Dienstagszahlen: Inzidenzwert im Landkreis steigt wieder

Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist am Dienstag gestiegen und ist jetzt so hoch wie vor genau einer Woche. Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der Wert bei 5,3 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Am Vortag lag der Wert bei 3,3. Vor genau einer Woche bei 5,3. Das geht aus Zahlen von Dienstagnachmittag hervor, die den Stand des Dashboards vom Landratsamt in Ludwigsburg von 17:00 Uhr vorläufig wiedergeben. (Stand: 06.07.)

Innerhalb 24 Stunden wurde in der Summe 13 Neuinfektionen registriert. (Vorwoche 9). Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg steigt um 1 auf  mindestens 517. Rund 26.362 (+6) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 06.07.)

Affalterbach ( 173 | 0 )
Asperg ( 747 | 0 )
Benningen am Neckar ( 252 | 0 )
Besigheim ( 664 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.482 | 0 )
Bönnigheim ( 546 | 0 )
Ditzingen ( 1.220 | 1 )
Eberdingen ( 305 | 0 )
Erdmannhausen ( 185 | 0 )
Erligheim ( 152 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 612 | 0 )
Freudental ( 162 | 0 )
Gemmrigheim ( 261 | 0 )
Gerlingen ( 719 | 0 )
Großbottwar ( 348 | 1 )
Hemmingen ( 319 | 0 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 276 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 365 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 862 | 2 )
Kornwestheim ( 2.020 | 2 )
Löchgau ( 295 | 0 )
Ludwigsburg ( 4.915 | 3 )
Marbach am Neckar ( 709 | 0 )
Markgröningen ( 773 | 0 )
Möglingen ( 695 | 0 )
Mundelsheim ( 137 | 0 )
Murr ( 257 | 0 )
Oberriexingen ( 124 | 0 )
Oberstenfeld ( 381 | 0 )
Pleidelsheim ( 308 | 1 )
Remseck am Neckar ( 1.238 | 1 )
Sachsenheim ( 1.024 | 0 )
Schwieberdingen ( 465 | 0 )
Sersheim ( 304 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 479 | 0 )
Tamm ( 430 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 1.492 | 2 )
Walheim ( 143 | 0 )

red

Festnahmen in Ludwigsburg und Remseck: Polizei gelingt Schlag gegen Rauschgifthandel

In einer Durchsuchungs- und Festnahmeaktion in Ludwigsburg und Remseck am Neckar mündeten am Montagmorgen mehrmonatige Ermittlungen wegen unerlaubten, bewaffneten Handels mit Betäubungsmitteln, die das Polizeirevier Ludwigsburg zusammen mit dem Kriminalkommissariat Ludwigsburg und dem Landeskriminalamt Baden-Württemberg gegen vier Tatverdächtige im Alter zwischen 24 und 53 Jahren führt. Dabei stellten die Ermittler nicht nur 3,5 Kilo Marihuana und kleinere Mengen Haschisch und Kokain sicher, sondern auch 30.000 Euro mutmaßliches Dealergeld, verschreibungspflichtige Medikamente, Mobiltelefone, eine Schreckschusswaffe und weitere Beweismittel.

Bereits im Herbst 2020 hatte die Polizei erste Hinweise darauf erhalten, dass mehrere zunächst unbekannte Tatverdächtige in einem Haus in der Ludwigsburger Innenstadt einen unbestimmten Personenkreis mit Betäubungsmitteln versorgen. Im Zuge der folgenden Ermittlungen konnten der 25-jährige, mutmaßliche Drahtzieher und drei weitere Tatverdächtige identifiziert werden. Der 25-jährige Italiener und ein 24-jähriger Algerier wurden bei den Durchsuchungen vorläufig festgenommen und noch am Montag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart einem Haftrichter beim Amtsgericht Stuttgart vorgeführt. Die beantragten Haftbefehle wurden in Vollzug gesetzt und die Tatverdächtigen in eine Justizvollzugsanstalt eingewiesen. Ihre beiden Komplizen halten sich den Ermittlungen zufolge derzeit im Ausland auf.

„Ein weiteres Beispiel für die hervorragende Arbeit unserer Kolleginnen und Kollegen,“ freut sich Polizeioberrat Christian Zacherle, der Leiter des Polizeireviers Ludwigsburg. „Wir konnten dabei nicht nur die Tatverdächtigen ermitteln, sondern auch verhindern, dass eine weitere, größere Menge Betäubungsmittel auf den Markt kommt.“

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg und Staatsanwaltschaft Stuttgart

Unveränderter Inzidenzwert am Montag

Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist am Montag unverändert geblieben. Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der Wert bei 3,3 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Auch am Vortag lag der Wert bei 3,3. Vor genau einer Woche bei 6,2. Das geht aus Zahlen von Montagnachmittag hervor, die den Stand des Dashboards vom Landratsamt in Ludwigsburg von 17:00 Uhr vorläufig wiedergeben. (Stand: 05.07.)

Innerhalb 24 Stunden wurde in der Summe 1 Neuinfektion registriert. Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg bleibt unverändert bei mindestens 516. Rund 26.356 (+1) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 05.07.)

Affalterbach ( 173 | 0 )
Asperg ( 747 | 0 )
Benningen am Neckar ( 252 | 0 )
Besigheim ( 664 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.482 | 0 )
Bönnigheim ( 546 | 0 )
Ditzingen ( 1.219 | 0 )
Eberdingen ( 305 | 0 )
Erdmannhausen ( 185 | 0 )
Erligheim ( 152 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 612 | 0 )
Freudental ( 162 | 0 )
Gemmrigheim ( 261 | 0 )
Gerlingen ( 719 | 0 )
Großbottwar ( 347 | 0 )
Hemmingen ( 319 | 0 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 276 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 365 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 860 | 0 )
Kornwestheim ( 2.018 | 1 )
Löchgau ( 295 | 0 )
Ludwigsburg ( 4.912 | 0 )
Marbach am Neckar ( 709 | 0 )
Markgröningen ( 773 | 0 )
Möglingen ( 695 | 0 )
Mundelsheim ( 137 | 0 )
Murr ( 257 | 0 )
Oberriexingen ( 124 | 0 )
Oberstenfeld ( 381 | 0 )
Pleidelsheim ( 307 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.237 | 0 )
Sachsenheim ( 1.024 | 0 )
Schwieberdingen ( 465 | 0 )
Sersheim ( 304 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 479 | 0 )
Tamm ( 430 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 1.490 | 0 )
Walheim ( 143 | 0 )

red

Versuchter Totschlag in Ludwigsburg: 16-jähriger sticht bei Auseinandersetzung zweier Gruppen auf 28-Jährigen ein

Wegen Verdachts des versuchten Totschlags ermittelt die Kriminalpolizei in Ludwigsburg gegen einen 16-jährigen Jugendlichen, der in der Nacht zum Sonntag bei einer Auseinandersetzung auf dem Gelände der Pädagogischen Hochschule einem 28-Jährigen Stichverletzungen beigebracht haben soll.

Den bisherigen polizeilichen Ermittlungen zufolge hatten sich nach Mitternacht zwei kleinere Gruppen dort aufgehalten. Nach zwei Flaschenwürfen aus der Gruppe des 16-Jährigen heraus war es zunächst zu einem Streit zwischen den Gruppen und letztlich zu einer Auseinandersetzung zwischen dem Jugendlichen und dem 28-Jährigen gekommen. Beide waren stark alkoholisiert. Im Verlauf der Auseinandersetzung soll der 16-Jährige seinem Kontrahenten mutmaßlich mit einem Schraubendreher eine Stichverletzung beigebracht haben, die die Aufnahme auf der Intensivstation eines Krankenhauses erforderlich machte, wobei keine Lebensgefahr bestand. Ein 17-Jähriger, der sich beim Sturz in Glasscheren leicht verletzt hatte, wurde ebenfalls zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

Polizeibeamte trafen beide Gruppierungen noch auf dem Gelände an, stellten das mutmaßliche Tatwerkzeug sicher und nahmen den 16-Jährigen vorläufig fest. Er wurde am Sonntag einem Haftrichter beim Amtsgericht Waiblingen vorgeführt, der den von der Staatsanwaltschaft Stuttgart beantragten Haftbefehl gegen Auflagen außer Vollzug setzte.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Schreiender 39-Jähriger wirft Gegenstände vom Balkon und was sonst noch am Wochenende in der Region los war

Möglingen: Polizeieinsatz aufgrund psychischen Ausnahmezustands

In Möglingen kam es am Sonntagmorgen, gegen 06.30 Uhr, zu einem Einsatz der Polizei, da ein 39 Jahre alter Mann von seinem Balkon aus Gegenstände auf die Straße warf und dabei laut herumschrie. Der Mann, der sich offenbar in einem psychischen Ausnahmezustand befand, verweigerte jegliche Kommunikation mit den Polizisten. Es gelang schließlich eine Verwandte zu erreichen, die einen Schlüssel zur Wohnung besitzt und diese öffnen konnte. Zu diesem Zeitpunkt saß der 39-Jährige auf dem Balkongeländer. Die Beamten konnten den Mann widerstandlos in Gewahrsam nehmen. Anschließend wurde er in eine psychiatrische Einrichtung gebracht.

 

Korntal-Münchingen: Mann in psychischem Ausnahmezustand

Vermutlich befand sich ein 61 Jahre alter Bewohner Korntals am Sonntagmorgen unter dem Eindruck einer psychischen Ausnahmesituation, was zu einem Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei führte. Die Nachbarschaft hatte gegen 06.40 Uhr die Polizei alarmiert, da der 61-Jährige Gegenstände aus einem Fenster seiner Wohnung in Richtung des Hauseingangs schleuderte. Den eingetroffenen Beamten wollte er die Wohnungstür nicht öffnen. Da eine Eigengefährdung nicht ausgeschlossen werden konnte, öffnete die Freiwillige Feuerwehr Korntal-Münchingen mit richterlichem Beschluss gewaltsam die Tür. Der 61-Jährige konnte widerstandslos von den Polizeibeamten in Gewahrsam genommen werden. Anschließend wurde er in eine psychiatrische Einrichtung gebracht.

 

Großsachsenhem: Radfahrerin flüchtet nach Zusammenstoß mit Kind

Am Sonntagabend gegen 18:20 Uhr kam es auf dem Radweg neben dem Spielplatz in der Goethestraße zum Zusammenstoß zwischen einen Radfahrerin und einem sechsjährigen Jungen, der dort mit einem Cityroller unterwegs war. Obwohl sich der Junge dabei Verletzungen zugezogen hatte und die Radfahrerin von anderen Personen darauf angesprochen wurde, entfernte sie sich unerlaubt vom Unfallort. Es soll sich um eine jüngere Frau mit mittellangen, braunen Haaren handelt. Sie trug zur Unfallzeit einen weißen Pullover. Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeirevier Vaihingen/Enz, Tel. 07042 941-0, entgegen.

 

Markgröningen: Containerbrand

Auf einem Betriebsgelände in der Zeppelinstraße kam es am frühen Sonntagmorgen gegen 03:50 Uhr aus ungeklärter Ursache zum Brand in einem Container für Kunststoffabfälle. Die Feuerwehr war mit 26 Einsatzkräften vor Ort und hatte den Brand gegen 04:40 Uhr gelöscht. Durch die Hitze wurde das Vordach einer Montagehalle leicht in Mitleidenschaft gezogen. Die Gefahr eines Übergriffs auf die Halle bestand aber nicht. Der entstandene Sachschaden dürfte gering sein.

 

Ludwigsburg: Nach Zusammenstoß zwischen Radfahrern: Polizei sucht Unfallbeteiligte

Am Samstag gegen 13:45 Uhr kam es an der Einmündung der Bottwartalstraße/Marbacher Straße zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Radfahrenden. Ein 15-Jähriger hatte die Marbacher Straße auf dem Radweg überquert, als eine Frau von rechts auf dem abschüssigen Radweg heranfuhr und mit ihm zusammenstieß. Beide Personen stürzten, unterhielten sich anschließend kurz und setzten ihre Fahrt fort. Wie sich später herausstellte, war der 15-Jährige leicht verletzt worden. Die Frau wird gebeten, sich beim Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141 18-5353, zu melden.

 

B10
Korntal-Münchingen: Nach Unfall geflüchtet

Durch einen verbotenen Fahrstreifenwechsel hat ein unbekannter Autofahrer am Sonntag gegen 12.25 Uhr auf der B 10 im Bereich der Autobahnanschlussstelle Stuttgart-Zuffenhausen einen Verkehrsunfall verursacht und ist anschließend geflüchtet. Er war zunächst auf der Überleitung der B 10 von Stuttgart kommend zur A 81 in Richtung Leonberg unterwegs. Kurz vor der Teilung von Ausfädelungsspur und Durchgangsfahrbahn wechselte er plötzlich über den dortigen Schotterstreifen zurück auf die Durchgangsfahrbahn der Bundesstraße und zwang einen nachfolgenden 84-Jährigen, seinen VW bis zum Stillstand abzubremsen. Einem 33-Jährigen gelang dies nicht mehr und er fuhr mit seinem VW auf den Stehenden auf. Dabei entstand Sachschaden in Höhe von etwa 5.000 Euro. Der Unfallverursacher hielt kurz an, setzte seine Fahrt dann aber fort. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich beim Polizeirevier Ditzingen, Tel. 07156 4352-0, zu melden.

 

Ludwigsburg: Einbruch in Geschäft

In der Nacht zum Sonntag zwischen 20:10 und 07:00 Uhr hat ein unbekannter Täter die Schaufensterscheibe eines Geschäfts am Arsenalplatz eingeschlagen und Tabakwaren im Wert von etwa 400 Euro gestohlen. Das Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141 18-5353, bittet um Hinweise.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Verkehrsbericht für Ludwigsburg: Welche Straßen diese Woche gesperrt sind

Alter Oßweiler Weg
Zwischen Alter Oßweiler Weg 56 und 75 besteht eine Vollsperrung in den einzelnen Bauabschnitten bis voraussichtlich Ende Juli.

Alter Oßweiler Weg / Ecke Remsweg
Wegen Verlegung von Leerrohren kommt es auf Höhe der Gebäude Alter Oßweiler Weg 32, 33 und 34 sowie Remsweg 8 zu Einschränkungen auf den Parkflächen und im Gehwegbereich.

Bärenwiese
Datum:                           Sperrzeiten:                     Parkfläche:
08.07.2021                    07.00 – 18.00 Uhr             West
09.07.2021                    Vor- und Nachmittag       Ost

Bauhofstraße
Hier besteht bis Ende Dezember eine Vollsperrung zwischen der Bauhofstraße 39 und 45/1.

Caerphillystraße
Bedingt durch den Erdausbau kommt es hier zu Behinderungen in den Baufeldern.

Friedenstraße
Hier besteht voraussichtlich bis Ende Oktober zwischen der Steinbeisstraße und der Daimlerstraße eine Vollsperrung in den jeweiligen Bauabschnitten.

Friedrichstraße / Keplerstraße Südseite
Hier steht zwischen der Saarstraße und der Stuttgarter Straße (B 27) bis voraussichtlich Oktober nur noch jeweils eine Fahrspur pro Richtung zur Verfügung.

Friedrichstraße (zwischen B27 und Keplerbrücke – südliche Fahrspur)
Es besteht eine einspurige Verkehrsführung im Baufeld. Die Zu- und Abfahrt aus den Nebenrichtungen ist eingeschränkt oder teilweise nicht möglich.

Heilbronner Straße
Durch die Betoninstandsetzung einer Stützwand wird eine Spur lokal von 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr gesperrt.

Heinrich-Schweitzer-Straße sowie Steinstraße
In der Steinstraße besteht eine Vollsperrung und zwischen den Gebäuden Heinrich-Schweitzer-Straße 20 bis 30 ist die Fahrbahn verengt; diese Einschränkungen bestehen bis zum Freitag, 9. Juli.

Karl-Marx-Straße /Friedensschule (Kleinspielfeld)
Hier besteht ein Halteverbot.

Karlstraße
Hier besteht bis voraussichtlich Mitte Juli eine halbseitige Sperrung zwischen der Solitudestraße und der Karlstraße 5.

Königinallee
Auf Höhe der Königinallee 92 besteht eine Vollsperrung von Mittwoch, 16. Juni, bis Mittwoch, 07. Juli.

L 1140
Bedingt durch die Umbaumaßnahmen an der Ostrampe der Autobahn-Anschlussstelle Ludwigsburg-Süd sind Verkehrsbeeinträchtigungen auf der L 1140 möglich.

Martin-Luther-Straße
Hier besteht voraussichtlich bis Ende September eine halbseitige Sperrung im Bereich zwischen der Gottlob-Molt-Straße und der Asperger Straße, es gilt eine Einbahnregelung in Fahrtrichtung Norden.

Neißestraße – Pregelstraße
Hier besteht bis Ende Dezember eine Vollsperrung für den Fahrverkehr.

Olgastraße
Auf Höhe der Olgastraße 18 besteht bis zum Donnerstag, 15. Juli eine Vollsperrung.

Reichenberger Straße
Zwischen der Reichenberger Straße 14 und der Brünner Straße besteht bis voraussichtlich Ende August eine Vollsperrung in den jeweiligen Bauabschnitten wegen Verlegung von Gas-/Wasser-/ Fernwärmeleitungen.

Schillerstraße
Die Schillerstraße ist für den Fahrzeugverkehr in Richtung Westen befahrbar. Der Radverkehr bleibt in beide Richtungen aufrechterhalten. Der Fußgängerverkehr wird über den Gehweg auf der Südseite geführt. Diese Verkehrsregelung gilt für die Dauer der Bauarbeiten bis voraussichtlich Ende 2022.

Schlossstraße
Hier kann es bedingt durch das Aufstellen von Filtersäulen zu kurzen Beeinträchtigungen kommen.

Schorndorfer Straße
Zwischen der Schorndorfer Straße 79 und der Neckarstraße steht für den Verkehr jeweils nur eine Fahrspur in jede Richtung zur Verfügung bis voraussichtlich bis Ende Oktober.

Solitudebrücke
Wegen Instandsetzungsarbeiten auf der Brücke ist die gesamte Südseite gesperrt. Eine Umleitung erfolgt im Zuge der Straßenbaumaßnahmen Keplerstraße/Friedrichstraße.

Untere Gasse
Hier besteht zwischen der Bäckergasse und der Keltergasse voraussichtlich bis Ende Juli eine Vollsperrung in den jeweiligen Bauabschnitten.

Vischerstraße
Zwischen den Gebäuden Vischerstraße 32 und 58 besteht bis Mitte September eine Vollsperrung wegen Verlegung von Gas-/Wasser-/Fernwärmeleitungen.

Walckerpark/Untere Kasernenstraße
Durch die Umgestaltung der Walckerparkes/Untere Kasernenstraße ist der Parkplatz Untere Kasernenstraße gesperrt. Im Bereich Bietigheimer Straße, Untere und Obere Kasernenstraße werden Anwohnerparkplätze ausgewiesen.

Westrandstraße
Hier kann es zu Behinderungen im Bereich Liebigstraße / Beim Bierkeller kommen. Zudem bestehen Halteverbote in der Wöhlerstraße, Liebigstraße und in der Straße Beim Bierkeller. Es besteht Baustellenverkehr über den Feldweg beim Kleintierzüchterverein Pflugfelden.

Wielandweg
Auf Höhe des Wielandwegs 1 besteht bis Donnerstag, 8. Juli eine Vollsperrung wegen Verlegung von Gas-/Wasser-/Fernwärmeleitungen.

Zentraler Omnibusbahnhof (ZOB) und Westausgang Bahnhof
Hier kommt es zu geringen lokalen Einschränkungen im Fußgängerverkehr.

Zipfelbachsammler (Poppenweiler)
Aufgrund von Kanalsanierungsarbeiten in geschlossener Bauweise kommt es zu geringen Behinderungen auf den Wirtschaftswegen. Die Sanierungsarbeiten erfolgen weitestgehend außerhalb der Bebauung im Zipfelbachtal.

Quelle: Stadt Ludwigsburg

Was in Ludwigsburg und der Region los war

Gerlingen: Verkehrsunfall mit verletztem Radfahrer

Mit einem Rettungshubschrauber wurde ein Radfahrer nach einem Verkehrsunfall am Samstagabend in ein Krankenhaus geflogen. Der 38-Jährige befuhr kurz vor 20:00 Uhr den Kreisverkehr in der Ditzinger Straße, wo er von dem 26 Jahre alten Fahrer eines Renault Captur übersehen wurde, als dieser von der Dieselstraße kommend in den Kreisverkehr einfuhr. Der 38-jährige Radfahrer, der zum Unfallzeitpunkt einen Fahrradhelm getragen hatte, zog sich bei dem Zusammenstoß schwere Verletzungen zu. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 1.000 Euro.

 

Ludwigsburg: Verkehrsunfall mit einem Leichtverletzten

Von der Bebenhäuser Straße bog der Fahrer eines Mercedes am Samstagabend gegen 18:25 Uhr nach rechts in die Oststraße ein, um in Richtung Schorndorfer Straße weiterzufahren. Im weiteren Verlauf kam er am Berliner Platz aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einer dortigen Schutzplanke. Dabei zog sich der 33-Jährige leichte Verletzungen am Arm zu. Sein Mercedes war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werde. Der entstandene Sachschaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf rund 15.000 Euro.

 

Vaihingen an der Enz: Verkehrsunfall mit verletztem Rollerfahrer

Ohne zu blinken wollte ein 15-Jähriger am Samstag, gegen 20:30 Uhr mit seinem Motorroller von der Rieter Straße nach links in den Buolweg einbiegen. Dabei kollidierte er mit einem nachfolgenden, dreirädrigen Motorrad eines 45-Jährigen, der in die gleiche Richtung unterwegs war und den Motorroller zu diesem Zeitpunkt überholen wollte. Der 15-Jährige zog sich bei dem Sturz leichte Verletzungen zu. Er wurde vom Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. An den beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 2.000 Euro.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

7-Tage-Inizidenz im Landkreis: Erstmals seit Juni wieder leicht gestiegen

Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist am Sonntag erstmals seit Mitte Juni wieder gestiegen. Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der Wert bei 3,3 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Am Vortag lag der Wert bei 2,6. Vor genau einer Woche bei 7,2. Das geht aus Zahlen von Sonntagnachmittag hervor, die den Stand des Dashboards vom Landratsamt in Ludwigsburg von 17:00 Uhr vorläufig wiedergeben. (Stand: 04.07.)

Innerhalb eines Tages wurden in der Summe 5 Neuinfektionen registriert. Vor genau einer Woche waren es Corona-Fälle. Gestern wurde in der Summe 0 Neuinfektionen verzeichnet. Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg bleibt unverändert bei mindestens 516. Rund 26.351 (+13) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 04.07.)

Affalterbach ( 173 | 0 )
Asperg ( 747 | 0 )
Benningen am Neckar ( 252 | 0 )
Besigheim ( 664 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.482 | 1 )
Bönnigheim ( 546 | 0 )
Ditzingen ( 1.219 | 0 )
Eberdingen ( 305 | 0 )
Erdmannhausen ( 185 | 0 )
Erligheim ( 152 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 612 | 0 )
Freudental ( 162 | 0 )
Gemmrigheim ( 261 | 0 )
Gerlingen ( 719 | 0 )
Großbottwar ( 347 | 0 )
Hemmingen ( 319 | 0 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 276 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 365 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 860 | 1 )
Kornwestheim ( 2.017 | 0 )
Löchgau ( 295 | 0 )
Ludwigsburg ( 4.912 | 1 )
Marbach am Neckar ( 709 | 0 )
Markgröningen ( 773 | 0 )
Möglingen ( 695 | 0 )
Mundelsheim ( 137 | 0 )
Murr ( 257 | 0 )
Oberriexingen ( 124 | 0 )
Oberstenfeld ( 381 | 0 )
Pleidelsheim ( 307 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.237 | 0 )
Sachsenheim ( 1.024 | 0 )
Schwieberdingen ( 465 | 0 )
Sersheim ( 304 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 479 | 0 )
Tamm ( 430 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 1.490 | 0 )
Walheim ( 143 | 0 )

red

4 Verletzte und 60.000 Euro Schaden bei Verkehrsunfall auf B27

Zwei Schwerverletzte, zwei Leichtverletzte und etwa 60.000 EUR Sachschaden forderte am Samstag gegen 14:00 Uhr ein Verkehrsunfall unterhalb der Anschlussstelle Ludwigsburg-Süd der B27.

Der 57-jährige Fahrer eines Nissan war aus Ludwigsburg kommend von der B27 an der Anschlussstelle abgefahren und wollte nach links abbiegen. An der Einmündung übersah er die aus Richtung Autokino Kornwestheim kommende 26-jährige Fahrerin eines Audi A1, die ihrerseits zur B27 unterwegs war. Es kam zum Zusammenstoß, bei welchem die 26-Jährige schwere Kopfverletzungen erlitt und in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. Der 57-jährige Unfallverursacher sowie sein auf dem Beifahrersitz befindlicher 32 Jahre alter Sohn wurden leichtverletzt. Die auf der Rückbank sitzende Ehefrau des Fahrers kam aufgrund einer Kopfverletzung schwerverletzt in ein Krankenhaus.

Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Neben der Polizei waren an der Unfallstelle zwei Rettungswagenbesatzungen im Einsatz.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Neue Studie: Klima-Erwärmung wird für Ludwigsburger eine Schweißtreibende Angelegenheit

Von Uwe Roth

Ein Gremium sieht rot: Die Stadtverwaltung Ludwigsburg hat am Donnerstag dem Ausschuss des Gemeinderats für Stadtentwicklung die neuesten Klima-Analysen vorgestellt. Die von Wissenschaftlern erstellten Karten zeigen Prognosen, wie tropisch heiß es in der Stadt werden könnte, sollte der Klimawandel ähnlich stark fortschreiten wie in jüngster Zeit. Im Szenario „Starker Klimawandel 2035“ liegt ein tiefes Rot über dem gesamten Stadtgebiet. Die Temperaturfarbe ist beinahe ein Violett. Das bedeutet, künftig könnten die hochsommerlichen Temperaturspitzen zur Mittagszeit bei gefühlten 40 bis 47 Grad Celsius liegen. Und nachts wird es nach diesem Klimamodell insbesondere in der Innenstadt und entlang der Hauptverkehrsachsen nur unwesentlich kühler. Auch ansonsten bleiben die nächtlichen Temperaturen in den Stadtteilen von Ludwigsburg laut der Berechnungen oberhalb der Schweißtreibenden 20 Grad-Marke. Wer keine Klimaanlage hat, wird kaum noch einen erholsamen Schlaf finden. Bisschen Abkühlung bieten allenfalls in den Nachtstunden der Salonwald, der Favoritenpark und die umgebenden landwirtschaftlichen Flächen. Doch Kaltluft wird zur Mangelware ebenso wie Regenwasser. Zum Temperaturanstieg kommt eine wachsende Trockenheit.

„Die Notwendigkeit von umfangreichen Maßnahmen zu Schutz des Klimas war noch nie so deutlich“, kommentiert die Rathaus-Verwaltung die jüngsten Forschungsergebnisse. Ludwigsburg ist Modellstadt eines Forschungsprojekts, das komplett von der Bundesregierung finanziert wird. Es heißt ZURES und setzt sich aus den Begriffen „Zukunftsorientierte Vulnerabilitäts- und Risikoanalyse“ zusammen. Die Stadt bekommt das Szenario frei Haus geliefert. Die Wissenschaftler interessiert nicht allein, wie die Erderwärmung das kleinräumige Klima verändert. Sie untersuchen ebenso, was die zunehmende Hitze mit den Menschen macht, insbesondere mit Kleinkindern, Hochbetagten und chronisch Kranken. In den beiden letzten Personengruppen könnte die Todesrate wegen der hohen Belastung für den Organismus steigen, sagen die Experten voraus. Außerdem sei mit mehr Hautkrebs-Erkrankungen zu rechnen. Zwei Trinkbrunnen in der Innenstadt, so eine Erste-Hilfe-Maßnahmen, sollen ein wenig Abhilfe bringen ebenso Hinweise auf kühlende Orte.

Nach der Klimawirkungs- und Risikoanalyse 2021, die das Umweltbundesamt im Juni vorgestellt hat, gehört Ludwigsburg deutschlandweit zu den klimatischen Hotspots. Das Neckarbecken gehört bereits heute zu den wärmsten Gebieten Deutschlands. Aus dem Rathaus heißt es dazu: Mittlerweise sei offensichtlich, dass reine Klimaschutzmaßnahmen nicht mehr ausreichten. „Da wir gewisse klimatische Veränderungen nicht mehr stoppen können, müssen Wege zur Anpassung an die zu erwartenden klimatischen Veränderungen gefunden werden“, lautet die Schlussfolgerung zu dem Klima-Analysekarten. Das heißt, die Stadt braucht dringend einen Plan B, da die Industriestaaten frühere Klimaziele verpasst haben. Die Klimamodelle zeigen, dass in Ludwigsburg bis Ende des 21. Jahrhunderts eine Erhöhung der durchschnittlichen Temperatur von etwa 2,5 Grad Celsius zu erwarten ist. Im Klimaabkommen von Paris haben die Unterzeichnerstaaten festgelegt, dass die Erderwärmung „deutlich unter zwei Grad Celsius“ gehalten werden soll.

Plan B kostet Geld. Die Ausgangsbedingungen, der Hitzeentwicklung städtebaulich mit Erfolg zu begegnen, sind alles andere als optimal: Ludwigsburg mangelt es chronisch an Grün. Die Stadt hat so gut wie keine Waldflächen, die als natürliche Klimaanlage dienen könnten. In den 1990er Jahren sind große innerstädtische Flächen frei geworden, weil das Militär die Stadt verlassen hat. Doch anstatt zumindest eine Parkanlage zu schaffen, hat sich die Kommunalpolitik konsequent für den Wohnungsbau entschieden. Nun hat Ludwigsburg sehr viel mehr Einwohner wie vor dem Abzug der Soldaten. Aber die Stadt hat auch sehr viel mehr Fassaden, die die Wärme großflächig aufnehmen und speichern. Die Wohnbebauung wächst aktuell weiter und gibt städtischem Grün immer weniger Raum. „Neu angepflanzte (klimaangepasste und allergenarme) Stadtbäume benötigen viele Jahre, um wirksam die Temperatur in Innenstädten senken zu können“, sagt das Umweltbundesamt.

Dessen zeigten sich die Gemeinderäte in der Sitzung bewusst. Sie müssten in der Zukunft noch sorgfältiger abwägen zwischen der Schaffung neuen Wohnraums und dem Erhalt von Räumen für Grünflächen, hieß es in der Diskussion. Für eine Begrünung der Fassaden sind die Besitzer zuständig, und die erwarten finanzielle Zuschüsse. Am Donnerstag, 8. Juli findet im Zuge des Trialogsommers ein moderiertes Zukunftsgespräch mit ausgewählten Bürger*innen und Interessensvertretern aus der Stadt unter dem Titel „Ludwigsburg in heißen Zeiten“ statt.

Die Studie des Umweltbundesamts