )
Erligheim ( 179 | 1 )
Freiberg am Neckar ( 789 | 8 )
Freudental ( 181 | 0 )
Gemmrigheim ( 331 | 3 )
Gerlingen ( 950 | 12 )
Großbottwar ( 455 | 2 )
Hemmingen ( 459 | 12 )
Hessigheim ( 100 | 0 )
Ingersheim ( 363 | 1 )
Kirchheim am Neckar ( 461 | 2 )
Korntal-Münchingen ( 1.221 | 26 )
Kornwestheim ( 2.654 | 30 )
Löchgau ( 353 | 9 )
Ludwigsburg ( 6.492 | 63 )
Marbach am Neckar ( 974 | 9 )
Markgröningen ( 960 | 9 )
Möglingen ( 863 | 6 )
Mundelsheim ( 172 | 0 )
Murr ( 407 | 6 )
Oberriexingen ( 150 | 0 )
Oberstenfeld ( 445 | 4 )
Pleidelsheim ( 405 | 4 )
Remseck am Neckar ( 1.605 | 15 )
Sachsenheim ( 1.340 | 10 )
Schwieberdingen ( 674 | 11 )
Sersheim ( 366 | 1 )
Steinheim an der Murr ( 638 | 5 )
Tamm ( 589 | 3 )
Vaihingen an der Enz ( 1.909 | 24 )
Walheim ( 169 | 3 )

red

Ludwigsburg-Weststadt: Ehefrau (24) flüchtet nach Streit vor aggressiven Ehemann mit Linienbus und lässt Baby im Auto zurück

Am Montag kam es gegen 20:30 Uhr zu einem Streit zwischen einem jungen Ehepaar, das die Weststadt Ludwigsburgs mit seinem wenige Monate alten Kind in einem Auto befuhr.

Als der 25-jährige Ehemann im Zuge der verbalen Streitigkeit im Auto immer aggressiver wurde, verließ die 24-jährige Ehefrau fluchtartig an einer roten Ampel den PKW. Daraufhin stellte der Ehemann das Fahrzeug ab und verfolgte sie. Auf der Suche nach Hilfe hielt die Frau einen Linienbus in der Mörikestraße an und versuchte einzusteigen. Der Ehemann, der seine Frau nun eingeholt hatte, zerrte an ihrer Jacke und versuchte das Einsteigen zu verhindern. Hierbei schlug er sie auch mehrfach, wodurch sie leichte Verletzungen erlitt. Im Gerangel konnte sich die Frau aus seinem Griff befreien und flüchtete in den Linienbus. Der Ehemann begab sich zurück zu seinem Auto und fuhr mit dem Säugling, der sich noch im Auto befand, nach Hause. Die Ehefrau bat einen Fahrgast im Bus die Polizei zu verständigen. Diese verlegte nach einem kurzen Gespräch mit der Ehefrau zu deren Wohnanschrift.

Der aggressive Ehemann erhielt einen Platzverweis und wurde der Wohnung verwiesen. Der Säugling verblieb mit der Mutter in der Wohnung. Der Ehemann muss nun mit diversen Anzeigen, unter anderem wegen Körperverletzung, rechnen.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

7-Tage-Inzidenz im Landkreis Ludwigsburg mit neuem Höchstwert

Auf den Intensivstationen wird es eng. Wie überall spitzt sich auch im Landkreis Ludwigsburg die Lage in den Krankenhäusern weiter zu. Inzwischen hat Landesgesundheitsamt in Stuttgart aufgrund der anhaltend hohen Belegung von Intensivbetten mit COVID-19-Patientinnen und Patienten für das Land Baden-Württemberg die Warnstufe ausgerufen. Seit vergangenen Mittwoch gelten vor allem für Ungeimpfte und nicht genesene Personen, stärkere Einschränkungen.

Der Landkreis Ludwigsburg verzeichnet weiterhin viele Corona-Neuinfektionen. Am Montagnachmittag meldete das Gesundheitsamt 113 neue Corona-Infizierte binnen 24 Stunden.

Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg steigt um 3 auf mindestens 538. Rund 32.371 (+172) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. Die 7-Tage-Inzidenz steigt deutlich zum Vortag auf einen neuen Höchstwert und liegt kreisweit bei 249 (+9,5).

In Baden-Württemberg wurden am Montag insgesamt 3.415 (Vorwoche: 1.044) neue Fälle registriert. Die 7-Tage-Inzidenz steigt auf 256,8 (Vorwoche: 189,3).

Aktuell gilt in Baden-Württemberg die Corona-Warnstufe. Sollte die Zahl der Corona-Intensivpatienten weiter steigen und an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen auf über 390 steigen, wäre die Alarmstufe erreicht,  dann würden noch weitere Beschränkungen für Ungeimpfte in Kraft treten. Laut dem Landesgesundheitsamt werden aktuell 347 Menschen auf der Intensivstation behandelt (+24). (Stand: 08.11. – 16Uhr)

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 08.11.21)

Affalterbach ( 239 | 2 )
Asperg ( 927 | 6 )
Benningen am Neckar ( 331 | 0 )
Besigheim ( 824 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 3.266 | 10 )
Bönnigheim ( 648 | 1 )
Ditzingen ( 1.569 | 4 )
Eberdingen ( 383 | 1 )
Erdmannhausen ( 236 | 1 )
Erligheim ( 178 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 781 | 1 )
Freudental ( 181 | 1 )
Gemmrigheim ( 328 | 0 )
Gerlingen ( 938 | 5 )
Großbottwar ( 453 | 0 )
Hemmingen ( 447 | 0 )
Hessigheim ( 100 | 1 )
Ingersheim ( 362 | 1 )
Kirchheim am Neckar ( 459 | 1 )
Korntal-Münchingen ( 1.195 | 17 )
Kornwestheim ( 2.624 | 6 )
Löchgau ( 344 | 0 )
Ludwigsburg ( 6.429 | 10 )
Marbach am Neckar ( 965 | 3 )
Markgröningen ( 951 | 4 )
Möglingen ( 857 | 1 )
Mundelsheim ( 172 | 0 )
Murr ( 401 | 2 )
Oberriexingen ( 150 | 0 )
Oberstenfeld ( 441 | 2 )
Pleidelsheim ( 401 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.590 | 8 )
Sachsenheim ( 1.330 | 8 )
Schwieberdingen ( 663 | 3 )
Sersheim ( 365 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 633 | 5 )
Tamm ( 586 | 3 )
Vaihingen an der Enz ( 1.885 | 4 )
Walheim ( 166 | 1 )

red

Weihnachtsbaum auf dem Ludwigsburger Marktplatz steht

Weihnachtsbäume stehen nicht nur dekorativ in vielen Wohnungen. Die stolzen Tannen sind auch in zahlreichen Städten anzutreffen. Am heutigen Montag haben Mitarbeitende der Technischen Dienste Ludwigsburg (TDL) den großen Weihnachtsbaum auf dem Ludwigsburger Marktplatz aufgestellt. Es ist eine circa 18 bis 20 Meter hohe Küstentanne aus dem Forstrevier Reichenberg in Oppenweiler (Rems-Murr-Kreis). Der dortige Förster hat den Weihnachtsbaum gemeinsam mit Mitarbeitenden der TDL ausgesucht. Der Baum wurde heute mit einem Tieflader nach Ludwigsburg transportiert und mit Hilfe eines Autokrans an seinen Platz vor der Stadtkirche auf dem Marktplatz gebracht.

Der Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz ist der größte der Bäume, den die Mitarbeitenden der TDL zu Weihnachten in Ludwigsburg aufstellen. Weitere Weihnachtsbäume werden zum Beispiel in den Stadtteilen, in Kindergärten, im Rathaus-Foyer und im Kulturzentrum (KUZ) platziert.

red

26-Jährige bei Auffahrunfall auf A81 schwer verletzt und weitere Meldungen aus der Region

BAB 81/Möglingen: Auffahrunfall fordert eine Schwerverletzte

Am Sonntag kam es gegen 18:45 Uhr auf der Bundesautobahn 81 zwischen den Anschlussstellen Ludwigsburg-Süd und Stuttgart-Zuffenhausen zu einem Auffahrunfall mit drei Beteiligten. Bei hohem Verkehrsaufkommen musste ein 54-jähriger Skoda-Lenker auf dem rechten Fahrstreifen verkehrsbedingt abbremsen. Die hinter ihm fahrende 39-jährige Mercedes-Lenkerin bremste in der Folge bis zum Stillstand ab. Eine 26-jährige Opel-Lenkerin konnte allerdings nicht mehr rechtzeitig bremsen, fuhr auf den Mercedes auf und schob diesen auf den Skoda. Die Opel-Lenkerin wurde schwer verletzt und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Die vier Insassen des Mercedes, die 39-Jährige, ein 41 Jahre alter Beifahrer und zwei fünf und sieben Jahre alte Kinder, sowie der Fahrer des Skoda und dessen 56-jährige Beifahrerin wurden vorsorglich ebenfalls in Krankenhäuser gebracht. Der Opel und der Mercedes waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Der Gesamtsachschaden wird auf etwa 52.000 Euro geschätzt.

 

Ludwigsburg: 65-Jähriger gerät in Konflikt mit der Polizei

Am Sonntag gegen 12:15 Uhr spazierte ein 65-jähriger Mann mit seinen nicht angeleinten Hunden durch die Kärntner Straße in Ludwigsburg. Aufgrund der bestehenden Leinenpflicht, wies ein Polizeibeamter, der sich gemeinsam mit seinem Kollegen aufgrund eines anderen Sachverhalts zufällig vor Ort befand, den Herrn an, die Hunde anzuleinen. Doch dieser reagierte uneinsichtig. Als die Polizeibeamten den 65-Jährigen hierauf aufforderten sich auszuweisen, beleidigte er die Polizisten und begab sich auf ein anliegendes Grundstück. Vermutlich um die Verfolgung durch die Beamten zu verhindern, stemmte sich der Tatverdächtige von innen gegen das Tor zu dem Grundstück. In der Folge versuchte der Mann zu flüchten, doch die Polizeibeamten konnten ihn festhalten, zu Boden bringen und ihm Handschließen anlegen. Hierbei wehrte der 65-Jährige. Um die Identität des Mannes festzustellen, wurde er auf das Polizeirevier Ludwigsburg gebracht. Auf dem Weg und vor Ort sperrte sich der 65-Jährige weiterhin unter Einsatz seines Körpergewichts gegen die Maßnahmen der Polizei und äußerte weitere Beleidigungen. Nach der Identitätsfeststellung wurde der renitente Mann auf freien Fuß entlassen. Nun muss er neben einer Ordnungswidrigkeitsanzeige wegen der nicht angeleinten Hunde, mit einer Anzeige wegen Beleidung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte rechnen.

 

Ludwigsburg: Jugendliche werfen Verkehrsschild auf die Fahrbahn – Polizei sucht Zeugen

Am Samstag gegen 04:00 Uhr entnahmen noch unbekannte Fußgänger, die von der Eisenbahnstraße in Richtung Schwieberdinger Straße unterwegs waren, ein in der Hermann-Hagenmeyer-Straße temporär aufgestelltes Halteverbotsschild. Dieses warfen die Unbekannten, vermutlich männliche Jugendliche, auf die Fahrbahn. Kurz darauf fuhr ein unbekannter Fahrzeugführer über das Verkehrsschild, wodurch ein Sachschaden von etwa 300 Euro am Schild entsteht. Die Polizei ermittelt wegen eines gefährlichen Eingriffes in den Straßenverkehr durch die unbekannten Fußgänger. Der Verkehrsteilnehmer, welcher über das Schild fuhr, sowie Zeugen, die weitere Hinweise zu den unbekannten Fußgängern haben, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141 18-5353, zu melden.

 

Ludwigsburg: Unfallflucht in der Siemensstraße

Zwischen Dienstagnachmittag und Samstagmittag beschädigte ein unbekannter Fahrzeuglenker vermutlich beim Vorbeifahren einen stehenden, schwarzen Audi in der Siemensstraße in Ludwigsburg. Der Sachschaden beträgt etwa 2.000 Euro. Da keine konkreten Hinweise zu dem Fahrzeuglenker vorliegen, werden Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, gebeten sich beim Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141 18-5353, zu melden.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Verkehrsbericht für Ludwigsburg: Welche Straßen diese Woche gesperrt sind

B 27 / Unterführung Stern
Aufgrund einer Bauwerksuntersuchung kommt es lokal zu spurweisen Sperrungen außerhalb der Hauptverkehrszeit.

Bärenwiese
Datum:                           Sperrzeiten:                     Parkfläche:
08.11.2021                     07:00 bis 22:00 Uhr         Teilsperrung West
09.11.2021                     07:00 bis 11:00 Uhr         Teilsperrung West
09.11.2021                     07:00 bis 11:00 Uhr         Vollsperrung Ost
10.11.2021                     07:00 bis 12:00 Uhr         Teilsperrung West
10.11.2021                     00:00 bis 11:00 Uhr         Vollsperrung Ost
12.11.2021                                                                Teilsperrung West

Bauhofstraße
Hier besteht bis Ende Dezember eine Vollsperrung zwischen der Bauhofstraße 39 und 45/1.

Friedenstraße
Hier besteht voraussichtlich bis Ende Dezember zwischen der Steinbeisstraße und der Daimlerstraße eine Vollsperrung in den jeweiligen Bauabschnitten.

Grönerstraße
Die Grönerstraße ist voraussichtlich bis Mitte Dezember halbseitig gesperrt. Im Bereich der Baustelle besteht eine Einbahnstraßenregelung.

Hindenburgstraße
Hier besteht bis voraussichtlich Ende November eine halbseitige Sperrung.

Hirschbergstraße/Finkenweg
Die Straße ist von der Hirschbergstraße 111 bis zur Brücke der Bundesautobahn voraussichtlich bis Mitte November voll gesperrt.

Hohenzollernstraße
Hier besteht voraussichtlich bis Ende Dezember eine halbseitige Sperrung im Baustellenbereich.

Kornbeckstraße
Es besteht voraussichtlich bis Anfang Dezember eine Vollsperrung an der Kreuzung Corneliusstraße / Kornbeckstraße / Max-Holland-Straße sowie eine halbseitige Sperrung mit Einbahnstraßenregelung in Richtung Süden an der Kreuzung Mainzer Allee / Kornbeckstraße / Max-Holland-Straße.

Katharinenstraße
Hier besteht eine Vollsperrung auf Höhe der Katharinenstraße 16. Eine Umleitung ist ausgeschildert; die Bushaltestellen entfallen bis Freitag, 12. November.

Ludwigsburger Straße
Wegen Umbau der Bushaltestelle kommt es zu einer halbseitigen Sperrung im Baustellenbereich.

Marbacher Straße
Die Fahrspur stadtauswärts ist im Baustellenbereich voraussichtlich bis Mitte November gesperrt. Der Verkehr wird beidseitig mit einer Ampel geregelt.

Martin-Luther-Straße
Hier besteht voraussichtlich bis Dezember eine halbseitige Sperrung im Bereich zwischen der Gottlob-Molt-Straße und der Hoferstraße; der Verkehr im Kreuzungsbereich wird mit einer Ampel geregelt. In der Hoferstraße ist die Fahrspur stadtauswärts verengt.

Mathildenstraße
Zwischen der Solitudestraße und der Seestraße besteht eine Einbahnstraßenregelung in Richtung Schillerplatz. Der Bauabschnitt 2 dauert bis voraussichtlich Ende November 2021.

Neißestraße – Pregelstraße
Hier besteht bis Ende Dezember eine Vollsperrung für den Fahrverkehr.

Robert-Franck-Allee / Aldinger Straße (Umbau Radweg)
Hier besteht bis voraussichtlich Ende März 2022 eine Vollsperrung der Bushaltestelle Aldinger Straße stadtauswärts sowie eine Einengung der Fahrbahn im Bereich der Baustelle.

Schillerstraße
Die Schillerstraße ist für den Fahrzeugverkehr in Richtung Westen befahrbar. Der Radverkehr bleibt in beide Richtungen aufrechterhalten. Der Fußgängerverkehr wird über den Gehweg auf der Südseite geführt. Diese Verkehrsregelung gilt für die Dauer der Bauarbeiten bis voraussichtlich Ende 2022.

Schorndorfer Straße
Zwischen der Schorndorfer Straße 79 und der Neckarstraße steht für den Verkehr jeweils nur eine Fahrspur in jede Richtung zur Verfügung bis voraussichtlich Ende November.

Untere Gasse
Hier besteht zwischen der Bäckergasse und der Keltergasse voraussichtlich bis Ende Dezember eine Vollsperrung in den jeweiligen Bauabschnitten.

Vischerstraße
Zwischen der Friedrich-Ebert-Straße und der Hindenburgstraße besteht bis Ende November eine Vollsperrung in den jeweiligen Bauabschnitten wegen Verlegung von Gas-/Wasser-/Fernwärmeleitungen.

Walckerpark/Untere Kasernenstraße
Durch die Umgestaltung der Walckerparkes/Untere Kasernenstraße ist der Parkplatz Untere Kasernenstraße gesperrt. Im Bereich Bietigheimer Straße, Untere und Obere Kasernenstraße werden Anwohnerparkplätze ausgewiesen.

Weiglestraße
Hier besteht bis voraussichtlich Dezember eine Vollsperrung im 1. Bauabschnitt von der Naststraße bis zur Weiglestraße 10 sowie im 2. Bauabschnitt zwischen der Weiglestraße 10 und der Kornbeckstraße.

Westrandstraße
Hier kann es zu Behinderungen im Bereich Liebigstraße / Beim Bierkeller kommen. Zudem bestehen Halteverbote in der Wöhlerstraße, Liebigstraße und in der Straße Beim Bierkeller. Es besteht Baustellenverkehr über den Feldweg beim Kleintierzüchterverein Pflugfelden. Es besteht eine halbseitige Sperrung der Straße Beim Bierkeller. Die Liebigstraße ist auf Höhe der Straße Beim Bierkeller voll gesperrt. Eine Umleitung für die Betriebe Scania und Wacker-Neuson über L1140 und Westrandstraße Süd ist ausgeschildert.

Quelle: Stadt Ludwigsburg

Ludwigsburgs neuer Bürgermeister Sebastian Mannl tritt seinen Dienst an

Ludwigsburgs neuer Bürgermeister für Mobilität, Sicherheit und Tiefbau heißt Sebastian Mannl und hatte letzte Woche seinen ersten Arbeitstag. Der 43-Jährige war im Juli mit deutlicher Mehrheit vom Ludwigsburger Gemeinderat gewählt worden. Er tritt die Nachfolge von Michael Ilk an, dessen Amtszeit am 30. September endete.

Sebastian Mannl ist für acht Jahre gewählt. Er ist Diplom-Bauingenieur und leitete zuletzt das Amt für Straßen und Verkehr der Freien Hansestadt Bremen. Davor war er in verschiedenen Leitungsfunktionen bei der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr tätig, etwa als Leiter der Projektgruppe Küstenautobahn A 20 sowie als Leiter des regionalen Geschäftsbereichs Oldenburg. Sebastian Mannl stammt ursprünglich aus Starnberg (Bayern), ist verheiratet und Vater zweier Töchter.

Gemeinsam mit Oberbürgermeister Dr. Matthias Knecht, Erster Bürgermeisterin Renate Schmetz und Bürgermeisterin Andrea Schwarz bildet Mannl nun die Spitze der Stadtverwaltung. Als Leiter des dritten Dezernats ist er verantwortlich für den Fachbereich Sicherheit und Ordnung, den Fachbereich Tiefbau und Grünflächen einschließlich des Eigenbetriebs Stadtentwässerung, die Technischen Dienste Ludwigsburg sowie den Fachbereich Nachhaltige Mobilität. „Ich freue mich sehr auf mein Amt und die spannenden Aufgaben in Ludwigsburg“, betont der 43-Jährige. „Die Stadt gefällt mir bereits sehr gut und ich sehe viele Möglichkeiten, diese gemeinsam mit OB Knecht und den beiden Dezernentinnen zu gestalten. Außerdem freue ich mich natürlich auf die kollegiale Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat und meinen Mitarbeitenden.“

Offiziell in sein Amt eingesetzt wird Sebastian Mannl in der Sitzung des Gemeinderats am 11. November, anschließend findet anlässlich seiner Amtseinsetzung ein Empfang statt. Sein Vorgänger Michael Ilk hatte sich nach Ablauf seiner achtjährigen Amtszeit dafür entschieden, nicht mehr als Bürgermeister zu kandidieren, um sich beruflich noch einmal zu verändern: Er wird zukünftig als selbstständiger Mediator mit Schwerpunkt Wirtschaft arbeiten.

red

Wachpersonal darf Impfstatus verschweigen und trotzdem Besucher kontrollieren

Von Uwe Roth

Die Sicherheitsbranche brummt. Überall sind Wachleute zur Überwachung der Zwei- oder Drei-G-Regel im Einsatz. Sie kontrollieren an Eingängen zu öffentlichen Veranstaltungen die Impf- und Covid 19-Testnachweise der Besucher. Je rapider Infektionszahlen steigen, umso dichter die Kontrollen durch private Sicherheitsfirmen. Doch ob sich deren Mitarbeiter selbst haben impfen lassen, darüber herrscht keine Sicherheit. Im Gegenteil: Wie bei Pflegekräften besteht für Sicherheitsdienstleister keine Vorschrift, die dem Unternehmen das Recht gibt, vor einem Außeneinsatz mit Publikumsverkehr den Impfstatus der Mitarbeiter abzufragen.

So passiert es, dass Impfverweigerer von Geimpften und Genesenen einen Nachweis verlangen dürfen. Umgekehrt haben Besucher jedoch kein Recht, ihre Kontrolleure zu fragen, ob sie sich haben impfen oder testen lassen. Doch die Nachfrage ist durchaus berechtigt: Vor Eingängen geht es meistens eng zu. Wenn sich der Kontrolleur über den Nachweis auf dem Smartphone beugt, besteht beinahe schon Hautkontakt zum Gegenüber.

Manche Wachleute schaden der eigenen Branche

Wachleute haben gegenüber Medienvertretern offen zugegeben, dass sie nicht geimpft seien. Weil es sich bei dem beobachteten Fall um eine Veranstaltung im Freien gehandelt hat, waren sie zudem davon überzeugt, keine Maske tragen zu müssen. Während der Kontrollen zu rauchen, fanden sie ebenso wenig schlimm. Rechtlich sehen sie sich auf der sicheren Seite. Doch ihrer Branche tun sie damit keinen Gefallen. Diese leidet so schon unter einem Imageproblem.

Die SOW Sicherheitsdienst GmbH in Benningen ist im Landkreis als seriös geltendes Unternehmen etabliert. Es kontrolliert unter anderem in Bussen oder jüngst beim 17. Bottwartal-Marathon die Einhaltung der Corona-Regeln. Patrick Müller ist für Presseanfragen zuständig. Er beklagt die „sehr vielen Negativdarstellungen in Print- und TV-Medien“. Schwarze Schafe hätten es leicht, an öffentliche Aufträge zu kommen, weil bei der Vergabe am Ende das billigste Angebot den Zuschlag erhält. Weniger seriöse Sicherheitsfirmen müssten nur bei den Personalkosten sparen. So erkläre sich manchmal die Qualität der Mitarbeitenden.

„Unsere Leistung ist, Sicherheit zu liefern“

SOW-Mitarbeiter Müller ist überzeugt, dass es bei der Impfbereitschaft vor allem auf ein gutes Verhältnis zwischen dem Arbeitgeber und seinen Beschäftigten ankomme. Das Betriebsklima müsse stimmen. Der Betriebsarzt hat die meisten der rund 40 Vollzeit-Mitarbeiter geimpft. Ungeimpfte müssen sich dreimal die Woche auf eigene Kosten testen lassen. Aushilfen haben einen Impfnachweis vorzulegen. Der Einsatzleiter habe den Auftrag, dies streng zu kontrollieren. „Unsere Leistung ist, Sicherheit zu liefern. Da dürfen wir keine Unsicherheit bieten“, stellt Müller klar. Aber insgesamt sei es „eine schwierige Situation“.

Das Sozialministerium Baden-Württemberg ist nicht in der Lage, Klarheit in die Situation zu bringen, weil dies die Angelegenheit der Gesundheitsministerkonferenz sei, so ein Sprecher. Er teilt dazu mit: Seitens der Corona-Verordnung gäbe es zur Feststellung des Impfstatus keine Regelungen. Es gelte die Testannahmepflicht für Beschäftigte. Paragraf 18 der Verordnung besagt, dass sich ungeimpfte Beschäftigte und Selbständige mit Außenkontakt zweimal in der Woche testen lassen müssen. Die Ergebnisse sind auf Verlangen den Behörden vorzulegen. Keinen Zugriff haben folglich Arbeitgeber und beauftragende Kunden. Der Ministeriumssprecher ergänzt: Kunden der Sicherheitsunternehmen könnten „im Wege der Privatautonomie unbenommen weitergehende Anforderungen an ihre Dienstleister stellen“. Auftraggeber und Security-Firma könnten sich vertraglich auf eine Lösung einigen.

Weil Wachpersonal ungeimpft sein könnte gilt beim Spätherbstlingsmarkt Maskenpflicht

Im Landratsamt Ludwigsburg beginnt am Montag der Spätherbstlingsmarkt. Erwartet werden wie immer viele Besucher. Ein Sprecher des Landrats gibt zu den Kontrollen der 2 G-Regel folgende Auskunft: Weil die Kreisverwaltung weder den Impfstatus ihrer Mitarbeitenden abfragen darf, noch den des Sicherheitspersonals, müssten Besucher im Gebäude vorsorglich eine Maske tragen. Nur Besucher mit Nachweis einer Impfung oder Genesung werden eingelassen.

In Ludwigsburg wird der Weihnachtsmarkt vorbereitet. Viele Sicherheitskräfte fremder Firmen werden im Einsatz sein. Der Eigenbetrieb Tourismus & Events versucht es mit vertraglichen Regelungen: Das Sicherheitsunternehmen sei verpflichtet, „nur Personen einzusetzen, die der aktuellen Regelung entsprechen. Er hat uns schriftlich zu bestätigen, dass er beim Check-In seiner Mitarbeiter die Stadien überprüft hat. Dasselbe gilt auch für andere Dienstleister, die im Veranstaltungsbetrieb eingesetzt werden.“ Bei den eigenen Kräften im kommunalen Ordnungsdienst sind den Führungskräften im Rathaus die Hände gebunden: „Aufgrund des Datenschutzes steht es dem Arbeitgeber nicht zu, einen etwaigen Nachweis von den Mitarbeitenden zu fordern,“ teilt eine Sprecherin mit und führt weiter aus. „Auch die Dienstausübung erfordert keinen 3G-Nachweis.“ Kontrollen würden jedoch nur von Mitarbeitenden des Ordnungsdienstes übernommen, „die ihre Führungskräfte über einen 2G-Nachweis informiert haben.“ Alle anderen Mitarbeitenden müssten vor etwaigen Kontrollen einen Selbsttest machen oder würden „anderweitig eingesetzt“.

Blühende Barock: Weltrekordkürbis wird am Wochenende geschnitzt

An diesem Wochenende – 6. und 7. November – wird auf der Kürbisausstellung im Blühenden Barock Ludwigsburg der aktuelle Weltrekordkürbis zu einem riesigen Kunstwerk geschnitzt und ausgestellt. Der Riesenkürbis – der im September ein Gewicht von sagenhaften 1226 Kilo auf die Waage brachte – wird ab Freitag morgen von Udo Karkos geschnitzt, sodass er am Wochenende die Kürbisausstellung illuminieren kann.

Damit wird der Weltrekordkürbis ein beeindruckender Teil der Leuchtenden Traumpfade und der größte geschnitzte und erleuchtete Riesenkürbis der Welt. Mehrere Stunden wird Udo Karkos ab Freitag morgen an dem Kürbis schnitzen, sodass er voraussichtlich am Samstag abend – zum Einbruch der Dunkelheit fertig sein wird.

Die Leuchtenden Traumpfade können noch bis 5. Dezember erkundet werden und geben die Gelegenheit, den Park einmal anders zu erleben. Auch die Kürbisfiguren erstrahlen – buchstäblich – in neuem Licht und bieten die Möglichkeit für perfekte Foto- Spots. Eindrucksvolle Illumination, ein Lasertunnel, besondere Lichtinstallationen, Soundcollagen, Nebeleffekte und viele andere kleine Überraschungen machen die Parklandschaft zum einmaligen Erlebnis.

Außerdem wird am kommenden Wochenende eine Ölpresse auf der Kürbisausstellung zu sehen sein. Hier können interessierte Besucher*innen lernen, wie aus den Kürbiskernen das leckere Kernöl entsteht. Dem steirischen Gold – wie die Kürbiskerne des Ölkürbisses oft genannt werden – wird eine gesundheitsfördernde Wirkung nachgesagt. Das Öl, das aus den schalenlosen Kernen gewonnen wird, beinhaltet ungesättigte Fettsäuren, verschiedene Vitamine und Mineralstoffe.

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