Die Corona-Fallzahlen am Samstag, 12. Dezember: Inzidenzwert der Stadt Ludwigsburg steigt auf 244

Die Lage am Samstag, 12.12. im Landkreis Ludwigsburg: 

Binnen 24 Stunden meldete das Gesundheitsamt in Ludwigsburg +222 neue Corona-Infizierte. Im Vergleich zum Samstag vor einer Woche ist die Zahl der Neuinfektionen deutlich gestiegen. Damals waren 143 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Gestern waren es 187 Fälle. Der bis dato höchste Wert seit Beginn der Corona-Pandemie im Kreis Ludwigsburg lag am 30.10. bei 305.

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 11.009 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion stieg um zwei auf 163. Rund 9.145 (+124Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 12.12.)

Laut den RKH Kliniken sind 87 (+/- 0) COVID-19 Patienten in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg untergebracht. 71 (+/- 0) Patienten werden auf der Normalstation behandelt. 16 (+/- 0) (Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 10 (+/- 0) beatmet werden. (Stand: 12.12.)

Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Ludwigsburg 172,6. Gestern lag der Wert bei 151,3. Der 7-Tage-Inzidenzwert der Stadt Ludwigsburg stieg nach Berechnungen von Ludwigsburg24 auf 244,7. Am Vortag lag der Wert bei 226,6.  (Stand: 12.12. – 16Uhr)

Aktuell Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 12.12.)

( Bestätigte Fälle | Differenz zum Vortag )

Affalterbach ( 77 | 0 )
Asperg ( 279 | 2 )
Benningen am Neckar ( 96 | 2 )
Besigheim ( 244 | 4 )
Bietigheim-Bissingen ( 1.112 | 18 )
Bönnigheim ( 261 | 8 )
Ditzingen ( 439 | 11 )
Eberdingen ( 151 | 4 )
Erdmannhausen ( 75 | 1 )
Erligheim ( 76 | 1 )
Freiberg am Neckar ( 265 | 5 )
Freudental ( 105 | 2 )
Gemmrigheim ( 115 | 8 )
Gerlingen ( 333 | 4 )
Großbottwar ( 130 | 3 )
Hemmingen ( 166 | 19 )
Hessigheim ( 22 | 0 )
Ingersheim ( 98 | 3 )
Kirchheim am Neckar ( 156 | 2 )
Korntal-Münchingen ( 397 | 12 )
Kornwestheim ( 758 | 7 )
Löchgau ( 97 | 1 )
Ludwigsburg ( 2.003 | 40 )
Marbach am Neckar ( 308 | 2 )
Markgröningen ( 232 | 5 )
Möglingen ( 324 | 9 )
Mundelsheim ( 56 | 0 )
Murr ( 113 | 1 )
Oberriexingen ( 49 | 1 )
Oberstenfeld ( 126 | 1 )
Pleidelsheim ( 124 | 1 )
Remseck am Neckar ( 493 | 13 )
Sachsenheim ( 419 | 4 )
Schwieberdingen ( 189 | 6 )
Sersheim ( 138 | 5 )
Steinheim an der Murr ( 194 | 9 )
Tamm ( 201 | 2 )
Vaihingen an der Enz ( 522 | 5 )
Walheim ( 56 | 0 )

red

Ludwigsburger Polizei verstärkt Präsenz um Ausgangsbeschränkung zu kontrollieren

Mit dem Aufruf zusätzlicher Einsatzkräfte bei den Polizeirevieren in den Abend- und Nachtstunden reagiert das Polizeipräsidium Ludwigsburg auf die von der Landesregierung angekündigte Ausgangsbeschränkung, die ab Samstag gelten wird und die den Aufenthalt außerhalb der eigenen Wohnung zwischen 20 und 5 Uhr nur aus triftigen Gründen erlaubt.

„Wir werden am Wochenende mit Sonderschichten bei allen Polizeirevieren die Einhaltung der Ausgangsbeschränkung in den Landkreisen Böblingen und Ludwigsburg kontrollieren,“ erklärte Polizeipräsident Burkhard Metzger.

Gleichzeitig richtete Metzger einen eindringlichen Appell an die Bürgerinnen und Bürger: „Angesichts von immer mehr an Corona-Erkrankten und -Verstorbenen im Land bitten wir Sie darum, sich an die Ausgangsbeschränkung zu halten und so dazu beizutragen, dass Sie selbst und andere nicht durch die Krankheit gefährdet werden.“

red

Mitten in der Ludwigsburger Innenstadt: Raub im Parkhaus

Im Parkhaus eines Einkaufszentrums in der Wilhelmstraße trat nach Angaben der Polizei ein bislang unbekannter Täter am Freitagabend gegen 19:45 Uhr einer 44 Jahre alten Frau gegenüber, die zu diesem Zeitpunkt am geöffneten Kofferraum ihres Fahrzeugs stand und gerade im Begriff war ihr Fahrzeug zu beladen.

Der Mann drohte der Frau mit dem Einsatz einer Pistole und forderte sie dabei auf, ihm Geld zu übergeben. Mit einem dreistelligen Bargeldbetrag entfernte er sich schließlich zu Fuß. Bei dem Täter soll es sich um einen etwa 190 cm großen Südländer mit dunklen, kurzen Haaren und auffallend dunklen Augen gehandelt haben. Zur Tatzeit war er komplett dunkel gekleidet und hatte eine schwarze Mund-Nasen-Bedeckung auf.

Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat Ludwigsburg unter der Rufnummer 0800 1100225 entgegen.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

 

Polizei kontrolliert in Ludwigsburg Einhaltung der Corona-Ausgangssperre

Die Polizei Ludwigsburg hatte es bereits angekündigt, dass aufgrund der ab heute gültigen Ausgangsbeschränkung es zu verstärkten Kontrollen kommen wird. Am Samstagabend wurden auf der B27 – Schloss Straße Kontrollen durchgeführt, um auf die nächtliche Corona-Ausgangssperre aufmerksam zu machen.

“Wir werden am Wochenende mit Sonderschichten bei allen Polizeirevieren die Einhaltung der Ausgangsbeschränkung in den Landkreisen Böblingen und Ludwigsburg kontrollieren,” kündigte bereits am Freitag Polizeipräsident Burkhard Metzger.

Gleichzeitig richtete Metzger einen eindringlichen Appell an die Bürgerinnen und Bürger: “Angesichts von immer mehr an Corona-Erkrankten und -Verstorbenen im Land bitten wir Sie darum, sich an die Ausgangsbeschränkung zu halten und so dazu beizutragen, dass Sie selbst und andere nicht durch die Krankheit gefährdet werden.”

red

So sehen die Fallzahlen am Freitag, 11. Dezember aus: Inzidenzwert der Stadt Ludwigsburg bei 226

Die Lage am Freitag, 11.12. in Baden-Württemberg: 

Am Freitag gab es in Baden-Württemberg weitere 3.798 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Damit erhöhte sich die Zahl der Infizierten im Land auf mindestens 182.951, davon sind ungefähr 128.299 Personen wieder genesen. Die Zahl der COVID-19-Todesfälle stieg um 60 auf insgesamt 3.352. (Stand: 11.12. – 16Uhr)

Die Lage am Freitag, 11.12. im Landkreis Ludwigsburg: 

Binnen 24 Stunden meldete das Gesundheitsamt in Ludwigsburg +185 neue Corona-Infizierte. Im Vergleich zum Freitag vor einer Woche ist die Zahl der Neuinfektionen deutlich gestiegen. Damals waren 146 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Gestern waren es 227 Fälle. Der bis dato höchste Wert seit Beginn der Corona-Pandemie im Kreis Ludwigsburg lag am 30.10. bei 305.

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 10.787 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion stieg um drei auf 161. Rund 9.021 (+4Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 11.12.)

Laut den RKH Kliniken sind 87 (+3) COVID-19 Patienten in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg untergebracht. 71 (+3) Patienten werden auf der Normalstation behandelt. 16 (+/- 0) (Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 10 (-1) beatmet werden. (Stand: 11.12.)

Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Ludwigsburg 151,3. Gestern lag der Wert bei 149,1. Der 7-Tage-Inzidenzwert der Stadt Ludwigsburg fiel nach Berechnungen von Ludwigsburg24 auf 226,6. Am Vortag lag der Wert bei 227,6 (Stand: 11.12. – 16Uhr)

Aktuell Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 11.12.)

( Bestätigte Fälle | Differenz zum Vortag )

Affalterbach ( 77 | 3 )
Asperg ( 277 | 6 )
Benningen am Neckar ( 94 | -1 )
Besigheim ( 240 | 4 )
Bietigheim-Bissingen ( 1.094 | 14 )
Bönnigheim ( 253 | 1 )
Ditzingen ( 428 | 9 )
Eberdingen ( 147 | 1 )
Erdmannhausen ( 74 | 0 )
Erligheim ( 75 | 3 )
Freiberg am Neckar ( 260 | 10 )
Freudental ( 103 | 0 )
Gemmrigheim ( 107 | 2 )
Gerlingen ( 329 | 5 )
Großbottwar ( 127 | 2 )
Hemmingen ( 147 | 10 )
Hessigheim ( 22 | 1 )
Ingersheim ( 95 | 2 )
Kirchheim am Neckar ( 154 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 385 | 11 )
Kornwestheim ( 751 | 8 )
Löchgau ( 96 | 0 )
Ludwigsburg ( 1.963 | 30 )
Marbach am Neckar ( 306 | 4 )
Markgröningen ( 227 | 9 )
Möglingen ( 315 | 13 )
Mundelsheim ( 56 | 3 )
Murr ( 112 | 2 )
Oberriexingen ( 48 | 1 )
Oberstenfeld ( 125 | 4 )
Pleidelsheim ( 123 | 3 )
Remseck am Neckar ( 480 | 11 )
Sachsenheim ( 415 | 3 )
Schwieberdingen ( 183 | 2 )
Sersheim ( 133 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 185 | 0 )
Tamm ( 199 | 3 )
Vaihingen an der Enz ( 517 | 7 )
Walheim ( 56 | 0 )

red

So sehen die Fallzahlen am Donnerstag, 10. Dezember im Kreis Ludwigsburg aus

Die Lage am Donnerstag, 10.12. im Landkreis Ludwigsburg: 

Binnen 24 Stunden meldete das Gesundheitsamt in Ludwigsburg +227 neue Corona-Infizierte. Im Vergleich zum Donnerstag vor einer Woche ist die Zahl der Neuinfektionen deutlich gestiegen. Damals waren 186 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Gestern waren es 239 Fälle. Der bis dato höchste Wert seit Beginn der Corona-Pandemie im Kreis Ludwigsburg lag am 30.10. bei 305.

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 10.602 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion stieg um zwei auf 158. Rund 9.017 (+81Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 10.12.)

Laut den RKH Kliniken sind 84 (+14) COVID-19 Patienten in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg untergebracht. 68 (+9) Patienten werden auf der Normalstation behandelt. 16 (+5) (Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 11 (+3) beatmet werden. (Stand: 10.12.)

Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner liegt laut dem Landratsamt am Donnerstag bei 149,1. Gestern lag der Wert bei 138,3. Damit liegt der Landkreis weiterhin sehr deutlich über der kritischen Grenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner erreicht. Der 7-Tage-Inzidenzwert der Stadt Ludwigsburg fiel nach Berechnungen von Ludwigsburg24 auf 227,6. Am Vortag lag der Wert bei 229,7 (Stand: 10.12. – 16Uhr)

Aktuell Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 10.12.)

( Bestätigte Fälle | Differenz zum Vortag )

Affalterbach ( 74 | 2 )
Asperg ( 271 | 11 )
Benningen am Neckar ( 95 | 1 )
Besigheim ( 236 | 8 )
Bietigheim-Bissingen ( 1.080 | 19 )
Bönnigheim ( 252 | 17 )
Ditzingen ( 419 | 14 )
Eberdingen ( 146 | 1 )
Erdmannhausen ( 74 | 4 )
Erligheim ( 72 | 1 )
Freiberg am Neckar ( 250 | 4 )
Freudental ( 103 | 2 )
Gemmrigheim ( 105 | 3 )
Gerlingen ( 324 | 6 )
Großbottwar ( 125 | 2 )
Hemmingen ( 137 | 3 )
Hessigheim ( 21 | 0 )
Ingersheim ( 93 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 154 | 1 )
Korntal-Münchingen ( 374 | 3 )
Kornwestheim ( 743 | 10 )
Löchgau ( 96 | 2 )
Ludwigsburg ( 1.933 | 39 )
Marbach am Neckar ( 302 | 10 )
Markgröningen ( 218 | 2 )
Möglingen ( 302 | 11 )
Mundelsheim ( 53 | 0 )
Murr ( 110 | 1 )
Oberriexingen ( 47 | 0 )
Oberstenfeld ( 121 | 2 )
Pleidelsheim ( 120 | 3 )
Remseck am Neckar ( 469 | 9 )
Sachsenheim ( 412 | 8 )
Schwieberdingen ( 181 | 3 )
Sersheim ( 133 | 2 )
Steinheim an der Murr ( 185 | 7 )
Tamm ( 196 | 7 )
Vaihingen an der Enz ( 510 | 6 )
Walheim ( 56 | 2 )

red

Nach Urteil zur Maskenpflicht – Stadt Ludwigsburg prüft 375 Bußgeldverfahren

Von Uwe Roth

Das Urteil des Verwaltungsgerichts Stuttgart zur Corona-Maskenpflicht hat die Stadt Ludwigsburg kalt erwischt. Sie muss gegebenenfalls auf bereits verhängte Bußgelder verzichten. Auf Anfrage von Ludwigsburg24 teilt eine Rathaussprecherin mit, dass seit 19. Oktober insgesamt 731 Verfahren wegen einer Ordnungswidrigkeit eingeleitet worden seien. Die Passanten waren ohne eine Mund-Nase-Bedeckung in der städtischen Verdichtungszone erwischt worden. Etwa die Hälfte der Verfahren sind laut Stadt bereits abgeschlossen, weil die Angeschuldigten das Bußgeld anstandslos beglichen haben. Die Strafe beläuft sich auf 70 Euro. Das wären dann etwa 26.200 Euro für die Stadtkasse. Wer sein Bußgeld gezahlt hat, der wird es wohl nicht zurückbekommen: „Eine Rückzahlung kann hier nicht erfolgen“, stellt die Sprecherin dazu fest.

Diejenigen, die das Geld bislang nicht überwiesen haben, können zumindest hoffen, dass die Stadt ihr Verfahren einstellt. Sicher ist das jedoch nicht. Die 357 laufenden Verfahren würden nun dahingehend geprüft, „ob neben dem Verstoß gegen die Allgemeinverfügung auch ein Verstoß gegen die Corona-Verordnung des Landes vorliegt“, heißt es aus dem Rathaus. So hat die Landesregierung bestimmt, dass unter anderem in den Bussen und Bahnen in jedem Fall eine Maske getragen werden muss. Auch auf Märkten gilt die Bestimmung. Ebenso in Warte- und Zugangsbereichen von Einkaufszentren oder Ladengeschäften.
Nun hakt die Stadt nach, wo der Verstoß gegen die Corona-Verordnung festgestellt wurde. War es ein Ort, an dem die Abstandsregel von 1,50 Meter nicht eingehalten werden kann und deswegen eine Maske getragen werden muss, „wird das Verfahren weitergeführt.“ Denn die Anweisung des Landes ist den städtischen Regelungen übergeordnet. Das haben die Verwaltungsrichter klargemacht. So haben nur Betroffene eines Bußgeldverfahrens Glück, wenn sie allein gegen die Ludwigsburger Sonderbestimmung verstoßen haben und nicht gegen die Corona-Verordnung des Landes: Ihr Verfahren wird eingestellt.

Im Rathaus und im Landratsamt ist man trotz des Urteils weiterhin überzeugt, dass eine grundlegende Maskenpflicht in der Öffentlichkeit neben des Abstandsgebots ein wichtiger Beitrag zum Infektionsschutz ist. Der Landkreis prüft gerade, ob er auf
Grundlage der Landesverordnung in enger Abstimmung mit der Stadt Ludwigsburg und den weiteren kreisangehörigen Kommunen eine neue Allgemeinverfügung erlassen wird. „Die Infektionslage ist unverändert ernst und unabhängig von der
Entscheidung des Gerichts sind wir alle gemeinsam aufgerufen, alles zu tun, um die weitere Ausbreitung des Virus zu stoppen, da sonst eine Überlastung der Kliniken und des Gesundheitssystems insgesamt droht“, sagt Landrat Dietmar Allgaier.

Auch Ludwigsburgs Oberbürgermeister Dr. Matthias Knecht appelliert an die Bürgerinnen und Bürger: „Trotz dieser veränderten rechtlichen Situation möchte ich Sie eindringlich bitten, nach wie vor in unserem gesamten Innenstadtbereich eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Die Infektionszahlen in unserer Stadt bewegen sich seit Wochen knapp unter, teilweise auch über 200 Neuinfektionen pro 100000 Einwohner. Damit sind wir ein Hotspot. Wären wir kreisfrei, müssten wir weitere und strengere Maßnahmen ergreifen. Deshalb besteht nach wie vor ein großer Handlungsbedarf, die Infektionsketten zu durchbrechen – und das Tragen einer Alltagsmaske schützt uns alle vor einer Ansteckung durch das Coronavirus.“

Das Verwaltungsgericht Stuttgart begründet seine Entscheidung so: „Die Kammer könne weder der Begründung der Allgemeinverfügung noch den Ausführungen der Stadt Ludwigsburg im vorliegenden Verfahren ausreichende Anhaltspunkte dafür entnehmen, dass eine über die Vorgaben der Landes-Corona-Verordnung hinausgehende Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung unabhängig von der Sicherstellung des Mindestabstands erforderlich sei. Die Begründung der Stadt Ludwigsburg, es handle sich um – tags und nachts – besonders stark frequentierte Orte, an denen ein hohes Ansteckungsrisiko bestehe, vermöge in dieser Pauschalität nicht zu überzeugen.“

Corona-Kontrollen im Kreis Ludwigsburg: Meiste Verstöße im ÖPNV

Um im öffentlichen Raum die Einhaltung der Maskenpflicht zu überprüfen, fanden nach Angaben der Polizei Ludwigsburg am Dienstag zwischen 12.00 Uhr und 22.00 Uhr im Kreisgebiet Corona-Kontrollaktionen statt. Insbesondere Einkaufszentren, Geschäfte und auch Einkaufsstraßen, der Öffentliche Personenverkehr, Parkanlagen sowie bekannte Treffpunkte, Fußgängerbereich und Marktplätze standen dabei im Fokus.

Die meisten Verstöße stellten die Polizeibeamten nach eigenen Angaben im Zusammenhang mit dem Öffentlichen Personenverkehr fest. Insgesamt mussten die Beamten Kreis Ludwigsburg 109 Mal einschreiten, da die Mund-Nase-Bedeckung nicht getragen wurde, nicht richtig platziert oder nicht ausreichend war. 41 Verstöße registrierte die Polizei in und vor Geschäften bzw. den dazugehörigen Parkplätzen oder auf Marktplätzen. In 3 Fällen verstießen Personen gegen die Maskenpflicht in Fußgängerbereichen. In eine Bußgeldanzeige mündeten hiervon 35  Verstöße. Verbotene Ansammlungen, also, dass sich mehr als fünf Personen aus zwei Haushalten im öffentlichen Raum aufhalten, stellten die eingesetzten Beamten 3 Mal fest. In 3 Fällen resultierte hieraus eine Ordnungwidrigkeitenanzeige.

Das Polizeipräsidium Ludwigsburg wird im Rahmen der landesweiten Schwerpunktaktionen diese Woche die Kontrollen weiter intensivieren, heißt es abschließend in der Pressemitteilung.

red

So sehen die Fallzahlen am Mittwoch, 09. Dezember im Kreis Ludwigsburg aus

Die Lage am Mittwoch, 09.12. im Landkreis Ludwigsburg: 

Binnen 24 Stunden meldete das Gesundheitsamt in Ludwigsburg +239 neue Corona-Infizierte. Im Vergleich zum Mittwoch vor einer Woche ist die Zahl der Neuinfektionen deutlich gestiegen. Damals waren 161 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Gestern waren es 148 Fälle. Der bis dato höchste Wert seit Beginn der Corona-Pandemie im Kreis Ludwigsburg lag am 30.10. bei 305.

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 10.375 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion stieg um zwei auf 156. Rund 8.936 (+128Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 09.12)

Laut den RKH Kliniken sind 70 (-3) COVID-19 Patienten in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg untergebracht. 59 (-1) Patienten werden auf der Normalstation behandelt. 11 (Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 8 (-3) beatmet werden. (Stand: 09.12.)

Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner liegt laut dem Landratsamt am Mittwoch bei 138,3. Gestern lag der Wert bei 130,6. Damit liegt der Landkreis weiterhin sehr deutlich über der kritischen Grenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner erreicht. Der 7-Tage-Inzidenzwert der Stadt Ludwigsburg stieg nach Berechnungen von Ludwigsburg24 auf   229,7. Am Vortag lag der Wert bei 214,8 (Stand: 09.12. – 16Uhr)

Aktuell Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 09.12.)

( Bestätigte Fälle | Differenz zum Vortag )

Affalterbach ( 72 | 2 )
Asperg ( 260 | 4 )
Benningen am Neckar ( 94 | 3 )
Besigheim ( 228 | 3 )
Bietigheim-Bissingen ( 1.061 | 20 )
Bönnigheim ( 235 | 11 )
Ditzingen ( 405 | 2 )
Eberdingen ( 145 | 2 )
Erdmannhausen ( 70 | 0 )
Erligheim ( 71 | 3 )
Freiberg am Neckar ( 246 | 3 )
Freudental ( 101 | 4 )
Gemmrigheim ( 102 | 9 )
Gerlingen ( 318 | 5 )
Großbottwar ( 123 | 9 )
Hemmingen ( 134 | 3 )
Hessigheim ( 21 | 0 )
Ingersheim ( 93 | 5 )
Kirchheim am Neckar ( 153 | 4 )
Korntal-Münchingen ( 371 | 8 )
Kornwestheim ( 733 | 7 )
Löchgau ( 94 | 5 )
Ludwigsburg ( 1.894 | 49 )
Marbach am Neckar ( 292 | 6 )
Markgröningen ( 216 | 6 )
Möglingen ( 291 | 12 )
Mundelsheim ( 53 | 0 )
Murr ( 109 | 3 )
Oberriexingen ( 47 | 2 )
Oberstenfeld ( 119 | 0 )
Pleidelsheim ( 117 | 6 )
Remseck am Neckar ( 460 | 9 )
Sachsenheim ( 404 | 15 )
Schwieberdingen ( 178 | 4 )
Sersheim ( 131 | 2 )
Steinheim an der Murr ( 178 | 4 )
Tamm ( 189 | 1 )
Vaihingen an der Enz ( 504 | 9 )
Walheim ( 54 | 2 )

red

Frau bedroht Gerichtsvollzieher mit Beil und weitere Meldungen aus dem Kreis Ludwigsburg

Ludwigsburg-Eglosheim: Wohnung geräumt

Im Zuge einer Wohnungsräumung wurden am Dienstag gegen 09:00 Uhr in Ludwigsburg-Eglosheim ein Gerichtsvollzieher und seine Kollegin bedroht. Beim Öffnen der Wohnungstür stand eine 36-jährige Bewohnerin mit einem Beil in der Hand im Zugangsbereich. Aufgrund dieser Feststellung wurde die Haustür umgehend geschlossen und die Polizei alarmiert. Im weiteren Verlauf des Unterstützungseinsatzes öffneten die Beamten die Tür mit einem Schlüssel. Hierauf konnte die Frau im Gang festgestellt werden. Sie folgte den Anweisungen der Einsatzkräfte und verließ das Gebäude. Anschließend wurde der Frau die Rechtslage seitens des Gerichtsvollziehers erklärt. Ihre Reaktion war allerdings sehr uneinsichtig und sie machte einen verwirrten Eindruck. Aufgrund einer Eigen- und Fremdgefährdung musste die Frau zunächst in Gewahrsam genommen und anschließend in eine psychiatrische Einrichtung gebracht werden. Obendrein wurden in der Wohnung eine Machete, ein Tomahawk sowie eine Airsoftwaffe aufgefunden und sichergestellt. Ob ein waffenrechtlicher Verstoß vorliegt, bedarf weiterer Ermittlungen.

Remseck am Neckar-Hochdorf: Skoda besprüht

Ein bislang unbekannter Täter trieb am Dienstag zwischen 08:00 Uhr und 15:00 Uhr in der Gartenstraße im Stadtteil Hochdorf sein Unwesen. An einem geparkten Skoda sprühte der Unbekannte mit blauer Farbe ein Symbol auf das Fahrzeugheck, wodurch ein Sachschaden in derzeit unbekannter Höhe entstand. Darüber hinaus wurden im näheren Umfeld noch weitere Farbschmierereien in Form von blauen Punkten sowie Strichen festgestellt. Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, wenden sich bitte an den Polizeiposten Remseck, Tel. 07146 28082-0.

Asperg: Glasscheibe beschädigt

Nach einer Sachbeschädigung, die zwischen Montag 17:00 Uhr und Dienstag 08:00 Uhr in Asperg begangen wurde, sucht die Polizei nach Zeugen. Bei der Tiefgarage am Marktplatz schlug ein noch unbekannter Täter beim Treppenaufgang gegen eine Glasscheibe. Hierdurch riss die Scheibe auf einer Länge von etwa 240 cm und es entstand ein Sachschaden von rund 1.000 Euro. Sachdienliche Hinweise nimmt der Polizeiposten Asperg, Tel. 07141 1500170, entgegen.

Ludwigsburg-Neckarweihingen: Vorfahrt missachtet

Ein 60 Jahre alter Opel-Lenker wollte am Dienstag gegen 12:15 Uhr von der Neckartalstraße in den Kreuzungsbereich zur Otto-Hahn-Straße in Ludwigsburg-Neckarweihingen einfahren. Hierbei übersah er vermutlich aus Unachtsamkeit eine vorfahrtsberechtigte 26-Jährige, die mit einem Mercedes auf der Otto-Hahn-Straße in Richtung der L 1100 unterwegs war. In der Kreuzung kam es schließlich zum Zusammenstoß der Verkehrsteilnehmer, wodurch beide Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit waren und abgeschleppt werden mussten. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 30.000 Euro.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg