Unfall in der Myliusstraße: Radfahrerin lässt verletzte Fußgängerin zurück

Ludwigsburg – Am Sonntag, den 15. Oktober 2023, ereignete sich gegen 17:50 Uhr in der Ludwigsburger Myliusstraße ein Vorfall, bei dem eine 38-jährige Fußgängerin von einer unbekannten Fahrradfahrerin angefahren und leicht verletzt wurde. Die Frau war zu Fuß auf dem Gehweg der Myliusstraße unterwegs, als ihr auf dem Gehweg eine noch nicht identifizierte Fahrradfahrerin entgegenkam. In Höhe einer Bäckerei kam es zur Kollision, bei der das Vorderrad des Fahrrads gegen das Knie der Fußgängerin stieß.

Nach dem Zusammenstoß stieg die unbekannte Fahrradfahrerin kurz ab, beschwerte sich über die 38-jährige Fußgängerin und setzte ihre Fahrt fort, ohne sich um die verletzte Frau zu kümmern. Die Polizei wurde über den Vorfall informiert und hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Fahndung nach der flüchtigen Fahrradfahrerin läuft.

Die gesuchte Fahrradfahrerin wird als eine Frau im Alter zwischen 40 und 50 Jahren beschrieben, etwa 170 cm groß, mit braunem oder rötlichem, schulterlangem und lockigem Haar. Das Polizeirevier Ludwigsburg bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Informationen zur Identität der unbekannten Frau auf dem Fahrrad haben, sich unter der Telefonnummer 07141 18-5353 oder per E-Mail an ludwigsburg.prev@polizei.bwl.de zu melden. Hinweise sind von großer Bedeutung für die Ermittlungen.

red

Überraschende Heimniederlage für HB Ludwigsburg

Ludwigsburg – Die Handballer aus Ludwigsburg erlitten einen bitteren Rückschlag im Rennen um den Titel: Die Handballfans hatten gespannt auf das Aufeinandertreffen zwischen der HB Ludwigsburg und der SG H2Ku Herrenberg gewartet. Doch am Samstagabend kam es zu einer Überraschung, als Ludwigsburg eine schmerzhafte 21:24-Heimniederlage hinnehmen musste. Zur Halbzeit lag Ludwigsburg knapp mit 11:12 zurück.

Das Spiel:

Der Start verlief holprig, als die HB Ludwigsburg bereits nach den ersten zehn Minuten mit  2:7-Rückstand in Rüclstand gerieten. Doch Trainer, Jörg Kaaden, reagierte umgehend und nahm eine Auszeit, um das Team neu auszurichten. Diese Maßnahme zahlte sich aus und Ludwigsburg konnte nach 20. Minuten zum 8:8 ausgleichen.

Das Spiel blieb hart umkämpft, und keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen. Doch in den entscheidenden Momenten schien es den Ludwigsburgern an der nötigen Durchsetzungskraft und dem Glück zu fehlen, um die Wende herbeizuführen. Über den gesamten Spielverlauf unterliefen der HB Ludwigsburg ungewöhnlich viele technische Fehler, zudem schmälerte eine schlechte Trefferquote ihre Siegchancen erheblich.

Nach dieser Niederlage belegt Ludwigsburg den dritten Platz in der Tabelle.

Torschützen für die HB Ludwigsburg:

  • Alexander Nicolai (5 Tore)
  • Nico Schöck (4 Tore)
  • Robin Kistler (4 Tore)
  • Nick Luithardt (2 Tore)
  • Jonas Krautt (2 Tore)
  • Mark Weigand (1 Tor)
  • Maik-Daniel Fandrich (1 Tor)
  • Luke Bayer (1 Tor)
  • Falk Bayer (1 Tor)

Weitere Spieler im Kader der HB Ludwigsburg:

  • Tim Zeisler
  • David Wünsch
  • Lasse Küchenthal
  • Felix Kerber
  • Fabian Hilsenbeck

Offizielle:

  • Jörg Kaaden
  • Luca Freier
  • Marc Hensel
  • Melanie Brock

red

Verkehrsbericht für Ludwigsburg: Wo Sie mit Sperrungen und Baustellen rechnen sollten

Ludwigsburg – Ab Montag, dem 16. Oktober ist der neue Verkehrsbericht für Ludwigsburg gültig. Der Bericht bietet Informationen über Straßensperrungen, Baustellen und mögliche Verkehrsstörungen, um den Verkehrsteilnehmern eine bessere Planung ihrer Routen zu ermöglichen.

B27/ L1133 – Ludwigsburger Straße (Tamm)
Im Rahmen von Maßnahmen (Fahrbahndeckenerneuerung am Knotenpunkt mit Umbau Radweg und Brückeninstandsetzung) des Regierungspräsidiums Stuttgart (RPS) kommt es vom 25. August bis voraussichtlich Mitte Dezember zu Sperrungen, Reduzierung von Fahrstreifen und Beeinträchtigungen in verschiedenen Bauabschnitten.

Bärenwiese
Datum:                           Sperrzeiten:                     Parkfläche:
17.10.2023                       7 bis 24 Uhr                      Teilsperrung Ost ( 80 Plätze)
18.10.2023                       7 bis 24 Uhr                      Teilsperrung Ost ( 80 Plätze)
21.10.2023                       7 bis 24 Uhr                      Teilsperrung Ost (150 Plätze)

Baldeckstraße
Die Straße ist vollständig für den Fahrverkehr gesperrt (Straßen- und Kabelbau) bis voraussichtlich Anfang Dezember

Bismarckstraße
Die Bismarckstraße ist auf Höhe der Hausnummer 16 bis 31, halbseitig für den Fahrverkehr (Tiefbauarbeiten für neue Fernwärmeleitungen, Bauabschnitt I und II) bis voraussichtlich Anfang Dezember gesperrt.

Elbestraße
Auf Höhe der Elbestraße 2 besteht eine Vollsperrung für den Fahrverkehr (Abtrennung Gas, Wasser, Strom) bis voraussichtlich Ende Oktober.

Friedrichstraße
Die Straße ist auf Höhe der Friedrichstraße 40 spurweise gesperrt (Einbindung Gas-/ Wasserleitung) voraussichtlich bis 18. Oktober.

Heilbronner Straße
Bis voraussichtlich 27. Oktober besteht auf Höhe der Heilbronner Straße 10 eine Vollsperrung der parallel zur B 27 verlaufenden Fahrbahn (Verlegung von Leitungen), die B27 ist nicht betroffen.

Hindenburgstraße
Die Hindenburgstraße ist auf Höhe der Hausnummer 59 nur eingeschränkt befahrbar bis voraussichtlich 20. Oktober.

Hochdorfer Straße
Auf Höhe der Nr. 26 ist die Straße eingeschränkt befahrbar bis voraussichtlich 10.11. Es besteht ein Notgehweg über die Fahrbahn

Hohenzollernstraße
Auf Höhe der Hohenzollernstraße 18 besteht bis voraussichtlich Ende November eine halbseitige Sperrung für den Fahrverkehr, der Gehweg ist gesperrt

Holsteiner Straße
Auf Höhe der Holsteiner Straße 16 besteht eine Vollsperrung bis voraussichtlich 18. Oktober.

Kaiserstraße
Die Kaiserstraße ist auf Höhe der Hausnummer 12 vollständig für den Fahrverkehr gesperrt bis voraussichtlich Ende November (Tiefbauarbeiten – Bauabschnitt 1: neue Gas- und Wasserversorgung Realschule).

L1100
Es bestehen bis voraussichtlich Ende Dezember folgende Einschränkungen wegen Abbau Lärmschutzwand: In der Carl-Diem-Straße gilt eine Einbahnstraßenregelung, die Straße Leinpfad ist nur im Zeitraum von 9 bis 16 Uhr gesperrt.

Monreposstraße
Auf Höhe der Monreposstraße 26 ist die Straße halbseitig für den Fahrverkehr gesperrt.
Es besteht eine Einbahnregelung in der Monreposstraße von der B27 in Richtung Besigheimer Straße, bis voraussichtlich 17.11. Die Umleitung ist vor Ort ausgeschildet.

Obere Reithausstraße
Auf Höhe der Reithausstraße 2 ist die Straße eingeschränkt befahrbar, bis voraussichtlich 03.11.

Schillerstraße
Wegen Bautätigkeit ist die Schillerstraße halbseitig für den Fahrverkehr gesperrt und
die Straße ist eingeschränkt befahrbar (Abriss bestehendes Gebäude), bis voraussichtlich 30.11.

Schorndorfer Straße
Auf Höhe der Schorndorfer Straße 60 besteht eine halbseitige Sperrung für den Fahrverkehr bis voraussichtlich Ende Dezember (Erneuerung Hauptleitungen für Gas, Wasser, Strom).

Schwieberdinger Straße
Durch Bauarbeiten ist die Schwieberdinger Straße eingeschränkt befahrbar, die Straße ist spurweise gesperrt.
Vom 11. bis 13. Oktober ist die Rechtsabbiegespur von Waldäcker in die Schwieberdinger Straße gesperrt. Die Umleitung erfolgt über Umleitung Im Waldeck – Mörikestraße – Westrandstraße – Beim Bierkeller.

Tammer Straße / Ecke Falkenweg
Wegen Umbau des Fußgängerüberwegs und Fahrbahndeckensanierung bis voraussichtlich 18. Oktober besteht eine Vollsperrung im Bereich Tammer Straße / Ecke Falkenweg, der Gehweg ist für den Fußgängerverkehr gesperrt.

Ulrichstraße
Auf Höhe der Ulrichstraße 12 besteht eine Vollsperrung für den Fahrverkehr bis voraussichtlich 26. Oktober (Notaufgrabung wegen Wasserrohrbruch).

Quelle: Stadt Ludwigsburg

Ludwigsburg-Eglosheim: Frau verliert bei Nässe Kontrolle über Auto und kracht gegen Ampel – schwer verletzt

Ludwigsburg – Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Samstagmorgen gegen 06:29 Uhr in Ludwigsburg. Eine 48-jährige Fahrerin eines Hyundai fuhr auf der Frankfurter Straße (B27) von Bietigheim in Richtung Ludwigsburg. In Höhe der Einmündung Landesstraße 1138 verlor sie aus bislang unbekannten Gründen die Kontrolle über ihr Fahrzeug, geriet auf der nassen Fahrbahn nach rechts und kollidierte alleine mit einem Ampelmast.

Die Fahrerin des Hyundai erlitt bei dem Aufprall schwere Verletzungen und wurde nach Erstversorgung durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Das beschädigte Fahrzeug musste abgeschleppt werden. Die beschädigte Ampelanlage wurde von den technischen Diensten der Stadt Ludwigsburg bis 08:50 Uhr repariert. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 20.000 Euro. An der Unfallstelle waren die Feuerwehr Ludwigsburg, der Rettungsdienst, die Technischen Dienste der Stadt Ludwigsburg und das Polizeipräsidium Ludwigsburg im Einsatz.

red

Zwischen Religion und Konflikt: Ein Gedankensplitter von Ludwigsburgs Pfarrer Martin Wendte

Inmitten der aktuellen unübersichtlichen und aufgewühlten Situation, geprägt von den jüngsten terroristischen Angriffen der Hamas und den möglichen militärischen Reaktionen Israels:

Ein Gedankensplitter von Pfarrer Dr. Martin Wendte:

“Diese Gedankensplitter formuliere ich in eine zutiefst unübersichtliche und aufgewühlte Situation hinein. Unübersichtlich und aufgewühlt im äußeren Sinne, weil noch unklar ist, welche weitergehenden Militäraktionen Israel nach den terroristischen Angriffen der Hamas starten wird. Unübersichtlich und aufgewühlt aber auch im inneren Sinne, weil die Angriffe auf Israel mich sehr beschäftigen. Teils schlecht schlafen lassen. Denn diese Attacken sind nicht nur furchtbare Menschenrechtsverletzungen und grausamste antisemitische Taten. Sondern von ihnen sind auch wir Christinnen und Christen im Kern unserer Identität betroffen.

Bei aller Unübersichtlichkeit möchte ich drei bleibende Einsichten darlegen. Erstens: In ihren wichtigsten Auslegungen zielen Judentum, Christentum und Islam auf Frieden, nicht auf Krieg. Auf einen Frieden, der mehr ist als die bloße Abwesenheit von Krieg. Es ist ein Frieden, der aktive, positive Beziehungen zu anderen Menschen innerhalb und auch außerhalb der eigenen Glaubensgemeinschaft mitumfasst. „Shalom“ oder „Salam“ – also: das hebräische und arabische Wort für Frieden – hat genau diese Bedeutung.  Auch wenn es innerhalb der großen Religionen faktisch immer wieder andere Auslegungen und Handlungen gibt, gilt: In ihrem Kern zielen alle Religionen auf umfassenden Frieden. Der aktuelle Konflikt ist damit im Kern auch kein Konflikt zwischen den Religionen. Vielmehr geht er gegen ein wesentliches Ziel der großen Religionen.

Entsprechend fühle ich mich verbunden mit vielen Stimmen aus allen großen Religionen, die die Terrorattacken der Hamas scharf verurteilen. Sie alle trauern um die Opfer der Gewalt. Sowohl um die Opfer, die auf israelischer Seite zu beklagen sind, als auch um die Opfer auf Seiten derjenigen Palästinenser, die die Angriffe der Hamas ablehnen. Sie alle wissen zugleich, dass ein zukünftiger Frieden dem Sicherheitsbedürfnis Israels, aber auch der anderen Seite Rechnung tragen muss.

Zweitens: Gemeinsam mit allen Religionen setzt sich das Christentum für den Frieden ein und trauert um die Opfer beider Seiten. Doch zugleich hat es eine ganz besondere Beziehung zum Judentum und damit auch zu Israel. Denn der Gott, zu dem Jesus gerufen hat, ist zugleich der Gott des Judentums. Der Gott, den Jesus „Vater“ nannte und den wir Christinnen und Christen auch „Vater“ nennen, ist zugleich der Gott des Judentums. Der Gott, den wir im „Vaterunser“ anrufen mit der Bitte, dass sein Reich des Friedens komme, ist zugleich der Gott des Judentums. Er war es und ist es und wird es immer sein.

Und daher gilt: Die Terrorattacken gegen Israel erschüttern auch unsere eigene Identität als Christinnen und Christen. Denn die, die unseren Gott auch Gott nennen, werden zu Geiseln genommen, gefoltert und ermordet. Bei aller denkbaren Kritik an den verschiedenen Regierungen Israels in den letzten Jahren führt diese theologische Grundeinsicht zu einer einzigartigen Nähe des Christentums zum Judentum. Sie ist gerade jetzt zu betonen. Und wir müssen ihr in Taten entsprechen.

Drittens: Durch die Terrorattacken werden grundlegende politisch-militärische Fragen zur Zukunft Israels und des Nahen Ostens ebenso aufgeworfen wie grundlegende theologische Fragen zum Verständnis des Friedens und der Zuordnung von Christentum und Judentum. Wir sollten uns von der Größe dieser Fragen aber nicht lähmen lassen. Vielmehr sollten wir vor Ort dasjenige für den Frieden tun, was wir können. Das heißt vor allem: dass wir unseren jüdischen Brüdern und Schwestern Hilfe anbieten, wo es geht. Und dass wir zusammenstehen für den Frieden und gegen Hass und Gewalt. Das gelingt uns in Ludwigsburg recht gut. Am Sonntag, den 08. Oktober, organisierten wir ein spontanes Friedensgebet auf dem Marktplatz, an dem neben Christen nicht nur Buddhisten, sondern auch Muslime teilnahmen – ein starkes Zeichen. Das wurde ermöglicht durch viele Kontakte und Beziehungen, die in den letzten Jahren im „Dialog der Religionen“ und an vielen anderen Begegnungsorten zwischen Vertretern verschiedener Religionen entstanden. Diese Beziehungen sollten wir nun an vielen Orten weiter gestalten. Egal, ob Muslim, Jüdin oder Christ, egal, ob Buddhistin oder Nicht-Gottgläubig: Helfen wir unseren jüdischen Geschwistern, wo es geht. Und: Leben wir am Arbeitsplatz und in der Familie, in Diskussionen in der Öffentlichkeit und unter Freunden gerade in dieser unübersichtlichen und aufgewühlten Situation denjenigen Frieden, der mehr ist als die Abwesenheit von Krieg und der uns als Ziel alle verbindet!”

Dr. Martin Wendte

Pfarrer der Friedenskirche in Ludwigsburg und Citykirchenpfarrer

Unsichtbaren Helden: Fünf Hebammen für Ludwigsburg

Ludwigsburg – Von ihnen gibt es leider viel zu wenige – Hebammen. Sie sind die unsichtbaren Helden des Entbindungsraums, diejenigen, die werdende Mütter vor, während und nach der Geburt begleiten und ihnen eine wichtige Stütze bieten. Gerade in einer Zeit, in der das Wissen um die Bedeutung dieser Experten für die Geburtshilfe wächst, sind sie mehr denn je gefragt.

Kürzlich haben sechs junge Frauen ihre dreijährige Ausbildung zur Hebamme erfolgreich abgeschlossen und stehen nun bereit, die Welt der Geburtshilfe zu erobern. Dieser Schritt ist nicht nur für die Absolventinnen selbst bedeutsam, sondern auch für die wachsende Anzahl von Familien, die auf die wichtigen Dienste von Hebammen angewiesen sind. „Wir gratulieren den Absolventinnen zum bestandenen Examen und freuen uns, dass sie sich für einen Berufseinstieg bei der RKH Gesundheit entschieden haben“, sagt Carola Lienig, Bereichsleitung Kreißsäle bei der RKH Kliniken Ludwigsburg-Bietigheim.

Als einer der größten Klinikverbünde in Deutschland, der jedes Jahr eine beträchtliche Anzahl von Geburten verzeichnet, bietet die RKH Gesundheit unzählige Möglichkeiten für Hebammen, um ihre Fähigkeiten zu vertiefen und sich weiterzuentwickeln. In den Einrichtungen der RKH Gesundheit haben Hebammen die Gelegenheit, in verschiedenen Settings zu arbeiten, einschließlich hebammengeleiteter Kreißsäle und der engen Zusammenarbeit mit Kinderkliniken und Frühgeborenenstationen. Dies ermöglicht es den Absolventinnen, wertvolle Erfahrungen in der Betreuung von Risikoschwangerschaften zu sammeln.

Die frischgebackenen Hebammen haben ihre Ausbildung an angesehenen Hebammenschulen in Karlsruhe und Freiburg absolviert. Dies markiert das Ende einer Ära, da die Ausbildung zur Hebamme seit 2021 in Deutschland ausschließlich über ein Studium erfolgt. Einige der Absolventinnen planen, ihre Ausbildung in Richtung eines Bachelor-Abschlusses zu erweitern, um ihr Wissen und ihre Qualifikationen weiter zu vertiefen.

Sabrina Mückschel, erfahrene Hebamme und für die Praxis- und Ausbildungskoordination zuständig, begleitete die Absolventinnen während ihrer Ausbildung. Sie betonte die Bedeutung des Hebammenberufs und erklärte, dass er für diejenigen geeignet ist, die einfühlsam und eigenverantwortlich arbeiten möchten. Mückschel betonte die Wichtigkeit einer modernen, medizinisch-sozialen Umgebung, in der sich Hebammen wohl fühlen und Familien auf ihrem einzigartigen Weg unterstützen können.

red

Ludwigsburg zeigt Solidarität: Unterstützung für Israel und Oberes Galiläa

Ludwigsburg – Landrat Dietmar Allgaier und der Kreistag des Landkreises Ludwigsburg bekunden in einer Erklärung ihre volle Solidarität mit Israel und insbesondere der Partnerregion Oberes Galiläa angesichts des brutalen Angriffs der Hamas auf Israel. Die tiefe Verbindung zwischen Ludwigsburg und Israel basiert auf einer gemeinsamen Geschichte, demokratischen Werten und einer vier Jahrzehnte währenden Freundschaft mit dem Oberen Galiläa, die seit 1997 auch offiziell besteht.

Diese langjährige Freundschaft zeigt sich in verschiedenen Bereichen. Beispielsweise wird das Pädagogisch-Kulturelle Centrum (PKC) Ehemalige Synagoge Freudental als lebendiger Ort des Lernens und der Begegnung genannt. Zudem finden vielfältige Schüleraustausche zwischen den Schulen im Landkreis und denen in der Region Oberes Galiläa statt. Auch in den Bereichen Kliniken und Kultur gibt es eine erfolgreiche Zusammenarbeit, erklärt Allgaier. Kürzlich besuchte Landrat Israel anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Freundschaft mit einer Delegation des Kreistags.

Landrat Allgaier betont, dass der Staat Israel das Recht auf Selbstverteidigung hat, während der Terrorismus der Hamas keinerlei Rechtfertigung findet. In diesen schweren Zeiten gilt ihre Gedanken und Anteilnahme den Opfern, Verletzten und deren Familien. Die Hoffnung besteht darin, dass das Blutvergießen bald ein Ende hat und die Entführten und Verletzten sicher zu ihren Familien zurückkehren können.

Allgaier ist nach eigenen Angaben in ständigem Kontakt mit Chairman Giora Salz, seinem Amtskollegen im Oberen Galiläa, sowie anderen Vertretern aus Israel. Diese teilen mit, dass die Lage im Süden des Landes schrecklich ist, während grenznahe Kibbuzim im Norden evakuiert und geräumt werden. Dies hat auch Auswirkungen auf die Partnerregion im Norden des Landes, die an der Grenze zu Syrien und zum Libanon liegt. Die größte Sorge der Menschen dort ist die Unsicherheit über das, was möglicherweise noch geschehen wird.

red

Pferdeabenteuer in Möglingen: Polizei stoppt 19-Jähriger Reiter auf gestohlenem Pferd

In der Gemeinde Möglingen ereignete sich in der Nacht zum Montag, dem 9. Oktober 2023, vermutlich ein Fall von Pferdediebstahl.

Was war passiert?

Während dieser polizeilichen Ermittlungen meldeten Zeugen einen Reiter ohne Sattel, der sich zunächst in Möglingen über die Felder in Richtung Schwieberdingen bewegte. Der Reitweg setzte sich in Richtung Stuttgart-Stammheim und dann nach Ludwigsburg fort. Gegen 9:00 Uhr wurde eine Polizeistreife in der Brenzstraße auf das ungewöhnliche Gespann aufmerksam und stoppte den 19-jährigen Reiter. Das Pferd, ein Brauner, wurde leicht verletzt, da es ohne Hufeisen über den Asphalt geritten wurde. Es konnte jedoch bald darauf wieder an seine Besitzer übergeben werden.

Gegen den 19-Jährigen wird nun wegen des Verdachts des Diebstahls ermittelt, und mögliche Verstöße gegen das Tierschutzgesetz werden ebenfalls überprüft. Zeugen, die den 19-Jährigen in Begleitung des Pferdes bereits am frühen Montagmorgen im Bereich des Pferdehofs gesehen haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07141 15001-70 oder per E-Mail an kornwestheim.prev@polizei.bwl.de mit dem Polizeiposten Asperg in Verbindung zu setzen.

red

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Vandalismus am Verkaufsoffenen Sonntag: Unbekannte beschädigen mehrere Fahrzeuge in Ludwigsburg

Ludwigsburg – Am gestrigen Verkaufsoffenen Sonntag, dem 9. Oktober 2023, entstand in Ludwigsburg erheblicher Sachschaden, als unbekannte Täter zwischen 11:00 Uhr und 14:00 Uhr mindestens sieben Fahrzeuge in der Friedrichstraße beschädigten. Die betroffenen Fahrzeuge waren am Fahrbahnrand zwischen der Stuttgarter Straße und der Königsallee geparkt. Die Täter verkratzten mutwillig die Beifahrerseiten der Autos mit einem spitzen Gegenstand. Der Sachschaden wird auf rund 6.000 Euro geschätzt.

Die Polizei bittet Zeugen oder mögliche weitere Geschädigte dringend, sich beim Polizeirevier Ludwigsburg zu melden. Hinweise können unter der Telefonnummer 07141 18-5353 oder per E-Mail an ludwigsburg.prev@polizei.bwl.de abgegeben werden.

red

Meisterschaftskrimi in Ludwigsburg: Deutschland holt sich den Titel ‘Schwerster Kürbis”

Ludwigsburg – Die Europameisterschaft im Kürbiswiegen hielt in diesem Jahr ein besonderes Highlight bereit: Ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen zwei gigantischen Kürbissen sorgte für jede Menge Spannung und Nervenkitzel. Auf der einen Seite stand Luca Stöckl, ein stolzer Kürbiszüchter aus Bayern, der einen deutschen Rekordkürbis präsentierte. Auf der anderen Seite war der amtierende Weltmeister Stefano Cutrupi aus Italien mit einem ebenso imposanten Kürbis vertreten. Nach genauen Umfangmessungen wurde eine erstaunliche Tatsache enthüllt: Beide Kürbisse wogen genau dasselbe.

Die Entscheidung über den Sieg wurde schließlich auf der großen Waage getroffen, auf der insgesamt 13 Riesenkürbisse der Sorte Atlantic Giant nacheinander gewogen wurden. Luca Stöckls Kürbis triumphierte mit einem beeindruckenden Gewicht von 1041,5 Kilogramm und sicherte sich damit den Europameistertitel. Doch das war noch nicht alles – er verkündete enthusiastisch, dass er im kommenden Jahr erneut bei den Wiegemeisterschaften in Ludwigsburg antreten und einen neuen Weltrekord aufstellen möchte.

Der zweite Platz ging an den talentierten Stefano Cutrupi aus Radda in Chianti (Italien), dessen Kürbis immerhin stolze 973,5 Kilogramm auf die Waage brachte. Den dritten Platz sicherte sich Matthias Würsching aus Hessen, der mit seinem Kürbis ein stattliches Gewicht von 957,5 Kilogramm erreichte. Es ist erwähnenswert, dass Würsching bereits am vergangenen Wochenende die deutsche Meisterschaft im Kürbiswiegen für sich entschieden hatte.

Doch die Europameisterschaft bot nicht nur Kürbiswiegerei. Es wurden auch andere außergewöhnliche Rekorde gebrochen. Patrick Teichmann, ein erfahrener Züchter, präsentierte stolz eine 284,4 Zentimeter lange Karotte und stellte damit einen neuen deutschen Rekord auf. Diese Karotte und ihr eindrucksvolles Wurzelwerk waren um mehr als 30 Zentimeter länger als der bisherige Rekord. Doch Teichmann ist nicht nur für lange Karotten bekannt – er hält auch zwei beeindruckende Guinness-Weltrekorde. Zum einen kann er stolz auf 33 verschiedene Sorten von Riesengemüse in seinem eigenen Garten verweisen. Zum anderen führte er die Zubereitung der größten gefüllten Riesenzucchini der Welt durch, für die er eine 30-Kilo-Zucchini, 30 Kilogramm Hackfleisch und 2 Kilogramm Käse benötigte.

Es ist erwähnenswert, dass Stefano Cutrupi aus Radda in Chianti (Italien) weiterhin den Weltrekord im Kürbiswiegen hält. Sein Kürbis der Sorte Atlantic Giant brachte im Jahr 2021 stolze 1226 Kilogramm auf die Waage. Ein wahrhaft gigantisches Spektakel.

Sieger der Europameisterschaft im Kürbiswiegen 2023

1. Platz: Luca Stöckl, Bayern, 1041,5 Kilogramm
2. Platz: Stefano Cutrupi, Italien, 973,5 Kilogramm
3. Platz: Matthias Würsching, Hessen, 957,5 Kilogramm

red

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