Hohe Corona-Infektionsgefahr für Erntehelfer – 2.400 Beschäftigte im Kreis Ludwigsburg

Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) Stuttgart hat die Einhaltung der Arbeitsschutz- und Hygienevorschriften in der Landwirtschaft angemahnt. „Saisonbeschäftigte in der Region, die in der Ernte und Aussaat arbeiten, tragen ein besonders hohes Risiko, an Covid-19 zu erkranken. Ein Großteil der Erntehelfer ist nach wie vor in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht. Genauso gefährlich ist es, wenn Beschäftigte in Sammeltransporten zu den Feldern gefahren werden“, kritisiert IG BAU-Bezirksvorsitzender Mike Paul. Die Unternehmen müssten alles dafür tun, dass die Branche nicht zum Corona-Hotspot werde. Außerdem seien verstärkte Arbeitsschutz- und Hygienekontrollen der Behörden notwendig. Saisonbeschäftigte dürften nicht ungeschützter sein als Menschen, die in Büros oder auf Baustellen arbeiteten. Nach Angaben der Arbeitsagentur beschäftigt die Landwirtschaft im Landkreis Ludwigsburg rund 2.400 Menschen.

„Mehrere Corona-Ausbrüche in der Fleischbranche, aber auch auf Bauernhöfen haben im vergangenen Jahr gezeigt, wie wichtig der Arbeits- und Gesundheitsschutz in der Pandemie ist“, so Paul. Die überwiegend aus Osteuropa stammenden Saisonkräfte sorgten dafür, dass in den Supermärkten Spargel, Erdbeeren und Gurken nicht ausgingen. Dabei arbeiteten sie zu niedrigen Löhnen und häufig ohne Krankenversicherungsschutz. Nach einer neuen Regelung können Erntehelfer in diesem Jahr 102 statt wie bislang 70 Tage lang sozialversicherungsfrei in der Landwirtschaft arbeiten, was sie in ihrer sozialen Absicherung schlechterstellt, kritisiert die Gewerkschaft.

red

Neuer Höchstwert: Inzidenz im Kreis Ludwigsburg steigt am Montag weiter

Seit Samstag, 24. April gelten in Baden-Württemberg die Regelungen der Bundesnotbremse. Hintergrund ist das bundesweit geltende Infektionsschutzgesetz.

Um an die Bundesregeln besser anzuschließen, hat die baden-württembergische Landesregierung die Corona-Verordnung angepasst und veröffentlicht. Basis für die Regelungen und Einschränkungen sind jetzt grundsätzlich die Daten des Robert Koch-Instituts (RKI).

Hier finden Sie einen ÜberblickRegelungen der Corona-Verordnung auf einen Blick 

Und so sehen die Corona-Zahlen am Montag 26.04. – 16 Uhr für den Landkreis Ludwigsburg aus: Das Landratsamt meldet binnen 24 Stunden in der Summe weitere 82 Corona-Infizierte. Am Montag vor einer Woche waren es 56 bestätigte Neuinfektionen. Gestern waren es 44 Fälle.

Inzidenz für den Kreis Ludwigsburg steigt auf neuen Höchstwert

Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner für den Kreis Ludwigsburg steigt im Vergleich zum Vortag auf 211,2. Bereits zum dritten Mal hintereinander steigt die Inzidenz und markiert seit Beginn der Corona-Pandemie einen weiteren neuen Höchststand. Am Vortag betrug die Inzidenz 209,2. Vor genau einer Woche lag der Inzidenzwert für den Landkreis bei 191,4. (Stand – 26.04. – 16Uhr)

Laut der RKH-Klinik beträgt die Zahl der COVID-19 Patienten, die in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg liegen, 55. Auf der Normalstation werden 40 Patienten behandelt. 15 Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 12 beatmet werden. (Stand: 26.04. – 09.00Uhr)

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 22.857 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion steigt um 4 auf 456. Rund 20.611 (+197) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 26.04.- 16Uhr)

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Bild: Screenshot – Landratsamt Ludwigsburg

 

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 26.04.)

( Bestätigte Gesamtfälle | Differenz zum Vortag )

Affalterbach ( 141 | 0 )
Asperg ( 614 | 6 )
Benningen am Neckar ( 222 | 0 )
Besigheim ( 578 | 1 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.166 | 9 )
Bönnigheim ( 497 | 2 )
Ditzingen ( 994 | 3 )
Eberdingen ( 272 | 0 )
Erdmannhausen ( 144 | 0 )
Erligheim ( 142 | 1 )
Freiberg am Neckar ( 514 | 1 )
Freudental ( 156 | 0 )
Gemmrigheim ( 239 | 0 )
Gerlingen ( 625 | 1 )
Großbottwar ( 305 | 1 )
Hemmingen ( 296 | 1 )
Hessigheim ( 63 | 0 )
Ingersheim ( 198 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 328 | 2 )
Korntal-Münchingen ( 731 | 2 )
Kornwestheim ( 1.706 | 5 )
Löchgau ( 241 | 0 )
Ludwigsburg ( 4.046 | 14 )
Marbach am Neckar ( 624 | 5 )
Markgröningen ( 630 | 5 )
Möglingen ( 585 | 1 )
Mundelsheim ( 121 | 0 )
Murr ( 225 | 0 )
Oberriexingen ( 111 | 1 )
Oberstenfeld ( 337 | 0 )
Pleidelsheim ( 263 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.063 | 9 )
Sachsenheim ( 871 | 2 )
Schwieberdingen ( 398 | 1 )
Sersheim ( 271 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 428 | 3 )
Tamm ( 350 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 1.248 | 6 )
Walheim ( 114 | 0 )

red

Streit mit Polizei: Vier Verletzte bei Personenkontrolle in Ludwigsburger Wohnung

Am Sonntag gegen 04:00 Uhr fiel einer Streifenwagenbesatzung in der Schorndorfer Straße in Ludwigsburg-Ost ein frei laufender Hund auf. Beim Versuch, das Tier einzufangen, lief dieser nach Hause. Bei der darauffolgenden Kontaktaufnahme zu der Hundebesitzerin soll die Frau allerdings nicht sehr erfreut über die Anwesenheit der Beamten gewesen sein und verweigerte die Herausgabe ihrer Personalien. Darüber hinaus soll sie nach Angaben der Polizei den Arm eines Polizisten festgehalten und diesen auch nach Ansprache nicht losgelassen haben.

Eine Beamtin soll anschließend versucht haben den Griff zu lösen, woraufhin sich die 41-Jährige sperrte und dauerhaft schrie. Aufgrund dessen wurde ihr 53-jähriger Lebensgefährte auf die Geschehnisse aufmerksam. Er eilte herbei, störte die Kontrollmaßnahme und warf sich gegen den Körper eines Beamten, heißt es in der Mitteilung. Zuvor soll er gegenüber den Einsatzkräften mehrere Beleidigungen geäußert haben und sei sie angegangen.

Mit der Unterstützung mehrerer Streifen gelang es schließlich, das Pärchen mit Handschließen zu fesseln und vorläufig festzunehmen. Sie erlitten während der Auseinandersetzung leichte Verletzungen. Zudem wurden zwei Beamte ebenfalls leicht verletzt. Nachdem die Personalien festgestellt werden konnten, wurden die 41- sowie der 53-Jährige wieder auf freien Fuß gesetzt und sie durften in ihre Wohnung zurückkehren.

Die Polizei ermittelt nun wegen tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung. Obendrein noch wegen Sachbeschädigung, da während des Einsatzes zwei Gegenstände von Polizeibeamten beschädigt worden sind.

red

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Blühendes Barock öffnet am Mittwoch wieder – nur Getestete dürfen rein

Aktualisiert um 13.49 Uhr:

Uwe Roth

Die Tore des Blühenden Barock und des Märchengartens in Ludwigsburg werden am Mittwoch (28.04.) wieder geöffnet. Das hat die Leitung des Parks am Montag bekanntgegeben. Doch nicht zu früh gefreut, es bleiben Hürden: Hinein dürfen nur Besucher, die am Eingang ein negatives Testergebnis vorweisen können. Der Corona-Test muss von einer offiziellen Stelle und darf nicht älter als 24 Stunden sein. Von der Testpflicht sind die unter Sechsjährigen ausgenommen. Ansonsten gilt sie für alle Gäste, also egal ob Gäste mit Tageskarte oder mit Dauerkarte. Außerdem sollen die Besucher Maske tragen und selbstverständlich auf den Abstand zu anderen Personen achten. Kommen zu viele Besucher auf einmal, entstehen am Eingang Wartezeiten. Denn die Besucherzahl ist weiterhin begrenzt.

Der Zugang ist auch für Dauerkartenbesitzer nur über den Haupteingang in der Schorndorfer Straße, den Eingang im hinteren Schlosshof oder den Eingang in der Mömpelgardstraße möglich. Die Eingänge und die Kontrollstellen sind von 9 bis 19 Uhr geöffnet.

Die Bestimmungen der Bundes-Corona-Verordnung und die zur neuen Corona-Verordnung des Landes erlauben es, dass botanische und zoologische Gärten unter diesen strengen Voraussetzungen wieder öffnen dürfen.

Verkehrsbericht: Welche Straßen diese Woche in Ludwigsburg gesperrt sind

Alter Oßweiler Weg
Zwischen Alter Oßweiler Weg 56 und 75 besteht eine Vollsperrung in den einzelnen Bauabschnitten bis voraussichtliche Ende Juli.

Brahmsweg (Schlösslesfeldschule)
Hier besteht eine Vollsperrung zwischen der Max-Reger-Straße und der Bücherei der Schlösslesfeldschule. Die Gehwege sind im Brahmsweg auf der Ostseite und in der Max-Reger-Straße auf der Nordseite gesperrt.

Dieselstraße (Bauabschnitt 2)
Hier besteht zwischen der Dieselstraße 3 und der Kreuzung Dieselstraße/Daimlerstraße
eine Vollsperrung bis voraussichtlich Ende April.

Droste-Hülshoff-Straße / Ecke Weilerstraße
Hier kommt es im Baubereich sowie am westlichen Gehweg bis voraussichtlich Ende April zu Beeinträchtigungen.

Einsteinstraße
Zwischen der Einsteinstraße 17 und der Daimlerstraße besteht bis voraussichtlich Ende April eine Vollsperrung in den jeweiligen Bauabschnitten.

Eugenstraße
Hier besteht bis voraussichtlich Ende Juni 2022 eine Vollsperrung auf Höhe der Eugenstraße 30/1.

Friedrichstraße / Keplerstraße Südseite
Hier steht zwischen der Saarstraße und der Stuttgarter Straße (B 27) bis voraussichtlich Oktober nur noch jeweils eine Fahrspur pro Richtung zur Verfügung.

Friedrichstraße (zwischen B27 und Keplerbrücke – südliche Fahrspur)
Es besteht eine einspurige Verkehrsführung im Baufeld. Die Zu- und Abfahrt aus den Nebenrichtungen ist eingeschränkt oder teilweise nicht möglich.

Gänsfußallee
Hier besteht bis voraussichtlich Ende Mai eine halbseitige Sperrung zwischen der Karl-Hüller-Straße und der Mörikestraße. Außerdem ist hier eine Einbahnstraßenregelung in Fahrtrichtung Schwieberdinger Straße eingerichtet.

Gerokstraße
Hier besteht vom 15. März bis 12. Mai auf der Höhe der Gerokstraße 1 eine Vollsperrung.

Hohenzollernstraße
Hier kommt es bis voraussichtlich Mitte Mai zwischen der Elmar-Doch-Straße und der Erich-Schmid-Straße zu Beeinträchtigungen auf dem östlichen Gehweg.

Johann-Peter-Hebel-Straße
Hier besteht bis 28. Mai eine Vollsperrung auf der Höhe der Johann-Peter-Hebel-Straße 20.

Kallenberg‘sches Areal
Die Leonberger Straße ist zwischen der Solitudestraße und dem Zentralen Omnibus-bahnhof (ZOB) für den Individualverkehr gesperrt. Die Solitudestraße ist halbseitig gesperrt – die Verkehrsführung erfolgt stadteinwärts zwischen der Friedrichstraße und der Leonberger Straße.

Karl-Marx-Straße /Friedensschule (Kleinspielfeld)
Hier besteht ein Halteverbot.

L 1140
Bedingt durch die Umbaumaßnahmen an der Ostrampe der Autobahn-Anschlussstelle Ludwigsburg-Süd sind Verkehrsbeeinträchtigungen auf der L 1140 möglich.

Martin-Luther-Straße
Hier besteht eine halbseitige Verkehrsführung.

Mörikestraße
Hier wird der Verkehr halbseitig geführt.

Neißestraße – Pregelstraße
Hier besteht bis Ende Dezember eine Vollsperrung für den Fahrverkehr.

Reinhold-Maier-Straße
Hier besteht eine halbseitige Verkehrsführung im Baufeld.

Schillerstraße
Die Schillerstraße ist für den Fahrzeugverkehr in Richtung Westen befahrbar. Der Radverkehr bleibt in beide Richtungen aufrechterhalten. Der Fußgängerverkehr wird über den Gehweg auf der Südseite geführt. Diese Verkehrsregelung gilt für die Dauer der Bauarbeiten bis voraussichtlich Ende 2022.

Schorndorfer Straße
Es bestehen geringfügige Einschränkungen zwischen der Schorndorfer Straße 155 und 163.

Spitzäcker
Hier wird der Verkehr im Baufeld halbseitig geführt.

Uferwiesen II
Hier besteht eine Vollsperrung der Anlegestelle bis zu Beginn der Schifffahrtsaison, der Radweg ist frei.

Untere Kasernenstraße
Es besteht eine Vollsperrung zwischen der Bietigheimer Straße und dem Postgässle.

Walckerpark/Untere Kasernenstraße
Durch die Umgestaltung der Walckerparkes/Untere Kasernenstraße ist der Parkplatz Untere Kasernenstraße gesperrt. Im Bereich Bietigheimer Straße, Untere und Obere Kasernenstraße werden Anwohnerparkplätze ausgewiesen.

Westrandstraße
Hier kann es zu Behinderungen im Bereich Liebigstraße / Beim Bierkeller kommen. Zudem bestehen Halteverbote in der Wöhlerstraße, Liebigstraße und in der Straße Beim Bierkeller.

Quelle: Stadt Ludwigsburg

Neuer Höchstwert: Inzidenz im Kreis Ludwigsburg knackt Rekord vom Dezember

Ab heute gelten in Baden-Württemberg die Regelungen der Bundesnotbremse. Hintergrund ist das bundesweit geltende Infektionsschutzgesetz, das ab Samstag, 24. April greift.

Um an die Bundesregeln besser anzuschließen, hat die baden-württembergische Landesregierung die Corona-Verordnung Freitagnacht angepasst und veröffentlicht. Basis für die Regelungen und Einschränkungen sind jetzt grundsätzlich die Daten des Robert Koch-Instituts (RKI).

Hier finden Sie einen ÜberblickRegelungen der Corona-Verordnung auf einen Blick 

Und so sehen die Corona-Zahlen am Samstag 24.04. – 16 Uhr für den Landkreis Ludwigsburg aus: Das Landratsamt meldet binnen 24 Stunden in der Summe weitere 190 Corona-Infizierte. Am Samstag vor einer Woche waren es 188 bestätigte Neuinfektionen. Gestern waren es 221 Fälle.

Inzidenz für den Kreis Ludwigsburg steigt auf neuen Höchstwert

Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner für den Kreis Ludwigsburg steigt im Vergleich zum Vortag auf 206,1 und markiert damit seit Beginn der Corona-Pandemie einen neuen traurigen Höchststand Am Vortag betrug die Inzidenz 202,4. Vor genau einer Woche lag der Inzidenzwert für den Landkreis bei 200,6. (Stand – 24.04. – 16Uhr)

Der bis dato höchste Inzidenzwert seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis Ludwigsburg wurde am 23.12. registriert. Damals wurde eine 7-Tage-Inzidenz von 205,2 gemeldet.

Laut der RKH-Klinik beträgt die Zahl der COVID-19 Patienten, die in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg liegen, 47. Auf der Normalstation werden 33 Patienten behandelt. 14 Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 10 beatmet werden. (Stand: 24.04. – 09.00Uhr)

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 22.731 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion steigt um 1 auf 452. Rund 20.180 (+124) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 24.04.- 16Uhr)

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Bild: Screenshot / Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 24.04.)

( Bestätigte Gesamtfälle | Differenz zum Vortag )

Affalterbach ( 141 | 0 )
Asperg ( 608 | 4 )
Benningen am Neckar ( 222 | 2 )
Besigheim ( 577 | 8 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.156 | 15 )
Bönnigheim ( 495 | 4 )
Ditzingen ( 989 | 10 )
Eberdingen ( 270 | 3 )
Erdmannhausen ( 144 | 1 )
Erligheim ( 141 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 512 | 3 )
Freudental ( 156 | 0 )
Gemmrigheim ( 239 | 4 )
Gerlingen ( 624 | 6 )
Großbottwar ( 304 | 2 )
Hemmingen ( 295 | 0 )
Hessigheim ( 63 | 1 )
Ingersheim ( 197 | 2 )
Kirchheim am Neckar ( 326 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 729 | 9 )
Kornwestheim ( 1.699 | 15 )
Löchgau ( 241 | 8 )
Ludwigsburg ( 4.018 | 21 )
Marbach am Neckar ( 616 | 2 )
Markgröningen ( 620 | 3 )
Möglingen ( 583 | 2 )
Mundelsheim ( 121 | 0 )
Murr ( 225 | 2 )
Oberriexingen ( 110 | 3 )
Oberstenfeld ( 337 | 4 )
Pleidelsheim ( 262 | 4 )
Remseck am Neckar ( 1.050 | 8 )
Sachsenheim ( 867 | 16 )
Schwieberdingen ( 396 | 12 )
Sersheim ( 271 | 4 )
Steinheim an der Murr ( 423 | 1 )
Tamm ( 349 | 7 )
Vaihingen an der Enz ( 1.241 | 3 )
Walheim ( 114 | 1 )

red

Landkreis Ludwigsburg: Neues Sammelsystem für Verpackungsmüll – Glas kommt ins blaue Körbchen

Von Uwe Roth

Das Einsammeln von Verpackungsmaterialien ist im Landkreis Ludwigsburg seit 30 Jahren ein Kuriosum: Die Unterscheidung von Flach- und Rund-Müll gibt es nur hier und sonst nirgends. Schaut man in die grünen Behälter, scheint die Logik hinter dem Trennsystem noch immer nicht von allen verstanden worden zu sein: Folien und Styropor gehören in den Papierbehälter (flach); Einwegflaschen und anderes Glas in die Rundtonne. Ist die hauchdünne Wurstverpackung eine Folie (flach) oder eine Kunststoffverpackung (rund)? Wie passt eine Styroporbox zum Altpapier (flach)? Besonders bei Neubürgern sorgt das für Verwirrung und nicht selten zu einem Durcheinander in den Abfallbehältern.

Das soll sich vom Jahr 2022 an ändern. Für die Müllentsorgung ist der Landkreis zuständig. Nun hat der Kreistag ein neues Sortiersystem beschlossen, das mehr Klarheit bringen soll. Größte Neuerung ist die Einführung von blauen Boxen für das Einweg-Leergut. Sie ähneln Einkaufskörben in XXL-Form. Die Kreisverwaltung begründetet die Änderungen so: Das neue Verpackungsgesetz des Bundes schreibt vor, dass die Wertstoffe künftig noch besser getrennt und verwertet werden müssen – um Ressourcen zu schonen und die Umwelt zu schützen.

Die gute Nachricht für die Verbraucher lautet, dass das zusätzliche Behältnis keine Auswirkung auf die Müllgebühren hat. Denn die Kosten für den Abtransport und die Entsorgung des Verpackungsmülls bezahlen die Verbraucher mit dem Kauf der Produkte im Supermarkt, Discounter, Baummarkt und im übrigen Einzelhandel. Ein entsprechendes Logo auf der Verpackung zeigt das. Daher sind die Leerungen der grünen Tonnen kostenlos. Allerdings nur scheinbar, da die Gebühr an der Ladenkasse entrichtet wurde. Den Abtransport und das Recycling der Verpackungsmaterialien organisiert der Handel über das Duale-System. Es ist in Deutschland für die Sammlung, Sortierung und Verwertung von Verkaufsverpackungen verantwortlich. Das Duale System muss sicherstellen, dass die vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Verwertungsquoten erreicht werden. Diese Quoten haben sich mit dem Verpackungsgesetz von 2019 erhöht.

Der Abtransport der schwarzen (Rest) und braunen (Bio) Mülltonne muss im Gegensatz zu den grünen Tonnen bezahlt werden. Im Landkreis Ludwigsburg zahlt ein Musterhaushalt mit vier Personen für die 120-Liter-Rest- und Biomülltonnen bei durchschnittlich zehn Leerungen rund 190 Euro jährlich. Das ist nicht wenig. Trotz der fast jährlich steigenden Abfallgebühren landen erstaunlich viele Lebensmittel-Verpackungen fälschlicherweise in der Restmülltonne. Ob es den Verbrauchern bewusst ist, dass sie für die Entsorgung unnötig doppelt zahlen, lässt sich nicht sagen. Ist es Unkenntnis oder Bequemlichkeit? Tatsache ist ebenfalls, was zweifach bezahlt im Restmüll endet und später verbrannt wird, wird gleichzeitig als Wertstoff dem Müll-Kreislaufsystem entzogen.

Von 2022 an gibt es einen grünen Behälter nur für Papier und Kartons geben. Hinzu kommt ein Behälter, der – wie die Gelbe Tonne in anderen Kreisen – für Verpackungen reserviert ist. In diese Kategorie fallen künftig auch Kunststofffolien und Styropor. Glas wird in blauen Boxen oder Tonnen gesammelt. Diese werden dann wie bisher auch abgeholt. Zusätzlich können Altglas-Container auf den Wertstoffhöfen oder Altglas-Depotcontainer genutzt werden, von denen es im Landkreis Ludwigsburg immer noch mehr als 100 gibt.

Für die Abfallentsorgung hat der Landkreis ein eigenes Unternehmen: die Abfallverwertungsgesellschaft (AVL). Geschäftsführer ist Tilman Hepperle. Er kommentiert das neue Trennsystem so: „Uns war während der gesamten Verhandlungen elementar wichtig, dass für die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis keine Nachteile beim Thema Komfort und Service entstehen.“ Entscheidend sei gewesen, „dass wir beim Thema Kosten keinerlei Nachteile haben“, so Hepperle weiter.

Kaum war der Beschluss im Kreistag gefasst, beschwerten sich Bürger bei der AVL. Jetzt werde alles noch komplizierter, klagten sie. Der AVL bezog Stellung: „Es stimmt schon: Wir müssen uns umgewöhnen. Aber wenn man es eine Weile gemacht hat, fällt es nicht mehr schwer, das Glas gesondert zu sammeln.“ Das zeigten Beispiele aus anderen Kreisen, zum Beispiel dem Rhein-Neckar-Kreis. Neubürger würden sich leichter tun, da das neue System ähnlich zu dem in anderen Landkreisen sei.

Was tun, wenn der Platz am Haus für Müllbehälter beengt ist? Hepperle ist überzeugt, dass in den meisten Fällen eine blaue Sammelbox fürs Glas (36 Liter) genüge. Es könne auch eine Tonne fürs Glas genutzt werden. Wer möchte, könnte diese mit den Nachbarn teilen. Und in großen Wohnanlagen, wo viele Rund-Tonnen im Einsatz seien, könnten diese durch wenige große 770-Liter-Behälter ersetzt werden. Das könne sogar Platz sparen.

 

 

Schnelltest in Ludwigsburg jetzt auch ohne Anmeldung möglich

Die Schnelltest-Station im Ratskeller-Pavillon erweitert ihr Angebot. Ab Samstag (24. April) ist ein Schnelltest auch ohne Termin möglich. Eine Anmeldung an der Information vor Ort genügt.

Die Stadtverwaltung setzt zur Bekämpfung der Corona-Pandemie auf ein breites Angebot an Schnelltests in Ludwigsburg (siehe https://www.ludwigsburg.de/corona-teststellen). Seit Anfang März hat eine Schnelltest-Stelle im Ratskeller-Pavillon (Zugang über den Ratskeller-Garten) geöffnet. War ein solcher Test bislang nur über eine vorherige Anmeldung möglich, so gibt es ab dem kommenden Samstag (24. April) das Angebot der Firma KME (Kern Medical Engineering) aus Tübingen auch ohne Termin.

Künftig ist somit beides möglich: Ein Schnelltest mit Anmeldung wie bisher oder ein Schnelltest ohne Termin. Wahrnehmen können Bürgerinnen und Bürger diesen Service von Montag bis Freitag von 8.30 bis 18 Uhr, an Samstagen von 9 bis 16 Uhr. Zwischen 7.30 und 8.30 Uhr ist die Schnelltest-Station von Montag bis Freitag nur für Angemeldete geöffnet. Laut dem baden-württembergischen Sozialministerium sind diese Selbsttests für die Bürgerinnen und Bürger kostenfrei.

„Die Anzahl der Tests steigt von Woche zu Woche an“, begründet Dr. Gregor Kern das erweiterte Angebot ab Samstag. Der KME-Geschäftsführer hat für diesen Schritt folgende Erklärung: „Wir haben immer mehr Personen, die vor einem Friseurtermin zu uns kommen. Darunter sind auch welche ohne Smartphone oder E-Mail-Anschluss.“ Daher gebe es von nun an zwei Reihen vor dem Ratskeller-Pavillon: eine für angemeldete und eine für unangemeldete Personen. Letztere könnten sich über einen QR-Code oder an der Information anmelden, so Kern.

Damit baut das Tübinger Unternehmen seine Testkapazität auf 2000 Personen pro Tag aus. „Ich denke, so können wir die Personen, die jetzt einen tagesaktuellen Test brauchen können, gut versorgen“, erklärt der KME-Geschäftsführer. Oberbürgermeister Dr. Matthias Knecht freut sich über das zusätzliche Angebot: „Schnelltests tragen dazu bei, den Menschen in gewissen Grenzen ein Stück Normalität und Sicherheit zurückzugeben. Zudem sind Schnelltests ein wichtiges Mittel zur Bekämpfung der Corona-Pandemie.“

Wer weiterhin vorher einen Termin im Ratskeller-Pavillon vereinbaren möchte, kann das am besten online unter www.coronatest-ludwigsburg.de tun.

red

Wegen Bauarbeiten: Autobahnausfahrt bei Ludwigsburg bis Mai gesperrt

Von kommenden Samstag an wird die Fahrbahn auf der A81 in Fahrtrichtung Heilbronn saniert. Die Ausfahrt an der Anschlussstelle Ludwigsburg-Nord bleibt daher bis Mitte Mai gesperrt.

Die Sanierung der Fahrbahndecke der A 81 im Bereich Ludwigsburg geht in den nächsten Bauabschnitt. Der erste Abschnitt innerhalb des zu erneuernden Streckenbereichs von der Anschlussstelle (AS) Ludwigsburg-Süd bis rund 900 Meter nach der AS Ludwigsburg-Nord in Fahrtrichtung Heilbronn wurde abgeschlossen. Für die weiteren Bauarbeiten muss ab Samstag, 24. April 2021, ab 20:00 Uhr, bis voraussichtlich Mitte Mai 2021 die Ausfahrt der AS Ludwigsburg-Nord in Fahrtrichtung Heilbronn gesperrt werden. Die Umleitung erfolgt über die U7 ab AS Ludwigsburg-Süd, wie die Autobahn GmbH Niederlassung Südwest mitteilt

Während der Sanierungsarbeiten stehen dem Verkehr in Fahrtrichtung Heilbronn auch weiterhin drei Fahrstreifen zur Verfügung. Hiervon werden zwei Fahrstreifen auf die gegenüberliegende Richtungsfahrbahn verschwenkt. Daher wird die Geschwindigkeit im Baustellenbereich auf 80 Stundenkilometer reduziert und während der Bauarbeiten tagsüber immer auf 60 Stundenkilometer beschränkt.

Baumaßnahme Fahrbahndeckenerneuerung (FDE) Eglosheim

Im Rahmen der Erhaltungsmaßnahme, die am 6. April 2021 begonnen wurde und voraussichtlich bis Mitte Juni 2021 andauert, werden auf einer Gesamtlänge von rund vier Kilometern die bestehende Asphaltdeckschicht durch lärmarmen Gussasphalt ersetzt und die darunterliegende Binderschicht erneuert. Zunächst werden die beiden linken Fahrstreifen in Fahrtrichtung Heilbronn saniert. Ab voraussichtlich 10. Mai 2021 sind die Arbeiten am rechten Fahrstreifen sowie am Seitenstreifen vorgesehen. Außerdem werden die Entwässerungseinrichtungen am rechten Fahrbahnrand ausgetauscht. Die Bauzeit wurde durch Einrichtung einer 6-Tage Woche und der Ausnutzung des Tageslichts so weit wie möglich verkürzt.

red

Inzidenzwert im Kreis Ludwigsburg reißt 200er-Marke

Schulschließung im Kreis Ludwigsburg: Das neue Infektionsschutzgesetz sieht vor, dass Schulen ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 165 schließen und weil eben dieser Wert im Landkreis seit dem 13. April durchgehend über dem vom Bund neu festgelegten Schwellenwert liegt, sollen ab kommenden Montag (26.04.) Schulen und Kitas im Kreis erneut schließen.

Und so sehen die Corona-Zahlen am Freitag 23.04. – 16 Uhr für den Landkreis Ludwigsburg aus: Das Landratsamt meldet binnen 24 Stunden in der Summe weitere 221 Corona-Infizierte. Am Freitag vor einer Woche waren es 229 bestätigte Neuinfektionen. Gestern waren es 213 Fälle.

Inzidenz für den Kreis Ludwigsburg steigt auf 202,4

Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner für den Kreis Ludwigsburg steigt im Vergleich zum Vortag und beträgt am Freitag 202,4. Am Vortag betrug die Inzidenz 199,3. Vor genau einer Woche lag der Inzidenzwert für den Landkreis bei 193,4. (Stand – 23.04. – 16Uhr)

Der bis dato höchste Inzidenzwert seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis Ludwigsburg wurde am 23.12. registriert. Damals wurde eine 7-Tage-Inzidenz von 205,2 gemeldet.

Laut der RKH-Klinik beträgt die Zahl der COVID-19 Patienten, die in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg liegen, 47 (-3). Auf der Normalstation werden 33 (-5) Patienten behandelt. 14 (+2) Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 10 (+2) beatmet werden. (Stand: 23.04. – 09.00Uhr)

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 22.541 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion steigt um 1 auf 451. Rund 20.056 (+45) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 23.04.- 16Uhr)

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Bild: Screenshot / Landratsamt Ludwigsburg

 

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 23.04.)

( Bestätigte Gesamtfälle | Differenz zum Vortag )

Affalterbach ( 141 | 0 )
Asperg ( 604 | 10 )
Benningen am Neckar ( 220 | 1 )
Besigheim ( 569 | 4 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.141 | 16 )
Bönnigheim ( 491 | 1 )
Ditzingen ( 979 | 13 )
Eberdingen ( 267 | 1 )
Erdmannhausen ( 143 | 0 )
Erligheim ( 141 | 2 )
Freiberg am Neckar ( 509 | 3 )
Freudental ( 156 | 6 )
Gemmrigheim ( 235 | 2 )
Gerlingen ( 618 | 5 )
Großbottwar ( 302 | 2 )
Hemmingen ( 295 | 0 )
Hessigheim ( 62 | 1 )
Ingersheim ( 195 | 4 )
Kirchheim am Neckar ( 326 | 3 )
Korntal-Münchingen ( 720 | 15 )
Kornwestheim ( 1.684 | 21 )
Löchgau ( 233 | 2 )
Ludwigsburg ( 3.997 | 34 )
Marbach am Neckar ( 614 | 6 )
Markgröningen ( 617 | 4 )
Möglingen ( 581 | 3 )
Mundelsheim ( 121 | 0 )
Murr ( 223 | 3 )
Oberriexingen ( 107 | 5 )
Oberstenfeld ( 333 | 5 )
Pleidelsheim ( 258 | 2 )
Remseck am Neckar ( 1.042 | 8 )
Sachsenheim ( 851 | 6 )
Schwieberdingen ( 384 | 5 )
Sersheim ( 267 | 6 )
Steinheim an der Murr ( 422 | 4 )
Tamm ( 342 | 4 )
Vaihingen an der Enz ( 1.238 | 14 )
Walheim ( 113 | 0 )

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