Inzidenzwert für den Landkreis Ludwigsburg fällt unter kritische Schwelle

Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist am Donnerstag erstmalig seit März 2021 wieder unter die kritische Schwelle von 50 gesunken: Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der Wert bei 49,1 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Gestern lag der Wert bei 55,2. Vor genau einer Woche lag der Wert bei 59,4(Stand – 03.06. – 16Uhr). 

Innerhalb eines Tages wurden 33 Neuinfektionen registriert. Vor genau einer Woche waren es 82 Fälle. Die meisten Corona-Fälle  wurden in der Stadt Ludwigsburg mit 7 Neuinfektionen verzeichnet. Gestern waren es kreisweit 63 Corona-Fälle. Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg bleibt unverändert bei mindestens 497. Rund 25.560 (+47) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Laut der RKH-Klinik beträgt die Zahl der COVID-19 Patienten, die in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg liegen, 20. Auf der Normalstation werden 16 Patienten behandelt. 4 Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen beatmet werden. (Stand: 03.06.)

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 03.06.)

Affalterbach ( 168 | 3 )
Asperg ( 728 | 2 )
Benningen am Neckar ( 253 | 0 )
Besigheim ( 647 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.458 | 2 )
Bönnigheim ( 544 | 0 )
Ditzingen ( 1.201 | 2 )
Eberdingen ( 300 | 0 )
Erdmannhausen ( 181 | 0 )
Erligheim ( 152 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 601 | 0 )
Freudental ( 161 | 0 )
Gemmrigheim ( 259 | 0 )
Gerlingen ( 712 | 0 )
Großbottwar ( 344 | 0 )
Hemmingen ( 319 | 0 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 272 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 364 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 849 | 1 )
Kornwestheim ( 1.981 | 4 )
Löchgau ( 292 | 1 )
Ludwigsburg ( 4.844 | 7 )
Marbach am Neckar ( 701 | 1 )
Markgröningen ( 757 | 1 )
Möglingen ( 679 | 4 )
Mundelsheim ( 137 | 0 )
Murr ( 252 | 0 )
Oberriexingen ( 123 | 0 )
Oberstenfeld ( 379 | 0 )
Pleidelsheim ( 306 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.214 | 0 )
Sachsenheim ( 1.014 | 0 )
Schwieberdingen ( 459 | 0 )
Sersheim ( 298 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 473 | 0 )
Tamm ( 429 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 1.473 | 5 )
Walheim ( 140 | 0 )

red

Ein Jahr SolarHeatGrid – Sonnenenergie für die Region Ludwigsburg

Ludwigsburg/Kornwestheim. Am 5. Juni findet weltweit der „Internationale Tag der Umwelt“ statt – ein guter Anlass, einmal mehr das Bewusstsein rund um die Ressourcenschonung zu schärfen. Bei den Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim (SWLB) steht der Umweltschutz nach eigenen Angaben das ganze Jahr über groß auf der Unternehmensfahne geschrieben, indem langfristige Strukturen zum Vorantreiben der Energiewende geschaffen werden. Eines von vielen Beispielen: SolarHeatGrid, das kommunale Klimaschutz-Modellprojekt mit Deutschlands größter Solarthermie-Anlage, erzeugt dank Sonnenkraft hundert Prozent klimaneutrale Energie – und das bereits seit einem Jahr.

Zum einjährigen Jubiläum blickt die SWLB nach eigenen Angaben auf ein erfolgreiches erstes Betriebsjahr zurück: „Wir haben die größte Solarthermie-Anlage Deutschlands in Rekordzeit geplant, gebaut, ans Netz genommen und das Modellprojekt vor einem Jahr voll im Zeitplan abgeschlossen. Seither produzieren wir erfolgreich Wärme aus Sonnenenergie für die Region. Tagsüber können wir nahezu den kompletten Wärmebedarf in unserem Verbundnetz durch die in unsere Anlage eingespeiste Sonnenenergie decken. Kurz: Jeder, der sich die Hände wäscht oder duscht, nutzt das heiße Wasser, das von der Sonne erzeugt wurde“, erklärt Johannes Rager, Geschäftsführer der SWLB. Mit einer Leistung von über zehn Megawatt in der absoluten Spitze und stolzen 6.562 Megawattstunden solare Wärme, die innerhalb des ersten Jahres erzeugt werden konnten, wurde die erwartete Wärmemenge der Anlage sogar noch übertroffen, heißt es in der Mitteilung der SWLB.

In 1.088 Kollektoren auf 14.800 Quadratmetern Fläche wird die Wärme durch Sonneneinstrahlung erzeugt. Das Herz der Solarthermie-Anlage ist das Technikgebäude. Hier sind alle technischen Komponenten untergebracht. In den Kollektoren wird das Wärmeträgermedium, ein Wasser-Glykol-Gemisch, auf bis zu 90 Grad erhitzt und die Wärme mithilfe eines Wärmetauschers in das Fernwärmenetz eingespeist. Das warme Wasser wird entweder im 20 Meter hohen Wärmespeicher – ein ebenso wichtiger Bestandteil des Modellprojektes – neben dem Ludwigsburger Holzheizkraftwerk mit fast zwei Millionen Liter Wasser Fassungsvermögen zwischengespeichert oder direkt in die Haushalte geliefert.

Mit rund 10 Millionen Euro hat der Bund das 15 Millionen teure Projekt gefördert. Das Ziel, im Rahmen des Klimaschutz-Modellprojektes die drei Fernwärme-Inselnetze an das Ludwigsburger Verbundnetz anzuschließen, konnte realisiert werden. Für das Projekt hatte die SWLB rund fünf Kilometer Fernwärmeleitungen für den Netzzusammenschluss verlegt. Etwas mehr als ein Kilometer davon ist die Solarwärmetransportleitung, die vom Solarfeld zum Holzheizkraftwerk der Stadtwerke führt.

Die Solarthermie-Anlage spart pro Jahr rund 3.700 Tonnen CO2 ein und stellt eine konsequente Weiterverfolgung der seit 2008 verankerten nachhaltigen Unternehmensstrategie der SWLB dar. Zusammen mit weiteren nachhaltigen und innovativen Energieerzeugungsanlagen, wie dem Holzheizkraftwerk und rund zwanzig Blockheizkraftwerken, sparen die Stadtwerke jährlich rund 47.000 Tonnen CO2 ein. Würde ein solcher Ausstoß anfallen, müssten zur Kompensation 3,7 Millionen neue Buchen gepflanzt werden. Christian Schneider, vorsitzender Geschäftsführer der SWLB: „Durch nachhaltige Innovationen wie die Solarthermie-Anlage leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz, sichern die Lebensqualität in unseren Städten und Kommunen und umsorgen die Menschen vor Ort. Mit dem kommunalen Klimaschutz-Modellprojekt haben wir einen weiteren Meilenstein im Rahmen der Energiewende gesetzt. Unser Ziel ist der Sektor- übergreifende Zusammenschluss aller dezentralen Erzeugungsanlagen zu einem virtuellen Verbundkraftwerk. Digitalisierung und Umweltschutz gehen hier miteinander einher.“

Bereits zwei namenhafte Auszeichnungen unterstreichen den Erfolg von SolarHeatGrid: Beim Stadtwerke Zukunftspreis 2020, der jährlich von Energie & Management und Euroforum vergeben wird, belegte die SWLB mit dem Projekt den zweiten Platz. Weiterhin zählt SolarHeatGrid zu den frisch gebackenen Preisträgern des NachhaltigkeitsAWARDs 2021 der Zeitung für kommunale Wirtschaft (ZfK). Hier belegten die Stadtwerke den dritten Platz in der Kategorie „Energie“.

Im Rahmen der Corona-Pandemie war weder 2020 eine offizielle Einweihungsfeier noch ist aktuell eine erste Jubiläumsfeier möglich. Der Oberbürgermeister der Stadt Ludwigsburg und Aufsichtsratsvorsitzende der Stadtwerke, Dr. Matthias Knecht, die Oberbürgermeisterin der Stadt Kornwestheim, Ursula Keck, sowie die beiden Geschäftsführer der SWLB gratulierten dem Projekt dennoch bei einem Besuch der Anlage. Zudem sind alle Bürger jederzeit willkommen, die Solarthermie-Anlage auf dem Römerhügel zu besuchen. Gemeinsam mit den Städten Ludwigsburg und Kornwestheim legte die SWLB bereits letzten Sommer den sogenannten Sonnenpfad an: ein selbsterklärender Rundweg mit insgesamt neun Stationen, die jeweils interaktive Informationen bereithalten – mit bester Aussicht auf die Anlage und die Technik. Der Start für die Tour findet befindet sich am Keltengrab, beim Übergang von der Kleingartenanlage zum Wasserturm Römerhügel.

red

Inzidenzwert für den Landkreis Ludwigsburg erneut unverändert

Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist auch am Mittwoch unverändert geblieben: Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der Wert unverändert bei 55,2 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Bereits gestern und vorgestern lag der Wert bei genau 55,2. Vor genau einer Woche lag der Wert bei 60,1(Stand – 02.06. – 16Uhr). 

Innerhalb eines Tages wurden 63 Neuinfektionen registriert. Vor genau einer Woche waren es 70 Fälle. Die meisten Corona-Fälle  wurden in der Stadt Ludwigsburg mit 16 Neuinfektionen verzeichnet. Gestern waren es kreisweit 54 Corona-Fälle. Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg steigt um 1 auf mindestens 497. Rund 25.513 (+86) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Laut der RKH-Klinik beträgt die Zahl der COVID-19 Patienten, die in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg liegen, 20 (-3). Auf der Normalstation werden 16 Patienten behandelt. 4 (-1) Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen beatmet werden. (Stand: 02.06.)

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 02.06.)

Affalterbach ( 165 | 2 )
Asperg ( 726 | 1 )
Benningen am Neckar ( 253 | 0 )
Besigheim ( 647 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.456 | 3 )
Bönnigheim ( 544 | 1 )
Ditzingen ( 1.199 | 4 )
Eberdingen ( 300 | 0 )
Erdmannhausen ( 181 | 1 )
Erligheim ( 152 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 601 | 1 )
Freudental ( 161 | 0 )
Gemmrigheim ( 259 | 0 )
Gerlingen ( 712 | 0 )
Großbottwar ( 344 | 0 )
Hemmingen ( 319 | 1 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 272 | 1 )
Kirchheim am Neckar ( 364 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 848 | 2 )
Kornwestheim ( 1.977 | 8 )
Löchgau ( 291 | 1 )
Ludwigsburg ( 4.837 | 16 )
Marbach am Neckar ( 700 | 3 )
Markgröningen ( 756 | 2 )
Möglingen ( 675 | 2 )
Mundelsheim ( 137 | 0 )
Murr ( 252 | 1 )
Oberriexingen ( 123 | 0 )
Oberstenfeld ( 379 | 2 )
Pleidelsheim ( 306 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.214 | 3 )
Sachsenheim ( 1.014 | 0 )
Schwieberdingen ( 459 | 0 )
Sersheim ( 298 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 473 | 1 )
Tamm ( 429 | 1 )
Vaihingen an der Enz ( 1.468 | 6 )
Walheim ( 140 | 0 )

red

Blühende Barock: Erste Sandfigur schon am langen Wochenende zu bestaunen

Am 3. Juli startet die Sandkunst Ausstellung im Blühenden Barock. Doch aufgrund des guten Wetters und um den Besuchern schon einmal einen Vorgeschmack zu bieten, wird die erste Sandfigur schon für das kommende lange Wochenende (3. bis 6. Juni) entstehen.

Eigens für die erste Sandfigur brachte ein großer Kipplaster am Montag einen riesigen Berg roten Sand ins Blühende Barock. Dieser wird nun in den kommenden Tagen in Schalen gepackt und verdichtet, damit dann eine schöne Skulptur entstehen kann. Sandkünster Fergus Mulvany aus Irland ist angereist, um die erste Skulptur zum Thema „Beeindruckende Pflanzenwelt“ zu erschaffen.

„Die erste Skulptur soll einen Vorgeschmack auf unser diesjähriges Thema geben“, erklärt Alisa Käfer vom Organisationsteam der Sandkunst Ausstellung. „In diesem Jahr wird sich alles rund um die Flora – also die Pflanzenwelt drehen. Das erste Kunstwerk entsteht vor der Cafeteria am Rosengarten und widmet sich dem Pflanzenwachstum eines Riesenkürbis. “Natürlich wird es für die Sandkunst Ausstellung in diesem Jahr noch weitere Figuren geben – insgesamt 14 Skulpturen zum Thema Pflanzenwelt wie etwa eine fleischfressende Pflanze oder eine tropische Insel mit Palmen, werden den Bereich der Barocken Broderie im Blühenden Barock schmücken. Der Sand kommt auch in diesem Jahr von der Firma Wilhelm Hubele in Ludwigsburg.

Auch die Außengastronomie der Cafeteria am Rosengarten kann man nun wieder genießen. „Wir freuen uns sehr, dass wir wieder Besucher auf unserer schönen Terrasse begrüßen dürfen“, so Alisa Käfer. „Bei strahlendem Sonnenschein und mit Blick aufs Barockschloss kann man bei uns kleine Leckereien und kühle Getränke genießen.“

Corona-Informationen

Das Blühende Barock und der Märchengarten sind geöffnet, Tickets dazu können online über die Internetseite des Blühenden Barock (www.blueba.de) gekauft und zuhause ausgedruckt werden. Damit ist der Eintritt für den jeweiligen Zeitpunkt garantiert. Alle Gäste ab sechs Jahren – auch Dauerkarten-Inhaber*innen – benötigen für den Zutritt ins Blühenden Barock entweder einen negativen Corona-Test, der an einer offiziellen Teststelle gemacht wurde und nicht älter als 24 Stunden ist, oder einen Nachweis über die zweite Corona-Schutzimpung (mindestens 14 Tage her) oder einen Nachweis über die Genesung (mind. 28 Tage her, höchstens 6 Monate her). Der Zutritt ist am Haupteingang, am Eingang im Schlosshof sowie am Eingang Mömpelgardstraße täglich von 9 bis 19 Uhr möglich.

Auf der Bärenwiese – nur ein paar Schritte vom Haupteingang des Blühenden Barock entfernt – können sich die Besucher täglich von 9 bis 17 Uhr kostenlos testen lassen.

red

So sehen die Impfquoten der Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg aus

Die Zahl der Corona-Impfungen in Baden-Württemberg nimmt weiter deutlich zu: Die COVID-19-Impfkampagne läuft seit Ende letzten Jahres. Mindestens eine Impfdosis haben seitdem 4.628.912 (41,7%) Personen im Südwesten erhalten. Davon sind 1.926.579 Personen (17,3%) bereits vollständig geimpft (Stand:30.05.). Das baden-württembergische Gesundheitsministerium will nach einer Meldung nun einmal die Woche über den aktuellen Imfpstand in den jeweiligen Stadt- und Landkreisen informieren.

Unser Anliegen ist es, Transparenz zu schaffen und die Impfstoffverteilung datenbasiert gerechter zu gestalten, sagte der Amtschef im Gesundheitsministerium, Uwe Lahl, am Dienstag in Stuttgart. „Auf Grundlage dieser Zahlen wollen wir die Impfstoff-Lieferungen in unsere Zentren nachjustieren und größere Unwuchten möglichst verhindern. Um die Impfungen weiter voranzubringen, braucht es natürlich vor allem mehr Impfstoff vom Bund“, so Dr. Lahl.

Impfquoten unterscheiden sich

Bei den Erstimpfungen gibt es Unterschiede zwischen den Regionen in Baden-Württemberg. So gibt es Kreise, bei denen bereits etwa die Hälfte der Bevölkerung einmal geimpft worden ist, wohingegen das in anderen Kreisen nur auf ein Drittel der Bürgerinnen und Bürger zutrifft. Bei den Zweitimpfungen liegt die Spanne zwischen knapp 24 und knapp 12 Prozent. „Die Erhebung weist Unschärfen auf, weil wir bei den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten nur die Postleitzahl der Praxis zur Verfügung haben. Die Ärztedichte ist im städtischen Raum in der Regel höher, dort sind oft auch Menschen aus dem Umland Patienten und lassen sich dort impfen“, so der Amtschef. „Das allein erklärt jedoch nicht die Unterschiede zwischen den einzelnen Kreisen. Auch Bevölkerungszahl, Impfstoffmengen, die Frage, ob ein Zentrales Impfzentrum im Stadt- oder Landkreis liegt sowie die Entfernung zum nächsten Impfzentrum sind keine Indikatoren, um die Unterschiede zu belegen. Die Impfzentren arbeiten überall gut und effektiv, werden in den Kreisen mit niedrigen Impfquoten aber offenbar verstärkt von Menschen aus den Nachbarkreisen genutzt.“

Wie schon bei der ersten Veröffentlichung der Impfquoten in Baden-Württemberg lässt auch die Auswertung der aktuellen Zahlen weiter den Schluss zu, dass Stadt- und Landkreise mit größeren Bevölkerungsgruppen, die im Durchschnitt vergleichbar schwierigere sozioökonomische Bedingungen aufweisen, oft niedrigere Impfquoten haben. „Mit den Vor-Ort-Impfungen in sozioökonomisch benachteiligten Stadtteilen schaffen wir seit einigen Wochen gemeinsam mit den Mobilen Teams der Impfzentren und den jeweiligen Kommunen ein gezieltes Angebot, um das zu ändern und die Impfquoten in den entsprechenden Quartieren und Stadtteilen zu erhöhen“, so Dr. Lahl.

Unterschiedliche Daten von den Impfzentren und Arztpraxen

Anfang Mai hatte das Ministerium bereits einmalig aus den Daten der Impfzentren eine Auswertung der Impfquoten nach Wohnsitzlandkreisen der Geimpften veröffentlicht. Die Auswertungen, die nun regelmäßig veröffentlicht werden, beinhalten nun auch Daten von den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten. Daraus ergibt sich ein valideres Bild. Dennoch bleiben Unschärfen. Denn es gibt Unterschiede bei der statistischen Erfassung je nach Impfstelle. Impfungen in den Impfzentren und durch die Mobilen Teams werden mit der Postleitzahl des Wohnorts der Geimpften erfasst. Die statistische Erfassung für die Arztpraxen ist vereinfacht, um den bürokratischen Aufwand für die Arztpraxen möglichst gering zu halten. Impfungen bei niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten werden daher nur mit der Postleitzahl der Praxis angegeben. Folglich bieten die veröffentlichten Quoten eine gewisse Orientierung, ermöglichen aber keine umfassenden Aussagen, so das Ministerium.

Link:

Komplette Liste zum Nachlesen: Impfquoten der Stadt- und Landkreise

red

Landkreis Ludwigsburg: Deutlich mehr Neuinfektionen als in der Vorwoche

Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist am Dienstag trotz deutlich mehr Neuinfektionen als im Vergleich zum Dienstag in der Vorwoche unverändert geblieben: Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der Wert unverändert bei 55,2 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Vor genau einer Woche lag der Wert bei 66,7(Stand – 01.06. – 16Uhr). 

Innerhalb eines Tages wurden 54 Neuinfektionen registriert. Vor genau einer Woche waren es lediglich 16 Fälle. Die meisten Corona-Fälle (9) wurden in Ditzingen verzeichnet. Die Stadt Ludwigsburg meldete 8 Neuinfektionen. Gestern waren es kreisweit 18 Corona-Fälle. Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg bleibt unverändert bei mindestens 496. Rund 25.427 (+86) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Laut der RKH-Klinik beträgt die Zahl der COVID-19 Patienten, die in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg liegen, 23. Auf der Normalstation werden 18 Patienten behandelt. 5 (-2) Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 5 beatmet werden. (Stand: 01.06.)

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 01.06.)

Affalterbach ( 163 | 1 )
Asperg ( 725 | 2 )
Benningen am Neckar ( 253 | 0 )
Besigheim ( 647 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.453 | 0 )
Bönnigheim ( 543 | 2 )
Ditzingen ( 1.195 | 9 )
Eberdingen ( 300 | 1 )
Erdmannhausen ( 180 | 3 )
Erligheim ( 152 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 600 | 0 )
Freudental ( 161 | 0 )
Gemmrigheim ( 259 | 0 )
Gerlingen ( 712 | 1 )
Großbottwar ( 344 | 0 )
Hemmingen ( 318 | 2 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 271 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 364 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 846 | 0 )
Kornwestheim ( 1.969 | 5 )
Löchgau ( 290 | 0 )
Ludwigsburg ( 4.821 | 8 )
Marbach am Neckar ( 697 | 0 )
Markgröningen ( 754 | 3 )
Möglingen ( 673 | 6 )
Mundelsheim ( 137 | 0 )
Murr ( 251 | 0 )
Oberriexingen ( 123 | 0 )
Oberstenfeld ( 377 | 0 )
Pleidelsheim ( 306 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.211 | 1 )
Sachsenheim ( 1.014 | 0 )
Schwieberdingen ( 459 | 1 )
Sersheim ( 298 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 472 | 0 )
Tamm ( 428 | 2 )
Vaihingen an der Enz ( 1.462 | 6 )
Walheim ( 140 | 1 )

red

10.910 Frauen und Männer im Kreis Ludwigsburg ohne Arbeit

LANDKREIS LUDWIGSBURG. Im Mai waren 10.910 Frauen und Männer bei der Agentur für Arbeit Ludwigsburg und dem kommunalen Jobcenter Landkreis Ludwigsburg arbeitslos gemeldet. Das waren 304 Personen oder 2,7 Prozent weniger als im April und 653 oder 5,6 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Die Arbeitslosenquote lag bei 3,5 Prozent (Vorjahr 3,7 Prozent) und damit niedriger als in Baden-Württemberg (4,0 Prozent) und der Region Stuttgart (4,2 Prozent). Bundesweit sind etwa 2,7 Millionen Menschen ohne Job. Das sind 84.000 weniger als im Vormonat April und 126.000 weniger als im Mai 2020. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozent auf 5,9 Prozent.

Im Laufe des Monats Mai meldeten sich 2.272 Personen arbeitslos, davon 857 aus einer Erwerbstätigkeit heraus. 2.572 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, 904 davon konnten eine Erwerbstätigkeit aufnehmen. Nahezu alle Personengruppen konnten von der positiven Entwicklung am Arbeitsmarkt profitieren, am stärksten die Personengruppe zwischen 15 und unter 25 Jahre. Bei den Jüngeren ging die Arbeitslosigkeit zum Vormonat um 65 Personen oder 7,6 Prozent und im Vergleich zum Vorjahresmonat um 289 oder 26,7 Prozent am deutlichsten zurück. Lediglich bei den Älteren war ein Anstieg der Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahresmonat zu verzeichnen. In der Altersgruppe 55 Jahre und älter stieg die Arbeitslosigkeit um 338 Personen oder 12,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr an. Auch die Zahl der von Langzeitarbeitslosigkeit betroffenen Personen ist infolge der Pandemie stark angestiegen. 3.342 Personen waren im Berichtsmonat Mai ein Jahr und länger arbeitslos gemeldet, eine Zunahme um 39 Personen oder 1,2 Prozent zum Vormonat und 1.109 Personen oder 49,7 Prozent zum Vorjahresmonat.

Stellenbestand steigt wieder an 

Der Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen hat im Vergleich zum Vorjahresmonat wieder kräftig zugenommen. Konkret waren 3.393 Stellen sofort zu besetzen, das waren 74 oder 2,2 Prozent mehr als im Vormonat und 832 oder 32,5 Prozent mehr als im Mai 2020. Insgesamt wurden dem Arbeitgeber-Service im aktuellen Berichtsmonat 888 neue Arbeitsstellen gemeldet. Das waren 90 oder 9,2 Prozent weniger als im April und 293 oder 49,2 Prozent mehr als vor einem Jahr.

„Vom Arbeitsmarkt im Landkreis Ludwigsburg gehen wieder vermehrt positive Signale aus. Der weiter anhaltende Rückgang der Arbeitslosigkeit, besonders bei den Jüngeren, die im Vergleich zum Vorjahr gestiegene Zahl an aktuell zu besetzenden Stellen sowie die insgesamt stabile Beschäftigungssituation geben Anlass, zuversichtlich auf die kommenden Monate zu blicken“, kommentiert Martin Scheel, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Ludwigsburg, die aktuellen Entwicklungen.

Entwicklung der Arbeitslosigkeit nach Rechtskreisen

Im Bereich der Arbeitslosenversicherung des Sozialgesetzbuches SGB III (Zuständigkeitsbereich der Agentur für Arbeit Ludwigsburg) waren 5.733 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 368 oder 6,0 Prozent weniger als im April und 858 oder 13,0 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die anteilige Arbeitslosenquote ging um 0,1 Prozentpunkte auf 1,8 Prozent zurück. Vor einem Jahr lag die Quote bei 2,1 Prozent.

Im Rechtsreis der Grundsicherung nach dem Sozialgesetzbuch SGB II (Zuständigkeitsbereich des kommunalen Jobcenters Landkreis Ludwigsburg) waren im Mai 5.177 Personen arbeitslos gemeldet, 64 oder 1,3 Prozent mehr als im April und 205 oder 4,1 Prozent mehr als vor einem Jahr. 2.532 Personen davon waren bereits ein Jahr und länger auf Arbeitssuche, 778 oder 44,4 Prozent mehr als im Mai des Vorjahres. Die anteilige Arbeitslosenquote stieg um 0,1 Prozentpunkte auf 1,7 Prozent an. Im Vorjahresmonat lag die Quote bei 1,6 Prozent.

Ausbildungsmarkt

Die Chancen für junge Menschen, im September eine betriebliche Ausbildung beginnen zu können, sind weiterhin gut. Ende Mai waren bei der Agentur für Arbeit Ludwigsburg noch 1.334 freie Berufsausbildungsstellen gemeldet. Alle Jugendlichen, die noch nicht wissen, wie es nach den Sommerferien für sie weitergehen soll, können sich telefonisch unter 07141 137 271 und per Mail an Ludwigsburg.Berufsberatung@arbeitsagentur.de an die Berufsberatung wenden. Hier können Beratungstermine und das passende Format (Telefonat oder Videotelefonie) vereinbart werden.

red

Quelle: Agentur für Arbeit Ludwigsburg

Als Modellvorhaben ausgewählt: Ludwigsburger Jugendcafés öffnen wieder

Das Land Baden-Württemberg hat jetzt verschiedene Modellvorhaben von Städten und Landkreisen ausgewählt, um weitere Öffnungsschritte in Baden-Württemberg abzusichern. Die Stadt Ludwigsburg ist im Bereich Kinder- und Jugendarbeit zum Zug gekommen. Somit können die Kinder- und Jugendeinrichtungen der Stadtverwaltung wieder regulär öffnen – mit niederschwelligen Angeboten wie Kickern und Playstation, aber auch mit speziellem Programm. Voraussetzung ist ein negativer Corona-Test.

Laut Corona-Verordnung des Landes dürfen bei der jetzigen Inzidenz in der Kinder- und Jugendarbeit eigentlich nur Gruppenangebote mit Anmeldung und begrenzter Teilnehmerzahl stattfinden. Im Rahmen ihres Modellprojekts kann die Stadtverwaltung aber Angebote ohne Voranmeldung durchführen. Für den Zutritt ins Jugendcafé ist ein negativer Schnelltest nötig. Die Kinder und Jugendlichen können diesen entweder durch ein Zertifikat einer anerkannten Teststelle nachweisen oder durch ein Zertifikat der Schultestung – oder sie führen vor Ort einen Selbsttest durch. Fällt ein Selbsttest positiv aus, folgt ein PCR-Test am Klinikum, um das Ergebnis abzusichern. Ist der Test tatsächlich positiv, wird das Gesundheitsamt informiert. Von allen Besucherinnen und Besuchern der Jugendeinrichtungen werden die Kontaktdaten erhoben. Bei einer Inzidenz von 100 muss der Modellversuch eingestellt werden.

Das Jugendcafé Weststadt öffnete bereits am Montag, 31. Mai. Die Jugendcafés in Eglosheim und Grünbühl werden am Mittwoch, 2. Juni, folgen. In der kommenden Woche ziehen die Jugendcafés in den anderen Stadtteilen sowie die Schülercafés nach.

„Wir freuen uns sehr, dass unser Konzept das Land Baden-Württemberg überzeugt hat“, so Oberbürgermeister Dr. Matthias Knecht. Die Arbeitsgruppe „Öffnen mit Sicherheit“ der Stadtverwaltung habe seit Ende März einen tollen Job gemacht. „Ich danke dem Gesundheitsamt des Landkreises und dem Klinikum Ludwigsburg, dass sie bei diesem Projekt an unserer Seite stehen und so die Öffnung möglich machen.“

Erste Bürgermeisterin Renate Schmetz ergänzt: „Diese Öffnung ist so wichtig für die Kinder und Jugendlichen. Die Jugendcafés bieten nicht nur Raum für Begegnungen und soziale Kontakte außerhalb der Schule. Sie bieten den Kindern wieder Raum für ihre eigene Welt außerhalb von Familie und Homeschooling. Unsere Mitarbeitenden freuen sich schon auf die Besuche.“

red

So sehen die Corona-Zahlen am Montag für den Landkreis Ludwigsburg aus

Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist am Montag erneut minimal gestiegen, liegt jedoch bereits den siebten Tag hintereinander sehr deutlich unter der maßgeblichen 7-Tages-Inzidenz von 100. Die Regelungen der aktualisierten Corona-Verordnung des Landes und der Bundesnotbremse sehen vor, dass die Inzidenz fünf Werktage in Folge stabil unter 100 liegen muss, damit Lockerungen möglich werden. Corona-Lockerungen für den Landkreis Ludwigsburg gelten somit ab Montag (31.05.).

Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der Wert bei 55,2 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Am Sonntag hatte der Inzidenzwert bei 55 gelegen und genau vor einer Woche waren es 83,4(Stand – 31.05. – 16Uhr). Damit ist der Raum Ludwigsburg der einzige Kreis in der Region Stuttgart, der noch über der 50-er Marke liegt.

Innerhalb eines Tages wurden 18 Neuinfektionen registriert. Das sind 4 weniger als vor genau einer Woche. Gestern waren es 21 Corona-Fälle. Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg bleibt unverändert bei mindestens 495. Rund 25.341 (+105) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Laut der RKH-Klinik beträgt die Zahl der COVID-19 Patienten, die in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg liegen, 23. Auf der Normalstation werden 16 Patienten behandelt. 7 Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen beatmet werden. (Stand: 31.05.)

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 31.05.)

ffalterbach ( 162 | 1 )
Asperg ( 723 | 1 )
Benningen am Neckar ( 253 | 0 )
Besigheim ( 647 | 2 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.453 | 1 )
Bönnigheim ( 541 | 0 )
Ditzingen ( 1.186 | 0 )
Eberdingen ( 299 | 2 )
Erdmannhausen ( 177 | 0 )
Erligheim ( 152 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 600 | 0 )
Freudental ( 161 | 0 )
Gemmrigheim ( 259 | 0 )
Gerlingen ( 711 | 0 )
Großbottwar ( 344 | 0 )
Hemmingen ( 316 | 0 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 271 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 364 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 846 | 1 )
Kornwestheim ( 1.964 | 1 )
Löchgau ( 290 | 0 )
Ludwigsburg ( 4.813 | 3 )
Marbach am Neckar ( 697 | 0 )
Markgröningen ( 751 | 0 )
Möglingen ( 667 | 5 )
Mundelsheim ( 137 | 1 )
Murr ( 251 | 0 )
Oberriexingen ( 123 | 0 )
Oberstenfeld ( 377 | -1 )
Pleidelsheim ( 306 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.210 | 0 )
Sachsenheim ( 1.014 | 0 )
Schwieberdingen ( 458 | 0 )
Sersheim ( 298 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 472 | 0 )
Tamm ( 426 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 1.456 | 1 )
Walheim ( 139 | 0 )

red

Freibadsaison in Ludwigsburg am Montag gestartet

Ludwigsburg. Kaum sind die sommerlichen Temperaturen da, darf das Freibad Hoheneck am heutigen Montag wieder öffnen. Pünktlich um acht Uhr kamen die ersten Besucher, um ihre Bahnen zu ziehen. Silvia Capalija, stellvertretende Bäder-Betriebsleiterin der Stadtwerke Ludwigsburg und Kornwestheim (SWLB): „Wir freuen uns sehr, dass wir dank der sinkenden Inzidenz endlich in die Freibad-Saison starten und unsere Badegäste nun wieder empfangen können. Jetzt kann der Sommer kommen!“

Zur Sicherheit aller Badegäste sowie der Bäder-Mitarbeitenden haben die Stadtwerke ein ausführliches Hygienekonzept für den Freibad-Betrieb erarbeitet. Neben den allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln ist die Anzahl der Badegäste auf maximal 800 Gäste pro Tag begrenzt. Die Besucher können sich täglich zwischen zwei Zeitfenstern (8:00 Uhr bis 13:00 Uhr sowie 15:00 Uhr bis 20:00 Uhr) entscheiden. Zudem können Zeitslots für das Schwimmen im Schwimmerbecken gebucht werden. Um die Anzahl der Besucher kontrollieren zu können und um lange Wartschlangen zu vermeiden, müssen Tickets am Tag des Freibadbesuchs online über die Website der SWLB www.swlb.de/e-ticket erworben werden. Ein Ticketverkauf an der Bäderkasse ist aktuell nicht möglich.

Zudem beinhaltet das Hygienekonzept eine Testpflicht. Vor jedem Besuch ist ein gültiger Schnell- oder PCR-Covid-19 Test vorzulegen. Die kostenfreien Bürgertests in den Testzentren können hierfür genutzt werden. Kinder, bis einschließlich fünf Jahren, die asymptomatisch sind, werden als getestete Personen angesehen. Ebenfalls zum Eintritt berechtigt sind Personen mit vollständigem Impfschutz (14 Tage nach der zweiten Impfung). Diese müssen zum Nachweis den gültigen Impfpass und einen Lichtbildausweis vorlegen. Gleichermaßen sind „genesene“Personen einer Covid-19 Erkrankung mit einem Nachweis des Arztes berechtigt.

Silvia Capalija berichtet über den Badbetrieb mit Hygienekonzept: „Unsere Erfahrungswerte von letztem Sommer zeigen, dass der Betrieb des Freibads auch unter Einhaltung einiger Hygiene- und Corona-Regeln super funktioniert. Die Zugangsregelung lief schon letztes Jahr einwandfrei ab und die Sicherheitsabstände in den Becken und auf der Liegewiese konnten problemlos eingehalten werden. Dafür haben wir unfassbar viel positives Feedback von unseren Badegästen erhalten. Die Menschen freuen sich einfach, dass sie die Sommertage wieder im Freibad verbringen können und so auch hier in der Region Urlaubsstimmung aufkommt. Nachdem wir jetzt einen Monat lang im Stand-By-Modus waren, geht es nun endlich wieder los!“

In dieser Freibadsaison erwartet vor allem die jüngeren Badegäste ein besonderes Highlight: Ein neues Kinderplanschparadies mit zwei unterschiedlich tiefen Edelstahlbecken, Elefantenrutsche, Bachläufen, Spritzdüsen und vielen weiteren kindgerechten Attraktionen. Aufgrund Corona- bedingter Lieferengpässe haben sich die Bauarbeiten etwas verzögert. Aktuell rechnet die SWLB mit einer Fertigstellung des neuen Bereichs Mitte Juni.

Die Öffnung des Freibads erfolgt auf Basis des Stufenkonzeptes der Landesregierung Baden- Württemberg. Im Rahmen der Öffnungsstufe 1 dürfen Freibäder dementsprechend bei einer 7- Tage-Inzidenz des jeweiligen Landkreises, die fünf aufeinanderfolgende Werktage unter 100 liegt, öffnen.

red