Verkehrsbericht für Ludwigsburg: Welche Straße diese Wochen gesperrt sind

Sperrung Bärenwiese

Datum:                            Sperrzeiten:                     Parkfläche:
09.12.2020                     07.00 bis 16.00 Uhr       Ost

Brahmsweg (Schlösslesfeldschule)
Hier besteht eine Vollsperrung zwischen der Max-Reger-Straße und der Bücherei der Schlösslesfeldschule. Der Gehweg auf der Westseite ist offen.

Bönnigheimer Straße
Hier besteht bis voraussichtlich Mitte Dezember eine Vollsperrung mit einer örtlichen Umleitung.

Dieselstraße
Hier besteht voraussichtlich bis Mitte Dezember zwischen der Friedenstraße 76 und der Dieselstraße 6 eine Vollsperrung in den jeweiligen Bauabschnitten. Die Zufahrt in die Dieselstraße ist für die Anwohner aus der Daimlerstraße möglich.

Friedrich-Ebert-Straße
Hier besteht voraussichtlich bis Mitte Dezember eine Vollsperrung zwischen der Oststraße und der Schubartstraße, der Geh- und Radweg bleibt frei.

Friedrichstraße Nordseite
Hier steht bis voraussichtlich März 2021 zwischen der Solitudestraße und der Stuttgarter Straße (B 27) nur jeweils eine Fahrspur in jeder Richtung zur Verfügung. Die Zu- und Abfahrt aus den Nebenrichtungen ist eingeschränkt oder teilweise nicht möglich.

Gänsfußallee (Kreuzung Hoferstraße / Grönerstraße)
Bis voraussichtlich Ende Dezember bestehen folgende Beeinträchtigungen:
Vollsperrung der Kreuzung Gänsfußallee / Hoferstraße / Grönerstraße. Es kann nur von der Grönerstraße in die Gänsfußallee in Richtung Schwieberdinger Straße sowie geradeaus in die Hoferstraße abgebogen werden. Alle anderen Fahrtrichtungen sind gesperrt. Weiterhin erfolgt in der Gänsfußallee eine Umleitung über die Karl-Hüller-Straße. Die Hoferstraße wird zur Sackgasse und kann nur aus Richtung Mörikestraße (Nord) befahren werden. Die Gänsfußallee aus Richtung Mörikestraße (Nord) wird zur Sackgasse; es kann nur bis an die besagte Kreuzung herangefahren werden.

Johannesstraße
Hier besteht bis voraussichtlich Anfang März 2021 eine Vollsperrung in den jeweiligen Bauabschnitten.

Kallenberg´sches Areal
Die Leonberger Straße ist zwischen der Solitudestraße und dem Zentralen Omnibus-bahnhof (ZOB) für den Individualverkehr gesperrt. Die Solitudestraße ist halbseitig gesperrt – die Verkehrsführung erfolgt stadteinwärts zwischen der Friedrichstraße und der Leonberger Straße.

L 1140
Bedingt durch die Umbaumaßnahmen an der Ostrampe der Autobahn-Anschlussstelle Ludwigsburg-Süd sind Verkehrsbeeinträchtigungen auf der L 1140 möglich.

Neckarhalde
Hier besteht auf Höhe der Neckarhalde 39 bis voraussichtlich Ende Dezember eine Vollsperrung für den Kfz-, Fußgänger- und Radverkehr. Es besteht eine Umleitung über: Neckarhalde – Herrmann-Wißmann-Straße – Steinäckerstraße.

Neißestraße / Pregelstraße
Es besteht bis voraussichtlich Ende Februar 2021 eine Vollsperrung der Neißestraße ab der Abzweigung Pregelstraße.

Porschestraße
Hier kommt es bis voraussichtlich Anfang Dezember zu Beeinträchtigungen im Baustellenbereich auf Höhe der Porschestraße 14.

Schillerstraße
Die Schillerstraße ist für den Fahrzeugverkehr in Richtung Westen befahrbar. Der Radverkehr bleibt in beide Richtungen aufrecht erhalten. Der Fußgängerverkehr wird über den Gehweg auf der Südseite geführt. Diese Verkehrsregelung gilt für die Dauer der Bauarbeiten bis voraussichtlich Ende 2022.   

Schmiedgässle / Kronenstraße (komplett)
Es besteht eine Vollsperrung in den jeweiligen Bauabschnitten bis voraussichtlich
März 2021.

Seestraße/ Ecke Karlstraße
Hier besteht eine halbseitige Sperrung auf Höhe des Spielplatzes.

Uferwiesen II
Hier besteht eine Vollsperrung der Anlegestelle. Die Arbeiten sind witterungsabhängig und die Dauer derzeit noch nicht genau absehbar.

Untere Kasernenstraße – Parkplatz Untere Stadt
Der Parkplatz Untere Stadt ist im Zuge der Umgestaltung des Walckerparks bis voraussichtlich Mitte/Ende Dezember gesperrt. Im Bereich der Unteren Kasernenstraße, der Oberen Kasernenstraße und der Bietigheimer Straße sind daher die öffentlichen Stellplätze in Anwohnerparkplätze umgewandelt (Bewohnerparkbereich 1).

Untere Kasernenstraße
Es besteht eine Vollsperrung zwischen der Bietigheimer Straße und dem Postgässle.

Waldäcker III
Hier sind temporäre Einschränkungen bei der Nutzung des Radweges entlang der Schwieberdinger Straße möglich. Die Arbeiten sind witterungsabhängig und die Dauer derzeit noch nicht genau absehbar.

Westrandstraße (im Bau) – Liebigstraße / Beim Bierkeller / Wöhlerstraße
Hier kann es zu Behinderungen im Bereich Liebigstraße / Beim Bierkeller kommen. Zudem bestehen Halteverbote  in der Wöhlerstraße, Liebigstraße und in der Straße Beim Bierkeller.

Quelle: Stadt Ludwigsburg

Grüne kritisieren ÖPNV-Plan des Landkreises Ludwigsburg als rückständig

Von Uwe Roth

Der Landkreis ist für Vieles zuständig. Derzeit ist das Landratsamt vor allem wegen Corona täglich in den Medien. Doch der Bus- und der lokale Schienenverkehr – das ist weniger bekannt – sind auch in seiner planerischen und finanziellen Verantwortung. Alle sechs Jahre aktualisiert die Kreisverwaltung ihren Nahverkehrsplan (NVP). In dem erklärt sie im Detail ihre Absicht, wo zusätzliche Buslinien eingerichtet werden oder Busse häufiger fahren sollen, um die Mobilität der Kreisbewohner jenseits des Individualverkehrs zu verbessern. Auch der geplanten Stadtbahn ist inzwischen ein großes Kapitel gewidmet. Der noch geltende NVP war im April 2015 vom Kreistag verabschiedet worden. Der nächste liegt im Entwurf vor und soll im Frühjahr verabschiedet werden. Dieser hat die Kreis-Grünen so geärgert, dass sie die Medien zu einem Videotreffen einluden.

Ihre Hauptkritik: Der Entwurf sei veraltet und spiegele den Klimawandel nicht wider. Er könnte so vor zehn Jahren geschrieben worden sein, kritisieren die Kreisrätin Edda Bühler, der Regionalrat Armin Haller und Christoph Erdmenger. Der Ludwigsburger leitet die Abteilung Nachhaltige Mobilität im Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg und war im vergangenen Jahr als Kandidat für die Wahl des Landrats angetreten. Damals war der heutige Landrat Dietmar Allgeier als Sieger hervorgegangen. 

Für die Grünen leidet sich eine direkte Verantwortung für den Landkreis, den Nahverkehr massiv auszubauen, aus dem Pariser Übereinkommen zum Schutz des Klimas ab. So stehe Deutschland seit 2015 in der Pflicht, mit ihrer Klimaschutzpolitik den Temperaturanstieg auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Der Landkreis müsse seinen Beitrag leisten, dieses Ziel zu erreichen. Der Ausbau des Busverkehrs insbesondere in der Fläche gehöre im Wesentlichen zu einer guten Klimapolitik, begründen die Mitglieder der Ökopartei, warum der Entwurf des Nahverkehrsplans mit wenig neuen Linienvorschlägen den Anforderungen nicht gerecht werde und wenig zum Klimaschutz beitrage. Die Grünen geben als Ziel vor: Sollen im Landkreis Ludwigsburg nicht zehn Prozent mehr Autos fahren wie prognostiziert, sondern zehn Prozent weniger, muss der öffentliche Verkehr 250000 Fahrgäste täglich aufnehmen – und zwar zusätzlich zu den heute 216000.

Die Grünen gehen davon aus, dass die Menschen im Grunde bereit seien, ihr Auto stehen zu lassen, wenn das Angebot des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) stimme. Das heißt, es fahren Busse nicht nur in den Städten in kurzen Abständen und in einem dichten Liniennetz, sondern ebenso in den ländlichen Gebieten – und das zuverlässig auch abends sowie an den Wochenenden. Dann sei es für die Menschen bequemer als mit dem eigenen Fahrzeug, um von A nach B zu kommen.

Stimmt die These der Grünen, könnte ein gutes ÖPNV-Angebot die Staus auflösen. Halbherzige Angebote führten dabei zu keinem Erfolg. Bestimmte Linien sind selten ausgelastet. So die Expresslinie zwischen Ludwigsburg und Waiblingen. Für Regionalrat Haller ein Zeichen, dass diese Linie zu selten bedient werde und daher für Pendler unzureichend attraktiv sei. Aus seiner Sicht sollte die über eine Milliarde Euro, die eine Tunnelvariante des Nord-Ost-Rings kosten würde, in die Verbesserung des ÖPNV investiert werden. „Expressbusse gibt es im Landkreis bisher nur zwei: Neue Expressbusse sieht der Nahverkehrsplan auf seinen rund 100 Linien nicht vor“, bedauert Haller und fordert: Auf den 20 stärksten Linien im Landkreis sollen zusätzliche Expressbusse fahren. Damit sie schnell ans Ziel kommen, solle Busbeschleunigung auch dann umgesetzt werden, wenn der Pkw-Verkehr dafür zurückstehen müsse.

Damit der ÖPNV als konkurrenzfähig wahrgenommen werde, müssten Busse mindestens alle Viertelstunde abfahren. Bisher erfüllten dies nur 32 Strecken im Landkreis, also ein Drittel der Linien. Laut Entwurf der Kreisverwaltung kommen ganze fünf Linien hinzu. „Wir schlagen vor, den Viertelstundentakt werktags und den Halbstundentakt sonntags zum Standard zu machen. Dies sollte auf 80 Linien gelten“, fordern die Grünen. Schüler seien oft auf den Bus- und Bahnverkehr angewiesen. „Nicht nur als Stammkundschaft, sondern als ÖV-Kunden von morgen sind sie zentral für Busse und Bahnen. Daher muss der Weg weiter gegangen werden, zusätzliche Busse und langfristig auch Bahnen auf den zentralen Verbindungen einzusetzen“, sagt Kreisrätin Bühler. Dazu seien mehr Direktverbindungen notwendig. Gerade beim Schulverkehr sei die Ausrichtung des Busverkehrs als Zubringer der Schiene nicht zeitgemäß. 

„Der Ausbau des Bus- und Bahnverkehrs im Landkreis wird ein Kraftakt – das steht außer Frage“, wissen auch die Kritiker des NVP-Entwurfs. Seine Finanzierung koste nicht nur Geschick, sondern auch Geld. „Der Reflex, alle Vorschläge als unbezahlbar abzulehnen ist vorhersehbar“, fürchtet Bühler. Doch sei auch die Klimakrise unbezahlbar. „Daher plädieren wir dafür, eine sinnvolle Reihenfolge einzuhalten: Zuerst muss ein Plan ausgearbeitet und finanziell optimiert werden.“

 

Corona-Fallzahlen im Kreis Ludwigsburg – In fünf Kreisen in Baden-Württemberg drohen Ausgangssperren

Die Landesregierung hat sich am vergangenen Donnerstag auf eine nächtliche Ausgangssperre für Kreise mit mehr als 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche geeinigt. In sogenannten Corona-Hotspots dürfen die Menschen künftig nachts nur noch aus triftigen Gründen das Haus verlassen.

Diese Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg melden eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von mehr als 200 : (Stand: 05.12. – 16Uhr)

  • LK Calw (216,1)
  • SK Heilbronn (221,2)
  • SK Mannheim (238,5)
  • SK Pforzheim (279,5)
  • LK Schwarzwald-Baar-Kreis (202,8)

Die Lage im Landkreis Ludwigsburg: 

Binnen 24 Stunden meldete das Gesundheitsamt in Ludwigsburg +143 neue Corona-Infizierte. Im Vergleich zum Samstag vor einer Woche sank die Zahl der Neuinfektionen. Damals waren 154 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Gestern waren es 146 Fälle. Der bis dato höchste Wert seit Beginn der Corona-Pandemie im Kreis Ludwigsburg lag bei 305. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion stieg um vier auf 149.

Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner liegt laut dem Landratsamt am Samstag bei 136,7 (Stand: 05.12.) Gestern lag der Wert bei 125,7Damit liegt der Landkreis weiterhin sehr deutlich über der kritischen Grenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner.

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 9.877 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Rund 8.404 (+75Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 05.12)

Laut den RKH Kliniken sind 69 COVID-19 Patienten in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg untergebracht. 55 Patienten werden auf der Normalstation behandelt. 14 Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen beatmet werden. (Stand: 05.12.)

Nach dem am Mittwoch (14.10.) der Grenzwert von 50 Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg überschritten wurde, gilt der Kreis zum Risikogebiet. Das Landratsamt hat aufgrund dieser Entwicklung eine Allgemeinverfügung erlassen, die seit Donnerstag (15.10.) gültig ist. In der Innenstadt der Stadt Ludwigsburg gilt zusätzlich seit dem 15. Oktober eine Maskenpflicht.

Aktuell Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 05.12.)

( Bestätigte Fälle | Differenz zum Vortag )

Affalterbach ( 69 | 0 )
Asperg ( 253 | 6 )
Benningen am Neckar ( 86 | 2 )
Besigheim ( 216 | 7 )
Bietigheim-Bissingen ( 1.023 | 4 )
Bönnigheim ( 215 | 5 )
Ditzingen ( 394 | 2 )
Eberdingen ( 141 | 3 )
Erdmannhausen ( 70 | 0 )
Erligheim ( 66 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 235 | 7 )
Freudental ( 95 | 1 )
Gemmrigheim ( 93 | 3 )
Gerlingen ( 303 | 3 )
Großbottwar ( 111 | 4 )
Hemmingen ( 126 | 3 )
Hessigheim ( 21 | 0 )
Ingersheim ( 88 | 2 )
Kirchheim am Neckar ( 144 | 6 )
Korntal-Münchingen ( 351 | 4 )
Kornwestheim ( 715 | 8 )
Löchgau ( 88 | 0 )
Ludwigsburg ( 1.774 | 23 )
Marbach am Neckar ( 276 | 3 )
Markgröningen ( 202 | 2 )
Möglingen ( 271 | 5 )
Mundelsheim ( 53 | 0 )
Murr ( 103 | 2 )
Oberriexingen ( 44 | 1 )
Oberstenfeld ( 112 | 1 )
Pleidelsheim ( 107 | 1 )
Remseck am Neckar ( 445 | 7 )
Sachsenheim ( 384 | 13 )
Schwieberdingen ( 171 | 5 )
Sersheim ( 126 | 2 )
Steinheim an der Murr ( 169 | 0 )
Tamm ( 184 | 1 )
Vaihingen an der Enz ( 491 | 6 )
Walheim ( 52 | 0 )

red

Corona-Fallzahlen am Freitag, 04. Dezember im Kreis Ludwigsburg

Die Landesregierung hat sich am gestrigen Donnerstag auf eine nächtliche Ausgangssperre für Kreise mit mehr als 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche geeinigt. In sogenannten Corona-Hotspots dürfen die Menschen künftig nachts nur noch aus triftigen Gründen das Haus verlassen. Ausnahmen würden bspw. für medizinische Notfälle oder aus Arbeitsgründen gelten.  Wie genau die Details aussehen, ist bis jetzt noch unklar.

Die Lage am Freitag 4. Dezember im Landkreis Ludwigsburg: 

Binnen 24 Stunden meldete das Gesundheitsamt in Ludwigsburg +146 neue Corona-Infizierte. Im Vergleich zum Freitag vor einer Woche hat sich die Zahl der Neuinfektionen leicht erhöht. Damals waren 141 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Gestern waren es 186 Fälle. Der bis dato höchste Wert seit Beginn der Corona-Pandemie im Kreis Ludwigsburg lag bei 305. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion stieg um neun auf 145.

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 9.734 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Rund 8.329 (+34Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 04.12)

Laut den RKH Kliniken sind 69 (+7 )  COVID-19 Patienten in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg untergebracht. 55 (+6) Patienten werden auf der Normalstation behandelt. 14 (+1) Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 8 (- 3) beatmet werden. (Stand: 04.12.)

Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner liegt laut dem Landratsamt am Freitag bei 125,7 (Stand: 04.12.) Gestern lag der Wert bei 122Damit liegt der Landkreis weiterhin sehr deutlich über der kritischen Grenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner erreicht.

Nach dem am Mittwoch (14.10.) der Grenzwert von 50 Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg überschritten wurde, gilt der Kreis zum Risikogebiet. Das Landratsamt hat aufgrund dieser Entwicklung eine Allgemeinverfügung erlassen, die seit Donnerstag (15.10.) gültig ist. In der Innenstadt der Stadt Ludwigsburg gilt zusätzlich seit dem 15. Oktober eine Maskenpflicht.

Aktuell Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 04.12.)

( Bestätigte Fälle | Differenz zum Vortag )

Affalterbach ( 69 | 1 )
Asperg ( 247 | 5 )
Benningen am Neckar ( 84 | 1 )
Besigheim ( 209 | 8 )
Bietigheim-Bissingen ( 1.019 | 5 )
Bönnigheim ( 210 | 6 )
Ditzingen ( 392 | 8 )
Eberdingen ( 138 | 5 )
Erdmannhausen ( 70 | 0 )
Erligheim ( 66 | 2 )
Freiberg am Neckar ( 228 | 5 )
Freudental ( 94 | 0 )
Gemmrigheim ( 90 | 0 )
Gerlingen ( 300 | 5 )
Großbottwar ( 107 | 3 )
Hemmingen ( 123 | 1 )
Hessigheim ( 21 | 0 )
Ingersheim ( 86 | 1 )
Kirchheim am Neckar ( 138 | 3 )
Korntal-Münchingen ( 347 | 4 )
Kornwestheim ( 707 | 11 )
Löchgau ( 88 | 3 )
Ludwigsburg ( 1.751 | 31 )
Marbach am Neckar ( 273 | 1 )
Markgröningen ( 200 | 3 )
Möglingen ( 266 | 3 )
Mundelsheim ( 53 | 1 )
Murr ( 101 | 2 )
Oberriexingen ( 43 | 0 )
Oberstenfeld ( 111 | 3 )
Pleidelsheim ( 106 | 3 )
Remseck am Neckar ( 438 | 4 )
Sachsenheim ( 371 | 6 )
Schwieberdingen ( 166 | 3 )
Sersheim ( 124 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 169 | 4 )
Tamm ( 183 | 1 )
Vaihingen an der Enz ( 485 | 4 )
Walheim ( 52 | 1 )

red

Seniorin verliert auf Parkplatz Kontrolle über ihr Auto – Zeugen gesucht

Nachdem eine 87-jährige VW-Lenkerin am Donnerstag gegen 11:35 Uhr auf dem Parkplatz des „Breuninger Land“ in der Heinkelstraße in Ludwigsburg die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren hatte, sucht die Polizei weitere Zeugen des Vorfalls.

Dem bisherigen Ermittlungsstand nach fuhr die Seniorin mit ihrem schwarzen VW-Polo mit Ludwigsburger Kennzeichen (LB) auf den Parkplatz „P4i“ des Einkaufszentrums auf und suchte dort einen Stellplatz. Die 87-Jährige beschleunigte dann unvermittelt ihren Pkw, fuhr quer über mehrere Stellplätze und kollidierte mit einem ordnungsgemäß abgestellten BMW. Im weiteren Verlauf stieß ihr VW dann noch gegen mehrere Bordsteine, wobei die Reifen beschädigt wurden. Vermutlich aufgrund der ganzen Beschädigungen am Wagen und der überhöhten Geschwindigkeit verlor die 87-Jährige dann die Kontrolle über den VW und landete nach einer Rechtskurve in einem Grünstreifen. Dabei überfuhr sie noch ein Metallschild und prallte final gegen einen etwa 300 Kilogramm schweren Begrenzungsstein, der durch die Wucht der Kollision etwa sechs Meter versetzt wurde. Die 87-Jährige konnte sich an den Unfallhergang nicht mehr erinnern und wurde leicht verletzt. Ein Rettungswagen versorgte sie vor Ort. Der BMW befand sich zum Zeitpunkt der Unfallaufnahme nicht mehr vor Ort. Dieser müsste nach Zeugenaussagen im Bereich des vorderen linken Kotflügels beschädigt sein.

Es soll sich um einen BMW mit Ludwigsburger Kennzeichen und einem hellen Lack gehandelt haben. Der VW der Seniorin war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die bisher bekannten Sachschäden wurden auf etwa 8.500 Euro geschätzt. Zeugen können sich unter Tel. 07141 18 5353 an das Polizeirevier Ludwigsburg wenden.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Corona-Fallzahlen am Donnerstag, 03. Dezember im Kreis Ludwigsburg

Die Landesregierung hat sich am Donnerstag auf eine nächtliche Ausgangssperre für Kreise mit mehr als 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche geeinigt. Das teilte das Staatsministerium in Baden-Württemberg am Donnerstag mit. In sogenannten Corona-Hotspots dürfen die Menschen künftig nachts nur noch aus triftigen Gründen das Haus verlassen. Ausnahmen würden bspw. für medizinische Notfälle oder aus Arbeitsgründen gelten. Die Details will das Sozialministerium in einem Erlass regeln.

Die Lage am Donnerstag 3. Dezember im Landkreis Ludwigsburg: 

Binnen 24 Stunden meldete das Gesundheitsamt in Ludwigsburg +186 neue Corona-Infizierte. Im Vergleich zum Donnerstag vor einer Woche hat sich die Zahl der Neuinfektionen weiter erhöht. Damals waren 122 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Gestern waren es 161 Fälle. Der bis dato höchste Wert seit Beginn der Corona-Pandemie im Kreis Ludwigsburg lag bei 305.

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 9.588 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion stieg um eins auf 136. Rund 8.295 (+80Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 03. 12)

Laut den RKH Kliniken sind 62 (+/- 0 )  COVID-19 Patienten in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg untergebracht. 49 (+/- 0) Patienten werden auf der Normalstation behandelt. 13 (+/- 0) Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 11 (+/- 0) beatmet werden. (Stand: 03.12.)

Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner liegt laut dem Landratsamt am Mittwoch bei 122 (Stand: 03.12.) Gestern lag der Wert bei 114,1Damit liegt der Landkreis weiterhin sehr deutlich über der kritischen Grenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner erreicht.

Nach dem am Mittwoch (14.10.) der Grenzwert von 50 Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg überschritten wurde, gilt der Kreis zum Risikogebiet. Das Landratsamt hat aufgrund dieser Entwicklung eine Allgemeinverfügung erlassen, die seit Donnerstag (15.10.) gültig ist. In der Innenstadt der Stadt Ludwigsburg gilt zusätzlich seit dem 15. Oktober eine Maskenpflicht.

Aktuell Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 03.12.)

( Bestätigte Fälle | Differenz zum Vortag )

Affalterbach ( 68 | 1 )
Asperg ( 242 | 9 )
Benningen am Neckar ( 83 | 2 )
Besigheim ( 201 | 8 )
Bietigheim-Bissingen ( 1.014 | 14 )
Bönnigheim ( 204 | 7 )
Ditzingen ( 384 | 5 )
Eberdingen ( 133 | 0 )
Erdmannhausen ( 70 | 5 )
Erligheim ( 64 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 223 | 5 )
Freudental ( 94 | 1 )
Gemmrigheim ( 90 | 2 )
Gerlingen ( 295 | 6 )
Großbottwar ( 104 | 3 )
Hemmingen ( 122 | 6 )
Hessigheim ( 21 | 0 )
Ingersheim ( 85 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 135 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 343 | 2 )
Kornwestheim ( 696 | 17 )
Löchgau ( 85 | 2 )
Ludwigsburg ( 1.720 | 41 )
Marbach am Neckar ( 272 | 4 )
Markgröningen ( 197 | 1 )
Möglingen ( 263 | 3 )
Mundelsheim ( 52 | 0 )
Murr ( 99 | 0 )
Oberriexingen ( 43 | 0 )
Oberstenfeld ( 108 | 1 )
Pleidelsheim ( 103 | 2 )
Remseck am Neckar ( 434 | 14 )
Sachsenheim ( 365 | 8 )
Schwieberdingen ( 163 | 0 )
Sersheim ( 124 | 2 )
Steinheim an der Murr ( 165 | 4 )
Tamm ( 182 | 4 )
Vaihingen an der Enz ( 481 | 6 )
Walheim ( 51 | 1 )

red

Gewerkschaft fordert: Corona-Schutzschirm für Beschäftigte im Hotel- und Gaststättengewerbe im Kreis Ludwigsburg

Corona-Schutzschirm für Beschäftigte im Hotel- und Gaststättengewerbe im Kreis Ludwigsburg gefordert:  Der Lockdown für die Branche trifft nicht nur die rund 820 Unternehmen mit voller Wucht, sondern bringt auch die 6.500 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in existentielle Nöte, warnt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss- Gaststätten (NGG).

„Köchinnen, Kellner und Hotelangestellte haben seit dem Frühjahr mit massiven finanziellen Einbußen durch die Kurzarbeit zu kämpfen. Wegen der meist niedrigen Löhne im Gastgewerbe und des fehlenden Trinkgeldes sind nun auch die letzten Reserven aufgebraucht. Das Geld reicht kaum mehr für die Miete – von Weihnachtsgeschenken ganzzu schweigen“, sagt Hartmut Zacher, Geschäftsführer der NGG-Region Stuttgart.

Die NGG fordert deshalb die Bundesregierung auf, den Beschäftigten im Gastgewerbe eine Corona-Sofort-Nothilfe in Höhe von 1.000 Euro zu zahlen. „Die Politik greift den Firmen mit enormen Summen unter die Arme, um eine Pleitewelle zu verhindern. Jetzt darf sie die Beschäftigten nicht im Regen stehen lassen“, so Zacher. Nach Einschätzung der NGG würden sich die Kosten für eine Beschäftigten-Nothilfe im Dezember auf rund 600 Millionen Euro belaufen. Zum Vergleich: Die Unternehmenshilfen im Gastgewerbe kosten den Staat laut Bundesregierung allein in diesem Monat 17 Milliarden Euro.

Außerdem müsse die Auszahlung der Unternehmenshilfen an den Erhalt von Arbeitsplätzen geknüpft werden. „Es darf nicht sein, dass sich Wirte und Hoteliers jetzt 75 Prozent des Vorjahresumsatzes erstatten lassen und wenig später ihre Mitarbeiter vor die Tür setzen“, unterstreicht Zacher. Zwar befänden sich die Unternehmen in einer historisch einmaligen Krise. Diese müsse aber gemeinsam mit den Beschäftigten ausgestanden werden – nicht zuletzt, um Fachkräfte zu halten, die nach der Pandemie dringend gebraucht würden.

Nach Angaben der Hans-Böckler-Stiftung könnte die Einführung eines „Mindest- Kurzarbeitergeldes“ entscheidend dabei helfen, die Einkommenseinbußen im Niedriglohnsektor gering zu halten. Frankreich habe ein solches, an den gesetzlichen Mindestlohn gekoppeltes Modell erfolgreich eingeführt. Hierzulande müsste ein „Mindest- KuG“ damit bei 1.200 Euro im Monat liegen, so die Stiftung. Die Gewerkschaft NGG fordert Bund und Länder dazu auf, diesen Vorschlag eingehend zu prüfen, um Verwerfungen am unteren Ende der Einkommensskala zu verhindern.

„Klar ist auch, dass die Politik rasch einen Fahrplan vorlegen muss, wie es im neuen Jahr weitergeht“, fordert Gewerkschafter Zacher. Bis eine Covid-19-Impfung für die gesamte Bevölkerung bereitstehe, könnten noch Monate vergehen – eine Zeit, die Unternehmen und Beschäftigte im heimischen Gastgewerbe ohne weitere Hilfen nicht haben.

Nach Angaben der Arbeitsagentur beschäftigt die Gastronomie im Landkreis Ludwigsburg 5.270 Menschen in 724 Betrieben. Weitere 1.182 Beschäftigte arbeiten in 94 Unternehmen des Beherbergungsgewerbes.

red

Corona-Fallzahlen am Mittwoch, 02. Dezember im Kreis Ludwigsburg

Die Lage am Mittwoch, 02. Dezember im Landkreis Ludwigsburg: 

Binnen 24 Stunden meldete das Gesundheitsamt in Ludwigsburg +161 neue Corona-Infizierte. Im Vergleich zum Mittwoch vor einer Woche hat sich die Zahl der Neuinfektionen deutlich erhöht. Damals waren 139 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Gestern waren es 158 Fälle. Der bis dato höchste Wert seit Beginn der Corona-Pandemie im Kreis Ludwigsburg lag bei 305.

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 9.402 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion stieg um zwei auf 135. Rund 8.215 (+148Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 02. 12)

Laut den RKH Kliniken sind 62 (-5)  COVID-19 Patienten in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg untergebracht. 49 (-1) Patienten werden auf der Normalstation behandelt. 13 (-4) Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 11 (+5) beatmet werden. (Stand: 02.12.)

Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner liegt laut dem Landratsamt am Mittwoch bei 114,1 (Stand: 02.12.) Gestern lag der Wert bei 109,4Damit liegt der Landkreis weiterhin sehr deutlich über der kritischen Grenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner erreicht.

Nach dem am Mittwoch (14.10.) der Grenzwert von 50 Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg überschritten wurde, gilt der Kreis zum Risikogebiet. Das Landratsamt hat aufgrund dieser Entwicklung eine Allgemeinverfügung erlassen, die seit Donnerstag (15.10.) gültig ist. In der Innenstadt der Stadt Ludwigsburg gilt zusätzlich seit dem 15. Oktober eine Maskenpflicht.

Aktuell Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 02.12.)

( Bestätigte Fälle | Differenz zum Vortag )

Affalterbach ( 67 | 2 )
Asperg ( 233 | 6 )
Benningen am Neckar ( 81 | 0 )
Besigheim ( 193 | 9 )
Bietigheim-Bissingen ( 1.000 | 14 )
Bönnigheim ( 197 | 4 )
Ditzingen ( 379 | 10 )
Eberdingen ( 133 | 1 )
Erdmannhausen ( 65 | 0 )
Erligheim ( 64 | -1 )
Freiberg am Neckar ( 218 | 5 )
Freudental ( 93 | 1 )
Gemmrigheim ( 88 | 2 )
Gerlingen ( 289 | 5 )
Großbottwar ( 101 | 0 )
Hemmingen ( 116 | 1 )
Hessigheim ( 21 | 0 )
Ingersheim ( 85 | 1 )
Kirchheim am Neckar ( 135 | 2 )
Korntal-Münchingen ( 341 | 2 )
Kornwestheim ( 679 | 4 )
Löchgau ( 83 | 3 )
Ludwigsburg ( 1.679 | 35 )
Marbach am Neckar ( 268 | 3 )
Markgröningen ( 196 | 0 )
Möglingen ( 260 | 6 )
Mundelsheim ( 52 | 0 )
Murr ( 99 | 2 )
Oberriexingen ( 43 | 0 )
Oberstenfeld ( 107 | 1 )
Pleidelsheim ( 101 | 2 )
Remseck am Neckar ( 420 | 10 )
Sachsenheim ( 357 | 7 )
Schwieberdingen ( 163 | 3 )
Sersheim ( 122 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 161 | 3 )
Tamm ( 178 | 5 )
Vaihingen an der Enz ( 475 | 13 )
Walheim ( 50 | 0 )

red

Corona-Fallzahlen am Dienstag, 01. Dezember im Kreis Ludwigsburg

Die Lage am Dienstag, 01. Dezember im Landkreis Ludwigsburg: 

Binnen 24 Stunden meldete das Gesundheitsamt in Ludwigsburg +158 neue Corona-Infizierte. Im Vergleich zum Dienstag vor einer Woche hat sich die Zahl der Neuinfektionen erhöht. Damals waren 133 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Gestern waren es 65 Fälle. Der bis dato höchste Wert seit Beginn der Corona-Pandemie im Kreis Ludwigsburg lag bei 305.

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 9.241 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion stieg um drei auf 133. Rund 8.067 (+153Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 01. 12)

Laut den RKH Kliniken sind 67  COVID-19 Patienten in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg untergebracht. 50 Patienten werden auf der Normalstation behandelt. 17 Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 6 beatmet werden. (Stand: 01.12.)

Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner liegt laut dem Landratsamt am Montag bei 109,4 (Stand: 01.12.) Gestern lag der Wert bei 106,1Damit liegt der Landkreis weiterhin sehr deutlich über der kritischen Grenze von 50 Neuinfektionen pro 100. 000 Einwohner erreicht.

Nach dem am Mittwoch (14.10.) der Grenzwert von 50 Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg überschritten wurde, gilt der Kreis zum Risikogebiet. Das Landratsamt hat aufgrund dieser Entwicklung eine Allgemeinverfügung erlassen, die seit Donnerstag (15.10.) gültig ist. In der Innenstadt der Stadt Ludwigsburg gilt zusätzlich seit dem 15. Oktober eine Maskenpflicht.

Aktuell Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 01.12.)

( Bestätigte Fälle | Differenz zum Vortag )

Affalterbach ( 65 | 3 )
Asperg ( 227 | 4 )
Benningen am Neckar ( 81 | 1 )
Besigheim ( 184 | 2 )
Bietigheim-Bissingen ( 986 | 8 )
Bönnigheim ( 193 | 6 )
Ditzingen ( 369 | 12 )
Eberdingen ( 132 | 1 )
Erdmannhausen ( 65 | 2 )
Erligheim ( 65 | 1 )
Freiberg am Neckar ( 213 | 5 )
Freudental ( 92 | 0 )
Gemmrigheim ( 86 | 0 )
Gerlingen ( 284 | 8 )
Großbottwar ( 101 | 1 )
Hemmingen ( 115 | 0 )
Hessigheim ( 21 | 0 )
Ingersheim ( 84 | 2 )
Kirchheim am Neckar ( 133 | 1 )
Korntal-Münchingen ( 339 | 2 )
Kornwestheim ( 675 | 13 )
Löchgau ( 80 | 1 )
Ludwigsburg ( 1.644 | 36 )
Marbach am Neckar ( 265 | 5 )
Markgröningen ( 196 | 0 )
Möglingen ( 254 | 1 )
Mundelsheim ( 52 | 0 )
Murr ( 97 | 2 )
Oberriexingen ( 43 | 0 )
Oberstenfeld ( 106 | 1 )
Pleidelsheim ( 99 | 1 )
Remseck am Neckar ( 410 | 10 )
Sachsenheim ( 350 | 11 )
Schwieberdingen ( 160 | 5 )
Sersheim ( 122 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 158 | 2 )
Tamm ( 173 | 1 )
Vaihingen an der Enz ( 462 | 8 )
Walheim ( 50 | 1 )

red

Möglingen: Aggressive 85-Jährige weigert sich Bankfiliale zu verlassen und spuckt Mitarbeiter an

Am Rathausplatz in Möglingen befand sich am Montag gegen 15:10 Uhr eine 85-jährige Frau, trotz eines bestehenden Hausverbots, in den Räumlichkeiten einer Bankfiliale.

Ein Bankmitarbeiter bat die Frau mehrmals, das Gebäude zu verlassen. Als sie sich weigerte und mehrfach in Richtung des Mannes spuckte, wurde die Polizei über den Vorfall informiert. Glücklicherweise befand sich zwischen der älteren Dame, die vermutlich unter dem Eindruck einer psychischen Ausnahmesituation stand, und dem Mitarbeiter eine Plexiglasscheibe. Somit wurde der Mann bei der Spuck-Aktion nicht getroffen. Beim Eintreffen der Beamten saß die 85-Jährige ohne Mund-Nasen-Schutz in der Filiale zunächst ruhig auf einem Stuhl. Nachdem sie der Aufforderung eine Bedeckung aufzusetzen sowie die Filiale zu verlassen nicht nachgekommen war, wollten die Beamten die mittlerweile aggressive Frau aus dem Gebäude führen. Hierbei schrie die Dame lautstark umher, sperrte sich vehement und versuchte sich aus dem Griff der Einsatzkräfte loszureißen. Als versucht wurde durch Zureden die Frau zu beruhigen, spuckte sie einem Beamten ins Gesicht und erneut in Richtung der Bankmitarbeiter. Aufgrund der erneuten Spuck-Attacken wurde die 85-Jährige aus der Filiale begleitet und mittels Handschließen gefesselt. Zudem wurde ihr eine Spuckschutzhaube aufgesetzt, um weitere Angriffe zu vermeiden.

Schlussendlich wurde die Frau aufgrund der Gesamtumstände in eine psychiatrische Einrichtung gebracht. Sie muss nun mit einer Anzeige wegen Beleidigung, Hausfriedensbruch und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte rechnen.

red

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg