Junge Männer geraten am Ludwigsburger Bahnhof in handfesten Streit und weitere Meldungen aus der Region

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Ludwigsburg: handgreifliche Auseinandersetzung unter jungen Männern am Bahnhof

Aus noch ungeklärter Ursache gerieten am Donnerstag gegen 20.00 Uhr am Bahnhof in Ludwigsburg mehrere junge Männer aneinander. Zunächst war zwischen einem 24 Jahre alten Mann und einer Gruppe bestehend aus einem 21-, einem 18- und einem 16- Jährigen sowie einem 14 Jahre alten Mädchen ein Streit ausgebrochen. Im Zuge des Disputs soll der 24-Jährige den 18 Jahre alten Kontrahenten bedroht haben. Dies führte wohl wiederum zu einer Schlägerei zwischen dem 24-Jährigen und dem 16 Jahre alten Jugendlichen. Dieser versuchte sich vermutlich mit einem Tierabwehrspray zu verteidigen, wobei er jedoch wohl nur sich selbst einnebelte und in der Folge zu Fuß die Flucht ergriff. Die hinzugerufenen Polizeibeamten konnten letztlich alle Beteiligten antreffen und die ersten Ermittlungen wegen Körperverletzung durchführen. Hierbei stellte sich heraus, dass das 14 Jahre alte Mädchen zur Ingewahrsamnahme ausgeschrieben war. Als ihr dies eröffnet wurde, wurde sie aggressiv. Sie versuchte sich aus dem Griff eines Beamten zu lösen und wurde laut. Nur mit hohem Kraftaufwand gelang es den Polizisten dem renitenten Mädchen Handschließen anzulegen. Hierzu musste sie zu Boden gebracht werden. Als sie in den Streifenwagen gesetzt wurde, wurde das Fahrzeug beschädigt. Sie wurde dann zum Polizeirevier Ludwigsburg gebracht und schließlich in die Obhut der Kinder- und Jugendhilfe übergeben. Alle weiteren Beteiligten wurden des Platzes verwiesen.

 

Asperg: Auseinandersetzung im Linienbus wegen Maskenpflicht

Am Donnerstagnachmittag, gegen 14.15 Uhr, kam es in Asperg in einem Linienbus zwischen der 55 Jahre alten Fahrerin und einem 51-jährigen Fahrgast wegen der Maskenpflicht im Öffentlichen Nahverkehr zu einer Auseinandersetzung. Die Fahrerin verweigerte dem Mann die Beförderung, da er nicht wie vorgeschrieben eine FFP2- / KN95- oder N95-Maske trug. Der Mann, der eine OP-Maske über Mund und Nase gezogen hatte, versuchte sich trotzdem am Bahnhof in den Bus zu drängen. Die Fahrerin konnte dies jedoch verhindern und schob den 51-Jährigen wieder aus dem Bus raus. Nachdem die Polizei alarmiert worden war, konnte die Busfahrerin an der Haltestelle im Bereich der Orthopädischen Klinik in Markgröningen angetroffen werden. Der 51-Jährige und war mit weiteren Zeugen in einen anderen Bus gestiegen und der 55-Jährigen gefolgt. Die Polizei ermittelt nun wegen Nötigung, versuchter Körperverletzung und Verstoßes gegen die Corona-Verordnung.

 

Ludwigsburg: Straßenbeleuchtung nach Unfall ausgefallen

Am Donnerstag ereignete sich gegen 22.45 Uhr in der Talallee in Ludwigsburg ein Unfall, der den Ausfall der Straßenbeleuchtung in der Talallee sowie teilweise in der Kurfürstenstraße, der August-Bebel-Straße und der Ostholzallee zur Folge hatte. Gemäß den derzeitigen Ermittlungen war ein 24 Jahre alter Mazda-Fahrer zusammen mit einem Beifahrer von der August-Bebel-Straße in die Talstraße eingebogen und hatte, vermutlich da er aufgrund Alkoholbeeinflussung nicht in der Lage war den PKW sicher zu führen, die Kontrolle über das Fahrzeug verloren. In der Folge kam er von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Stromverteilerkasten sowie eine Straßenlaterne. Dies konnte von einer Zeugin beobachtet werden. Anstatt sich nun jedoch um den Unfall zu kümmern, flüchteten Fahrer und Beifahrer und stellten den PKW in einer Hofeinfahrt einige Meter vom Unfallort entfernt ab. Dort entdeckten die alarmierten Polizeibeamten den Mazda. Die Kennzeichen waren zwar demontiert worden, anhand der Umweltplakette konnten die Beamten jedoch den 24-jährigen Halter ermitteln und ihn an seiner Wohnanschrift aufsuchen. Der junge Mann machte einen alkoholisierten Eindruck auf die Polizisten. Ein Atemalkoholtest bestätigte dies. Hierauf musste er sich einer Blutentnahme unterziehen. Der PKW, die Schlüssel sowie der Fahrzeugschein wurden sichergestellt. Der Mazda wurde anschließend abgeschleppt. Der Führerschein des 24-Jährigen wurde beschlagnahmt. Der entstandene Sachschaden wurde auf etwa 12.000 Euro geschätzt. Seit Freitagvormittag ist die Straßenbeleuchtung in der Osterholzallee wieder funktionsfähig. Die Reparatur der Beleuchtung der drei anderen Straßenzüge dauert derzeit an, so dass dort bis auf weiteres keine Beleuchtung vorhanden ist.

Die Beleuchtung in der Talallee funktionier wieder. Vorsicht ist weiterhin in der Kurfürstenstraße und in der August-Bebel-Straße geboten, da im dortigen Bereich auch vorhandene Ampelanlagen nicht funktionsfähig sind.

 

Sachsenheim-Spielberg: Brand in Garage löst größeren Feuerwehreinsatz aus

Zehn Fahrzeuge und 55 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Sachsenheim rückten am Donnerstag gegen 12.40 Uhr in die Herzog-Ulrich-Straße in Spielberg aus, nachdem es dort in einer Garage zu einem Brand gekommen war. Vermutlich aufgrund eines technischen Defekts geriet eine an ein Ladegerät angeschlossene Autobatterie bzw. das Gerät selbst in Brand. Das Feuer griff auf einen Sicherungskasten, der sich in der Nähe befand über. Darüber hinaus blieb das Gebäude jedoch intakt. Eine über der Garage gelegene Wohnung musste von der Feuerwehr belüftet werden. Der entstandene Sachschaden steht derzeit noch nicht fest. Verletzt wurde niemand.

 

Großbottwar-Winzerhausen: 19-Jähriger gefährdet drei Personen bei Unfallflucht

Am Donnerstag ereignete sich gegen 20.00 Uhr in der Wunnensteinstraße in Winzerhausen ein Unfall, nach dem sich der 19-jährige Fahrer davon zu machen versuchte. Vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit verlor der junge Fahrer in einer leichten Rechtskurve die Kontrolle über seinen PKW, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Gartenzaun. Anschließend setzte der VW-Lenker seine Fahrt nach links in den Klingenweg fort und flüchtete in Richtung der Weinberge. Eine Zeugin hatte den Unfall jedoch beobachtet und alarmierte die Polizei. Da der VW zudem Kühlerflüssigkeit verlor und letztlich nicht mehr fahrbereit liegen blieb, konnte die Polizei den 19-Jährigen in den Weinbergen antreffen. Da er auf seiner Flucht vermutlich zwei elfjährige und ein 14 Jahre altes Mädchen gefährdete, die die Straße queren wollten, wird er sich über die Unfallflucht hinaus auch wegen Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten müssen. Der entstandene Sachschaden wurde auf etwa 600 Euro geschätzt.

 

Großbottwar: Unfall endet mit Körperverletzung

Leichte Verletzungen erlitt ein sechs Jahre altes Mädchen, das am Donnerstag gegen 13.50 Uhr in der Gartenstraße in Großbottwar in einen Unfall verwickelt war. Das Kind trat zwischen zwei geparkten Fahrzeugen hervor auf die Fahrbahn. Ein 41 Jahre alter Rennradfahrer, der in diesem Moment dort vorbeifuhr, versuchte noch auszuweichen, konnte einen Zusammenstoß jedoch nicht mehr verhindern. Das Kind stürzte in der Folge auf die Straße. Vermutlich da der 41-Jährige nicht gleich wendete, wurde er vom Vater des Mädchens angeschrien. Der 33-Jährige habe den 41 Jahre alten Mann letztlich zu Boden gestoßen, da dieser mit seinem Rennrad auf ihn zugefahren sei. Anschließend zogen Zeugen den 33-Jährigen vom 41-Jährigen weg, der selbst die Polizei alarmierte. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Ab kommender Woche: Freiwillige Corona-Lolli-Tests in allen Ludwigsburger Kitas

Ab der kommenden Woche sollen in städtischen Kindertageseinrichtungen in Ludwigsburg sogenannte Lolli-Tests eingeführt werden, um Kinder auf freiwilliger Basis auf das Coronavirus zu testen. Das gab die Stadt Ludwigsburg am Freitag bekannt. Verschiedene andere Kita-Träger werden sich nach Angaben der Stadtverwaltung anschließen. Allen Kita-Trägern bietet die Verwaltung zudem an, die Selbsttests zu beschaffen.

Die Stadtverwaltung hatte zunächst nach eigenen Angaben zwei Wochen lang in zwei Kitas Erfahrungen mit den Lolli-Tests gesammelt. Der Probelauf hat laut der Stadtverwaltung gezeigt, dass die Kleinkinder gut mit den Lolli-Tests zurechtkommen: Der „Lolli“ – ein Tupfer – wird mindestens zehn Sekunden in den Mund genommen, möglichst unter die Zunge und fünf Mal gedreht.

Künftig sollen die Eltern die Tests zweimal pro Woche mit ihren Kindern zuhause durchführen, bevor diese in die Kita gebracht werden. Zur Verfügung gestellt werden die Tests von der Stadtverwaltung, für die Eltern entstehen also keine Kosten. Die Tests erhalten die Eltern direkt von ihrer jeweiligen Kindertageseinrichtung.

„Wir haben mit den Lolli-Tests eine kindgerechte Lösung gefunden“, ist Erste Bürgermeisterin Renate Schmetz überzeugt. Sie appelliert an die Eltern, die Testmöglichkeit zu nutzen. „Auf diese Weise können wir die Gesundheit von Kindern, Eltern und Mitarbeitenden schützen – und quarantänebedingte Kita-Schließungen reduzieren.“ Anders als in Schulen, wo das Land Baden-Württemberg die Tests zur Pflicht gemacht hat, sind die Tests in der Kita derzeit freiwillig.

Das Land hat Anfang April angekündigt, dass es sich an den Kosten der Tests in den Kitas beteiligt. „Wir rechnen weiterhin mit der Finanzierung des Landes, haben aber bislang keine offizielle Information“, so Renate Schmetz. „Wir Träger gehen somit in finanzielle Vorleistung.“

red

Immer weniger Neuinfektionen im Kreis Ludwigsburg

So sehen die Corona-Zahlen am Donnerstag (13.05. – 16 Uhr) für den Landkreis Ludwigsburg aus: Das Landratsamt meldete binnen 24 Stunden in der Summe weitere 113 Corona-Infizierte. Aus der Stadt Ludwigsburg wurden 24 bestätigte Corona-Neuinfektionen gemeldet. Am Donnerstag vor einer Woche waren es 175 bestätigte Neuinfektionen, gestern waren es 180 Fälle.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner liegt laut dem Landratsamt  kreisweit bei 129,3. Am Vortag hatte das Kreisgesundheitsamt die Sieben-Tage-Inzidenz mit 134,2 angegeben, vor genau einer Woche mit 173,1. (Stand – 13.05. – 16Uhr)

Laut der RKH-Klinik beträgt die Zahl der COVID-19 Patienten, die in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg liegen, 55. Auf der Normalstation werden 42 Patienten behandelt. 13 (Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 11 beatmet werden. (Stand: 13.05.)

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 25.326 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion steigt um 1 auf 477. Rund 23.397 (+80) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 13.05.- 16Uhr)

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 13.05.)

Affalterbach ( 152 | 2 )
Asperg ( 697 | 2 )
Benningen am Neckar ( 241 | 1 )
Besigheim ( 624 | 1 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.377 | 12 )
Bönnigheim ( 516 | 1 )
Ditzingen ( 1.137 | 3 )
Eberdingen ( 292 | 2 )
Erdmannhausen ( 163 | 2 )
Erligheim ( 152 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 570 | 4 )
Freudental ( 157 | 0 )
Gemmrigheim ( 256 | 1 )
Gerlingen ( 688 | 1 )
Großbottwar ( 334 | 3 )
Hemmingen ( 306 | 0 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 257 | 1 )
Kirchheim am Neckar ( 357 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 817 | 0 )
Kornwestheim ( 1.878 | 5 )
Löchgau ( 278 | 6 )
Ludwigsburg ( 4.599 | 24 )
Marbach am Neckar ( 678 | 5 )
Markgröningen ( 718 | 1 )
Möglingen ( 632 | 2 )
Mundelsheim ( 127 | 2 )
Murr ( 242 | 2 )
Oberriexingen ( 118 | 1 )
Oberstenfeld ( 362 | 1 )
Pleidelsheim ( 293 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.171 | 3 )
Sachsenheim ( 986 | 5 )
Schwieberdingen ( 439 | 5 )
Sersheim ( 290 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 450 | 1 )
Tamm ( 406 | 3 )
Vaihingen an der Enz ( 1.363 | 10 )
Walheim ( 135 | 1 )

red

Bei weiter sinkenden Inzidenzwerten – Wechselunterricht ab Montag im Kreis Ludwigsburg möglich

LUDWIGSBURG. Der Trend ist eindeutig. Die Corona-Zahlen im Kreis Ludwigsburg sind deutlich zurückgegangen. Aufgrund der rückläufigen Entwicklung der Inzidenzzahlen im Landkreis Ludwigsburg zeichnet sich für nächste Woche möglicherweise eine Rückkehr zum Wechselunterricht ab. Das teilte das Landratsamt am Mittwoch mit. Der dafür ausschlaggebende Inzidenzwert von 165 wurde erstmalig am Montag, 10. Mai, unterschritten.

Nach dem Infektionsschutzgesetzes muss die 7-Tage-Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unter dem Wert von 165 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner liegen, damit eine Rückkehr zum Wechselunterricht möglich ist. Der Feiertag Christi Himmelfahrt zählt bei der Berechnung des Zeitpunktes nicht mit. Falls sich der positive Trend bei den Infektionszahlen fortsetzt, wäre vom Gesundheitsamt diesen Samstag die Feststellung zur teilweisen Rücknahme der Bundesnotbremse zu treffen. Ab Montag, 17. Mai, wäre dann eine Rückkehr zum Wechselunterricht im Landkreis möglich, so das Landratsamt.

Liegt der Inzidenzwert fünf Werktage unter 150 ist als nächstes die Rückkehr zu Click &Meet möglich. Da dieser Wert erstmalig am Dienstag, 11. Mai unterschritten wurde, könnte diese Feststellung des Gesundheitsamts frühestens am Montag, 17. Mai, erfolgen. Diese Lockerung würde dann am Mittwoch, 19. Mai, in Kraft treten.

red

Stadtwerke Ludwigsburg gewinnt dritten Platz beim NachhaltigkeitsAWARD

Ludwigsburg/München. Energiewende, Trinkwasserschutz, Müllvermeidung, Reduzierung der Feinstaubbelastung – das sind nur einige Bereiche, in denen kommunale Unternehmen in Deutschland schon seit langem einen wichtigen Beitrag leisten und Verantwortung zum Schutz des Klimas und der Umwelt übernehmen. Dieses Engagement ist wichtiger denn je. Das zeigt die aktuelle Diskussion um das Klimaschutzgesetz und die Generationengerechtigkeit. Um diese Anstrengungen zu würdigen, hat die Zeitung für kommunale Wirtschaft (ZfK) zum zweiten Mal den ZfK-NachhaltigkeitsAWARD ausgeschrieben. Bei der gestrigen Preisverleihung, die im Rahmen des Ludwig-Erhard-Gipfels stattfand, belegten die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim mit ihrem Klimaschutzmodellprojekt SolarHeatGrid den dritten Platz in der Kategorie „Energie“.

Das Bundesförderprojekt rund um Deutschlands größte Solarthermie-Anlage wurde vor einem Jahr, im Mai 2020, fertiggestellt. SolarHeatGrid spart pro Jahr rund 3.700 Tonnen CO2 ein und stellt eine konsequente Weiterverfolgung der seit 2008 verankerten nachhaltigen Unternehmensstrategie der Stadtwerke dar.
Christian Schneider, Vorsitzender der Geschäftsführung der SWLB, freut sich: „Unter so vielen renommierten kommunalen Projekten mit Bronze ausgezeichnet zu werden, ist klasse! Wir als SWLB-Team haben dieses Megaprojekt in Rekordzeit auf die Beine gestellt und damit einen wichtigen Meilenstein im Rahmen der Energiewende gesetzt. Seit einem Jahr versorgen wir die Region erfolgreich mit Wärme aus Sonnenenergie. Dahinter steckt noch viel mehr: Die Anlage ist in unserem regenerativen Verbundnetz mit unserem Holzheizkraftwerk, einem Speichersystem und drei Inselnetzen verbunden. Der NachhaltigkeitsAWARD belohnt unser Engagement, die Lebensqualität in unseren Städten und Kommunen durch nachhaltige Innovationen zu sichern.“

In der Kategorie „Energie“ ging der Leserpreis in Gold an die Stadtwerke Bad Nauheim in Hessen, die mit einer großen CO2-freien Quartierslösung auf Basis von kalter Nahwärme die Wärmewende vor Ort vorantreiben. Der Leserpreis in Silber wurde an die Aschaffenburger Versorgungs-GmbH überreicht, die im Rahmen der dezentralen Energiewende in einem Neubaugebiet ein stromautarkes Areal auf Basis von Brennstoffzelleneinheiten errichtet. Der NachhaltigkeitsAWARD wird seit 2020 in fünf unterschiedlichen Kategorien verliehen: in den Sparten „Energie“, „Entsorgung“, „ÖPNV“ und „Wasser/Abwasser“. Mit knapp 50 Bewerbungen hatte der diesjährige Wettbewerb eine sehr hohe Resonanz. Die Qualität und die Vielfalt der eingereichten Projekte haben das Engagement und die Innovationskraft der Branche eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Über 20 Projekte gelangten in die Endauswahl – unter anderem die SWLB. Die LeserInnen haben entschieden: rund 15.000 abgegebene Stimmen beim Online-Voting wurden gezählt –  auch hier eine Rekordbeteiligung.

red

Autobahnausfahrt Ludwigsburg-Nord ab Samstag wieder für den Verkehr freigegeben

Die Sperrung der Anschlussstelle Ludwigsburg-Nord im Rahmen der Fahrbahndeckenerneuerung auf der A 81 wird am 15. Mai, im Laufe des Vormittags, aufgehoben. Die Erhaltungsmaßnahme, die den Streckenabschnitt von der Anschlussstelle Ludwigsburg-Süd bis rund 900 Meter nach der Anschlussstelle Ludwigsburg-Nord in Fahrtrichtung Heilbronn umfasst, wird noch bis Mitte Juni 2021 andauern. Das teilte die Autobahngesellschaft am Mittwoch mit. 

Für den Verkehr bedeutet das, dass während der noch verbleibenden Bauzeit in Fahrtrichtung Heilbronn auch im Bereich der Baustelle weiterhin drei Fahrstreifen zur Verfügung stehen. Hiervon werden zwei Fahrstreifen auf die gegenüberliegende Richtungsfahrbahn verschwenkt. Aus Sicherheitsgründen wird die Geschwindigkeit im Baustellenbereich generell auf 80 Stundenkilometer reduziert. Während der Bauarbeiten tagsüber ist die Höchstgeschwindigkeit auf 60 Stundenkilometer beschränkt.

In der letzten Bauphase der Erhaltungsmaßnahme, die am 6. April 2021 begonnen hat, werden die bestehende Asphaltdeckschicht des rechten Fahrstreifens und des Seitenstreifens sowie die darunterliegende Binderschicht erneuert. Außerdem werden die Entwässerungseinrichtungen am rechten Fahrbahnrand ausgetauscht. Die Bauzeit wurde durch Einrichtung einer 6-Tage Woche und der Ausnutzung des Tageslichts so weit wie möglich verkürzt.

red

Musikalische Grüße aus Kornwestheim zum Vatertag

Kornwestheim. Nach dem virtuellen Muttertagskonzert am vorigen Sonntag senden die Schüler/-innen der Städtischen Musikschule am Himmelfahrtstag, der traditionell als Vatertag gilt, auch musikalische Grüße an die Väter.

Das virtuelle Konzert ist ab Donnerstag, 13. Mai 2021, über einen Link auf der Homepage der Städtischen Musikschule unter www.musikschule.kornwestheim.de zu erleben. Mit Beiträgen aus den Querflöten-, Gitarren-, Cello- und Violinenklassen von Viola Ilg, Michael Nothdurft, Ekaterine Davitashvili, Andreas Kreisel und Olga Perelman konnte wieder ein vielfältiges, unterhaltsames Programm zusammengefügt werden.

Die mehr als 30 beteiligten Kinder und Jugendlichen haben dafür unter Anleitung der Musikschullehrkräfte Videos zur Verfügung gestellt.

red

So sehen die Corona-Zahlen im Kreis Ludwigsburg am Mittwoch aus

Die Verordnung, die vollständig geimpften und genesenen Personen in Deutschland wieder mehr Rechte einräumt, ist heute im Bundesanzeiger veröffentlicht worden und tritt damit um Mitternacht in Kraft. (Link)

Und so sehen die Corona-Zahlen am Mittwoch (12.05. – 16 Uhr) für den Landkreis Ludwigsburg aus: Das Landratsamt meldete binnen 24 Stunden in der Summe weitere 180 Corona-Infizierte. Aus der Stadt Ludwigsburg wurden 46 bestätigte Corona-Neuinfektionen gemeldet. Am Mittwoch vor einer Woche waren es 230 bestätigte Neuinfektionen, gestern waren es 163 Fälle.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner lag laut dem Landratsamt am heutigen Dienstag kreisweit bei 134,2. Am Vortag hatte das Kreisgesundheitsamt die Sieben-Tage-Inzidenz mit 136,6 angegeben, vor genau einer Woche mit 171,6. (Stand – 12.05. – 16Uhr)

Laut der RKH-Klinik beträgt die Zahl der COVID-19 Patienten, die in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg liegen, 55. Auf der Normalstation werden 42 (+3) Patienten behandelt. 13 (-2) Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 11 beatmet werden. (Stand: 12.05.)

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 25.213 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion bleibt unverändert bei 476. Rund 23.317 (+196) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 12.05.- 16Uhr)

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 12.05.)

Affalterbach ( 150 | 1 )
Asperg ( 695 | 4 )
Benningen am Neckar ( 240 | 0 )
Besigheim ( 623 | 6 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.365 | 23 )
Bönnigheim ( 515 | 3 )
Ditzingen ( 1.134 | 6 )
Eberdingen ( 290 | 1 )
Erdmannhausen ( 161 | 2 )
Erligheim ( 152 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 566 | 2 )
Freudental ( 157 | 0 )
Gemmrigheim ( 255 | 2 )
Gerlingen ( 687 | 7 )
Großbottwar ( 331 | 0 )
Hemmingen ( 306 | 2 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 256 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 357 | 3 )
Korntal-Münchingen ( 817 | 8 )
Kornwestheim ( 1.873 | 4 )
Löchgau ( 272 | 4 )
Ludwigsburg ( 4.575 | 46 )
Marbach am Neckar ( 673 | 3 )
Markgröningen ( 717 | 6 )
Möglingen ( 630 | 2 )
Mundelsheim ( 125 | 0 )
Murr ( 240 | 1 )
Oberriexingen ( 117 | 0 )
Oberstenfeld ( 361 | 0 )
Pleidelsheim ( 293 | 3 )
Remseck am Neckar ( 1.168 | 13 )
Sachsenheim ( 981 | 12 )
Schwieberdingen ( 434 | 1 )
Sersheim ( 290 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 449 | 4 )
Tamm ( 403 | 3 )
Vaihingen an der Enz ( 1.353 | 5 )
Walheim ( 134 | 3 )

red

In den RKH Kliniken gilt vorerst die bisherige Besucherregelung

Nach dem Bundestag hat der Bundesrat am 7. Mai der COVID-19-Schutzmaßnahmen- Ausnahmeverordnung zugestimmt. Darin wird geregelt, dass Menschen, die gegen Covid-19 geimpft oder von einer nachgewiesenen Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus genesen sind, bestimmte Erleichterungen erhalten. Allerdings müssen die Bundesländer die getroffene Regelung nun erst in Landesrecht, also in entsprechende Landesverordnungen überführen. Ergänzend zu diesen Landesverordnungen wird es dann wie üblich für verschiedene Bereiche – so auch für Krankenhäuser – präzisierende Ausführungsbestimmungen geben. Das teilte der Klinikenverbund am Dienstag mit.

Derzeit liegen aber weder die Landesverordnung noch die notwendigen Ausführungsbestimmungen vor. Erst wenn diese eintreffen, können Krankenhäuser dementsprechend konkrete Maßnahmen zur Umsetzung ergreifen und zeitnah umsetzen, heißt es in der Mitteilung weiter. Bis dahin wollen die RKH Kliniken daher die bisherige Besucherregelung inklusive Test- und Maskenpflicht beibehalten. Durch den bevorstehenden Feiertag und das nahende Wochenende ist davon auszugehen, dass die neue Regelung mit den Erleichterungen für Geimpfte und Genesene erst in der kommenden Woche greifen können.

red

30-Jähriger sprüht antisemitische Parolen an Hauswände

Nachdem am Dienstag gegen 17:40 Uhr mehrere antisemitische Parolen mit Bezug zum aktuellen Nahostkonflikt an verschiedene Gebäude in der Donaustraße und Oderstraße in Ludwigsburg-Grünbühl gesprüht worden waren, stellten Polizeibeamte einen 30-jährigen türkischen Staatsangehörigen in direkter Tatortnähe.

Der Tatverdächtige räumte die Sachbeschädigungen ein, mit der er, laut derzeitigem Ermittlungsstand, seine persönliche Meinung darstellen wollte. Der Staatsschutz der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg übernimmt die weiteren polizeilichen Ermittlungen. Zeugen oder weitere Geschädigte, deren Hauswände ebenfalls besprüht wurden, können sich unter der zentralen Hinweisnummer der Kriminalpolizei, 0800 1100225, melden.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg