Unbekannte zückt Messer bei Auseinandersetzung im Schnellrestaurant in Ludwigsburg

Leicht verletzt wurde eine 17-jährige Jugendliche am Samstagabend gegen 22:05 Uhr bei einer handgreiflichen Auseinandersetzung mit einer bislang unbekannten Jugendlichen.

Die 17-Jährige habe ein Schnellrestaurant am Arsenalplatz besucht. Als sie gemeinsam mit ihrer 16-Jährigen Freundin die Toilette aufsuchte, sei ein Stöhnen aus einer der Kabinen zu hören gewesen sein. Die beiden Jugendlichen habe das amüsierte, weswegen sie lachten. Daraufhin sei eine Unbekannte aus der Kabine getreten und habe die 17-Jährige beleidigt. Aus zunächst verbalen Streitigkeiten habe sich eine handgreifliche Auseinandersetzung entwickelt, die sich letztlich auf den Gehweg vor dem Schnellrestaurant verlagerte. Bei Ertönen der Polizeisirenen flüchteten die Beteiligten in unterschiedliche Richtungen. Die 17-Jährige konnte gemeinsam mit ihrer Begleiterin auf dem Rathausplatz festgestellt werden. Sie hatte leichte Verletzungen im Gesicht. Ihre Kontrahentin, die während der Auseinandersetzung kurzzeitig ein Messer gezückt haben soll, konnte nicht mehr angetroffen werden.

Es soll sich um eine Jugendliche im Alter von 16-17 Jahren gehandelt haben. Sie war blond, etwa 170 cm groß, schlank und trug einen schwarzen Mund-Nasen-Schutz. Sie sei mit einer hellblauen Jeansjacke und einer hellblauen, zerrissenen Jeanshose bekleidet gewesen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Polizeiposten Stuttgart-Süd, Tel. 0711 89908300, zu melden.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Frau (36) im Intimbereich begrapscht – Zeugen gesucht und weitere Meldungen aus dem Landkreis

Bietigheim-Bissingen: Unbekannter belästigt 36-Jährige sexuell

Am Samstag ging eine 36-jährige Frau gegen 20:00 Uhr durch die Albrecht-Dürer-Straße in Bissingen, als ihr ein noch Unbekannter unvermittelt von hinten in den Intimbereich griff. Anschließend rannten der Täter und wohl ein weiterer unbekannter Mann in Richtung der Panoramastraße davon. Die Frau konnte einen der beiden als circa 25- bis 30-jährigen, glatzköpfigen Mann beschreiben. Zur Tatzeit trug er ein weißes Oberteil, eine Jeans und mehrere Halsketten. Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg ermittelt gegen den Unbekannten wegen sexueller Belästigung. Zeugen werden gebeten sich unter Tel. 0800 1100225 zu melden.

 

Bietigheim-Bissingen: Widerstand nach Streitigkeiten

Vermutlich da eine 19-Jährige am Samstagabend dem 34-jährigen alkoholisierten Lebensgefährten ihrer 44-jährigen Mutter in Bissingen untersagen wollte, in seinem Zustand Auto zu fahren, beleidigte und stieß dieser die junge Frau. Gegen 22.20 Uhr wurde aufgrund dessen die Polizei alarmiert. Der mit deutlich über zwei Promille alkoholisierte 34-Jährige gab sich auch den Beamten gegenüber äußerst aggressiv und uneinsichtig, weshalb er in Gewahrsam genommen werden musste. Hierbei leistete er erheblichen Widerstand. So trat er, als er zu Boden gebracht worden war, in Richtung des Kopfes eines Polizeibeamten. Der Beamte konnte rechtzeitig reagieren und wurde am Arm getroffen. Selbst als der 34-Jährige bereits mit angelegten Handschließen in den Streifenwagen gebracht werden sollte, trat er noch um sich und spuckte nach den Beamten. Die ebenfalls alkoholisierte 44-Jährige solidarisierte sich schließlich mit dem 34-Jährigen und begann auch die Beamten zu attackieren. Ihr mussten hierauf ebenfalls Handschließen angelegt werden. Der 34 Jahre alte Mann musste die Nacht in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Bietigheim-Bissingen verbringen. Ihn erwartet nun neben der Anzeige wegen Körperverletzung und Beleidigung zudem eine Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Die 44-Jährige wird sich ebenfalls wegen Widerstands verantworten müssen.

 

Ludwigsburg: Zwei Verletzte nach Rotlichtverstoß

Am Samstag kam es gegen 12:20 Uhr in Ludwigsburg in der Friedrichstraße zu einem Verkehrsunfall mit zwei Verletzten. Ein 46-jähriger Mercedes-Lenker wollte bei “grün” von der Seestraße in die Friedrichstraße einfahren, als es im Kreuzungsbereich zu einem Zusammenstoß mit einer 32-jährigen Smart-Fahrerin kam, die die Friedrichstraße in Richtung Kepplerbrücke befuhr. Die Smart-Lenkerin hatte vermutlich das für sie geltende Rotlicht übersehen. Durch den Verkehrsunfall wurden beide Fahrer leicht verletzt. Der 46-Jährige musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Beide Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Während der Unfallaufnahme musste die Fahrbahn mehrfach kurzzeitig gesperrt werden, weshalb es zu leichten Verkehrsbeeinträchtigungen kam.

 

Löchgau: 24.000 Euro Sachschaden – Unfallhergang unklar

Sachschaden von 24.000 Euro und zwei nicht mehr fahrbereite Pkw sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls mit bisher unklarem Unfallhergang, zu dem es am Sonntag gegen 18:00 Uhr auf der Kreisstraße 1633 (“Königsträßle”) bei Löchgau kam. Eine 47-jährige Toyota-Lenkerin befuhr die Löchgauer Straße aus Kleinsachsenheim kommend. Im weiteren Verlauf bog sie zunächst nach rechts auf das “Königssträßle” ab. Im Bereich des dortigen Linksabbiegestreifens in Fahrtrichtung Löchgau ereignete sich im weiteren Verlauf ein Unfall zwischen der 47-Jährigen und einem 51 Jahre alte Audi-Fahrer. Die beiden PKW stießen seitlich zusammen. Bislang konnte der genaue Unfallhergang nicht geklärt werden. Die beiden Unfallbeteiligten machten hierzu unterschiedliche Aussagen. Die Fahrzeuge waren nach dem Verkehrsunfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Das Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142 405-0, bittet Zeugen, sich zu melden.

 

Ludwigsburg: Unfall mit hohem Sachschaden sorgt für Stau

Ein Schaden von rund 34.000 Euro sowie ein langer Stau im Berufsverkehr sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Montagmorgen gegen 07:50 Uhr auf der Heilbronner Straße (B 27) in Ludwigsburg ereignete. Die 33 Jahre alte Fahrerin eines Peugeot Expert war stadteinwärts auf dem rechten der beiden Fahrstreifen unterwegs. Vor ihr fuhr ein LKW mit Anhänger. Kurz vor der Einmündung zur Reuteallee bremste der LKW an der roten Ampel ab. Die 33-Jährige wollte auf die linke Fahrspur wechseln, übersah jedoch mutmaßlich, dass der LKW bremste und kollidierte mit dessen Anhänger. Im Fahrzeug der Peugeot-Fahrerin saßen sieben Schulkinder im Alter von sechs und sieben Jahren, die vorsorglich vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht wurden. Nach derzeitigem Kenntnisstand wurde aber niemand bei dem Unfall verletzt. Der Peugeot war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

 

Ludwigsburg: Verkehrsunfall mit 20.000 Euro Sachschaden

Zu einem Verkehrsunfall mit rund 20.000 Euro Sachschaden kam es am Samstag gegen 20:30 Uhr in der Neckarstraße im Ludwigsburger Osten. Eine 26-jährige VW-Fahrerin befuhr die Harteneckstraße in Richtung Neckarstraße und wollte diese in Richtung Mainzer Allee kreuzen. Zum Unfallzeitpunkt war die dortige Ampel außer Betrieb und die Vorfahrt durch Verkehrszeichen geregelt. Mutmaßlich übersah sie hierbei eine 29-jährige Opel-Fahrerin, die die Neckarstraße in Richtung Schorndorfer Straße befuhr und vorfahrtsberechtigt war. Durch die Kollision waren beide Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

 

BAB 81 – Mundelsheim: Polizei sucht Zeugen nach Unfallflucht auf der Autobahn

Die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg, Tel. 0711 6869-0, sucht Zeugen für einen Unfall, der sich am Sonntag gegen 14:00 Uhr auf der Bundesautobahn 81 in Fahrtrichtung Heilbronn ereignet hat. Den bisherigen Erkenntnissen zufolge war eine 20-Jährige mit ihrem VW Golf auf dem mittleren der drei Fahrstreifen unterwegs, als sie kurz vor der Anschlussstelle Mundelsheim mutmaßlich von einem Fahrzeuglenker, der auf der linken Fahrspur fuhr, übersehen wurde. Dieser wollte wohl auf die mittlere Spur wechseln. Die 20-Jährige versuchte durch Hupen auf sich aufmerksam zu machen und bremste ab. Sie konnte eine Kollision, bei welcher ihr linker Außenspiegel beschädigt wurde, nicht mehr verhindern. Der unbekannte PKW-Lenker soll seine Fahrt anschließend sehr zügig in Richtung Heilbronn fortgesetzt haben. Er war möglicherweise mit einem dunklen VW Touran mit Esslinger Kennzeichen unterwegs. An dem VW Golf der 20-Jährigen entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 250 Euro.

 

Marbach am Neckar – Rielingshausen: Polizei sucht Traktorfahrer als Zeuge

Eine bislang unbekannte PKW-Lenkerin war am Freitag gegen 14:45 Uhr auf der Landesstraße 1124 von Rielingshausen in Richtung Erdmannhausen unterwegs und überholte einen vor ihr fahrenden, kleineren Traktor. Da sie mutmaßlich nicht auf den Gegenverkehr achtete, bevor sie zum Überholen ansetzte, musste ein entgegenkommender, 50-jähriger Mercedes-Fahrer stark abbremsen, um eine Kollision zu verhindern. Hinter dem Mercedes-Lenker fuhr ein 42-Jähriger, der seinen Audi noch rechtzeitig zum Stehen bringen konnte. Einer hinter den beiden mit einem BMW fahrenden 26-Jährigen gelang dies nicht mehr, sodass sie auf den Audi auffuhr. An den beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 8.000 Euro. Die Frau, die den Traktor überholt und somit mutmaßlich die Ursache für den folgenden Unfall gesetzt haben soll, soll mit einem weißen PKW unterwegs gewesen sein und fuhr weiter, ohne sich um den verursachten Schaden zu kümmern. Das Polizeirevier Marbach am Neckar, 07144 900-0, sucht zum einen den Traktorfahrer und zum anderen weitere Zeugen, die Hinweise auf die vermeintliche Unfallverursacherin geben können.

 

Remseck am Neckar-Neckargröningen: Zeugen zu Unfall mit Radfahrer gesucht

Zu einem Verkehrsunfall, der sich am Sonntag gegen 15:15 Uhr in Neckargröningen ereignete, sucht das Polizeirevier Kornwestheim, Tel. 07154 1313-0, noch Zeugen. Ein 81-jähriger E-Bike-Lenker befuhr den Radweg im Bereich des Bootshauses, hinter ihm folgte zu diesem Zeitpunkt die Ehefrau mit ihrem Fahrrad. Als ein bislang unbekannter Rennradfahrer zum Überholen der beiden Eheleute ansetzte, soll der Rennradlenker den 81-Jährigen auf dessen Höhe am Arm gepackt haben. Hierdurch verlor der 81-Jährige die Kontrolle über sein E-Bike und stürzte die Böschung zirka fünf Meter in Richtung Neckar hinunter. Durch den Sturz verletzte sich der Senior leicht. Zeugen, die auf den Vorfall aufmerksam wurden, halfen dem 81-Jährigen aus der Böschung. Der unbekannte Rennradfahrer kam in Begleitung eines weiteren Radfahrers zur Unfallstelle zurück und es entwickelte sich ein Streitgespräch. Im Zuge dessen soll der Rennradfahrer die Ehefrau des Seniors gegen die Schulter geschlagen haben. Nachdem die Polizei verständigt wurde, flüchtete der Radfahrer unerlaubt von der Unfallstelle. Bei dem Fahrer des schwarzen Rennrads soll es sich um einen Anfang 20 Jahre alten Mann gehandelt haben. Er ist etwa 180 cm groß und schlank. Er trägt eine Zahnspange und war mit einem enganliegenden blauen Oberteil und einer schwarzen Radlerhose bekleidet. Außerdem trug er einen weißen Helm. Sein Begleiter wird auf etwa 50 Jahre alt geschätzt und soll neongelbe Rennradkleidung getragen haben.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Verkehrsbericht für Ludwigsburg: Welche Straßen diese Woche gesperrt sind

Baltenstraße
Der Kreuzungsbereich Baltenstraße / Hirschstraße ist halbseitig gesperrt und die Spur für den Radverkehr ist in Richtung Fahrtrichtung Osten verengt. Der Bereich zwischen der Hirschstraße und der Westfalenstraße ist voll gesperrt. Es besteht eine Anliegersackgasse zwischen der Westfalenstraße und dem Baubereich.

Bärenwiese
Riesenrad: Sperrung von etwa 190 Parkplätzen auf der Parkfläche West ab dem 18. Februar bis voraussichtlich Mitte Mai.

Bauhofstraße
Hier besteht bis Ende April eine Vollsperrung zwischen der Bauhofstraße 39 und 45/1.

Bottwartalstraße
Auf Höhe der Bottwartalstraße 75 bis 79 besteht eine halbseitige Sperrung stadteinwärts mit Ampelregelung.

Eberhardstraße
Am Donnerstag, 17. März, und Freitag, 18. März, besteht hier ein Vollsperrung des Einmündungsbereichs.

Eugenstraße
Die Eugenstraße ist voraussichtlich bis Ende Juni zwischen der Hindenburgstraße und der Friedrichstraße vollständig für den Fahrverkehr gesperrt (Sanierung und Aufstockung der Parkgarage des Landkreises).

Gämsenbergstraße
Hier besteht eine Vollsperrung zwischen der Neckarstraße und der Jugendherberge.
Es erfolgt eine Umleitung über Neckarstraße und Schlösslesweg.

Grönerstraße
Die Grönerstraße ist voraussichtlich bis Anfang Mai halbseitig gesperrt. Im Bereich der Baustelle besteht eine Einbahnstraßenregelung.

Hoferstraße
Hier besteht voraussichtlich bis Ende Mai zwischen der Martin-Luther-Straße und der Gänsfußallee eine halbseitige Sperrung mit Einbahnstraßenregelung stadteinwärts.

Hohenzollernstraße
Auf Höhe der Hohenzollernstraße 18 besteht bis Ende Dezember eine halbseitige Sperrung.

Klopfer Areal – Erschließung östlicher Bereich der Steinheimer Straße
Hier besteht ab der KW 10 für sechs bis sieben Wochen eine halbseitige Sperrung der Steinheimer Straße, der Verkehr wird mit Baustellenampeln geregelt. Im weiterem Verlauf der Baumaßnahme sind die betroffenen Bauabschnitte voll gesperrt. Die Erschließungsmaßnahmen dauern voraussichtlich bis Ende Oktober.

Kornbeckstraße
Hier besteht bis voraussichtlich Ende Mai zwischen der Mainzer Allee und der Einmündung Bührerstraße eine halbseitige Sperrung mit Einbahnstraßenregelung in Richtung Bührerstraße.

Kreuzäcker/ Weinsberger Straße
Bis voraussichtlich Mitte April ist die Straße Kreuzäcker ab Höhe Sporthalle Schubartschule bis zur Kreuzung Weinsberger Straße / Grabenäcker voll gesperrt.

Leonberger Straße
Auf Höhe der Leonberger Straße 29 besteht bis voraussichtlich Ende März eine halbseitige Sperrung.

Mörikestraße / Kreuzung Waldäcker
Hier besteht bis Ende März eine Vollsperrung.

Robert-Franck-Allee / Aldinger Straße (Umbau Radweg)
Der Einmündungsbereich Oststraße ist voll gesperrt. Es ist keine Durchfahrt aus der Oststraße zur Robert-Franck-Allee möglich; Fußgänger und Radverkehr werden umgeleitet. Es besteht eine einspurige Verkehrsführung mit Ampelregelung.

Robert-Franck-Allee / Stuttgarter Straße
Voraussichtlich bis Anfang März ist die Rechtsabbiegerspur in die Stuttgarter Straße gesperrt.

Schillerstraße
Die Schillerstraße ist für den Fahrzeugverkehr in Richtung Westen befahrbar. Der Radverkehr bleibt in beide Richtungen aufrechterhalten. Der Fußgängerverkehr wird über den Gehweg auf der Südseite geführt. Diese Verkehrsregelung gilt für die Dauer der Bauarbeiten bis voraussichtlich Ende 2022.

Schlieffenstraße
Hier besteht voraussichtlich bis Ende März eine halbseitige Sperrung zwischen der Schwieberdinger Straße und der Grönerstraße, der Verkehr wird über eine Ampel geregelt. Eine Einfahrt in die Grönerstraße von der Schlieffenstraße ist nicht möglich.

Steinheimer Straße
Es besteht voraussichtlich bis Ende April eine halbseitige Sperrung der südlichen Steinheimer Straße. Der Verkehr wird mit einer Ampel geregelt.

Untere Gasse
Auf Höhe der Gebäude Untere Gasse 32 bis 44 besteht eine halbseitige Sperrung wegen der Verlegung neuer Strom- und Glasfaserleitungen.

Walckerpark/Untere Kasernenstraße
Durch die Umgestaltung des Walckerparkes/Untere Kasernenstraße ist der Parkplatz Untere Kasernenstraße gesperrt. Im Bereich Bietigheimer Straße, Untere und Obere Kasernenstraße werden Anwohnerparkplätze ausgewiesen.

Westrandstraße
Es besteht eine Vollsperrung der Mörikestraße zwischen Waldäcker und Wöhlerstraße inklusive des Kreisverkehrs in der Wöhlerstraße. Eine Umleitung ist ausgeschildert. Der Baumarkt ist erreichbar über die Westrandstraße / Liebigstraße. Es kommt entlang des gesamten Streckenabschnitts zu Behinderungen durch halbseitige Tagesbaustellen.

Quelle: Stadt Ludwigsburg

Ratskeller-Pavillon in Ludwigsburg bietet keine PCR-Tests mehr an

Ab Samstag, 12. März, bietet die Teststelle im Ratskeller-Pavillon keine PCR-Tests mehr an. Durch eine veränderte Rechtslage kann der Betreiber KME ab sofort die PCR-Tests nicht mehr mit der Kassenärztlichen Vereinigung abrechnen. Das teilte die Ludwigsburger Stadtverwaltung am Freitag mit.

Für alle, die einen PCR-Test benötigen, gibt es in Ludwigsburg aber nach wie vor verschiedene Testmöglichkeiten. Eine Übersicht darüber ist auf der Internetseite www.ludwigsburg.de/schnellteststellen zu finden. Schnelltests sollen der Meldung nach aber weiterhin im Ratskeller-Pavillon angeboten werden.

red

Zivilstreife der Ludwigsburger Polizei erwischt Jugendlichen beim Joint-drehen

Eine Zivilstreife des Polizeireviers Ludwigsburg wurde am Mittwoch gegen 09:40 Uhr auf eine Gruppe Jugendlicher aufmerksam, die sich im Bereich eines Baumarkts in der Steinbeisstraße aufhielt. Die Beamten konnten hier einen 16-Jährigen beobachten, der im Begriff war, sich vermutlich einen Joint zu drehen.

Nachdem die Zivilbeamten die Personengruppe kontrollieren wollte, rannte der 16-Jährige sofort weg, stürzte aber nur wenige Meter nach seinem Fluchtversuch. Beim anschließenden Festnahmeversuch widersetzte er sich derart, dass es ihm gelang noch ein paar Meter weiter in Richtung eines Lebensmitteldiscounters zu flüchten, hier jedoch schlussendlich durch die nachgeeilten Beamten festgenommen werden konnte. Bei ihm konnten sowohl der Joint als auch ein Bündel Bargeld, das er ebenfalls versucht hatte loszuwerden, aufgefunden werden. Die beiden Beamten wurden leicht verletzt. Der 16-Jährige muss nun unter anderem mit einer Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte rechnen.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Verkehrsbericht für Ludwigsburg: Welche Straßen diese Woche gesperrt sind

Asperger Straße
Hier besteht bis voraussichtlich Anfang März zwischen der Martin-Luther-Straße und der Bismarckstraße eine Vollsperrung stadtauswärts; es kommt zu Beeinträchtigungen am nördlichen Gehweg.

Baltenstraße
Der Kreuzungsbereich Baltenstraße / Hirschstraße ist halbseitig gesperrt und die Spur für den Radverkehr ist in Richtung Fahrtrichtung Osten verengt. Der Bereich zwischen der Hirschstraße und der Westfalenstraße ist voll gesperrt. Es besteht eine Anliegersackgasse zwischen der Westfalenstraße und dem Baubereich.

Bärenwiese
Datum:                           Sperrzeiten:                     Parkfläche:
09. bis 10.03.2022         ganztägig                        Teilsperrung Ost (30 Plätze)
11. bis 12.03.2022         ganztägig                        Vollsperrung Ost

Riesenrad: Sperrung von etwa 190 Parkplätzen auf der Parkfläche West ab dem 18. Februar bis voraussichtlich Mitte Mai.

Bauhofstraße
Hier besteht bis Ende April eine Vollsperrung zwischen der Bauhofstraße 39 und 45/1.

Bottwartalstraße
Auf Höhe der Bottwartalstraße 75 bis 79 besteht eine halbseitige Sperrung stadteinwärts mit Ampelregelung.

Eugenstraße
Die Eugenstraße ist voraussichtlich bis Ende Juni zwischen der Hindenburgstraße und der Friedrichstraße vollständig für den Fahrverkehr gesperrt (Sanierung und Aufstockung der Parkgarage des Landkreises).

Gämsenbergstraße
Hier besteht eine Vollsperrung zwischen der Neckarstraße und der Jugendherberge.
Es erfolgt eine Umleitung über Neckarstraße und Schlösslesweg.

Grönerstraße
Die Grönerstraße ist voraussichtlich bis Anfang Mai halbseitig gesperrt. Im Bereich der Baustelle besteht eine Einbahnstraßenregelung.

Hoferstraße
Hier besteht voraussichtlich bis Ende Mai zwischen der Martin-Luther-Straße und der Gänsfußallee eine halbseitige Sperrung mit Einbahnstraßenregelung stadteinwärts.

Hohenzollernstraße
Auf Höhe der Hohenzollernstraße 18 besteht bis Ende Dezember eine halbseitige Sperrung.

Katharinenstraße
Auf Höhe der Katharinenstraße 16 besteht bis voraussichtlich, Freitag, 04. März, eine Vollsperrung.

Klopfer Areal – Erschließung östlicher Bereich der Steinheimer Straße
Hier besteht ab der KW 10 für sechs bis sieben Wochen eine halbseitige Sperrung der Steinheimer Straße, der Verkehr wird mit Baustellenampeln geregelt. Im weiterem Verlauf der Baumaßnahme sind die betroffenen Bauabschnitte voll gesperrt. Die Erschließungsmaßnahmen dauern voraussichtlich bis Ende Oktober.

Kornbeckstraße
Hier besteht bis voraussichtlich Ende Mai zwischen der Mainzer Allee und der Einmündung Bührerstraße eine halbseitige Sperrung mit Einbahnstraßenregelung in Richtung Bührerstraße.

Kreuzäcker/ Weinsberger Straße
Bis voraussichtlich Mitte April ist die Straße Kreuzäcker ab Höhe Sporthalle Schubartschule bis zur Kreuzung Weinsberger Straße / Grabenäcker voll gesperrt.

Leonberger Straße
Auf Höhe der Leonberger Straße 29 besteht bis voraussichtlich Ende März eine halbseitige Sperrung.

Mörikestraße / Kreuzung Waldäcker
Hier besteht bis Ende März eine Vollsperrung.

Robert-Franck-Allee / Aldinger Straße (Umbau Radweg)
Der Einmündungsbereich Oststraße ist voll gesperrt. Es ist keine Durchfahrt aus der Oststraße zur Robert-Franck-Allee möglich; Fußgänger und Radverkehr werden umgeleitet. Es besteht eine einspurige Verkehrsführung mit Ampelregelung.

Robert-Franck-Allee / Stuttgarter Straße
Voraussichtlich bis Anfang März ist die Rechtsabbiegerspur in die Stuttgarter Straße gesperrt.

Schillerstraße
Die Schillerstraße ist für den Fahrzeugverkehr in Richtung Westen befahrbar. Der Radverkehr bleibt in beide Richtungen aufrechterhalten. Der Fußgängerverkehr wird über den Gehweg auf der Südseite geführt. Diese Verkehrsregelung gilt für die Dauer der Bauarbeiten bis voraussichtlich Ende 2022.

Schlieffenstraße
Hier besteht voraussichtlich bis Mitte März eine halbseitige Sperrung zwischen der Schwieberdinger Straße und der Grönerstraße, der Verkehr wird über eine Ampel geregelt. Eine Einfahrt in die Grönerstraße von der Schlieffenstraße ist nicht möglich.

Untere Gasse
Auf Höhe der Gebäude Untere Gasse 32 bis 44 besteht eine halbseitige Sperrung wegen der Verlegung neuer Strom- und Glasfaserleitungen.

Walckerpark/Untere Kasernenstraße
Durch die Umgestaltung des Walckerparkes/Untere Kasernenstraße ist der Parkplatz Untere Kasernenstraße gesperrt. Im Bereich Bietigheimer Straße, Untere und Obere Kasernenstraße werden Anwohnerparkplätze ausgewiesen.

Westrandstraße
Es besteht eine Vollsperrung der Mörikestraße zwischen Waldäcker und Wöhlerstraße.
Durch kleinere Restarbeiten kann es zu Behinderungen im Bereich Westrandstraße / Liebigstraße / Beim Bierkeller sowie in der Wöhlerstraße und Mörikestraße kommen.

Quelle: Stadt Ludwigsburg

Große Hilfsbereitschaft in Ludwigsburg: Flüchtlinge aus der Ukraine kommen privat unter

Von Uwe Roth

So viel Hilfebereitschaft von privater Seite hat es selten gegeben: Stand Freitagnachmittag waren in Ludwigsburg etwa 50 aus der Ukraine geflüchtete Menschen untergekommen. Für etwa weitere 150 Personen waren zu diesem Zeitpunkt noch Betten in privaten Unterkünften frei. Die Stadtverwaltung hilft bei der Vermittlung von Wohnraum. Städtischer Wohnraum wurde bislang nicht benötigt. Laut einer Rathaussprecherin lebten bis Kriegsbeginn 130 Menschen mit ukrainischen Wurzeln in der Stadt. Nun dürfte sich die Zahl bald verdoppelt haben.

Am Donnerstagabend versammelten sich erneut etwa 500 Menschen auf dem Ludwigsburger Marktplatz, um dort für den Frieden zu demonstrieren. Wie nah der Krieg in der Ukraine den Ludwigsburgern inzwischen geht, zeigten die Reaktionen auf zwei laute Knalle am Freitag gegen 14 Uhr. Passanten schauten verängstigt zum Himmel und machten sich Gedanken, wo der nächste Bunker zu finden wäre. Die Polizei teilte mit, dass es sich um den Überschall-Knall zweier Flugzeuge gehandelt habe. „Es bestand keine Gefahrensituation“, so ein Polizeisprecher.

Oberbürgermeister Dr. Matthias Knecht kommentierte die Hilfsbereitschaft so: „Die Solidarität mit den Menschen in der Ukraine ist überwältigend. Alle melden sich, um das Leid zu lindern, Trost zu spenden und zu helfen, wo immer es möglich ist. Das ist sehr berührend und macht Mut.“ Die Stadtverwaltung hat einen Koordinierungsstab Ukraine mit den betroffenen Fachbereichen, den Stadtwerken Ludwigsburg Kornwestheim GmbH und der Feuerwehr unter Leitung des Oberbürgermeisters eingerichtet. Dieser soll die Lage laufend bewerten und entsprechend reagieren.

Eigentlich ist die Landkreisverwaltung die erste Anlaufstelle für flüchtende Menschen. Bislang gab es dort noch nicht so viel zu tun. Doch die Mitarbeitenden im Landratsamt sind vorbereitet. Schließlich haben sie seit 2015, als die ersten Flüchtlinge aus Syrien angekommen waren, viel Erfahrung mit der Registrierung und der Unterbringung gesammelt. Landrat Dietmar Allgaier stellte dazu fest: „Dass wir die Geflüchteten aufnehmen, ist nicht nur eine Selbstverständlichkeit, sondern ein starkes Zeichen für Solidarität, Freiheit und Demokratie und gegen Unmenschlichkeit, Willkür und Gewalt.“

Bisher ist aber nicht bekannt, wie viele Geflüchtete insgesamt aus der Ukraine im Kreis angekommen sind. „Allerdings erreichten uns in den vergangenen Tagen bereits einige Hinweise, dass Geflüchtete bei ihren Familien und Freunden untergebracht wurden“, sagte ein Sprecher der Kreisbehörde. In den nächsten Tagen werden Abfragen bei den Landkreiskommunen erfolgen, um einen Überblick zu erhalten. „Der enge Schulterschluss mit den Städten und Gemeinden wie auch den Trägern der Flüchtlingssozialarbeit ist mir sehr wichtig“, betonte Landrat Allgaier. „Wir wollen gemeinsam alles dafür tun, um den Menschen, die vor dem abscheulichen Krieg in der Ukraine geflüchtet sind, eine sichere Zuflucht im Landkreis Ludwigsburg zu bieten.“

Dem Landkreis stehen aktuell noch etwa 150 freie Plätze zur Verfügung, allerdings werden weiterhin durch das Land Asylbewerber, Kontingentflüchtlinge etc. zugewiesen. Geflüchtete aus der Ukraine sollen zuerst bei Verwandten und Bekannten unterkommen oder in den Städten und Gemeinden, zu denen bereits Verbindungen bestehen. Ebenso wie der Landkreis werden die 39 Landkreiskommunen ihre Unterkunftskapazitäten der Zugangssituation anpassen. „Hier stehen alle Beteiligte in einem regelmäßigen Austausch“, teilte der Sprecher am Freitag mit. Aufgrund der dynamischen Lage stünden der Kreisverwaltung keine Prognosen zur Verfügung, wie viele Geflüchtete aus der Ukraine zukünftig im Landkreis untergebracht werden.

Wenn Geflüchtete durch das Land Baden-Württemberg dem Landkreis Ludwigsburg zugewiesen werden, sollen diese maximal sechs Monate in der vorläufigen Unterbringung des Landkreises untergebracht werden.

Wie man in Ludwigsburg Flüchtlingen aus der Ukraine helfen kann, hat die Stadtverwaltung auf ihrer Internetseite www.ludwigsburg.de/ukraine zusammengefasst. Wer zum Beispiel Wohnraum anbieten möchte, kann dies über die Mailadresse fluechtlingsarbeit@ludwigsburg.de mitteilen oder unter der Telefonnummer 07141 910-4514.

Autokorso startet am Samstag von Ludwigsburg und führt über Stuttgart bis Reutlingen

Eine von der Stadt Ludwigsburg genehmigte Versammlung in Form eines Autokorsos wird am Samstagnachmittag in zwei Abschnitten von Ludwigsburg über Stuttgart bis nach Reutlingen führen. Beantragt wurde die Versammlung von Gegnern der Corona-Maßnahmen.

Unter dem Motto “Alle die sich an der Plandemie beteiligt und bereichert haben müssen sich dafür verantworten“, findet am Samstag eine Demo in Form eines Autokorsos in zwei Abschnitten von Ludwigsburg über Stuttgart bis nach Reutlingen statt. Die Veranstalter rechnen nach eigenen Angaben mit bis zu 200 teilnehmenden Fahrzeugen.

Die Versammlungsanmeldung wurde von der Stadt Ludwigsburg bestätigt. Mit dieser Bestätigung sind einige Auflagen verknüpft, deren Einhaltung die Versammlungsleitung zu gewährleisten hat und die durch die Polizei überprüft werden, teilt das Polizeipräsidium in einer Mitteilung von Freitag mit.

Die Teilnehmenden wollen sich ab 13:00 Uhr in der Reuteallee in Ludwigsburg treffen und sich um 13:30 Uhr in Bewegung setzen. Der Aufzug führt über die B 27 zum Ortsausgang Ludwigsburg in Richtung Stuttgart und dort über Friedrichswahl, Heilbronner Straße, B10, Pragtunnel und Rosensteinbrücke weiter über Mercedes- und Talstraße bis zum Wasen – Parkplatz P10, wo er gegen 14:45 Uhr eintreffen soll.

Im zweiten Abschnitt wird der Autokorso gegen 15:15 Uhr fortgesetzt und führt über Talstraße, Wagenburg- und Schwarenbergstraße weiter bis zur Flughafenstraße und von dort über die L 1192 und die L 1208a und die Anschlussstelle Leinfelden-Echterdingen-Süd auf die B 27 nach Reutlingen. Von Reutlingen führt die Strecke auf der B 27 nach Waldorfhäslach und von dort auf der B 464 zur Anschlussstelle Reutlingen-Rommelsbach/Sickenhausen, wo sich der Aufzug gegen 16:45 Uhr auflösen soll.

Um einen gefahr- und soweit als möglich reibungslosen Ablauf der Versammlung zu gewährleisten, wird die Polizei nach eigenen Angaben entlang der Strecke verkehrspolizeiliche Maßnahmen durchführen. Verkehrsbehinderungen dürften aber nicht ausbleiben.

Die Polizei weist die Teilnehmenden zusätzlich darauf hin, dass die vorgegebene Aufzugstrecke, sowie die bestehenden Verkehrsregeln einzuhalten sind und den Weisungen der Polizeibeamten Folge zu leisten ist.

red

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Bis zu 15.000 Liter Milch in Hoheneck ausgelaufen

Für rund 50 Minuten musste am Freitag die Bottwartalstraße in Hoheneck gesperrt werden, nachdem auf Höhe der Einmündung zur Wilhelm-Nagel-Straße aus einem Milchlaster schätzungsweise 10.000 – 15.000 Liter Rohmilch auf die Fahrbahn ausgelaufen waren.

Mutmaßlich sorgte eine defekte Dichtung dafür, dass die Milch während der Fahrt des LKW gegen 11:20 Uhr ungehindert auf die Straße gelangen konnte. Durch den regen Verkehr wurde die Milch schnell in beide Fahrtrichtungen verteilt. Mitarbeitende der Technischen Dienste der Stadt Ludwigsburg (TDL) reinigten die Fahrbahn mit zwei Straßenreinigungs-LKW. Der restliche Tankinhalt konnte über einem Gullideckel entleert werden. Laut einem Mitarbeiter der TDL besteht hierdurch keine Beeinträchtigung für die Kanalisation oder die Kläranlage. Gegen 12:30 Uhr konnte die Strecke wieder in beide Richtungen freigegeben werden.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

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Ukraine-Krieg: 500 Menschen bei Friedensgebet in Ludwigsburg

Der Krieg in der Ukraine tobt in aller Härte weiter und das Entsetzen und die Trauer bei den Menschen sind nach dem militärischen Angriff Russlands auf die Ukraine immer noch riesig: Rund um dem Ludwigsburger Marktplatz versammelten sich am Donnerstagabend bereits zum zweiten Mal rund 500 Menschen aus allen Glaubensrichtungen um am großen Friedensgebet teilzunehmen.

Anders als in der letzten Woche, teilten dieses Mal auch Vertreter anderer Religionen ihre Worte zum Frieden und ihre Friedensgebete. Nach der Begrüßung durch Organisator und evangelischer Pfarrer der Friedenskirche in Ludwigsburg, Martin Wendte und dem anschließend gesungenen Musikstück „Shalom chaverim“ (Wir wünschen uns Frieden auf Erden), haben auch die Vertreter weiterer Glaubensrichtungen die Verantwortlichen zum sofortigen Beenden des Kriegs in der Ukraine aufgefordert. Zu den Rednern gehörten Michael Kashi vom Vorstand der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württemberg (IRGW), Imam Sadik Mermer von der Islamischen Gemeinde Ludwigsburg (IGL), Dekan Michael Werner von den Protestanten und Subramaniya  Suresh von der Glaubensrichtung Hindu. Laut Wendte war es sehr eindrücklich, wie einmütig alle Redner aus ihren Traditionen heraus glasklar und unmissverständlich den Krieg ablehnten und für Frieden warben.

Den Abschluss bildeten zwei Schülerinnen, Eva und Tara-Chloé, die in berührender Weise die Situation der Kinder vor Augen führten. Dabei dachten sie sowohl an die Kinder aus der Ukraine, die letzte Woche noch unbeschwert zur Schule gingen und heute um ihr Leben fürchten, als auch an die russischen Kinder, die die Folgen eines Krieges ausbaden müssen, von denen sie teils nichts wissen und den sie sicher nicht wollten.

Die Veranstaltung endete mit einer Schweigeminute und dem Anzünden von Teelichtern, dass von Harfenmusik begleitet wurde. Der Krieg ist doppelt so furchtbar wie letzte Woche, aber das Friedenssymbol leuchtete auch doppelt so hell, weil die Teelichter in Zweierreihen standen – so viele Menschen waren dieses Mal gekommen, trotz der Ferien, so Martin Wendte.

Am Schluss verwiesen verschiedene Redner:innen auf viele eindrückliche Hilfsaktionen hin, die gerade anlaufen. Von Seiten der Kirche laufen die Aktionen bei der „Fachstelle Asyl“ zusammen.

“Ich bin nach wie vor verstört von diesem Krieg – aber zutiefst dankbar dafür, dass wir heute Abend ein wirklich interreligiöses Zeichen setzten. Danke an alle Vertreter:innen der anderen Religionen, und Danke an alle, die da waren”, teilte Pfarrer Wendte im Anschluss an die Veranstaltung mit.

red

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