Erster Corona-Fall in Ludwigsburg – Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg steigt auf 12

In Baden-Württemberg gibt es seit dem späten Donnerstagabend zwei neue bestätigte Corona-Fälle. Im ersten Fall handelt es sich um einen Mann aus dem Landkreis Ludwigsburg, der innerhalb der so genannten Influenza-Surveillance „herausgefischt“ wurde. Das bedeutet, dass Proben im Labor des Landesgesundheitsamtes, die negativ auf Influenza getestet wurden, automatisch auch auf das Corona-Virus hin untersucht werden. Dies ist der erste Fall, der auf diese Art ermittelt wurde. 

Beim zweiten Fall handelt es sich um einen Mann aus dem Rhein-Neckar-Kreis, der sich am Mittwochabend nach seiner Rückkehr aus dem Ski-Urlaub in Südtirol mit leichten Symptomen in der Notfallambulanz der Heidelberger Universitätsklinik vorgestellt hat. Der Test fiel am späten Donnerstagabend positiv aus. Der Mann befand sich in einer entsprechend hierfür eingerichteten Quarantäne-Station in der Uniklinik Heidelberg.

UPDATE:

Heute gegen die Mittagszeit wurde vom Ministerium in Stuttgart bestätigt, dass zwei weitere Personen sich mit dem Virus infiziert haben. Damit steigt die Zahl in Baden-Württemberg auf 12.

Im ersten Fall handelt es sich um einen Mann aus Nürnberg, der sich aktuell geschäftlich in Karlsruhe aufhält. Der positive Test wurde dem Gesundheitsamt Karlsruhe heute Vormittag gemeldet. Der Patient befindet sich inzwischen im Städtischen Klinikum Karlsruhe und wird dort medizinisch betreut. Alle zuständigen Behörden sind involviert und kümmern sich um die Ermittlung von weiteren Kontaktpersonen. Die Familie des Mannes in Nürnberg ist ebenfalls mit respiratorischer Symptomatik erkrankt.

Ein weiterer Fall wird aus Freiburg gemeldet. Ein Mann aus dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald mit Reise-Anamnese nach Italien (Bergamo, Lombardei) wurde am Donnerstag positiv getestet. Das örtliche Gesundheitsamt koordiniert die weiteren Ermittlungen. Der Patient befindet sich aktuell in häuslicher Isolation.

Landrat Dietmar Allgaier übernimmt Schirmherrschaft für Projekt „Wildkatzenkorridor“

Für das Projekt „Wildkatzenkorridor“ des BUND-Kreisverbands hat Landrat Dietmar Allgaier die Schirmherrschaft von seinem Amtsvorgänger Dr. Rainer Haas übernommen. Das erklärte er beim Antrittsbesuch des BUND-Kreisvorsitzenden Stefan Flaig und seines Stellvertreters Werner Brekle. „Das Projekt ist wichtig, um die Lebensräume der Tiere zu erhalten“, sagte Allgaier.

Mit dem Projekt „Wildkatzenkorridor“ des BUND-Kreisverbands sollen die Wildtierkorridore, die zwischen den Naturparks Stromberg und Fränkischer Wald möglich sind, vor allem für die Wildkatze konkretisiert und aufgewertet werden. „Was der Wildkatze hilft, hilft allen wildlebenden Tieren im dicht besiedelten Landkreis Ludwigsburg“, erklärte Flaig die Bedeutung der großräumigen Vernetzung von Waldlebensräumen.

Mit dem Generalwildwegeplan hat das Land Baden-Württemberg eine Fachplanung erstellt, welche die wichtigsten Wildkorridore erhalten und aufwerten soll. Hierzu ist es allerdings notwendig, dass geeignete Flächen bereitgestellt oder erworben und entsprechend aufgewertet werden können. Landrat Allgaier appelliert an die Kommunen, das Projekt dahingehend zu unterstützen.

Coronavirus: Stadt Stuttgart bereitet sich auf den Virus vor

Oberbürgermeister Fritz Kuhn hat am Mittwoch, 26. Februar, eine Runde mit zuständigen Bürgermeistern und Amtsleitern über die Konsequenzen für Stuttgart wegen der Ausbreitung des Coronavirus in Europa und Deutschland geleitet. Kuhn erklärte anschließend: „Die Stadt trifft die erforderlichen Vorkehrungen, um besonnen auf eine Ausbreitung des Coronavirus reagieren zu können.“ Die Verwaltung befinde sich in erhöhter Reaktionsbereitschaft. Kuhn: „Wir werden notwendige Maßnahmen laufend den aktuellen Entwicklungen anpassen, bei Bedarf umgehend.“

Professor Stefan Ehehalt, Leiter des Gesundheitsamts, sagte: „Wir beobachten die Lage sehr genau und machen fortlaufend eine Risikobewertung. Dafür sind wir rund um die Uhr mit den Stuttgarter Kliniken und dem Landesgesundheitsamt im Austausch. Die Situation ist dynamisch und nicht planbar, sie kann sich rasch verändern. Noch ist aber weder das öffentliche Leben, noch die öffentliche Gesundheit in Stuttgart beeinträchtigt.“

In Stuttgart ist bislang kein Fall einer Infektion mit dem Coronavirus bekannt (Stand: 26. Februar, 15 Uhr).
Das Gesundheitsamt Stuttgart weist auf die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts hin. Diese lauten: Wie bei Influenza und anderen akuten Atemwegsinfektionen schützen Husten- und Niesetikette, gute Händehygiene sowie Abstand zu Erkrankten (ca. 1 bis 2 Meter) auch vor einer Übertragung des neuen Coronavirus. Dieses Verhalten ist auch in Anbetracht der Grippewelle überall und jederzeit angeraten.

Personen, die (unabhängig von einer Reise) einen persönlichen Kontakt zu einem Patienten hatten, bei dem das Coronavirus im Labor nachgewiesen wurde, sollten sich unverzüglich und unabhängig von Symptomen an ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden.
Personen, die sich in einem vom Robert-Koch-Institut ausgewiesenen Risikogebiet aufgehalten haben, sollten – unabhängig von Symptomen – unnötige Kontakte vermeiden und nach Möglichkeit zu Hause bleiben. Beim Auftreten von akuten respiratorischen Symptomen (Atemwegsbeschwerden) sollten sie die Husten- und Niesetikette sowie eine gute Händehygiene beachten und, nach telefonischer Voranmeldung mit Hinweis auf die Reise, einen Arzt aufsuchen.

Für Reisende aus Regionen, in denen Coronafälle vorkommen, die aber keine Risikogebiete sind, gilt: Wenn sie innerhalb von 14 Tagen nach Rückreise Fieber, Husten oder Atemnot entwickeln, sollten sie – nach telefonischer Anmeldung und mit Hinweis auf die Reise – einen Arzt aufsuchen. Zudem sollten sie unnötige Kontakte vermeiden, nach Möglichkeit zu Hause bleiben, die Husten- und Niesetikette sowie eine gute Händehygiene beachten.

Für alle Flugreisende aus China gilt seit dem 15. Februar 2020 ein besonderes Verfahren. Unter anderem werden sie befragt, ob sie Kontakt mit Coronavirus-Infizierten hatten oder sich im Infektionsgebiet aufgehalten haben. Personen an Bord, die offensichtlich krank sind oder eine ansteckende Krankheit haben könnten, müssen gemeldet werden.

HOTLINE:

Für alle Fragen zum Coronavirus hat das Landesgesundheitsamt eine Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger eingerichtet. Sie erreichen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werktags zwischen 9 und 16 Uhr telefonisch unter 0711/904-39555. Das Gesundheitsamt der Stadt Stuttgart ist bei dringenden Anliegen unter der Rufnummer 0711/216-59390 (Montag bis Donnerstag, 9 bis 15.30 Uhr, freitags 9 bis 12 Uhr) zu erreichen. Darüber hinaus informiert das Service-Center der Stadt unter der Telefonnummer 0711/216-0 von montags bis freitags, 8 bis 18 Uhr.

30-Jähriger belästigt am Bahnhof Passanten sowie weitere Meldungen aus Ludwigsburg

30-Jähriger randaliert am Bahnhof in Ludwigsburg

Ein 30-Jähriger löste am Dienstag gegen 23.30 Uhr einen Polizeieinsatz am Bahnhof in Ludwigsburg aus. Der Mann, der mutmaßlich unter dem Einfluss von Alkohol und möglicherweise auch unter Drogen stand, krakeelte am Busbahnhof herum und belästigte Passanten. Als Beamte des Polizeireviers Ludwigsburg vor Ort eintrafen, stand der Mann vor einer Gruppe von Personen und schrie diese grundlos an. Die Polizisten forderten den 30-Jährigen nun auf, den Bahnhofsbereich zu verlassen. Als er dem Platzverweis jedoch keine Folge leistete, setzten die Beamten den Verweis durch und schoben ihn in eine angrenzende Straße. Nur wenige Minuten vergingen bis der 30-Jährige wieder zurückkehrte. Die Polizisten nahmen ihn hierauf in Gewahrsam und brachten ihn anschließend an seine nahe gelegene Wohnanschrift. Er muss nun mit einer Anzeige und einer Kostenrechnung rechnen.

Asperg: 31-Jähriger sucht Ex-Freundin auf

Ein 31-Jähriger suchte am Dienstagnachmittag seine von ihm getrennt lebende 33-jährige Freundin in der Silcherstraße in Asperg auf. Gegen 15:15 Uhr hatte der Mann die Arbeitsstätte seiner Freundin betreten. In dem Fachgeschäft soll er die 33-jährige Frau zunächst beleidigt und im weiteren Verlauf einen mutmaßlich noch ausstehenden Geldbetrag gefordert haben. Zwischen den beiden entwickelte sich ein Streitgespräch, dass letztendlich in einem Gerangel endete. Im Zuge dessen stieß die Frau gegen ein Thekenglas, nachdem ihr Ex-Freund sie vermutlich am Arm gepackt hatte. Der Mann ließ daraufhin von der leicht verletzten Frau ab und suchte das Weite. Kurz darauf konnten alarmierte Polizeibeamte den 31-Jährigen unweit des Geschäfts antreffen. Er erhielt einen Platzverweis und muss zudem mit einer Anzeige wegen Körperverletzung, Nötigung und Beleidigung rechnen.

Remseck am Neckar-Neckarrems: Unfall auf der Neckarbrücke

Etwa für eine Stunde musste die Neckarbrücke in Neckarrems am Mittwochmorgen nach einem Unfall gesperrt werden. Gegen 09.10 Uhr befuhr ein 31 Jahre alter Dacia-Fahrer die Brücke und bemerkte wohl zu spät, dass sich die Fahrzeuge vor ihm aufgrund hohen Verkehrsaufkommens aufgestaut hatten. Um nicht auf seinen Vordermann aufzufahren, bremste er stark und wich nach links aus. In der Folge geriet der Dacia auf die Gegenfahrspur und prallte dort mit einem 40-jährigen Mercedes-Lenker zusammen. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Der entstandene Sachschaden dürfte sich auf rund 15.000 Euro belaufen. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Während der Unfallaufnahme war die Brücke, über die die Landesstraße 1140 verläuft, bis gegen 10.15 Uhr gesperrt. Dies führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Remseck am Neckar-Pattonville: Einbruch in Erdgeschosswohnung

Über eine zuvor aufgehebelte Terrassentür verschaffte sich ein bislang unbekannter Täter am Dienstag zwischen 17:40 und 20:00 Uhr im New-York-Ring in Pattonville Zugang zu einer Erdgeschosswohnung. Anschließend durchsuchte er sämtliche Räumlichkeiten. Hierbei fiel dem Einbrecher vier hochwertige Uhren und eine noch unbekannte Bargeldsumme in die Hände. Der Täter flüchtete mit der Beute und hinterließ einen Sachschaden in noch unbekannter Höhe. Zeugen, die etwas Verdächtiges beobachtet haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeiposten Möglingen, Tel. 07141 481291, in Verbindung zu setzen.

 

Aktuelle Meldungen aus Ludwigsburg und der Region

Ludwigsburg

Leichte Verletzungen erlitt ein 70-jähriger Pedelec-Lenker, der am Dienstag gegen 09.50 Uhr in der Robert-Franck-Allee in Ludwigsburg in einen Unfall verwickelt wurde. Eine 77 Jahre alte Ford-Fahrerin übersah den Zweiradlenker vermutlich, als sie von der Königsallee in die Robert-Franck-Allee einbiegen wollte. In der Folge nahm sie dem Mann, der auf dem Radfahrstreifen in Richtung der Stuttgarter Straße unterwegs war, die Vorfahrt und die beiden stießen zusammen. Der 70-Jährige wurde anschließend durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden wurde auf etwa 2.500 Euro geschätzt.

Bietigheim-Bissingen: Einbruch in Wohnhaus

Auf Bargeld hatte es ein noch unbekannter Dieb vermutlich abgesehen, der am Montag zwischen 18.00 Uhr und 19.50 Uhr in ein Wohnhaus im Bietweg in Bietigheim einbrach. Um in das Innere des Hauses zu gelangen, hebelte der Täter die Terrassentür auf und betrat anschließend das Wohnzimmer. Von dort aus erreichte er die Küche, wo er aus einem aufgefundenen Geldbeutel eine dreistellige Bargeldsumme stahl. Möglicherweise wurde er im weiteren Verlauf von einer nachhause kommenden Bewohnerin gestört, denn weitere Räume scheint der Unbekannte vor seiner Flucht nicht durchsucht zu haben. Der entstandene Sachschaden dürfte sich auf etwa 500 Euro beziffern. Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben, werden gebeten, sich unter Tel. 07142/405-0 mit dem Polizeirevier Bietigheim-Bissingen in Verbindung zu setzen.

Bietigheim-Bissingen: Sommerräder gestohlen

Ein Satz Sommerkompletträder wechselte zwischen Freitag 17.30 Uhr und Montag 06.30 Uhr in der Conrad-Rotenburger-Straße in Bietigheim auf illegale Weise den Besitzer. Der noch unbekannte Täter verschaffte sich zunächst Zugang in eine Tiefgarage und entwendete die vier originalen Audi-Sommerräder, die auf einem der Stellplätze lagerten. Der Wert des Diebesguts wurde auf etwa 1.500 Euro geschätzt. Hinweise nimmt das Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142/405-0, entgegen.

Bietigheim-Bissingen: Unfallflucht

Auf dem Parkplatz eines Möbelgeschäfts in Bietigheim-Bissingen ereignete sich am Montag zwischen 14.50 Uhr und 16.10 Uhr eine Unfallflucht. Ein noch unbekannter Fahrzeuglenker beschädigte vermutlich beim Ein-oder Ausparken einen VW, der auf dem Parkplatz stand, der über die Walheimer Straße erreicht werden kann. Der hinterlassene Sachschaden wurde auf rund 3.500 Euro geschätzt. Zeugen, die den Unfall beobachten konnten, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142/405-0, zu melden.

Bietigheim-Bissingen: Unfallflucht

Ein Sachschaden von rund 2.000 Euro entstand bei einer Unfallflucht, die am Montag zwischen 22.30 Uhr und 23.30 Uhr von einem noch unbekannten Fahrzeuglenker auf einem Parkplatz in der Straße „Am Japangarten“ in Bietigheim verübt wurde. Mutmaßlich streifte der Unbekannte beim Ein- oder Ausparken einen nebenan abgestellten Mercedes. Statt sich anschließend jedoch um den Unfall zu kümmern, setzte der Unbekannte seine Fahrt unbeirrt fort. Das Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142/405-0, sucht Zeugen.

Vaihingen an der Enz-Ensingen: 20.000 Euro Sachschaden nach Unfallflucht

Das Polizeirevier Vaihingen an der Enz, Tel. 07042/941-0, sucht Zeugen, die am Montag zwischen 14.30 Uhr und 19.00 Uhr eine Unfallflucht in der Otto-Hahn-Straße in Ensingen beobachten konnten. Ein bislang unbekannter LKW-Lenker beschädigte das Tor der Zulieferereinfahrt einer Firma. Der Unbekannte prallte aus bislang unbekannter Ursache gegen das Rolltor, das hierdurch aus der Schiene gedrückt wurde. Das Tor kippte in der Folge und wurde verbogen. Dies führte wiederum dazu, dass auch eine Schranke beschädigt und die an das Tor angrenzende Umzäunung aus dem Erdreich gerissen wurde. Der Gesamtsachschaden wurde auf etwa 20.000 Euro geschätzt. Statt sich jedoch um den Unfall zu kümmern, machte sich der Unbekannte aus dem Staub.

Marbach am Neckar: Anhänger drückt Traktor an Hauswand

Glimpflich verlaufen ist am Dienstagmorgen ein Verkehrsunfall auf der Grabenstraße. Gegen 08:00 Uhr war der 40-jährige Fahrer eines Traktors mit Anhänger auf der Straße in Richtung Ludwigsburger Straße unterwegs, als der Anhänger auf der abschüssigen Strecke gegen die Zugmaschine drückte. Der 40-Jährige lenkte nach rechts in Richtung Bürgersteig, wo der Traktor sich durch den Druck um die eigene Achse drehte und gegen eine Hauswand kippte. Der Fahrer blieb unverletzt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 3.000 Euro.

 

Verkehrsbericht: Welche Straßen diese Woche gesperrt sind

Verkehrsbericht gültig ab Montag, 24. Februar

Abelstraße
Es besteht eine Vollsperrung der Abelstraße zwischen dem Schützenplatz und der Kreuzstraße – Anlieger und Andienungsverkehr sind eingeschränkt frei.

Heilbadweg
Es besteht eine Vollsperrung zwischen dem Heilbad und der Uferstraße bis circa Ende April. Der Fahrradverkehr wird über die Marbacher Straße umgeleitet.
 
Heilbronner Straße
Es besteht bis circa Mitte März eine Vollsperrung des Verbindungsweges zwischen der Heilbronner Straße und der Reuteallee entlang des Bahndammes. Die ausgeschilderte Umleitung für den Fußgänger-/Radverkehr verläuft über den westlichen Verbindungsweg.
 
Hochberger Straße
Vollsperrung der Straße entlang der Kläranlage zwischen K 1695 und der Kläranlage Poppenweiler bis etwa Ende April. Die Zufahrt zur Kläranlage ist nur nach Abstimmung möglich – Der Fußgängerverkehr ist eingeschränkt möglich.

Kallenberg´sches Areal
Die Leonberger Straße ist zwischen der Solitudestraße und dem Zentralen Omnibus-bahnhof (ZOB) für den Individualverkehr gesperrt. Die Solitudestraße ist halbseitig gesperrt – die Verkehrsführung erfolgt stadteinwärts zwischen der Friedrichstraße und der Leonberger Straße. Die Einschränkungen bestehen bis voraussichtlich April 2021.

Leonberger Straße
Hier besteht bis circa Ende März eine halbseitige Sperrung zwischen der Solitudestraße und der Seestraße in Fahrtrichtung Solitudestraße. Eine Umleitung ist ausgeschildert.

Lortzingstraße
Es besteht eine Vollsperrung zwischen dem Brahmsweg und der Schumannstraße bis voraussichtlich Ende April 2020.

Osterholzallee
Die Fahrbahnen in der Osterholzallee sind bis voraussichtlich Ende April 2020 zwischen der Schlieffenstraße und der Gänsfußallee halbseitig gesperrt. Es gibt eine Einbahnregelung in Fahrtrichtung Stadtmitte. Eine Umleitung in die Gegenrichtung ist eingerichtet.

Schillerstraße
Die Schillerstraße ist für den Fahrzeugverkehr in Richtung Westen befahrbar. Der Radverkehr bleibt in beide Richtungen aufrecht erhalten. Der Fußgängerverkehr wird über den Gehweg auf der Südseite geführt. Diese Verkehrsregelung gilt für die Dauer der Bauarbeiten bis voraussichtlich Ende 2022.

Uferwiesen II
Hier besteht eine Vollsperrung der Anlegestelle.

Waldäcker III
Hier sind temporäre Einschränkungen bei der Nutzung des Radwegs entlang der Schwieberdinger Straße möglich.

Ludwigsburg setzt mobilen Blitzer ein

Auch bei der Stadt Ludwigsburg sind ab sofort zwei „Enforcement Trailer“ im Einsatz – dabei handelt es sich um semi-stationäre Geschwindigkeitsmessanhänger. Die Trailer funktionieren wie stationäre Blitzanlagen – sie haben allerdings den großen Vorteil, dass sie ohne feste Installation an wechselnden und somit nicht vorhersehbaren Plätzen aufgestellt werden können.

Mit den zwei Enforcement-Trailern kann die Stadt zeitnah auf Anwohnerbeschwerden und auf Hinweise zu regelmäßigen Geschwindigkeitsüberschreitungen reagieren. „Standorte von stationären Geschwindigkeitsmessanlagen sind sehr schnell im Bewusstsein der Verkehrsteilnehmenden verankert“, erklärt Heinz Mayer, Leiter des Fachbereichs Sicherheit und Ordnung. „Sie führen oft nur zu einem kurzen Abbremsen und anschließenden Beschleunigen. Die Anhänger dagegen haben eine größere verkehrserzieherische Wirkung und sorgen für eine stärkere Verbesserung der Verkehrssicherheit.“

Bislang gibt es in Ludwigsburg 23 Standorte, an denen unterschiedliche Überwachungen, wie Geschwindigkeit, Rotlichtverstöße, Einhaltung der Busspur oder die Einhaltung des Lkw-Durchfahrtsverbots, stattfinden. Wie wichtig und notwendig diese Kontrollen sind, zeigt der neue Blitzer an der Stuttgarter Straße/B 27. Seit seiner Inbetriebnahme im letzten Dezember hat er insgesamt 2.300 Verkehrsverstöße registriert. Der schnellste Raser war dabei mit einer Geschwindigkeit von 123 Stundenkilometern unterwegs.

Was am Wochenende in Ludwigsburg und in der Region los war

Korntal-Münchingen: Unfallflucht

Das Polizeirevier Ditzingen, Tel. 07156 4352-0, sucht Zeugen, die Hinweise zu einer Verkehrsunfallflucht geben können, die sich zwischen Samstag 19:00 Uhr und Sonntag 10:45 Uhr in der Ludwigsburger Straße in Korntal ereignete. Auf derzeit ungeklärte Art und Weise stieß ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker gegen die linke Fahrzeugfront eines VW Passat, der am Fahrbahnrand abgestellt war. Ohne sich um den entstandenen Sachschaden von etwa 2.000 Euro zu kümmern, machte sich der Verursacher davon.

Kornwestheim: Versuchter Diebstahl

Zwei bislang unbekannte Täter machten sich in der Nacht zum Sonntag an einem Parkticketautomaten, der sich in einem Parkhaus in der Eastleighstraße in Kornwestheim befindet, zu schaffen. Gegen 00:45 Uhr konnte ein aufmerksamer Zeuge beobachten, dass die Täter im Parkhaustunnel mit einem Werkzeug versuchten den Automat aufzuhebeln. Nach dieser Beobachtung alarmierte der Zeuge umgehend die Polizei. Unterdessen scheiterte das Vorhaben den Automaten aufzubrechen und die Täter machten sich, noch vor Eintreffen der Einsatzkräfte, ohne Beute in Richtung der Güterbahnhofstraße aus dem Staub. Der angerichtete Sachschaden konnte noch nicht beziffert werden. Eine sofort eingeleitete polizeiliche Fahndung führte nicht zur Ergreifung der Täter. Die Unbekannten trugen zur Tatzeit einen dunkelgrünen sowie dunklen Kapuzenpullover, deren jeweilige Kapuze sie über den Kopf gezogen hatten. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Kornwestheim unter der Tel. 07154 1313-0 in Verbindung zu setzen.

Vaihingen an der Enz: Schaufensterscheibe erneut eingeworfen

Nachdem ein bislang unbekannter Täter in der Nacht zum vergangenen Donnerstag mit zwei großen Steinen Löcher in eine Schaufensterscheibe in der Mühlstraße geworfen hatte, war dasselbe Geschäft am frühen Sonntagmorgen gegen 01:50 Uhr erneut Ziel eines Einbrechers. Mit zwei Betonsteinen warf er die Schaufensterscheibe ein, gelangte den bisherigen Ermittlungen zufolge aber nicht in die Geschäftsräume. Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeirevier Vaihingen/Enz, Tel. 07144 941-0, entgegen.

Schwieberdingen: Diebstahl beim Kinderfasching

Während des Kinderfaschings in der Turn- und Festhalle am Herrenwiesenweg hat ein unbekannter Täter am Sonntag, zwischen 15:15 und 17:15 Uhr aus dem unverschlossenen Bühnenraum eine Handtasche mit Bargeld und Papieren im Wert von etwa 600 Euro entwendet. Der Polizeiposten Schwieberdingen, Tel. 07150 31245, bittet um Hinweise.

Immer mehr Menschen im Kreis Ludwigsburg auf Zweitjob angewiesen

Wenn ein Job nicht reicht: Rund 23.000 Menschen im Landkreis Ludwigsburg haben neben ihrer regulären Stelle noch einen Minijob. Damit stieg die Zahl der Zweitjobber innerhalb von zehn Jahren um 34 Prozent, wie die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mitteilt. Die NGG Stuttgart beruft sich hierbei auf neue Zahlen der Arbeitsagentur. Danach sind Zusatz- Jobs in Restaurants, Gaststätten und Hotels im Kreis Ludwigsburg besonders verbreitet: In der Branche gab es im Juni 2019 knapp 2.700 Zweitjobber – das sind doppelt so viele wie zehn Jahre zuvor (plus 98 Prozent). 

Gewerkschafter Hartmut Zacher spricht von einer Schieflage auf dem Arbeitsmarkt: „Im Schatten des Booms der vergangenen Jahre sind viele sozialversicherungspflichtige Stellen entstanden, die oft kaum zum Leben reichen. Nebenjobs müssen dann die Haushaltskasse aufbessern. Aber wer auf einen Zweitjob angewiesen ist, der arbeitet meist am Limit – auf Kosten von Familie, Freunden und Freizeit“, so der Geschäftsführer der NGG Stuttgart. 

Dabei treffe der Boom bei den Nebenjobs langfristig auch die heimische Wirtschaft. „Gastronomen und Bäckermeister, die über den Fachkräftemangel klagen, aber gleichzeitig auf 450-Euro-Kräfte setzen, schneiden sich ins eigene Fleisch. Minijobber können keine Hotelfachleute ersetzen“, betont Zacher. Doch Fachkräfte gewinne man nur mit ordentlichen Löhnen – „so hoch, dass die Beschäftigten keinen Zweitjob mehr brauchen“. Außerdem müssten sich die Arbeitgeber stärker um Nachwuchs kümmern. „Eine Lehre im Lebensmittelhandwerk oder im Gastgewerbe kommt für Schulabgänger nur infrage, wenn der Lohn und die Ausbildungsbedingungen stimmen“, so der Gewerkschafter. 

Die NGG sieht aber auch die Politik in der Verantwortung. Die Zunahme der Zweitjobs sei auch das Ergebnis einer verfehlten Arbeitsmarktpolitik der Nullerjahre. „Mit einer Reform könnte die Bundesregierung Minijobs voll in die Sozialversicherung einbeziehen. Allerdings sollten die Arbeitgeber den größten Teil der Beiträge zahlen. Das macht reguläre Stellen attraktiver und verschafft den Minijobbern heute eine bessere Absicherung“, so Zacher.

Was in Ludwigsburg und in der Region los war

Vaihingen an der Enz:

Beim Befüllen eines 50.000 Liter fassenden Heizöl-Außentanks auf einem Firmengelände am südlichen Ortsrand von Enzweihingen sind am Freitagmorgen aus noch ungeklärter Ursache zwischen 1.000 und 1.500 Liter leichtes Heizöl ausgelaufen. Etwa 1.000 Liter wurden über einen Ölabscheider aufgefangen und durch die Feuerwehr abgepumpt. Eine geringe Menge Öl gelangte in die Kanalisation, konnte aber im Klärwerk abgefangen und gebunden werden. Darüber hinaus versickerte ein Teil des Öls im nicht versiegelten Hofraum des Betriebs. Ob und wie viel Öl ins Erdreich gelangt ist und ob dadurch ein Abtragen des Erdreichs erforderlich wird, werden die weiteren Überprüfungen noch ergeben müssen.

Vor Ort waren 35 Einsatzkräfte der Feuerwehr Vaihingen/Enz, Beamte des Arbeitsbereichs Gewerbe und Umwelt des Polizeipräsidiums Ludwigsburg und Mitarbeiter der unteren Wasserbehörde im Landratsamt Ludwigsburg.

Ludwigsburg: Einbruch in Wohnhaus

Nach einem Einbruch in ein Wohnhaus in der Straße „Favoritegärten“ in Ludwigsburg sucht das Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141/18-5353, noch Zeugen. Die bislang unbekannten Täter hebelten vermutlich gegen 19.45 Uhr die Eingangstür eines Einfamilienhauses auf und lösten hierbei einen Alarm aus. Dies führte mutmaßlich dazu, dass die Einbrecher die Flucht ergriffen, ohne Diebesgut gemacht zu haben. Sie hinterließen jedoch einen Sachschaden von etwa 1.500 Euro.

Marbach am Neckar: Führerschein eines E-Roller-Fahrers beschlagnahmt

Mit der Beschlagnahme seines Führerscheins und einer Blutentnahme endete am Donnerstag gegen 15.45 Uhr die Fahrt eines 60 Jahre alten E-Roller-Lenkers zwischen Marbach am Neckar und Erdmannhausen. Der Mann befuhr den Gehweg parallel der Landesstraße 1124 in Richtung Erdmannhausen und kam etwa 100 Meter vor dem Gewerbegebiet „Ochsenweg“ alleinbeteiligt zu Fall. Eine 50 Jahre alte PKW-Lenkerin, die den Unfall beobachtet hatte, hielt sofort an, leistete Erste Hilfe und alarmierte den Rettungsdienst. Die ebenfalls hinzugerufenen Beamten des Polizeireviers Marbach am Neckar bemerkten bei der Kontaktaufnahme mit dem 60-Jährigen Atemalkoholgeruch. Des Weiteren stellten sie fest, dass für den E-Roller trotz Versicherungspflicht keine Versicherung besteht. Nachdem ein Atemalkoholtest positiv verlaufen war, musste sich der 60-Jährige, der durch den Unfall leichte Verletzungen erlitten hatte, einer Blutentnahme unterziehen und sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Darüber hinaus hätte er den Gehweg nicht nutzen dürfen.

Bietigheim-Bissingen: Auseinandersetzung in einer Flüchtlingsunterkunft

Mehrere Streifenwagenbesatzungen der Polizeireviere Bietigheim-Bissingen und Ludwigsburg rückten am Freitag kurz vor 03.00 Uhr in die Geisinger Straße in Bietigheim aus, nachdem der zuständige Sicherheitsdienst eine Schlägerei in der Flüchtlingsunterkunft gemeldet hatte. Als die Beamten vor Ort eintrafen, trafen sie auf drei Männer im Alter von 25, 27 und 37 Jahren, die sich zuvor gemeinsam in einem der Zimmer aufgehalten hatten. Zu diesem Zimmer wollten sich wohl etwa zehn noch unbekannte Personen Zutritt verschaffen. Hierbei sei die Glasfüllung der Tür beschädigt worden. Durch herumfliegende Glassplitter habe der 37-jährige Mann leichte Verletzungen erlitten. Der 25-Jährige wies ebenfalls leichte Verletzungen auf. Die Gruppe, von der die Gewalt ausgegangen sein soll, hatte bereits die Flucht ergriffen. Im Zuge der Ermittlungen vor Ort, stellten die Beamten einen weiteren 21 Jahre alten Leichtverletzten fest, der sich in einem Gebüsch vor den Tätern versteckt hatte. Die Ermittlungen dauern an.

Markgröningen: Polizei sucht Geschädigten nach Gitterboxen-Diebstahl

In der Nacht zum Freitag fiel einer Streifenwagenbesatzung der Polizeihundeführer des Polizeipräsidiums Ludwigsburg ein weißer Peugeot Boxer auf, der in der Münchinger Straße unterwegs war. Auffällig waren zum einen die unsichere Fahrweise sowie die fehlerhafte Beleuchtung des Transporters. Gegen 01.05 Uhr führten die Polizisten deshalb eine Kontrolle durch. Im Fahrzeug befanden sich mehrere Gitterboxen, deren Herkunft die beiden Insassen, ein 17-jähriger Beifahrer und ein 20 Jahre alter Fahrer, nicht erklären konnten. Da sich die Gesamtumstände als verdächtig darstellten, wurde eine weitere Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Vaihingen an der Enz hinzugezogen. Die Gitterboxen wurden zunächst sichergestellt. Die beiden jungen Männer konnten nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen das Polizeirevier Vaihingen an der Enz wieder verlassen. Der Polizeiposten Sachsenheim, Tel. 07147/27406-0, hat die weiteren Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen sowie insbesondere Geschädigte sich zu melden.

Markgröningen: Unfall am Zebrastreifen

Eine 33 Jahre alte Frau musste am Donnerstagnachmittag nach einem Unfall in der Schillerstraße in Markgröningen durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Zuvor wollte die Frau, gegen 16.10 Uhr, den Zebrastreifen in der Schillerstraße in Richtung eines Drogeriemarktes überqueren. Als sie sich etwa in der Mitte des Fußgängerüberwegs befand, fuhr ein 77 Jahre alter Smart-Fahrer aus Richtung der Vaihinger Straße bzw. der Grabenstraße heran. Mutmaßlich übersah der Mann die Fußgängerin und es kam zu seinem Zusammenstoß, worauf die 33-Jährige zu Boden stürzte und verletzt wurde. Sachschaden entstand nicht.

Ditzingen: mehrere PKW beschädigt

Am Donnerstag wüteten noch unbekannte Täter zwischen 21.10 Uhr und 22.15 Uhr auf einem Parkplatz in der Gottfried-Keller-Straße in Ditzingen. Die Unbekannten beschädigten mindestens sechs PKW, die auf dem Parkplatz abgestellt waren. Es wurden die Heckscheibenwischer oder die Außenspiegel abgerissen. Der entstandene Sachschaden dürfte sich auf etwa 1.000 Euro belaufen. Es waren ein Kia, zwei BMW, ein Mercedes, ein Suzuki und Ford betroffen. Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Ditzingen, Tel. 07142/405-0, in Verbindung zu setzen.