Fund einer Leiche am Golfplatz Monrepos: Staatsanwaltschaft gibt weitere Details bekannt

Nach dem Fund einer Leiche am Freitagnachmittag in der Nähe des Golfplatzes Monrepos in Freiberg am Neckar, hat die Staatsanwalt Stuttgart nun weitere Details zum mysteriösen Fall bekannt gegeben.

Laut der Staatsanwaltschaft ist die stark skelettierte Leiche nach ersten Ergebnissen einem seit dem 04.05.2022 vermissten 51-jährigen Mann aus Bietigheim-Bissingen zuzuordnen. Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich in diesem Fall nicht um ein Tötungsdelikt, sondern um einen Suizid handelt. Um die genaue Todesursache herauszufinden hat die Staatsanwaltschaft Stuttgart eine Obduktion angeordnet.

red

Leuchtturmprojekt: Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim erhält Zuschlag für Biomasse-Anlage

„Jetzt endlich ist war es soweit“, Johannes Rager, Geschäftsführer der Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim (SWLB) freut sich über eine sehr positive Nachricht, die sein Unternehmen übermittelt bekommen hat: „Unsere geplante Anlage ist dabei. Wir haben nach langen Wochen des Wartens den Zuschlag bekommen“. Hintergrund dieser Freude ist, die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat der SWLB den Zuschlag im Ausschreibungsverfahren für Biomasse-Anlagen erteilt.

Die SWLB hat für ihr neues Großprojekt Energiezentrale Waldäcker III am 1. September 2022 an der Ausschreibung nach dem Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) teilgenommen. Jetzt bekam sie den ersehnten Zuschlag. „Das bedeutet für uns, dass wir jetzt mit unserem nächsten Leuchtturmprojekt der Energiewende in die Umsetzung gehen können. Bereits jetzt läuft das europaweite Vergabeverfahren für die weiteren Planungsleistungen. Für uns und die Stadt ist das eine gute Sache.“, so Rager weiter.

Christian Schneider, Vorsitzender der SWLB-Geschäftsführung, ergänzt: „Das Bemerkenswerte ist, dass unsere Anlage unter 69 von 101 Geboten den Zuschlag erhalten hat. Es gab 23 Megawatt (MW) Neuanlagen. Und davon hat unsere Anlage allein 9 MW. Die Anlage ist fast dreimal größer als die die zweitgrößte Anlage und das bei einer bundesweiten Ausschreibung. Jetzt, da uns der Zuschlag von der Bundesnetzagentur schriftlich vorliegt, gehen wir schnellen Schrittes Richtung Energiewende. Mit der anstehenden Errichtung von Waldäcker III und der damit einhergehenden Erweiterung des Ludwigsburger Fernwärme-Verbundnetzes können wir zusätzliche Kunden im angrenzenden Industriegebiet versorgen und die Wärmequalität weiter deutlich verbessern.“

Der Oberbürgermeister der Stadt Ludwigsburg und Aufsichtsratsvorsitzende der Stadtwerke, Dr. Matthias Knecht, unterstreicht: „Um die Wärmewende zu schaffen, müssen wir Energie anders erzeugen. Das schaffen wir zum Beispiel, indem wir unseren Wärmebedarf CO2-neutral decken und dafür zu einem großen Teil auf regenerative Energieträger umsteigen. Umso mehr freut es mich, dass die SWLB mit ihrer neuen Energieerzeugungsanlage – nach dem Holzheizkraftwerk und der Solarthermie-Anlage – einen weiteren wichtigen Eckpfeiler auf unserem Weg zur klimaneutralen Wärmeversorgung setzen.“

Die geplante Erzeugungsanlage ist mit 25 x 25 Meter Grundfläche recht klein und kompakt, dahinter steckt jedoch jede Menge Leistung, sowohl thermisch als auch elektrisch. Zum Vergleich: Das in 2009 gebaute Holzheizkraftwerk hat eine Leistung von 10 Megawatt (MW) thermisch, die in 2020 in Betrieb genommene (damals) größte Solarthermie-Anlage Deutschlands hat 9 MW Spitzenleistung (thermisch). Die neue Energiezentrale Waldäcker III übertrifft diese Anlagen mit 13,6 MW thermischer Erzeugungskapazität.

Die Erzeugungsstruktur sieht zwei große Biomethan-Blockheizkraftwerke mit zusammen 9,7 MW elektrisch vor. Zusätzlich plant die SWLB ein Blockheizkraftwerk (1 MW elektrisch), mit dem Strom für die Wärmepumpen erzeugt wird, um die Abwärme aus allen drei BHKW zu nutzen. Die Wärmepumpe hat 3,6 MW Leistung. Die Investitionssumme der SWLB liegt bei 21 Millionen Euro. Pro Jahr werden, nach Fertigstellung der Anlage in 2025, 39 Millionen Kilowattstunden Strom, davon 96 Prozent erneuerbar, und rund 54 Mio. kWh Wärme, davon 85 Prozent erneuerbar, erzeugt.
Mit 53,7 Millionen Kilowattstunden Wärmeerzeugung pro Jahr könnten knapp 3.000 Haushalte versorgt werden. Zudem spart die Energiezentrale Waldäcker III pro Jahr rund 13.000 Tonnen CO2 gegenüber einer Wärmeerzeugung mittels Gaskessel ein.

So geht es weiter:

Parallel zum Ausschreibungsverfahrender BNetzA hat die SWLB das Vergabeverfahren für die Planungsleistungen angestoßen. Aufgrund des hohen Investitionen muss ein europaweites Vergabeverfahren durchgeführt werden. Dieses dauert voraussichtlich vier bis fünf Monate. Im Februar avisieren die Stadtwerke an. das Planungsbüro zu beauftragen, das die Ausführungsplanung umsetzen wird. Danach wird recht schnell mit der Ausschreibung der Bauleistungen gestartet, auch vor dem Hintergrund der derzeit langen Lieferzeiten für zum Beispiel Baumaterial. Der Baubeginn ist für das 2023 avisiert, die Inbetriebnahme der Energiezentrale für Mitte 2025 geplant.

red / AG

Alkoholisiertes Paar greift Polizisten während Einsatz vor der MHP-Arena an

Während eines Einsatzes auf dem Vorplatz der MHP-Arena in Ludwigsburg am Samstagabend wurden Polizisten angegriffen. Ein 38-Jähriger und seine Freundin wurden zunächst festgenommen.

Das war geschehen:

Im Rahmen eines Polizeieinsatzes anlässlich einer Körperverletzung in der Pflugfelder Straße in Ludwigsburg kam es am Samstagabend zu Angriffen auf Polizeibeamte. Zunächst wurde gegen 23:00 Uhr eine Schlägerei auf dem Vorplatz der MHP-Arena gemeldet. Dort waren zwei 30-jährige Frauen in Streit geraten, im Rahmen dessen ein der Frauen ihre Kontrahentin angriff, an den Haaren zog und ihr dabei Haarextensions ausriss. Der 34-jährige Freund der Angegriffenen sowie ein 31-jähriger Zeuge wollten schlichtend eingreifen, woraufhin sich der 38 Jahre alte Freund der Angreiferin ebenfalls einmischte und dem 34-Jährigen mit der Faust ins Gesicht schlug.

Bei dem Handgemenge wurde zudem das T-Shirt des 31-Jährigen zerrissen. In der Folge wurden mehrere Streifenwagenbesatzungen mit der Klärung der Situation beauftragt. Während der Aufnahme des Sachverhalts griff der 38-Jährige einen der Polizeibeamten an und umklammerte diesen von hinten. Zu Hilfe kommende Einsatzkräfte konnten den Angreifer zu Boden bringen, ihm Handschellen anlegen und ihn in Gewahrsam nehmen. Dies rief die 30-jährige Freundin des 38-Jährigen auf den Plan, die nun ihrerseits auf die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten losging, so dass auch sie zu Boden gebracht und geschlossen werden musste. Dennoch versuchte sie weiterhin, sich durch Winden und Sperren des Körpers zu befreien, und trat mehrfach nach den Einsatzkräften. Selbst in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Ludwigsburg setzte sich ihr aggressives und widersetzliches Verhalten fort. Da sie aufgrund ärztlich festgestellter gesundheitlicher Probleme für nicht haftfähig erklärt wurde, wurde sie schließlich aus dem Polizeigewahrsam in ein Krankenhaus überstellt.

Alle angetroffenen Personen standen zur Tatzeit unter dem Einfluss von Alkohol. Bei dem Einsatz wurde eine Polizeibeamtin leicht verletzt, konnte ihren Dienst jedoch fortsetzen.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Schlägerei nach Fußballspiel in Ludwigsburg ?

In Ludwigsburg-Eglosheim soll ein Amateurspiel am Sonntagnachmittag völlig eskaliert sein. Als die Polizei mit einem Großaufgebot dort eintraf, war alles bereits vorbei.

Was war geschehen? 

Am Sonntagnachmittag gegen 16:30 Uhr soll sich laut Zeugenangaben eine Schlägerei mit einer größeren Anzahl an Personen im Rahmen einer Fußballbegegnung auf einer Sportanlage in Eglosheim zugetragen haben.

Ein Dutzend Streifenwagenbesatzungen verschiedener Polizeireviere rückte hierauf nach Eglosheim aus. Als die Polizei am Sportgelände eintraf, konnten lediglich mehrere kleine Personengruppen angetroffen werden. Den ersten Erkenntnissen nach, soll nach Abpfiff der hitzigen Begegnung sich eine Gruppe Zuschauer auf das Spielfeld begeben und für den Tumult gesorgt haben. Die Ermittlungen dauern an.

red

Verkehrsbericht für Ludwigsburg: Welche Straßen diese Woche gesperrt sind

Verkehrsbericht gültig ab Montag, 7. November

Bärenwiese
Hier bestehen folgende Sperrungen:

Datum:                           Sperrzeiten:                     Parkfläche:
11.11.2022                     7 bis 18 Uhr                      West (etwa 75 Plätze)

Bauhofstraße
Die Bauhofstraße ist vollständig für den Fahrverkehr gesperrt. Es erfolgt eine Umleitung über den Reithausberg bis voraussichtlich Ende Dezember.

Brahmsweg
Die Straße ist wegen Erneuerung der Wasser- und Gasleitungen vollständig für den Fahrverkehr gesperrt bis voraussichtlich Mitte Dezember.

Eugenstraße
Die Eugenstraße ist voraussichtlich bis Ende November vollständig für den Fahrverkehr gesperrt (Sanierung und Aufstockung der Parkgarage des Landkreises).

Frankfurter Straße
Wegen Verlegung von Fernwärmeleitungen sind hier die Fahrspuren verengt und nur eingeschränkt befahrbar bis voraussichtlich Ende November.

Friedrichstraße
Auf Höhe der Friedrichstraße 6 ist der Gehweg für den Fußgängerverkehr gesperrt sowie die Fahrspur teils gesperrt bis voraussichtlich Ende Februar 2023.

Hohenzollernstraße
Auf Höhe der Hohenzollernstraße 18 besteht bis Ende Dezember eine halbseitige Sperrung.

Kurfürstenstraße
Die Straße ist wegen Verlegung von Fernwärmeleitungen voraussichtlich bis Mitte November halbseitig für den Fahrverkehr gesperrt und somit eingeschränkt befahrbar.

Monreposstraße
Hier besteht voraussichtlich bis Anfang Dezember eine halbseitige Sperrung mit Einbahnstraßenregelung in Fahrtrichtung Straßenäcker.

Naststraße
Wegen Erneuerung der Gas- und Wasserleitungen sowie Straßenbau kommt es voraussichtlich bis Ende Dezember zu Vollsperrungen in den jeweiligen Bauabschnitten.

Raiffeisenstraße
Hier besteht zwischen der Mörikestraße und der Wernerstraße voraussichtlich bis Mitte November eine Vollsperrung wegen Kabeltrassenneubau unter der Gleisanlage.

Saarstraße
Im Bereich zwischen der Saarstraße 24 und der Siegesstraße besteht eine Vollsperrung bis voraussichtlich bis Mitte Dezember.

Schillerstraße
Die Schillerstraße ist für den Fahrzeugverkehr in Richtung Westen befahrbar. Der Radverkehr bleibt in beide Richtungen aufrechterhalten. Der Fußgängerverkehr wird über den Gehweg auf der Südseite geführt. Diese Verkehrsregelung gilt für die Dauer der Bauarbeiten bis voraussichtlich Ende 2023.

Schillerplatz / Mathildenstraße / Solitudestraße
Hier besteht wegen Erneuerung der Gas-, Wasser- und Fernwärmeleitungen voraussichtlich bis Mitte Dezember eine Vollsperrung zwischen der Myliusstraße und der Solitudestraße. Die Einfahrt aus der Solitudestraße ist nur noch nach rechts in die Mathildenstraße möglich. Die Zufahrt zum Arsenalparkplatz ist ausgeschildert.  Der Fußgänger- und Radverkehr wird weitestgehend aufrechterhalten, hier kann es zu Erschwernissen kommen.

Schlieffenstraße / Grönerstraße
Hier ist bis voraussichtlich Mitte November das Abbiegen aus der Schlieffenstraße in die Grönerstraße nicht möglich sowie der Kreuzungsbereich teilweise gesperrt.

Schorndorfer Straße
Die Straße ist wegen Leitungsarbeiten halbseitig für den Fahrverkehr gesperrt voraussichtlich bis Ende November. Der Verkehr wird mit einer Ampel geregelt.

Steinbeisstraße
Es besteht bis voraussichtlich bis Mitte November eine Vollsperrung zwischen den Gebäuden Steinbeisstraße 17 bis 17/5.

Straßenäcker
Die Straße ist voraussichtlich bis Mitte November wegen Tiefbauarbeiten vollständig für den Fahrverkehr gesperrt. Eine Umleitung ist vor Ort ausgeschildert.

Stuttgarter Straße/Schlossstraße/Wilhelmstraße
Abdichtungserneuerung der Unterführung Sternkreuzung bis voraussichtlich Ende Dezember. Es ist lediglich eine Fahrspur je Richtung nutzbar. Einrichtung einer Ampelführung auf der Sternkreuzung. Mit Beeinträchtigungen des Verkehrsablaufs ist zu rechnen. Drei Fußgängerüberwege (Zebrastreifen) sind eingerichtet.

Warthestraße
Bis voraussichtlich Ende November ist die Warthestraße voll gesperrt sowie die Oderstraße im Bereich der Einmündung Warthestraße halbseitig gesperrt. Eine Umleitung ist eingerichtet.

Quelle: Stadt Ludwigsburg

Leichenfund am Golfplatz Monrepos

Freiberg am Neckar: Einen grausigen Fund machten Passanten, als sie am Freitagnachmittag am beliebten Golfplatz Monrepos im Landkreis Ludwigsburg einen skelettierter Leichnam entdeckten.

Die Ludwigsburger Polizei geht nach einer ersten Meldung davon aus, dass die Leiche bereits seit mehreren Monaten dort gelegen haben muss. Zu den genauen Umständen gibt es noch keine Angaben. Die Kripo Ludwigsburg hat die Ermittlungen übernommen.

red

RKI meldet rund 39000 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz sinkt leicht

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Samstagmorgen vorläufig 38.859 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 18,6 Prozent oder 8.859 Fälle weniger als am Samstagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz sank laut RKI-Angaben von gestern 290,1 auf heute 281,7 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 1.300.400 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 315.300 weniger als vor einer Woche. Außerdem meldete das RKI nun 207 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus. Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 991 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 142 Todesfällen pro Tag (Vortag: 136).

Damit liegt die Zahl der Todesfälle nun bei 154.535. Insgesamt wurden bislang 35,82 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.

Hospitalisierungs-Inzidenz bei 7,38

 Die bundesweite Hospitalisierungsrate für Corona-Infizierte ist im Vergleich zum Vortrag gestiegen, liegt aber weiter deutlich unter dem Wert der Vorwoche. Das RKI meldete am Samstagmorgen zunächst 7,38 Einweisungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden 7 Tagen (Freitag ursprünglich: 7,17, Samstag letzter Woche ursprünglich 10,11). Es handelt sich um die jeweils vorläufigen Zahlen, die stets nachträglich noch nach oben korrigiert werden, da manche Einweisungen erst später gemeldet werden.

Am höchsten ist die Hospitalisierungsinzidenz laut der vorläufigen Daten in Mecklenburg-Vorpommern (12,41). Dahinter folgen Sachsen-Anhalt (11,80), Brandenburg (10,88), Thüringen (10,57), Sachsen (10,19), Schleswig-Holstein (8,52), Nordrhein-Westfalen (8,30), Bayern (7,97), Saarland (7,53), Berlin (6,55), Rheinland-Pfalz (6,36), Hessen (6,31), Niedersachsen (4,91), Hamburg (4,80), Baden-Württemberg (4,67), Bremen (2,66). In der Altersgruppe 0-4 Jahre liegt die Hospitalisierungsinzidenz bundesweit vorläufig bei 3,14, in der Altersgruppe 5-14 Jahre bei 0,56, in der Altersgruppe 15-34 Jahre bei 1,76, in der Altersgruppe 35-59 Jahre bei 2,89, in der Altersgruppe 60-79 Jahre bei 11,70 und bei den Über-80-Jährigen bei 43,82 Krankenhauseinweisungen mit Covid-19 je Woche und 100.000 Einwohner.

Gesundheitsminister Lauterbach will 240 Millionen Euro für Geburtshilfe in Kliniken

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) will die Geburtshilfe im Krankenhaus in den kommenden beiden Jahren mit insgesamt 240 Millionen Euro stärken. Mit dem Geld sollen die Kliniken jenseits des Systems der Fallpauschalen unterstützt werden. Wie aus dem Änderungsantrag für das „Krankenhauspflegeentlastungsgesetz“ hervorgeht, über den die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben) berichten, soll das Geld nach dem Königsteiner Schlüssel verteilt werden.

Nordrhein-Westfalen bekäme damit in beiden Jahren jeweils etwa 25,3 Millionen Euro, Bayern 18,7 Millionen, Baden-Württemberg 15,6 Millionen, Niedersachsen 11,3 Millionen, Berlin 6,2 Millionen, Thüringen 3,2, Hamburg 3,1 und Bremen 1,1 Millionen. Die Länder sollen selbst entscheiden, welche Kliniken von den zusätzlichen Bundesmitteln profitieren. Dabei sollen die Geburtenzahl berücksichtigt werden, aber auch, ob die Kliniken Fachabteilungen für Kinderheilkunde und Frühgeborene haben.

Zudem müsse berücksichtigt werden, wie hoch der Anteil der natürlichen Geburten sei. Damit soll ausgeschlossen werden, „dass Krankenhäuser mit einem hohen Anteil vaginaler Geburten gegenüber Krankenhäusern, die einen überdurchschnittlichen Anteil an primären Kaiserschnittgeburten aufweisen benachteiligt werden“, heißt in der Antragsbegründung. Eine nicht unwesentliche Anzahl werdender Mütter entscheide sich für einen geplanten Kaiserschnitt, ohne dass medizinische Gründe dafür vorlägen.

red

145.000 Euro für Sanierung des Kleinspielfelds Junkerleswiesen

Das Kleinspielfeld Junkerleswiesen in Eglosheim wird hauptsächlich von der benachbarten Hirschbergschule sowie vom SKV Eglosheim genutzt. Bereits seit einigen Wochen können sich Schule und Verein über den frisch sanierten Sportplatz freuen. Bürgermeister Sebastian Mannl, Fachbereichsleiterin Ulrike Schmidtgen (Fachbereich Tiefbau und Grünflächen) sowie Abteilungsleiterin Kerstin Zentgraf (Fachbereich Gesellschaftlicher Zusammenhalt, Soziales und Sport) machten sich nun vor Ort ein Bild davon.

Das Kleinspielfeld mit seiner Größe von 44 auf 22 Meter stammt aus dem Jahr 1980. Mittlerweile hatte sich der Kunststoffbelag abgenutzt und ein Teil des Spielfeldes gesenkt – die Nutzung war nur noch eingeschränkt möglich. Die Stadt Ludwigsburg hat die Anlage jetzt grundlegend saniert und instandgesetzt und dabei einen Betrag von rund 145.000 Euro investiert.

Die Unebenheit wurde ausgeglichen sowie ein neuer, 20 Meter langer sowie fünf Meter hoher Ballfang montiert. Die Sportfläche hat zwei neue Asphalttragschichten sowie einen neuen Kunststoffbelag bekommen. Dabei wurde auch eine neue Rinne für die Entwässerung des Spielfelds eingebaut und der Weg um die Sportfläche neu gepflastert. Spielfeld und Weg sind neu eingefasst, die bestehende Stehstufenanlage wurde gereinigt und instandgesetzt. Zum Schluss erhielt der Platz in Abstimmung mit der Hirschbergschule sowie dem SKV Eglosheim entsprechende Bodenhülsen sowie Spielfeldlinien für die Sportarten Handball, Basketball, Volleyball und Tennis.

„Ich freue mich für den Verein und für die Schule über die gelungene Sanierung des Kleinspielfelds“, sagt Bürgermeister Sebastian Mannl. „Allen Nutzerinnen und Nutzern der Anlage wünsche ich weiterhin ganz viel Spaß bei Sport und Spiel.“

red

Pflanzaktion im Landkreis: Klimastabile Eichen für den Wald von morgen

LUDWIGSBURG. Fachbereich Wald legt Hand an: Förster pflanzen Eichen in Besigheim. Neben Eichen werden im Herbst und im kommenden Frühjahr unter anderem wieder Douglasien, Linden, Elsbeeren und Zedern gepflanzt.

Der Klimawandel hinterlässt auch im Wald seine Spuren. Für die Försterinnen und Förster heißt es da: Nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern aktiv werden. Das hat sich das Team des Fachbereichs Wald, Landratsamt Ludwigsburg zu Herzen genommen. Seit Dezember vergangenen Jahres hat jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter daheim eine junge Eiche gehegt und gepflegt. Nach einem Jahr wurde Bilanz gezogen. Die meisten der Bäumchen haben den heißen und trockenen Sommer unter kundiger Hand gut überstanden.

Vergangene Woche hat sich das Team des Fachbereichs Wald am Waldrand getroffen, um die Eichen zu pflanzen. „Dafür haben wir uns einen besonderen Ort ausgesucht“, betont Dr. Michael Nill, Leiter des Fachbereichs Wald. Die jungen Eichen sind Teil einer sogenannte Erstaufforstung. Das heißt, dass aus einer ehemaligen landwirtschaftlichen Fläche Wald wird. Im Landkreis Ludwigsburg, dem bevölkerungsreichsten Landkreis Baden-Württembergs ist das eine Seltenheit.

Auch auf persönlicher Ebene hat die Pflanzaktion für das Team des Fachbereichs Wald eine besondere Bedeutung. Es handelt sich dabei um eine der letzten Aktionen von Michael Nill, der das Landratsamt Ende Oktober verlässt und an das Ministerium für ländlichen Raum und Verbraucherschutz wechselt. Die Themen Klimawandel und Klimaresilienz der Bäume wer- den den Fachbereich Wald allerdings auch in Zukunft weiter begleiten.

red