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Neue Schülerlotsen für Ludwigsburg

“Auch dieses Jahr soll die Begrüßung wieder mit den Wichtigsten dieser Veranstaltung beginnen – nämlich mit Euch, den Schülerlotsen. Nur durch Euer Engagement funktioniert dieses einzigartige Projekt.” Mit diesen Worten begrüßte die Leiterin des Referats Prävention, Kriminalrätin Ute Scholpp, am Donnerstag, 21.02.2019 beim PolizeiPräsidium Ludwigsburg die rund 50 Schülerinnen und Schüler der Campus-Schulen der Ludwigsburger Innenstadt. 22 davon wurden nach einem Jahr Ihres Einsatzes als Schülerlotsen in der Solitudestraße offiziell verabschiedet, 28 davon als neue Schülerlotsen begrüßt und für Ihr neues Amt ausgestattet. “Sich hier mitten rein ins Getümmel zu stellen und den Verkehr zu sichern, erfordert Mut und Verantwortungsbewusstsein. Damit leistet ihr einen ganz wichtigen Beitrag zu unserer Verkehrssicherheit in Ludwigsburg”, lobte sie die Kinder. Um was für Massen an Fußgängern und Autofahrern es sich auf der Solitudestraße im Bereich der Innenstadtcampus-Schulen handelt, weiß Ute Scholpp nur zu gut. Vor Jahren ist sie selbst dort Schülerin gewesen und war jeden Morgen vom Bahnhof zwischen den Autoschlangen hindurch über den Fußgängerüberweg zur Schule unterwegs. Auch den anwesenden Vertretern der fünf beteiligten Schulen dankte sie für ihr langjähriges Engagement und ihre Unterstützung bei der Umsetzung des Schülerlotsenprojekts.

Heinz Mayer, der Leiter des Fachbereichs Sicherheit und Ordnung der Stadt Ludwigsburg bedankte sich bei jedem einzelnen Schülerlotsen für die extrem wichtige und verantwortungsvolle Aufgabe. “Ihr leistet einen nachhaltigen Beitrag zur Verkehrssicherheit” lobte er die Kinder. Jeder hat es am Morgen eilig und ihr sorgt dafür, dass es nicht zu kniffligen Situationen kommt.

Monika Lengowski-Bischoff, die Vertreterin der Kreisverkehrswacht Ludwigsburg verabschiedete zusammen mit einer Mitarbeiterin des Referats Prävention des Polizeipräsidiums Ludwigsburg jeden einzelnen “alten” Schülerlotsen und übergab ihnen als Anerkennung ihrer Leistung eine Urkunde. Im Anschluss begrüßte sie die “Neuen” und stattete sie mit ihren Mützen aus.

Die Veranstaltung wurde durch das Impro-Theater des Friedrich-Schiller-Gymnasiums unter der Leitung von Herrn Waibel umrahmt, die mit ihren kurzweiligen, spontanen Einlagen für viele Lacher sorgten.

Seit dem Jahr 2006 wurden für den freiwilligen Schülerlotsendienst in Ludwigsburg insgesamt 350 Verkehrshelferinnen und -helfer ausgebildet. Eingesetzt werden pflichtbewusste und zuverlässige Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse. Die Ausstattung der Schülerlotsen mit Mütze, Warnweste, Anorak und Kelle übernimmt die Kreisverkehrswacht Ludwigsburg. Auch in diesem Jahr lädt die Kreisverkehrswacht die “neuen” Schülerlotsen wieder zum jährlich stattfindenden Landeswettbewerb der Schülerlotsen im Erlebnispark Tripsdrill ein.

Seit 1953 werden in Deutschland Schülerlotsen eingesetzt. Seitdem gab keinen tödlichen oder schweren Unfall an durch Schülerlotsen gesicherten Einsatzstellen.

red

Deutschlands größte Solarthermie-Anlage wird in Ludwigsburg gebaut

Erste Bauvorbereitungen für Deutschlands größte Solarthermie-Anlage

Die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim (SWLB) setzen seit Mitte 2017 das kommunale Klimaschutz-Modellprojekt des Bundesumweltministeriums SolarHeatGrid “Errichtung und Anbindung der größten Solarthermie-Anlage in Deutschland an ein optimiertes Wärmeverbundnetz” um, an dem die Stadt Ludwigsburg als Kooperationspartnerin beteiligt ist. Das Projekt wird mit knapp zehn Millionen Euro gefördert. Seit Mitte 2018 bereitet das Stadtwerke-Projektteam die bauliche Umsetzung vor. Nach der intensiven Planungs- und Ausschreibungsphase beginnen Anfang März die ersten Arbeiten für die Bauumsetzungen. Im April werden für das Wärmespeicher-Fundament 24 Bohrpfähle mit Beton ausgegossen, voraussichtlich im Mai folgt der Spatenstich für die Solarthermie-Anlage auf dem Römerhügel.

Wärmespeicher

Der Wärmespeicher ist wichtiger Bestandteil des Modellprojektes. Bodo Skaletz, Vorsitzender der Geschäftsführung der SWLB, erläutert: „Durch die Errichtung der Solarthermie-Anlage in Verbindung mit einem großen Wärmespeicher wird qualitativ hochwertige, regenerativ erzeugte Wärme in das erweiterte Verbundnetz eingespeist. Damit können wir die Wärmemenge aus erneuerbaren Energien weiter erhöhen. Dank des Wärmespeichers steht die solar gewonnene Energie auch dann zur Verfügung, wenn es keine oder nur geringe Sonneneinstrahlung gibt. Die Grundlastwärme der fossil befeuerten Heizzentralen der Einzelnetze kann so durch die größtenteils regenerativ erzeugte Wärme des erweiterten Verbundnetzes ersetzt werden.“

Der Wärmespeicher entsteht ab März auf der Stadtwerke-eigenen Fläche neben dem Holzheizkraftwerk. Der runde Druckspeicher hat ein nutzbares Fassungsvermögen von 2.000 Kubikmetern und eine Höhe von 20 Metern. Er misst 14 Meter im Durchmesser.
Nach dem europaweitem Vergabeverfahren wurde das Unternehmen Kremsmüller Industrieanlagen aus Österreich mit dem Bau beauftragt. Dieses wird mit der Erstellung des Fundaments – je nach Witterung – voraussichtlich Anfang März beginnen. Die Fertigstellung des Fundaments ist für Mai 2019 geplant. Die Speicherelemente werden bereits seit Januar dieses Jahres gefertigt. Die Montagearbeiten des Speichers dauern von Mai bis November 2019, danach erfolgt die Außengestaltung mit Geländemodellierung und Baumpflanzungen. Die Außen- und Flächengestaltung des Wärmespeichers wurde in konstruktiver Zusammenarbeit mit den beteiligten Anwohnern im Herbst 2018 durchgeführt.

Solarthermie-Anlage
Die Ausschreibung für die momentan „größte Solarthermie-Anlage Deutschlands“ wurde im Juni 2018 als europaweites Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb gestartet. Drei Bieter wurden zur Angebotsabgabe aufgefordert, den Auftrag erhielt das Unternehmen Arcon-Sunmark GmbH aus Regensburg, eine Tochter der dänischen Firma Arcon-Sunmark A/S, im Dezember 2018.
Christian Stadler, Geschäftsführer Arcon-Sunmark GmbH erklärt: „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Ludwigsburg-Kornwestheim, um gemeinsam die größte Solarthermie-Anlage Deutschlands zu realisieren.“
Mit rund neun Megawatt (MW) Spitzenleistung und rund 14.800 Quadratmetern Kollektorfläche bauen die Stadtwerke die größte Anlage Deutschlands. Arcon-Sunmark GmbH verbaut am Römerhügel Flachkollektoren. „Dank der hervorragenden Zusammenarbeit mit unserer zweiten Gesellschafterin, der Stadt Kornwestheim, deren Gemeinderat und dem Privateigentümer können wir das Projekt nun teilweise auch auf Kornwestheim Gemarkung umsetzen“, freut sich Bodo Skaletz. Zum Vergleich: Die bis dato größte Solarthermie-Anlage Deutschlands befindet sich derzeit in Senftenberg, Brandenburg, mit 8.300 m² Kollektorfläche. „Die Wärmeerzeugungsprognose unserer Anlage liegt bei 5.500 Megawattstunden pro Jahr. Damit können wir circa 300 Durchschnittshaushalte ein Jahr lang versorgen“, sagt Skaletz
Die Anlage auf dem Römerhügel befindet sich derzeit noch in der Planungsphase. Bis die schlüsselfertige Anlage montiert werden kann, bedarf es auch am Römerhügel einiger Vorbereitungen. Der voraussichtliche Baubeginn für die Anlage ist für Mai terminiert. Bodo Skaletz weist auf aktuelle Arbeiten hin: „Zurzeit werden zusätzliche Eidechsenhabitate errichtet. Wir stellen dafür Flächen an unserem Wasserturm Fürstenhügel zur Verfügung.“ Die Produktion der Komponenten durch Arcon-Sunmark GmbH startete bereits im Februar. Skaletz: „Wir rechnen mit der Fertigstellung der Anlage Ende dieses Jahres. Die CO2-Einsparung des gesamten Kommunalen Klimaschutz-Modellprojektes ist beeindruckend! Sie beträgt 3.700 Tonnen pro Jahr – das entspricht rund 1,6 Millionen Liter Benzin oder einer Waldfläche von rund 470 Fußballfeldern.“

Zusammenschluss bestehender Wärmenetze 

Die SWLB schließt im Rahmen des kommunalen Klimaschutz-Modellprojektes drei Fernwärme-Inselnetze an das Ludwigsburger Verbundnetz an. „Durch die Anbindung des Fernwärmenetzes – das schon heute die Wärme für große Teile der Stadt mit überwiegend nachwachsenden Rohstoffen bereitstellt – an die noch rein fossil befeuerten Netze Rotbäumlesfeld, Technische Dienste Ludwigsburg und Kornwestheim Nord, erhöhen wir die Wärmequalität in den neu angeschlossenen Netzen deutlich“, so Skaletz.
Gleichzeitig können die Heizwerke künftig optional als Standorte für weitere Kraft-Wärme-Kopplung (KWK)-Erzeuger genutzt werden, die die Effizienz zusätzlich erhöhen und die CO2– Emissionen weiter senken können. „Die Standorte arbeiten künftig in einem größeren Netzverbund – so können wir bei anstehenden Kesselerneuerungen möglicherweise die Kessel kleiner dimensionieren“, schaut Skaletz voraus und fügt hinzu: „Das bringt neben der Einsparung fossiler Energien natürlich ganz klar auch einen wirtschaftlichen Vorteil.“
Im Rahmen des Netzzusammenschlusses verlegen die Stadtwerke rund fünf Kilometer Wärmenetztrasse. Erste Fernwärmeleitungen wurden im Rahmen des Projektes bereits im Sommer 2018 gelegt.

Hintergrund

Offizieller Start dieses Leuchtturm-Projektes war am 1. Juni 2017. Insgesamt nimmt das Modellprojekt drei Jahre in Anspruch, Fertigstellung ist somit im Mai 2020.
Ende 2016 hatten sich die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim beim Förderaufruf für kommunale Klimaschutz-Modellprojekte im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit in Berlin beteiligt und dort überzeugt.
2017 wurde der SWLB-Förderantrag für das Modellprojekt SolarHeatGrid zur ´Errichtung und Anbindung einer der größten Solarthermie-Anlagen in Deutschland an ein optimiertes Wärmeverbundnetz´ bewilligt. Ziel des Modellprojektes ist es, den Anteil erneuerbarer Energien im Fernwärmenetz zu steigern und durch die so erzielte Verminderung des CO2-Ausstoßes aktiv den Klimaschutz vor Ort sowie die Energiewende auf lokaler Ebene voranzutreiben. Weiterer Schwerpunkt ist die Steigerung der Energieeffizienz.

Baustellenkameras der Stadtwerke dokumentieren den Baufortschritt von Wärmespeicher und Solarfeld. Interessierte können nach Einrichtung der Kameras den Bau live auf der Homepage der SWLB mitverfolgen. Mehr Informationen zum kommunalen Klimaschutz-Modellprojekt unter: www.swlb.de/solar-heat-grid

Schlägerei vor Schnellrestaurant und weitere Polizeimeldungen

Ludwigsburg: Auseinandersetzung vor Schnellrestaurant

Noch ungeklärt sind die Umstände, die am Sonntag gegen 20.00 Uhr vor einem Schnellrestaurant in der Maybachstraße im Gewerbegebiet Tammerfeld zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern führten. Ein 31 Jahre alter Mann soll einen 44-Jährigen, der mit seiner 40 Jahre alten Ehefrau vor dem Fastfood-Restaurant stand, zunächst beleidigt und ihn dann geschlagen haben. Als der Jüngere seinen Kontrahenten wohl auch mit Tritten attackierte, ging die Frau dazwischen. Hierauf habe der 31-Jährige auch die Frau beleidigt. Es sei dann zu einem Gerangel zwischen den Männern gekommen und schließlich habe der jüngere Mann den Älteren mit einem Stock angegriffen. Beide erlitten leichte Verletzungen. Das Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141/18-5353, sucht Zeugen, die die Auseinandersetzung beobachten konnten und bittet diese, sich zu melden.

Ludwigsburg: 26-Jähriger bei Schlägerei verletzt

Das Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141/18-5353, sucht Zeugen einer Schlägerei, zu der es am frühen Sonntagmorgen in der Ludwigsburger Innenstadt kam. Zunächst sollen bislang unbekannte Täter in einer Gaststätte in der Uhlandstraße auf einen 26-Jährigen losgegangen sein. Die Auseinandersetzung verlagerte sich im weiteren Verlauf vor das Lokal. Gegen 03.40 Uhr alarmierte schließlich ein Zeuge die Polizei. Die Täter suchten hierauf das Weite. Da der 26-Jährige kurzzeitig bewusstlos gewesen war und Verletzungen aufwies, sollte er durch den Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden. Hiergegen wehrte er sich jedoch vehement und beschädigte die Ausstattung des Krankenwagens. Um ihn transportieren zu können, mussten dem Mann schlussendlich Handschließen angelegt werden.

Ludwigsburg-Hoheneck: Unbekannte treiben ihr Unwesen auf Gartengrundstücken

Auf insgesamt fünf Gartengrundstücken, die nördlich der Schillstraße in Hoheneck liegen, trieben bislang unbekannte Täter zwischen Samstagnachmittag und Sonntagmorgen ihr Unwesen. Indem sie Zäune überkletterten und auch Gartentore eintraten, verschafften sich die Unbekannten Zutritt zu den Grundstücken, um anschließend die darauf stehenden Gartenhütten zu durchsuchen. Teilweise mussten sie die Türen zunächst aufbrechen. In einem Fall schlugen die Einbrecher auch ein Fenster ein. Der entstandene Gesamtsachschaden dürfte sich auf etwa 1.100 Euro belaufen. Der Wert des Diebesguts blieb vermutlich eher gering. Hinweise nimmt das Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141/18-5353, entgegen. Bislang konnte die Polizei lediglich drei der fünf betroffenen Grundstücksbesitzer ermitteln und bittet deswegen, dass sich die weiteren Geschädigten ebenfalls melden.

Bietigheim-Bissingen: Unfallflucht

Ein Sachschaden von etwa 3.000 Euro entstand zwischen Samstag 19.00 Uhr und Sonntag 09.50 Uhr bei einer Unfallflucht in der Ziegelstraße in Bietigheim. Ein noch unbekannter Fahrzeuglenker streifte vermutlich beim Vorbeifahren einen am Fahrbahnrand, entgegen der Fahrtrichtung abgestellten BMW. Ohne sich um den entstandene Schaden zu kümmern, setzte der Unbekannte seine Fahrt anschließend fort. Das Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142/405-0, sucht

red

Wohnungseinbruch in Eglosheim und weitere Meldungen aus dem Kreis

Kornwestheim: Verkehrsunfallflucht

Ein Sachschaden von rund 2.000 Euro hinterließ ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker an einem Renault, der zwischen Samstag 11:00 Uhr und Sonntag 12:00 Uhr in der Friedrich-Siller-Straße in Kornwestheim abgestellt war. Der Unbekannte streifte das am Fahrbahnrand geparkte Fahrzeug vermutlich beim Vorbeifahren und machte sich anschließend aus dem Staub. Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeirevier Kornwestheim, Tel. 07154/1313-0, entgegen.

Ludwigsburg-Eglosheim: Einbrecher unterwegs

Bislang unbekannte Täter haben zwischen Samstag 12:30 Uhr und Sonntag 12:00 Uhr ein Wohnhaus heimgesucht, das sich zwischen der Hirschbergstraße und der Markgröninger Straße in einem Wohngebiet in Ludwigsburg-Eglosheim befindet. Die Unbekannten kletterten über ein Balkongeländer und gelangten so zu einer höhergelegenen Erdgeschosswohnung. Anschließend verschafften sich die Einbrecher möglicherweise über ein gekipptes Fenster Zugang zur Wohnung, die sie anschließend durchsuchten. Dabei stießen sie auf Schmuck und Bargeld, deren Wert sich auf eine vierstellige Summe beläuft.

In der Nacht zum Sonntag versuchten ebenfalls, bislang unbekannte Täter in eine Gaststätte in der Tammer Straße in Eglosheim einzubrechen. Sie schoben einen Rollladen hoch und schlugen das dahinter liegende Fenster ein. Durch den entstandenen Lärm wurde der Gaststätteninhaber gegen 05:30 Uhr geweckt. Als er in der Wohnung, die sich über der Gaststätte befindet, das Licht eingeschaltet und aus dem Fenster geschaut hatte, rannten zwei bis drei Jugendliche ohne Beute in Richtung des Ortskerns davon. Die Höhe des entstandenen Sachschadens konnte noch nicht beziffert werden.

Ob ein Tatzusammenhang zwischen den Taten besteht, bedarf es weiteren Ermittlungen. Der Polizeiposten Eglosheim bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Tel. 07141/22150-0, zu melden.

Ludwigsburg-Eglosheim: Sechs Fahrzeuge zerkratzt

Das Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141/18-5353, sucht Zeugen, die zwischen Samstag 20:00 Uhr und Sonntag 08:00 Uhr eine Sachbeschädigung in der Hahnenstraße in Ludwigsburg-Eglosheim beobachten konnten. Ein bislang unbekannter Täter zerkratzte offenbar mutwillig insgesamt sechs Autos, drei Renault, zwei Mercedes und einen Skoda, die zwischen der Katharinenstraße und der Fischbrunnenstraße am Straßenrand standen. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 6.000 Euro.

red

Gefährliches Überholmanöver

Großbottwar: gefährliches Überholmanöver – Zeugen gesucht

Am Montag gegen 07.55 Uhr kam es auf der Landesstraße 1115 zwischen Großbottwar und Aspach (Rems-Murr-Kreis) zu einem gefährlichen Überholmanöver. Ein 59 Jahre alter Peugeot-Fahrer, der seine Ehefrau mit an Bord hatte, bog zunächst von der Kleinaspracher Straße in Großbottwar auf die L 1115 Richtung Aspach ab. Hinter ihm befand sich zu diesem Zeitpunkt eine noch unbekannte Opel-Lenkerin, an deren Fahrzeug Waiblinger Kennzeichen (WN-) angebracht waren. Schließlich schloss aus Richtung Mundelsheim kommend noch ein weißer Kastenwagen auf. Auf Höhe des Häckselplatzes “Letterle” bemerkte der Peugeot-Fahrer, dass die Frau im Opel und der Kastenwagen-Fahrer wohl gleichzeitig zum Überholen angesetzt hatten. Schließlich befanden sich die drei Fahrzeuge nebeneinander auf der Straße. Währenddessen kam der Kastenwagen nach links von der Fahrbahn in das Schotterbett ab. Um einen Zusammenstoß mit dem Opel zu verhindern, lenkte der 59-Jährige seinen Wagen schließlich nach rechts in den Grünstreifen. Im weiteren Verlauf überholte der Lenker des Kastenwagens auch die Opel-Fahrerin und beide setzten ihre Fahrt fort. Das Polizeirevier Marbach am Neckar, Tel. 07144/900-0, bittet Zeuge und insbesondere Fahrzeuglenker, die durch das Fahrverhalten der Opel-Fahrerin bzw. des Kastenwagen-Lenkers gefährdet oder gar geschädigt wurden, sich zu melden.

Freiberg am Neckar-Heutingsheim: Diebe suchen Baustelle heim

Zwischen Freitag 12.00 Uhr und Montag 07.00 Uhr suchten bislang unbekannte Diebe eine Baustelle im Bereich der Stuttgarter Straße und der Bahnhofstraße in Heutingsheim heim. Auf fachmännische Weise demontierten sie drei Hydraulikkomponenten, die mit einem Baggerarm verbunden waren. Da die Zubehörteile ein hohes Gesamtgewicht auf die Waage bringen, ist zu vermuten, dass die Täter das Diebesgut mit einem Ladekran auf ein Transportfahrzeug umgeladen haben. Anschließend machten sie sich mit ihrer Beute im Wert von mehreren tausend Euro aus dem Staub. Der Polizeiposten Freiberg am Neckar, Tel. 07171/64378-0, sucht Zeugen, die Hinweise geben können.

red

Zwei Verletzte bei Verkehrsunfall auf B27 – Mercedes-Fahrer verliert Kontrolle

Am Sonntagmorgen befuhr ein 34-jähriger Mercedes AMG GT-Fahrer mit seiner 21-jährigen Beifahrerin gegen 01.40 Uhr die Bundesstraße 27 von Ludwigsburg kommend in Fahrtrichtung Stuttgart. Kurz nach dem Ortsende Ludwigsburg fuhr ein bislang unbekanntes Fahrzeug links an dem Mercedes vorbei und lenkte knapp vor diesem auf dessen Fahrstreifen. Der 34-Jährige versuchte noch eine Kollision mit dem unbekannten Fahrzeug zu verhindern, kam dabei jedoch nach rechts von der Fahrbahn ab und verlor die Kontrolle. Infolgedessen geriet das Fahrzeug ins Schleudern und kollidierte im Grünstreifen mit mehreren Baumstümpfen. Der 34-jährige Fahrzeugführer wurde schwer verletzt, seine 21-jährige Beifahrerin erlitt leichte Verletzungen. Zur Unterstützung waren ein Rettungswagen sowie ein Notarzt vor Ort. Beide wurden zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert. Weiterhin wurde eine Kehrmaschine der Straßenmeisterei benötigt, um die stark verschmutze Fahrbahn von ausgelaufenen Betriebsstoffen und Trümmerteilen zu reinigen. Der Mercedes wies einen wirtschaftlichen Totalschaden auf und musste abgeschleppt werden. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf 80.000 Euro. Über das bislang unbekannte Fahrzeug ist lediglich bekannt, dass es sich um einen Audi oder BMW mit Waiblinger Zulassung gehandelt haben soll. Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0711 6869 0 mit der Verkehrspolizeidirektion Ludwigsburg in Verbindung zu setzen.

Überholmanöver in Möglingen führt zu zwei Schwerverletzten

Am Samstag befuhr ein 25-jähriger Fahrer eines BMW gegen 16.19 Uhr die Landesstraße 1110 (Stammheimer Straße) von Möglingen kommend in Richtung Stuttgart-Stammheim. Im Bereich einer langgezogenen S-Kurve überholte der 25-Jährige eine Kolonne von mindestens fünf Fahrzeugen. Beim Wiedereinscheren kollidierte der 25-Jährige, der sich bereits etwas von der Kolonne abgesetzt hatte mit einem aus einem Feldweg nach links in Richtung Möglingen einbiegenden Smart eines 75-Jährigen. Der BMW erfasste den Smart dabei an dessen Fahrerseite hinten links. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Smart in den Grünstreifen auf der gegenüberliegenden Straßenseite abgewiesen. Der 25-Jährige brachte den BMW nach etwa einhundertfünfzig Metern zum Stillstand. Der 75-Jährige wurde schwer und der 25-Jährige leicht verletzt. Zur Versorgung der beiden Verletzten war der Rettungsdienst mit mehreren Fahrzeugen und einem Notarzt im Einsatz. Beide Verletzten wurden zur weiteren Versorgung in umliegende Krankenhäuser transportiert. Zur Unterstützung der Rettungsmaßnahmen waren die Feuerwehr Möglingen mit zwei Fahrzeugen mit zwanzig Helfern sowie die Feuerwehr Asperg mit einem Fahrzeug und weiteren acht Einsatzkräften vor Ort. Aufgrund ausgelaufener Betriebsstoffe und umherliegender Trümmerteile kam zudem die Straßenmeisterei zum Einsatz. Beide Fahrzeuge weisen wirtschaftlichen Totalschaden auf und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden kann noch nicht beziffert werden. Zur genauen Klärung des Unfallhergangs wurde ein Sachverständiger an die Unfallstelle hinzugezogen. Die Landesstraße ist derzeit noch zwischen Möglingen und Stuttgart-Stammheim für den Durchgangsverkehr gesperrt. Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0711 6869 0 mit der Verkehrspolizeidirektion Ludwigsburg in Verbindung zu setzen.

red

Verkehrsbericht Ludwigsburg: Welche Straßen diese Woche gesperrt sind

Verkehrsbericht gültig ab Montag, 25. Februar 2019

Abelstraße
Es besteht eine Vollsperrung zwischen der Wilhelm-Keil-Straße und der Abelstraße 42.

Asperger Straße
Zwischen der Uhlandstraße und der Gartenstraße besteht eine Einbahnstraßenregelung in Richtung Marktplatz.
 
Eisenbahnstraße
Zwischen der Elmar-Doch-Straße und dem Wendehammer besteht eine halbseitige Sperrung mit Begegnungsverkehr.

Fuchshofstraße
Hier besteht eine halbseitige Sperrung.
 
Gänsfußallee zwischen Schwieberdinger Straße und Belschnerstraße
Der Verkehr wird durch eine Einbahnstraße zwischen der Schwieberdinger Straße und der Gröner-/Hoferstraße in nördlicher Fahrtrichtung geregelt.

Irisweg von Sommerhalde bis Südstraße
Es besteht eine abschnittsweise Straßensperrung, ebenso herrscht ein Halteverbot.

Kallenberg´sches Areal
Die Leonberger Straße ist zwischen der Solitudeallee und dem Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) gesperrt. Die Solitudestraße ist halbseitig gesperrt.

Kammererstraße
Es besteht eine Vollsperrung des Abschnitts zwischen Oscar-Walker-Straße/ Kammererstraße und Kammererstraße/Zufahrt Firma Stihl.
 
Königinallee
Es besteht eine Vollsperrung zwischen dem Kreisel Aldinger Straße und dem Paulusweg.

Muldenäcker
Es besteht eine Vollsperrung zwischen der Friedenstraße und der Schönbeinstraße.

Römerhügelweg
Der Verkehr von der Solitudeallee bis zum Wasserturm wird über eine Einbahnstraße geregelt.

Saarstraße
Es besteht eine Vollsperrung im Bereich der Kreuzung Saar-/Sieges-/Kammererstraße. Die Saarstraße und die Siegesstraße werden zur Sackgasse.
 
Mülleimer sind an einem gut anfahrbaren Platz bereitzustellen.

20 Fahrzeuge wurden in der Ludwigsburger Innenstadt abgeschleppt

Wenn die Drehleiter nicht durchkommt

Gemeinsame Abschleppaktion von Feuerwehr und Vollzugsdienst

20 falsch geparkte Fahrzeuge wurden am Mittwochabend (20.02.) in der Ludwigsburger Innenstadt und in den Stadtteilen abgeschleppt. Drei weitere Personen kamen noch rechtzeitig zu ihren Autos, so dass ihnen nur eine Leerfahrt berechnet wurde. Insgesamt wurden 150 verbotswidrig geparkte Fahrzeuge gebührenpflichtig verwarnt.

Ab 18 Uhr waren sechs Mitarbeitende des städtischen Vollzugsdiensts im Einsatz. Sie hatten ein besonderes Augenmerk auf zugeparkte Engstellen und Einmündungsbereiche. Die Feuerwehr Ludwigsburg rückte eigens mit einer Drehleiter an und prüfte aus vergangenen Einsätzen bekannte Problemstellen auf die Durchfahrtsbreite. Dabei zeigte es sich immer wieder, dass in Einmündungen, Kurvenbereichen sowie Halte- und Parkverboten Fahrzeuge so abgestellt waren, dass im Ernstfall für die Feuerwehr kein sofortiges Durchkommen möglich wäre.

Bis zu acht Abschleppwagen folgten der Feuerwehr und sorgten bis spät in die Nacht in der Innenstadt sowie in den Wohngebieten am Salonwald, Schlösslesfeld und in Neckarweihingen für eine schnelle Beseitigung der Hindernisse für den Rettungsverkehr.

Die Verwaltung weist darauf hin, dass in der nächsten Zeit weitere Kontrollen erfolgen werden. Halter von unzulässig geparkten Fahrzeugen müssen damit rechnen, abgeschleppt zu werden. Der Stadtverwaltung ist es ein wichtiges Anliegen, dass die Rettungswege freigehalten werden – denn im Einsatzfall zählt jede Minute.

red

Viele Unfälle am Wochenende im Kreis mit Verletzten

Gem. Schwieberdingen – Verkehrsunfall mit verletztem Kraftradfahrer

Am 22.02.2019 gegen 18:20 Uhr befuhr der 32 jährige Lenker eines Pkw Mercedes-Benz, in Schwieberdingen, die Ludwigsburger Straße in Richtung Ludwigsburg. An der Zufahrt zur B10 in Richtung Vaihingen wollte der Pkw-Lenker nach links auf die B10 auffahren. Dabei übersah er den ihm entgegen kommenden 62 jährigen Lenker eines Leichtkraftrades und kollidierte mit diesem. Der 62 jährige wurde dabei schwer am Bein verletzt und musste nach notärztlicher Versorgung ins Krankenhaus eingeliefert werden. An den beiden beteiligten Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe von insgesamt ca. 12.500 Euro. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten durch ein Abschleppunternehmen abgeschleppt werden. Zur Unterstützung der Sicherungs- und Bergungsmaßnahmen war die Werksfeuerwehr der Firma Bosch mit zwei Fahrzeugen und drei Mann vor Ort.

Gemeinde Oberriexingen: Verkehrsunfall mit zwei Verletzten

Am Freitagabend, gegen 18:00 Uhr, befuhr ein 22-jähriger Audi-Fahrer die K1685 in Richtung Unterriexingen. An der Einmündung zur K1682 in Richtung Oberriexingen wollte er nach links abbiegen. Dabei übersah er einen 41-jährigen Passat-Fahrer der ihm aus Richtung Unterriexingen entgegenkam und stößt mit diesem zusammen. Durch den Zusammenstoß wird der Passat gedreht und stößt in der Folge mit einem an der Einmündung stehenden VW-Touran zusammen. Der Fahrer des Audis und der Fahrer des Passats wurden durch den Unfall leicht verletzt und jeweils mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Der Audi und der Passat waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Es entstand insgesamt ein Sachschaden in Höhe von ungefähr 45.000 Euro. Neben den zwei Rettungswagen war die Feuerwehr Oberiexingen mit 14 Wehrleuten sowie 3 Fahrzeugen vor Ort.

Remseck am Neckar: Auffahrunfall mit drei Verletzten

Am Freitagabend, gegen 19:25 Uhr, fuhr eine 70-jährige Golf-Fahrerin von Hegnach in Richtung Remseck am Neckar. Vor dem Ortseingang Remseck am Neckar bildete sich ein Rückstau, diesen bemerkte die 70-Jährige zu spät und fuhr auf einen vor ihr wartenden Opel Adam auf. Dieser wurde durch den Aufprall auf den vor ihm stehenden Mercedes-Benz geschoben. Durch die Zusammenstöße wurden der 22-jährige Fahrer des Opels, dessen ebenfalls 22-jähriger Beifahrer sowie der 66-jährige Fahrer des Mercedes leicht verletzt. Insgesamt entstand ein Sachschaden von circa 7.500 Euro.

Schwieberdinger Straße, Ludwigsburg – Verkehrsunfall mit verletzter Person

Auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums in der Schwieberdinger Straße wurde ein 77-jähriger Fußgänger bei einem Verkehrsunfall leicht verletzt. Der Fußgänger wollte am Freitagmittag, gegen 13:00 Uhr, den Parkplatz zu seinem Pkw überqueren, als es von einem Pkw BMW eines 75-jährigen am linken Knöchel erfasst wurde und daraufhin zu Fall kam. Der 77-jährige erlitt eine Fraktur am Fuß und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

red