Welche Straßen diese Woche gesperrt sind

Verkehrsbericht gültig ab Montag, 2. Dezember 2019

Bärenwiese
Datum:                            Sperrzeiten:                     Parkfläche:
04.12.2019                       07.00 bis 15.00 Uhr            West
05.12.2019                       07.00 bis 12.00 Uhr            West
06.12.2019                       07.00 bis 20.00 Uhr            Ost

Heilbadweg
Es besteht eine Vollsperrung zwischen dem Heilbad und der Uferstraße bis circa Ende Dezember. Der Fahrradverkehr wird über die Marbacher Straße umgeleitet.
 
Heinrich-Schweitzer-Straße
Es besteht eine Vollsperrung zwischen der Steinstraße und der Kurfürstenstraße bis voraussichtlich bis Mitte Dezember.
 
Kallenberg´sches Areal
Die Leonberger Straße ist zwischen der Solitudestraße und dem Zentralen Omnibus-bahnhof (ZOB) gesperrt. Die Solitudestraße ist halbseitig gesperrt – die Verkehrsführung erfolgt stadteinwärts zwischen der Friedrichstraße und der Leonberger Straße. Die Einschränkungen bestehen bis voraussichtlich April 2021.

Lortzingstraße
Es besteht eine Vollsperrung zwischen der Lortzingstraße 5 und dem Brahmsweg bis voraussichtlich Ende April 2020.

Osterholzallee
Die Fahrbahnen in der Osterholzallee sind bis voraussichtlich Ende April 2020 zwischen der Schlieffenstraße und der Gänsfußallee halbseitig gesperrt. Es gibt eine Einbahnregelung in Fahrtrichtung Stadtmitte. Eine Umleitung in die Gegenrichtung ist eingerichtet.
 
Oststraße
Es besteht bis voraussichtlich bis Mitte Dezember 2019 eine halbseitige Sperrung vor der Oststraße 11 in Richtung Stadionbad .
 
Rilkestraße
Hier besteht eine Vollsperrung zwischen der Austraße und der Thomas-Mann-Straße bis voraussichtlich Anfang Dezember 2019. Eine Umleitung ist ausgeschildert.

Schwieberdinger Straße
Es besteht eine Sperrung der Fahrspuren in der Schwieberdinger Straße. Je eine Fahrspur stadteinwärts und stadtauswärts bleibt erhalten. Das Abbiegen aus der Schwieberdinger Straße in die Nebenstraßen und umgekehrt ist nur eingeschränkt möglich. Bitte die Hinweisschilder beachten. Die Sperrungen bestehen voraussichtlich bis Anfang Dezember.

Siegesstraße
Es besteht voraussichtlich bis Mitte Dezember eine Vollsperrung zwischen der Saarstraße und der Oscar-Walcker-Straße. Der Anliegerverkehr ist frei.

Uferwiesen II
Hier besteht bis voraussichtlich Anfang Dezember 2019 eine Vollsperrung der Anlegestelle. Die Fuß- und Radwege werden getrennt geführt.

Waldäcker III
Hier kann der Radweg entlang der Schwieberdinger Straße zeitweise nur eingeschränkt genutzt werden.

Riesen weiter auf Erfolgswelle

Die MHP RIESEN Ludwigsburg haben auch am 10. Spieltag der easyCredit BBL ein Erfolgserlebnis gefeiert: Die Mannschaft von Headcoach John Patrick besiegte, angeführt von Topscorer Tanner Leissner, die Basketball Löwen Braunschweig 91:77 und feierte den siebten Erfolg in Serie. Damit stellten die Schwaben die ebenfalls sieben Partien andauernde Siegesserie aus der Saison 2017/2018 erfolgreich ein.

Vor zum dritten Mal in Folge ausverkaufter Kulisse erlebten die MHP RIESEN einen schwachen Start: Während die ausgeruhten Braunschweiger den Schwaben mit einer Zonen-Verteidigung das Leben schwer machten, mühte sich die Hausherren vergeblich (10:15, 5. Spielminute). Auch nach einer Auszeit von Headcoach John Patrick und der Hereinnahme beinahe aller Akteure wurde das Spiel nur minimal besser. Die Schwaben blieben, durch Tanner Leissner und Hukporti in Schlagdistanz – für den Führungswechsel sorgten sie aber erst in Spielminute neun: Nick Weiler-Babb punktete aus der 6,75-Meter-Distanz und bildete die Grundlage für einen mehrminütigen Ludwigsburger Lauf (26:23, 10.).

Dieser sollte auch von der Viertelpause nicht unterbrochen werden: Leissner, der sich weiterhin an allen Ecken des Parketts hervortat und seine Team-Kollegen kauften den Niedersachsen den Schneid ab und stellten auf plus elf (36:25). Die Basketball Löwen wussten sich nach einer Auszeit von Pete Strobl zwar defensiv selbst zu helfen, doch die Hausherren blieben nun am Drücker und damit, in einer körperlich geprägten Partie, auch in Front. Obwohl der offensive Fluss nun merklich abflachte, konnten Marcos Knight und Co. am Familienspieltag weiterhin Klein und Groß zu überzeugen. Spätestens als Thomas Wimbush zum Buzzerbeater-Dunking eingeflogen kam, war die gute Laune kurzzeitig zurück im RIESEN-Spiel (48:43, 20.) – dann aber Halbzeitpause.

Ludwigsburger Mentalitätsmonster

Während Thomas Klepeisz schon vor dem Gang in die Kabinen eine Braunschweiger Aufholjagd mit einem Floater angedeutet hatte, waren die Niedersachsen auch ab der 21. Spielminute gallig und fokussiert. Sogar derart gallig, dass Lukas Wank und Khadeen Carrington sich je ein unsportliches Foul einhandelten und fortan noch mehr Feuer (und Pfiffe) das Geschehen begleiteten und vermehrt Freiwürfe auf der Tagesordnung standen. Beide Mannschaften ließen sich davon kaum beeindrucken: Die Basketball Löwen kämpften sich nach und nach heran, die Hausherren blieben, angeführt von Kapitän Konstantin Konga und Khadeen Carrington, auf Augenhöhe und weiterhin knapp in Front (63:61, 30.).

Die Ludwigsburger konnten sich ihrer Sache dennoch nicht sicher sein: Braunschweig vermisste zwar sein Wurfglück und verlor insgesamt gleich 24-fach den Ball, agierte aber phasenweise äußerst stark und kam in der 33. Spielminute zum Ausgleich (68:68): Klepeisz hatte erneut für wichtige Zähler gesorgt, weshalb sich John Patrick zur ersten Auszeit der zweiten Hälfte genötigt sah. Der US-Amerikaner fand die richtigen Worte. Sein Team war nun das klar bessere, stand defensiv und offensiv seinen Mann und setzte sich erneut bis auf sechs Zähler ab (77:71, 35.). Doch damit nicht genug: Da Nick Weiler-Babb und seine Kameraden nun ihr Wurfglück gefunden hatten, waren sie nicht mehr zu bremsen und ließen den Basketball Löwen in der Schlussphase nicht den Hauch einer Chance. Im Stile einer Spitzenmannschaft machten die Ludwigsburger den sprichwörtlichen Sack zu, feierten gemeinsam mit ihren Fans einen hochverdienten 91:77-Erfolg und unterstrichen einmal mehr den zweiten Tabellenplatz. Zudem feierten sie den siebten Sieg in Serie und damit die Einstellung eines erst vor zwei Jahren aufgestellten Klub-Rekords.

In der kommenden Woche sind die MHP RIESEN Ludwigsburg nun, letztmalig vor der zweiwöchigen Spielpause Mitte Dezember, auswärts gefordert: Am Samstagabend gastieren die Schwaben bei RASTA Vechta, möchten ihre Serie fortsetzen – und endgültig Geschichte schreiben.

Statements und Stats

Pete Strobl | Headcoach Braunschweig: „Gratulation an John Patrick und die Ludwigsburger. Sie haben verdient gewonnen und das ganze Spiel über gekämpft. Ich bin sehr stolz auf unsere Mannschaft. Wir lagen ein bisschen hinten, haben uns aber zurückgekämpft und sogar den Vorsprung weggenommen. In den letzten sechs, sieben Minuten haben wir aber ein paar Fehler zu viel gemacht und zu viele Offensivrebounds zugelassen. Mit 24 Turnovers ist es schwierig zu gewinnen, auswärts besonders. Ich möchte aber keine Ausrede suchen: Beide Temas haben hart gekämpft, viele neue Spieler integriert und ich bin stolz, dass wir bis zum Schluss gekämpft haben – gleichzeitig aber sehr, sehr sauer, dass wir verloren haben.“

John Patrick | Headcoach Ludwigsburg: „Danke für die Glückwünsche. Für uns war das heute ein Revanche-Spiel: Braunschweig hat uns schließlich aus dem Pokal geschmissen. Es war ein enges Spiel. Respekt an Braunschweig, sie haben nie aufgegeben, sodass es immer hin und her ging. Im vierten Viertel hat uns Jonas [Wohlfarth-Bottermann], wie Pete gesagt hat, viele zweite Chancen erkämpft. Wir hatten wichtige Dreipunkttreffer von Downtown und haben Scott Eatherton in der zweiten Halbzeit mit vier Punkten in Schach gehalten. Es ist gut, dass wir so viele Turnover forciert haben. Wir müssen aber weniger spekulieren und defensiv solider agieren. Vor unserer kleinen Pause haben wir nun noch ein Spiel in Vechta. Dort hoffe ich, dass wir auf diesen Lauf aufbauen können.“

Für Ludwigsburg spielten: Tanner Leissner 18 Punkte/5 Rebounds, Khadeen Carrington 17/8 Assists/4 Rebounds, Nick Weiler-Babb 14/5 Rebounds, Marocs Knight 14/5 Assists/4 Rebounds, Jaleen Smith 7, Konstantin Konga 7, Jonas Wohlfarth-Bottermann 6/6, Thomas Wimbush 4, Ariel Hukporti 2, Hans Brase 2 und Radii Caisin.

Für Braunschweig spielten: Scott Eatherton 18 Punkte, Thomas Klepeisz 16, Joe Lawson 11, Karim Jallow 9, Lukas Wank 7, Aleksandar Marelja 6, Kostja Mushidi 4, Trevor Releford 4, Henry Pwono 2 und Garai Zeeb 2.

Viele Minijobber haben Anspruch auf Weihnachtsgeld

Extra-Euros zum Jahresende: Arbeitnehmer im Landkreis Ludwigsburg, die noch kein Weihnachtsgeld bekommen haben, sollen prüfen, ob sie Anspruch auf die Sonderzahlung haben. Dazu rät die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). Insbesondere für die 28.200 Menschen, die kreisweit lediglich einen Minijob haben, lohne sich ein genauer Check. „Wenn der Chef seinen Mitarbeitern ein Weihnachtsgeld zahlt, dann haben auch die Minijobber im selben Unternehmen Anspruch auf die Extra-Zahlung“, erklärt Hartmut Zacher, Geschäftsführer der NGG Stuttgart. Die Höhe des Weihnachtsgeldes richte sich nach der jeweiligen Arbeitszeit.

Nach Einschätzung der Gewerkschaft gehen Beschäftigte in Branchen wie dem Gastgewerbe oder dem Fleischer- und Bäckerhandwerk allerdings häufig leer aus. „Es gibt immer wieder Chefs, die die Überweisung zum Jahresende gern mal vergessen.“ Auch Auszubildende würden häufig um das Weihnachtsgeld gebracht – gerade dort, wo es keinen Betriebsrat gebe. Im Zweifelsfall lohne sich ein Anruf bei der zuständigen Gewerkschaft, rät Zacher.

Ob Beschäftigten ein Weihnachtsgeld zusteht, ist im Tarif- oder Arbeitsvertrag geregelt. Einen gesetzlichen Anspruch gibt es nicht. Unter den Mitarbeitern, in deren Betrieb ein Tarifvertrag gilt, erhalten im Schnitt 77 Prozent ein Weihnachtsgeld. Das hat eine Umfrage der Hans-Böckler-Stiftung ergeben. Ist der Arbeitgeber nicht tarifgebunden, können nur 44 Prozent der Beschäftigten mit einer Sonderzahlung rechnen. Das Weihnachtsgeld wird in der Regel mit der November-Abrechnung überwiesen.

Hilfe zum eigenen Lohn- oder Gehaltscheck sowie eine Datenbank mit Tarifverträgen finden Beschäftigte im Netz unter: www.lohnspiegel.de

Schwarzfahrer greifen Kontrolleur an

Ludwigsburg: Kontrolleur im Bus von Schwarzfahrern angegriffen

Am Donnerstagmittag bekam es ein Kontrolleur der Ludwigsburger Verkehrslinien in einem Bus mit zwei äußerst aggressiven Männern zu tun. Kurz vor 12.00 Uhr befand sich der 46-jährige Kontrolleur in einem Bus der Linie 421. Am Bahnhof stiegen drei junge Männer ein, die der 46-Jährige an der Haltestelle “Agentur für Arbeit” kontrollieren wollte. Da sie nicht im Besitz von gültigen Fahrkarten waren, begann er schließlich ihre Personalien aufzunehmen. Währenddessen begannen zwei der drei Männer ihn zu stoßen und zu schlagen. Als der Kontrolleur sich vor den Angriffen zu schützen versuchte, gelang es den Tatverdächtigen ihm die zuvor ausgehändigten Ausweisdokumente zu entreißen. Alle drei Männer flüchteten anschließend. Zeitgleich alarmierte ein weiterer Fahrgast die Polizei. Im Rahmen von sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnten zwei Männer in der Nähe der Bushaltestelle in der Hindenburgstraße angetroffen werden. Beide wiesen große Ähnlichkeit mit der zuvor durch den Kontrolleur abgegebenen Personenbeschreibung auf. Die beiden 21-Jährigen sollten hierauf von den Polizeibeamten zum Polizeirevier Ludwigsburg gebracht werden. Einer der beiden reagierte aufbrausend und aggressiv. Da er wild gestikulierte und dies auch nach mehrmaliger Aufforderung nicht sein lassen wollte, erklärten ihm die Polizisten schließlich die vorläufige Festnahme. Dieser versuchte er sich zu entziehen, worauf ihn die Beamten zu Boden brachten und ihm Handschließen anlegten. Beide 21-Jährigen müssen nun mit einer Anzeige wegen Körperverletzung rechnen. Der Tatverdächtige, der sich darüber hinaus auch gegen die Maßnahmen der Polizisten gewehrt hat, wird auch wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt.

Testkäufe in Ludwigsburg: Bahnhof schneidet am schlechtesten ab

Durchwachsen fällt die Bilanz der jüngsten Testkäufe aus, die Jugendsachbearbeiter des Polizeireviers zusammen mit Mitarbeitenden der Stadtverwaltung Ludwigsburg und drei jugendlichen Auszubildenden am Mittwoch durchgeführt haben. In 22 Verkaufsstellen, davon 13 in der Innenstadt, testeten die Kontrolleure das Verkaufsverhalten des Personals hinsichtlich der Abgabe von Tabakwaren, Alkohol und jugendgefährdender Medien.

In neun der überprüften Verkaufsstellen bekamen die jugendlichen Testpersonen problemlos entsprechende Waren. In vier Fällen sogar nachdem sie den verlangten Ausweis vorgelegt hatten. Mit drei unzulässigen Verkäufen in vier Betrieben war die Quote am Bahnhof Ludwigsburg dabei am schlechtesten. Eine Jugendliche wurde dabei von Mitarbeitenden eines Promotionstandes für eine neue Zigarettensorte aktiv angesprochen und zum Kauf animiert. Alle Verkaufsverantwortlichen werden angezeigt und müssen mit einem Bußgeld rechnen.

Neue Welle von Anrufen falscher Polizeibeamter

Das Polizeipräsidium Ludwigsburg registriert im Kreis Böblingen aktuell eine neue Welle von Anrufen falscher Polizeibeamter, die versuchen, insbesondere ältere Menschen um ihr Erspartes zu bringen und sich am Telefon als Mitarbeiter örtlicher Polizeidienststellen ausgeben. Heute in zahlreichen Fällen im Bereich Leonberg

Die Masche ist dabei fast immer dieselbe: Äußerst redegewandt und in der Regel in einwandfreiem, akzentfreiem Deutsch wird den Senioren vorgegaukelt, dass die Polizei gerade mehrere Einbrecher festgenommen habe, die Listen und Notizen den Namen und den Anschriften der Angerufenen bei sich hatten. Den Opfern wird dabei ein Schreckensszenario skizziert, dass auch sie demnächst in das Visier dieser Einbrecherbande geraten könnten oder aber schon sind. Im selben Atemzug wird ihnen “angeboten”, Bargeld und ihre Wertsachen abzuholen und vorübergehend in sichere Verwahrung zu nehmen.

Die Polizei warnt vor den Betrügern und rät:

Niemals rufen Polizeibeamte, Staatsanwälte oder andere Amtspersonen bei Ihnen an und fragen Sie nach ihren persönlichen Verhältnissen oder bestehendem Vermögen aus. Geben Sie niemandem derartige Auskünfte und lassen Sie sich nicht unter Druck setzen.

Notieren Sie die angezeigte Telefonnummer, den angeblichen Namen und die angebliche Dienststelle des Anrufers und legen Sie auf. Nehmen Sie stattdessen Kontakt mit der Ihnen bekannten Polizeidienststelle in Ihrer Nähe auf oder wählen sie den Polizeinotruf 110 und teilen sie den Vorfall mit. Benutzen Sie nicht die Rückruftaste, da Sie sonst wieder bei den Tätern landen.

Lassen Sie sich nicht davon täuschen, wenn auf ihrem Display eine Rufnummer erscheint, die scheinbar mit der Telefonnummer einer Polizeidienststelle übereinstimmt oder wie eine Notrufnummer aussieht – diese Anzeige kommt durch technische Manipulationen der Betrüger zustande, die tatsächlich von einem ganz anderen Anschluss anrufen.

Kommen jetzt Fahrverbote auf Ludwigsburg zu?

Der Luftreinhalteplan für Ludwigsburg muss überarbeitet werden

Der Verwaltungsgerichtshof (VGH) hat im Anschluss an die mündliche Verhandlung vom 26. November einer Klage der Deutschen Umwelthilfe (DUH) auf Fortschreibung des Luftreinhalteplans des Landes für Ludwigsburg wegen langjähriger Grenzwertüberschreitungen bei Stickstoffdioxid (NO2) stattgegeben.

Das Land und die Stadt Ludwigsburg hatten vorgetragen, mit der im September 2019 wirksam gewordenen 2. Fortschreibung des Planes sei der Anspruch auf schnellstmögliche Einhaltung des Grenzwerts von 40 Mikrogramm/Kubikmeter erfüllt, da die darin vorgesehenen Maßnahmen, zu denen insbesondere Dieselfahrverbote nicht gehörten, nach aus ihrer Sicht zutreffenden Prognosen zur Einhaltung des Grenzwertes ausreichten. Dieser Auffassung ist der Senat nicht gefolgt und hat das Land zu einer Neuplanung nach Maßgabe seiner Entscheidungsgründe verurteilt.

Somit hat das höchste Verwaltungsgericht in Baden-Württemberg Klage der Deutschen Umwelthilfe wegen langjähriger Überschreitung des Grenzwertes für Stickstoffdioxid in Ludwigsburg stattgegeben.

Die Entscheidungsgründe liegen derzeit noch nicht vor, sie werden voraussichtlich noch im Lauf dieses Jahres bekanntgegeben.

Gegen das Urteil ist die Revision zum Bundesverwaltungsgericht möglich, die der VGH wegen grundsätzlicher Bedeutung zugelassen hat (10 S 2741/18).

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War Autorennen der Grund? Fahrzeug überschlägt sich

Am späten Mittwochabend gegen 23:20 Uhr ist der 26-jährige Fahrer eines Audi A5 auf der K 1671 zwischen Markgröningen und Tamm im Verlauf einer langgezogenen Linkskurve aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit nach rechts in den Grünstreifen gefahren. Beim Gegenlenken kam er nach rechts von der Fahrbahn ab, wo sein Auto an der Böschung ausgehoben und auf dem Dach zurück auf die Fahrbahn geworfen wurde. Der 26-Jährige zog sich schwere Verletzungen zu und wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. An seinem Auto entstand Totalschaden in Höhe von etwa 20.000 Euro.

Ersten polizeilichen Ermittlungen und Zeugenaussagen zufolge könnte sich der Unfallfahrer zuvor ein illegales Rennen mit dem noch unbekannten Fahrer eines schwarzen PKW geliefert haben. Darüber hinaus stellten Polizeibeamte bei dem 26-Jährigen Anzeichen von Alkoholeinwirkung fest und veranlassten die Entnahme einer Blutprobe. Der Audi wurde für die weiteren Ermittlungen auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Heilbronn beschlagnahmt.

Für die Unfallaufnahme, die Bergungs- und Reinigungsarbeiten war die K 1671 zwischen Markgröningen und Tamm bis gegen 05:15 Uhr in beiden Richtungen gesperrt. Zu nennenswerten Verkehrsbehinderungen kam es jedoch nicht. Personen, die im Zusammenhang mit dem Unfallgeschehen sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizeidirektion, Tel. 0711/6869-0, zu melden.

Werner Kast erhält Bundesverdienstkreuz am Bande

MARBACH AM NECKAR. Das Bundesverdienstkreuz am Bande hat Landrat Dr. Rainer Haas am Mittwoch (27. November) Werner Kast übergeben. Im Rahmen einer kleinen Feier im Marbacher Rathaus sagte er: „Sie engagierten sich über Jahrzehnte ehrenamtlich für das Bildungswesen in Südwestdeutschland und bundesweit. Es braucht Menschen wie Sie, die Bildungspolitik mitgestalten wollen und der Politik wichtige Impulse geben.“ Der Geehrte war neben seiner beruflichen Tätigkeit als Schulleiter des Evangelischen Heidehof-Gymnasiums in Stuttgart über Jahrzehnte Vorsitzender des Evangelischen Schulbundes in Südwestdeutschland.

„Sie haben sich auf außergewöhnliche Weise für die Schulen in evangelischer Trägerschaft in Südwestdeutschland und bundesweit eingesetzt“, führte Landrat Haas weiter aus. In seiner Laudatio hob Landrat Dr. Rainer Haas die zahlreichen Verdienste des Geehrten hervor. So war Werner Kast maßgeblich an der Entwicklung des Bruttokostenmodells zur Bezuschussung der Schulen in freier Trägerschaft in Baden-Württemberg beteiligt. Außerdem ging das Fortbildungsangebot „Qualitätsoffensive Mathematik“ auf seine Initiative zurück. „Ihr Geschick im Umgang mit Zahlen haben Sie gerne eingebracht und sich auch nach Ihrer Tätigkeit als Vorsitzender für die Finanzen des Vereins verantwortlich gezeigt“, hob Landrat Haas hervor.

Ferner organisierte Kast als Vorsitzender des Evangelischen Schulbundes Südwestdeutschland jährliche Tagungen und schuf so eine bedeutende Plattform, auf der sich Schüler, Lehrer und Eltern austauschen können. „Darüber hinaus waren Sie für zehn Jahre in Ihrer Funktion auch bundesweit für die Gestaltung der Bildungspolitik mitverantwortlich“, lobte Landrat Haas das Engagement Kasts. „Durch Ihre ausgleichende Art gelang es Ihnen hier, die Schulbünde zu stabilisieren und deren Bedeutung zu stärken“, so Haas weiter. Kast habe bei all seinen Tätigkeiten stets das Wohl der Gemeinschaft im Blick gehabt. „Das Ehrenamt verstanden Sie als Dienst für die Gesellschaft, ohne sich persönlich in den Vordergrund zu stellen. Ihre respektvolle und verantwortungsbewusste Art brachte Ihnen viel Vertrauen ein“, sagte Landrat Haas zum Schluss seiner Laudatio.

Werner Kast ist Oberstudiendirektor im Ruhestand. Seit 1965 war er als Lehrer am Evangelischen Heidehof-Gymnasium in Stuttgart tätig, von 1978 bis 2002 war er Schulleiter des Gymnasiums. Neben seiner beruflichen Tätigkeit war er von 1981 bis 2005 Vorsitzender des Evangelischen Schulbundes in Südwestdeutschland und bis 2014 Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Freier Schulen Baden-Württemberg. Der Evangelische Schulbund Südwestdeutschland ist das Vertretungsorgan und Sprachrohr der evangelischen Schulen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz und für insgesamt 30 Schulen zuständig.

 

Intelligente Parkplatzsuche für die Akademiehofgarage

Die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim (SWLB) haben zusammen mit der multiGuide GmbH aus München in der Akademiehofgarage in Ludwigsburg mit LED-Wegweisern und Einzelstellplatzanzeigen ausgerüstet. Die LED-Module mit integrierten Sensoren sind über den insgesamt 240 Stellplätzen angebracht. Jens Ronneberger, Abteilungsleiter Parkierungsanlagen bei den Stadtwerken, erklärt: „Die intelligente Steuerung über die auffällig an den Decken angebrachten, leuchtenden Einzelstellplatzanzeigen und Wegweiser zeigt dem Besucher der Tiefgarage auf einen Blick, in welcher Fahrgasse freie Stellplätze verfügbar sind. Das reduziert deutlich den Parksuchverkehr in der Anlage.“
Grün leuchtende LED-Module weisen freie Stellplätze aus, rot leuchtende kennzeichnen bereits belegte, noch verfügbare Behindertenparkplätze sind mit blauem Licht versehen.
„Des Weiteren haben wir an den Übergängen zu den Parkhaus-Bereichen digitale Pfeile montiert, die anzeigen, wo es freie Kapazitäten gibt, das heißt: Parkplatzsuchende müssen nicht mehr im Schritttempo die Parkgassen entlangfahren – sie werden jetzt mithilfe der LED-Module schnell zum freien Stellplatz geleitet – gerade in der Weihnachtsmarktzeit ein klares Plus,“ erklärt Ronneberger.